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DE1018012B - Absteifung fuer Streckenausbau - Google Patents

Absteifung fuer Streckenausbau

Info

Publication number
DE1018012B
DE1018012B DEH18615A DEH0018615A DE1018012B DE 1018012 B DE1018012 B DE 1018012B DE H18615 A DEH18615 A DE H18615A DE H0018615 A DEH0018615 A DE H0018615A DE 1018012 B DE1018012 B DE 1018012B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bracing
approaches
supports
expansion
approach
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH18615A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hinselmann & Co Nachf Dipl Ber
Original Assignee
Hinselmann & Co Nachf Dipl Ber
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hinselmann & Co Nachf Dipl Ber filed Critical Hinselmann & Co Nachf Dipl Ber
Priority to DEH18615A priority Critical patent/DE1018012B/de
Publication of DE1018012B publication Critical patent/DE1018012B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/28Longitudinal struts, i.e. longitudinal connections between adjoining arches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

  • Absteifung für Streckenausbau Die Erfindung betrifft eine in Längsrichtung einer Un.tertagestrecke wirksame Absteifung des Streckenausbaues, der aus bogen oder polygonförmi:gen, in Abständen hintereinanderliegenden sowie vorzugsweise aus Profilstählen zusammengesetzten Ausbaueinheiten und zwischen diesen Einheiten in Längsrichtung der Strecke angeordneten Absteifungsstützen besteht. Seit Einführung solcher Streckenausbaue besteht die Aufgabe, die einzelnen Ausbaueinheiten. in Längsrichtung der Strecke zug- und druckfest abzusteifen, damit sie sich nicht unter der Einwirkung des Gebirgsdruckes verschieben können. Die bisher bekannten Absteifungen vermögen die genannte Aufgabe nicht zufrie@denstellend zu lösen. Bei -den früher allgemein üblichen Streckenausbauen aus Holz wurden zwischen die einzelnen Holzstapel in Längsrichtung der Strecke verlaufende Stützhölzer eingeklemmt, die naturgemäß nur Druckbeanspruchungen aufnehmen konnten. Zur Übertragung von Zugbeanspruchungen mußten die Enden dieser Stützhölzer an den zugehörigen Holzstempeln mittels Laschen., Eisienkrampen od. dgl. starr befestigt werden. Eine solche unter dem Einfluß der Grubenfeuchtigkeit verrostende Befestigung läßt sich erfahrungsgemäß später kaum lösen, so .daß ein Rauben des Streckenausbaues unmöglich war oder zumindest stark erschwert wurde.
  • Nach der Einführung von Streckenausbauen aus Profilstählen oder Stahlkonstruktionen 'hat man Absteifungen sehr unterschiedlicher Ausführungsformen entwickelt. Die bisher bekannten Absteifungen sind entweder in ihrem Aufbau so verwickelt, d.aß ihre entsprechend kostspielige Herstellung den Streckenausbau häufig in untragbarem Maße verteuert, oder bei verhältnismäßig einfacherAusführung mit anderen schwerwiegenden Nachteilen behaftet. Infolgedessen haben sich Stahlausbaue trotz ihrer sonstigen Überlegenheit im Vergleich zu Holzausbauen nicht überall durchsetzen können.
  • Die Erfindung bezweckt, alle Mängel der bisher bekannten Absteifungen in einfacher Weise zu beseitigen. Sie geht von denjenigen bekannten. Streckenausbauen aus, bei denen zwischen je zwei bogen- oder polygonförmigen Ausbaueinheiten Absteifungsstützen vorgesehen sind, die in Längsrichtung der Strecke verlaufen und deren zu beiden Seiten je einer Ausbaueinheit befindliche Enden starre, sich quer zur Längsrichtung der Stütze erstreckende und durch ein starres Maschinenelement miteinander verbundene Ansätze tragen.. Bei den bisher bekannten Absteifungen dieser Art sind als Verbindungselemente der Stützenenden Schraubbolzen vorgesehen, die das Profil cier zwischen zwei benachbarten Stützenenden befindlichen Ausbaueinheiten durchsetzen. Infolgedessen muß das Profil jeder Ausbaueinheit entsprechende Löcher zur Aufnahme von Schraubenbolzen enthalten, und zwar an solchen Stellen, daß die Abs.teifungsstützen parallel zur kürzesten Verbindungslinie zwischen je zwei aufeinanderfolgende Ausbaueinheiten zu liegen kommen. Andernfalls würden erhebliche, zusätzliche Biegebeanspruchungen in den Absteifungsstützen auftreten. Eine Untertagestrecke verläuft im Regelfall bekanntlich in waagerechter oder senkrechter Ebene nicht genau ,geradlinig. Um -die Absteifungsstützen mit Sicherheit in die vorgenannte Lage bringen zu können, müssen die Profillöcher in schon gesetzte Ausbaueinheiten gebohrt werden, was sich bei den beschränkten Raumverhältnissen. unter Tage praktisch kaum durchführen läßt. Außerdem sind bei der bekannten Absteifung die an dem Profilsteg einer Ausbau.einheft anliegenden Ansätze plattenförmig ausgebildet. Daher kann man die bekannte Absteifung nur für Ausbauprofile mit einem genau in der Ouerschnittsebene der Ausbaueinheit befindlichen Steig verwenden, weil nur dann ein sattes Anliegen der plattenförmigen Ansätze gesichert ist.
