DE1018755B - Zielvorrichtung fuer Waffen zur Bekaempfung von beweglichen Zielen, insbesondere von Luftfahrzeugen - Google Patents
Zielvorrichtung fuer Waffen zur Bekaempfung von beweglichen Zielen, insbesondere von LuftfahrzeugenInfo
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Description
- Zielvorrichtung für Waffen zur Bekämpfung von beweglichen Zielen, insbesondere von Luftfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Zielvorrichtung für Waffen zur Bekämpfung von beweglichen Zielen, insbesondere von Luftfahrzeugen.
- Bei den bekannten Zielvorrichtungen wird entweder die Entfernung zum Ziel laufend gemessen und eingestellt, oder die Entfernung wird einmal gemessen und alsdann aus dieser und dem Höhenwinkel die Zielhöhe über dem Horizont bestimmt. Die Zielhöhe kann aber bekanntlich nicht als konstante Größe der Konstruktion eines Visiers zugrunde gelegt werden, weil die Zielhöhe in keinem Zusammenhang mit dem tatsächlichen Schußbereic h der Waffe steht. Bei diesen Zielvorrichtungen werden Flugzeuggeschwindigkeit und Flugrichtung geschätzt und hieraus wie aus der bekannten Geschoßflugzeit die Auswanderungsstrecke des Zieles berechnet. Es handelt sich hierbei um eine mechanisch-geometrische Nachbildung der Flugzeugbewegung im Raum.
- Bei den bekannten Vorrichtungen sind aber mindestens zwei zusätzliche Bedienungspersonen für die Zielbeobachtung erforderlich, und zwar zur Entfernungsmessung und zur Schätzung von Flugrichtung und Flugzeuggeschwindigkeit. Dies ist aber für moderne Waffen mit den geforderten großen Richtgeschwindigkeiten nicht mehr zulässig und tragbar.
- Es sind auch bereits Zielvorrichtungen vorgeschlagen, bei denen selbsttätig mit Hilfe der Richtbewegungen an den Handrädern der Waffe für Höhe und Seite durch i\Tachbilden der Flugzeugbewegung auf einer Kugel die im Gesichtsfeld eines Fernrohres oder einer anderen optischen Visiereinrichtung (Reflexvisier) dargestellte scheinbare Flugrichtung ermittelt wird und bei denen weiterhin auf der Strichmarke, die die scheinbare Flugrichtung darstellt, in Abhängigkeit von der Flugzeuggeschwindigkeit selbsttätig Abkommpunkte angegeben werden, die der Richtschütze mit dem Flugzeug in Deckung zu bringen hat, damit der Schuß ins Ziel gelangt. Es sind hierbei ferner :Maßnahmen vorgeschlagen, durch die, z. B. durch Voreinstellen einer geschätzten Flugrichtung, der Einsteuervorgang bei der selbsttätigen Ermittlung der scheinbaren Flugrichtung mit Hilfe eines Kugelgetriebes beschleunigt wird.
- Aber auch hierbei treten unter Berücksichtigung der heutigen hohen Zielgeschwindigkeiten Nachteile auf, die im wesentlichen dadurch bedingt sind, daß die Bestimmung der Flugrichtung auf der Kugel ein Meßv organg ist, der eine bestimmte Meßzeit erfordert. Diese N_Teßzei.t verringert aber, selbst wenn sie auch nur in der Größenordnung von 1 bis ? Sekunden liegt, die insgesamt zur Verfügung stehende Bekämpfungszeit um einen erheblichen prozentualen Anteil. Auch diese Zielvorrichtungen sind daher nur noch bedingt brauchbar. Bei der Zielvorrichtung nach der Erfindung sind im Gegensatz zu dem Bekannten in völlig neuartiger Weise erfindungsgemäß die Abkommpankte im Visier durch die Vorlialtwerte nach Größe und Richtung für einen einzigen mittleren, durch den Schußbereich der Waffe hindurchgelegten geradlinigen Flugweg nur in Abhängigkeit von den Seiten- und Höhenwinkeln der Waffe dargestellt.
