DE10163407A1 - Verbesserungen bei der Datenübertragung - Google Patents
Verbesserungen bei der DatenübertragungInfo
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Abstract
Ein Datenübertragungssystem, das für eine Fernsteuerungsvorrichtung für einen Elektrozaun besonders geeignet ist. Die Vorrichtung weist ein tragbares, handgehaltenes Gehäuse mit einem Kontakt 16 auf, der bei der Verwendung mit einem Leiter eines Elektrozauns in Kontakt kommen kann. Der Ausgang der Vorrichtung weist eine Schwingschaltung mit einem Induktor L, einem Transformator 14 und einem kleinen Hochspannungskondensator C2 auf. Die Vorrichtung kann daher eine Information erzeugen, die in einer Reihe kurzer Signalbursts einer Frequenz in einem vorbestimmten Frequenzbereich eingebettet ist. Ein Empfänger, der mit einem Elektrozaunlader verbunden oder in diesem integriert ist, kann zum Steuern des Betriebs des Zaunladers ein Signal von der Vorrichtung empfangen.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen bei der
Datenübertragung, insbesondere bei der Datenübertragung entlang von
Elektrozäunen.
Elektrozäune werden für eine Anzahl von Zwecken verwendet, von denen die
bekannteste Anwendung die bei der Tierhaltung oder zur Sicherheit auf Baustellen
oder für Eigentum ist. Die gebräuchliche Form eines Elektrozauns ist diejenige, bei
der ein oder mehrere Leiter in einer geeigneten Höhe über dem Boden von
Zaunpfosten gehalten werden. Die Leiter werden durch eine geeignete Anwendung
von Isoliermaterialien gegenüber der Erde elektrisch isoliert. Die Leiter sind mit einer
Vorrichtung verbunden, die allgemein als ein Elektrozaunlader bekannt ist, der
periodisch einen elektrischen Impuls einer Hochspannung (normalerweise im Bereich
von 1 kV bis 10 kV) und einer kurzen Zeitdauer (normalerweise weniger als eine
Millisekunde) an die Leiter anlegt. Bei einer Berührung des Elektrozauns wird der
elektrische Impuls als unangenehm oder schmerzhaft empfunden, was eine
wirksame Abschreckung gegen das Übersteigen des Elektrozauns oder das Drücken
gegen den Elektrozaun bildet.
In vielen Situationen, wo Elektrozäune verwendet werden, ist es von Vorteil,
dass der Zaunlader aus der Entfernung ein- und ausgeschaltet werden kann. Ein
Benutzer kann zum Beispiel wünschen, an einem Elektrozaun an bestimmten
Punkten des Zauns eine Veränderung vorzunehmen (z. B. Reparaturen oder
Verbindungsveränderungen), was von dem Zaunlader in einer beträchtlichen
Entfernung sein kann. Wenn der Benutzer eine Einrichtung zur Fernsteuerung des
Zaunladers hätte, dann könnte er oder sie bei abgeschaltetem Zaunlader arbeiten,
wodurch die Gefahr des Erhaltens eines elektrischen Schlags vermieden würde.
Nach Abschluss der Änderungen kann der Benutzer dann den Zaunlader sofort
wieder einschalten und das Ergebnis der Veränderungen überprüfen.
Den Leiter oder die Leiter eines Elektrozauns als das Medium zum
Übermitteln der Signale des Fernsteuerungssystems zu verwenden ist bekannt.
Ebenfalls ist bekannt, diese Datenübertragung zu anderen Zwecken als der
Fernsteuerung, z. B. zur Übermittlung von Information über den Wasserpegel in
einem Tank in der Nähe des Elektrozauns, Information über die Amplitude der
Elektrozaunimpulse an verschiedenen Orten entlang der Elektrozaunleitung usw., zu
verwenden.
Aus verschiedenen Gründen haben bekannte Fernsteuerungssysteme, die
sich der Datenübertragung entlang eines Elektrozaunleiters bedienen, unter
Nachteilen gelitten. So wurde zum Beispiel vorgeschlagen, ein Niederspannungs-
Gleichstromsignal zur Übertragung entlang eines Elektrozauns zu verwenden, dieses
Verfahren funktioniert jedoch oft schlecht bei größeren Anlagen und bei Anlagen, die
nicht oft gewartet werden. Diese schlechte Leistung ist oft auf eine übergroße
Dämpfung des Niederspannungs-Gleichstromsignals durch schlechte oder
fehlerhafte Drahtverbindungen entlang des Elektrozauns zurückzuführen.
Es wurde vorgeschlagen, Daten über einen Satz von Hochspannungs-
Gleichstromimpulsen entlang einer Zaunleitung zu übertragen. Die Hochspannungs-
Gleichstromimpulse werden in einem Muster übertragen, das von den Schaltungen
des Empfängers "erkannt" wird. Auf diese Weise werden die Impulse von natürlich
vorkommendem elektrischen Rauschen, von künstlich erzeugtem elektrischen
Rauschen und von den vom Elektrozaunlader erzeugten Hochspannungsimpulsen
unterschieden. Dieses System soll das Problem der Dämpfung des Signals durch
schlechte oder fehlerhafte Drahtverbindungen lösen, indem eine so hohe Spannung
an den Zaundraht angelegt wird, so dass sich an der Lücke ein Lichtbogen bildet.
