DE10157295A1 - Drehdämpfer - Google Patents
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Abstract
Drehdämpfer zur Dämpfung einer Drehbewegung, insbesondere zur Dämpfung der Drehbewegung einer Gurtwelle in einem Sicherheitsgurt-Aufroller, mit einem Gehäuse (2), mit einem in dem Gehäuse (2) angeordneten, mit einem Dämpfungs-Medium (21) gefüllten, in sich geschlossenen Förderkanal (11) zur Ermöglichung einer Kreislaufförderung des Dämpfungs-Mediums (21) in dem Förderkanal (11), mit einer in dem Gehäuse (2) um eine Drehachse (16) drehbar gelagerten, mit einem zu dämpfenden Drehmoment beaufschlagbaren Welle (15) und mit mindestens einem mit der Welle (15) in Drehmoment übertragenderweise verbundenen, zumindest teilweise in dem Förderkanal (11) angeordneten, drehbar gelagerten Konvektions-Element zur Erzeugung einer Kreislaufförderung des Dämpfungs-Mediums (21) in dem Förderkanal (11).
Description
- Die Erfindung betrifft einen Drehdämpfer zur Dämpfung einer Drehbewegung, insbesondere zur Dämpfung der Drehbewegung in einer Gurtwelle in einem Sicherheitsgurt-Aufroller für Kraftfahrzeuge.
- Die Dämpfung von Drehbewegungen in Sicherheitsgurt-Aufrollern in Kraftfahrzeugen ist seit langem ein Problem. Zahlreiche der bekannten Dämpfer besitzen die Eigenschaft, daß sie lediglich Drehbewegungen um einen Gesamt-Drehwinkel von weniger als 360° dämpfen. Des weiteren sind Drehdämpfer bekannt, die Torsionsstäbe aufweisen, die ein konstantes Kraftniveau unabhängig von der Winkelgeschwindigkeit der zu dämpfenden Drehbewegung besitzen. Derartige Dämpfer sind auf eine Umdrehungszahl zwischen 4 und 5 begrenzt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen möglichst einfachen Drehdämpfer zu schaffen, der eine Drehbewegung um einen beliebigen Drehwinkel möglichst gleichmäßig dämpft.
- Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Der Kern der Erfindung besteht darin, einen in sich geschlossenen, mit einem Dämpfungs-Medium gefüllten Förderkanal vorzusehen. Ein zu dämpfendes Drehmoment wird auf ein Konvektions-Element übertragen, das eine Kreislaufförderung des Dämpfungs-Mediums im Förderkanal und damit eine Dämpfung der Drehbewegung erzeugt.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Zusätzliche Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von sieben Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen. Es zeigen:
- Fig. 1 einen Querschnitt eines Drehdämpfers gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 2 eine Schnittdarstellung gemäß der Schnittlinie II-II in Fig. 1,
- Fig. 3 eine Darstellung gemäß Fig. 2 mit einem Drossel-Schieber in einer anderen Position,
- Fig. 4 einen Querschnitt eines Drehdämpfers gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 5 einen Querschnitt eines Drehdämpfers gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 6 eine Schnittdarstellung gemäß der Schnittlinie VI-VI in Fig. 5,
- Fig. 7 eine Schnittdarstellung eines Drehdämpfers gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 8 eine Schnittdarstellung der Schnittlinie VIII-VIII in Fig. 7,
- Fig. 9 eine Darstellung gemäß Fig. 8 mit einem Drossel-Schieber in einer geänderten Position,
- Fig. 10 eine Schnittdarstellung eines Drehdämpfers gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel,
- Fig. 11 eine Schnittdarstellung gemäß der Schnittlinie XI-XI in Fig. 10,
- Fig. 12 eine Darstellung gemäß Fig. 11 mit einem Drossel-Schieber in einer geänderten Position,
- Fig. 13 eine Schnittdarstellung eines Drehdämpfers gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 14 eine Schnittdarstellung gemäß der Schnittlinie XIV-XIV in Fig. 13,
- Fig. 15 eine Schnittdarstellung eines Drehdämpfers gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel und
- Fig. 16 eine Schnittdarstellung gemäß der Schnittlinie XVI-XVI in Fig. 15.
- Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Drehdämpfers 1 beschrieben. Der Drehdämpfer 1 dient insbesondere der Dämpfung der Drehbewegung einer Gurtwelle in einem Sicherheitsgurt-Aufroller in einem Kraftfahrzeug. Der Drehdämpfer 1 weist ein Gehäuse 2 auf. Das Gehäuse 2 weist im wesentlichen einen rechteckigen Querschnitt mit einer in Fig. 1 links angeordneten halbzylindrischen Auswölbung auf. Das Gehäuse 2 umfaßt eine Bodenplatte 3, eine parallel zu dieser angeordnete Deckplatte 4 sowie eine die Platten 3 und 4verbindende, einen äußeren Rand bildende Seitenwand 5 auf. Die Seitenwand 5 weist zwei zueinander parallele Stirnwände 6 und 7, eine beide verbindende Längswand 8 sowie eine der Längswand 8 gegenüberliegende halbzylindrisch nach außen gewölbte Seitenwand 9 auf. Von der Seitenwand 5 umgeben ist ein die Bodenplatte 3 und die Deckplatte 4 verbindender, in seiner Außenkontur im Querschnitt im wesentlichen rechteckiger Lagerkörper 10 vorgesehen. Von dem Lagerkörper 10 einerseits und der Seitenwand 5 andererseits wird ein Förderkanal 11 begrenzt. Der Förderkanal 11 weist in dem in Fig. 1 dargestellten Schnitt eine im wesentlichen rechteckige Kontur auf. Der Förderkanal 11 ist endlos, d. h. in sich geschlossen ausgebildet und weist einen, in Fig. 3 dargestellten kreisförmigen Kanalquerschnitt auf. Die Ecken 12 des Förderkanals 11 sind abgerundet ausgebildet.
