DE1018464B - Informationsspeicheranordnung mit einer Elektronenentladungsroehre - Google Patents
Informationsspeicheranordnung mit einer ElektronenentladungsroehreInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Informationsspeicheranordnungen und insbesondere auf solche, die
für eine relativ lange Speicherung großer Informationsmengen geeignet sind.
Für viele Anwendungsgebiete sollte man ein Medium zur Verfügung haben, auf dem eine große Menge von
Informationen gespeichert werden kann, die relativ selten geändert werden müssen. Nimmt die Menge der
zu speichernden Information zu, dann muß auch das Speichermedium vergrößert werden, oder aber die auf
einem Medium mit vorgegebenen Abmessungen gespeicherte Information muß dadurch enger aneinandergerückt
werden, daß der jedem Informationselement zugebilligte Raum verringert wird. Bei vielen gebräuchlichen
Speicheranordnungen versucht man, die Forderung nach einer hohen Speicherkapazität dadurch
zu erfüllen, daß mehrere Entnahmevorrichtungen verwendet werden, deren jede zu einem bestimmten
Teil der Speicherfläche Zugang hat, und daß außerdem die Speicherfläche an der Entnahmevorrichtung auf
irgendeine Weise vorbeibewegt wird, wie dies z. B. bei einer umlaufenden Trommel der Fall ist.
Man hat auch versucht, den umgekehrten Vorgang zu verwenden, indem man die Entnahmevorrichtung
über eine feststehende Speicherfläche hinwegbewegt. Zu diesem Zweck sind verschiedene Anordnungen mit
Kathodenstrahlröhren bekanntgeworden, bei denen ein Elektronenstrahl über eine feststehende Speicherfläche
geführt wird.
In derartigen Anordnungen enthält die Kathodenstrahlröhre
im allgemeinen einen Leuchtschirm oder eine Auffangplatte und eine Elektronenkanone, um
einen konzentrierten Elektronenstrahl auf die Innenfläche des Schirms zu richten. Ein Eingangssignal
lenkt den Elektronenstrahl auf eine bestimmte Fläche des Schirms ab. Das von dem durch den Strahl auf
der bestimmten Fläche getroffenen Punkt ausgehende Licht wird dann durch ein geeignetes Linsensystem
auf eine bestimmte Fläche der Speicheroberfläche fokussiert. Eine fotoempfindliche Anordnung ist so
angebracht, daß sie das durch die Speicherfläche hindurchtretende Licht aufnimmt und in elektrische Ausgangssignale
umwandelt.
Eine derartige Anordnung ergibt eine wesentliche Erhöhung der Zugriffsgeschwindigkeit im Vergleich
zu den mit sich bewegender Speicheroberfläche arbeitenden Speichern. Derartige Anordnungen sind jedoch
in ihrer Speicherkapazität durch die Informationsmenge begrenzt, die in dem durch den Bereich des
Kathodenstrahls umgrenzten Raum gespeichert werden kann. Es gibt zwar Mittel, um die Speicherdichte auf
der verfügbaren Speicherfläche zu erhöhen, jedoch wird durch solche Verfahren das Problem, wie man zur
Entnahme der richtigen Information eine schnelle und Informationsspeiclieranordnung
mit einer Elektronenentladungsrölire
mit einer Elektronenentladungsrölire
Anmelder:
Western Electric Company, Incorporated, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. Dr. R. Herbst, Rechtsanwalt,
Fürth (Bay.), Breitscheidstr. 7
Fürth (Bay.), Breitscheidstr. 7
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 18. Oktober 1955
V. St. v. Amerika vom 18. Oktober 1955
Richard Churchill Davis, Great Neck, N. Y.,
und Robert Edward Staehler, North Caldwell, N. J.
und Robert Edward Staehler, North Caldwell, N. J.
(V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
doch genaue Einstellung des Strahls auf eine gewünschte, bestimmte Fläche der Speicherfläche erreichen
kann, noch schwieriger.
Diese Schwierigkeit erkennt man am besten daraus, wenn man sich vorstellt, daß zum Erfüllen der dauernden
Anforderungen an die Speicherkapazität das Speichermedium bei solchen Anordnungen diskrete
Speicherflächen zum Einspeichern von Informationen in der Größenordnung von 1 Million binärer Elemente
aufweisen muß. Eine derartige Anordnung muß daher in der Lage sein, unterscheidbare Ablenkspannungen
zu erzeugen, um den Elektronenstrahl einer Kathodenstrahlröhre zum Lesen der Information von 1 Million
bestimmter Flächen auf den richtigen Punkt einzustellen. Dieser Vorgang muß über einen langen Zeitraum
immer wieder mit hoher Geschwindigkeit und innerhalb enger Toleranzgrenzen durchgeführt werden.
Will man diesen präzisen Anforderungen an die Einstellgenauigkeit eines Speichers mit hoher Speicherdichte
genügen, so vergrößert sich dadurch die Menge und der komplizierte Aufbau der üblichen Einstellschaltungen,
wodurch sich notwendigerweise die Größe und die Kosten der Anordnung erhöhen und damit
jede an sich erzielte Verbesserung der Brauchbarkeit aufgewogen wird. Außerdem kann trotz größter Vorsicht
im Aufbau der Steuereinrichtungen die Zuver-
TCS 758'153
lässigkeit der verschiedenen Schaltelemente über eine lange Zeit auf Grund der Alterung abnehmen, wodurch
sich Ungenauigkeiten in der aus dem Speichermedium entnommenen Information ergeben.
Es ist daher ganz allgemein eine Aufgabe der Erfindung,
eine verbesserte Speicheranordnnug zu schaffen.
Zweck der Erfindung ist es, die Arbeitsweise von Strahlspeichersystemen zu erhöhen und insbesondere
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung wird ein optisches Rückkopplungssystem verwendet, bei dem
die Lage des Elektronenstrahls in vorteilhafter Weise überwacht und nach der exakten Einstellage der Information
hinbewegt wird, wodurch komplizierte Ablenkschaltungen vermieden werden. Dadurch ist es
möglich, die Vorrichtung mit üblichen Ablenkschaltungen auszurüsten, die nur der ursprünglichen Einstellung
des Elektronenstrahls dienen. Der Lichtstrahl
die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der aus solchen 10 trifft an der oder in der Nähe der gewünschten Stelle
Anordnungen entnommenen Ausgangssignale zu ver- die fotografischen Speicherplättchen und gleichzeitig
auch die anderen Plättchen, die als Lageplättchen bezeichnet werden. Durch die Lageplättchen hindurch
bessern.
Ferner ist es Ziel der Erfindung, eine präzise Überwachung des Entnahmevorganges in Strahlspeicher-
tretendes Licht betätigt eine Fotovervielfacherröhre,
anordnungen zu verwirklichen und laufend die Ab- 15 um in einem Rückkopplungskreis ein Signal zu über-
weichungen in der Einstellung des Lesestrahls aus- tragen. Trifft der Strahl bei dem entsprechenden
zugleichen. Speicherplättchen nicht exakt auf dem gewünschten
Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung, die Zu- Punkt auf, dann werden die Signale im Rückkopplungsgriffsgeschwindigkeit
zu erhöhen und die Entnahme- kreis dies anzeigen und Schaltmittel betätigen, um den
oder Lesegeschwindigkeit und die Speicherkapazität 20 Strahl auf den gewünschten Punkt zurückzuführen,
von Strahlspeicheranordnungen zu vergrößern. Eines der Lageplättchen weist miteinander abwech-
Diese und andere Aufgaben der Erfindung werden selnde lichtundurchlässige und lichtdurchlässige hori-
gemäß den Merkmalen der Erfindung durch das Zu- zontale Streifen auf, während ein anderes Plättchen
sammenwirken einer Anzahl von fotografischen Platt- ähnliche Streifen in vertikaler Richtung aufweist. Die
chen erreicht, die gegenüber dem Leuchtschirm der 25 hinter diesen Plättchen angeordneten fotoempfindlichen
Kathodenstrahlröhre angeordnet sind. Dazwischen sind optische Mittel vorgesehen, um das von der
Röhrenfläche auf Grund des Auf fallens des Elektronenstrahls ausgehende Licht gleichzeitig auf eine beEinrichtungen
sind über Differentialverstärker mit den horizontalen und vertikalen Eingangs-Einstellkreisen
der Kathodenstrahlröhre verbunden. In diesen Differentialverstärkern werden die über die Lageplättchen
stimmte Fläche auf der Oberfläche jedes der foto- 30 aufgenommenen elektrischen Signale mit einem Prüf
grafischen Plättchen zu fokussieren. Weiterhin sind fotoempfindliche Einrichtungen angebracht, die das
durch jedes Plättchen durchtretende Licht aufnehmen und anschließend in elektrische Impulse umwandeln.