Da es wünschenswert ist, dass der Sender eine batteriebetriebene tragbare
Vorrichtung ist und daher vom Benutzer in der Hand gehalten werden kann, gibt es
praktische Einschränkungen, welche die Größe und das Gewicht der
Sendevorrichtung begrenzen. Dies wiederum bringt praktische Einschränkungen für
den Energiegehalt der Hochspannungsimpulse mit sich.
Es wurde vorgeschlagen, ein Wechselstromsignal zur Ausführung eines
Elektrozaun-Fernsteuersystems zu verwenden. Das System schaltet einen Schalter
hin und her, der den Zaunlader freischaltet oder ausschaltet, nachdem die
Anwesenheit des Wechselstromsignals an den Leitern des Elektrozauns festgestellt
wurde. Die vorgesehene Anordnung ist ausschließlich auf die Steuerung des
Zaunladers beschränkt und sieht keine Möglichkeit einer Informationsübertragung für
andere nützliche Funktionen vor.
Ein weiteres bekanntes System verwendet eine Trägerfrequenz, die mit der
Information phasenmoduliert wird, was zusammen mit einer bestimmten Menge
zusätzlicher Information geschieht, um die Zuverlässigkeit des
Übertragungsverfahrens zu erhöhen. Das Übertragungsverfahren sendet die
Information als eine Gruppe digitaler Bits oder als einen "Datenblock".
Mit einer Phasenmodulation können im Vergleich zu vielen anderen
Modulationssystemen gute Ergebnisse erzielt werden, insbesondere unter
Umständen, bei denen das Signal eine Verzerrung, eine Dämpfung und/oder
elektrisches Rauschen erfahren kann. Wenn sich jedoch bei einem Zaundraht eine
fehlerhafte Drahtverbindung bildet, wo die elektrische Verbindung tatsächlich
dadurch unterbrochen ist, dass die beiden Drähte um einen kleinen Abstand, z. B. 0,1 mm-1 mm,
voneinander entfernt sind, erfahren die phasenmodulierten Signale die
gleiche Dämpfung wie Signale der anderen vorher beschriebenen Verfahren, und in
vielen Fällen kann die gesendete Information beim Empfänger nicht aufgenommen
werden.
Ein System zum Übertragen von Daten entlang eines Elektrozauns, das
schlecht funktioniert, wo kleine Lücken und/oder schlechte Elektrodrahtverbindungen
vorhanden sind, ist unerwünscht. Fehlerhafte Drahtverbindungen kommen bei
Elektrozäunen sehr häufig vor, dadurch dass die Zaundrähte ständig der Witterung
und normalerweise einer mechanischen Belastung ausgesetzt sind. Erosion und
Lichtbogenbildung sind ebenfalls häufig. Außerdem werden oft elektrische
Ausschalter verwendet, damit der Benutzer Teile des Elektrozauns ein- oder
ausschalten kann. Viele Ausschalter sind einfache mechanische Vorrichtungen und
können im Lauf der Zeit schlechte elektrische Kontakte oder Lücken entwickeln, die
durch schlechte mechanische Ausrichtung, Korrosion und/oder Schmutz verursacht
werden. Der Elektrozaun wird aber normalerweise weiter funktionieren, da die vom
Elektrozaunlader entwickelte Spannung oft so hoch ist, dass die kleinen Lücken von
Lichtbögen übersprungen werden.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine
Einrichtung zum Übertragen von Daten entlang von Elektrozäunen vorzusehen, die
einen hohen Grad der Zuverlässigkeit aufweist oder mindestens der Öffentlichkeit
eine nützliche Alternative bietet.
Nach einem allgemeinen Aspekt der Erfindung ist Verfahren zum Überträgen
von Information entlang eines Zaunleiters vorgesehen, bei dem die Information in
eine Reihe kurzer Hochspannungs-Signalbursts einer hohen Frequenz eingebettet
und über diese verteilt ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform liegt der Frequenzbereich im
Wesentlichen zwischen 50 und 190 kHz. Vorzugsweise haben die übertragenen
Signalbursts eine Amplitude von bis zu mehreren tausend Volt. Die Zeitdauer
einzelner Bursts ist vorzugsweise in einem Bereich von 100 Mikrosekunden bis 1000
Mikrosekunden.
Jeder Signalburst kann einen oder mehrere digitale Bits enthalten. Die
digitalen Bits werden vorzugsweise unter Verwendung von Frequenzmodulation auf
den Hochfrequenzsignalbursts kodiert.
