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DE1018154B - Verfahren zur Ermittlung der Resultierenden aus hintereinanderliegenden Kreuzungsstellungen von vier Adern unterschiedlicher Kennzeichnung enthaltenden Leitungsgebilden - Google Patents

Verfahren zur Ermittlung der Resultierenden aus hintereinanderliegenden Kreuzungsstellungen von vier Adern unterschiedlicher Kennzeichnung enthaltenden Leitungsgebilden

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Publication number
DE1018154B
DE1018154B DES44732A DES0044732A DE1018154B DE 1018154 B DE1018154 B DE 1018154B DE S44732 A DES44732 A DE S44732A DE S0044732 A DES0044732 A DE S0044732A DE 1018154 B DE1018154 B DE 1018154B
Authority
DE
Germany
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intersection
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crossing
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Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES44732A
Other languages
English (en)
Inventor
Christoph Kaehler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES44732A priority Critical patent/DE1018154B/de
Publication of DE1018154B publication Critical patent/DE1018154B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/46Monitoring; Testing
    • H04B3/487Testing crosstalk effects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Ermittlung der Resultierenden aus hintereinanderliegenden Kreuzungsstellen von vier Adern unterschiedlicher Kennzeichnung enthaltenden Leitungsgebilden, insbesondere Fernmeldekabelvierern. Um die gegenseitige Beeinflussung von Fernmeldeleitungen und die Beeinflussung dieser Leitungen durch äußere Störer herabzusetzen oder zu beseitigen, ist es bekannt, die Leitungen nach bestimmten Kreuzungsschemata zu vertauschen. Bekanntlich ist die Beseitigung der gegenseitigen Beeinflussung in der Übertragungstechnik auf symmetrisch betriebenen Leitungen eines der wichtigsten Hauptprobleme. Immer wenn Leitungen eine größere Strecke parallel betrieben werden, tritt Energie aus einer Leitung in die andere über und stört dort mehr oder weniger die Übertragung. Dies gilt sowohl für Kabel- wie auch für Freileitungen. Im Zuge der Entwicklung zu immer höheren Frequenzen wurde auch das bei Freileitungen und verseilten Kabeln auftretende Nebensprechen immer größer, so daß man teils durch konstruktive Maßnahmen, z. B. durch einen möglichst gleichmäßigen Aufbau der Leitungen und Kabel, teils durch einen möglichst vollkommenen nachträglichen Ausgleich die Nebensprecheigenschaften dieser Linien zu verbessern sucht. Die zur Beseitigung des Nebensprechens in Fernmeldekabeln vorgenommenen Kreuzungen erfordern allein schon wegen der Vielzahl der in den Kreuzungsmuffen vorhandenen Kabelpaarzahlen und der damit gegebenen ständigen Gefahr von Aderverwechslungen äußerste Sorgfalt des Montagepersonals und setzen für die Prüfung und Ermittlung der Kreuzungsschemata weitgehend Spezialisten voraus.
Zur Prüfung des Leitungsdurchganges sind an sich einige Verfahren bekannt. So dient das eine bekannte Verfahren zum Feststellen der einzelnen in einem Bündel verlaufenden Leitungen, Bei diesem Verfahren werden an der Ausgangsstelle des Leitungsbündels die einzelnen Enden in einer beliebig gewählten Grundteilung über zwischen sie geschaltete, gleich große Widerstände geerdet bzw. an eine Hilfsleitung angeschlossen, während an der Stelle, wo die Feststellung erfolgen soll, ein ebenfalls geerdeter bzw. mit der Hilfsleitung verbundener Stromanzeiger nebst Stromquelle der Reihe nach mit den einzelnen Leitungen in Verbindung gesetzt wird. Ein anderes Verfahren dient zum Heraussuchen fehlerhaft gewordener Leitungen aus einem Bündel mehrerer zueinander laufender Leitungen. Die schadhafte Leitung wird von einer der Endstellen aus elektrisch, z. B. mit einer Funkenstrecke, erregt. Die gestörte Stelle kann mit Hilfe eines wellenempfindlichen Anzeigeorgans, welches längs des Kabelbündels entlang geführt wird, ermittelt werden. Es ist ferner eine Einrichtung zum Verfahren
zur Ermittlung der Resultierenden
aus hintereinanderliegenden
Kreuzungsstellungen von vier Adern
unterschiedlicher Kennzeichnung
enthaltenden Leitungsgebilden
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Christoph Kahler, München,
ist als Erfinder genannt worden
Prüfen von Mehrleiterkabeln auf richtige Adernfolge der einzelnen Leiter bekannt. Hierbei werden an dem einen Ende zwischen die einzelnen Adern und Erde gleich große Widerstände geschaltet, während am anderen Ende auf die Widerstände abgestimmte Relais zur Anzeige der richtigen Kabeladern angeschlossen sind. Die bekannten Verfahren sind also dazu bestimmt, den Durchgang einer Leitung bzw. Anfang und Ende eines in einem Kabel befindlichen Leiters aufzusuchen.
