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DE1018782B - Schachtel fuer Zigaretten, Zigarillos od. dgl. mit Klappdeckel - Google Patents

Schachtel fuer Zigaretten, Zigarillos od. dgl. mit Klappdeckel

Info

Publication number
DE1018782B
DE1018782B DEK27218A DEK0027218A DE1018782B DE 1018782 B DE1018782 B DE 1018782B DE K27218 A DEK27218 A DE K27218A DE K0027218 A DEK0027218 A DE K0027218A DE 1018782 B DE1018782 B DE 1018782B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
lid
fields
field
folded
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK27218A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Thomsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KYRIAZI FRERES CIGARETTENFABRI
Original Assignee
KYRIAZI FRERES CIGARETTENFABRI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KYRIAZI FRERES CIGARETTENFABRI filed Critical KYRIAZI FRERES CIGARETTENFABRI
Priority to DEK27218A priority Critical patent/DE1018782B/de
Publication of DE1018782B publication Critical patent/DE1018782B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/64Lids
    • B65D5/66Hinged lids
    • B65D5/6685Hinged lids formed by extensions hinged to the upper edge of a container body formed by erecting a blank to U-shape
    • B65D5/6691Hinged lids formed by extensions hinged to the upper edge of a container body formed by erecting a blank to U-shape the container being provided with an internal frame or the like for maintaining the lid in the closed position by friction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

