DE1016985B - Rutschkupplung mit Reiblamellen - Google Patents
Rutschkupplung mit ReiblamellenInfo
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- DE1016985B DE1016985B DEM21244A DEM0021244A DE1016985B DE 1016985 B DE1016985 B DE 1016985B DE M21244 A DEM21244 A DE M21244A DE M0021244 A DEM0021244 A DE M0021244A DE 1016985 B DE1016985 B DE 1016985B
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D67/00—Combinations of couplings and brakes; Combinations of clutches and brakes
- F16D67/02—Clutch-brake combinations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D13/00—Friction clutches
- F16D13/22—Friction clutches with axially-movable clutching members
- F16D13/38—Friction clutches with axially-movable clutching members with flat clutching surfaces, e.g. discs
- F16D13/52—Clutches with multiple lamellae ; Clutches in which three or more axially moveable members are fixed alternately to the shafts to be coupled and are pressed from one side towards an axially-located member
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
- Rutschkupplung mit Reiblamellen Es sind ein- und ausrückbare Rutschkupplungen mit Reiblamellen bekannt, bei denen die Reiblamellen abwechselnd mit der treibenden und getriebenen Kupplungsseite verbunden und zwischen einem Widerlager und einer Druckscheibe angeordnet sind, die durch Federkraft an die Reiblamellen angepreßt wird. Zum Ausrücken der Kupplung, das gegen die Federkraft erfolgt, ist an der Nabe der Druckscheibe eine Muffe od. dgl. angeordnet, an der ein aus Rollen, Hebeln u. dgl. bestehendes Schaltgestänge angreift.
- Solche Kupplungen sind jedoch insbesondere für die Verwendung in landwirtschaftlichen Maschinen unübersichtlich und zu teuer. Da das im landwirtschaftlichen Betrieb zum Einsatz an den Maschinen kommende Personal nur in den seltensten Fällen maschinentechnisch geschult ist, bedeutet die Anordnung von unübersichtlichen Maschinenteilen und Schaltvorrichtungen stets eine Gefahrenquelle hinsichtlich der planmäßigen Durchführung der mit den Maschinen zu erledigenden Arbeiten. Je einfacher und gröber diese Maschinenteile und Schaltvorrichtungen sind, um so sicherer sind sie zu bedienen und zu warten, und um so weniger können Störungen auftreten.
- Bei den bekannten Kupplungen ist darüber hinaus noch zum Abbremsen der getriebenen Seite nach dem Ausrücken eine gesonderte Bremse nötig.
- Durch die Erfindung ist eine insbesondere für den Antrieb von landwirtschaftlichen Geräten geeignete, an dem Schwungrad der Schwungradwelle oder einer Zapfwelle eines Treckers od. dgl. anzubringende en-und ausrückbare federbelastete Reibscheibenrutschkupplung geschaffen, die den bekannten Kupplungen gegenüber sicherer und billiger ist.
- Die Erfindung besteht darin, daß die Druckscheibe aus dem Kupplungsgehäuse herausragt und mittels Keilflächen an einer senkrecht zur Kupplungsachse verschiebbaren Ausrückgabel gegen den Druck der Feder in die Leerlaufstellung axial verstellbar ist, wobei die zwischen der Druckscheibe und dem an der getriebenen Seite befindlichen Widerlager der Reiblamellen liegende Ausrückgabel als Bremse für die getriebene Seite der Kupplung dient.
- In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 die Kupplung in der oberen Hälfte nach der Linie II (Abb. 2) geschnitten im eingerückten und in der unteren Hälfte in Ansicht im ausgerückten Zustand; Abb. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie I-I (Abb. 1).
- Ein trichterförmiger Flanschkörper 1, der in eine Hülse 2 ausläuft, ist an einem nicht dargestellten Schwungrad eines Treckermotors befestigt. Das freie Ende der Hülse 2 ist außen mit sechs axialen Nuten 3 versehen. Über die Hülset ist eine Keilriemenscheibe 4 geschoben und auf ihr mittels zweier Kugellager 5 axial unverschiebbar gelagert. An der Keilriemenscheibe 4 sitzt im Bereich der Nuten 3 ein Zylinder 6, der drei axial verlaufende Schlitze 7 aufweist. Dieser Zylinder 6 bildet den Außenkörper und die Hülse 2 den Innenkörper der Kupplung, deren Außenlamellen 8 in den Schlitzen 7 des Zylinders 6 und deren Innenlamellen 9 in den Nuten 3 der Hülse 2 gegen Verdrehung gesichert und geführt sind. Das Lamellenpaket 8, 9 liegt gegen eine Endscheibe 17 an, die ihrerseits an der Keilriemenscheibe 4 anliegt und in den Schlitzen 7 des Zylinders 6 festgehalten ist.
