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DE406798C - Kaleidoskop - Google Patents

Kaleidoskop

Info

Publication number
DE406798C
DE406798C DEM73445D DEM0073445D DE406798C DE 406798 C DE406798 C DE 406798C DE M73445 D DEM73445 D DE M73445D DE M0073445 D DEM0073445 D DE M0073445D DE 406798 C DE406798 C DE 406798C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
kaleidoscope
kaleidoscopic
elements
color
roll
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM73445D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM73445D priority Critical patent/DE406798C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE406798C publication Critical patent/DE406798C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/02Viewing or reading apparatus
    • G02B27/08Kaleidoscopes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Kaleidoskop. Es ist bekannt, zum Entwerfen von Mustern solche Kaleidoskope zu benutzen, die das kaleidoskopische Spiegelbild z. B. auf einer Beobachtungs- oder Abnahmefläche reell abzubilden gestatten. Es ist auch bekannt, zum Zusammensetzen der Bilder anstatt körperlicher, in einer Kapsel angeordneter Objekte einen durchsichtigen scheibenartigen Objektträger zu benutzen, auf welchem die zur Erzeugung der kaleidoskopischen Spiegelbilder dienenden Objekte in Form von schwarz-weiß-oder ein- bzw. mehrfarbigen Zeichnungen aufgebracht werden. Bei Verwendung eines scheibenförmigen Objektträgers ist es ferner bekannt, zwei solche Träger mit- oder gegeneinander bewegbar vor dem Spiegelsystem anzuordnen, um einen höheren Reichtum der auf diese Weise kaleidoskopisch erzeugbaren Bilder zu erreichen.
  • Bei diesen Verfahren, dekorative Entwürfe auf kaleidoskopischem Wege zu .erzeugen, ist das farbige Kompositionselement mit .dem zeichnerischen o@derKonturenelement starr verbunden, so .daß alle von farbigen Objekten erzeugten kaleidoskopischen Spiegelbilder in bezug auf die Einzelteile des Spiegelbildes und deren Lage die :gleiche Farbe bzw. die gleiche Farbenzusammenstellung aufweisen. Es ist auch bereits vorgeschlagen, außer den zwischen Scheiben bewegbar gelagerten Objekten in einem anschließenden Raum einen aus verschieden gefärbten Scheiben zusammengesetzten Zylinder vorzusehen, der drehbar und von außen beleuchtet den Raum mit farbigem Licht erfüllt. Dieses Kaleidoskop gestattet aber nur eine gleichmäßige Beleuchtung der Objekt, in.homogene@;Farbe un,d ist nicht geeignet, unterschiedliche Farbenwirkungen in den erzeugtenMustern hervorzubringen.
  • Mit der Erfindung wird nun bezweckt, diese Starrheit zu beheben und damit .ein Verfahren zur Erzeugung dekorativer Entwürfe auf kaleidoskopischem Wege zu schaffen, das eine noch viel höhere .:Mannigfaltigkeit der kaleidoskopischen Spiegelbilder erzeugt und dabei in höchstem Maße die persönliche Note des eigenen künstlerischen Empfindens und Gestaltens zum Ausdruck gelangen, läßt.
  • Hierzu werden vor dem Spiegelsystem eines zweckmäßig die kaleidoskopischen Spiegelbilder auf einer Beobachtungs- oder Abnahmefläche reell abbildenden Kaleidoskops in sonst bekannter Weise zwei mit- oder gegeneinander bewegbare Träger für die Kompositionselemente benutzt, derart, daß gemäß der Erfindung ein Träger mit den zeichnerischen oder Kompositionselementen und ein zweiter mit den Farbenelementen so vorgesehen ist, daß beide Träger unmittelbar aufeinanderliegend gegeneinander bewegbar sind.
  • Man kann sonach dem nach den zeichnerischen oder Konturenelementen gebildeten kaleidoskopischen Spiegelbild nach Belieben und eigenem künstlerischen Empfinden ,ein zweites kaleidoskopisches Spiegelbild hinzuzufügen, das nach einem für sich allein auswechselbaren Farbenelement erzeugt ist. Ebenso kann man umgekehrt zu jedem nach den Farbenelementen erzeugten kaleidoskopischen Spiegelbilddadurch einbestimmtes,aufkaleidoskopischem Wege zusammengesetztes Konturenbild aufsuchen, daß man die zeichnerischen oder Konturenelemente vor dem Spiegelsystem für sich allein ändert.
  • Zur Ausübung dieses Verfahrens benutzt man, wie die Zeichnung in einem senkrechten Schnitt (Abb. i) und einer Draufsicht (Abb.2) zeigt, zweckmäßig ein Kaleidoskop, das mit zwei durchsichtigen, bandartigen Objektträgern a und b versehen ist, derart, daß diese Objektträger dicht aneinanderliegend unmittelbar vor dem Spiegelsystem c in diesem vorbeigeführt werden können und jeder der beiden bandartigen Objektträger für sich allein von einer Rolle d, e ab- und auf eine Rolle e, d aufwickelbar ist. Diese beiden Rollenpaare d und e können sich seitlich des Kamerakastens f befinden. Zweckmäßig ist dabei das die Konturenelemente aufnehmende Band aus einem weniger lichtdurchlässigen Öl- o. dgl. Pauspapier und den anderen die Farbenelemente aufnehmenden Träger durch ein möglichst .glasklares Filmband zu bilden. Dadurch wird einerseits durch den weniger lichtdurchlässigen Objektträger die sonst notwendige Verwendung einer Mattscheibe erspart und andererseits eine gute Farbenwiedergabe sichergestellt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRücHE: i. Kaleidoskop, dadurch gekennzeichnet, daß -die beiden Träger (a und b) der Kompositionselemente je aus einem durchsichtigen, von einer Rolle ab- und auf eine Rolle aufwickelbaren (Filmo. dgl.) Band bestehen und beide Bänder dicht aneinanderliegend unmittelbar vor dem Spiegelsystem vorbeiführbar sind. Kaleidoskop nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Konturenelemente tragende Band aus einem weniger lichtdurchlässigen und das andere ,die Farbenelemente tragende Band aus einem gut lichtdurchlässigen Material besteht.
DEM73445D 1921-04-23 1921-04-23 Kaleidoskop Expired DE406798C (de)

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DEM73445D DE406798C (de) 1921-04-23 1921-04-23 Kaleidoskop

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DEM73445D DE406798C (de) 1921-04-23 1921-04-23 Kaleidoskop

Publications (1)

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DE406798C true DE406798C (de) 1924-12-04

Family

ID=7315035

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DEM73445D Expired DE406798C (de) 1921-04-23 1921-04-23 Kaleidoskop

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DE (1) DE406798C (de)

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