DE1018104B - Elektromagnetisches Schauzeichen fuer Fernmeldezwecke - Google Patents
Elektromagnetisches Schauzeichen fuer FernmeldezweckeInfo
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-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B5/00—Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied
- G08B5/22—Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
- G08B5/24—Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane
- G08B5/28—Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane with hinged flap or arm
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Schauzeichen mit zwei durch Ein- und Ausschaltimpulse
abwechselnd beeinflußte Erregerspulen für Signalzwecke in Fernmeldeanlagen, insbesondere für
Fernsprechschränke. .
Da die Erregung des die Schauzeichenfahne antreibenden Elektromagnetsystems immer nur kurzzeitig
erfolgt, muß dafür gesorgt sein, daß der Anker nach Stromloswerden der jeweiligen Erregerspule in
der angezogenen Stellung verbleibt. Es ist bekannt, zu diesem Zweck den Anker mit einem Laufgewicht
auszustatten, so daß der Anker infolge Übergewichts in der jeweiligen Stellung verbleibt. Als Laufgewicht
dient hierbei ein teilweise mit Quecksilber gefülltes Röhrchen, das symmetrisch zur Drehachse des Ankers
auf dem Anker befestigt ist. Ferner ist es bekannt, in der Symmetrieebene der Erregerspule die Drehachse
des gemeinsamen Ankers anzuordnen und den Anker so zu gestalten, daß er nach Stromloswerden
der jeweiligen Erregerspule durch sein Übergewicht in der angezogenen Stellung gehalten ist. Derartige
Schauzeichen haben jedoch den Nachteil, daß sie lageempfindlich sind, so daß sie nur für ortsfeste Geräte
brauchbar sind und eine bestimmte Stellung im Gerät voraussetzen. Es sind auch elektromagnetische Schauzeichen
bekannt, bei denen die in einer Führungsschiene laufende Schauzeichenfahne von einem Tauchanker
und einem an diesem Anker angelenkten Hebel angetrieben wird. Hierbei wird der Anker in den
beiden Betriebsstellungen durch eine Zugfeder gerastet, die an einem Festpunkt und an dem Hebel angelenkt ist.
Alle diese bekannten Schauzeichen lassen sich jedoch schlecht zu mehreren in einem gemeinsamen Gehäuse
vereinigen und beanspruchen verhältnismäßig viel Raum, so daß sie sich nicht in einem Schauzeichenstreifen
einbauen lassen, wie es in Fernsprechschränken üblich ist.
Durch die Erfindung werden nicht nur die erwähnten Nachteile vermieden, sondern ein Schauzeichen
geschaffen, das besonders einfach gestaltet und billig in der Herstellung ist. Ein weiterer Vorteil
ist die sehr gedrängte Bauart des Schauzeichens, so daß eine Vielzahl von Schauzeichen in ein flaches
Gehäuse nebeneinander eingebaut werden kann, wobei die üblichen Abmessungen für Lampenstreifen oder
Schauzeichenstreifen in Fernsprechschränken innegehalten werden können.
Erreicht werden diese Vorteile nach der Erfindung dadurch, daß Anker und Schauzeichenfahne aus einem
Stanzstück bestehen, das mit der einen Ankerhälfte einen U-förmigen Ansatz bildet, dessen einer Schenkel
als Schauzeichenfahne dient und dessen Steg mit einem herausgerissenen Lappen versehen ist, an dem
eine sich an einem Festpunkt des Gehäuses abstützende Elektromagnetisches Schauzeichen
für Fernmeldezwecke
für Fernmeldezwecke
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Alois Steck, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Druckfeder angelenkt ist, durch die der Anker in den beiden Betriebsstellungen gerastet wird.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist dabei die Druckfeder als gekröpfte Blattfeder ausgebildet,
die so geformt ist, daß sie sich ohne Abfall aus einem Metallstreifen durch Stanzen herstellen
läßt. Zur Erleichterung des Zusammenbaues des Schauzeichens ist nach einem weiteren Merkmal der
Erfindung der Anker mit seiner Lagerung und dem Befestigungswinkel zu einem Bauteil vereinigt, das
leicht einstellbar in bezug auf die Erregerspulen mit einer einzigen Schraube im Schauzeichengehäuse
festgelegt werden kann.
Nachstehend ist an Hand der Zeichnungen die Erfindung erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch die Ausbildung des Schauzeichens ;
Fig. 2 zeigt in perspektivischer Darstellung das in das gemeinsame Gehäuse für mehrere Schauzeichen
eingebaute Schauzeichen;
Fig. 3 verdeutlicht die abfallose Herstellung der Blattfeder.
In Fig. 1 sind die beiden Erregerspulen mit 1 und 2 bezeichnet, die durch Ein- und Ausschaltimpulse abwechselnd
erregt werden und den Anker 3 zum Anziehen bringen. Der Anker 3 bildet gleichzeitig die
Schauzeichenfahne 4 und ist um die Achse 5 drehbar gelagert. Aus dem die Schauzeichenfahne 4 bildenden
Teil des Ankers 3 ist ein Lappen 6 herausgerissen, an den die Druckfeder 7 angelenkt ist, die sich an den
Festpunkt 8 des Schauzeichengehäuses 9 abstützt. Der Festpunkt 8 und der Drehpunkt 5 des Ankers sind
dabei in der Symmetrieebene zwischen den beiden Spulen 1 und 2 angeordnet. Wenn beispielsweise durch
Erregen der Spule 1 der Anker 3 zum Anziehen gebracht wird, wandert der Anlenkungspunkt 10 der
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Druckfeder 7 in die Stelliing 10', so daß der Anker in
seiner neuen Stellung durch die Druckfeder 7 gerastet ist; ein Rückschwingen des Ankers ist nicht möglich,
da ja hierbei die Druckfeder 7 zusammengedrückt werden müßte, wenn der Punkt 10' durch die Symmetrieebene
zwischen beiden Spulen hindurchtritt. Durch das Fenster 11 im Gehäuse 9 wird die Schauzeichenfahne
4 sichtbar, sobald der Anker 3 durch die Erregerspule 1 verschwenkt ist.
