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DE1016120B - Laufbildwerfer - Google Patents

Laufbildwerfer

Info

Publication number
DE1016120B
DE1016120B DEST8407A DEST008407A DE1016120B DE 1016120 B DE1016120 B DE 1016120B DE ST8407 A DEST8407 A DE ST8407A DE ST008407 A DEST008407 A DE ST008407A DE 1016120 B DE1016120 B DE 1016120B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
roller
loop
swing arm
motion picture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST8407A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Berkenhoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Steatit Magnesia AG
Original Assignee
Steatit Magnesia AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Steatit Magnesia AG filed Critical Steatit Magnesia AG
Priority to DEST8407A priority Critical patent/DE1016120B/de
Publication of DE1016120B publication Critical patent/DE1016120B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/42Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Laufbildwerfer, insbesondere einen Schmalfilmbildwerfer, in dessen Filmverlauf Mittel zum Ausgleich ruckartiger Filmabwicklung eingeschaltet sind. Bekannte Laufbildwerfer dieser Art benutzen zur Vorwicklung Zahntrommeln, deren Verwendung bei Schmalfilmbildwerfern aber zu kostspielig ist. Man hat auch schon die Eigenelastizität des Filmbandes für die Vorwicklung benutzt, indem man zwischen Abwickelspule und Bildbühne dem Filmverlauf die Form einer Schleife gab. Hierbei diente eine über dem Bildfenster angeordnete feststehende Rolle als Umlenkmittel. Dabei zeigten jedoch in der Filmabwicklung auftretende Unregelmäßigkeiten starke Rückwirkungen auf den Greifer. Eine weitere Konstruktion sah zur Vermeidung dieses Nachteils eine bewegliche Rolle vor, die auf einem Schwingarm befestigt war, der, durch eine Feder gesteuert, Störanfälle größeren Ausmaßes überwand. Auch bei dieser Anordnung wirkten sich Hemmungen an der Abwickelspule störend auf den Greifer aus und machten eine Verwendung von Spulen für große Filmlängen unmöglich.
Ferner ist vorgeschlagen worden, zum Ausgleich ruckartiger Bewegungen bremsende Mittel anzuwenden, z. B. eine automatisch lüftende Bremse an einer der Rollen, die dem Filmtransport dienen., oder einen Schwinghebel mit Filmführungsrolle zu verwenden, dessen Schwingbewegung in der einen Richtung gebremst abläuft. Wegen der geringen Antriebsleistungen, die bei Schmalfilmbildwerfern angewendet werden können, verzehren solche gebremsten Hilfselemente einen relativ zu großen Anteil der Gesamtenergie.