- Dabei ist der mittlere geradlinige Flugweg durch das Kaliber der Waffe und damit durch die mit der Waffe erreichbare größte und kleinste Entfernung gegeben. Der mittlere Flugweg wird so gewählt, daß er bei der größten Schußentfernung beginnt und im Wechselpunkt, d. h. dem Punkt, in dem das Flugzeug der Waffe am nächsten kommt, den Kleinstwert erreicht. Die Wahl des mittleren Flugweges wird darüber hinaus durch das Ergebnis rechnerischer Untersuchungen bezüglich der Auswirkungen von Abweichungen vorn vorausgesetzten Flugweg auf die Vorhaltswerte beeinfluß:t. Der mittlere Flugweg wird in der Flugebene dargestellt und durch die verschiedenen Neigungswinkel dieser Flugebene die verschiedenen Flughöhen, in denen das Ziel ' von der Waffe bekämpft werden kann, erfaßt. Für alle auf diesem mittleren Flugweg liegenden Punkte werden die Vorhaltwerte berechnet. Da jeder Punkt auf dem scheinbaren Flugweg in der Flugebene nur durch den Seiten-und Höhenwinkel bestimmt ist, so sind durch diese Berechnung die Vorhaltwerte nur abhängig von dein Seiten- und Höhenwinkel.
- Die Vorteile der neuen Zielvorrichtung bestehen vor allem darin, daß die V orhaltrechnung nicht mehr auf Grund von irgendwelchen Messungen oder Schätzungen mit Hilfe von Rechengetrieben in der Zielvorrichtung erfolgt, sondern daß die Vorhaltwerte bereits fertig berechnet in der Zielvorrichtung vorbanden sind. Dadurch wird die bislang immer noch erforderliche 11eß- und Rechenzeit eingespart. Weiterhin wird durch die als Winkel angegebenen Vorhaltwerte erreicht, daß bei Abweichungen der tatsächlichen Flugwege von dem angenommenen Flugweg (andere Wechselpunktentfernungen) nur Fehler zweiter Ordnung auftreten, die bei entsprechender Wahl der mittleren Verhältnisse vernachlässigbar sind. Damit sind die großen praktischen Vorteile verbunden, daß die Vorhaltwinkel unabhängig von einer Entfernungsmessung sind, ein zusätzlicher Bedienungsmann nicht mehr benötigt wird und die Feuerbereitschaft der Waffe entscheidend beschleunigt ist.
- Die Vorhaltwerte sind bestimmt durch ihre Größe und ihre Richtung. Die Größe wird für je d;ll Punkt des angenommenen mittleren Flugweges, für den die Entfernung bekannt ist, aus der Flugzeuggeschwin digkeit und der zu der bekannten Entfernung gehörenden Geschoßflu.gzeit für mehrere Flugzeuggeschwindigkeiten, z. B. 100, 200 und 300 m/sec, be -rechnet und im Visier in Form einer Kurvenschar dargestellt, die in Abhängigkeit von den Richtwerteil dar Waffe selbsttätig verstellt wird und in geeigneter Weise im Gesichtsfeld der Visiereinrichtung erscheint.
- Der Ber°chnung der Richtung der Vorhaltwert.. liegen die bekannten mathematischen Gesetzmäßigkeiten für die Flugebene, insbesondere die sphärischen Beziehungen zwischen den Richtwerten (Seiten- un,l Höllenwinkel) der Waffe und der scheinbaren Flugrichtung, zugrunde. Die jeweilige scheinbare Flugrichtung erscheint in geeigneter Weise als radial verlaufender Strich ebenfalls im Gesichtsfeld der Visiereinrichtung.
- Für den Bedienungsmann bleibt lediglich die Einstellung der Zielbedingungen, die sich auf die Wahl zwischen »Flugzeug von links«, »Flugzeug von rechts« oder »Flugzeug von vorn« beschränken, und auf die Nt'ahl des Anfangsseitenwinkels, 2:e: dein der Funktionsablauf der Zielvorrichtung beginnen soll. Die Wahl der Größe dieses Anfangsseitenwinkels hängt davon ab, ob das Ziel frühzeitig oder später aufgefaßt wird. Gegebenenfalls kann man auch von einem festen mittleren Anfangswert ausgehen.
- Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen, die zu:r Ausübung des neueli Zielverfahrens dienen.