Wie aus Fig. 2 zu entnehmen ist, sind die Erregerspulen 1, 2 in dem Schauzeichengehäuse 9 befestigt,
das aus magnetisch leitfähigem Werkstoff besteht und daher gleichzeitig das Magnetjoch für die Erregerspulen
bildet. Die Drehachse 5 für den Anker 3 ist in dem Winkelblech 12 gelagert, das mittels der Schraube
13 im Gehäuse 9 festgelegt wird. Die Schraube 13 greift dabei durch ein im Winkelblech 12 in der Zeichnung
nicht erkennbares Langloch, damit die Lage von Winkelblech und Anker verändert werden kann, um
den Luftspalt zwischen Anker 3 und den Kernen der ao Erregerspulen 1, 2 entsprechend einstellen zu können.
Der Winkel 12 greift dabei mit seiner Abkröpfung 14 in eine Ausnehmung 15 des Gehäuses 9, damit nach
Anziehen der Schraube 13 der Winkel 12 den notwendigen Drehungsschutz erhält. An Stelle der in
Fig. 1 verwendeten Schraubenfeder 7 als Druckfeder ist eine Blattfeder 7' verwendet worden, die eine
Kröpfung aufweist und mit ihren Enden an dem Lappen 6 des Ankers 3 und an dem Lappen 16 des
Gehäuses 9 befestigt ist. Durch die Kröpfung der Blattfeder ist erreicht, daß beim Verschwenken des
Ankers beim Durchtritt der Anlenkungsstelle der Feder T am Lappen 6 durch die Symmetrieebene
zwischen beiden Spulen die Blattfeder T zusammengedrückt werden muß. Die Blattfedern T können, wie
Fig. 3 zeigt, abfallos aus einem Blechstreifen aus geeignetem federndem Werkstoff durch Stanzen hergestellt
werden. Die Zunge 17 der Feder T wird dann in einen entsprechenden Schlitz 18 des Lappens 16
gesteckt, während die Ausnehmung 19 der Feder T den Lappen 6 der entsprechend ausgebildeten Anlenkstelle
umfaßt.
Claims (4)
1. Elektromagnetisches Schauzeichen für Fernmeldezwecke mit zwei durch Ein- und Ausschaltimpulse
gesteuerten Erregerspulen und mit einem in der Symmetrieebene zwischen beiden Erregerspulen
drehbar gelagerten Klappanker, dadurch gekennzeichnet, daß Anker (3) und Schauzeichenfahne
(4) aus einem Stanzstück bestehen, das mit der einen Ankerhälfte einen U-förmigen Ansatz
bildet, dessen einer Schenkel als Schauzeichenfahne dient und dessen Steg mit einem herausgerissenen
Lappen (6) versehen ist, an dem eine sich an einem Festpunkt (16) des Gehäuses abstützende Druckfeder (7) angelenkt ist, durch die der Anker (3) in
den beiden Betriebsstellungen gerastet wird.
2. Schauzeichen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (7) als gekröpfte
Blattfeder ausgebildet ist, dessen Anlenkstellen so geformt sind, daß eine abfallose Herstellung der
Blattfeder durch Stanzen möglich ist.
3. Schauzeichen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (3), die Fahne (4)
und die Ankerlagerung (5, 12) eine Baueinheit bilden, die in bezug auf die Erregerspukn justierbar
im Gehäuse durch eine einzige Schraube (13) festgelegt wird.
4. Schauzeichen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetjoch der Erregerspulen
durch das aus magnetisch leitfähigem Werkstoff bestehende Schauzeichengehäuse (9) gebildet
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 80 236;
britische Patentschrift Nr. 480 449.
Deutsche Patentschrift Nr. 80 236;
britische Patentschrift Nr. 480 449.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 757/224 10.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES26926A DE1018104B (de) | 1952-01-24 | 1952-01-24 | Elektromagnetisches Schauzeichen fuer Fernmeldezwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES26926A DE1018104B (de) | 1952-01-24 | 1952-01-24 | Elektromagnetisches Schauzeichen fuer Fernmeldezwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1018104B true DE1018104B (de) | 1957-10-24 |
Family
ID=7478887
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES26926A Pending DE1018104B (de) | 1952-01-24 | 1952-01-24 | Elektromagnetisches Schauzeichen fuer Fernmeldezwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1018104B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1192265B (de) * | 1962-03-12 | 1965-05-06 | Siemens Ag | Selbstschalter fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
| DE1272381B (de) * | 1961-11-07 | 1968-07-11 | Int Standard Electric Corp | Elektromagnetisch-optisches Schauzeichen, insbesondere fuer Telefon-Vermittlungsanlagen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE80236C (de) * | ||||
| GB480449A (en) * | 1936-08-31 | 1938-02-23 | Instanta Electric Ltd | Improvements in and connected with annunciators |
-
1952
- 1952-01-24 DE DES26926A patent/DE1018104B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE80236C (de) * | ||||
| GB480449A (en) * | 1936-08-31 | 1938-02-23 | Instanta Electric Ltd | Improvements in and connected with annunciators |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1272381B (de) * | 1961-11-07 | 1968-07-11 | Int Standard Electric Corp | Elektromagnetisch-optisches Schauzeichen, insbesondere fuer Telefon-Vermittlungsanlagen |
| DE1192265B (de) * | 1962-03-12 | 1965-05-06 | Siemens Ag | Selbstschalter fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
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