DE1017113B - Vorrichtung zum Reinigen des Druckwassers, das den Duesen von fuer den Bergbau bestimmten Pressluftwerkzeugen zum Verspruehen bei der Staubniederschlagung zugefuehrt wird - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen des Druckwassers, das den Duesen von fuer den Bergbau bestimmten Pressluftwerkzeugen zum Verspruehen bei der Staubniederschlagung zugefuehrt wirdInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung der Hauptpatentanmeldung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Reinigen des Druckwassers,
das den Düsen von für den Bergbau bestimmten Preßluftwerkzeugen, wie Bohr- und Abbauhämmern,
zum Versprühen bei der Staubniederschlagung zugeführt wird, wobei in einem Wasserbehälter
der Druckwasserzuführungsleitung ein Sieb angeordnet ist. Die an den Preßluftwerkzeugen vorhandenen
bekannten Düsen (vgl., die Zeitschrift »Annales des Mines de Belgique«, November 1952, S. 803, Abb. 9
und 10) setzen sich dabei in der Regel aus einem die Düsenöffnung aufweisenden hohlzylindrischen sogenannten
Zerstäuber und- einem in dessen Bohrung eingesetzten, mit Drallnuten versehenen kleinen Kolben
zusammen, der durch das aus den Drallnuten austretende Wasser in ständige Umdrehungen versetzt
wird, wodurch das aus den Düsenöffnungen ausströmende Wasser fein verteilt bzw. vernebelt wird. Nach
dem Vorschlage des Hauptpatents besteht das Sieb aus einem oder mehreren, konzentrisch in geringem
Abstand um einen mittleren zylindrischen oder hohlzylindrischen Körper angeordneten, leicht auseinandernehmbaren
Ringkörpern mit schmalen ringförmigen Spalten zwischen diesen bzw. der Behälterwand, deren Breite kleiner ist als der Durchmesser
der Düsenöffnungen des Preßluftwerkzeuges. Bei einem solchen Sieb ist die Gewähr dafür gegeben, daß
Verunreinigungen bzw. Feststoffteilchen, welche die Ringspalte passieren, mit Sicherheit auch aus den
Düsenöffnungen austreten und diese daher nicht verstopfen können. Da die Ringspalte die engsten Stellen
des Durchflußquerschnitts des Druckwassers darstellen, können sich Verunreinigungen lediglich vor
den Ringspalten festsetzen, wo sie leicht zu entfernen sind. Es ist dann nur erforderlich, den bzw. die Ringkörper
von ihrem Sitz abzuheben und die vor ihrer Stirnfläche bzw. vor den Ringspalten befindlichen
Verunreinigungen durch einfaches Abstreifen zu beseitigen, was mit geringem Zeitaufwand durchführbar
ist. Die Reinigung solcher als Sieb wirkender Ringkörper ist weitaus einfacher und schneller möglich
als die Reinigung der bisher gebräuchlichen Draht- oder Lochsiebe.
Erfindungsgemäß ist das durch einen oder mehrere schmale Ringspalten gebildete Sieb zwischen der
Innenwand des hohlzylindrischen Zerstäubers und den Teilen des in diesem drehbaren, mit Drallnuten versehenen
Kolbens der Düse angeordnet und ist die Breite des bzw. der Ringspalte kleiner als die Breite
und Tiefe der Drallnuten. Vorzugsweise weist der Kolben hinter dem mit den Drallnuten versehenen
Teil einen oder mehrere gegen diesen abgesetzte, zylindrische, die schmalen Ringspalten mit der Zerstäuberinnenwand
bildende Teile auf.
Vorrichtung zum Reinigen
des Druckwassers, das den Düsen von
für den Bergbau bestimmten Preßluftwerkzeugen zum Versprühen bei der
Staubniederschlagung zugeführt wird
des Druckwassers, das den Düsen von
für den Bergbau bestimmten Preßluftwerkzeugen zum Versprühen bei der
Staubniederschlagung zugeführt wird
Zusatz zur Patentanmeldung H 14181 VI/5b
(Auslegeschrift 1 013 596)
(Auslegeschrift 1 013 596)
Anmelder:
Hauhinco Maschinenfabrik
G. Hausherr, Jochums & Co.,
Essen, Zweigertstr. 28
August Hilligweg, Sprockhövel (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Die erfindungsgemäße Anordnung der als Sieb wirkenden Ringspalte zwischen Zerstäuberinnenwand
und Teilen des Drehkolbens und die Bemessung der Spaltbreite derart, daß diese kleiner ist als die Breite
und Tiefe der Drallnuten, hat die Wirkung, daß eine Verstopfung der Drallnuten, welche die Drehung des
Kolbens (und damit die Zerstäubung des Druckwassers) behindern sowie unter Umständen sogar den
Wasseraustritt aus der Düsenöffnung unmöglich machen könnte, unter allen Umständen vermieden
wird. Feststoffteilchen können sich daher in verhältnismäßig großer Zahl vor den Ringspalten ansammein,
ohne die Arbeit der Düse zu beeinträchtigen (während ein einziges Körnchen in einer Drallnut
schon die Drehung des Kolbens verhindern und damit die Zerstäubungsarbeit der Düse unterbinden
kann). Erst wenn die Verschmutzung nach längerer Betriebszeit soweit fortgeschritten ist, daß der Wasserzufluß
gedrosselt wird, müssen die Düse (durch Herausschrauben ihres Zerstäuberteils) entfernt und
die zwischen ihren Teilen vorhandenen Ringspalte gereinigt werden. Weitere Siebeinrichtungen können
natürlich gegebenenfalls auch noch an anderer Stelle der Druckwasserzuführung vorgesehen sein. Selbst
wenn es jedoch gelingt, stets gut gereinigtes Wasser dem Hammer zuzuführen, so beseitigt das nicht die
Gefahr, daß beim Anschließen des Wasserschlauchs
709'700/4
an das Preßluftwerkzeug im staubigen Untertagebergbau
Verunreinigungen in die Wasserkanäle des Werkzeugs gelangen können. Daher ist die Anordnung
der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung unmittelbar vor der am meisten durch Verstopfung
gefährdeten Stelle des Werkzeugs von besonderer Wichtigkeit. In
Fig. 1 der Zeichnung ist ein Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung schematisch
dargestellt;
Fig. 2 veranschaulicht einen Querschnitt durch einen Einzelteil nach der Linie H-II in Fig. 1.