Nach einem zweiten allgemeinen Aspekt der Erfindung ist eine
Fernsteuervorrichtung für einen Elektrozaun vorgesehen, wobei die Vorrichtung ein
Gehäuse, eine Kontakteinrichtung zum Kontaktieren eines Leiters des Elektrozauns
und eine Erzeugungseinrichtung zum Erzeugen von Information vorgesehen, die in
einer Reihe kurzer Signalbursts einer Frequenz in einem vorbestimmten
Frequenzbereich eingebettet ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist im Gehäuse auch ein
Volt/Ampere-Meter untergebracht. Eine getrennte Kontaktierungseinrichtung kann
auch zur Spannungsmessung durch das Volt/Ampere-Meter vorgesehen sein.
Nach der vorliegenden Erfindung ist Frequenzmodulation (auch als FM oder
Frequenzumtastung (FSK) bekannt) gegenüber weiten Amplitudenvariationen
(extrem starken und sehr schwachen Signalen) tolerant, während gleichzeitig ein
hoher Grad der Informationsübertragungszuverlässigkeit beibehalten wird.
Wie oben erwähnt, ist die Verwendung vom Sender erzeugter
Hochspannungen zum Erhöhen der Zuverlässigkeit des Systems durch die Fähigkeit,
schlechte elektrische Kontakte zu überwinden, bekannt, was entweder durch
Lichtbogenbildung oder mittels einer kapazitiven Kopplung über den schlechten
Kontakt hinweg geschieht. Die kapazitive Kopplung wird um so wirkungsvoller, je
höher die Trägerfrequenz ist. Signale erfahren jedoch allgemein auch einen
Energieverlust, während sie entlang eines Elektrozauns geleitet werden, was auf den
elektrischen Widerstand der Drähte (Leitverluste), in die und in der Erde unter den
Drähten erzeugte Ströme (die elektrische Verluste und Induktionsverluste) und auf in
die Luft ausgesendete Energie (Strahlungsverluste) zurückzuführen ist. Diese
letzteren Typen von Verlusten werden normalerweise größer, wenn die
Trägerfrequenz erhöht wird.
Die Wahl der Trägerfrequenz ist ebenfalls nicht ganz frei. Ein im Handel
erhältliches System muss außerdem nationalen und internationalen Vorschriften
genügen, welche die Verwendung bestimmter Frequenzen in Frequenzbändern
einschränken. Viele Frequenzbänder sind außerdem unerwünscht, da sie zu anderen
Zwecken verwendet werden, z. B. von Radiosendern.
Für eine bestimmte (nicht ideale) Elektrozaunanlage wird es daher eine
optimale Frequenz geben, bei der die den Empfänger erreichende Energiemenge
maximal ist.
Alle tragbaren Vorrichtungen (und auch viele nichttragbaren Vorrichtungen),
die an einen Elektrozaunleiter anzuschließen sind, erfordern eine Form der
Dämpfung der vom Zaunlader erzeugten Hochspannung, um die Schaltungen im
Inneren der Vorrichtung gegenüber Beschädigung zu schützen. Ein übliches
Verfahren hierfür ist die Verwendung eines Transformators, der in seiner
Sekundärspule einer hohen Impulsspannung widerstehen kann. Ein solcher
Transformator ist jedoch unhandlich und relativ teuer.
Ein weiteres Verfahren ist die Verwendung einer optischen
Hochspannungsisolationseinrichtung. Kommerziell ist dies nicht attraktiv, weil dafür
eine Sekundärstromquelle benötigt wird.
Nach der vorliegenden Erfindung wird ein Hochspannungskondensator zum
Vorsehen der notwendigen Dämpfung der Hochspannungsimpulse verwendet. Der
Wert des Hochspannungskondensators wird als ein Kompromiss zum Maximieren
der Dämpfung des Hochspannungszaunimpulses und gleichzeitig zum Minimieren
der Dämpfung des an den Elektrozaun gesendeten Signals gewählt. Die praktischen
Werte für den Hochspannungskondensator können sich in einem Bereich von
wenigen pF bis mehreren hundert pF bewegen. Die Verwendung eines
Kondensators mit einem so geringen Wert zum Übertragen eines Signals mit einer
Trägerfrequenz von 190 kHz oder weniger an einen Elektrozaun führt normalerweise
immer noch zu einer beträchtlichen Dämpfung des Signals.
Nach der vorliegenden Erfindung ist der Kondensator ein Teil einer
Schwingschaltung, welche die Leistung beträchtlich erhöht, die über den
Kondensator an den Zaundraht übertragen wird. Als zusätzlicher Vorteil verringert
die Schwingschaltung am Ausgang der Sendevorrichtung die Signalstärke
unerwünschter Signale beträchtlich (insbesondere Harmonische der
Trägerfrequenz), die von der Sendevorrichtung ausgesendet werden, was dazu
beitragen kann, dass die Vorrichtung nationalen und internationalen Vorschriften
genügt.
Der Zaunlader stellt eine beträchtliche elektrische Last am Elektrozaun dar.
