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DE1018437B - Anordnung zur Aufhaengung eines gekapselten Kuehlschrankkompressors - Google Patents

Anordnung zur Aufhaengung eines gekapselten Kuehlschrankkompressors

Info

Publication number
DE1018437B
DE1018437B DEL21401A DEL0021401A DE1018437B DE 1018437 B DE1018437 B DE 1018437B DE L21401 A DEL21401 A DE L21401A DE L0021401 A DEL0021401 A DE L0021401A DE 1018437 B DE1018437 B DE 1018437B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressor
capsule
fastening
arrangement
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL21401A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Dunkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL21401A priority Critical patent/DE1018437B/de
Publication of DE1018437B publication Critical patent/DE1018437B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D23/00General constructional features
    • F25D23/006General constructional features for mounting refrigerating machinery components

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

  • Anordnung zur Aufhängung eines gekapselten Kühlschrankkompressors Eines der wichtigsten Probleme bei dem Bau von Kompressionskältemaschinen ist das der Geräuschunterdrückung. Die Geräusche werden im wesentlichen durch Unwuchten des Motorkompressors verursacht. Bei einem Motorkompressor mit einem Einzylinder-Schubkolbenkompressor beispielsweise ist es ohne besondere Hilfsmittel praktisch unmöglich, einen vollständigen Ausgleich der bewegten ?Massen zu erzielen. Selbst bei theoretisch richtiger Auswuchtung wird in diesem Falle ein freies Unwuchtmoment in der halben Größe der ursprünglich hin-und hergehenden Unwucht übrigbleiben, das in entgegengesetzter Drehrichtung wie die Kurbelwelle synchron mit dieser umläuft. Da die Kompensation dieser Unwucht praktisch nur mit beträchtlichem zusätzlichem Aufwand zu erreichen wäre, was zu wirtschaftlich nicht tragbaren Konstruktionen führt, bleibt bei den bekannten Motorkompressorkonstruktionen immer eine hin- und hergehende Unwucht übrig, die ,i(h derart auswirkt, daß der obere Endpunkt der senkrechten Antriebswelle eine waagerechte Ellipse beschreibt, deren lange Achse in Richtung des Kolbenhubes liegt. Dadurch wird der Kompressor zu Schwingungen angeregt, die über die Kapsel auf das Kiihlschrankgehäuse übertragen werden und sich als Geräusche auswirken.
  • Um diese Geräusche weitmöglich zu unterdrücken, ist es bekannt, das --NIotorkoinpressoraggregat federnd zti montieren, und zwar entweder innerhalb der Kapsel gegenüber dieser, oder die gesamte Kapsel mit ihren Trägern federnd zu verbinden.
  • Bei fest in der Kapsel montierten -Motorkompressoren mit waagerechter Welle hat man bereits seitlich der Kapsel, auf einer durch den Schwerpunkt gehenden Linie. Gummipuffer angebracht. Um Torsionsschwingungen um diese Linie zu verhindern. ist bei dieser Anordnung eine dritte federnde Aufhiingung oben erforderlich. Die von den elastischen Befestigungsmitteln aufzufangenden Schwingungen sind verhältnismäßig stark, da eine innere Ab-federung fehlt, und daher wird die erstrebte geräuschdämpfende Wirkung nur unvollkommen erreicht.
  • Bei Motorkompressoren mit senkrechter Welle, auf welche sich auch die Erfindung bezieht, hat man beispielsweise die Kapsel an drei um 90° gegeneinander versetzten Punkten ihres Umfanges federnd aufgehängt und gleichzeitig an den gleichen Punkten eine radial wirkende elastische Gummipufferun.-gegenüber einem starren Montagerahmen vorgesehen. Eine andere bekannte Ausführung besteht darin, dali man die Motorkompressorkapsel an einem Tragrahmen hängend mittels einer senkrecht, parallel zur Welle angeordneten Feder befestigt und zusätzlich die Kompressorkapsel in ihrem unteren Teil gegen die Gehäuserückwand mittels Schwingguminifedern abstützt. Alle diese Lösungen benötigen aber einen verhältnismäßig steifen iGIontagerahmen für die Kapsel, der so ausgebildet und angeordnet ist, daß praktisch keine Schwingungen auf die Blechwände des Schrankgehäuses übertragen werden können. Derartige Trägerkonstruktionen sind aber teuer und beanspruchen beträchtlichen Raum, was sich bei modernen Haushaltkühlschränken, bei denen es auf äußerste Raumausnutzung ankommt, recht ungünstig auswirkt.
