DE860289C - Mit einem Dauermagneten fest verbundener Gegenstand - Google Patents
Mit einem Dauermagneten fest verbundener GegenstandInfo
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Description
- Mit einem Dauermagneten fest verbundener Gegenstand Die Erfindung bezieht sich: auf mit Dauermagneten feist verbundene Gegenstände, die beispieleweise vermöge der Wirkung dies Magnetismus ,an jeder Stelle magnetisierharer Flächen festhaftend abgesetzt werden könnet>:. Solche Gegenstände 'haben vor allem als in: Verbindung mit magnetisierbaren Schulungstafeln od. dgl. gebrauchte Figurene, Schriftzeichen, Symbolre oder Modelle für Unterrichtszwecke und zur Rekonstruktion von Bewegungsvorgängen weite Verbreitung gefunden. Auch auf anderen Gebieten, der Technik werden: vielfach Bauteile verwendet, die Magneten enthalten, welche entweder zu schneller Haftbefestigung von Geräten dienen oder aber insbesondere auf edem Gebiet der Sehalteinrichtungen und, zur Umformung von elektrischer Energie bzw, mechanischer Arbeit gebraucht werden. Die Erfindung bezieht sieh auf eine besonders vorteilhafte Gestaltung der Verbindung zwischen. dien Magneten und dien, dem Verwendungszweck entsprechende ausgebildeten Gegenständen, und zwar wird erfindungsgemäß der Magnet von. dem aus unmagnetisc'hem Werkstoff bestehenden Gegenstand allseitig umschlossen. Dies hat viele und wesentliche Vorteile. Vor allem wird vermieden, daß die Oberfläche .des Gegenstandes teils von Flächen des Magnetengebildet wird. Damit ist die Gefahr beseitigt, daß diese Flächen: durch die sichere Wirkung und gegebenenfalls das Aussehen, beeinträchtigende Rostbildungen oder sonstige Korrosionserscheinungen, angegriffen wenden. Außerdem kann die Verbindung in besonders einfacher Weise sehr fest gestaltet werden, ohne daB.hierfür zeitraubende Paßarbeiten oder besonders genaue Zerspanungsarbeiten erforderlich wären. Dieser Vorteil wird insbesondere .dann deutlich, wenn der Magnet gleich bei der Fertigung .des Gegenstandes in diesen eingebettet wird. Hierbei sind dann die Abmessungen des Magneten innerhalb weiter Toleranzen, ohne Einfiuß auf den Fertigungsablauf und die Wirkung. Dies ist insbesondere von wesentlicher Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit einer Reihenfertigung, da sich die für hochwertige Magneten eignenden Werkstoffe nur unter ungünstigen Bedingungen zer= spanend bearbeiten lassen.
- Eine besonders wohlfeile Fertigung wird erreicht, wenn der Gegenstand aus einem Preßstoff hergestellt und der Magnet unmittelbar bei. seiner Fertigung mit ihm verpreßt wird. Der Schutz vor zu Korrosiornserscheinung;en führenden Einflüssen ist dann vollkommen und die Gegenstände selbst zeichnen sich durch gutes Aussehen, Unempfindlichkeit und eine beständige höhe Oberflächengüte aus. Außerdem liegen die Verarbeitungstemperaturen der üblichen, Preßstoffe unterhalb der Grenzen, bei denen eine Schwächung der Fekls,tärke dies Magneten eintritt, so daß diese keiner nachträglichen Behandlung bedürfen. Es ist jedoch auch möglich, die Magnetwerkstoffe in Gegenstände einzubetten und, nachher in an, sich bekannter Weise zu magnetisieren.
- Da die die Magneten auf den Polflächen abdeckende Schicht des sie umschließenden: Werkstoffs dünn gehalten werden kann, tritt eine Schwächung der Maglnetwirkung kaum ein, insbesondere wenn davon, ausgegangen wird, daß die Magnetwerkstoffe ohne Rücksicht auf .die Möglichkeit einer spanabhebenden Bearbeitung ausgewählt we .rdtn können.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand. in drei Ausführungsbeispielen dargestellt, die sich auf magnetisch haftende Gegenstände beziehen. Es zeigt Fig. i eigne teils aufgelbroohen dargestellte Schachfigur in Seitenansicht, Fig. a ein zur Darstellung von Vorgängen im Straßenverkehr dienendes Modell eines .Perisonenkraftw-agens in Seitenansicht, Fig. 3 einen beiderseits brauchbaren Stein für ein Brettspiel, z. B. Dame, im Schnitt.
- Nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. i isst mit dem Bodenteil q. einer aus Preßstoff gefertigten Schachfigur 5 ein im wesentlichen stabförmiger Magnet 6 mit lern Polschuhen 7 und 8 so. verpreßt, daß ,der Magnet 6, 7, 8 allseitig von Preßstoff umgeben ist. Die die Polschuhe 7 und 8 abdeckende Preßstoffschicht ist jedoch nur dünn, um nur einen geringere magnetischen .Widerstand zu erhalten.
