[go: up one dir, main page]

DE1018016B - Kappe fuer den Strebausbau - Google Patents

Kappe fuer den Strebausbau

Info

Publication number
DE1018016B
DE1018016B DEG15771A DEG0015771A DE1018016B DE 1018016 B DE1018016 B DE 1018016B DE G15771 A DEG15771 A DE G15771A DE G0015771 A DEG0015771 A DE G0015771A DE 1018016 B DE1018016 B DE 1018016B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cap
bent
hanging wall
shoe
caps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG15771A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Samse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gutehoffnungshutte Sterkrade AG filed Critical Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Priority to DEG15771A priority Critical patent/DE1018016B/de
Publication of DE1018016B publication Critical patent/DE1018016B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D17/00Caps for supporting mine roofs
    • E21D17/01Caps for supporting mine roofs characterised by the shape of the cap, e.g. of specified cross-section
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D17/00Caps for supporting mine roofs
    • E21D17/02Cantilever extension or similar protecting devices
    • E21D17/08Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props
    • E21D17/086Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props or articulated type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Kappe für den Strebausbau Die für den Strebausbau in der Regel verwendeten Stahlkappen sind zum Erleichtern der Vorpfändarbeit an einem Ende mit einem Gelenkzapfen und am anderen Ende mit einem Gelenkauge versehen. Die vorzupfändende Kappe wird mit ihrem Zapfen in das Gelenkauge der bereits eingebauten Kappe eingeführt und hochgeschwenkt. Nach dem Hochschwenken ist die Gelenkverbindung mittels eines Stützgliedes, z. B. mittels eines Kappenschuhes, zu versteifen. Das Stützglied dient auch dazu, vor dem Versteifen die angehobene Kappe bis an das Hangende anzudrücken. Die vorgepfändete Kappe stützt dann nach dem Versteifen der Gelenkverbindung das Hangende frei tragend ab.
  • Mit dem zum Anwinkeln an das Hangende dienenden Stützglied, z. B. Kappenschuh, kann die Kappe aus einer Hängelage, in der sie nach unten gegen die Waagerechte geneigt ist, über die Waagerechte hinaus nach oben bis zur Anlage am Hangenden angehoben werden. Der Winkelbereich, der beim Anheben vermittels des Stützgliedes bestrichen werden kann, ist naturgemäß beschränkt und trägt deshalb den Arbeitsbedingungen beim Strebausbau gelegentlich nicht genügend Rechnung, so daß der Schwenkbereich nicht ausreicht, um die Kappe bei größeren Neigungen und Unebenheiten des Hangenden an dieses auf genügend großer Länge anzulegen.
  • Es sind bereits elastische Kappen vorgeschlagen worden, und zwar sowohl solche, die aus ihrer Längsachse nach oben oder unten ausgel.enkt werden können, als auch solche Kappen, deren Ober- und Untergurte gegeneinander federnd sind. Die Tragfähigkeit derartiger elastischer Kappen ist jedoch schwer übersehbar und meist unzureichend.
  • Eine andere Möglichkeit zum Ausgleich der Un.-ebenheiten des Hangenden besteht in der Verwendung einer Doppelgelenkverbindung zwischen den beiden aneinandergehängten Kappen. Neben dem damit nur bedingt möglichen Ausgleich ist die Vorpfändarbeit bei Doppelgelenkkappen stets mit Schwierigkeiten verbunden. Die Anlage der Kappe am Hangenden und damit dessen Abstützung lassen also zu wünschen übrig.