- Fig. 1 und 2 dienen zur Erläuterung der N%"irkungsweise der folgenden Figuren und erstreclceil sich auf eine Darstellung der sphärischen Verhältnisse, aus denen die gegebenen mathematischen Beziehungen ersichtlich sind Fig. 3, i und 8 zeigen in schaubildlic herDarstellung die wesentlichen Teile der Zielvorrichtung; Fig.4 läßt die gegebenen Winkelbeziehungen für ein einfaches Näherungsverfahren für die Erinittluilg des Aufsatzw=inkels, für welche di-e Fallstreck° des Geschosses in Abhängigkeit von der Entfernung zugrunde gelegt wird, erkennen; Fig.5 und 6 zeigen in je einer Seitenansicht eine weitere Ausgestaltung der Zielvorrichtung, und Fig. 9 stellt die gesamte Anordnung der wichtigsten Teile der Zielvorrichtung in einer Seitenansicht dar. In Fig. 1 ist de Ebene a die zur Horizontalebene h um den Winkel r geneigte Flugebene, in der die Flugzeugbewegung verläuft. Auf dem Flugweg liegen die Punkte JI, W, 2l1. Die Projektion in der Horizontalebene ist dargestellt durch die Punkte .1' und _11i'. Als mittlerer Flugweg wird ein solcher gewählt, bei dem die Wechselpunktentfernung GYT' im mittleren Schußbereich liegt. Beim Zielauffassen wird vorausgesetzt, daß der Seitenwinkel a0 einen Wert von z. B. 45° für den »Anflug von links nach rechts« oder von z. B. 135' für den »Anflug von rechts nach links« hat.
- Der ]).-trachtete Punkt -1I in der Hnhe JIIl' = h. ist durch den Höhenwinkel lIG II' = v, der als Bogen 11011ä auf der Oberfläche der um den Beobachter gelegt zu denkenden Kugel mit dem Radius = 1 erscheint und den Seitenwinkel K G ,IIö = 00 bestimmt. Im allgemeinen fällt die Nullrichtung der Seitenwinkelzählung nicht mit der Spurlinie K G der Flugebene zusammen. Nennt man den Winkel zwischen Nullrichtung und Spurlinie u, so hat der auf die Nullrichtung bezogene Seitenwilikel a den Wert a = a0 -- rr.
- In dem rechtwinkligen sphärischen Dreieck 1111o110' (Fig. 2) inter-°ssieren der Bogen 11011ö = Höhen-1 y, der Bogen K,110' = Seitenwinkel a0, der Flugwinkel @i 1T0110` _ @, der in der Visiereinrichtung als N-@'inkel zwischen dein radial verlaufenden Flugrichtungsstrich und der Senkrechten, dem Meridian. liegt, und der Bogen KM, = Seitenwinkel 0p in der Flugebene. Zwischen diesen gelten folgende Beziehuligen: cos aö = cos .fo * cos ;. (1) rill CO = sin GO' ` s121 (5. (2) Für jeden Wert des Seitenwinkels 21_1I0' = a0 und des Höheilwinkels J10.iio' _ @berechnet sich nach Gleichung (1) der zugehörige Seitenwinkel a0' in de,-Flubgebene und nach Gleichung (2) der scheinbare Flugwinkel b. Der Seitenwinkel @0' dient gleichzeitig zur Berechnung des Vorhaltwinkels, der als Nlarke auf dem Flugrichtungsstrich im Gesichtsfeld der Zieleinrichtung erscheint.
- Auf (rund des vorausgesetzten mittleren Flugzeugweges gehört zu jedem Wert des Seitenwinkels aö ein bestimmter Flugzeugpunkt .11, so daß die Entfernung GH in Abhängigkeit von a0' für den ganzen Zielweg bekannt ist.
- Mit der auf Grund der Schußtafel ebenfalls bekannten Geschoßflugzeit zu jedem Punkt -1-I sind demnach für bestimmte ausgewählte Flugzeuggeschwindigkeiten die Vorhaltwerte in der Flugebene j zu berechnen, die dann als Abkommarken auf dein Flugrichtung_strich im Gesichtsfeld der Zieleinrichtung dargestellt werden.