Die Erfindung hat sich die allgemeine Aufgabe gestellt, ein Verfahren zu entwickeln, das neben der Ermittlung der Resultierenden einer beliebigen Anzahl von hintereinanderliegenden Kreuzungsstellungen im Vierer auch die Kontrolle der im Kabel praktisch durchgeführten Kreuzungsstellungen und die Feststellung von Vierervertauschungen, Viererzerreißungen und Aderunterbrechungen in kürzester Zeit und auf einfachste Weise auch durch Hilfskräfte zuverlässig und fehlerfrei ermöglicht.
Zur Durchführung des eingangs genannten Verfahrens werden nach der Erfindung an einem Leitungsende an jedes Adernpaar je eine Gleichspannungsquelle und an das andere Leitungsende in der gleichen
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Zuordnung der Adernkennzeichnung an jedes Adern- die Vorwiderstände zur Einstellung der von den paar je ein Stromstärke- und -richtungsabhängiges Gleichspannungsquellen abgegebenen Ströme, z. B. im Anzeigegerät angeschlossen sowie die beiden Ströme Verhältnis 1 : n, dienen. Dieses an sich beliebige Vermeßbar unterscheidbar eingestellt und die Ausschlag- hältnis kann natürlich auch ohne Vorwiderstände dastellungen der Anzeigegeräte als Kriterium für die 5 durch erreicht werden, daß eine Batterie ein Mehrresultierende Kreuzungsstellung benutzt. Dabei kön- faches der Spannung der anderen Batterie besitzt, nendiestromstärke-und-richtungsabhängigen Anzeige- Überhaupt ist die Einstellung der Stromverhältnisse geräte aus nebeneinander angeordneten, mit einer nicht sehr kritisch, solange sich nur die abgegebenen Nullmarke versehenen Instrumenten bestehen oder ein Ströme noch einwandfrei unterscheiden lassen. Die im aus Zeiger und Kontaktbahn bestehendes System bil- io Hilfsgerät befindlichen Anzeigegeräte werden zur den, das beim Stromdurchgang seinerseits Impulse Kontrolle der im Kabel vorhandenen Vierer über Umaussendet, die in Schrittschaltwerken oder Konden- schalter mit farbigen Buchsen verbunden, an die der satoren gespeichert, zur niimmernmäßigen Anzeige der Anfang der zu prüfenden Vierer farbrichtig ange-Kreuzungsstellungen dienen. Gerade bei der Bedienung schlossen ist. Bei fehlerfrei ausgeführten Kreuzungen von Meßgeräten durch Hilfskräfte entstehen bei der 15 muß die Anzeige der Anzeigegeräte dem bei der ErAblesung von Zeigerstellungen an Instrumenten oft mittlung der Resultierenden der Kreuzungsstellen ge-Fehler, die durch die Direktablesung einer Schau- fundenen Wert entsprechen. Für den Fall, daß kein klappe, auf der die betreffende Kreuzungsstellung als Instrument eine Anzeige ergibt, werden die in der Nummer aufgeschrieben ist, und die von den Schritt- Einrichtung und im Hilfsgerät befindlichen Druckschaltwerken ausgelöst wird, vermieden werden. Die 20 tasten betätigt, wodurch eine schnelle und zuverlässige Resultierende der hintereinandergeschalteten Kreu- Prüfung von nicht zulässigen Kreuzungen, z. B. Viezungsstellungen könnte an sich auch aus vorher er- rerzerreißungen oder Vierervertauschungen und Aderrechneten Tabellen entnommen werden; diese Ermitt- Unterbrechungen, durchgeführt wird. Die Durchprülung wäre aber umständlich und zeitraubend. Um das fung der im Kabel befindlichen Vierer auf Aderunter-Summenergebnis der Kreuzungsstellen auf ein- 25 brechungen, Vierervertauschungen od. dgl. ist an sich fache, schnelle und sichere Weise ermitteln zu können, bekannt.