  • Diesem Mangel der üblichen Kappen kann nach der Erfindung in ebenso einfacher wie wirksamer Weise dadurch abgeholfen werden, daß mindestens ein Ende der Kappe um einen spitzen Winkel von cner Längsinittelachse abgebogen ist. Es läßt sich dann eine bessere Anlage der Kappe am Hangenden erzielen, ohne daß der durch das Stützglied erzeugte Schwenkbereich der Kappe bei deren Anwinkelung vergrößert wird. Dabei kann - je nach den Gegebenheiten - die Kappe so angesetzt werden, daß sie entweder nach oben oder nach unten durchgebogen ist. Eine Durchbiegung nach unten verbessert die Anlage am Hangenden, wenn dieses im Bereich der Kappenlänge aufwärts geneigt ist.
  • Eine Kappe, deren Ende abgekröpft ist, wurde bereits vorgeschlagen; die Abkröpfung dient jedoch als eine Art Auflauframpe zum Anwinkeln der Kappe beim Einschieben in eine bereits fest eingebaute Kappe.
  • In Weiterentwicklung der Erfindung empfiehlt es sich, das abgebogene Stück der Kappe auf die für den normalen Verschiebungsweg eines Kappenschuhes erforderliche Länge zu beschränken, d. h. auf eine Länge, die wesentlich kleiner als die andere Teillänge der Kappe ist.
  • Aus Festigkeitsgründen ist es zweckmäßig, beim Abbiegen der Kappenendes einen scharfen Knick zu vermeiden, d. h. zwischen den zueinander geneigten Teillängen der Kappe einen Übergangsbogen vorzusehen. Dabei kann gegebenenfalls die Kappe im Bereich der Übergangsstelle von der einen Teillänge auf die. andere etwa durch Stegauflagen od. dgl. verstärkt werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die erfindungsgemäße Kappe und deren Vorzüge.
  • Abb. 1 zeigt eine fest eingebaute, d. h. auf einem Stempel 1 abgestützte Kappe 2, die in üblicher Weise am vorderen (dem Kohlenstoß zugekehrten) Ende mit einem Gelenkauge 3 und am hinteren, d. h. am versatzseitigen Ende, mit einem Gelenkzapfen 4 versehen ist. Das hintere Kappenende ist auf einer Teillänge von der Längsmittelachse abgebogen, und zwar um einen Winkel x von z. B. 5 bis 10°.
  • Die Kappe kann so angeordnet werden, daß das abgebogene Ende nach unten geneigt ist. Ebenso ist aber die umgekehrte Anordnung möglich, wie gestrichelt in Abb. 1 angedeutet.
  • Das abgebogene Kappenstück wird zweckmäßig auf jene Länge beschränkt, die für den normalen Vorschiebungsweg des Kappenschuhes zum Anwinkeln der Kappe erforderlich ist. Beim dargestellten Beispiel beträgt das abgebogene Stück etwa nur ein Viertel der gesamten Kappenlänge.
  • Die Kappe nach Abb.2 ist an beiden Enden abgebogen, so daß der Neigungswinkel ä der beiden Kappenenden gegeneinander sich als Summe der beiden Teilwinkel a, und a2 ergibt. Diese Ausführung bietet die Möglichkeit, den Winkel a' bis auf 2 a zu vergrößern. Das ist der Fall, wenn a1 = a2 = a gewählt wird. Andererseits genügt für ä = a (z. B. 7°) eine kleinere Abwinkelung (z. B. a1 = a2 = a/2), so daß bei einer elastischen Verformung unter der zu tragenden Last praktisch die Strecklage erreicht werden kann. Dies ist wesentlich für die Verwendung der erfindungsgemäßen Kappe auch für jene Stellen des Strebes, an denen das Hangende im Bereich der Kappenlänge eben verläuft. Die elastische Verformung wird unter Vermeidung von Überbeanspruchungen durch einen Übergangsbogen zwischen geraden Teilstücken der Kappe begünstigt.