- Fig. 3 zeigt eine Ausführungsart iür die getriebetechnische Lösung der oben angegebenen Beziehungen. Es ist dal,ei zuliäcllst v orausgesetzt, dati der Aufsatzwinkel, der die Geschoßbewegung unter dein Einfluß der Schwerkraft berücksichtigt, vernachlässigt werden kann (hohe Anfangsgeschwindigkeit des Geschosses). Das Zahnrad 1 steht mit dein Höhenrichtgetriebe der Waffe in Verbindung und dreht sieh dadurch I»-oportiailal zum Winkel -. Es treibt die Gewindespindel 2 an, auf der sich eine Mutter 3 verschiebt, die den Kurvenkörper 4 mitnimmt. Der Kurvenkörper 4 ist dabei durch Keil und Nut auf der Achse 5 geführt. Die Achse 5 stellt über eine Scllaltkupplulig 6, 7 irlit dem Seitenrichtgetriebe der Walte in Verbindung und wird hei geschlossener Kupplung 6, 7 proportional dem Seitenwinkel a0 gedreht. Der Kurvenkörper 4 ist so geformt, daß der mit Federdruck aufliegende Abtaster 8 solche Wege macht, die dem Seitenwinkel a0' in der Flugebene proportional sind. Durch den Ab taster 8 wird der Winkel <t0' einerseits über ein Zahn rad 9 zur Darstellung des Vorhalts (Fig. i) in die Zieleinrichtung gegeben, andererseits dazu benutzt. den KuTvenkörper 10 zu drehen. Der auf dem
Kurvenkörper 10 aufliegende Abtaster 11 wird durch den Anschluß an die Welle 5 über die Kegelräder 12, 13 und ein Zahnrad 14 und die Zahnstange 15 pro- portional dem Winkel ao verschoben. Der Abtaster 11 dreht sich proportional dem Winkel b, der über die Zahnwalze 16 ebenfalls in die Zieleinrichtung weiter- gegeben wird (Fig. 8). Der Kopf 53 bzw. 54 des Abtasters 8 bzw. 11 ist an der Berührungsstelle mit dem Kurvenkörper 4 bzw. 10 kugelig ausgebildet, und der Weg des Kugelmittel- punktes ist proportional dem Funktionswert aö bzw. b. Zu Beginn der Zielbeobachtung, d. h. dem Ziel- auffassen, ist der Winkel ao unbekannt; da der Win-- kel y zwischen der Nullrichtung und der Spurlinie nicht bekannt ist (Fig.2). Ist ein Entfernungsm.eß- gerät vorhanden, so kann mit Hilfe der Entfernungs-. messu.ng der Anfangswert für a. auf folgende Weise gefunden werden: Da ein bestimmter mittlerer Zielweg zugrunde liegt (s. oben), ist für alle Punkte auf dem Zielweg i1111, die Entfernung bekannt. Sie kann an einer Skala in Abhängigkeit, z. B. von a.', angezeigt werden. Liegt dann die erste Entfernungsmessung beim Zielauffas- sen vor, so ist die Achse 5, deren Drehwert dem Seitenwinkel a. proportional ist, so lange zu drehen, bis an der Entfernungsskala gegenüber einer Marke die gemessene Entfernung erscheint. Der weitere Verlauf geschieht dann nach Schließen der Kupplung 6, 7 selbsttätig. Soll das Visier ohne Entfernungsmessung arbeiten, so wird ein. bestimmter Anfangswert für a. gewählt, z. B. von 45°. Der Einstellknopf 17 wird z. B. in die Stellung »Flugzeug von links« gelegt, so daß sich der Kurvenkörper 4 auf den Winkel ao = 45° einstellt, während bei der Einstellung des Knopfes 17 »Flug zeug von rechts« der Kurvenkörper 4 die Anfangs- stellung ao = 135° einnimmt. In den Stellungen ao = 45° bzw. a. = 135° wird dann die Kupplung 6, 7 über ein federndes Gestänge 18 geschlossen und der Kurvenkörper 4 proportional zum laufend von der Sei.tenrichtbewegung der Waffe kommenden Seiten- winkel ao gedreht. Der weitere Ablauf geschieht dann automatisch. Nach Beendigung eines Vorbeiflu,ges wird der Knopf 17 in die Ruhestellung zurückgedreht, wobei der Kurvenkörper 4 in die Stellung 6o = 0 ge langt und die Kupplung 6, 7 geöffnet wird. Diese Stellung ist gleichzeitig dieArbeitsstellttng des Visier für den Fall, daß das Ziel direkt auf das Geschütz zufliegt, denn bei dieser Zielbedingung ändert sich während des ganzen Zielweges der Seitenwinkel nicht. Der Höhenwinkel an der Höhenrichteinrichtung der Waffe unterscheidet sich von dem Höhenwinkel (Fig. 4) dadurch, daß er um den Aufsatzwinkel a, der durch die Geschoßbewegung unter dem Ei.nfluß der Schwerkraft bedingt ist, vergrößert ist. Die Summe ^- -I- a bezeichnet man mit Rohrerhöhung (p. In der Recheneinrichtung nach Fig. 3 wird der »geometrische,< Höllenwinkel ;, benötigt ohne den »ballistischen« Auf- satzwinkel a. Ist der durch die Vernachlässigung