  • Man ist daher bestrebt, auf entsprechend steife Tragkonstruktionen für den Kompressor zu verzichten und diesen möglichst an den vorhandenen Blechteilen des Schrankes selbst, gegebenenfalls mit Hilfe einfacher Haltebügel, zu montieren, wobei man in der Regel von der oben angegebenen .Methode der federnden Montage des 1\Iotorkompressors innerhalb der Kapsel Gebrauch macht. Es hat sich jedoch hierbei gezeigt, daß trotz dieser federnden Lagerung Restschwingungen über die Kapsel auf den Schrank übertragen werden. die irgendwelche Gehäuseblechteile zu Resonanzschwingungen anregen und damit Geräusche verursachen können.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, das Entstehen derartiger Gehäuseschwingungen bei Kühlschränken mit vorzugsweise an Gehäuseblechteilen ohne besonderes Traggerüst montierten Motorkompressorkapseln, die insbesondere einen Einzvlinderschubkolbenkompressor enthalten, der mit senkrechter Motorwelle in der Kapsel angeordnet und federnd gegen die Kapselinnenwand abgestützt ist, weitestgehend zu unterbinden.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch eine besonders ausgebildete Aufhängung der Kapsel, die erfindungsgemäß ebenfalls als elastische Befestigung an sich bekannter Art ausgebildet ist, wobei die Befestigungsmittel (z. B. Winkel und Gummipuffer) außen an der Kapsel an Punkten angeordnet sind, die in einer senkrecht zur Hubbewegung des Kompressorkolbens durch den Schwerpunkt des gekapselten Motorkompressors gelegten vertikalen Ebene oberhalb des Schwerpunktes liegen.
  • Durch diese Anordnung der Befestigungselemente kommt die Verbindungslinie der Aufhängungspunkte senkrecht zu der langen Achse der Schwingungsellipse zu liegen, wodurch der Kompressor in der Ebene der größten Schwingweite auch die größte Freiheit hat. Die Kapsel kann um die genannte Verbindungslinie praktisch frei schwingen, wobei diese Schwingungen durch die federnden Zwischenglieder zwischen Befestigungswinkel und Gehäuseblech entsprechend gedämpft werden. Als federnde Zwischenglieder können an sich bekannte Elemente, wie Gummipuffer oder als Schwingmetall bezeichnete Metall-Gummi-Verbindungskörper und ähnliche elastische Glieder, dienen.
  • Durch die Anordnung der Befestigungsmittel oberhalb des Schwerpunktes erhält die Kapsel eine stabile Gleichgewichtslage, und das Eigengewicht der Kapsel wirkt hierbei den nach außen übertragenden Kräften weitgehend entgegen und fördert somit die Dämpfung dieser Restschwingung. Hierbei werden auch die elastischen Befestigungsmittel wesentlich geringer beansprucht.
  • Im folgenden sollen zwei Ausführungsbeispiele für die erfindungsgemäße Kompressorbefestigung an Hand der Zeichnungen näher beschrieben werden.
  • In den Fig. 1 und 2 sind zwei verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten für die Befestigungswinkel und ihre elastische Verbindung mit dem Gehäuse dargestellt, und zwar jeweils links die eine und rechts die andere Form. Jede von ihnen ist zweimal vorhanden, und zwar spiegelbildlich zur senkrechten Symmetrieebene. Die beiden Ausführungsformen wurden nur der Einfachheit halber in einer Zeichnung zusammengefaßt, es findet also jeweils nur die eine oder die andere Anwendung.
