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DE1017359B - Mauerlehre - Google Patents

Mauerlehre

Info

Publication number
DE1017359B
DE1017359B DEH24666A DEH0024666A DE1017359B DE 1017359 B DE1017359 B DE 1017359B DE H24666 A DEH24666 A DE H24666A DE H0024666 A DEH0024666 A DE H0024666A DE 1017359 B DE1017359 B DE 1017359B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
angle
angle profiles
corner
adjustable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH24666A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Hauschildt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILLY HAUSCHILDT
Original Assignee
WILLY HAUSCHILDT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILLY HAUSCHILDT filed Critical WILLY HAUSCHILDT
Priority to DEH24666A priority Critical patent/DE1017359B/de
Publication of DE1017359B publication Critical patent/DE1017359B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/14Conveying or assembling building elements
    • E04G21/16Tools or apparatus
    • E04G21/18Adjusting tools; Templates
    • E04G21/1808Holders for bricklayers' lines, bricklayers' bars; Sloping braces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
  • Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)

Description

  • Mauerlehre Die Erfindung betrifft eine Mauerlehre zum Aufführen von Wänden od. dgl., die mit einer in der Höhe verstellbaren Schnurhaltevorrichtung für die inneren und äußeren Fluchtschnüre versehen. ist.
  • Bei einer bekannten Mauerlehre mit einer Schnurhaltevorrichtung werden die lotrechten Führungsschienen im Abstand von der Mauerecke aufgestellt. Die Führungsschienen bilden also keine Einfassung für die Ecke, Als Anschlag für den Eckstein einer jeden Schicht dient ein Schieber, der von Schicht zu Schicht verschoben werden muß. Dabei besteht die Gefahr, daß die lotrechten Schienen aus ihrer eingerichteten Lage gebracht werden, so daß sie wieder neu eingerichtet werden müssen.
  • Eine andere bekannte Mauerlehre besteht aus je einem an der inneren und äußeren Mauerecke anzuordnenden Winkelprofil. Dabei ist jedes Profil mit einer Schnurhaltevorrichtung ausgestattet, die in der Höhe verschiebbar ist. Wenn eine neue Schicht gemauert werden soll, muß also zunächst die Schnurhaltevorrichtung für die innere Fluchtschnur und dann die Schnurhaltevorrichtung für die äußere Fluchtschnur eingerichtet werden.
  • Die Mauerlehre nach der Erfindung besteht aus zwei senkrecht auf einer Grundplatte angeordneten, mit je einem Schenkel an der äußeren. Mauerfläche anliegenden Winkelprofilen, die derart miteinander verbunden sind, daß zwischen den parallel verlaufenden Längskanten der an der Mauer anliegenden Winkelschenkel ein in der Mauerecke liegender Längsschlitz gebildet ist, der als Führung für die Schnurhaltevorrichtung dient. Die Schnurhaltevorrichtung besteht erfindungsgemäß aus einer in der Länge verstellbaren horizontalen Platte, die sich von der äußeren zur inneren Mauerecke erstreckt und zur Befestigung der Fluchtschnüre für die äußeren und inneren Wandflächen mit Ösen versehen ist. Die Platte der Schnurhaltevorrichtung ist zur Führung mit einem kurzen Winkelprofilstück fest verbunden, das an den senkrecht stehenden Winkelprofilen anliegt und das in Richtung seiner Winkelhalbierenden nach außen stehende Gewindebolzen aufweist, die durch den Längsschlitz zwischen den Winkelprofilen hindurchragen und zum Festhalten der Schnurhaltevorrichtung mit Flügelmuttern versehen sind. Schließlich sind an den von der Mauer abstehenden Schenkeln der Winkelprofile in der Länge verstellbare Verankerungsstreben angelenkt, die nach Ausrichtung der Winkelprofile, z. B. mittels einer daran befindlichen Wasserwaage, am :Mauerwerk befestigt werden.