  • In vorteilhaftem Gegensatz dazu sind !bei der erfindungsgemäßen Absteifung die miteinander in starrer oder lösbarer Verbindung stehenden Ansätze der Absteifungsstützen in geringem Abstand von den zugehörigenden Stützenenden angeordnet. Man kann daher die Stützenenden leicht so zuschneiden, daß sie stets satt an .der zügelhörigen Seitenfläche eines beliebigen Ausbauprofils anliegen. Ferner sind erfindungsgemäß diese Ansätze durch einen Riegel in Form -eines über ras Ausbauprofil übergreifenden Schwenkhakens zu verbinden, der mit seinem freien Ende in einem Ansatz einrastet und ian anderen Ansatz leicht lösbar lagert. Das Ausbauprofil als solches bleibt somit unverändert und wird auch nicht durch Bohrlöcher geschwächt. Die Stützen zu beiden Seiten eines Ausbauprofils kann man auch dann in Flucht- Linie ausrichten, wenn der die Stützenenden verbindende Schwenkhaken nicht genau parallel zu dieser Linie zu liegen kommt. Wegen .der geringen Länge des Schwenkhakens sind selbst in diesem Fall keine gefährlichen Biegebeanspruchungen zu befürchten. Ferner läßt sich die erfindungsgemäße Schwenkh.akenverbindung der Absteifungsstützen wesentlich leichter lösen als eine Schraubenbolzenverbindung.
  • Zweckmäßig ist der eine der gabelförmig ausgebildeten Ansätze mit Bohrungen zur Aufnahme eines leicht herausnehmbaren Lagerbolzens für den Schwenkhaken versehen. Alle oder einige Absteifungsstützen können in an sich bekannter Weise mehrteilig ausgeführt und zwischen ihren Ansätzen mit einstellbaren Spannschlössern od. dgl. ausgerüstet sein. Die Stützenenden tragen vorzugsweise auswechselbare Kopfplatten mit einer den zugehörigen Seitenflächen der Ausbaueinheiten entsprechenden Formgebung, oder .es können zwischen die Stützenenden und diese Seitenflächen Keile, Quetschhölzer od. -dgl. eingelegt werden. Dadurch erreicht man eine häufig erwünschte Vorspannung der Absteifungsstützen.
  • Bei allen Ausführungsformen der Erfindung braucht man nur die starre Verbindung der Ansätze benachbarter Stützen zu lösen und kann dann an beliebiger Stelle ,der Strecke die Absteifungen und die Ausbaueinheiten .rauben. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß sich 'die erfindungsgemäßen Absteifungen jederzeit nachträglich an schon vorhandenen Streckenausbawen anbringen lassen. Fernerbestehen diese Ahsteifungen nur aus einfachen, in Serienfertigung herzustellenden Teilen; sie sind daher billig -und bequem zu handhaben. Trotz ihrer Einfachheit sind die Abisteifungen äußerst stabil und allen auftretenden Zug- und Druckbeanspruchungen gewachsen.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig.l einen waagerechten Teillängsschnitt durch eine Seite eines Streckenausbaues nach Linie 1-I a bzw. I -I @b der Fig. 2, Fig. 2 einen senkrechten Teilquerschnitt durch die gleichen Ausbauteile nach Linie II-II der Fig. 1 sowie in verkleinertem Maßstäbe, Fig.3 .einen der Fig. 1 entsprechenden. Teillängsschnitt durch Ausbaueinheiten abgeänderten Profils, Fig. 4 eine Seitenansicht dieser Ausbaueinheiten, in Richtung des Pfeiles A gesehen, und Fig. 5 einen der Fig. 3 entsprechenden Teillängsschnitt mit abgeänderter Ausführungsform .der Absteifungsstützen in etwas vergrößertem Maßstäbe.
  • An verschiedenen Stellen der Seitenflächen 1 der Ausbaueinheiten 2, die aus glocken-, I-förmigen oder sonstigen Profilstählen zusammengesetzt sein können, liegen die aus Stahlrohren 3 bestehendem., in, Längsrichtung .der Strecke angeordneten Absteifungsstützen mit ihren Enden 4 satt an. Wie Fig. 1, 3 und 5 zeigen, können zdie Enden 4 dem Profil der Ausbaueinheiten entsprechend zurechtgeschnitten sein.