  • Abb. 3 veranschaulicht, wie sich die neue Kappenausbildung gemäß der Erfindung auf das Vorpfänden auswirkt. Dabei wird beispielsweise angenommen. daß der Kappenschuh 5 beim Vorschieben die vorzupfändende Kappe aus einer Hängelage I (-12°) über die Horizontale H um einen Winkel von -I-12° in die Stellung II anhebt, sofern es sich um die übliche, durchgehend geradlinige Kappe handelt. Ist nun das Hangende im Bereich der Vorpfändkappenlänge gegen die Horizontale stärker als 12° aufwärts geneigt, so liegt das freie Ende der Vorpfändkappe nach Vorschieben des Kappenschuhes 5 in seine Endlage noch nicht am Hangenden an und vermag dieses also auch nicht abzustützen. Bei einer um den Winkel a an einem Ende abgebogenen Kappe läßt sich bei ein und demselben Verschiebungsweg des Kappenschuhes 5 ein Andrücken des freien Kappenendes an das Hangende auch dann noch erreichen, wenn das Hangende um den Winkel 12°+a aufwärts geneigt ist. Ebenso wird die Anläge durch die erfindungsgemäße Kappe wesentlich verbessert, wenn das Hangende um mehr als 12° gegen die Horizontale abwärts geneigt ist. In diesem Falle wird die Kappe in der nach oben durchgebogenen Lage angesetzt, d. h. in jener Lage, die gestrichelt in Abb. 3 angedeutet ist.
  • Eine gute Kappenanlage läßt sich also nach der Erfindung in einem Neigungsbereich des Hangenden erzielen, der um 2 a oder 2a' größer als bisher ist. Aus Abb. 4 geht hervor, wie mit der erfindungsgemäßen Kappe beim Vorpfänden ein besseres Anliegen auch bei größeren Unebenheiten, bei Satzrissen u. dgl., erreicht werden kann. Je nach den Umständen lassen sich gebogene Kappen gemäß der Erfindung mit durchgehend geraden Kappen beliebig durcheinander verwenden.
  • Welches Profil die Kappe im einzelnen hat, ist für die Erfindung grundsätzlich gleichgültig, ob es sich z. B. um ein I-Profil, ein Kastenprofil oder ein sonstiges Profil handelt. Desgleichen erweist sich die Erfindung nicht nur für Stahl-, sondern auch für Leichtmetallkappen, also für Metallkappen schlechthin, als gleichermaßen vorteilhaft. Im übrigen verdient noch der Umstand Hervorhebung, daß an Stelle eines Kappenschuhes ein anderes Stützglied, z. B. ein Keil od. dgl., in Verbindung mit der neuen Kappe gemäß der Erfindung verwendet werden kann und daß der Vorzug einer besseren Anlage am Hangenden selbst in den Fällen grundsätzlich gegeben ist, in denen die Kappe nicht mit einer Gelenkverbindung ausgerüstet, sondern für eine Steckverbindung od. dgl. vorgesehen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Grubenausbaukappe, die zum Vorpfänden an ihren Enden die zueinander passenden Teile eines Verbindungsgelenkes aufweist und mittels eines Stützgliedes, z. B. eines Kappenschuhes, an das Hangende angewinkelt sowie in dieser Lage verriegelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Ende der Kappe um einen spitzen Winkel von der Längsmittelachse abgebogen ist.
  2. 2. Kappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das abgebogene Stück der Kappe auf die für den normalen Verschiebungsweg eines Kappenschuhes (5) erforderliche Länge beschränkt ist.
  3. 3. Kappe nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Übergangsbogen zwischen den zueinander geneigten Teillängen der Kappe. 5 In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 860 340, 827190, 819 233. 809 183; französische Patentschrift Nr. 1031738.
DEG15771A 1954-11-11 1954-11-11 Kappe fuer den Strebausbau Pending DE1018016B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG15771A DE1018016B (de) 1954-11-11 1954-11-11 Kappe fuer den Strebausbau