des Aufsatzwinkels a bedingte Fehler nicht zulässig, so kann die Anordnung in folgender Weise ergänzt wer- den: Der Aufsatzwimkel ändert sich mit der Entfernung; und dem Höhenwinkel y. Da ein mittlerer Flugweg in der Flugebene vorausgesetzt wird, ist für jeden Punkt des Flugweges die Entfernung bekannt. Si, ist durch den Seitenwinkel ao gegeben. Da die Flug- ebene, in der der mittlere Flugweg verläuft, unter einem beliebigen Winkel zur Horizontalebene geneigt sein kann, so ist für den Aufsatzwinkel noch der Höhenwinkel y maßgebend. Ein einfaches, bekanntes Näheruilgsverfahren für die Ermittlung des Aufsatz- winkels besteht darin, die Fallstrecke des Geschosses in Abhängigkeit von der Entfernung zugrunde zu legen (Fig. 4). Ist diese Fallstrecke a. auf Grund der Schußtafel des Geschützes bekannt, so ist die Berech- nung des Aufsatzwinkels a nach den aus der Fig. 4 zu entnehmenden mathematischen Beziehungen mög- lich. Ein Beispiel für die getriebetechnisch,- Lösung zeigt Fig. 5. Der Kurvenkörper 4 (in Übereinstim- mung mit Fig. 3) wird nicht mehr proportional dem von der Höhenrichtbewegung kommenden Winkel lp, sondern proportional der Differenz (p-a verschoben. Zu diesem Zweck wird die Spindel 2, die proportional dem vom Höhenrichtantrieb kommenden Winkel 7, gedreht wird, durch die aus Bolzen und Schlitzfüh- rung bestehende Kupplung 20 längs verschieblich ge- lagert. Die Spindel ist weiterhin fest verbunden mit einem Abtaster 21, der an dem Kurvenkörper 22 an- liegt. Der Kurvenkörper 22 wird proportional dem Seitenwinkel cö gedreht und proportional der Rohr- erhöhung (p verschoben. Zu diesem Zweck ist er einerseits mit der Achse des Zahnrades 9 (Fig. 3) und andererseits mit der vom Höhenrichtantrieb kommen- den Welle verbunden. Die Verschiebung der Spindel 2 erfolgt so, da:ß sich die Mutter 3 und damit der Kurvenkörper 4 proportional der Differenz (p-a, also proportional dem geometrischen Höhenwinkel y, bewegt. Die Oberfläche des Kurvenkörpers 22 ist so gestaltet, daß der Weg des Abtasters 21 in jedem Be rührungspunkt für jeden zum Seitenwinkel aö in der Flugebene gehörenden Entfernungswert und der Rohr- erhöhung 9p den aus der Schußtafel zu entnehmenden Aufsatzwinkeln proportional ist. Um den Kurvenkörpern eine einfachere Form zu geben und deren Abmessungen zu verringern, ist es mitunter zweckmäßig, den gesuchten Funktionswert, z. B. aö , b, als Summenausdruck aus einem Grund- wert und einem Korrekturwert zusammenzusetzen. So kann der Winkel ao' z. B. zusammengesetzt werden aus dem Winkeil ao und einem Korrekturwert .4 a,'. Ebenso kann der Winkel b zusammengesetzt werden aus dem Winkel ao oder aö und dem Korrekturwert ,9 B. Der Vorteil, der damit erreicht wird, ist der, daß der vom Kurvenkörper zu entnehmende Betrag kleiner wird. Der Aufbau eines Getriebes, mit dem diese Aufgabe: gelöst wird, ist dem des in Fig.5 gezeichneten ähn- lich. Beispielsweise kann folgende Lösung gewählt werden (Fig.6). Der Kurvenkörper 4 ist so ge- formt, daß er die Differenz d ao' zwischen a. und ag' als Weg des Abtasters 8, der z. B. eine Schubbewegung macht, liefert, wenn er proportional dem Winkel y verschoben und proportional dem Winkel ao gedreht wird. Zu dem Abtasterweg des Abtasters 8 wird durch die Schiebekupplung 23 der Wert a. hinzu- gefügt, so daß sich die Mutter 24 und damit die Zahn- stange 25 proportional zur Summe a. = Ja.' ver- schiebt. Dieser Betrag, der gleich dem `Winkel a.' ist. wird, wie in Fig. 3 erläutert, zum Drehen der Vor- haltscheibe in der Visiereinrichtung und zum Drehen des Kurvenkörpers 10 verwendet. Der Kurvenkörper 10 wird außerdem proportional dem Winkel a," ver- schoben und liefert als Weg des Abtasters 11 den Be- trag d b, der zusammen mit aö den Flugwinkel b liefert. Der Betrag db wird durch die Welle 26 in die Visiereinrichtu.n.g gegeben (Fig. 7). Der Seitenwinkel ao' und der Flugwinkel b dienen zur Darstellung der Abkommpunkte in der Visiereiti. richtuug. Besteht die Visiereinrichtung aus einem Reflexvisier (Fig.9), so ergeben sich beispielsweise folgende Anordnungen: 1. (Fig. 7). Liefert der Kurvenkörper 