Von einigen der fotoempfindlichen Einrichtungen führen Rückkopplungskanäle über verschiedene Tor-
und andere Schaltungen zum Eingangskreis der Kathodenstrahlröhre zurück.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung ist auf be-
signal verglichen. Stimmt das in jedem zugeordneten Rückkopplungskanal befindliche Signal mit dem entsprechenden
Prüfsignal überein, dann ist der Strahl richtig auf die Trennungslinie zwischen nicht lichtdurchlässigen
und lichtdurchlässigen Streifen auf jedem Lageplättchen eingestellt, und dem Eingangskreis
wird kein Korrektursignal zugeführt. Stimmen die zu vergleichenden Signale in einem der zugehörigen
Rückkopplungskanäle nicht überein, dann
stimmten Plättchen eine Information in Form von 40 trifft der Strahl auf einen lichtundurchlässigen oder
Mustern von lichtundurchlässigen und lichtdurchläs- einen lichtdurchlässigen Streifen des Lage-Einstellsigen
Punkten eingespeichert, die das eine oder andere
der binären Elemente darstellen. Jedes Plättchen ist
der binären Elemente darstellen. Jedes Plättchen ist
mit einer geeigneten Fotoemulsion überzogen, um eine
plättchens für diese Koordinate auf, so daß sich ein schwächeres oder stärkeres Signal als das Prüfsignal
ergibt. Ein Vergleich dieser Signale mit dem voräußerst konzentrierte Informationsspeicherung mit 45 gegebenen Prüfsignal in dem Differenzverstärker in
einer Dichte zu erreichen, die mit den natürlichen jedem der Rückkopplungskanäle ergibt Korrektur-Grenzen
der Anordnung vergleichbar ist. Getrennte signale, die den Ablenkschaltungen zugeführt und dort
fotoempfindliche Vorrichtungen hinter jedem dieser mit dem ursprünglichen Einstellsignal vereinigt wer-Plättchen
setzen das hindurchtretende Licht in elek- den, um den Strahl auf seine richtige Einstellung zutrische
Impulse um, die über eine Torschaltung dem 50 rückzuführen. Die Richtung der Korrektur wird durch
Ausgangsspeicher zugeführt werden. Dadurch ist es die Art des Streifens bestimmt, auf dem der Strahl
möglich, mit einer Einstellung des Elektronenstrahls auf trifft, d. h., Licht durch einen lichtdurchlässigen
der Kathodenstrahlröhre gleichzeitig aus mehreren Streifen führt den Strahl in einer Richtung, und Licht
Speicherpunkten Informationen zu entnehmen, wo- durch einen lichtundurchlässigen Streifen führt den
durch die Kapazität des Speichers erhöht wird, ohne 55 Strahl in der entgegengesetzten Richtung, wobei beide
daß gleichzeitig die Speicherdichte vergrößert werden Bewegungen dazu dienen, den Strahl auf die Trenmuß.
nungslinie zwischen den beiden Streifen zu führen.
Es ist daher ein Merkmal der Erfindung, daß eine Es ist daher einleuchtend, daß ein Strahl mit einem
Speicheranordnung für binäre Informationen einen größeren Auftreffehler, als der Breite eines Streifens
durch den Elektronenstrahl einer Kathodenstrahlröhre 60 entspricht, seine richtige Einstellung nicht erreichen
erzeugten Lichtstrahl verwendet, um gleichzeitig von mehreren Speicherplatten Informationen zu entnehmen.
Insbesondere ist es ein Merkmal der Erfindung, daß der Lesestrahl durch ein Mehrfach-Linsensystem
gleichzeitig auf eine Mehrzahl fotografischer Platten mit darauf eingespeicherter Information fokussiert
wird, wobei fotoempfindliche Vorrichtungen angebracht sind, die das durch bestimmte Plättchen hindurchtretende
Licht aufnehmen und in einem Ausgangskreis in elektrische Impulse umwandeln.
wird. Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung ist daher zur Korrektion dieses Fehlers ein weiteres
fotografisches Plättchen vorgesehen, das als End-Einstellprüfplättchen bezeichnet wird.
Auf diesem Plättchen ist eine Information in Form von lichtundurchlässigen und lichtdurchlässigen
Punkten eingespeichert, die der Kennzeichnung jedes Einstellortes der Information auf den Speicherplättchen
durch eine Gruppe von binären Informationselementen oder durch ein jeder bestimmten Informa-
tionseinstellung zugeordnetes binäres Wort dienen. Das Eingangssignal der Kathodenstrahlröhre wird mit
einem Signal von der fotoelektronischen Vervielfacherröhre hinter dem Einstellprüfplättchen verglichen,
wenn der Strahl durch die Arbeitsweise der Lage-Einstellplättchen in seine richtige Lage geführt worden
ist. Ein günstiger Vergleich ergibt ein Null-Rückkopplungssignal, und die im Ausgangsspeicher
liegende Ausgangsinformation wird gelöscht. Stimmt die Prüfinformation mit der Eingangsinformation
nicht überein, dann wird die Differenz zwischen beiden Informationen in diesem Rückkopplungskanal berechnet,
und es werden zum Ausgang der Einstellschaltung Signale übertragen, die den exakten Betrag
der Strahlabweichung von seiner richtigen Einstellung anzeigen, um den Strahl in seine richtige Einstellung
zurückzuführen. Dieses Signal veranlaßt auch die Löschung der im Ausgangsspeicher auf Grund der
vorangegangenen falschen Einstellung eingespeicherten Information.
Es ist daher ein weiteres Merkmal der Erfindung, daß bestimmte Plättchen miteinander abwechselnde
lichtundurchlässige und lichtdurchlässige Einstellstreifen aufweisen und daß die fotoempfindlichen Vorrichtungen
so angeordnet sind, daß sie das durch diese Plättchen hindurchtretende Licht aufnehmen und über
Einstell-Rückkopplungskanäle ein Signal an die Ablenkplatten der Kathodenstrahlröhre liefern.
Insbesondere ist es ein Merkmal der Erfindung, daß in jedem der Einstell-Rückkopplungskanäle ein Differentialverstärker
vorgesehen ist und daß darin die Rückkopplungssignale mit einem Prüfsignal verglichen
werden, wobei das resultierende Signal an die Ablenkplatten der Kathodenstrahlröhre übertragen
wird.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß eines der Plättchen mit lichtundurchlässigen und
lichtdurchlässigen Punkten versehen ist, die die Einstellorte jeder Information auf den Informationsspeicherplättchen
bezeichnen, und daß ferner eine fotoempfindliche Vorrichtung derart angeordnet ist,
daß sie das durch dieses Prüfplättchen hindurchtretende Licht auffängt und ein Signal über einen
Rückkopplungskanal an die Ablenkplatten der Kathodenstrahlröhre liefert.
Ferner ist es ein Merkmal der Erfindung, daß die Ausgangssignalkanäle und die Rückkopplungskanäle
über Torschaltungen führen, um nur das gewünschte Ausgangssignal durchzulassen.
