DE1018718B - Filterhalter fuer Unterwasserkameras, Taucherbrillen u. dgl. - Google Patents
Filterhalter fuer Unterwasserkameras, Taucherbrillen u. dgl.Info
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- DE1018718B DE1018718B DEJ10478A DEJ0010478A DE1018718B DE 1018718 B DE1018718 B DE 1018718B DE J10478 A DEJ10478 A DE J10478A DE J0010478 A DEJ0010478 A DE J0010478A DE 1018718 B DE1018718 B DE 1018718B
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/02—Bodies
- G03B17/08—Waterproof bodies or housings
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Optical Filters (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Filterhalter für Unterwasserkameras, Taucherbrillen und andere zum Eintauchen
in eine Flüssigkeit bestimmte optische Instrumente.
Wasserdichte Gehäuse für photographische Kameras, Taucherbrillen und -masken für die Unterwasserforsehung
sind bereits bekannt. In der Photographic werden heute allgemein Filter verschiedener
Farben verwendet, um die Wiedergabe der Tonwerte ändern zu können. Solche Filter verursachen Lichtverluste
sowie eine Verminderung' der Kontraste, die durch die Reflexionen an ihren. Flächen verursacht
werden.
Die Erfindung hat zur Aufgabe, diese Nachteile zu beheben, und besteht im wesentlichen darin,, daß
zwischen dem Filterglas und dem optischen Instrument bzw. bei mehreren Filtergläsern auch zwischen
den einzelnen Gläsern nach außen zu offene Zwischenräume bestehen.
Bei einer bevorzugten AusführungsfoTm des Filterhalters
nach der Erfindung ist das Filter durch frei stehende Träger am Instrument gehaltert; es können
natürlich von dem gleichen frei stehenden Träger auch mehrere Filter an dem betreffenden Instrument
gehaltert sein.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen
des Erfindungsgegenstandes beispielhaft dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch ein wasserdichtes
Gehäuse für ein Filmaufnahmegerät, an das der Filterhalter nach der Erfindung angenietet ist;
Fiig. 2 zeigt einen Querschnitt durch eine Tauchermaske
mit einem Filterhalter nach der Erfindung;
Fig. 3 zeigt eine Teilansieht eines wasserdichten Gehäuses ähnlich dem Beispiel der Fig. 1.
Das in Fig. 1 dargestellte Gerät besitzt ein Gehäuse 1, in welches eine Filmkamera 2 eingebaut ist,
deren Lage in dem Gehäuse durch Kautschukstücke 3 gesichert ist. Dieses Gehäuse weist eine Lichteinfal'löffnung
auf, welche durch eine Glasplatte 4 abgeschlossen ist, die in an sieh bekannter Weise
zwischen zwei Dichtungen 5 und 6 mit Hilfe eines Gewinderinges 7 gehalten wird. Vor dieser Glasplatte
4 ist ein Filter 8 so angebracht, daß seine beiden Flächen mit der Flüssigkeit in Berührung
kommen, wenn das Gerät eingetaucht wird. Dieses Filter 8 ist mit einer ringförmigen Fassung 9 versehen,
die an den Wänden des Gehäuses durch den aus einzelnen Trägern 10 bestehenden Filterhalter
getragen wird und infolgedessen leicht abnehmbar ist. Die Träger 10 weisen hakenförmige Enden auf,
die das Abnehmen eines Filters bzw. die Auswechslung verschiedener Filter gestatten.
Fig. 2 zeigt eine Tauchermaske, welche eine durchsichtige Glasplatte 11 aufweist, die von einem
Filterhalter für Unterwasserkameras,
Taucherbrillen u. dgl.
Taucherbrillen u. dgl.