Diese elektrische Last führt zu einer Dämpfung des Signals, das von der
Sendevorrichtung ausgesendet wird. Die Mehrheit von Zaunladern verwendet einen
Transformator als eine Ausgabevorrichtung, bei dem die Sekundärwicklung mit den
Ausgangsklemmen des Zaunladers verbunden ist. Da die Sekundärwicklung
normalerweise einen sehr niedrigen elektrischen Widerstand hat, kann der Grad der
Dämpfung übergroß sein, insbesondere, wenn die Signalisierungseinrichtung ein
Gleichspannungs- oder sehr niedrigfrequentes Signal ist. Daher verwenden viele
kommerziell erhältliche Systeme eine Einrichtung zum Verringern der durch den
Zaunlader verursachten Dämpfung. Ein gebräuchliches Mittel besteht in dem
Einfügen von einer oder mehreren Dioden zwischen dem Zaunlader und den
elektrisch geladenen Leitern des Elektrozauns. Die Dioden lassen eine
Signalspannung mit einem Spitzenwert von mindestens 0,5 Volt zu, auch wenn die
Zaunladerausgangsimpedanz extrem niedrig ist.
Erfindungsgemäß wird jedoch die Trägerfrequenz des Signals vorzugsweise
so hoch gewählt, dass die Impedanz aller oder zumindest fast aller Zaunlader so
hoch ist, dass der Grad der Signaldämpfung minimal wird. Daher ist der Einsatz von
in Reihe geschalteten Dioden oder anderen Vorrichtungen nicht nötig.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die
Trägerfrequenz ungefähr 150 kHz. Dies bedeutet, dass ein Signal von der
Vorrichtung, das von einem Teil des Zauns zu einem anderen kapazitiv gekoppelt
wird, wohl eine viel geringere Dämpfung erfährt als in bekannten Systemen. Folglich
ist die Leistung der erfindungsgemäßen Vorrichtung gegenüber bekannten Systemen
überlegen.
Die Wahl einer hohen Trägerfrequenz kann auch dann das System
verbessern, wenn es unter schlechten Erdungsbedingungen betrieben wird. In
Fällen, wo der Widerstand des Erdbodens hoch ist (sandige Böden, trockene
Lehmböden), wird die Kopplung zwischen der Sendevorrichtung und der Erdung im
Erdboden durch die Verwendung einer höheren Trägerfrequenz verbessert. Diese
Kopplung trägt dazu bei, dass die an den Zaundraht angelegte Signalspannung
verbessert wird.
Nach der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die
Vorrichtung zum Erzeugen einer Hochspannung (in der Größenordnung von einem
Spitzenwert von 1000 Volt) fähig, wenn sie an den Elektrozaundraht angeschlossen
ist. Hierdurch wird sichergestellt, dass das Signal gut an die Leiter des Elektrozauns
übertragen wird, selbst wenn die Oberfläche des Leiters selbst bis zu einem
gewissen Grad korrodiert ist. Der Elektrozaun stellt jedoch für die Vorrichtung eine
beträchtliche elektrische Last dar. Daher muss die Sendevorrichtung zum Erzeugen
einer beträchtlichen Menge sofort zur Verfügung stehender elektrischer Leistung (in
der Größenordnung vom mehreren Watt) fähig sein. Da außerdem der Sender in
mindestens einer seiner bevorzugten Ausführungsformen eine handgehaltene
Vorrichtung ist, besteht die Stromversorgung vorzugsweise aus einer kleinen
leichtgewichtigen Batterie.
Da die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung Information in der Form
sehr kurzer Bursts mit hoher Leistung sendet, kann die für den jeweiligen Burst
erforderliche Energie aus einem in der Sendevorrichtung enthaltenen Kondensator
gezogen werden. Der Kondensator kann lediglich durch eine kleine, leichtgewichtige
Batterie während der Intervalle zwischen den Bursts wieder aufgeladen werden.
Daher kann erfindungsgemäß eine kleine, leichtgewichtige und billige Batterie mit
einer relativ hohen Ausgangsimpedanz verwendet werden, während eine
annehmbare Lebensdauer vorgesehen und Hochfrequenzsignale mit einer sofort zur
Verfügung stehenden elektrischen Leistung von mehreren Watt erzielt wird.
Unter Berücksichtigung des Vorangegangen folgt nun eine Beschreibung einer
bevorzugten Ausführungsform der Sendevorrichtung und der Empfangsvorrichtung
anhand der Zeichnung. Es zeigt:
Fig. 1 einen Schaltplan der Sendevorrichtung und
Fig. 2 einen Blockschaltplan der Empfangsvorrichtung.
Wie zuvor erwähnt, ist die Stromquelle für die Sendevorrichtung eine kleine
leichtgewichtige Batterie, in diesem Fall eine 9 V-Batterie. Die Komponenten der
Vorrichtung sind in einem (mit "H" bezeichneten) Gehäuse untergebracht. Eine
Benutzerschnittstelle 11 kann aus einer Anzahl von Lampen und/oder einer
numerischen oder graphischen Anzeige und/oder einer Anzahl von Druckknöpfen
oder anderen Arten von Schaltern bestehen.
