DE1018765B - Einrichtung zur Erzeugung von Lichteffekten - Google Patents
Einrichtung zur Erzeugung von LichteffektenInfo
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Description
- Einrichtung zur Erzeugung von Lichteffekten Die Erzeugung von Lichteffekten mit Hilfe einer in einer Ebene gespannten Bahn und Lichtquellen, welche ihre Strahlen parallel oder in einem geringen Winkel zur Bahnebene projizieren, ist bekannt. Bei diesen bekannten Einrichtungen handelt es sich um die Beleuchtung von vorgeformten Reliefs.
- Auch ist es bei Spielzeugartikeln bekannt, eine gespannte Bahn durch Ausübung eines Druckes seitens der bedienenden Person oder durch Druckluft aus ihrer Ebene zu wölben. Schließlich ist es nicht mehr neu, bei derartigen Geräten Lichtquelten in Einfassungen, die Lichtdurchtrittsschlitze aufweisen, am Umfang der Bahn anzubringen und zwischen den Lichtdurchtrittsschlitzen veränderliche Farbfilter zu verwenden.
- Diesem Bekannten gegenüber liegt die Erfindung darin, daß die gespannte Bahn aus elastischem Werkstoff, z. B. Gummi, besteht und einerseits von den Lichtstrahlen in Ruhelage nicht getroffen wird, andererseits aber bei Auswölbung aus ihrer Ebene in den Bereich der Lichtstrahlen gelangt. Hierdurch lassen sich besondere Lichteffekte erzielen, die nicht vergleichbar sind mit der Beleuchtung eines vorgeformten Reliefs.
- Die Bahn kann auf ihrer ganzen Fläche oder einem Teil derselben einen fluoreszierenden Belag besitzen; sie kann ganz oder teilweise durchscheinend sein.
- Die Zeichnungen erläutern die Erfindung beispielsweise. Es stellt dar Fig, l einen horizontalen Schnitt eines Apparateas, Fig. 2, 3 und 4 schematische Darstellungen, ähnlich Fig. 1, welche anzeigen, auf welche Art die Erhebungen erzeugt werden können, Fig. 5 einen senkrechten Schnitt durch den Apparat der Fig. 1 und Fig.6 eine schematische Darstellung des Erfindungsprinzips.
- Hauptbestandteil der Erfindung ist eine straffe und biegsame Stoffbahn 1, welche aus Gummi oder einem anderen elastischen Material besteht. Die Oberfläche der Bahn 1 kann ein- oder vielfarbig sein. Die Farbe kann fluoreszierend sein und kann auch feine, lichtbrechende Kristallteilchen enthalten. Es könnte alternativ infrarotes oder ultraviolettes Licht verwendet «-erden, um die fluoreszierenden Farben noch hervorzuheben. Schließlich kann die Bahn auch ganz oder teilweise transparent sein.
- Die Bahn oder Membran 1 wird durch einen geeigneten Rahmen 2 gespannt gehalten.
- Die Bahn 1 kann jede gewünschte Form erhalten. Im Beispiel ist eine rechteckige Form gewählt, doch ist die Erfindung nicht auf diese Form beschränkt.
- .Nächst den Rahmenecken befinden sich Einfassungen 3. Den vier Ecken entsprechen also insgesamt vier solcher Einfassungen. In jeder derselben ist eine Lichtquelle 4 vorgesehen, die so eingepaßt ist, daß die Lichtstrahlen durch einen engen Spalt 5 austreten, und zwar so, daß die Lichtstrahlen in vorwiegend paralleler Richtung zu der Bahn 1 oder in einem leichten Winkel zu derselben verlaufen. Die Lichtquellen können beweglich angeordnet sein und können entweder natürlich oder künstlich sein. Sie können je nach Wunsch durch Schalter oder Verschlüsse gesteuert werden. Eine Art, um Farbe oder Charakter des-Lichtes zu variieren, ist die Anwendung von verstellbaren oder beweglichen Filtern.
- Zu diesem Zweck ist in den Lichtweg in jeder Einfassung 3 ein Farbrad 6 eingeschaltet. Dieses Rad trägt eine Reihe von Farbfiltern 7 unterschiedlicher Farben. Auf diese Weise können Lichtbündel verschiedener Farben erzeugt werden. Die Filterflächen können in verschiedenen Radialabständen von der Achse des Rades angebracht werden, um dicht an der geraden Oberfläche der Membran dünne, sich überlagernde Farbschichten hervorzubringen.
- Auf der Bahn oder Membran 1 können, wie aus Fig. 2, 3 und 4 ersichtlich, verschieden hohe Auswölbungen erzeugt werden, und zwar an verschiedenen Stellen. Meistens ist die Anzahl dieser Auswölbungen, die beweglich sind, groß. Man kann diese Verformungen durch irgendein hierfür geeignetes Glied des menschlichen Körpers hervorrufen, z. B. mit den Ellbogen, Füßen. Händen oder Fingern; der Vorführer kann auch seinen ganzen Körper auf die Membran 1 stützen. Ebensogut kann er besondere Geräte dazu benutzen, um verschiedene Arten von Höckern zu erzielen.