Man hat ferner auch im Bereich der vorstehend genannten Filmschleife eine oder mehrere Rollen derart beweglich angeordnet, daß sie Gestaltsänderungen dieser Schleife teilweise folgen konnten. Diese Rollen liefen, entweder, vom Film getrieben, ständig im Betrieb mit, oder sie wurden vom Antriebsmechanismus des Gerätes ständig in Umdrehung gehalten. Dieses dauernde Mitlaufen von rotierenden und vom Filmband zeitweilig schleifend berührten Massen steht ebenfalls im Widerspruch zu der geltenden Forderung, den Energiebedarf möglichst niedrig zu halten. Außerdem wird bei diesen Anordnungen das Filmmaterial durch Reibungsvorgänge zwischen den Rollen und der Filmoberfläche laufend beansprucht.
Die Erfindung geht nun aus von einem Laufbildwerfer, insbesondere einem Schmalfilmbildwerfer, mit einer in der Vorwickelschleife angeordneten, an einem Schwingarm befestigten Rolle zur Aufrechterhaltung der Vorwickelschleife und behebt die aufgeführten Nachteile dadurch, daß erfindungsgemäß mit dieser Rolle ein Antriebsglied drehfest verbunden ist, welches nur in der die Schleifenmindestgröße bestimmenden
Anmelder:
Steatit-Magnesia Aktiengesellschaft,
Lauf/Pegnitz
Heinz Berkenhoff, Köln-Holweide,
ist als Erfinder genannt worden
Endlage der Rolle mit dem Gerätetriebwerk in Antriebsverbindung steht. Nur in dieser Endlage erteilt das Antriebsglied dem Film mittels der genannten Rolle einen zusätzlichen Vorwärtsimpuls, während bei Zwischenstellungen die Elastizität der Schleife und die Ausschwingmöglichkeit des Schwingarmes für sich allein genügen, kleine Abweichungen von der mittleren Laufgeschwindigkeit des Films aufzufangen, ohne daß hierzu der Antriebsmechanismus des Gerätes herangezogen werden müßte. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Der Film 1 wird von der Abwickelspule 2 in, Form einer Schleife 3 um die Rollen 4 und 5 zwischen Bildbühne 6 und Gegenbühne 7 am Bildfenster 8 vorbei zu der in der Abbildung nicht dargestellten Aufwickelspule geführt. Die schrittweise Fortbewegung des Films erfolgt durch einen Greifer 9. Zwecks Ausgleichs der Fortbewegungsstöße umschlingt die Filmschleife 3 die Rolle 4 so lose, daß die Eigenelastizität der Filmschleife 3 durch die Rolle 4 nicht beeinträchtigt wird. Daher schwingt die Schleife 3, die das Bestreben hat, aufzufedern, im Rhythmus der Bildfrequenz und gleicht die Schaltstöße aus. Die Rolle 4 ist auf dem einen Ende einer Welle 10 zentrisch und verdrehungssicher aufgebracht, während das andere Ende eine Friktionsscheibe 11 verdrehungssicher befestigt trägt. Ein Belag 16 der Rolle 4 bewirkt eine Erhöhung der Reibung. Ein Schwingarm 12, dessen Drehachse 13 relativ zum Gerät feststeht, trägt die Lagerung für die Welle 10. Er wird durch sein Gewicht in senkrechter Stellung gehalten. Im Rahmen der Erfindung liegt es auch, den Schwingarm 12 mittels einer Feder in seiner Normalstellung halten zu können. Eine vom Greifermotor in ständige Umdrehung versetzte Seilscheibe 14 ist in der Schwingbahn des Armes 12 so angeordnet, daß die mit dem Arm 12
705 597/235