  • Die Mauerlehre nach der Erfindung hat gegenüber den bekannten Lehren den Vorteil, daß ihre lotrechten Winkelprofile die äußere :Mauerecke genau festlegen.
  • achdem die Lehre eingerichtet ist, brauchen die N Ecksteine jeder Schicht nur an die am Eck anliegenden Schenkel der Winkelprofile herangeschoben zu werden. Sobald einige Schichten aufgemauert sind, ist eine Verschiebung der lotrechten Winkelprofile aus ihrer Lage praktisch ausgeschlossen. Die Schnurhaltevorrichtung nach der Erfindung wird in dem Schlitz zwischen den Schenkeln der lotrechten Winkelprofile sicher geführt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Lehre in der Ansicht, Fig. 2 die Lehre nach Fig. 1 in der Draufsicht, Fig. 3 eine Mauerecke mit angesetzter Lehre und Fig. 4 und 5 die Anordnung von vier Lehren an den Ecken eines zu .errichtenden Gebäudes.
  • Die Mauerlehre besteht aus zwei senkrecht stehenden Winkelprofilen 1, 2, die unten auf einer Grundplatte 3 befestigt sind. Die beiden Winkel 1, 2 werden in bestimmten Abständen durch Bügel 4 zusammengehalten, die nach außen gebogen sind, so daß sie beim Versetzen der Schnurhaltevorrichtung 5 kein Hindernis bilden. Die Winkel 1, 2 liegen an einer Ecke unmittelbar mit ihren Innenschenkeln am Mauer--,verk an, während die äußeren Schenkel nach außen abstehen. Die am Mauerwerk anliegenden Winkelschenkel bilden einen in der Mauerecke liegenden Längsschlitz, der als Führung für die Schnurhaltevorri.chtung 5 dient. Zur Einstellung der Schnurhaltevorrichtung 5 kann an den Schenkeln der lotrechten Winkelprofile eine Maßeinteilung angeordnet sein.
  • Die Schnurhaltevorrichtung 5 besteht aus einer verhältnismäßig schmalen waagerechten Platte 10, die sich von der äußeren zur inneren Mauerecke erstreckt und mit einem senkrecht stehenden Winkelprofilstück 6 verbunden ist, dessen Schenkel an den senkrechten Winkeln 1, 2 innen gleiten. Das Winkelprofilstück 6 weist in Richtung seiner Winkelhalbierenden zwei nach außen stehende Gewindebolzen auf, die durch den Längsschlitz zwischen den Winkelprofilen 1, 2 hindurchragen und mit Flügelmuttern 8 versehen sind. Durch Anziehen der Flügelmuttern kann die Schnürhaltevorrichtung in beliebiger Höhe festgestellt werden. Um eine Verdrehung der waagerechten Platte 10 zu verhindern, ist als Verbindung zwischen der Platte 10 und dem Winkelprofilstück 6 eine Dreieckplatte 7 angeordnet.
  • An ihrem freien Ende ist die Platte 10 mit einem Schlitz versehen, in dem ein Schraubenbolzen 10a mit einer Flügelmutter angeordnet ist, die zur Feststellung eines ausziehbaren Teiles 9 mit einer Öse 11 dient. Die Öse 11 dient zur Anbringung der inneren Fluchtschnüre 20. Das Winkelprofilstück 6 weist an beiden Schenkeln in gleicher Höhe wie die Öse 11 je eine Öse 12 auf. An den Ösen 12 werden die äußeren Fluchtschnüre befestigt.
  • Für die lotrechte Aufstellung der Winkelprofile 1, 2 dienen die beiden Verankerungsstreben 14, 15, die oben bei 13 in genügender Höhe an den äußeren Winkelschenkeln schwenkbar an Winkelstückchen befestigt sind. In den Streben befinden sich Spannschrauben 16 mit Rechts- und Linksgewinde, die zum Anziehen und Ausrichten dienen. An ihren unteren Enden haben die Streben Spitzen 17 zur Befestigung im Boden oder im Mauerwerk. Zur Ausrichtung der Führungswinkel 1, 2 dient eine Wasserwaage 18, die etwa in Augenhöhe an den Winkeln angebracht ist.
  • Die Fig. 3 läßt die Anordnung der Mauerlehre an einer Mauerecke erkennen. Die Mauer ist als Hohlmauer ausgebildet, für deren Herstellung stets eine innere und eine äußere Fluchtschnur erforderlich sind.