Die oben angeführten und andere Merkmale der Erfindung werden besser verständlich bei Betrachtung
der näheren Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Darstellung, hauptsächlich als Blockdiagramm, einer besonderen Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 ein Diagramm der fotografischen Plättchen, wie sie bei einigen Ausführungsformen der Erfindung
verwendet werden, wobei diese Plättchen in einem größeren Maßstab als in Fig. 1 dargestellt sind, um
die relative Lage der Plättchen und die Anordnung der lichtundurchlässigen und lichtdurchlässigen
Flächen der Einstellplättchen zu zeigen;
Fig. 3 A, 3B, 3C und 3D zeigen Diagramme in
vergrößertem Maßstab von Teilen jeder in Fig. 2 gezeigten Plättchenart, die einander überlagert sind, um
die Einstellpunkte noch besser zu zeigen,
Fig. 4 eine im wesentlichen schematische Darstellung der die Ablenkung des Strahls der Kathodenstrahlröhre
bewirkenden Schaltelemente, Fig. 4 A eine Einzeldarstellung einer Torschaltung und einer Umkehrschaltung, die in Fig. 4 als Blockdiagramm
dargestellt sind,
Fig. 5 ein Blockdiagramm eines vergrößerten Ausschnittes eines Teils der Fig. 1, das die Arbeitsweise
des End-Einstellprüf-Rückkopplungskreises erläutert,
und
Fig. 6 ein Taktfolgediagramm, das die Aufeinanderfolge
der Steuervorgänge in der besonderen, in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform der Erfindung erläutert.
In Fig. 1 ist, hauptsächlich in Blockform, eine besondere Ausführungsform einer Speicheranordnung
gemäß der Erfindung schematisch dargestellt. Die Anordnung enthält eine Kathodenstrahlröhre 10 mit
einem luftleeren Kolben 11, der an einem Ende ein Strahlerzeugungssystem 12 aufweist. Diese Elektronenkanone
12 erzeugt einen konzentrierten Elektronenstrahl, der zentriert zwischen zwei Ablenkplattenpaaren
13 und 14 hindurchprojiziert wird, die räumlich senkrecht zueinander angebracht sind. Der Elektronenstrahl
ist dabei auf eine Auf fangfläche 15 gerichtet, die die Stirnfläche der Kathodenstrahlröhre bildet
und mit einem Leuchtstoff oder Phosphor überzogen ist. Die Ablenkplatten 13 und 14, die von horizontalen und
vertikalen Ablenkschaltungen über Summenverstärker 20 bzw. 21 gesteuert werden, dienen der Ablenkung
des Elektronenstrahls auf eine bestimmte Fläche auf der Oberfläche 15. Die Horizontalablenkschaltung ist
mit der Schaltung für die Vertikalablenkung identisch, so daß eine Beschreibung der Schaltung für die Horizontalablenkung
ausreicht, um den Aufbau und die Arbeitsweise dieser besonderen Ausführungsform der
Erfindung zu beschreiben.
Einem Eingangsspeicher 18 wird eine binäre Information zugeführt, die eine bestimmte Einstell- oder
Anfangslage derjenigen binären Information anzeigt, die der Anordnung entnommen werden soll. Gleichzeitig
betätigt ein von außen angelegter Startimpuls 101 einen Taktgenerator und eine Torschaltungssteuereinrichtung
48 sowie die Torschaltungen in der Einstellsteuerschaltung. In dieser besonderen Ausführungsform
der Erfindung besteht die Eingangsinformation für die Einstellung in jeder Koordinate aus
sieben binären Elementen. Daher bestehen der Eingangsspeicher 18 und der zugehörige Analog-Umwandler
19 aus einer Anzahl von Schaltkreisen, die beim Anlegen von gleichzeitig ankommenden Eingangsimpulsen deren analoge Darstellungen erzeugen. Wie
am besten aus Fig. 4 zu ersehen, kann der Eingangsspeicher 18 eine Anzahl bistabiler Flip-Flop-Schaltungen
50 aufweisen, die gleichzeitig über die Dioden 51 auf den Analog-Umwandler 19 arbeiten, der in der
Lage ist, analoge stufenförmige Strombeträge über die Summenverstärker 20 und 21 den entsprechenden Ablenkschaltungen
für die einzelnen Koordinaten zuzuführen. Die Verstärker 20 und 21 liefern Ausgangsspannungen
an die Ablenkplatten 13 und 14, wobei diese Spannungen in jeder Ablenkschaltung eine Summierung
analoger Werte darstellen, wie dies weiter unten beschrieben wird.
Der Elektronenstrahl wird entsprechend den an den Ablenkplatten 13 und 14 angelegten Spannungen abgelenkt,
so daß der Strahl auf einer bestimmten Fläche der Oberfläche 15 auftrifft und dort einen Lichtpunkt
erzeugt. Ein Linsensystem 23 weist sieben Einzellinsen auf, die hinter der Oberfläche 15 angeordnet
sind, um das resultierende Licht auf die sieben Plättchen 24 bis 30 zu fokussieren. Jede beliebige Anordnung
der Plättchen kann verwendet werden, solange diese Anordnung mit den mit jedem Plättchen ver-
bundenen Abnahmevorrichtungen und den entsprechenden Ausgangsleitungen verträglich ist.
Fig. 2 zeigt eine Konstruktion dieser Plättchen, wie sie vorteilhafterweise in Ausführungsformen der Erfindung
verwendet werden können. Auf einer transparenten Unterlage, wie z. B. auf einer Glasplatte, ist
ein Überzug aus einer geeigneten Fotoemulsion angebracht. In der Emulsion der Plättchen 25, 26, 28 und
29 werden Schemata von nicht lichtdurchlässigen und
schrieben wird, auf ihre Richtigkeit geprüft ist. Wird durch die Prüfeinrichtung angezeigt, daß im Ausgangsspeicher
eine falsche Information eingespeichert ist, dann wird diese Information gelöscht und die richtige
zu lesende Information wird eingespeichert. Wenn dann die richtige Information vorliegt, kann diese aus
dem Ausgangsspeicher entnommen werden.
Die Plättchen 24 und 27 weisen, wie dies am besten aus Fig. 2 ersichtlich ist, miteinander abwechselnde
lichtdurchlässigen Flächen dadurch gebildet, daß die 10 lichtundurchlässige und lichtdurchlässige Linien oder
Plättchen einem Kathodenstrahl entsprechend der in der Anordnung einzuspeichernden Informationen ausgesetzt
werden. Ein Beispiel eines binären Wortes, das in einem der Informationsplättchen gespeichert
werden kann, ist in Fig. 3 C bei 41, beträchtlich vergrößert, dargestellt. Dieses Wort besteht aus sechzehn
binären Elementen oder Bits, und jedes Bit wird durch einen lichtundurchlässigen oder lichtdurchlässigen
Punkt in der Fotoemulsion eines Informationsspeicher-
Streifen auf, die, zueinander parallel, sich über die Oberfläche der Plättchen erstrecken. Das Plättchen
24, das als vertikales Einstellplättchen bezeichnet wird, weist horizontal angeordnete, miteinander abwechselnde
Streifen auf, während das als horizontale Einstellplättchen bezeichnete Plättchen 27 senkrechte, miteinander
abwechselnde Streifen aufweist. Auf Grund der Anfangsablenkung des Elektronenstrahls einer
Elektronenstrahlröhre auf eine Einstellage zu Beginn
mationsspeicherplättchens 25, 26, 28 und 29 und auf die Einstellplättchen 24 und 27 fokussiert. Ist der
auffallende Strahl richtig auf die gewünschte Stellung auf den Informationsspeicherplättchen eingestellt,
dann ist der Strahl auf jedem der Einstellplättchen auf den Schnittpunkt zwischen einem lichtundurchlässigen
und einem lichtdurchlässigen Streifen ge
p
plättchens dargestellt, wobei jede beliebige Anordnung 20 des Lesevorganges einer gewünschten Information verwendet werden kann, die sich mit den verwendeten wird der sich ergebende Lichtstrahl gleichzeitig auf Abtastmitteln verträgt. In diesem Beispiel stellt der die entsprechenden bestimmten Flächen jedes Infor-Punkt 42 den ursprünglichen Einstellpunkt des
\¥ortes 41 oder den Punkt dar, auf den der Lichtstrahl
gerichtet wird, wenn es erwünscht ist, dieses besondere Wort zu entnehmen.
plättchens dargestellt, wobei jede beliebige Anordnung 20 des Lesevorganges einer gewünschten Information verwendet werden kann, die sich mit den verwendeten wird der sich ergebende Lichtstrahl gleichzeitig auf Abtastmitteln verträgt. In diesem Beispiel stellt der die entsprechenden bestimmten Flächen jedes Infor-Punkt 42 den ursprünglichen Einstellpunkt des
\¥ortes 41 oder den Punkt dar, auf den der Lichtstrahl
gerichtet wird, wenn es erwünscht ist, dieses besondere Wort zu entnehmen.