- Da die Farbräder 6 rotieren, verändert sich das auf die Höcker fallende Licht. Da außerdem das Filter 7 so angeordnet werden kann, daß es mehrere übereinanderliegende Lichtschichten hauptsächlich parallel zur Membran 1 erzeugt, wird durch die Höhe der verschiedenen Aaswölbungen auch die Verschiedenartigkeit und die Anzahl der Farben bestimmt, welche aus den Lichtquellen auf die Membran fallen. Außerdem kann der Vorführer 8 auch noch mit Schaltern zur Steuerung der Lichtquellen 4 arbeiten; jedes gewünschte Bild oder Licht kann mittels eines geeigneten Filmprojektionsapparates auf die Bahn oder Membran 1 projiziert werden.
- Es liegt auf der Hand, daß ein Vorführer mit Hilfe dieser Erfindung erstaunliche Effekte erzielen kann, welche vielen Zwecken, wie z. B. der Reklame usw., dienen können. Den Ausdrucksmöglichkeiten ist fast keine Grenze gesetzt, da die Bahn 1 aus Gummi oder einem sonstigen elastischen Material beliebig groß sein kann, so daß auch mehrere Vorführer gleichzeitig dieselbe Vorrichtung benutzen und bedienen können. Natürlich kann man auch mehrere dieser Apparate in verschiedenen Winkeln zueinander aufstellen und kann je nach Wunsch Spiegel verwenden, um dem Vorführer die Möglichkeit zu gehen, seine Vorführung selbst zu sehen oder um die Effekte einer einzigen Membran 1 zu vervielfältigen oder um die verschiedenen Bilder von einer Anzahl von Membranen 1, welche von einer Anzahl von Vorführern hervorgebracht werden, durch Optiken oder Spiegel gleichzeitig auf einen einzigen Bildschirm zu werfen.
- Die Aaswölbungen können auch auf mechanische Art hervorgerufen werden, und es können auch Vertiefungen und Nischen an Stelle von Vorwölbungen geformt werden, z. B. durch Druckluft oder mit Hilfe von Magneten. Die Aaswölbungen bilden kegelartige, reflektierende bewegliche Oberflächen. Die Bahn 1 kann ganz oder teilweise durchscheinend sein. Die Vorführung kann auch von Musik begleitet sein, und der Vorführer kann diese Musik durch die Bewegungen der Bahn 1 ausdrücken.
- Im allgemeinen werden die Zuschauer oder Zuhörer auf einer Seite der Mambran 1 sitzen, während der Vorführer auf der anderen Seite derselben steht. Doch können die Zuschauer auch so sitzen, daß sie die Aaswölbungen in einem bestimmten Winkel statt direkt von vorn sehen. Sie können auch so sitzen, daß sie auf einen größeren Schirm blicken, auf welchen die Bilder von mehreren Membranen 1 durch Spiegel oder Linsen projiziert werden.
Claims (5)
- PATE\TANSPß."CHr: 1. Einrichtung zur Erzeugung von Lichteffekten mit Hilfe einer in einer Ebene gespannten Bahn und Lichtquellen, welche ihre Strahlen parallel oder in einem geringen VG'inhel zur Bahnebene projizieren, dadurch gekennzeichnet, daß die gespannte Bahn aus elastischem Werkstoff, z. B. Gummi, besteht und einerseits von den Lichtstrahlen inRuhelage nicht getroffen wird, andererseits aber bei Aaswölbung aus ihrer Ebene in den Bereich der Lichtstrahlen gelangt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn auf ihrer ganzen Fläche oder einem Teil derselben einen fluoreszierenden Belag besitzt.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn auf ihrer ganzen Fläche oder einem Teil derselben durchscheinend ist.
- 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aaswölbung der Bahn aus ihrer Ebene in an sich bekannter Weise durch Ausübung eines Druckes seitens der vorführenden Person oder durch Druckluft erfolgt.
- 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquellen in an sich bekannter Weise sich in Einfassungen, die Lichtdurchtrittsschlitze aufweisen, am Umfang der Bahn befinden, wobei zwischen den Lichtdurchtrittsschlitzen veränderliche Farbfilter angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA--Patentschriften Nr. 1480 375, 1140 418, 830834.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH17784A DE1018765B (de) | 1955-04-18 | 1955-04-18 | Einrichtung zur Erzeugung von Lichteffekten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH17784A DE1018765B (de) | 1955-04-18 | 1955-04-18 | Einrichtung zur Erzeugung von Lichteffekten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1018765B true DE1018765B (de) | 1957-10-31 |
Family
ID=7428029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH17784A Pending DE1018765B (de) | 1955-04-18 | 1955-04-18 | Einrichtung zur Erzeugung von Lichteffekten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1018765B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US830834A (en) * | 1905-09-19 | 1906-09-11 | Henry John Hudson | Display apparatus. |
| US1140418A (en) * | 1914-05-25 | 1915-05-25 | Artur Talke | Toy or joke article. |
| US1480375A (en) * | 1917-01-29 | 1924-01-08 | Thos H Rosenberger | Illuminated intaglio display device |
-
1955
- 1955-04-18 DE DESCH17784A patent/DE1018765B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US830834A (en) * | 1905-09-19 | 1906-09-11 | Henry John Hudson | Display apparatus. |
| US1140418A (en) * | 1914-05-25 | 1915-05-25 | Artur Talke | Toy or joke article. |
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