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG15771A DE1018016B (de) 1954-11-11 1954-11-11 Kappe fuer den Strebausbau

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1018016B true DE1018016B (de) 1957-10-24

Family

ID=7120515

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG15771A Pending DE1018016B (de) 1954-11-11 1954-11-11 Kappe fuer den Strebausbau

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1018016B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE809183C (de) * 1948-10-06 1951-07-23 Gerd Paul Winkhaus Grubenausbau fuer den Abbau floezfoermiger Lagerstaetfen
DE819233C (de) * 1948-10-02 1951-10-31 Gelsenkirchener Bergwerks Akti Gelenkverbindung, insbesondere fuer die Verbindungzweier Stahlkappen im Grubenbetrieb
DE827190C (de) * 1948-10-27 1952-01-07 Gerd Paul Winkhaus Ausbau im Grubenbetrieb mittels Stempel und Kappen
DE860340C (de) * 1948-10-02 1952-12-18 Becorit Grubenausbau Gmbh Federnde Stahlkappe fuer den Grubenausbau, insbesondere fuer den Strebausbau
FR1031738A (fr) * 1950-12-20 1953-06-25 Outimines Matériel de soutènement pour exploitation minière

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE819233C (de) * 1948-10-02 1951-10-31 Gelsenkirchener Bergwerks Akti Gelenkverbindung, insbesondere fuer die Verbindungzweier Stahlkappen im Grubenbetrieb
DE860340C (de) * 1948-10-02 1952-12-18 Becorit Grubenausbau Gmbh Federnde Stahlkappe fuer den Grubenausbau, insbesondere fuer den Strebausbau
DE809183C (de) * 1948-10-06 1951-07-23 Gerd Paul Winkhaus Grubenausbau fuer den Abbau floezfoermiger Lagerstaetfen
DE827190C (de) * 1948-10-27 1952-01-07 Gerd Paul Winkhaus Ausbau im Grubenbetrieb mittels Stempel und Kappen
FR1031738A (fr) * 1950-12-20 1953-06-25 Outimines Matériel de soutènement pour exploitation minière

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1018016B (de) Kappe fuer den Strebausbau
DE3300495A1 (de) Kettenkonstruktion
DE19857206B4 (de) Schwenktüre für einen Personendurchgang
DE2617141A1 (de) Kappen- und schildkonstruktion fuer einen ausbauschild in floezartigen lagerstaetten
DE2451747C2 (de) Schildartiges ausbaugestell
DE2601001C2 (de)
DE2519515B2 (de) Selbstvorrueckendes strebausbaugestell fuer den untertaegigen grubenbetrieb
DE2217830A1 (de) Schildausbaugestell
DE2622888A1 (de) Schildausbaugestell
DE3519904C2 (de) Schildausbau
DE9105425U1 (de) Behängungsausbau für Frachtbehälter aller Art
DE1527630A1 (de) Kaliberwalzwerk
DE2038899A1 (de) Tragvorrichtung fuer eine zwei Teilplatten aufweisende Ausziehplatte
DE1176085B (de) Zeitweilige Streckenausbauverstaerkung
DE2845054C3 (de) Hangendkappe einer Schreitausbaugestells mit einer ein- und ausfahrbaren Vorpfändkappe
DE919344C (de) Gelenkverbindung mit zwei Gelenkstellen von Kappen zum Strebausbau, insbesondere fuer die stempelfreie Abbaufront
DE1752652C3 (de) Walzwerk mit Arbeits- und Stützwalzen und einer Einrichtung zum Ändern der die Arbeitswalzen-Einbaustücke beaufschlagenden Kräfte
DE922761C (de) Starre Gelenkverbindung fuer Grubenausbauteile und Grubenausbau
DE1086199B (de) Strebausbau
DE2104935B2 (de) Vorpfändkappenanordnung
DE923246C (de) Verfahren zum wandernden Grubenausbau
DE1741364U (de) Schalungsstuetze.
DE895885C (de) Vorbaukappe fuer den Grubenausbau, insbesondere aus Leichtmetall
DE1004570B (de) Nachgiebiger Streckenausbau fuer druckhafte Abbaustrecken der steilen und halbsteilen Lagerung
DE1142331B (de) Ausbauanordnung am UEbergang vom Streb zur Abbaustrecke