Die Speicherkapazität jedes Informationsspeicherplättchens ist durch die Speicherdichte begrenzt, die
noch mit der Fähigkeit des Lichtstrahls sich verträgt,
jede einzelne bestimmte Fläche unabhängig von den 30 richtet,
benachbarten Flächen zu erfassen. Die Verwendung Dies ist am besten aus Fig. 3 zu erkennen, wo Ein-
noch mit der Fähigkeit des Lichtstrahls sich verträgt,
jede einzelne bestimmte Fläche unabhängig von den 30 richtet,
benachbarten Flächen zu erfassen. Die Verwendung Dies ist am besten aus Fig. 3 zu erkennen, wo Ein-
einer mehrfachen Fokussiereinrichtung gemäß der Er- stellplättchen und Informationsspeicherplättchen überfindung
gestattet jedoch die Speicherung binärer In- einanderliegend dargestellt sind. Getrennte Lichtformationen
auf einer Mehrzahl von Plättchen, da der strahlen werden gleichzeitig auf die gleichen relativen
Strahl gleichzeitig auf entsprechende Stellungen auf 35 Stellungen auf jedem der Plättchen fokussiert, so daß
jedem Plättchen fokussiert wird. Daher ist in den dies der Fokussierung eines einzelnen Strahls auf alle
Plättchen 25, 26,, 28 und 29 der Fig. 1 und 2 jeweils übereinanderliegende Plättchen äquivalent ist, wie dies
eine binäre Information eingespeichert, wodurch die in den verschiedenen Teilen der Fig. 3 dargestellt ist.
Kapazität des Speichers vervierfacht wird. Fig. 3 A zeigt einen Teil des horizontalen Einstell-
Wird der Lichtstrahl auf einen bestimmten Einstell- 40 plättchens 27 (ausgezogene Linien) das den vertikalen
punkt auf jedem der Plättchen 25, 26, 28 und 29 Einstellplättchen (gestrichelte Linien) überlagert darfokussiert,
dann wird das durch diese Einstellpunkte gestellt ist, um die relativen Lagen der Einstellpunkte,
wie z. B. 42, 43 und 45 auf den Schnittpunkten der Streifen jedes der Plättchen zu zeigen. Fig. 3 B zeigt
eine Fotoröhre und eine Verstärkeranordnung auf- 45 die Umkehr von Fig. 3 A. Fig. 3 C zeigt das binäre
weisen kann, wobei jedem der Plättchen eine Linse Wort 41 auf einem der Informationsspeicherplättchen,
und ein Fotoelektronenvervielfacher zugeordnet sind.
Die Fotoelektronenvervielfacher wandeln das auf-
Die Fotoelektronenvervielfacher wandeln das auf-
hindurchtretende Licht durch Sammellinsen 36 auf einen Fotoelektronenvervielfacher 31 fokussiert, der
genommene Licht in elektrische Impulse um, die an
welches dem durch den Schnitt von Teilen der Einstellplättchen in Fig. 3 A und 3 B erzeugten Netzwerk
überlagert ist. Daher liegt die erste, das erste binäre die Torschaltungen 32, 33, 34 und 35 abgegeben wer- 50 Element des Wortes 41 darstellende bestimmte Fläche
den. Diese Torschaltungen können so angeordnet sein, an einem Schnittpunkt 42 zwischen einem lichtundurchdaß
die Signale durch ein Tor nach dem Ausgangs- lässigen und einem lichtdurchlässigen Streifen jedes
register 40 durchgelassen werden, während gleich- der Einstellplättchen. d. h., dies ist der Einstellpunkt
zeitig die drei übrigen Torschal tungen für die Signale für das Wort 41. Die Breite jedes Einstellstreifens
gesperrt sind. Auf diese Weise wird Information aus 55 der Fig. 3 A und 3 B entspricht den Abmessungen jedes
nur einem Plättchen entnommen. auf einem Informationsspeicherplättchen eingespeicher-
Ebenso ist es möglich, mit Parallelentnahme zu ten binären Wortes, so daß jeder Schnittpunkt zwischen
arbeiten, wobei jeweils ein Teil jedes Wortes auf vertikalen und horizontalen Streifen der Fig. 3 A und
jedem der Informationsspeicherplättchen in ent- 3B einen Einstellpunkt für ein binäres Wort darstellt,
sprechenden bestimmten Flächen auf jedem Plättchen 60 Trifft der Lichtstrahl auf den richtigen Einstellgespeichert
wird. Daher stellen die gleichzeitig an punkt des Informationsspeicherplättchens auf, dann
den einzelnen Torschaltungen anliegenden Signale die aufeinanderfolgenden Elemente eines auszuspeichernden
binären Wortes dar. In diesem Fall arbeiten die Torschaltungen 32 und 33, 34 und 35 nur zur Verzögerung
der Ausgangssignale, damit die gleichzeitig übertragenen Signale nacheinander an den Ausgangsspeicher
40 gelangen.
Die Ausgangsinformation verbleibt im Ausgangstrifft das Licht auf jedem der Einstellplättchen einen
Schnittpunkt zwischen einem lichtundurchlässigen und
einem lichtdurchlässigen Streifen, so daß die eine
Hälfte des Strahls in dem lichtundurchlässigen Streifen gesperrt und die andere Hälfte des Strahls durch
den lichtdurchlässigen Streifen durchgelassen wird.
Die Ausgangsinformation verbleibt im Ausgangstrifft das Licht auf jedem der Einstellplättchen einen
Schnittpunkt zwischen einem lichtundurchlässigen und
einem lichtdurchlässigen Streifen, so daß die eine
Hälfte des Strahls in dem lichtundurchlässigen Streifen gesperrt und die andere Hälfte des Strahls durch
den lichtdurchlässigen Streifen durchgelassen wird.
Die in den Fotoelektronen-Vervielfachern 31 erzeugten elektrischen Signale werden den Differential
speicher so lange, bis sie, wie dies anschließend be- 7° verstärkern in der Horizontal- und Vertikal-Einstell-
steuerschaltung, wie ζ. B. 37 in Fig. 1, zugeführt, wobei die Vervielfacher so angeordnet sind, daß das
durch die Einstellplättchen24 und 27 hindurchtretende Licht durch die Linsen 36 auf die Vervielfacher fokussiert
wird. Diese Verstärker dienen dem Vergleich des ihnen zugeführten elektrischen Signals mit einem Bezugssignal,
das als Grau-Bezugssignal bezeichnet wird. Das Eingangssignal und das Grau-Bezugssignal
werden, wie in Fig. 4 gezeigt, den Gittern 38 und 39 einer Doppeltriode zugeführt, die so geschaltet ist, daß
sie die Differenz zwischen den angelegten Signalen überträgt. Sind die beiden Signale von gleicher
Stärke, dann wird von dem Verstärker 37 kein Anfangs-Fehlersignal
übertragen.
Ist das Eingangssignal jedoch dadurch kleiner als das Grau-Bezugssignal, daß der größere Teil des
Lichtstrahls auf einen lichtundurchlässigen Streifen des horizontalen Einstellprüfplättchens fällt, dann
tritt am Ausgang des Differenzverstärkers eine Spannung einer bestimmten Polarität auf. Wird dadurch,
daß der größere Teil des Lichtstrahls auf einen lichtdurchlässigen Streifen des horizontalen Einstellprüfplättchens
auftrifft, ein Ausgangssignal erzeugt, das größer als das Grau-Bezugssignal ist, dann ergibt sich
am Ausgang des Differenzverstärkers 37 eine Spannung entgegengesetzter Polarität.