Die Benutzerschnittstelle 11 ist mit einer Steuerschaltung 12 verbunden, die
normalerweise unter Verwendung einer oder einer Anzahl digitaler Schaltungen, wie
zum Beispiel eines Mikrocontrollers, aufgebaut wird. Dieses Steuersystem 12 steuert
die Lampen, steuert, was auf der Anzeige zu sehen ist, liest den Zustand der
Schalter und erzeugt gegebenenfalls eine Reihe von Signalen an die Leistungs-
Schnittstellenschaltung 13.
Die Leistungs-Schnittstellenschaltung 13 verstärkt die von der
Steuerschaltung 12 erzeugten Signale. Die Leistungs-Schnittstellenschaltung 13 wird
nicht direkt von der Batterie 10, sondern von einem Energiespeicherkondensator C1
mit Strom versorgt. Der Kondensator C1 wird durch die Batterie 10 über einen
Widerstand R1 langsam aufgeladen. In der gezeigten bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung kann der Kondensator C1 470 µF haben, während der Widerstand R1
10 Ohm hat. Die Leistungs-Schnittstellenschaltung ist mit einem Induktor L in Reihe
geschaltet, der mit der Primärwicklung des Transformators 14 verbunden ist. Der
Induktor L, der Transformator 14 und der Kondensator C2 bilden eine
selbstschwingende Ausgangsschaltung der Sendevorrichtung. Der Kondensator C2
ist mit der Klemme 16 verbunden, an der der Elektrozaunleiter befestigt werden oder
mit ihr in Kontakt gebracht werden kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Sendevorrichtung kann der
Induktor L einen Wert von 4,7 µH, der Kondensator C2 50 pF und der Transformator
14 eine Windungsverhältnis von 8 : 520 haben. Dies ist jedoch nur ein Beispiel. Bei
diesen Werten ist die Eigenresonanzfrequenz der Schwingschaltung ungefähr 156 kHz.
Gleichzeitig bildet der Hochspannungskondensator C2 zusammen mit den
Lawinendioden D1 und D2 eine Hochspannungsdämpfungseinrichtung, welche die
anderen elektronischen Komponenten in der Vorrichtung, wie zum Beispiel den
Transformator 14, gegenüber einer Beschädigung durch am Elektrozaun anliegende
Hochspannungsimpulse schützt.
Der Transformator 14 erfüllt die Funktion des Erhöhens der Spannung von
einer niedrigen Spitze/Spitze-Spannung an der Primärwicklung von wenigen Dutzend
Volt auf eine Spitze/Spitze-Spannung von über 2000 Volt an der Sekundärwicklung.
Gemäß Fig. 2 ist die Empfangsvorrichtung bis zum Mikrokontroller 28 von
einer Konstruktion in einer Form, die auf einer direkten Umwandlung eines
Überlagerungsempfängerprinzips besteht. Dies ist eine auf diesem Gebiet wohl
bekannten Schaltung, die zum Zwecke der Beschreibung der vorliegenden Erfindung
keiner weiteren Beschreibung bedarf. Es kann sein, dass auch andere Typen von
Empfängern zur Ausführung einer Funktion der Empfangsvorrichtung des
erfindungsgemäßen Systems genauso geeignet sind.
Die Empfängerschaltungen sind von den Zaunklemmen T1 und T2 durch den
Transformator 21 elektrisch isoliert, der so ausgelegt ist, dass er den normalerweise
an den Leitern eines Elektrozauns anliegenden Spannungen widerstehen kann. In
dem Fall, dass die Empfängerschaltung in einem Zaunlader integriert ist, könnte der
Hochspannungs-Ausgangstransformator des Zaunladers selbst zur Herstellung des
Transformators 21 verwendet werden. Es könnte auch eine andere
Hochspannungsisolationseinrichtung als der Transformator zur Isolation gegenüber
den Zaunklemmen T1 und T2 verwendet werden, oder in dem Fall, wo keine
Isolation benötigt wird, könnte ein kapazitiver oder Widerstands-
Hochspannungsdämpfer verwendet werden.
Der Transformator 21 könnte aus zwei getrennten Spulenteilen mit getrennten
Magnetkernen konstruiert werden, die jedoch physisch zusammen gehalten werden,
so dass zwischen ihnen eine gegenseitige Induktionskopplung entstehen kann.
Diese Anordnung erlaubt eine verbesserte Hochspannungsisolation zwischen dem
Elektrozaun und der Empfängerschaltung. Außerdem kann ein Spulenteil oder
können beide Spulenteile als ein Teil der Schwingschaltungen konfiguriert sein,
wodurch sich bei der Signalamplitude über dem vorgesehenen
Betriebsfrequenzbereich ein vergleichsweiser Vorteil ergibt.