soll in weiterer Ausgestaltung der Erfindung eine Die Erfindung wird an Hand einiger vorbereitender Hilfsvorrichtung geschaffen werden, die mindestens Darstellungen erklärt. Für Kreuzungen im Vierer drei, vorzugsweise vier in dieser Vorrichtung festver- sind insgesamt acht Schalt- oder Kreuzungsstellungen legte Vierer unter Zwischenschaltung von je einem 30 zulässig, die in Fig. 1 der Zeichnung, linke Spalte I, achtpoligen, die üblichen acht Kreuzungsstellungen untereinander angeordnet sind. Hierbei ist einleitend herstellenden Wahlschalter in Reihe geschaltet enthält, folgendes zu bemerken: Während die Kreuzungsstelwährend die Enden der Reihenschaltung mit Strom- lungen 1 bis 4 aus Kreuzungen im jeweiligen Stamm quellen und Anzeigegeräten gemäß dem Verfahren bestehen, tritt bei den Kreuzungsstellungen 5 bis 8 nach der Erfindung verbunden sind. Diese Wahlschal- 35 ein Kreuzen aus dem Stamm heraus ein, so daß, z. B. ter können mit zwei umschaltbaren Bereichen ausge- gemäß Stellung 5, der Stamm 1 hinter der Kreuzungsrüstet sein, derart, daß im ersten Bereich die üblichen stelle als Stamm 2 weiterläuft, und umgekehrt. Kreuzungsstellungen 1 bis 4, im zweiten Bereich die An Stelle der üblichen farbigen Darstellung der Kreuzungsstellungen 5 bis 8 durchgeführt werden. Vierer mit den Adern weiß, rot, grün und blau wer-Dabei kann der zweite Bereich auch mechanisch ge- 40 den in Fig. 1 die Adern a, b, c, d durch Punkte, sperrt werden. Diese Maßnahme vermeidet Bedie- Kreuze und Striche unterschieden. Entsprechend der nungsfehler, -da in manchen Kabelanlagen, z. B. bei in Fig. 1, links, angeordneten Kreuzungsstellung der der Bundesbahn, nur die Kreuzungsstellungen 1 bis 4 Vierer sind in der nächstfolgenden Spalte II die zugelassen sind und somit bei Abtrennung des zwei- Stämme I und II der Vierer mit Batterien und Instruten, die Kreuzungsstellungen 5 bis 8 enthaltenden Be- 4-5 menten ΛI und StII verbunden. So ist z. B. der reichs bei der Einstellung der Schalter in der Hilfs- Stamm I mit seinen Adern a, b an die Batterie BI gevorrichtung dieser Bestimmung von vornherein Rech- legt, die über den regelbaren Vorwiderstand R1 den nung getragen wird. Um bei der Ermittlung der Strömt abgibt, der im Instrument StI einen entspre-Resultierenden der einzelnen Kreuzungsstellungen und chenden Ausschlag bewirkt. An den Stamm II desselder damit notwendig werdenden Einstellung der viel- 5° ben Vierers c, d ist die Batterie BII über den Vorpoligen Schalter im Gerät ein unnötiges Ausschlagen widerstand R 2 angeschlossen und bewirkt entspreder Anzeigegeräte zu vermeiden, kann man diese mit chend der Einstellung von R2 einen Ausschlag in einer Drucktaste versehen, die erst nach vollendeter .SiII, der dem «-fachen Strom von StI, z.B. dem Einstellung der die Kreuzungsstellungen im festver- Strom 2 i, entspricht. Die mit einer Nullmarke verlegten Vierer bewirkenden Wahlschalter die Anzeige- 55 sehenen, die positive und negative Stromrichtung angeräte mit ihren Stromkreisen verbindet. Für den zeigenden Instrumente StI und ΛII sind mit ihren Fall jedoch, daß man nach jeder Schaltereinstellung Skalen nebeneinanderliegend in der nächsten Spalte III die sich ergebende Kreuzungsstellung beobachten will, der Fig. 1 angeordnet, wobei man erkennt, daß ihre wird man diese Drucktaste nicht benutzen. Zeigerstellung für die jeweilige Kreuzungsstellung des Neben der Ermittlung der Resultierenden hinter- 60 Vierers charakteristisch ist. In den in den einzelnen einanderliegender Kreuzungsstellen dient das Verfah- Spalten untereinanderliegenden Darstellungen ist die ren nach der Erfindung u. a. auch der Kontrolle der Verbindung der Adern mit den Batterien und Instruim Kabel vorhandenen, über mehrere Muffen laufen- menten jeweils beibehalten worden, nur die Kreuden Vierer. Zu diesem Zweck soll in weiterer Ausge- zungsstellung des Vierers ist entsprechend der linken staltung der Erfindung die Einrichtung zur Durch- 65 Spalte I jeweils geändert, so daß die Ausschläge der führung des Verfahrens so geschaffen werden, daß die Instrumente StI und ΛII ebenfalls verschieden sind an einem Leitungsende mit je einem Adernpaar zu und einen für die jeweilige Kreuzungsstellung charakverbindenden Gleichspannungsquellen nebst ihren teristischen Wert angeben.