Anfangslagen-Fehlersignale, die vom Differenzverstärker 37 in der Horizontal-Steuerschaltung ausgehen,
gelangen über eine Umkehr- und Torschaltung 81, die weiter unten beschrieben wird, an einen Fehlerintegrator
47. Der Fehlerintegrator 47 enthält zwei identische Netzwerke 47A und 475 (Fig. 4) mit eingangsseitig
angeordneten Schaltstufen, wie z. B. 70, 71, 72 und 73 in 47.4. Die mit negativem Zeichen in
Fig. 4 bezeichneten Schaltstufen 70 und 73 sprechen auf ein Signal mit negativer Polarität und bestimmter
Amplitude an, während die Schaltstufen 71 und 72 beim Empfang von Signalen mit positiver Polarität
und bestimmter Amplitude leitend werden. Die Schaltstufen in jedem Fehlerintegrator-Netzwerk 47,4
und 475 sind so gegeneinandergeschaltet, daß das eine Eingangssignal der einen Polarität durch den
einen Fehlerintegratorkreis umgekehrt wird, während es beim Durchgang durch den anderen Fehlerintegratorkreis
seine Polarität beibehält. Für ein Eingangssignal entgegengesetzter Polarität ist es gerade umgekehrt.
Die Ausgangssignale gelangen an den Summenverstärker 20 in der Horizontal-Ablenkschaltung,
wo sie zu den Eingangs-Einstellsignalen addiert werden. Auf diese Weise wird der Elektronenstrahl
derart abgelenkt, daß der Lichtstrahl auf einen Schnittpunkt zwischen einem lichtundurchlässigen und
einem lichtdurchlässigen Streifen des horizontalen Einstellplättchens 24 zu bewegt wird. Fällt daher ein
größerer Teil des auffallenden Lichtstrahls in einen lichtundurchlässigen Streifen eines Einstellplättchens,
dann wird das entsprechende Fehlerkorrektursignal den Strahl in einer Richtung auf einen Schnittpunkt
mit einem lichtdurchlässigen Streifen bewegen. Fällt in gleicher Weise der größte Teil eines Strahls auf
einen lichtdurchlässigen Streifen, dann dient das entstehende Fehlerkorrektursignal dazu, den Strahl in
der entgegengesetzten Richtung auf den Schnittpunkt mit einem lichtundurchlässigen Streifen hinzubewegen.
Ein fälschlicherweise auf einen lichtundurchlässigen oder lichtdurchlässigen Streifen eines der Einstellplättchen
fokussierter Strahl liegt notwendigerweise zwischen zwei Streifenschnittpunkten auf diesem
Plättchen. Da jeder Streifenschnittpunkt die Koordinate von zwei gewünschten Prüfstellungen darstellt,
müssen Mittel vorgesehen sein, um den Strahl in jeder Richtung auf den jeweils gewünschten Streifenschnittpunkt
zu führen. Fällt ein Strahl z. B. auf eine lichtundurchlässige Fläche des horizontalen Einstellplätt-S
chens, beispielsweise bei Punkt 44 der Fig. 3 A, dann muß der Strahl nach links bewegt werden, wenn 43
der gewünschte Einstellpunkt ist, und nach rechts, wenn 45 der gewünschte Einstellpunkt ist.
Gemäß einem anderen Gesichtspunkt der Erfindung
ίο kann der kleinste kennzeichnende Impuls der Eingangseinstellinformation
jeder Koordinate zu diesem Zweck verwendet werden. Dieser Impuls kennzeichnet jeden Einstellpunkt als gerade oder ungerade. Ist der
Einstellpunkt in der horizontalen Koordinate gerade oder ungerade, dann ist der gewünschte Streifenschnittpunkt
auf dem horizontalen Einstellplättchen ebenfalls gerade bzw. ungerade. Fällt daher in diesem
Beispiel der Punkt 44 zwischen den ungeraden Schnittpunkt 43 und den geraden Schnittpunkt 45, dann muß
der Strahl nach links bewegt werden, um einen ungeraden Schnittpunkt zu erreichen, und nach rechts,
um einen geraden Schnittpunkt zu erreichen.
Der Flip-Flop-Kreis 52 (Fig. 4) speichert das kleinste kennzeichnende Informationselement im Eingangsspeicher
18, wobei jede seiner beiden Trioden über Leitungen 53 bzw. 54 mit gegenüberliegenden
Seiten einer Tor- und Umkehrschaltung 81 verbunden ist, wie sich dies am besten aus Fig. 4 A ergibt. Über
die Leitungen 89 und 90 vom Taktgenerator und von der Torschaltungssteuerung 48 ankommende Impulse
betätigen die Torschaltung in der Tor- und Umkehrschaltung 81 zu diesem Zeitpunkt, um ein verstärktes
Signal vom Differenzverstärker 37 durchzulassen. Das Ausgangssignal vom Differenzverstärker 37 liegt über
die Verstärker 82 bzw. 83 an den Fehlerintegratornetzwerken 47.4 bzw. 475 und betätigt die entsprechenden
Kippstufen in jedem Netzwerk. Abhängig vom Zustand des Flip-Flops 52 liegen auf den Leitungen
53 oder 54 Signale des einen oder anderen Paares von gleichen oder entgegengesetzten Polaritäten an
der Umkehr- und Torschaltung 81, so daß das eine oder das andere Diodenpaar in der Umkehrstufe
leitet. Daraus ergibt sich wiederum ein Weg geringer Impedanz über den einen oder den anderen Verstärker
82 oder 83, so daß dessen Ausgangsspannung vermindert wird. Daher ist nur der eine oder der andere
der Verstärker 82 oder 83 in der Lage, den entsprechenden Fehlerintegratorkreis 47 A oder 475 anzusteuern.
Befindet sich das kleinste kennzeichnende Informationselement in seinem »Null«- oder geraden
Zustand, dann führt z. B. die Leitung 54 ein positives Signal und die Leitung 53 ein negatives Signal, wodurch
das am Fehlerintegrator 475 liegende Signal in seiner Größe verringert wird.
Die Schaltstufen des Netzwerks 4Π A leiten gemäß
den in Fig. 4 angegebenen Polaritäten, wenn der Fehler größer ist als eine vorgegebene zulässige
Größe. Die Kondensatoren 86 und 87 laden sich in entgegengesetzter Richtung auf und steuern den
Summenverstärker 20, um den fälschlicherweise auf Punkt 44 fokussierten Elektronenstrahl in Richtung
auf den geradzahligen Schnittpunkt 45 abzulenken. Kehrt die nächste Eingangs-Einstellinformation den
kleinsten kennzeichnenden Impuls in seine »Eins«- oder ungerade Stellung um, dann wird das Signal aus
dem Differenzverstärker 37 nur den Fehlerintegrator 475 betätigen. Das resultierende Signal vom Summenverstärker
20 bewegt dann den fälschlicherweise auf den gleichen Punkt 44 fokussierten Strahl in Richtung
auf einen ungeradzahligen Schnittpunkt 43.
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11 12
Wird der gewünschte Schnittpunkt in der horizon- chenden horizontalen und vertikalen Einstellsteuertalen
Koordinate auf diese Weise erreicht, dann ist schaltungen zum Vergleich mit der Eingangs-Einstelldas
Grau-Bezugssignal des Differenz Verstärkers 37 so information der entsprechenden Koordinaten zugegroß
wie das Eingangssignal des zugeordneten Foto- führt werden.