An den Transformator 21 ist ein Bandpassfilter 22 angeschlossen, der Signale
in einem bestimmten Frequenzband hindurch lässt, wie zum Beispiel diejenigen einer
Sendevorrichtung, was mit minimaler Dämpfung geschieht. Das Bandpassfilter
dämpf alle Signale außerhalb dieses Frequenzbands beträchtlich. Der mit dem
Bandpassfilter 22 verbundene Verstärker 23 verstärkt die Amplitude von Signalen,
die durch das Bandpassfilter hindurch gelangen.
Ein lokaler Oszillator 24 und Mischer 25 bilden ein Verfahren einer
Frequenzumsetzung der empfangenen Signale. Das Ziel der Frequenzumsetzung ist
ein Rücken der empfangenen Signale in ein Frequenzband, bei dem die Signale
günstiger weiterverarbeitet werden können, als das bei direkten (nicht umgesetzten
Signalen) der Fall wäre.
Das Tiefpassfilter 26 zusammen mit der vom lokalen Oszillator 24 und Mischer
25 durchgeführten Frequenzumsetzung lässt den Empfänger auf Signale in einem
Frequenzband ansprechen, das über der Frequenz des lokalen Oszillators 24
zentriert ist. Die von der Sendevorrichtung erzeugten Signale werden in dieses
Frequenzband fallen.
Der Verstärker 27 verstärkt weiter die Amplitude der Signale, die durch das
Tiefpassfilter 26 hindurch gelangen.
Das Ausgangssignal aus dem Verstärker 27 wird durch einen Analog-Digital-
Wandler (ADC), der ein Teil des Mikrokontrollers 28 ist, von einer analogen in eine
digitale Form gebracht. Der Mikrokontroller 28 ist mit einem Algorithmus zum
Verarbeiten des Ausgangssignals des digitalen Wandlers zum Blockieren von
Rauschen und von Signalen programmiert, die nicht von der Sendevorrichtung
kommen, und zum Dekodieren der Information, die in den Signalen aus der
Sendevorrichtung kodiert ist. Der Mikrokontroller 28 kann dann ein oder mehrere
interne und/oder externe Ausgangssignale liefern, die ihren Zustand je nach der
empfangenen Information ändern. Ein solches Ausgangssignal könnte zur Steuerung
des Betriebszustandes eines Elektrozaunladers verwendet werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann daher eine Fernsteuerung bilden, die
tragbar und handhaltbar ist. Der Benutzer kann dann Signale an die
Empfangsvorrichtung senden, die in den Elektrozaunlader integriert oder mit diesem
verbunden ist. Folglich kann der Benutzer den Zaunlader ferngesteuert ein- oder
ausschalten.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann das Gehäuse H die
erfindungsgemäße Sendevorrichtung zusammen mit einem Volt- und Amperemeter,
wie zum Beispiel das in unserer neuseeländischen Patentbeschreibung 501475
beschriebene Messgerät, enthalten. Eine Kombination dieses Typs bringt dem
Benutzer höchstwahrscheinlich eine beträchtliche Zeitersparnis, wenn er an der
Elektrozaunanlage Wartungsarbeiten durchführt.
Der Benutzer könnte zum Beispiel bemerken, dass ein Elektrozaun für einen
Zaunlader eine übergroße elektrische Last darstellt, wodurch die
Spitzenausgangsspannung des Zaunladers auf einen unerwünscht niedrigen Pegel .
sinkt. Der Benutzer kann dann die handgehaltene Vorrichtung zum Durchführen von
Volt- und Amperemessfunktionen zum Lokalisieren der Fehlerursache verwenden,
die normalerweise an einem Ort entlang der Zaunleitung zu suchen ist. Nachdem der
Benutzer den Ort des Fehlers bestimmt hat, will er oder sie vielleicht den Fehler
beheben. Daher kann die Vorrichtung zum ferngesteuerten Abschalten des
Zaunladers vom Ort des Fehlers aus unter Verwendung der handgehaltenen
Vorrichtung verwendet werden. Der Benutzer kann dann den Fehler am Zaun
beheben, den Zaunlader wieder einschalten und sofort überprüfen, ob die
Veränderungen/Reparaturen den Fehler tatsächlich behoben haben.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann daher zuverlässig Information
entlang von Elektrozäunen übertragen und kommt mit allen Bedingungen zurecht,
die üblicherweise an Elektrozäunen vorherrschen, wie zum Beispiel schlechte
Drahtverbindungen, korrodierte Drähte und elektrische Kontakte, eine schlechte
Erdung aufgrund von trockenen Bodenbedingungen, Kurzschlüsse usw. Sie ist
unempfindlich gegenüber elektrischen Impulsen vom Zaunlader, elektrischem
Rauschen und anderen Signalen (z. B. Signalen aus Überland-
Hochspannungsleitungen, Radiosendern usw.), die in dem Elektrozaundraht/-leiter
vorhanden sein können.