- DasAusführungsbei.spiel nachFig.a symbolisiert einen Personenkraftwagen. In seinem Bodenteil ist ein dem Ausführungsbeispiel. nach Fig. i entsprechender Stabmagnet 6 mit den Polschufhen 7 und 8 eingebettet. Sch-ließlidh zeigt die Fig. 3 einen Stein für ein Brettspiel, in, den ein Stahmagnet9 eingebettet ist, welcher nach: oben und unten vorragende Polschufhe io und' i i trägt. Die Dicke der Polschuhe ist so bemessen, diaß die sie beiderseits bedeckende Preßstof£schicht nur dünn ist. So ausgeführte Stenne eignen sich insbesondere für solche Spiele, bei denen gelegentlich mehrere Steine übereixiandergesetzt werden müssen. Bei diesen haftet dann auch der aufgesetzte Stein fest auf dem unteren.
- Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen nurbeispielsweise Verwirklichungen der Erfindung, und diese isst nicht darauf beschränkt. Es :sind, vielmehr noch mannigfaltige andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So ist neben ,der Art und dem Verwendungszweck des den Magneten einschließenden Teils auch dessen Form weitgehend abwandelbar. Es können also mit gleich gutem mErfolg .auch beispielsweiseHufeis:enmagnet_-n, Scheibenmagneten und schließlich durch die Form und den Verwendungszweck der Gegenstände bedingte Sonderformern verarbeitet werden.
- Als Werkstoff für die Gegenstände kommen neben Preßetoffen im weitesten Sinn auch gießbare Stoffe in Form von Isolierstoffen oder Metallen in Frag...
- Anwendungsgebiete für erfindungsgemäß ausgebildete: Gegenstände wurden, schon erwähnt. Die Erfindung kann dabei auch in solchen Fällen verwirklicht werden, bei welchen der den Magneten einschließende, Gegenstand von untergeordneter Bedeutung ist und es in erster Linie darauf ankommt, den Magneten sicher einzubetten bzw. ihn an anderen Bauteilen zu befestigen, ohne an ihm zerspanende Arbeitsgänge vornehmen zu müs,sien. Dies gilt auch für solche Fälle, 4n -denen eineng toleriertes Paßmaß eingehalten werden. müß, da der Magnet dann mit einem Werkstoff umhüllt werden kann, der sich leicht bearbeiten. läßt, so daß in, jedem Fall der `G'erkstoff für den Magneten nur mit Rücksicht auf die angestrebte Wirkung, nicht aber auf die Bearbeitungsmöglichkeit ausgewählt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mit einem Dauermagneten fest verbundener Gegenstand, dadurch gekennzeichnet, daß der .aus unmagnetischem gieß- oder preßharem Ausgangswerkstoff hergestellte Gegenstand den Magneten, allseitig umsch ,ließt. . a. Mit einem Dauermagneten fest verbundener Gegenstand; insbesondere Figur, Schriftzeichen, Symbol, Modell od. dgl., der an jeder Stelle einer magnetisierbaren Fläche haftet, dadurch gekennzeichnet, daß der aus unmägnetisch em gieß- oder preßbarem Ausgangswerkstoff hergestellte Gegenstand (q.) den Magneten (6, 7, 8) allseitig unlösbar umschließt. 3. Gegenstand nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (6, 7, 8 bzw. 9, i o, i i) bei der Fertigung des Gegenstandes aus einem Preßstoff mit diesem verpreßt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG6911A DE860289C (de) | 1951-09-06 | 1951-09-06 | Mit einem Dauermagneten fest verbundener Gegenstand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG6911A DE860289C (de) | 1951-09-06 | 1951-09-06 | Mit einem Dauermagneten fest verbundener Gegenstand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE860289C true DE860289C (de) | 1952-12-18 |
Family
ID=7118312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG6911A Expired DE860289C (de) | 1951-09-06 | 1951-09-06 | Mit einem Dauermagneten fest verbundener Gegenstand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE860289C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1098632B (de) * | 1958-03-12 | 1961-02-02 | Heinz Schackert | Verfahren zur Herstellung starrer, ebener Dauermagnetplatten groesseren Ausmasses |
| DE1122631B (de) * | 1958-05-07 | 1962-01-25 | Erso Vertrieb Adrion & Co | Weichgummiumkleidete Handleuchte mit Haftmagnet |
-
1951
- 1951-09-06 DE DEG6911A patent/DE860289C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1098632B (de) * | 1958-03-12 | 1961-02-02 | Heinz Schackert | Verfahren zur Herstellung starrer, ebener Dauermagnetplatten groesseren Ausmasses |
| DE1122631B (de) * | 1958-05-07 | 1962-01-25 | Erso Vertrieb Adrion & Co | Weichgummiumkleidete Handleuchte mit Haftmagnet |
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