DE1017811B - Einrichtung bei Tonaufnahme- und -wiedergabegeraeten fuer scheibenfoermige Tontraeger verschiedenen Durchmessers zur Rueckstellung des Tonkopfes - Google Patents
Einrichtung bei Tonaufnahme- und -wiedergabegeraeten fuer scheibenfoermige Tontraeger verschiedenen Durchmessers zur Rueckstellung des TonkopfesInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
- G11B3/02—Arrangements of heads
- G11B3/08—Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers
Landscapes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Tonaufzeichnung und -wiedergabe mit scheibenförmigen
Tonträgern verschiedenen Durchmessers und Mitteln zur Rückführung des Tonkopfes von der
letzten auf die erste Tonspur.
Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, bei denen der Tonkopf statt in schwenkbaren Tonarmen in einer
geradlinigen Führung radial über das Aufzeichnungsfeld vom Rande zur Mitte des scheibenförmigen Tonträgers
geführt wird. Der Vorschub kann dabei von der spiralförmigen Führungsrille des Tonträgers,
einer Hilfsführung, oder über eine Vorschubspindel erfolgen. Damit der Tonträger auf dem Plattenteller
aufgelegt werden kann, ist die Tonkopfführung an einem Ende außerhalb des Plattentellers um einen
waagerechten Drehzapfen nach aufwärts schwenkbar, während sie sich mit dem freien Ende in der Arbeitsstellung
auf dem Zapfen der Plattentellerachse abstützt.
Es ist auch bekannt, die Tonkopfführung in einer Ebene senkrecht zum Plattenteller in einer Art
Klappe schwenkbar zu lagern und durch eine Schwenkbewegung in dieser Ebene den Tonkopf bis an einen
Anschlag zurückgleiten zu lassen, dessen Stellung durch die Anfangsspur des Tonträgers bestimmt ist.
Bei Verwendung von Tonträgern unterschiedlichen Durchmessers wird man den Anschlag zweckmäßig
einstellbar machen oder mehrere auswählbare Anschläge vorsehen. Dabei tritt nun eine Schwierigkeit
auf, daß scheibenförmige Tonträger mit Tonspur- oder Führungsrille!! in der Regel eine leichte Exzentrizität
des zentralen Führungsloches aufweisen, mit dem sie auf einen Dorn in Verlängerung der Achse
des Plattentellers gesteckt werden. Die Folge davon ist, daß der Tonkopf während einer Umdrehung des
Plattentellers eine leicht oszillierende Bewegung mit einer Amplitude gleich der doppelten Exzentrizität
des Führungsloches ausführt, die sich seiner monotonen Vorschubbewegung überlagert. Liegt der Kopf
nach dem Zurücksetzen nun gegen den Führungsanschlag zum Einsetzen der Abtastnadel an die Anfangsrille
an, so kann durch die Exzentrizität der Führungsspirale die Führungsnadel des Kopfes aus
der ersten in die zweite Rille überspringen. Das führt zur Beschädigung des Tonträgers und zu Wiedergabefehlern.
Als Abhilfe schlägt die Erfindung vor, zwischen dem Kopf bzw. seinem Halter und dem die Rücksetzbewegung
begrenzenden Anschlag ein Distanzstück einzuschieben, das von einem am Anschlag beweglich
gelagerten Hebel gebildet wird, der sich bei hochgestellter Tonkopfführung mit einer Nase gegen
den zurückgleitenden Tonkopf bzw. seinen Halter legt und in der waagerechten Arbeitsstellung der Ton-Einrichtung
bei Tonaufnahme- und
-wiedergabegeräten für scheibenförmige Tonträger verschiedenen Durchmessers
zur Rückstellung des Tonkopfes
Anmelder:
Deutsche Elektronik G.m.b.H., Berlin-Wilmersdorf, Forckenbeckstr. 9-13
Rudolf Prochnow, Darmstadt-Eberstadt,
und Kurt Klinkwitz, Darmstadt,
sind als Erfinder genannt worden
kopfführung, also auf dem Tonträger aufliegend, ausgerückt wird und dabei dem Kopf gerade so viel
Abstand vom Anschlag gibt, daß er Spiel hat, um einer etwaigen Exzentrizität der Führungs rillen
folgen zu können. Es ist vorteilhaft, den Anschlag (entsprechend dem jeweiligen Platten durchmesser)
verschiebbar zu machen, weil dann das erfindungsgemäße Bauelement nur einmal benötigt wird.
Der als Distanzstück wirkende Hebel kann, wenn die Tonkopfführung in die Arbeitsstellung auf den
Plattenteller zurückgeklappt wird, durch einen Anschlag von der Grundplatte aus oder mittels eines
Abweisers, der durch die Relativbewegung zwischen Klappe und Grundplatte bewegt wird, ausgerückt und
damit unwirksam gemacht werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausbildung der Erfindung, die anschließend beschrieben wird und in den
Zeichnungen dargestellt ist, ist der Hebel einseitig gewichtsbelastet, so daß er sich unter der Wirkung
der Schwerkraft in seine Einrück- bzw. Ausrücklage selbsttätig und ohne besondere Hilfsmittel einstellt.