In Situationen, wo Bauernhöfe oder Farmen einander benachbart sind, wie das
sehr oft der Fall ist, ist es möglich, dass beide Farmen den gleichen Typ eines
Informationssignalisierungssystems verwenden. Die hier beschriebene Erfindung
kann Signale über beträchtliche Lücken in Elektrozäunen übertragen. Es ist daher
möglich, dass von einer Sendevorrichtung auf einer Farm gesendete Signale von
Empfängern auf einer anderen Farm empfangen werden. Dies könnte zu einer
unerwünschten Situation führen. Zum Beispiel könnte ein Benutzer seinen
Elektrozaunlader ausgeschaltet haben, während er an den Leitern des Elektrozauns
Änderungen vornimmt.
Während der Benutzer beschäftigt ist, könnte ein anderer Benutzer auf der
benachbarten Farm ein Signal zum Einschalten seines Zaunladers senden, was
auch von dem Zaunlader des ersten Benutzers empfangen werden könnte, der dann
in der Gefahr stünde, einen elektrischen Schlag versetzt zu bekommen. Ein weiteres
Beispiel wäre die Verwendung von mehr als einem Elektrozaunlader, der mit einem
Fernsteuerungsempfänger auf einer Farm ausgerüstet wäre (der mit dem gleichen
elektrischen Zaun verbunden sein könnte oder auch nicht). Es könnte sein, dass der
Benutzer einen Zaunlader einschalten will, jedoch nicht den anderen.
Zum Beheben von Problemen wie den oben Erwähnten können den Sende-
und Empfangsvorrichtungen Adressnummern gegeben werden. Wenn eine
Sendevorrichtung ein Signal aussendet, enthält die vom Signal getragene
Information die Adressnummer. Mehrere Empfangsvorrichtungen können das Signal
empfangen, jedoch nehmen dann nur Empfänger mit einer Adresse, die der in der
empfangenen Information enthaltenen Adresse gleicht, die Information an.
Die Anzahl möglicher Adressen ist nur durch praktische Überlegungen
eingeschränkt. Für die Mehrzahl der Anwendungen der Erfindung wird eine Anzahl
möglicher Adressen zwischen vier und mehreren hundert angemessen sein.
Es ist erwünscht, dass der Benutzer der Erfindung die Adressen der Sende-
und Empfangsvorrichtungen in seinem System ändern kann. Wenn zum Beispiel
noch einmal die oben erwähnte Situation betrachtet wird, wo zwei benachbarte
Farmen einen ähnlichen Systemtyp verwenden, kann es sein, dass die beiden
Benutzer die Adressen der Vorrichtungen ihrer Systeme auf unterschiedliche
Nummern setzen, so dass eine unbeabsichtigte Steuerung von Vorrichtungen auf der
anderen Farm vermieden wird. Die Erfindung erlaubt es dem Benutzer, die Adresse
der Vorrichtungen durch einen einfachen und benutzerfreundlichen Vorgang
auszuwählen, bei dem eine Sendevorrichtung in einen "Adressauswahlmodus"
versetzt wird, die entsprechende Adresse ausgewählt und dann die gewählte
Adresse an die Geräte gesendet wird, die auf die Adresse enthaltende Signale
ansprechen sollten. Die Vorrichtungen können die Adressen in einem
umprogrammierbaren, nicht flüchtigen Speicher behalten, so dass die Adresse
unbegrenzt lange behalten wird, bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie vom Benutzer
umprogrammiert wird.
Wie vom Fachmann erkannt werden wird, ist die Verwendung von
Adressnummern nur eine Lösung des oben erwähnten Problems.
Einige alternative Lösungen zur Verwendung von Adressnummern sind die
folgenden:
- - programmierbare Trägerfrequenz,
- - eine programmierbare Burstrate (Zeitverzögerung zwischen aufeinanderfolgenden Bursts),
- - programmierbare Modulationsfrequenzen,
- - programmierbares Intervall zwischen den Bursts,
- - oder eine beliebige Kombination der oben erwähnten Lösungen.
Bei der Erfindung können beliebige der obigen Möglichkeiten ausgewählt
werden. Dies wird dadurch ermöglicht, dass die Trägerfrequenz, die
Modulationsfrequenzen, die Signalbursts und die Information sämtlich in
programmierbaren Mikrokontrollern erzeugt werden. In ähnlicher Weise verwendet
die Empfangsvorrichtung programmierbare Mikrocontroller zum Empfang, der
Erfassung und der Dekodierung der empfangenen Signale.
Wenn die Trägerfrequenz programmierbar ist, dann ist das nicht nur für den
Benutzer, sondern auch für den Hersteller von Vorteil. Systeme können identisch
hergestellt, jedoch unterschiedlich programmiert werden, zum Beispiel, damit die
Systeme den Vorschriften in verschiedenen Ländern gerecht werden oder
Frequenzbänder mit bekannten Interferenzquellen vermieden werden.
Das Verfahren und die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung erzielen
einen hohen Zuverlässigkeitsgrad für die Übertragung von Daten entlang von
Elektrozäunen.