regulierbaren Vorwiderständen und Drucktasten als An Stelle dieser Anzeige durch die Instrumente kaiifi,
tragbares Hilfsgerät ausgebildet sind. Hierbei können 70 man auch eine Anzahl für die Kreuzungsstellungen
charakteristischer Impulse erzeugen, die z. B. auf Schrittschaltwerke gegeben, ein die Nummer der entsprechenden Kreuzungsstellung enthaltendes Schauzeichen auslösen und somit eine direkte nummernmäßige Anzeige der jeweiligen Kreuzungsstellung ermöglichen. Zur Verwirklichung dieses Gedankens ist in Fig. 2 eine Einrichtung gezeigt, die an Stelle der direkt ablesbaren Instrumentenskale einen Zeiger 1 enthält, der beim Ausschlag des Instrumentes eine
Zur Beantwortung dieser Frage wurde bisher das Kreuzungsschema zeichnerisch dargestellt oder gedanklich vorgestellt und der einzelne Vierer durch jede Muffe der Strecke hindurch verfolgt, um die gewünschte Gesamt- oder Endkreuzungsstellung zu ermitteln. Wir haben diesen bisher üblichen Weg in Fig. 4 dargestellt und ersehen hieraus, daß der Vierer über die gesamte Strecke betrachtet die Gesamtkreu
zungsstellung 1 hat, daß also die Summe der Kreu-Kontaktbahn überstreicht, die ober- und unterhalb der io zungsstellungen 2, 5 und 7 die Stellung 1 ergibt. Eine Nullage mit den Kontakten 2, 3, 4, 5 ausgerüstet ist, weitere Ausgestaltung des Erfindungsgedankens bedie an den positiven und negativen Abgriffen einer steht darin, daß eine Hilfsvorrichtung für die Ausmittengeerdeten Batterie 6 liegen. Wird nun dieses übung des Verfahrens nach der Erfindung geschaffen Instrument z. B. vom Strom +i durchflossen, so über- wird, bei der mindestens drei, vorzugsweise vier darin streicht der Zeiger 1 den Kontakt 2 und nimmt einen 15 festgelegte Vierer unter Zwischenschaltung von je
positiven Stromimpuls ab, der zum Speicherwerk, z. B. Schrittschaltwerk oder auch Kondensator, geleitet und danach zur Direktanzeige der Kreuzungsstellung abgetastet wird. Hat der Strom die Größe
einem achtpoligen, die üblichen acht Kreuzungsstellungen herstellenden Wahlschalter in Reihe geschaltet sind, während die Enden der Reihenschaltung mit Stromquellen und Anzeigegeräten gemäß dem Verf ah-
+ 2i, so werden die Kontakte 2, 3 überstrichen und 20 ren nach der Erfindung verbunden sind. Damit kann zwei positive Impulse abgenommen. Bei Umpolung man einen Vierer und ihre Kreuzungsmuffen zwischen des Stromes werden entsprechend ein negativer oder
zwei negative Impulse ausgesendet. Eine mechanische
oder elektrische Sperre sorgt dafür, daß beim Rück-
den Teilabschnitten in einfacher Weise nachbilden. Dies bedeutet also: wenn der erste Schalter im Meßgerät auf Stellung 2 steht, dann ist durch ihn an dieser
lauf des Zeigers von seinem Ausschlagswert in die 25 Stelle die Kreuzungsstellung 2 im Vierer vorgenom-
Nullage keine, das Schrittschaltwerk oder den Kondensator beeinflussenden Impulse ausgesendet werden. Unter der Voraussetzung, daß an Stelle von den normal ablesbaren Instrumenten ΛI und StII, zwei
men worden. Es wurde nun das Meßgerät in Fig. 5 analog der Fig. 3 mit nur drei Schaltern ausgerüstet, weil für die zwischenliegenden Streckenabschnitte die Kreuzungsstellung 1 vorausgesetzt war. Wenn die
solche mit Kontaktbahnen versehene Instrumente in 30 Teilabschnitte dagegen hiervon abweichende Kreu
den Stamm I und Stamm II eingeschaltet sind, läßt sich die Anzeige der jeweiligen Kreuzungsstellung des Vierers auch mit Hilfe von charakteristischen Impulsen darstellen, wie diese in Fig. 1 in den rechten Spalten IV und V angedeutet sind.