  • Schachtel für Zigaretten, Zigarillos od. dgl. mit Klappdeckel Bei Zigarettenschachteln mit Klappdeckel, dessen hintere Zarge an der Schachtelrückwand angelenkt ist und mit dieser die Rückwand der geschlossenen Schachtel bildet, ist es bekannt, die Seitenzargen nur mit der Stirnzarge zu verbinden und mit einem Schließstreifen zu überkleben, der sich auch auf den Schachtelrumpf erstreckt und längs der Stoßstelle zwischen Deckel und Rumpf aufgeritzt werden muß, wenn die Schachtel geöffnet werden soll. Die Erfindung bezieht sich auf Schachteln, die nicht durch einen aufgeklebten SchlieBstreifen, sondern in bekannter Weise dadurch in Schließstellung gehalten werden, daß die dem Deckelgelenk abgekehrte obere Schließkante des Schachtelrumpfes oberhalb der Gelenkachse liegt und Vorkehrungen getroffen sind, die ein unter Überwindung eines gehörigen Widerstandes sEtattfindendes Herübergleiten der stirnseitigen Deckelzarge über die vordere Schließkante des Schachtelrumpfes ermöglichen.
  • Eine solche Vorkehrung besteht bei bekannten Schachteln z. B. darin, daß der Abstand der vorderen Schließkante des schachtelförmigen Deckels vom Deckelgelenk größer ist als der Abstand der oberen Schließkante des Schachtelrumpfes vom Deckelgelenk Dadurch wird erreicht, daß die stirnseitige Deckelzarge mit Druck an die Schließkante des Schachtelrumpfes zu liegen kommt und im Bogen über diese hinweg gleitet. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, daß bei derartigen Schachteln infolge des starren Zargenverbandes des Schachtel deckels an dessen Gelenk Spannungen auftreten, die nur dadurch beseitigt werden können, daß an den Enden der Deckelachs schräg verlaufende Einschnitte in der Rückwand des Schachtelrumpfes vorgesehen werden.
  • Dadurch entsteht unterhalb der Deckelgelenkachse eine zweite mit der Verbindungslinie der Einschnittenden zusammenfallende Gelenkachse, die insofern nachteilig ist, als die Rückwand der Schachtel an den Enden der Einschnitte zum Einreißen neigt.
  • Um dies zu vermeiden, sieht die Erfindung vor, daß die Deckelzargen durch eine den Deckel außen umschlingende Manschette derart im Verband gehalten sind, daß beim Öffnen und Schließen des Deckels ein keilförmiges Abspreizen der Hinterkanten der Seitenzargen von den Kanten der Rückenzargen und damit ein gehöriges Ausweichen der Stirnzarge bei deren Übergleiten über die Schließkante des Schachtelrumpfes ermöglicht ist.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, die zwei Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
  • Abb. 1 zeigt den Zuschnitt zur Herstellung der einen Schachtel ausführung, Abb. 2 diesen U-förmig um seine Mitte gebogenen Zuschnitt von oben gesehen, Abb. 3 die aus dem Zuschnitt gemäß Abb. 1 und 2 gefaltete Schachtel seitlich gesehen im Schnitt und Abb. 4 in Ansicht mit geschnittener Manschette; Abb. 5 veranschaulicht den Zuschnitt für die zweite Ausführung und Abb. 6 die aus diesem Zuschnitt gefaltete Schachtel seitlich gesehen im Schnitt; Abb. 7 und 8 zeigen den Schachteldeckel für beide Ausführungsbeispiele in vergrößertem Maßstab vor und während des Übergleitens über die Schließkante des Schachtelrumpfes.
  • Der Zuschnitt gemäß Abb. 1 besteht aus dem den Schachtelboden ergebenden Feld 1, den beiden die Breitseiten der Schachtel ergebenden Feld.ern 2 und 3 und den vier die Schachtelschmalseiten ergebenden Feldern 4a, 4b, 5a, 5b. Mit dem Feld 2 stehen über I<artonbrücken 6 das die Stirnzarge des Deckels ergebende Feld 7 und mit diesem das den Boden des Deckels ergebende Feld 8 sowie die die Deckelseitenzargen ergebenden Felder 9 und 10 in Verbindung. An das Feld 3 schließt sich das den oberen Teil der Rückwand der geschlossenen Schachtel bildende Feld 11 und an dieses das mit dem Feld 8 zu verklebende und mit diesem den Deckelboden bildende Feld 12 an. Alle Felder sind durch die gestrichelt gezeichneten Falzungen voneinander getrennt, wobei der Falz 13 das Gelenk des fertigen Deckels ergibt, um welches dieser an der Rückwand des Schachtelrumpfes angelenkt ist.
  • Abb. 2 zeigt eine Draufsicht auf eine zum Teil gefaltete Schachtel, wobei die Breitseiten 2 und 3 gemäß Abb. 1 um das Schachtel-Bodenfeld 1 senkrecht nach oben gefaltet und die Felder 4a, 4 b, 5 a und Sb einwärts gefaltet und miteinander verklebt sind. Im weiteren Verlauf des Faltvorganges werden die Felder 11 und 12 um den das Deckelgelenk ergebenden Fatz 13 hochr und das Feld 12 waagerecht einwärts geklappt (s. Abb. 3). Diese Abbildung zeigt auch die sich daran anschließende Faltung, die darin besteht, daß das Feld 7 um den Kartonbrückenfalz 6 nach oben und des Feld 8 einwärts über das Feld 12 geklappt und mit diesem verklebt wird. Sodann werden die Felder 9 und 10 in die Ebenen der Schmalseiten der Schachtel gefaltet und mittels einer um den Deckel herumgelegten Manschette 14 in ihrer Lage gehalten.
  • Nachdem der Kartonbrückenfalz 6 aufgeschnitten ist, erhält man den Schachteldeckel gemäß Abb. 7 und 8, der aus der durch das Zuschnittfeld 7 gebildeten Stirnzarge 7', dem aus den zusammengeklebten Feldern 8 und 12 gebildeten Boden 8', der aus dem Zuschnittfeld 11 gebildeten Rückenzarge 11' und den durch die Felder 9 und 10 gebildeten beiden Seitenzargen 10' besteht.
  • Diese Seitenzargen sind also gemäß der Erfindung weder mit dem Deckelboden 8' noch mit der Rückenzarge 11' verbunden, sondern werden mit diesen nur mittels der Manschette 14 im Verband gehalten. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß mit 15' die beiden sich gegenüberliegenden, den Schachtelrumpf überragenden, durch die LappenlS a und 15 b (siehe Abb. 1) der Felder 4 b und 5 b gebildeten Seitenflächen zur Führung des Schachteldeckeis bezeichnet sind, die im übrigen stirnseitig durch eine, weil bekannt, nicht gezeichnete, in die Schachtel einzuklebende Brücke zu einem Schließkragen ergänzt sind, dessen Schließkante mit 16 bezeichnet ist.