Dies hat den Vorteil, daß die Vorrichtung besonders einfach wird und keine Hilfsmittel, wie Lenkerführungen
od. dgl., benötigt. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 ein Stück der Kopfführung mit Anschlag und Anschlaghebel in der Seiten- und in der Vorderansicht
und in
Fig. 2 in den beiden Darstellungen A und B die Stellung der die Tonkopfführung aufnehmenden
Klappe in zwei Grenzlagen.
In der Fig. 1 ist mit 1 eine runde, glatte Führungsstange für den (nicht dargestellten) Tonkopf bezeichnet,
die, wie in Fig. 2 zu erkennen, in einer schalenförmigen Klappe 2 gelagert ist. Diese Klappe ist
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außerhalb des Plattentellers 3 mit aufliegendem scheibenförmigem Tonträger 4 in einem Gelenk 5 auf
der nur angedeuteten Grundplatte 6 des Gerätes schwenkbar gelagert. Fig. 2 A zeigt die zur Auswechslung
des Tonträgers hochgestellte Klappe, wobei 5 gleichzeitig der Tonkopf 7 unter dem Einfluß seines
Gewichtes in Richtung des Pfeiles 8 auf seiner Fülirungsstange
1 nach unten gleitet. Der Anschlag 9 für die Rücksetzbewegung des Tonkopfes ist ebenfalls
auf der Führungsstange verschiebbar. Er besteht, wie Fig. 1 im einzelnen zeigt, im wesentlichen aus einem
U-förmig gebogenen Blech, das mit einem Stift oder Fortsatz 10 durch einen Schlitz in der Oberseite der
Klappe 2 nach außen hindurchtritt und damit entsprechend den verschiedenen, auf dem Gerät verwendeten
Plattendurchmessern eingestellt werden kann. Würde die Rücksetzbewegung des Tonkopfes durch
den oberen bzw. linken Schenkel des U-förmigen Anschlagbleches begrenzt werden, so hätte der Tonkopf
keine Möglichkeit, einer exzentrischen Führungsrille nach außen zu folgen. Deshalb ist an diesem Schenkel,
wie Fig. 1 wieder im einzelnen zeigt, ein kleiner, von einem U-förmig abgebogenen Blechstreifen gebildeter
Hebel 11 leicht drehbar gelagert. Seine freien Schenkelenden sind mit kleinen Gewichten 12 versehen.
Da der Hebel frei pendeln kann, stellt er sich, wie Fig. 2 zeigt, jeweils in der Senkrechten ein. Der
herabfallende Kopf legt sich also gegen den die beiden Schenkel verbindenden Rücken des Hebelchens.
Wird die Klappe gemäß Fig. 2 B wieder in die Arbeitsstellung gebracht, so kippt der Hebel in die Senkrechte
um, sobald der Auflagedruck des Kopfes nachläßt. Diese Bewegung wird durch zwei Momente begünstigt:
Einmal ist am Rücken des Hebels ein kleiner Buckel 13 angedrückt, um eine punktförmige Anlage
am Tonkopf bzw. dessen Halter zu sichern, zum anderen führt der Tonkopf, sobald er auf der Platte 4 zur
Auflage kommt, eine kleine Drehbewegung in Richtung des Pfeiles 14 (Fig. 2B) nach oben aus, die, falls
noch Reibungsverbindung mit dem Hebel 11 besteht, diesem eine Drehbewegung erteilt und damit sein
Herunterkippen auslöst. Zwischen Tonkopf und Anschlag bzw. Anschlaghebel besteht dann ein Spiel, das
in Fig. 2 B mit 6" bezeichnet ist.
Claims (2)
1. Einrichtung bei Tonaufnahme- und -wieder-gabegeräten für scheibenförmige Tonträger zum
Zurücksetzen des in einer parallel zu einem Radius des Plattentellers liegenden und in einer zum
Plattenteller senkrechten Ebene verschwenkbaren Führung verschiebbaren Tonkopfes, gekennzeichnet
durch einen am Anschlag (9) beweglich gelagerten Hebel (11), der sich bei hochgestellter
Führung (1, 2) mit einer Nase (13) gegen den zurückgleitenden Kopf (7) bzw. dessen Halter legt
und in der waagerechten Arbeitsstellung der Tonkopfführung unter Bildung eines Abstandspaltes
(S) zwischen Tonkopf (7) und Hebel (11) ausgerückt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen einseitig gewichtsbelasteten Hebel
(7), der sich unter der Wirkung der Schwerkraft in seine Einrück- bzw. Ausrücklage einstellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709756/222 10.57
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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| DE1017811B true DE1017811B (de) | 1957-10-17 |
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|---|---|
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1956
- 1956-08-02 DE DED23475A patent/DE1017811B/de active Pending
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