DE1016661B - Spitzeisen fuer Abbauhaemmer - Google Patents
Spitzeisen fuer AbbauhaemmerInfo
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- DE1016661B DE1016661B DES44615A DES0044615A DE1016661B DE 1016661 B DE1016661 B DE 1016661B DE S44615 A DES44615 A DE S44615A DE S0044615 A DES0044615 A DE S0044615A DE 1016661 B DE1016661 B DE 1016661B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D17/00—Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
- B25D17/02—Percussive tool bits
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D2250/00—General details of portable percussive tools; Components used in portable percussive tools
- B25D2250/305—Twisted part of a chisel or percussive non-drilling tool bit
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
DEUTSCHES
Spitzeisen für Abbauhämmer weisen in der Regel einen zylindrischen Schaft und eine vordere pyramidenförmige
oder kegelige Spitze auf. Diese in weit überwiegendem Maße verwendeten Spitzeisen haben
jedoch den Nachteil, daß sie sich häufig in dem Mineral, in das sie eingetrieben werden, festklemmen
und dann nur durch Benutzung des Abbauhammers als Hebel bzw. als Brechstange und unter Aufwendung
großer Kräfte aus der Festklemmung befreit werden können. Infolge der dabei auftretenden hohen
Beanspruchungen werden die Abbauhämmer und ihre Spitzeisen häufig beschädigt. Das in dem Spitzeisenloch
gelöste Feingut wird außerdem in festem Mineral verdichtet bzw. brikettiert und dadurch der Wirkungsgrad
der Spitzeisenarbeit beeinträchtigt. Um diesen Mängeln abzuhelfen, hat man bereits die Verwendung
mehrkantiger Spitzeisen der verschiedensten Form vorgeschlagen. Auch diese boten jedoch entweder
keine genügende Sicherheit gegen Festklemmen und Verdichten des gelösten Feingutes oder hatten sonstige
Mängel, die ihrem Einsatz entgegenstanden. Es sind ferner bereits Spitzeisen mit zylindrischem
Schaft und nach der Spitze hin flachkeilförmig verjüngtem, in eine Schneide von angenähert dem Schaftdurchmesser
auslaufendem Kopf bekannt. Auch diese Spitzeisen haben jedoch den Nachteil, daß sie sich
beim Eintreiben durch den Abbauhammer festklemmen. Die Erfindung bezweckt, ein Spitzeisen zu
schaffen, das einfach ausgebildet, wirtschaftlich herstellbar und praktisch mit Sicherheit von dem Mangel
frei ist, daß es sich beim Eintreiben in das Gestein festklemmt.
Die Erfindung geht aus von einem für Abbauhämmer bestimmten Spitzeisen mit zylindrischem
Schaft und nach vorn hin flachkeilförmig verjüngtem Kopf, der in eine Schneide von angenähert dem
Schaftdurchmesser entsprechender Breite ausläuft. Bei einem solchen Spitzeisen ist die Erfindung gekennzeichnet
durch die Vereinigung der Merkmale, daß auf der Schneide eine in der Spitzeisenlängsmittelachse
vorspringende Zentrierspitze angeordnet ist und die Schneide durch Verwindung der beiden
seitlichen Flügel des Kopfes etwa um die Spitzeisenlängsachse eine schlanke S- oder Z-Form hat, so daß
die beim Arbeiten des Spitzeisens auf die Flügelflächen ausgeübten, etwa tangential verlaufenden
Kräfte dem Spitzeisen eine langsame Drehbewegung um die Zentrierspitze als Achse erteilen.
Infolge der bei dem erfindungsgemäßen Spitzeisen bei jedem Schlag auftretenden Drehbewegung wird
das sich in dem Loch des Spitzeisens ansammelnde Kohlenklein wie durch eine Schnecke nach rückwärts
befördert und dadurch aus dem Spitzeisenloch entfernt; es kann daher nicht vorkommen, daß das
Spitzeisen für Abbauhämmer
Anmelder:
Paul Sattler, Bergkamen,
Hansemannstr. 14
Hansemannstr. 14
Paul Sattler, Bergkamen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Kohlenklein in dem Spitzeisenloch verdichtet bzw. brikettiert wird und dadurch das Spitzeisen unter
Umständen festgeklemmt wird. Zum anderen bewirkt die Drehbewegung, daß die Flügelschneiden stets auf
eine andere Stelle in dem Bohrloch auftrefren und dadurch eine sehr hohe zerkleinernde Wirkung haben,
wodurch der Wirkungsgrad der Spitzeisenarbeit verbessert wird.
Bei Schlagbohrern hat man bereits mehrere auf einer Bohrkrone befestigte Meißel kreuzförmig oder
sternförmig angeordnet und dabei der Schneide des in der Bohrerachse angeordneten Meißels, der gegenüber
den sternförmigen Meißelschneiden vorragt und dadurch dem Werkzeug die erforderliche Führung und
Zentrierung gibt, durch Verwindung der beiden seitlichen Flügel eine schlanke S- oder Z-Form gegeben
(französische Patentschrift 335 789). Diese Form des
mittleren Meißels vermag jedoch der Bohrkrone, die einen wesentlich größeren Durchmesser aufweist als
ein Spitzeisen, nicht eine Drehbewegung zu erteilen, wie sie beim Erfindungsgegenstand erzielt wird. Sie
ergibt daher auch nicht die bei letzterem erreichte besondere Wirkung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 ein Spitzeisen nach der Erfindung in Ansicht,
Fig. 2 die dazugehörige Seitenansicht,
Fig. 2 die dazugehörige Seitenansicht,
Fig. 3 die dazugehörige Draufsicht und
Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 1.