elektronenvervielfachers 31, so daß das am Fehler- 5 Die Schaltmittel zum Durchführen eines solchen
integrator 475 (Fig. 4) ankommende Signal unter- Vergleichs können eine Anzahl \'on Schaltvorrichtunhalb
des vorbestimmten kleinsten zulässigen und er- gen von Flip-Flop-Kreisen und Torschaltungen aufforderlichen
Betrages liegt, der die Schaltstufen zum weisen, um das End-Einstellprüfwort von dem Ein-Ansprechen
bringen kann. Dadurch wird der Lade- gangseinstellwort abzuziehen. Dafür kann beispielsvorgang
der Kondensatoren 86 und 87 beendet, und io weise eine in Fig. 5 dargestellte Anordnung verwendie
darauf gespeicherte Ladung hält den Ausgang des det werden. In dieser Anordnung werden zum Zeit-Verstärkers
20 auf einem dem gewünschten Schnitt- pu-nkt des von außen auf der Leitung 92 anliegenden
punkt entsprechenden Pegel. Ist diese Stellung er- Startimpulses die Eingangs-Einstellimpulse vom Einreicht,
dann wird die Abtastschaltung 46 (Fig. 1) gangsspeicher 18 einer Sammelschaltung 55 zugeführt,
durch den Taktgenerator und die Torschaltungssteuer- 15 die im wesentlichen als Ringzähler aufgebaut ist, und
schaltung 48 über die Leitung 93 betätigt, und der die die ihr übertragene binäre Zahl ihrem Inhalt hin-Strahl
wird über die Informationsspeicherplättchen zuaddiert. Die vier kleinsten kennzeichnenden Impulse
bewegt, wodurch die gewünschte Information ent- der Eingangseinstellung, die zur Prüfung des Einnommen
und in den Ausgangsspeicher 40 einge- Stellpunktes ausreichen, werden ebenfalls in einem
speichert wird. Die Abtastschaltung 46 kann eine 20 Schieberegister 56 eingespeichert, das je einen Flip-Kette
von binären Zählstufen auf weisen, die der Reihe Flop-Kreis für jeden binären, darin einzuspeichernnach
betätigt werden, die dadurch eine analoge, den Impuls enthält.
stufenförmige Spannung zum Anlegen über die Beim Beginn der Abtastung der Kathodenstrahl-
Summenverstärker 20 und 21 an die Ablenkplatten 13 röhre 15 werden vom Abtastgenerator 46 Impulse an
und 14 erzeugen. 25 die Ablenkplatten geliefert. Gleichzeitig gelangen
Ist der Anfangslagefehler größer als die Breite Schiebeimpulse über die Leitung 59 an jeden Flipeines
Einstellstreifens auf einem der Einstellplättchen, Flop-Kreis des Schieberegisters 56. Die Flip-Flopso
sieht man, daß die oben beschriebenen Einstell- Kreise des Schieberegisters 56 sind so angeordnet,
schaltungen den Strahl noch von seiner richtigen Ein- daß bei Ankunft eines jeden Impulses vom Abtaststellage
wegbewegen. Angenommen, daß der Punkt 42 30 Taktgenerator und Torschaltungssteuerkreis 48 über
in Fig. 3 z. B. die gewünschte Einstellposition (gerad- die Leitung 59 die im Speicher 56 eingespeicherten
zahlig in der horizontalen Koordinate) sei und daß binären Impulse um eine Stelle nach rechts geschoben
durch die ursprüngliche Einstellung der Strahl beim werden, wobei das in der äußersten rechten Stellung
Punkt 44 auftrifft, dann würde das Fehlersignal von des Schieberegisters 56 eingespeicherte Element nach
der lichtundurchlässigen Fläche des horizontalen Ein- 35 einer Serien-Subtraktionsschaltung 57 ausgespeichert
stellplättchens in Fig. 3 A den Strahl, anstatt ihn auf wird. Die Serien-Subtraktionsschaltung kann eine
die Einstellposition 42 zu führen, in Richtung auf Anordnung von Addierschaltungen oder Gruppen von
den Punkt 45, d. h. den nächsten geradzahligen Trioden und Torschalturigen zum Durchführen der
Streifenschnittpunkt, bewegen. erforderlichen arithmetischen Berechnungen enthalten.
Das siebte, als End-Einstellprüfplättchen bezeich- 40 Das erste Element aus dem hinter dem Plättchen
nete Plättchen 30 ist für die Beseitigung dieser Fehler- 30 liegenden Fotoelektronenvervielfacher 31 kommt
möglichkeit vorgesehen. Auf diesem Plättchen, begin- gleichzeitig mit dem ersten Element aus dem Schiebenend
mit jeder Einstellposition, ist ein binäres Wort register 56 an der Subtraktionsschaltung 57 an. Die
aufgezeichnet, das die Einstellposition in beiden sich ergebende Differenz wird dem entgegengesetzten
Koordinaten kennzeichnet. Ein Beispiel eines der- 45 Ende des Schieberegisters 56 in Reihe zugeführt und
artigen Wortes ist bei 49 in Fig. 3D gezeigt. Es kann fortschreitend nach rechts verschoben, bis alle 110tdabei
das gleiche binäre Wort verwendet werden, das wendigen Vergleiche aufeinanderfolgender binärer
ursprünglich den Strahl der Kathodenstrahlröhre zu Elemente durchgeführt sind und im Schieberegister
dieser bestimmten Einstellposition geführt hat. Es 56 eine Differenz eingespeichert ist, die dem Betrag
kann auch eine geringere Anzahl von Informations- 50 des End-Einstellfehlers entspricht. Das Fehler-Vorelementen
ausreichen, die mit dem kleinsten kenn- zeichen wird über die Leitungen 84 und 85 an die
zeichnenden Impuls jedes Einstellwortes beginnt. Ist Sammelschaltung übertragen. Zu diesem Zeitpunkt
der Lichtstrahl durch das Arbeiten der oben beschrie- wird der Schiebevorgang beendet, und beim Aufbenen
Einstell-Rückkopplungskreise genau auf eine treten eines Impulses vom Taktgenerator 48 auf der
Einstellposition eingestellt, dann wird die in den 55 Leitung 60 wird der Inhalt des Speichers 56 algebra-Speicherplättchen
25, 26, 28 und 29 gespeicherte In- isch und parallel dem Inhalt der Sammelschaltung
formation abgetastet und entnommen. Die Einstell- 55 zuaddiert. Das Ergebnis wird dann über den
position dieser Information wird gleichzeitig aus den Analog-Umwandler 58 den Summenverstärkern par-End-Einstellprüfplättchen
entnommen, da der Licht- allel zugeführt, um eine zweite Versuchseinstellung
strahl auf den entsprechenden bestimmten Flächen 60 des Elektronenstrahls hervorzurufen,
jedes der Plättchen gleichzeitig auftritt. Einer der Außerdem ist eine Leitung für die Übertragung des
Fotoelektronenvervielfacher setzt die auf ihm durch Übertragsimpulses über die Leitung 60 an die Tordie
Linse 36 vom End-Einstellprüfplättchen 30 an- schaltungen im Schieberegister 56, die Leitung 61, die
kommenden Lichtimpulse in elektrische Impulse um, Torschaltungen in dem Vertikal-Einstellsteuerschiebedie
der Steuerschaltung 91 zugeführt werden. Die 65 register und die Leitung 62 zum Taktgenerator und
Steuerschaltung 91 enthält durch den Taktgenerator Torschaltungssteuerkreis 48 vorgesehen. Die An-
und die Torschaltungssteuerschaltung 48 über die Wesenheit eines den End-Einstellfehler darstellenden
Leitung 88 gesteuerte Tore, über die eine auf den binären Wortes im Schieberegister 56 oder eines ent-Plättchen
30 der horizontalen und vertikalen Einstel- sprechenden Signals in der vertikalen Einstellsteuerlung
eingespeicherte Information durch die entspre- 70 schaltung verhindert, daß der Übertragsimpuls den
13 14
Taktgenerator und die Torschaltungssteuerung 48 er- steuerschaltung betätigt. Dieser Startimpuls kann von
reicht. einer äußeren Steuerschaltung aus angelegt werden, Liegt zu diesem Zeitpunkt ein Impuls auf der Lei- wenn die Eingangs-Einstellung zum Anlegen an den
tung 62, so bedeutet das, daß die im Ausgangs- Eingangsspeicher bereitsteht, wobei dieser Startspeicher
enthaltene Information richtig ist, wobei der 5 impuls vorzugsweise gleichzeitig mit der Eingangsgleiche
Impuls zu diesem Zeitpunkt das Auftreten Einstellung angelegt wird. Der Startimpuls bewirkt,
eines internen Startimpulses 106 verhindert, welcher daß die Torschaltungssteuerung 48 während der Andurch