Es kann eine Anzahl von Elektrozaunanlagen geben, bei denen sogar die
beschriebene Erfindung immer noch Schwierigkeiten hat, eine zuverlässige
Einrichtung zur Datenübertragung über Elektrozäune vorzusehen. Beispiele solcher
Anlagen können sehr große Farmen und Anlagen sein, bei denen es am Elektrozaun
sehr viele schlechte elektrische Verbindungen gibt. Zum Steigern der Leistung der
Erfindung könnte eine weitere vorzunehmende Maßnahme der Anschluss
zusätzlicher Vorrichtungen an den Elektrozaundraht sein, die an einem oder
mehreren strategischen Orten entlang des Elektrozauns angebracht würden. Diese
Vorrichtungen würden die Funktion des Verstärkens der Signalstärke der von der
Sendevorrichtung ausgesendeten Signale haben. Die Vorrichtung wird im Folgenden
als ein "Repeater" bezeichnet. Der Repeater weist im Wesentlichen die oben
beschriebenen Schaltungen des Empfängers mit der Dekodiereinrichtung und die
Sendevorrichtungen auf. Der Repeater kann eine Nachricht, die von einem
beliebigen Ort am Elektrozaun von der Sendevorrichtung gesendet wurde,
empfangen und dekodieren und dann die Nachricht automatisch an die
Empfangsvorrichtung (weiter)leiten. Die Signalstärke des vom Repeater gesendeten
Signals kann höher sein als diejenige, die von der ursprünglichen (handgehaltenen)
Sendevorrichtung ausgesendet wurde, und die Wahrscheinlichkeit, dass eine Signal
mit ausreichender Stärke den letztendlichen Empfänger erreicht, wird erhöht.
Außerdem ist es möglich, mehr als einen Repeater zum wiederholten Verstärken der
Signalstärke einzusetzen. Die Repeater können so aufgebaut sein, dass das wieder
ausgesendete Signal einfach eine Kopie des empfangenen kodierten Signals ist,
oder sie können eine intelligenter Typ sein, der Adressen- oder Dateninformation zur
wiederholten Nachricht hinzufügt, wodurch möglicherweise die
Gesamtzuverlässigkeit des Kommunikationssystems verbessert wird.
Der Repeater kann die zu seinem Betrieb benötigte Energie aus einem
Energiespeicherkondensator oder aus einer Batterie ziehen. Die Batterie kann
wiederaufladbar sein. Der Kondensator oder eine wiederaufladbare Batterie können
automatisch mittels einer Photovoltaik-Solarzelle oder durch die Verwendung der
Energie geladen werden, die durch die Hochspannungs-Elektrozaunimpulse aus
dem Zaunlader geliefert werden.
Claims (13)
1. Verfahren zum Übertragen von Information entlang eines Zaunleiters,
dadurch gekennzeichnet, dass die Information in einer Reihe kurzer
Hochspannungssignalbursts einer hohen Frequenz eingebettet und verteilt
ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Frequenzbereich im Wesentlichen
zwischen 50 und 190 kHz liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Signalbursts eine Amplitude
im Bereich eines Bruchteils von einem Volt bis zu einem Maximalwert von
mehreren tausend Volt haben.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei dem die Zeitdauer der einzelnen
Bursts in dem Bereich von 100 Mikrosekunden bis 1000 Mikrosekunden liegt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 4, bei dem jeder Signalburst mit
einem oder mehren digitalen Bits kodiert ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem jeder Signalburst einen oder mehrere
digitale Bits enthält, die auf Hochfrequenzsignalbursts unter Verwendung von
Frequenzmodulation kodiert sind.
7. Fernsteuervorrichtung für einen Elektrozaun, wobei die Vorrichtung ein
Gehäuse, eine Kontakteinrichtung zum Kontaktieren eines Leiters am
Elektrozaun und eine Erzeugungseinrichtung zum Erzeugen von Information
aufweist, die in einer Reihe kurzer Signalbursts einer Frequenz in einem
vorbestimmten Frequenzbereich eingebettet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, bei der das Gehäuse ein Volt/Ampere-Meter
enthält.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, weiter mit einer getrennten Kontakteinrichtung
zum Liefern einer Spannungsmessung durch das Volt/Ampere-Meter.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, bei der die Frequenz im
Bereich von 50 bis 190 kHz liegt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, weiter mit einer
Hochspannungsisolationseinrichtung am Vorrichtungsausgang, wobei die
Hochspannungsisolationseinrichtung einen Kondensator eines kleinen Werts
aufweist, der so ausgelegt ist, dass er normalerweise an einer
Elektrozaunanlage anliegenden Spannungen widerstehen kann.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, bei der der Kondensator einen Teil einer
eigenresonanten Schaltung bildet.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, weiter mit einer
Empfangseinrichtung zum Empfangen eines Signals aus der Vorrichtung,
wobei die Empfangseinrichtung steuerbar mit einem Elektrozaunlader zum
Steuern des Betriebszustands des Elektrozaunladers verbunden ist.
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