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DE1015911B - Magnetelektrische Maschine mit Sintermagneten - Google Patents

Magnetelektrische Maschine mit Sintermagneten

Info

Publication number
DE1015911B
DE1015911B DEA24731A DEA0024731A DE1015911B DE 1015911 B DE1015911 B DE 1015911B DE A24731 A DEA24731 A DE A24731A DE A0024731 A DEA0024731 A DE A0024731A DE 1015911 B DE1015911 B DE 1015911B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnets
electric machine
magnet
pole
protective covers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA24731A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Bautz
Werner Ludenia
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Original Assignee
Auto Union GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Auto Union GmbH filed Critical Auto Union GmbH
Priority to DEA24731A priority Critical patent/DE1015911B/de
Publication of DE1015911B publication Critical patent/DE1015911B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/22Rotating parts of the magnetic circuit
    • H02K1/28Means for mounting or fastening rotating magnetic parts on to, or to, the rotor structures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Field Magnets Of Synchronous Machinery (AREA)

Description

  • Magnetelektrische Maschine mit Sintermagneten Bei magnetelektrischen Maschinen, die mit magnetischen Werkstoffen aus Sintermaterial versehen sind, ist insbesondere bei hohen Umlaufgeschwindigkeiten die Gefahr sehr groß, daß die Magnetsteine zu Bruch gehen. Risse oder Bruchstellen innerhalb der Magnetsteine haben keinen Einfluß auf die Leistung der magnetelektrischen Maschine, solange die Bruchstücke sich nicht aus dem Paket herauslösen. Oft fallen jedoch die Bruchstücke aus den Sinterpaketen heraus und können dann zu Verklemmungen oder sonstigen Schäden innerhalb der Maschine führen. Durch das Herauslösen größerer oder kleinerer Bruchstücke aus den Sinterpaketen ändert sich die magnetische Energie der Steine. Die Gefahr des Bruches und des Herauslösens von Bruchstücken ist besonders groß bei gesinterten Oxydmagneten.
  • Um diesen Nachteil zu beseitigen, hat man die Pole mit einer Messinghülse umgeben. Diese wird ebenso wie der Dauermagnet durch einen Weicheisenschuh gehalten, der seinerseits wieder durch einen den Dauermagnet durchdringenden unmagnetischen Bronzeschraubbolzen befestigt ist. Die metallische Einfassung macht umständliche Verformungsarbeiten notwendig, erfordert eine besondere Verschraubung und eine verhältnismäßig komplizierte Form des Dauermagneten.
  • Die Erfindung schafft eine wesentliche Vereinfachung dadurch, daß die die Magnete ganz oder teilweise umschließenden Schutzhüllen von mindestens einer Lackschicht mit einer hohen Adhäsionskraft und Zerreißfestigkeit gebildet sind. Eine weitere Vereinfachung kann darin bestehen, daß die Lackschicht oder die Lackschichten lediglich an den Schmalseiten der Magnete vorgesehen sind und die plan an den Breitseiten der jeweiligen Magnete anliegenden Poljoche und Polschuhe die Lackschichten zu die Magnete zur Gänze einkapselnden Schutzhüllen 5 schließen.
  • Statt umständlicher Verformungs- und Montagearbeiten und der Verwendung relativ teuerer und schwerer nichtmagnetischer Metalle für die metallische Einfassung und deren Befestigung kann die Schutzhülle nach der Erfindung durch einen einfachen Lackauftrag erzeugt werden. Diese ist so fest, daß sie den im Betrieb vorkommenden Fliehkräften standhält. Die Schutzhülle kann auch durch ein mehrmaliges Bestreichen mit einem Lack hergestellt werden. Die Abbildung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung in einer Teilansicht eines Magnetschwungrades mit einem Sintermagnet. Der Magnetstein, z. B. ein Sintermagnet 1, liegt mit seiner oberen Breitseite plan am Poljoch 2 eines Magnetschwungrades 3, und die untere Breitseite des Sintermagneten 1 liegt am Polschuh 4 an. An den Schmalseiten des Magnets 1 ist eine Lackschicht oder mehrere Lackschichten 5 vorgesehen. Auftretende Zentrifugalkräfte werden infolge des genauen Aufliegens der beiden Planflächen - der Oberseite des Sintermagneten 1 und der zugehörigen Planfläche des Poljoches 2 -unmittelbar am Poljoch abgestützt. Die Zentrifugalkräfte können sich also nicht im Sinne einer Zerstörung auf den Sintermagnet 1 auswirken.
  • Um ihm aber auch die Möglichkeit zu nehmen, sich in seitlicher Richtung zu verformen und dabei zu Bruch zu gehen, ist der Sintermagnet 1 mit einer Schutzhülle 5 versehen. Der Sintermagnet 1 ist also nur an den Stellen von einer Schutzhülle bedeckt, die nicht vom Polschuh oder vom Poljoch 2 berührt werden. Ein Leistungsabfall der magnetelektrischen Maschine durch Zerstörung des Magnetsteines und ebenso Verklemmungen innerhalb der Maschine sind verhindert. Die plan an den Breitseiten der jeweiligen Magnete 1 anliegenden Poljoche 2 und die Polschuhe 4 schließen die Lackschichten zu die Magnete 1 zur Gänze einkapselnden Schutzhüllen 5.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Magnetelektrische Maschine mit z. B. zwischen Poljochen und Polschuhen liegenden Sintermagneten, die vorzugsweise aus Metalloxyden bestehen und mit Schutzhüllen umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die die Magnete (1) ganz oder teilweise umschließenden Schutzhüllen (5) von mindestens einer Lackschicht mit einer hohen Adhäsion und Zerreißfestigkeit gebildet sind.
  2. 2. Magnetelektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lackschicht oder die Lackschichten lediglich an den Schmalseiten der Magnete (1) vorgesehen sind und die plan an den Breitseiten der jeweiligen Magnete (1) anliegenden Poljoche (2) und Polschuhe (4) die Lackschichten zu die Magnete (1) zur Gänze einkapselnden Schutzhüllen (5) schließen. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 697 596. Zeitschrift »Elektrotechnik und Maschinenbau«, 1943, S. 519.
DEA24731A 1956-04-19 1956-04-19 Magnetelektrische Maschine mit Sintermagneten Pending DE1015911B (de)

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DE1015911B true DE1015911B (de) 1957-09-19

Family

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Cited By (4)

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US3201625A (en) * 1961-03-30 1965-08-17 Westinghouse Electric Corp Dynamoelectric machines
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