Nach dieser vorbereitenden Darstellung wird nun in Fig. 3 ein praktischer Fall gezeigt, in dem ein Fernmeldekabel 1 mit drei Kreuzungsmuffen I, II und III versehen ist. Die verschiedenen hintereinander-
zungsstellungen aufweisen, so muß auch für jeden Teilabschnitt ein Schalter vorhanden sein. Am Ende und Anfang des Vierers im Hilfsgerät liegen wieder, wie dies auch in der einleitend durchgeführten vorbereitenden Darstellung der Fall war, zwei Batterien 51,511 mit den über Vorwiderstände Rl, R2 einregulierbaren Strömen ι und 2 j und den beiden Anzeigeinetrumenten StI und StII.
Fig. 6 zeigt die von den Schaltern I, II, III der
liegenden Kreuzungsstellungen summieren sich am 40 Fig. 5 vorgenommenen Kreuzungsstellungen 2, 5, 7 Ende des Kabels zu einer Gesamtkreuzungsstellung, und läßt den Stromverlauf innerhalb des festverlegten die in einer der eingangs erwähnten acht möglichen
Kreuzungsstellungen resultiert. Der in Fig. 3 im Ka-
gg
bel betrachtete Vierer kommt z. B. in der Stellung 1,
Vierers deutlich erkennen. Wie aus dem Ausschlag der Instrumente StI und StII ersichtlich, wird für diese drei Kreuzungsstellungen 2, 5 und 7 die Ged. h. also ungekreuzt, in der Kreuzungsmuffe I an, 45 samtkreuzungsstellung 1 ermittelt. Dieses Ergebnis wird hier aus bestimmten Gründen, z. B. zur Vermin- ist in Übereinstimmung mit dem durch die mühsame derung des Nebensprechens, in die Kreuzungsstel- und sehr oft fehlerbehaftete Verfolgung der einzelnen lung 2 übergeführt, läuft in diesem Beispiel in der
folgenden Kabelteilstrecke unverändert in Stellung 1
bis zur Muffe II weiter, wird hier in Stellung 5 ge- 50 Möglichkeit: Durch die Einstellung der Schalter, die bracht, läuft in der zwischenliegenden Strecke unver- jn einem im Gerät festverlegten Vierer die Kreuzungsändert, also in Stellung 1 weiter und wird schließlich
in Muffe III in Kreuzungsstellung 7 übergeführt,
während in der nachfolgenden Strecke wieder Stellung 1 vorhanden sein soll. Die Anzahl der Kreu- 55 Hegende Kreuzungen in einfachster Weise fehlerfrei zungsmuffen und Kreuzungsstellungen läßt sich aucn durch Bedienung des Hilfsgeräts durch angeselbstverständlich beliebig erweitern, sie soll jedoch lernte Kräfte ermitteln. Wenn z. B. die Gesamtkreuaus Gründen der Übersicht in diesem Beispiel auf
drei Kreuzungsmuffen beschränkt bleiben. Es interessiert nun den Ausgleichsfachmann, insbesondere
wenn die letzte Muffe eine Rückkreuzungsmuffe ist,
von der aus die Vierer farbrichtig in einen Endverschluß übergeführt werden müssen, welche Gesamtkreuzungsstellung der Vierer in dem gesamten Abschnitt hat. Im vorliegenden Beispiel in Fig. 3 geht 65
Adern des Vierers in Fig. 4 ermittelten Resultat.