Anmelder:
David Louis Jayet,
Le Tray as, Var (Frankreich)
Vertreter: Dr.-Ing. F. Mayer, Patentanwalt,
Berlin-Dahlem, Hüttenweg 15
Berlin-Dahlem, Hüttenweg 15
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 10. August 1954
Schweiz vom 10. August 1954
David Louis Jayet, Le Trayas, Var (Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Gumimiikörper 12 eingefaßt ist, der eine biegsame Wandung 13 besitzt, die dazu bestimmt ist, sich dem
Gesicht des Tauchers anzuschmiegen und auf diese Weise das Eindringen des Wassers in das Innere der
Maske zu verhindern. Die Maske weist ferner einen schmalen Riemen 14 zur Befestigung der Maske am
Kopf des Tauchers auf. Das Filter besteht aus einer Scheibe 15, an deren Rand Haken 16 angeordnet
sind, welche in die zwischen dem Körper 12 und der Wandung 13 gebildete Nut eingreifen können. Diese
Haken 16 sind jeweils mit Hilfe einer Schraube 17 und einem Gegerihalter 18 an der Scheibe 15 befestigt.
Wie man ohne weiteres sieht, kann auch bei dieser Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes die
Flüssigkeit zwischen die Scheibe 15 und die durchsichtige Platte 11 eindringen, weil sie zwischen den
Haken 16 durchfließt, wenn die Maske eingetaucht wird.
Weist das Glas dieser Saheibe einen Liehtbrechungsindex
von 1,5 auf und wird die Scheibe in eine Flüssigkeit, insbesondere Wasser, eingetaucht,
so kann durch Berechnung nachgewiesen werden, daß das Streulicht infolge von Reflexionen 200mal geringer
ist, als wenn sich die Scheibe in Luft befände. Außerdem geht fast das gesamte einfallende Licht
durch die Scheibe hindurch, wogegen 7,5% des einfallenden Lichtes nicht durch diese Scheite dringt,
wenn sie sich in Luft befindet, da das Licht auf der der Lichtquelle zugewandten Seite reflektiert wird.
Die Anordnung des Filters in der Weise, daß seine
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beiden Seiten mit der Flüssigkeit in Berührung stehen, gestattet eine Erhöhung des Wirkungsgrades
und der wirksamen Transparenz des Filters, während die Kontraste stärker hervortreten, weil die störenden
Lichtreflexionen" fast vollständig fehlen.
Da die Verluste infolge von Reflexionen auf den
Flächen des Filters unbedeutend sind, ist es möglich, mehrere hintereinander angeordnete, in die Flüssigkeit
eintaucihbare Filter vorzusehen, o'hne mit nennenswerten Lichtverlusten rechnen zu müssen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 werden Halter 20 verwendet, die das Anbringen zweier Filter
8 und 8ß hintereinander ermöglichen, und zwar so, daß beide Flächen jedes Filters mit der Flüssigkeit
in Berührung stehen.
Die eben beschriebenen Ausführungsbeispiele beziehen
sich auf eine Unterwasserkamera und eine Tauchermaske, es muß aber ausdrücklich darauf hingewiesen
werden, daß der Filterhalter nach der Erfindung an jedem optischen Instrument, welches in eine
Flüssigkeit eingetaucht werden soll, angebracht werden kann, also insbesondere auch an Fernsehkameras
oder an anderen Unterwasserbildaufna'hmegeräten.
Claims (2)
1. Filterhalter für Unterwasserkameras, Taucherbrillen
und andere zum Eintauchen in eine Flüssigkeit bestimmte optische Instrumente, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem Filterglas und dem optischen Instrument bzw. bei
mehreren Filtergläsern auch zwischen den einzelnen Gläsern nach außen zu offene Zwischenräume
bestehen.
2. Filternalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das (die) Filter durch frei stehende Träger am Instrument gehaltert ist (sind).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1018718X | 1954-08-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1018718B true DE1018718B (de) | 1957-10-31 |
Family
ID=4552878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ10478A Pending DE1018718B (de) | 1954-08-10 | 1955-07-28 | Filterhalter fuer Unterwasserkameras, Taucherbrillen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1018718B (de) |
-
1955
- 1955-07-28 DE DEJ10478A patent/DE1018718B/de active Pending
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