  • Jedes der Stahlrohre 3 trägt in der Nähe eines Endes 4 einen gabelförmigen, zum Streckenstoß hinweisenden Ansatz 5 und in der Nähe des anderen Endes .einen Ansatz 6 gleicher Ausbildung. Die An-Sätze 5 und 6 sind an den einzelnen Stahlrohren 3 durch Anschweißen od. dgl. starr befestigt. Jeder Ansatz 5 dient als Lager für einen als Schwenkhaken ausgebildeten und die zugehörige Ausbaueinheit 2 außen übergreifenden Riegel 7. Das freie Ende 8 dieses Riegels ist in dessen Schließstellung mit dem Ansatz 6 des auf der anderen Seite der Ausbaueinheit liegenden Stahlrohres starr, aber lösbar verbunden, beispielsweise mittels eines in entsprechende Bohrungen 9 des Ansatzes 6 unid des Hakenendes 8 von oben her eingesteckten herausnehmbaren Verriegelungsbolzens oder -keils 10. Gegebenenfalls kann man auch die Drehbolzen 11 der Haken 7 herausnehmbar an den zugehörigen Lageransätzen 5 anordnen.
  • Nach Verriegelung der Schwenkhaken 7 an den zugehörigen Ansätzen 6 sind die in Längsrichtung der Strecke hintereinanderliegenden Stützen 3 starr miteinander verbunden und bilden ein auf die ganze Streckenlänge durchlaufendes zug- und druckfestes Gestänge. Zur regelbaren Vorspannung der einzelnen Gestänge kann man alle oder einige Stützen 3 mehrteilig ausführen und zwischen ihren Ansätzen 5 und 6 je ein einstellbares Spannschloß 12 od. dgl. (Fig. 5) vorsehen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Absteifung für Streckenausbaue mit in Längsrichtung der Strecke verlaufenden und beispielsweise aus Stahlrohren bestehenden Stützen zwischen je zwei bogen- oder polygonförmigen Aushaueinheiten, wobei die zu beidem. Seiten je einer Ausbaueinheit befindlichen Stützen starre und sich quer zur Längsrichtung der Stütze erstreckende sowie durch ein starres Maschinenelement lösbar miteinander verbundene Ansätze tragen, dadurch @gekennzeichrnet, daß die beiden in geringem Abstand vom Stützenende angeordneten Ansätze (5, 6) durch einen Riegel in Form eines über das Ausbauprofil übergreifenden Schwenkhakens (7) verbunden sind, der mit seinem freien Ende im einen Ansatz (5) einrastet und im anderen Ansatz (6) leicht lösbar lagert.
  2. 2. Absteifung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'aß von ,den gabelförmig ausgebildeten Ansätzen (5, 6) .der Ansatz (6) mit Bohrungen (9) zur Aufnahme eines leicht herausnehmbaren Lagerbolzens (10) für den Schwenkhaken (7) versehen ist.
  3. 3. Absteifung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle oder einige Stützen (3) mehrteilig ausgeführt und zwischen ihren Ansätzen (5 und 6) mit einstellbaren Spannschlössern (12) od. dgl. ausgerüstet sind.
  4. 4. Absteifurng nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützenenden (4) vorzugsweise auswechselbare Kopfplatten mit einer den zugehörigen Sieitenfläc'hen (1) der Ausbaueinheiten (2) entsprechenden Formgebung tragen oder daß zwischen die Stützenenden und die Seitenflächen Keile, Quetschhölzer od. dgl. eingelegt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 657 904, 605 996.
DEH18615A 1953-12-07 1953-12-07 Absteifung fuer Streckenausbau Pending DE1018012B (de)

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DEH18615A DE1018012B (de) 1953-12-07 1953-12-07 Absteifung fuer Streckenausbau

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DEH18615A DE1018012B (de) 1953-12-07 1953-12-07 Absteifung fuer Streckenausbau

Publications (1)

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DE1018012B true DE1018012B (de) 1957-10-24

Family

ID=7148444

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DEH18615A Pending DE1018012B (de) 1953-12-07 1953-12-07 Absteifung fuer Streckenausbau

Country Status (1)

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DE (1) DE1018012B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB605996A (en) * 1946-02-06 1948-08-04 David Lewis Jones Improvements in and relating to tie-rods for erecting mine arches and the like
GB657904A (en) * 1948-09-30 1951-09-26 Walton General Engineering And Improvements in struts for use with colliery arches

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB605996A (en) * 1946-02-06 1948-08-04 David Lewis Jones Improvements in and relating to tie-rods for erecting mine arches and the like
GB657904A (en) * 1948-09-30 1951-09-26 Walton General Engineering And Improvements in struts for use with colliery arches

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