  • Die Mauerlehre wird mit der Grundplatte 3 auf dem Boden oder auf einer anderen Unterlage aufgesetzt und durch die beiden Verankerungsstreben 14, 15 nach der Wasserwaage 18 ausgerichtet. Wie aus den Fig. 4 und 5 hervorgeht, sind für ein Gebäude mit viereckigem Grundriß vier Mauerlehren erforderlich.
  • Zuerst wird die Schnürhaltevorrichtung an einer Ecke auf eine Schichthöhe eingestellt, dann werden an den anderen Ecken die Schnürhaltevorrichtungen auf dieselbe Schichthöhe eingerichtet. Anschließend werden alle Schnürhaltevorrichtungen auf die gleiche Mauerstärke eingestellt. Danach können die inneren und äußeren Fluchtschnüre zwischen den vier Gebäudeecken gezogen und gespannt werden. Nach Fertigstellung einer Schicht werden die Schnürhaltevorrichtungen um Schichthöhe nach oben verstellt, und die nächste Schicht kann gemauert werden, Sobald die Schnürhaltevorrichtungen das obere Ende der lotrechten Winkelprofile 1, 2 erreicht haben, werden die Fluchtschnüre abgenommen und die einzelnen Lehren in der Höhe versetzt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mauerlehre mit in der Höhe verstellbarer Schnürhaltevorrichtung für die inneren und äußeren Fluchtschnüre, gekennzeichnet durch zwei senkrecht auf einer Grundplatte (3) angeordnete, mit je einem Schenkel an der äußeren 'Mauerfläche anliegende Winkelprofile (1, 2), die durch nach außen gebogene Bügel (4) od. dgl. derart miteinander verbunden sind, daß zwischen den parallel verlaufenden Längskanten der an der Mauer anliegenden Winkelschenkel ein in der Mauerecke liegender Längsschlitz gebildet ist, der als Führung für die Schnürhaltevorrichtung dient.
  2. 2. Mauerlehre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnurlialtevorrichtung aus einer in der Länge verstellbaren horizontalen Platte (10; besteht, die sich von der äußeren zur inneren Mauerecke erstreckt und zur Befestigung der Fluchtschnüre (19, 20) mit Ösen (11, 12) od. dgl. versehen ist. 3. :Mauerlehre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Schnürhaltevorrichtung die Platte (10) mit einem kurzen Winkelprofilstück (6) fest verbunden ist, das an den senkrecht stehenden Winkelprofilen (1, 2) anliegt und das in Richtung seiner Winkelhalbierenden nach außen stellende Gewindebolzen aufweist, die durch den Längsschlitz zwischen den Winkelprofilen (1, 2) hindurchragen und mit Flügelmuttern (8) versehen sind. 4. @lauerlehre nach einem derAnsprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den von der Mauer abstehenden Schenkeln der Winkelprofile (1, 2) in der Länge verstellbare Verankerungsstreben (14, 15) angelenkt sind, die nach Ausrichtung der Winkelprofile (1, 2) am Mauerwerk befestigt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift \r.816 1=17; USA.-Patentschriften Nr. 2 076 534, 2 616 180, 2656608.
DEH24666A 1955-08-11 1955-08-11 Mauerlehre Pending DE1017359B (de)

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DEH24666A Pending DE1017359B (de) 1955-08-11 1955-08-11 Mauerlehre

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Cited By (1)

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FR2503353A1 (fr) * 1981-04-06 1982-10-08 Larcebal Auguste Gabarit d'angles

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US2076534A (en) * 1936-05-18 1937-04-13 Galbraith Robert Bricklayer's apparatus
DE816147C (de) * 1949-07-12 1951-10-08 Friedrich Seifert Lehre fuer das Mauern von Waenden, Zwischenwaenden und Schornsteinen
US2616180A (en) * 1950-09-02 1952-11-04 Ray J Parker Building guide
US2656608A (en) * 1950-09-30 1953-10-27 Craig Mason's aligning fixture

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