Das erfindungsgemäße Spitzeisen besteht aus einem zylindrischen Schaft 1 vom Durchmesser d, einem
hinteren Bund 2 und einem nach vorn hin flachkeilförmig verjüngten Kopf 3, welcher eine Breite b hat,
die angenähert dem Schaftdurchmesser d entspricht. Der Kopf 3 ist so geformt, daß er von den beiden
709 699/2
diametral gegenüberliegenden Punkten A-A des Schaftes 1 aus durch zwei schräge, ursprünglich ebene
Flächen 4 (vgl. Fig. 2) begrenzt wird, die in der Darstellung der Fig. 2 in eine Spitze S, in der Darstellung
der Fig. 1 in die beiden ursprünglich in einer Ebene liegenden Teile5 und 6 einer beiderseits zugeschärften
Schneide auslaufen. Der ursprünglich flachkeilförmig ausgebildete Kopf 3 ist durch Verwindung seiner
beiden seitlichen Flügel 7 und 8 etwa um die Spitzeisenlängsachse 9 (vgl. Fig. 2 und 4) so verformt, daß
die Schneide bzw. die Schneidenteile 5, 6 in der Draufsicht
(vgl. Fig. 3) eine schlanke Z-förmige Form erhalten; und zwar ist, wie der Querschnitt nach Fig. 4
erkennen läßt, der Flügel 7 aus der ursprünglichen Ebene a-a des flachkeilförmigen Kopfes 3 nach vorn
und der Flügel 8 nach hinten gebogen. Die beiden Flügel 7 und 8 des Spitzeisenkopfes arbeiten somit in
verschiedenen und gegeneinander versetzten Ebenen f-f und g-g (vgl. Fig. 3). Da sich also die beiden Teile 5
und 6 der Spitzeisenschneide beim Eintreiben durch ao den Abbauhammer in verschiedenen Ebenen befinden,
zertrümmern sie die Kohle oder das sonstige zu gewinnende Mineral, ohne daß sie sich in einem Spalt
dieses Minerals festklemmen können. Die Schneide bzw. die Schneidenteile 5 und 6 weisen in der Spitzeisenlängsachse
9 eine vorspringende Spitze 10 auf, die dem Spitzeisen in bekannter Weise die erforderliche
Führung bzw. Zentrierung gibt und das Spalten des Minerals fördert (französische Patentschrift
407 617). Die besondere Wirkung des erfindungsgemäßen Spitzeisens besteht darin, daß bei jedem
Schlag auf die Flügelflächen eine etwa tangential verlaufende
Kraft ausgeübt wird, die dem Spitzeisen eine langsame Drehbewegung um die Zentrierspitze erteilt,
wodurch das Feingut aus dem Spitzeisenloch entfernt und durch jeden Schlag stets eine andere Stelle des
Spitzeisenlochgrundes getroffen wird. Wenn die Flügel 7 und 8 des Kopfes 3 in entgegengesetzter
Richtung abgebogen werden, dann ergibt sich eine Schneide, die — statt, wie in der Zeichnung dargestellt,
schlank Z-förmig — schlank S-förmig ausgebildet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Für Abbauhammer bestimmtes Spitzeisen mit zylindrischem Schaft und nach vorn hin flachkeilförmig verjüngtem Kopf, der in eine Schneide von angenähert dem Schaftdurchmesser entsprechender Breite ausläuft, gekennzeichnet durch die Vereinigung der Merkmale, daß auf der Schneide (5, 6) eine in der Spitzeisenlängsmittelachse (9) vorspringende Zentrierspitze (10) angeordnet ist und die Schneide durch Verwindung der beiden seitlichen Flügel (7, 8) des Kopfes (3) etwa um die Spitzeisenlängsachse (9) eine schlanke S- oder Z-Form hat, so daß die beim Arbeiten des Spitzeisens auf die Flügelflächen ausgeübten, etwa tangential verlaufenden Kräfte dem Spitzeisen eine langsame Drehbewegung um die Zentrierspitze (10) als Achse erteilen.In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschriften Nr. 335 789, 407 617.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 709 699/2 9. S7
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES44615A DE1016661B (de) | 1955-07-04 | 1955-07-04 | Spitzeisen fuer Abbauhaemmer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES44615A DE1016661B (de) | 1955-07-04 | 1955-07-04 | Spitzeisen fuer Abbauhaemmer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1016661B true DE1016661B (de) | 1957-10-03 |
Family
ID=7485203
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES44615A Pending DE1016661B (de) | 1955-07-04 | 1955-07-04 | Spitzeisen fuer Abbauhaemmer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1016661B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR335789A (fr) * | 1903-09-07 | 1904-02-12 | Eisenbeis Et Garelly Soc | Perfectionnements dans les outils de havage |
| FR407617A (fr) * | 1908-10-06 | 1910-03-07 | George Henry Rayner | Instrument percuteur à main |
-
1955
- 1955-07-04 DE DES44615A patent/DE1016661B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR335789A (fr) * | 1903-09-07 | 1904-02-12 | Eisenbeis Et Garelly Soc | Perfectionnements dans les outils de havage |
| FR407617A (fr) * | 1908-10-06 | 1910-03-07 | George Henry Rayner | Instrument percuteur à main |
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