10 den Kor- rekturwert des Flugwinkels b, so dreht sich das Zahn- rad 30 und damit das Zwischenrad 31 mit dem In- nenrad 35 des Umlaufräderdifferentials 36/37 pro- portional dem Winkel Ab. Ebenso wird dadurch die Scheibe 40 mit den Vorhaltkurven und - bei fest- gehaltenem Stern 41 mit den Zahnrädern 36 - auch die Scheibe 33 mit dem radialen Ausschnitt 34 pro- portional d b gedreht. Da der Flugwinkel r5 sich in diesem Fall aus der Summe d d -l- aä zusammensetzt, wird der Stern 41 vom Kurvenkörper 4 proportionai dem Seitenwinkel 6ö gedreht, so daß sich als Dreh- winkel der Scheibe 33 der verlangte Summenwert er- gibt. Das Abdeckblech 57 wird in nicht dargestellter Weise durch Einstellen des Knopfes 17 (Fig.3) so verschoben, daß es bei einem Zielflug von links nach rechts die eine Hälfte des radialen Striches 34 ab- deckt und beim Zielflug von rechts nach links die andere Hälfte. 2. (Fig.8). Liefert der Kurvenkörper 10 den Ge- samtwert b des Flugwinkels, so wird das Uinlanf- räderdifferential 36/37 vor der Scheibe 32 mit den Vorhaltekurven 40 angeordnet. In diesem Fall wird das Zahnrad 33 proportional zum Flugwinkel b ge- dreht und die Scheibe 32 mit den Vorhaltkurven 40 proportional zur Differenz 6ö -cS. Der Seitenwililz"; 6o wird über den Stern 41 des Differentials einge- leitet. Das Zahnrad30 möge sich proportional dein Seiten- winkel 60' drehen. Die Drehung wird über ein Zwi- schenrad 31 auf eine durchsichtige Glasscheibe 32 übertragen, auf der sich die V orhaltkurven 40 für ver- schiedene Flugzeuggeschwindigkeiten befinden. Cbe-: dieser Scheibe 32 mit den Vorhaltkurv en 40 befindet sich eilte zweite, undurchsichtige Scheibe33 mit einem radialen Schlitz 34, die von der Achse des Zahnrades 31 über das Umlauträderdifferential 35, 36, 37 eben- falls proportional dem Seitenwinkel 6ö gedreht wird, so daß sich die Scheibe 33 beim Einstellen des Win- kels ßö zur Scheibe 32 relativ nicht verstellt. Weiterhin wird die Scheibe 33 vom Stern 41, der sich proportional zum Flugwinkel b dreht, über die Umlaufräder 36 und 37 verstellt, wobei der radial, Schlitz 34 jeweils die dem Winkel .' entsprechende Stelluaig einnimmt, die von der Lage des @t'inkels a o' ausgeht. Durch die Linsenanordnung 38 wird der radiale Strich des Schlitzes 34 als Leuchtstrich, der von den Vorhaltkurven 40 unterbrochen wird, im Gesichtsfeld des Visiers dargestellt (Fig. 9). Die Unterbrechungen durch die Vorhaltkurven 40 geben die Abkommpunkte in Abhängigkeit von der zu wählenden Flugzeug-- geschwindigkeit an. Die Gesamtanordnung der Zielvorrichtung ist bei- spielsweise aus Fig. 9 zu ersehen. Die von der Richt- bewegung der Waffe kommende Drehung proportional der Rohrerhöhung 99 dient zum Verschieben der Kurvenkörper 4 und 22. Der Kurvenkörper 22 hat z w-ei ' Abtaster, deren einer nach oben und deren an- dercr nach unten den Funktionswert weitergibt. Der oben aufliegende Abgreifer 50 ist mit der Reflex- scheibe 51 verbunden und neigt diese so, daß die Visierlinie mit der Seelenachse des Geschützrohres den Aufsatzwinkel a einschließt. Im übrigen stimmen die Bezeichnungen mit den in Fig. 3, 5 un:i 7 ange- gebenen überein. Ergänzznd hierzu ist in der Fig. 9 die Lichtduelle 52 des Reflexvisiers dargestellt, deren Licht durch den Flugrichtungsstrich 34 mit Abkommpunkten über die Reflexscheibe 51 ins Auge des Schützen gelangt. Der in den Fig.3 bis 8 als Beispiel dargestellten getriebetechnischen Lösung sind die Gleichungen (1) und (2) zugrunde gelegt, die Beziehungen zwischen den Winkelwerten 6o, 6ö , y und b angeben. In dem rechtwinkligen sphärischen Dreieck h.l-Io:Ilö (Fig. 2) sind eine Reihe weiterer an sich bekannter 13ezieliun-- gen vorhanden. Aus diesem können andere als die der beschriebenen Ausführungsform zugrunde liegen- den Gleichungen ausgewählt werden. Zum Beispiel kann die Berechnung des Flugwinkels b aus der Be- ziehung tgb = tga/sin,, erfolgen. Eine solche Ände- rung der mathematischen Grundlage unter Anwen- dung des Erfindungsgedankens führt bei Verwendung der beschriebenen Getriebe zu anderen J@usführungs- beispielen in dem Aufbau der Recheneinrichtung.