  • In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 die Kompressorkapsel bezeichnet. Diese enthält, schematisch dargestellt, den Motor 2 mit seiner senkrechten Achse 3, deren oberes Ende als Kurbel ausgebildet ist und mittels einer bekannten Kurbelschleife den Einzylinder-Schubkolbenkompressor 4 antreibt. Motor und Kompressor sind über Federn 5, 6 gegen die Kapselwand abgestützt, so daß also das ganze Motorkompressorsystem federnd in der Kapsel gelagert ist. In Fig. 1 bewegt sich der Kolben senkrecht zur Bildebene. Demzufolge treten am Kopf der Antriebswelle die obenerwähnten elliptischen Schwingbewegungen auf. Die Schwingungsellipse liegt in der Bildebene der Fig. 2, ihre lange Achse liegt in Richtung der Kolbenbewegung. Im rechten Winkel zu ihr sind außen an der Kapsel jeweils an den Schnittlinien der senkrechten Schwerpunktebene mit der Kapsel Winke17 (bzw. 7a) befestigt, z. B. angeschweißt. Bei der links dargestellten Befestigungsweise ist der Aufhängewinkel 7 mittels einer Spannschraube 10 zwischen zwei Gummipuffer 8, 9 eingespannt, wobei die Schraube 10 gleichzeitig zur Befestigung des Winkels 7 an einem weiteren, an der Gehäusewand des Kühlschrankes befestigten Winkel 11 dient. Rechts ist als elastisches Verbindungsglied ein Metall-Gummi-Element 12 vorgesehen, das einerseits mit dem hier am Kompressordeckel angeschweißten Winkel 7a und andererseits mit einer am Schrank befestigten Lasche 1i a verschraubt ist.
  • In beiden Fällen sind die Aufhängewinkel so weit oberhalb des Schwerpunktes der Kapsel angebracht, daß der Kompressor eine stabile Gleichgewichtslage besitzt.
  • Durch die vorstehend beschriebenen Anordnungen der federnden Aufhängemittel wird eine Schwingungsübertragung vom ,Motorkompressor auf Blechteile des Kühlschrankgehäuses weitgehend verhindert. Sollten trotz dieser Maßnahmen geringfügige, Restschwingungen zufällig Resonanzschwingungen solcher Blechteile hervorrufen, so bieten die dargestellten Konstruktionen die Möglichkeit, diese Resonanzerscheinungen in einfacher Weise dadurch zu beseitigen, daß man nach dem Einbau des Kompressors dessen Eigenschwingungszahl durch Anbringen von Zusatzgewichten an der Kapsel ändert und so eine Verstimmung des aufgehängten Kompressors aus der Resonanzlage heraus bewirkt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zur Befestigung eines gekapselten Motorkompressors, insbesondere eines Einzylinder-Schubkolbenkompressors, der mit senkrechter Motorwelle in der Kapsel angeordnet und federnd gegen die Kapselinnenwand abgestützt ist, an Gehäuseblechteilen eines Kühlschrankes, dadurch gekennzeichnet, daß diese Befestigung ebenfalls als elastische Befestigung an sich bekannter Art ausgebildet ist, und daß die Befestigungsmittel (z. B. Winkel mit Gummipuffern) außen an der Kapsel an Punkten angeordnet sind, die in einer senkrecht zur Hubbewegung des Kompressorkolbens durch den Schwerpunkt des gekapselten Motorkompressors gelegten vertikalen Ebene oberhalb des Schwerpunktes liegen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Kapselwand angebrachten Aufhängewinkel zwischen zwei Gummipuffern eingespannt sind, die mittels einer zugleich einen an der Gehäusewand angebrachten Winkel durchsetzenden Spannschraube zusammengehalten werden.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängewinkel mit ihren gegenüber an der Gehäusewand angebrachten Winkeln über an sich bekannte Gummi-Metall-Verbundkörper verbunden sind, mit denen beide Winkel verschraubt sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beseitigung etwaiger durch übertragene Restschwingungen hervorgerufener Resonanzschwingungen von Gehäuseblechteilen die Eigenschwingungszahl des Kompressors nach dessen Einbau durch Anbringen von Zusatzgewichten an der Kompressorkapsel geändert wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 263 297.
DEL21401A 1955-03-11 1955-03-11 Anordnung zur Aufhaengung eines gekapselten Kuehlschrankkompressors Pending DE1018437B (de)

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Publications (1)

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DE1018437B true DE1018437B (de) 1957-10-31

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2284840A1 (fr) * 1973-11-02 1976-04-09 Danfoss As Machine frigorifique blindee
DE2617369A1 (de) * 1976-04-21 1977-11-03 Danfoss As Gekapselter motorverdichter fuer kaeltemaschinen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2263297A (en) * 1939-12-30 1941-11-18 Westinghouse Electric & Mfg Co Refrigeration apparatus

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