In die Gewindebohrung 1 des Körpers (Zylinders oder Haltekappe) 2 des Preßluftwerkzeugs ist die
Düse zum Versprühen des Druckwassers eingeschraubt, die sich aus dem die Düsenöffnung 3 aufweisenden
hohlzylindrischen Zerstäuber 4 und dem in diesem drehbaren, die Drallnuten 5 aufweisenden
Kolben 6 zusammensetzt. Der Gummiring 7 dichtet die Gewindebohrung 1 nach außen ab und sichert zugleich
den Zerstäuber 4 gegen Lösen unter der Einwirkung der auf das Preßluftwerkzeug einwirkenden
ständigen Erschütterungen. Der Kolben weist hinter dem mit den Drallnuten 5 versehenen Teil zwei gegen
diesen abgesetzte zylindrische Teile 9 und 10 auf, die mit der Innenwand des Zerstäubers 4 die beiden
als Sieb wirkenden Ringspalte 11 und 12 bilden. Da deren Breite b kleiner ist als die Breite c und die
Tiefe d der Drallnuten 5, können sich in diesen keine Verunreinigungen festsetzen, die, im Druckwasser
durch den Kanal 14 mitgeführt, die Ringspalte zu passieren vermochten.
Der in eine radiale Bohrung des Zerstäubers 4 eingetriebene Stift 15 verhindert ein zu weitgehendes
Verschieben des Kolbens 6 nach hinten sowie ein Herausfallen des Kolbens nach dem Herausschrauben
der Düse. Nach deren Herausschrauben und dem Austreiben des Stiftes 15 kann der Kolben 6 aus dem
Zerstäuber 4 herausgenommen und mit diesem zusammen gereinigt werden. In den meisten Fällen genügt
es jedoch, die herausgeschraubte Düse zu reinigen, indem man sie durch Zuführung von Druckwasser
oder Preßluft über die Düsenöffnung 3 ausspült.
Claims (1)
- Patentansprüche:!.Vorrichtung zum Reinigen des Druckwassers, das den Düsen von für den Bergbau bestimmten Preßluftwerkzeugen, wie Bohr- und Abbauhämmern, zum Versprühen bei der Staubniederschlagung zugeführt wird, mit in der Druckwasserzuführungsleitung angeordnetem Sieb nach Patentanmeldung H 14181 VI/5b, dadurch gekennzeichnet, daß das durch einen oder mehrere schmale Ringspalten (11,12) gebildete Sieb zwischen der Innenwand des hohlzylindrischen Zerstäubers (4) und den Teilen (9,10) des in diesem drehbaren, mit Drallnuten (5) versehenen Kolbens (6) der Düse angeordnet ist und die Breite (b) des bzw. der Ringspalte kleiner ist als die Breite (c) und Tiefe (d) der Drallnuten (5), 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (6) hinter dem mit den Drallnuten (5) versehenen Teil einen oder mehrere gegen diesen abgesetzte, zylindrische, die schmalen Ringspalten (11,12) mit der Zer-stäuberinnenwand bildende Teile (9,10) aufweist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Zeitschrift »Annales des Mines de Belgique« vom November 1952, S. 803, Abb. 9 und 10.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 709 700/4 10.57
Priority Applications (1)
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| DEH27564A DE1017113B (de) | 1956-07-12 | 1956-07-12 | Vorrichtung zum Reinigen des Druckwassers, das den Duesen von fuer den Bergbau bestimmten Pressluftwerkzeugen zum Verspruehen bei der Staubniederschlagung zugefuehrt wird |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH27564A DE1017113B (de) | 1956-07-12 | 1956-07-12 | Vorrichtung zum Reinigen des Druckwassers, das den Duesen von fuer den Bergbau bestimmten Pressluftwerkzeugen zum Verspruehen bei der Staubniederschlagung zugefuehrt wird |
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| DE1017113B true DE1017113B (de) | 1957-10-10 |
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ID=7150607
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| DEH27564A Pending DE1017113B (de) | 1956-07-12 | 1956-07-12 | Vorrichtung zum Reinigen des Druckwassers, das den Duesen von fuer den Bergbau bestimmten Pressluftwerkzeugen zum Verspruehen bei der Staubniederschlagung zugefuehrt wird |
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|---|---|
| DE (1) | DE1017113B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4360156A (en) * | 1980-05-27 | 1982-11-23 | Delavan Corporation | Fluid metering and spraying |
-
1956
- 1956-07-12 DE DEH27564A patent/DE1017113B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
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| None * |
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| US4360156A (en) * | 1980-05-27 | 1982-11-23 | Delavan Corporation | Fluid metering and spraying |
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