Claims (1)
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YATE\TANSPPl.CIIE drehbar ist, und daß vom Resultatglied (11) des zweiten Rechengetriebegliedes (10) über Getriebeglieder (16,36 und 35) die im Strahlengang der Visiervorrichtung liegende Scheibe (33) mit der radial verlaufenden Schlitzmarke (34) gedreht wird und daß das erste Resultatglied (8) über Getriebeglieder (30, 31) die im Gesichtsfeld der Visiervorrichtung liegende durchsichtige Scheibe (32), die mit der Kurvenschar (40) für die Größe der Vorhaltwerte versehen ist, dreht. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurvenkörper (4 bzw. 10) drehbar und in seiner Längsachse verschiebbar und derart ausgebildet ist, daß die Tangenten in allen Berührungspunkten des Abtasters (8bzw.11) auf der Oberfläche des Kurvenkörpers (4 bzw. 10) zur Bewegungsrichtung des Abtasters (8 bzw. 11) einen Winkel einschließen, der kleiner ist als 50°. B. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Kurvenkörpers (10) so gestaltet ist, daß der Abtaster (11 in allen Stellungen in bezug auf den Kurvenkörper (10) eine Bewegung ausführt, die in Abhängigkeit von den Seitenwinkeln (6o und GO') dem scheinbaren Flugwinkel (b) proportional ist. 9. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Rechengetriebe glied, z. B. ein Kurvenkörper (22), proportional der von der Höhenrichtvorrichtung des Geschützes abgeleiteten Bewegung z. B. mittels Zahnrad (55) und Zahnstange (56) in seiner Längsrichtung verschiebbar und proportional der vom Abtaster (8) abgenommen-en Bewegung drehbar ist, auf dessen Oberfläche ein Abtaster (21) mit Federdruck aufliegt, der eine Spindel (2) und eine Spi:ndelmutter (3) so verschiebt, daß die Spindelmutter (3) sich proportional der Differenz zwischen der Rohrerhöhung (99) und dem Aufsatzwinkel (a) einstellt und das erste Rechengetriebeglied (4) mitnimmt. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des weiteren Kurvenkörpers (22) so gestaltet ist, daß der Weg des Abtasters (21) in jedem Berührungspunkt jedem zum Seitenwinkel (c0) in der Flugebene gehörenden Entfernungswert und der Rohrerhöhung (9P) proportional ist. 11. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenkörper (4 und 10) lediglich für Korrekturwerte geformt sind, wobei die Grundwerte durch Getriebeglieder einfacher Gestalt geliefert werden. 12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Vorhaltkurvenscheibe (40) und der Flugrichtungsstrichscheibe (33) ein Differentialgetriebe angeordnet ist. 13. Vorrichtung nach Anspruch 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Kurvenkörper (22) gleichzeitig die Reflexscheibe (51) der Visiervorrichtung verstellt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 647 296, 670 121, 731 130, 738 730; schweizerische Patentschrift N.r. 215 687; USA.-Patentschrift N r. 2 557 103, 2 609 606. Entgegengehaltene ältere Rechte: Deutsche Patentanmeldung K 14480 XI/72 f.1. Zielvorrichtung für Waffen zur Bekämpfung von beweglichen Zielen, insbesondere i@on Luft- fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, da13 die Ab- kommpunkte im Visier durch die Vorhaltwerte nach Größe und Richtung für einen einzigen niitt- Ieren. durch den Schußbereich der Waffe hin- durchgelegten geradlinigen Flugweg nur in Ab- hängigkeit von den Seiten- und Höhenwinkeln der Waffe dargestellt sind. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Vorhaltwerte in der Ziel- vorrichtung als Winkel in der Flugebene darge- stellt sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gehenuzeichnet, daß die Richtung der Vorlialt- werte durch die scheinbare Flugrichtung darge- stellt ist. -l. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung des Flugweges zur Waffe in der Zielvorrichtung einstellbar ist, und zwar für die Lagen »Flugzeug von links«, »Flugzeug von rechts« oder »Flugzeug von vorn«. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daldie Vorhaltwerte in der Recheneinrichtung des Visiers durch die Kurven- schar für mehrere Flugzeuggeschwindigkeiten, z. B. 100 bzw. 200 m/sec, im Gesichtsfeld der Visiereinrichtung dargestellt sind. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Drehknopf (17) ein Rechengetriebeglied, z. B. ein Kurvenkörper (4), auf einen vorherbestimmten Seitenwinkel (a.) in der Horizontalebene einstellbar ist und eine von Hand bedienl)are Kupplung (6, 7) die Verbindung zwischen der Seitenrichtvorrichtung des Geschützes mit dein Rechengetriebeglied (4) herstellt, wobei durch die Höhenriclitvorrichtnng des Geschützes das Rechengetriebeglied (4) so be- einflußt wird, daß sich das Resultatglied, z. B. ein Abtaster (8), des Rechengetriebegliedes p,-)- portional dem Seitenwinkel (a(,') in der Flugeb. ne verstellt, und die Bewegung des Resultatgliedes zur Verstellung eines zweiten Rechengetriebeglie- des, z. B. eines Kurvenkörpers (10), dient, dessen Resultatglied als Abtaster (11) proportional dein Seitenwinkel (6o) über Getriebeglieder (12, 13, 14, 15) verschiebbar und proportional dein Resul- tatwert des z«-eiten Rechengetriebegliedes (10)
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| DEK19046A DE1018755B (de) | 1953-08-04 | 1953-08-04 | Zielvorrichtung fuer Waffen zur Bekaempfung von beweglichen Zielen, insbesondere von Luftfahrzeugen |
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| DEK19046A DE1018755B (de) | 1953-08-04 | 1953-08-04 | Zielvorrichtung fuer Waffen zur Bekaempfung von beweglichen Zielen, insbesondere von Luftfahrzeugen |
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| DE1018755B true DE1018755B (de) | 1957-10-31 |
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| DEK19046A Pending DE1018755B (de) | 1953-08-04 | 1953-08-04 | Zielvorrichtung fuer Waffen zur Bekaempfung von beweglichen Zielen, insbesondere von Luftfahrzeugen |
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| DE (1) | DE1018755B (de) |
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| DE1110554B (de) | 1959-12-28 | 1961-07-06 | Mathema Corp Reg Trust | Zielvorrichtung an einer Waffe, insbesondere an einer leichten Abwehrwaffe, zum Bekaempfen von bewegten Luftzielen |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE647296C (de) * | 1932-08-06 | 1937-07-06 | Siemens App | Recheneinrichtung zur Ermittlung der Schusswerte fuer die Bekaempfung eines Luftzieles |
| DE670121C (de) * | 1934-02-16 | 1939-02-03 | Vickers Armstrongs Ltd | Einrichtung zur Feuerleitung von Flugzeugabwehrgeschuetzen |
| CH215687A (de) * | 1940-07-26 | 1941-07-15 | Contraves Ag | Zieleinrichtung an Flugabwehrgeschützen. |
| DE731130C (de) * | 1930-01-14 | 1943-02-03 | Siemens App Und Maschinen G M | Verfahren und Vorrichtung zur Ermittelung der Vorhaltewinkel beim Schiessen auf sich bewegende Ziele |
| DE738730C (de) * | 1939-02-15 | 1943-08-30 | Zeiss Carl Fa | Spiegelvisier mit nach Vorhaltewerten einstellbarem Strahlengang |
| US2557103A (en) * | 1944-10-20 | 1951-06-19 | Sperry Corp | Target course gyroscope sight |
| US2609606A (en) * | 1942-04-27 | 1952-09-09 | Research Corp | Gunsight having lead computing device |
-
1953
- 1953-08-04 DE DEK19046A patent/DE1018755B/de active Pending
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| DE1110554B (de) | 1959-12-28 | 1961-07-06 | Mathema Corp Reg Trust | Zielvorrichtung an einer Waffe, insbesondere an einer leichten Abwehrwaffe, zum Bekaempfen von bewegten Luftzielen |
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