den Taktgenerator und die Torschaltungssteue- fangs-Strahleinstellzeit über die Leitungen 89 und 90
rung 48 erzeugt wird, um den Vorgang von neuem die Torschaltungen im Torschaltungs- und Umanlaufen
zu lassen. Ist andererseits zu diesem Zeit- io wandlerkreis 81 in den horizontalen und vertikalen
punkt kein Impuls auf der Leitung 62, dann wird da- Einstellsteuerschaltungen bereitstellt. Während dieser
durch die im Ausgangsspeicher 40 eingespeicherte In- Zeit bewirken die Ausgangsspannungen der hinter
formation gelöscht, während der Taktgenerator und den Einstellplättchen 24 und 27 liegenden Fotodie
Torschaltungssteuerung 48 über einen internen elektronenvervielfacher 31, daß der Elektronenstrahl
Taktimpuls auf der Leitung 92 einen zweiten Einstell- 15 genau auf den gewünschten Punkt der Oberfläche 15
und Lesezyklus einleiten. Die im Ausgangsspeicher der Kathodenstrahlröhre eingestellt wird, entspreliegende
Information kann tatsächlich durch die neue chend dem Anfangselement des eingespeicherten Wor-Ausgangsinformation
des nächsten Zyklus, die sie er- tes, das entnommen werden soll. Nach der in dem
setzt, gelöscht werden, wobei die alte Information Arbeitszyklus für die Korrektur der Einstellung des
entnommen wird, ohne an die nachfolgenden Teile der 20 Strahls vorgesehenen Zeit werden die Torschaltungs-Schaltung
zu gelangen. Steuerimpulse von den Leitungen 89 und 90 weg-Das End-Einstellprüf-Rückkopplungssystem stellt genommen und über die Leitung 93 werden Abtastsicher,
daß die Ausgangsinformation nur dann ver- impulse dem Lese- und Abtastgenerator zugeführt,
wendet wird, wenn sie geprüft ist und wenn festge- wodurch dieser eingeschaltet wird und geeignete Abstellt
ist, daß sie auf der gewünschten Einstellung 25 lenkspannungen den Ablenkplatten 13 und 14 zuführt,
liegt. Da die zur Prüfung der Einstellung erforder- Dadurch tastet der Elektronenstrahl jede Position der
liehe Anzahl binärer Elemente kleiner sein kann als Informationselemente des gewünschten gespeicherten
die Anzahl der Elemente der Ausgangsinformation, Wortes in den Informationsspeicherplättchen 25, 26,
die von einer bestimmten Einstellposition entnommen 28 und 29 ab. Diese Abtastimpulse werden während
werden, wird die End-Einstellprüfung vollendet, ohne 30 der Dauer von sechzehn Taktimpulsen vorzugsweise
den Lesevorgang zu verzögern. nacheinander zur Entnahme der in diesem besonderen
Die oben beschriebene Arbeitsweise zum Prüfen Ausführungsbeispiel sechzehn Elemente jedes Wortes
der End-Einstellposition wird verwendet, wenn die angelegt. Gleichzeitig werden die Abtastimpulse zur
Information aus einem einzelnen Informations- Betätigung jeder der mit den Fotoelektronenvervielspeicherplättchen
oder aber von allen Informations- 35 fachern 31 hinter den Informationsspeicherplättchen
speicherplättchen parallel entnommen wird. Dieser 25, 26, 28 und 29 verbundenen Torschaltungen 32, 33,
Vorgang läßt sich leicht für Parallelentnahme ein- 34 und 35 angelegt. Dadurch werden die der auf
richten, wenn man das End-Einstellprüfplättchen 30 jedem dieser Plättchen gespeicherten Information
als ein zusätzliches Informationsspeicherplättchen entsprechenden elektrischen Impulse für jedes der auf
verwendet und wenn man die binären Informations- 40 jedem Speicherplättchen gespeicherten sechzehn EIeworte
über die fünf Plättchen 25, 26, 28, 29 und 30 mente zum Ausgangsspeicher 40 durchgelassen, wie
zusammen mit dem Einstellprüfwort verteilt. Bei- dies weiter oben beschrieben wurde. Der Ausgangsspielsweise
kann die Einstellung von vier dieser fünf speicher kann beispielsweise vier Einzelspeicher für
Plättchen einen der vier zur Bestimmung der hori- sechzehn Bits oder einen Speicher für vierundsechzig
zontalen Einstellposition notwendigen Impulse ent- 45 Bits enthalten.
halten. Dann werden alle binären Informations- Wenn das Abtasten der eingespeicherten Inforelemente
parallel entnommen und durch aufeinander- mation beginnt, dann liegen vom Taktgenerator und
folgendes Öffnen der Torschaltungen an den Aus- Torschaltungssteuerkreis 48 gleichzeitig die Impulse
gangsspeicher 40 gegeben. Die die Einstellposition 103 am horizontalen Einstellschieberegisterkreis 56.
darstellenden binären Elemente werden dann für die 5° In der hier besonders beschriebenen Ausführungsform
End-Einstellprüfung der Reihe nach in die Prüf- werden, wie dies am besten aus Fig. 5 ersehen werden
speicher jeder Koordinate gegeben. kann, nur vier Elemente für die End-Einstellprüfung
Die in dieser Anordnung gespeicherte Information verwendet, so daß dementsprechend, wie Fig. 6 zeigt,
kann binäre Elementgruppen jeder Größe enthalten. nur vier Schiebeimpulse für jede Koordinate angelegt
Die Rückkopplungsprüfpunkte brauchen nicht auf 55 werden müssen. Diese Impulse werden zuerst unter
Einstellpositionen beschränkt zu sein, sondern können Steuerung der Steuerschaltung 91 über die Leitung 59
in verschiedenen Anordnungen verteilt sein, wobei die dem horizontalen Schieberegister 56 zugeführt, wobei
Auftrittsfrequenz in erster Linie von den dem System die Steuerschaltung 91 durch einen über Leitung 88
eigenen Ungenauigkeiten abhängt. vom Torschaltungssteuerkreis 48 anliegenden Steuer-Weiteres
Verständnis der Arbeitsweise einer beson- 60 impuls gesteuert wird. Wie aus Fig. 6 ersichtlich,
deren Ausführungsform der Erfindung und der Wir- weist der Steuerimpuls auf der Leitung 88 eine auskung
des Taktgenerators und des Torschaltungs- reichende Dauer auf, während der die ersten vier
Steuerkreises 48 ergibt sich aus der Fig. 6, die Schiebeimpulse 103 an das horizontale Schieberegister
ein Taktfolgediagramm der verschiedenen Steuer- 56 und die zweiten vier Schiebeimpulse 103 an das
und anderen Impulse darstellt. Der Taktgenerator 65 entsprechende Schieberegister in der vertikalen Ein-
und Torschaltungssteuerkreis 48 weist einen syn- stellsteuerschaltung angelegt werden. Nach diesen
chronen Taktgenerator bekannter Art auf, der auf- acht Schiebeimpulsen 103 liefert der Taktgenerator
einanderfolgende Taktimpulse 100 erzeugt. Soll eine 48 einen Übertragsimpuls über die Leitung 60; der in
Information entnommen werden, dann tritt auf der jeder der vertikalen und horizontalen Einstellsteuer-Leitung
92 ein Startimpuls 101 auf, der die Einstell- 70 schaltungen einen Übertrag der im Schieberegister 56
eingespeicherten Elemente zur Eingangssammelschaltung
55 verursacht.
Der Übertragsimpuls auf der Leitung 60 liegt außerdem an den dem Schieberegister 56 im horizontalen
Einstellsteuerkreis zugeordneten Torschaltungen. Wird die eingespeicherte Information bei der
richtigen Einstellung des Elektronenstrahls entnommen, wie sie durch die End-Einstellprüfplättchen und
die zugehörige Schaltung, wie weiter oben beschrieben, bestimmt ist, dann wird der auf der Leitung 60
liegende Übertragungsimpuls über die. Schieberegistertorschaltungen in den horizontalen Einstellsteuerkreisen
48 übertragen und liegt über die Leitung 61 an den Schieberegistertorschaltungen in der vertikalen Einstellsteuerschaltung.
Wird wiederum die richtige Einstellung des Strahls angenommen, dann lassen die Torschaltungen des vertikalen Schieberegisters diesen
Impuls ebenfalls durch, der dann als Einstellprüfimpuls über die Leitung 62 am Taktgenerator und
Torschaltungssteuerkreis 48 liegt, um den nächsten internen Startimpuls 106 zu unterdrücken, da der
Startimpuls 106 einen neuen Arbeitszyklus einleiten würde.