- Eine ebenfalls in den Schlitzen 7 geführte Druckscheibe 10, deren Durchmesser größer als der Außendurchmesser des Zylinders 6 ist und die ringsegmentförmige Ausschnitte für die zwischen den Schlitzen 7 stehende Zylinderwandung aufweist, überträgt den von einer in dem Zylinder 6 untergebrachten Druckfeder 11 ausgeübten Druck auf das Lamellenpaket 8, 9 und erzeugt damit den Reibungsschluß. Die Druckfeder 11 liegt mit ihrem vom Lamellenpaket 8, 9 abgewandten Ende gegen einen Spanndeckel 12 an, der auf den Zylinder 6 aufgeschraubt ist und die Kupplung nach außen hin abschließt.
- Durch mehr oder weniger weites Aufschrauben des Spanndeckels 12 auf dem Zylinder 6 ist die Spannung der Druckfeder 11 einstellbar.
- Zum wahlweisen Ein- und Ausrücken der Kupplung dient eine senkrecht zur Kupplungsachse verschiebbare Gabel 13 mit zwei Zinken 14, deren gegenseitiger Abstand etwas größer als der Außendurchmesser des Zylinders 6 ist. Die Breite dieser Zinken 14 ist an ihrem freien Ende um das Maß der zulässigen Abnutzung des Lamellenpaketes 8, 9 geringer als der Zwischenraum zwischen der Stirnfläche der Keilriemenscheibe 4 und der Druckscheibe 10. Etwa in der Mitte der Zinkenlänge ist an beiden Zinken 14 auf der gleichen Seite je eine Keilfläche 15 vorgesehen, die die Breite der Zinken 14 so weit vergrößert, daß sie um den Lüftungshub größer als der Abstand zwischen der Stirnfläche der Keilriemenscheibe 4 und der Druckscheibe 10 ist, wenn sich in der Kupplung neue, unverschlissene Lamellen -befinden und die Kupplung eingerückt ist.
- Zum Ausrücken der Kupplung wird die Gabel 13 zwischen die Stirnfläche der Keilriemenscheibe 4 und die Druckscheibe 10 entweder von Hand oder durch ein Gestänge bzw. Hebelsystem eingeschoben, wobei durch die Keilflächen 15, die an der axial feststehenden Keilriemenscheibe 4 entlang gleiten, die Gabel 13 in Richtung auf die Druckscheibe 10 zu verschoben wird und dabei diese entgegen der Wirkung der Druckfeder 11 vom Lamellenpaket 8, 9 abhebt, so daß dieses gelöst ist.
- Die Keilflächen 15 können auch auf der an den Druckring 10 anliegenden Seite oder an beiden Seiten der Zinken 14 angeordnet sein.
- Durch die Reibung zwischen den Zinken 14 der Gabel 13 einerseits und der Keilriemenscheibe 4 und dem Druckring 10 andererseits wird beim Lösen der Kupplung deren Außenkörper stark gebremst und schnell zum Stillstand gebracht.
- Um einen Fettvorratsraum für die Kugellager 5 zu schaffen, ist zwischen dem der Kupplung abgewandten Ende der Keilriemenscheibe 4 und der Hülse 2 ein Dichtungsring 16 eingesetzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rutschkupplung mit Reiblamellen, die abwechselnd mit der treibenden und der getriebenen Kupplungsseite verbunden und zwischen einem Widerlager und einer Druckscheibe angeordnet sind, die durch Federkraft an die Reiblamellen angepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckscheibe (10) aus dem Kupplungsgehäuse herausragt und mittels Keilflächen (15) an einer senkrecht zur Kupplungsachse verschiebbaren Ausrückgabel (13) gegen den Druck der Feder (11) in die Leerlaufstellung axial verstellbar ist, wobei die zwischen der Druckscheibe (10) und dem an der getriebenen Seite befindlichen Widerlager (4) der Reiblamellen (8, 9) liegende Ausrückgäbel (13) als Bremse für die getriebene Seite der Kupplung dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung F 7273 XII/47c; französische Patentschrift Nr. 348 386.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM21244A DE1016985B (de) | 1953-12-18 | 1953-12-18 | Rutschkupplung mit Reiblamellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM21244A DE1016985B (de) | 1953-12-18 | 1953-12-18 | Rutschkupplung mit Reiblamellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1016985B true DE1016985B (de) | 1957-10-03 |
Family
ID=7298411
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM21244A Pending DE1016985B (de) | 1953-12-18 | 1953-12-18 | Rutschkupplung mit Reiblamellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1016985B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1296920B (de) * | 1966-08-22 | 1969-06-04 | Enna Werk Optik Apelt | Vorrichtung zum Verhindern des Rueckbewegens eines Maschinenteils, wobei das bewegliche Maschinenteil mit einer beweglichen Masse kraftschluessig verbunden ist |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR348386A (fr) * | 1904-11-30 | 1905-04-11 | Adolphe Clement | Appareil d'embrayage limiteur de force |
-
1953
- 1953-12-18 DE DEM21244A patent/DE1016985B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR348386A (fr) * | 1904-11-30 | 1905-04-11 | Adolphe Clement | Appareil d'embrayage limiteur de force |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1296920B (de) * | 1966-08-22 | 1969-06-04 | Enna Werk Optik Apelt | Vorrichtung zum Verhindern des Rueckbewegens eines Maschinenteils, wobei das bewegliche Maschinenteil mit einer beweglichen Masse kraftschluessig verbunden ist |
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