  • Um das nachträgliche Einbringen dieses Schließkragens in die gefaltete Schachtel zu vermeiden, kann der Zuschnitt für die Schachtel nach der Erfindung auch gemäß Abb. 5 ausgebildet sein. Auch dieser Zuschnitt besteht aus dem den Schachtelboden ergebenden Feld 1a, den beiden die Breitseiten der Schachtel ergebenden Feldern 2 ci und 3 ci und den vier die Schachtelschmalseiten ergebenden Feldern 4 e, 4/ 4g> Die Felder 4e und 4g sind um je einen Randstreifen 4 e' bzw. 4g' verbreitert.
  • Mit 11 cd ist das den oberen Teil der Rückwand der geschlossenen Schachtel bildende Feld bezeichnet, welches sich bei diesem Zuschnitt im Gegensatz zu dem gemäß der Abb. 1 an das Feldaa anschließt und mit diesem das Scharnier 13 cd bildet. Dann folgt das den Boden des Schachteldeckels ergebende Feld 12a und das die Stirnzarge des Deckels bildende Feld 7ci, welches beiderseits um die die Seitenzargen des Deckels ergebenden Felder 9a und 10a verbreitert ist.
  • Mit 15 cd' und 15 b' sind jene Teile des Zuschnittes bezeichnet, welche in gefaltetem Zustand der Schachtel die Seitenteile des Schließkragens des Schachtelrumpfes bilden.
  • Der stirnseitige Teil des Schließkragens wird durch den Zuschnittstreifen 20 gebildet, der aus der Ebene des Zuschnittfeldes 3 a aus der Zeichenebene gemäß der Abb. 5 heraus um Kartonstärke nach oben hochgekantet ist.
  • Der Faltvorgang gemäß diesem Zuschnitt gestaltet sich einfach. Um einen die Felder 2 ci und 11a bedeckenden Klotz 21 (s. Abb. 6) werden alle den Umrißfalz dieser Felder überragenden Felder um 900 gebogen und die beiden Randfelder 4 e' und 4g' über den Klotz einwärts gefaltet. Dann werden die Felder 3a, 4f, 41E über den Klotz gefaltet, so daß das Feld 3a auf die einwärts gefalteten Randfelder 4 e' und 4g' zu liegen kommt, mit denen es verklebt wird. Ebenso werden die danach um den Klotz herumzufaltenden Felder und 4k mit den die Schmalseiten der Schachtel bildenden Feldern 4a und 4g verklebt.
  • Dann erfolgt das Einwärtslilappen des Feldes 7 ci über den Klotz, das Herunterfalten der Felder 9a und 10 cd sowie das Herumlegen der Manseliette 14 cm.
  • Nach Öffnen der fertiggefalteten Schachtel kann ebenso wie bei dem Ausfiihrungsbeispiel gemäß Abb. 1 bis 4 der Klotz aussgefahren werden. Selbstverständlich kann das Ausfahren des Klotzes auch schon früher geschehen und das Falten der Felder 7 Q, 9 ci, 10 cd, 12 cd nach erfolgtem Einfahren des Zigarettenblockes erfolgen.
  • Wenn der Schachteldeckel aus der in Abb. S gezeichneten, teilweise geöffneten Lage geschlossen wird, gleitet die Stirnzarge 7' über die Schließkante 16, wobei sich die Seitenzargen 10' gemäß Abb. 6 verlagern, welche Bewegungsmöglichkeit die Manschette 14 im Bereich 14' der Rückenzargenecken hergibt. Im geschlossenen Zustand nehmen die Seitenzargen wieder die Lage gemäß Abb. 5 ein und halten somit den Deckel in SchlieBstellung.
  • Die Manschette besteht aus einem gehörig dehnungsfähigen Band, z. B. Zellophanband, welches sich der Breite nach auch über die ganze Höhe der Schachtel erstrecken kann, indem sie nach erfolgten Faltvorgängen in eine Hülle eingeschlagen und diese nach erfolgter Verleimung längs der Unterkanten der Seitenzargen 10' und der Stirnzarge des Deckels aufgeschnitten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schachtel für Zigaretten, Zigarillos od. dgl. mit Klappdeckel, dessen hintere Zarge an der Schachtelrückwand angelenkt ist und mit dieser die Rückwand der geschlossenen Schachtel bildet, während die Seitenzargen nur mit der Stirnzarge verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelzargen (7, 10', 11') durch eine den Deckel außen umschlingende WIanschette (14) derart im Verband gehalten sind, daß beim : Öffnen und Schließen des Deckels ein keilförmiges Abspreizen der Hinterkanten der Seitenzargen (10') von den Kanten der Rückenzargen (11') und damit ein gehöriges Ausweichen der Stirnzarge (7') bei deren Ubergleiten über die Schließkante (16) des Schachtelrumpfes ermöglicht ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 230 520.
DEK27218A 1955-10-28 1955-10-28 Schachtel fuer Zigaretten, Zigarillos od. dgl. mit Klappdeckel Pending DE1018782B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK27218A DE1018782B (de) 1955-10-28 1955-10-28 Schachtel fuer Zigaretten, Zigarillos od. dgl. mit Klappdeckel

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DEK27218A DE1018782B (de) 1955-10-28 1955-10-28 Schachtel fuer Zigaretten, Zigarillos od. dgl. mit Klappdeckel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1018782B true DE1018782B (de) 1957-10-31

Family

ID=7217819

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK27218A Pending DE1018782B (de) 1955-10-28 1955-10-28 Schachtel fuer Zigaretten, Zigarillos od. dgl. mit Klappdeckel

Country Status (1)

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DE (1) DE1018782B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3758022A (en) * 1970-02-02 1973-09-11 Christenssons Maskiner Re-closing arrangement for packages of cardboard
EP2042444A1 (de) * 2007-09-28 2009-04-01 British American Tobacco (Germany) GmbH Zigarettenpackung mit Vorständen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE230520C (de) *

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