Am Ende der Entnahmezeit, d. h. nach Ablauf der zum Abtasten des gewünschten Wortes notwendigen
Taktimpulse und nach Speicherung der Information im Ausgangsspeicher wird durch den Taktgenerator
und Torschaltungssteuerkreis 48 ein Entnahmebereitschaftsimpuls dem Ausgangsspeicher 40 über die Leitung
63 zugeführt, wodurch der Speicher betätigt -wird, so daß seine Ausgangsimpulse der nachfolgenden
Schaltung zugeführt werden können.
Wenn die End-Einstellprüfung feststellt, daß die
Information nicht aus der richtigen Speicherposition aui"""~den Informationsspeicherplättchen entnommen
wurde, dann tritt auf der Leitung 62 kein Einstellprüfimpuls auf, und der Arbeitszyklus wird beim
Auftreten des internen Startimpulses 106 wiederholt. Es muß festgestellt werden, daß der interne Startimpuls
106 zusätzlich zum Einleiten eines neuen Arbeitszyklus auch die Torschaltungen betätigt, um die
Eingangs-Einstellimpulse vom Eingangsspeicher 18 an das Schieberegister 56 durchzulassen. Der äußere
Startimpuls 101 betätigt die Torschaltungen, die die Eingangsspeicherimpulse vom Eingangsspeicher 18 an
die Eingangssammelschaltung 55 durchlassen. Daher wird bei einem erneuten Zyklus kein äußerer Startimpuls
aufgenommen, und die Elemente im Eingangsspeicher werden durch die Wirkung des internen
Startimpulses, wie gewünscht, nur an das Schieberegister 56 weitergegeben. Dadurch wird die bereits
in der Eingangssammelschaltung gespeicherte Information nicht gestört.
Das aufeinanderfolgende Auftreten des internen Startimpulses 106 kann vorteilhafterweise gezählt
werden, so· daß nach einer Anzahl von Wiederholungen
des Entnahmezyklus eine Störanzeige gegeben und die Speicherschaltung für die nächste Eingangs-Einstellung
freigegeben wird.
Claims (11)
1. Informationsspeicheranordnung mit einer Elektronenentladungsröhre und einer Leuchtschirmfläche,
gegen die ein Elektronenstrahl zur Erzeugung einer Vielzahl punktförmiger Lichtquellen
gerichtet wird, wobei der Elektronenstrahl über die Fläche abgelenkt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Mehrzahl von Informationsspeicherelementen und von der Lagekorrektur des
Elektronenstrahls auf der Leuchtschirmfläche dienenden Einstellelementen zur gleichzeitigen Aufnahme
von Licht aus dem durch den Elektronenstrahl auf der Leuchtschirmfläche jeweils ausgeleuchteten
Punkt vorgesehen sind, daß eine Mehrzahl lichtempfindlicher Vorrichtungen in Abhängigkeit
von dem durch die Speicher- und Einstellelemente übertragenen Licht elektrische Impulse
erzeugen und daß Ablenksignale an die Ablenkplatten von den lichtempfindlichen Vorrichtungen
angelegt werden, die mit bestimmten Einstellelementen verbunden sind, so daß der Elektronenstrahl
einen genau auf die Speicherposition gerichteten Abtastlichtstrahl hervorruft.
2. Speicheranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl einzelner optischer
Linsen das von dem ausgeleuchteten Punkt auf dem Leuchtschirm ausgehende Licht gleichzeitig
auf die Informationsspeicherelemente und die Einstellelemente fokussiert und daß die an den
Ablenkplatten liegenden Ablenkpotentiale von der Einstellung der zu entnehmenden eingespeicherten
Information abhängen.
3. Speicheranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Speicher- und Einstellelemente durchscheinend sind und ihre jeweilige Information in Form
von lichtundurchlässigen und lichtdurchlässigen Flächen enthalten und das fotoelektrische Vorrichtungen
bei den durchscheinenden Elementen angeordnet sind, die ein elektrisches Potential erzeugen,
das von dem vom ausgeleuchteten Punkt der Leuchtschirmfläche ausgehenden und durch die
durchscheinenden Elemente übertragenen Licht abhängt.
4. Speicheranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Einstellelementen zugeordneten
fotoelektrischen Vorrichtungen über einen Rückkopplungskanal mit den Ablenkplatten
verbunden sind und Korrektursignale an die Ablenkplatten liefern, die die Einstellung des Elektronenstrahls
auf der Leuchtschirmfläche korrigieren.
5. Speicheranordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückkopplungskanal
Schaltmittel zum Vergleich der von den fotoelektrischen Vorrichtungen hinter den Einstellelementen
ausgehenden elektrischen Signale mit einem Bezugssignal enthält und daß ein Verstärker
für das resultierende Signal aus der Vergleichsschaltung und Schaltmittel vorgesehen sind,
die bestimmte resultierende Signale entsprechend den an die Ablenkplatten angelegten Signalen umkehren,
wobei die resultierenden Signale den Ablenkplatten zugeführt werden.
6. Speicheranordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die fotoelektrischen
Vorrichtungen über Torschaltungen mit Ausgangsspeicheranordnungen verbunden sind, wobei die
Torschaltungen durch anliegende Signale so betätigt werden, daß sie Signale von einer der fotoelektrischen
Vorrichtungen durchlassen, während gleichzeitig der Durchgang von Signalen durch
alle anderen Torschaltungen gesperrt ist.
7. Speicheranordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Ausgangsspeicheranordnung
und der fotoelektrischen Vorrichtung zusätzlich eine Verzögerungsschaltung
angeordnet ist, die die von den fotoelektrischen Vorrichtungen ausgehenden Signale nach einem
bestimmten Schema aufeinanderfolgend durchläßt.
8. Speicheranordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die fotoelektrische Vorrichtung
eines Informationsspeicherelements über einen zweiten Rückkopplungskanal mit den Ablenkplatten
verbunden ist und daß am Ende der Bewegung des Elektronenstrahls über einen bestimmten
Teil der Leuchtschirmfläche ein Korrektursignal den Ablenkplatten zugeführt wird*.
9. Speicheranordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Rückkopplungskanal
Einrichtungen zum Speichern eines Eingangs-Einstellsignals
enthält und Schaltmittel zum Vergleich des Eingangs-Einstellsignals und eines Signals von der mit dem zweiten Rückkopplungskanal
verbundenen fotoelektrischen Vorrichtung sowie ferner das Ergebnis des Vergleichs
mit dem Eingangs-Einstellsignal in den Speichereinrichtungen kombinierende Anordnungen und
die Summe aus den beiden Signalen an die Ablenkplatten anlegende Einrichtungen.
10. Speicheranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Vergleichsstufe ein
Differenzverstärker verwendet wird, an dem eine konstante Vorspannung anliegt und dem die
elektrischen Signale aus den fotoelektrischen Vor-
richtungen entsprechend der durch die Einstellelemente
durchgelassenen Lichtmenge zugeführt werden, wobei die Ausgangs spannung des Differenzverstärkers
in Amplitude und Polarität der Differenz zwischen der konstanten Vorspannung und den elektrischen Signalen entspricht.
11. Speicheranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf
den Informationsspeicherelementen die Information in Form von lichtundurchlässigen und
lichtdurchlässigen Punkten eingespeichert ist, daß eines der Einstellelemente miteinander abwechselnde
vertikale lichtdurchlässige und lichtundurchlässige Streifen und ein zweites Einstellelement
miteinander abwechselnde horizontale lichtundurchlässige und lichtdurchlässige Streifen aufweist und
daß ein erster Rückkopplungskanal das durch das über das vertikal gestreifte Element durchfallende
Licht erzeugte Potential an die horizontalen Ablenkplatten der Elektronenstrahlröhre überträgt,
während die Potentiale, welche von dem durch das horizontal gestreifte Element hindurchtretenden
Licht erzeugt werden, über einen zweiten Rückkopplungskanal den vertikalen Ablenkplatten zugeführt
werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 709 758/153 10.57
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