Daraus ergibt sich also für das Hilfsgerät folgende
Stellungen analog ihrer Schaltstellung durchführen, läßt sich die Gesamtkreuzungsstellung, d. h. die Summe für beliebig durchgeführte hintereinander-
also die Frage dahin, welche Gesamtkreuzungsstellung hat der Vierer über die gesamte Kabelstrecke oder anders ausgedrückt, zu welcher Gesamtkreuzungsstellung summieren sich die Kreuzungsstellungen 2, 5 und 7.
zungsstellung für eine Kabelstrecke mit zwanzig Kreuzungsmuffen ermittelt werden soll und das vorhandene Hilfsgerät nur fünf Schalter enthält, so kann man hierbei in folgender Weise vorgehen: Man stellt die Kreuzungsstellungen der ersten drei Teilabschnitte und der beiden in dieser Strecke liegenden Kreuzungsmuffen an den Schaltern des Meßgeräts ein und liest das Zwischenergebnis an den Instrumenten StI und ΛII ab. Nehmen wir einmal an, es ergäbe sich dafür die Kreuzungsstellung 6. Diese Kreuzungsstellung 6, die ein Zwischenergebnis für die gesamte Kabelstrecke darstellt, wird nun am Schalter 1 des Gerätes eingestellt und am zweiten, dritten, vierten
und fünften Schalter werden dann weiterhin der Reihenfolge nach die Kreuzungsstellungen der nächsten Teilabschnitte und Muffen eingestellt und daraufhin ein neues Zwischenergebnis ermittelt, das wiederum im Schalter 1 des Gerätes gespeichert wird, usw. In dieser Weise lassen sich eine beliebige Anzahl hintereinanderliegender Teilabschnitte und Muffen summieren, und doch braucht dafür nur eine begrenzte Anzahl Schalter im Hilfsgerät vorhanden zu sein.
Eine andere Aufgabenstellung, die sich ebenfalls in eleganter Weise mit Hilfe des Verfahrens nach der Erfindung lösen läßt und für die Praxis Bedeutung hat, kann auch so lauten: Es liegen eine Anzahl in den Teilabschnitten und Kreuzungsmuffen durchgeführter Kreuzungsstellungen schon vor. Welche Kreuzungsstellung muß in einer beliebigen Muffe vorgenommen werden, um z. B. die Gesamtkreuzungsstellung 1 zu erhalten? Auch solche Aufgaben sind mit dem Hilfsgerät sehr einfach zu lösen. Man benötigt in diesem Fall nur drei Schalter, von denen der erste und dritte die Gesamtkreuzungsstellung der beiden Teilabschnitte nachbildet, während der zweite Schalter so lange verändert wird, bis die Instrumente StI und St II den für die Gesamtkreuzungsstellung 1 erforderliehen Ausschlag anzeigen. Die hierfür notwendige Schalter einstellung entspricht dann der in der Muffe durchzuführenden Kreuzungsstellung.