Claims (5)

ausreichend weit geschwenkte Friktionsscheibe 11 mit der Seilscheibe 14 gekuppelt werden kann. Reibungserhöhend wirkt dabei das Gummiantriebsseil 15. Die Wirkungsweise der Anordnung gemäß der Abbildung ist wie folgt. Durch den mittels des Greifers 9 bewirkten Zug des Filmbandes 1 gerät die Abwickelspule 2 in Umdrehung. Infolge des großen Eigengewichtes (besonders bei langen Filmen) der vollgespulten Abwickelspule 2 ist diese Umdrehung zeitweilig nicht gleichmäßig. Es treten Stöße auf, die die Filmschleife 3 zusammenziehen und die gegebenenfalls über eine Rolle 4 den Schwingarm 12 aus seiner senkrechten Ruhestellung im Uhrzeigersinne herausbewegen. Leichte Stöße werden durch das Bestreben des Schwingarmes 12, in die Ruhestellung zurückzu- *5 kehren, ausgeglichen. Hingegen drücken stärkere Stöße die Friktionsscheibe 11 gegen die in Pfeilrichtung umlaufende Seilscheibe 14, wodurch die Friktionsscheibe 11 und die Rolle 4 in Umdrehung im Uhrzeigersinne versetzt werden. Die für kurze Zeitdauer angetriebene Rolle 4 zieht dann den Film 1 von der Abwickelspule 2, so· daß die Schleife 3 vergrößert wird. Hat sie — gegebenenfalls nach mehrmaliger Wiederholung dieses zusätzlichen Antriebes für den Film — ihre der mittleren Laufgeschwindigkeit entsprechende Größe und Lage zurückerlangt, so fällt der Arm 12 infolge seines Gewichtes wieder in seine Ruhestellung zurück. Das beschriebene Ausführungsbeispiel läßt im einzelnen für die erfindungsgemäße Anordnung folgende Vorteile erkennen: Der Film wird geschont, da die lose Schleife das Regelorgan 4 normalerweise nicht oder nur ganz leicht berührt. An keiner Stelle des Ausgleichmechanismus werden mit Absicht bremsende Mittel eingesetzt, sondern lediglich antreibende Mittel kommen zur Verwendung. Diese Mittel werden nur im wirklichen Bedarfsfall eingesetzt. Somit wird ein sparsamer Einsatz von Antriebsenergie vorgenommen. Das den Film im antreibenden Sinne berührende Organ des Ausgleichmechanismus (Rolle 4) greift nicht schlag- oder stoß artig an, sondern zieht infolge der Zwischenschaltung elastischer Glieder zügig und ohne wesentliche Richtungsänderung am Filmband. Da das Bandmaterial reine Zugbeanspruchung am ehesten verträgt, tritt auch in diesem Sinne eine Schonung des Films PA TE N TA N:S ['[i," C II K
1. Laufbildwerfer, insbesondere Schmalfilmbildwerfer, mit in der Vorwickelschleife angeordneter, an einem Schwingarm befestigter Rolle zur Aufrechterhaltung der Vorwickelschleife, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Rolle (4) ein Antriebsglied (11) drehfest verbunden ist, das nur in der die Schleifenmindestgröße bestimmenden Endlage der Rolle mit dem Gerätetriebwerk in Antriebsverbindung steht.
2. Laufbildwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (4) zusammen mit einer Friktionsscheibe (11) auf einer Welle (10) schlupflos befestigt ist, die an dem Schwingarm (12) angeordnet ist, welcher bei großen Gestaltänderungen, der Filmschleife (3) derart ausgelenkt wird, daJ3 hierdurch eine vorübergehende Kupplung der Friktionsscheibe (11) mit einem vom Motor des Gerätes angetriebenen Geräteteil (14) erfolgt.
3. Laufbildwerfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (4) mit einem Belag zur Vergrößerung der Reibung zwischen Film und Rolle versehen ist.
4. Laufbildwerfer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingarm (12) durch Federwirkung in der die maximale Größe der Filmschleife bestimmenden Ruhestellung gehalten wird.
5. Laufbildwerfer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingarm (12) durch sein Gewicht in der Ruhestellung gehalten wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nt. 496 682, 643 428;
USA.-Patentschrift Nr. 1 958 152.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
7Oi 697/?35 9.57
DEST8407A 1954-07-07 1954-07-07 Laufbildwerfer Pending DE1016120B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST8407A DE1016120B (de) 1954-07-07 1954-07-07 Laufbildwerfer

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DEST8407A DE1016120B (de) 1954-07-07 1954-07-07 Laufbildwerfer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1016120B true DE1016120B (de) 1957-09-19

Family

ID=7454491

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST8407A Pending DE1016120B (de) 1954-07-07 1954-07-07 Laufbildwerfer

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DE (1) DE1016120B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2300077A1 (de) * 1972-01-03 1973-07-12 Polaroid Corp Filmkassette

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DE496682C (de) * 1927-01-15 1930-04-29 Etienne Oehmichen Vorrichtung zur Schonung der Filme in Kinematographen
US1958152A (en) * 1930-01-27 1934-05-08 Oehmichen Etienne Device for automatically adjusting the size of the loop in cinematographic apparatus
DE643428C (de) * 1935-03-03 1937-04-08 Kalle & Co Akt Ges Filmvorfuehrungseinrichtung

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