Die Verwendung des Hilfsgerätes ist jedoch keinesfalls nur zum Ermitteln der Resultierenden der Kreuzungsstellungen bestimmt, sondern kann darüber hinaus auch noch auf folgendem Gebiet erfolgen:
Wie in Fig. 7 dargestellt, können im Meßgerät M die Instrumente StI und StII mit Hilfe des Schalters 6" auch auf die Buchsen w, r, gr, bl umgeschaltet werden. In diese Buchsen wird der im Kabel 1, das z. B. drei Kreuzungsmuffen I, II, III enthält, befindliche zu messende Vierer farbrichtig gesteckt, während am anderen Ende des Kabels 1 der Vierer über ein tragbares, die Batterien BI und SII mit Vorwiderständen Rl, R2 und Taste T enthaltendes Hilfsgerät H eingespeist wird. Für den Fall, daß die durch die Hilfsvorrichtung ermittelte Gesamtkreuzungsstellung mit den praktisch durchgeführten Kreuzungsstellungen im Kabel übereinstimmt, müssen die Instrumente StI und StII bei Betätigung der Taste Γ den gleichen Wert anzeigen. Ist dies nicht der Fall, so sind bei der Durchführung der Kreuzungen Fehler vorgekommen. Der Ohmsche Widerstand der im Kabel vorhandenen Leiter kann hierbei durch die Vorwiderstände Rl, R2 berücksichtigt werden und ist außerdem nicht kritisch, da die Instrumente in ihrem Ausschlag nur den Unterschied zwischen i und dem gewählten Wert ft'i erkennen lassen müssen. Für den Fall, daß keines der Instrumente eine Anzeige ergibt, kommen, wie in Fig. 8 gezeigt, die im Meßgerät M und Hilfsgerät H vorhandenen Drucktasten zur Anwendung. Drückt man z. B. die im Hilfsgerät H eingebaute Drucktaste 2', so wird die betreffende Ader an Erde gelegt. Wenn nun die Drucktaste 2 im Meßgerät M betätigt wird, müßte das Instrument I im Zusammenwirken mit der Batterie B einen Ausschlag zeigen. Ist dies nicht der Fall, so drückt man auf eine der anderen Drucktasten 1, 3, 4, bis sich ein Ausschlag zeigt. Ist dies, z.B. bei Betätigung der Drucktaste3 im Meßgerät M1 der Fall, so kann man sagen, daß in einer Kreuzungsmuffe die Adern rot und grün des Vierers miteinander vertauscht worden sind.

Claims (7)

PaTENTANSPKÜCHE:
1. Verfahren zur Ermittlung der Resultierenden aus hintereinanderliegenden Kreuzungsstellungen von vier Adern unterschiedlicher Kennzeichnung enthaltenden elektrischen Leitungsgebilden, insbesondere Fernmeldekabelvierern, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Leitungsende an jedes Adernpaar je eine Gleichspannungsquelle und an das andere Leitungsende in der gleichen Zuordnung der Adernkennzeichnung an jedes Adernpaar je ein Stromstärke- und stromrichtungsabhängiges Anzeigegerät angeschlossen, daß die beiden Ströme meßbar unterscheidbar eingestellt werden und daß die Ausschlagsstellungen der Anzeigegeräte als Kriterium für die resultierende Kreuzungsstellung dienen.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Stromstärke- und stromrichtungsabhängigen Anzeigegeräte aus nebeneinander angeordneten Nullmarkeninstrumenten bestehen.
3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Anzeigegeräte ihrerseits vom Ausschlag abhängige Impulse aussenden, die in Schrittschaltwerken oder Kondensatoren gespeichert, zur nummernmäßigen Anzeige der Kreuzungsätellungen dienen.
4. Hilfsvorrichtungen für die Ausübung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei, vorzugsweise vier darin festverlegte Vierer unter Zwischenschaltung von je einem achtpoligen, die üblichen acht Kreuzungsstellungen herstellenden Wahlschalter in Reihe geschaltet sind und daß die Enden der Reihenschaltung mit Stromquellen und Anzeigegeräten gemäß Anspruch 1 verbunden sind.
5. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ihre achtpoligen Wahlschalter mit umschaltbaren Bereichen versehen sind;'"derart, daß im ersten Bereich die üblichen Kreuzungsstellungen 1 bis 4, im zweiten Bereich die üblichen Kreuzungsstellungen 5 bis 8 durchgeführt werden.
6. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Anzeigegeräte mit einer Drucktaste versehen sind, die erst nach \-ollendeter Einstellung der die Kreuzungsstellungen im festverlegten Vierer bewirkenden Wahlschalter die Anzeigegeräte mit ihren Stromkreisen verbindet.
7. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihre an einem Leitungsende mit je einem Adernpaar zu verbindenden Gleichspannungsquellen nebst ihren regulierbaren Vorwiderständen und Drucktasten als tragbares Hilfsgerät ausgebildet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 270136, 279 544, 446.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 709 757/125 10.57
DES44732A 1955-07-13 1955-07-13 Verfahren zur Ermittlung der Resultierenden aus hintereinanderliegenden Kreuzungsstellungen von vier Adern unterschiedlicher Kennzeichnung enthaltenden Leitungsgebilden Pending DE1018154B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE270136C (de) *
DE279544C (de) * 1913-07-10 1914-10-22
DE913446C (de) * 1942-08-25 1954-06-14 Aeg Einrichtung zum Pruefen von Mehrleiterkabeln auf richtige Adernfolge der einzelnen Leiter, insbesondere in Schaltanlagen

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