- Die Seitenwand 9 begrenzt zusammen mit der Bodenplatte 3 und der Deckplatte 4 eine zylindrische Kammer 13, die gegenüber dem Förderkanal 11 und der in Fig. 1 rechten Seite offen ist. In der Kammer 13 ist ein als Konvektions-Element ausgebildetes Zahnrad 14 vorgesehen, das auf einer Welle 15 um eine Drehachse 16 drehbar gelagert ist. Die Welle 15 weist im Bereich des gegenüber dem Gehäuse 2 nach außen vorstehenden Abschnitts ein unrundes Profil, insbesondere ein, wie in Fig. 1 dargestelltes Sechskantprofil auf, damit ein zu dämpfendes Drehmoment, das beispielsweise von der Gurtwelle eines Sicherheitsgurt-Aufrollers stammt, auf die Welle 15 übertragen werden kann. Das Zahnrad 14 ragt mit einem Teil, der einen Zentrumswinkel a, a ≍ 90°, besitzt, in einen Förderkanal-Abschnitt 17, der gegenüber dem restlichen Förderkanal 11 einen erweiterten Querschnitt besitzt. Spiegelsymmetrisch bezüglich des Förderkanal-Abschnitts 17 ist in dem Lagerkörper 10 eine gegenüber dem Förderkanal-Abschnitt 17 offene Kammer 18 vorgesehen, in der ein Zahnrad 19, das hinsichtlich eines Durchmessers und der Zähnezahl dem Zahnrad 14 entspricht, um eine Drehachse 20 drehbar gelagert ist. Das Zahnrad 19 ragt ebenfalls mit einem Zentrumswinkel a in den Förderkanal-Abschnitt 17. Die Zahnräder 14 und 19 sind nach Art einer Zahnradpumpe miteinander im Eingriff.
- Der gesamte Förderkanal 11 einschließlich des Förderkanal-Abschnitts 17 ist mit einem Dämpfungs-Medium 21, insbesondere einem Silikon, gefüllt. Das Silikon kann unter Vorspannung, d. h. unter Druck, in dem Drehdämpfer 1 vorgesehen sein, um die Dämpfungskraft des Drehdämpfers 1 zu erhöhen. Im Bereich des der Längswand 8 benachbarten Förderkanal-Abschnitts 22 ist eine Drossel 23 vorgesehen, die von einer Stell-Einheit 24 gesteuert durch eine mit dieser über eine Leitung 25 verbundene Steuer- Einheit 26 betätigbar ist. Die Drossel 23 weist einen Drossel-Schieber 27 auf, dessen Durchmesser geringer ist, insbesondere halb so groß, als der Durchmesser des Förderkanals 11 im Bereich des Förderkanal-Abschnitts 22. Der Drossel-Schieber 27 ist in einer Sack-Bohrung 28, die senkrecht zur Längserstreckungsrichtung des Förderkanal-Abschnitts 22 verläuft und den Förderkanal-Abschnitt 17 mittig durchdringt, verschiebbar geführt. Im Bereich der Längswand 8 ist der Drossel-Schieber 27 durch einen Dichtungsring 29 geführt, die den Förderkanal 11 gegenüber der Umgebung abdichtet. Die Stell-Einheit 24 weist einen durch die Steuer-Einheit 26 betätigbaren Elektromagneten auf, der auf den Drossel-Schieber 27 wirkt. Der Drehdämpfer 1 weist an seiner Außenseite zwei Laschen 30 mit zugehörigen Bohrungen 31 auf, mit denen der Drehdämpfer 1 z. B. an der Karosserie eines Kraftfahrzeugs festlegbar ist.
- Im folgenden wird die Funktionsweise des Drehdämpfers 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben. Beispielsweise bei einem Aufprall eines Kraftfahrzeuges auf ein Hindernis, wird auf den Sicherheitsgurt ein starker Zug ausgeübt, der die Gurtwelle und die über eine Rasteinheit zugeschaltete Welle 15 in eine Drehbewegung versetzt. Durch die Drehbewegung der Welle 15 wird das Zahnrad 14 und damit das mit diesem in Eingriff befindliche Zahnrad 19 in Drehbewegung versetzt. Bei einer Drehung entsprechend den Drehrichtungen 32, 33 wird das Dämpfungs- Medium 21 wie in einer Zahnradpumpe entlang der Förder-Richtung 34 gefördert, so daß in dem in sich geschlossenen Förderkanal 11 eine Kreislaufförderung entsteht. Das entsprechend geförderte Dämpfungs-Medium 21 passiert hierbei die Drossel 23, die den Fluß des Dämpfungs-Mediums 21 und damit die Drehbewegung der Zahnräder 14 und 19 dämpft. Hierdurch wird das auf die Welle 15 wirkende zu dämpfende Drehmoment gedämpft. Die Dämpfungskraft ist in Abhängigkeit von den vorgespeicherten Daten über die Masse des Fahrers und die Heftigkeit des Aufpralls von der Steuer-Einheit 26 steuerbar. Soll eine große Dämpfung erzielt werden, so verbleibt der Drossel-Schieber 27 in der in Fig. 2 dargestellten Ausgangslage. Soll eine geringere Dämpfung erzielt werden, so wird der Drossel- Schieber 27 durch den Elektro-Magneten in der Stell-Einheit 24 in die in Fig. 3 dargestellte Position zurückgezogen. Das Dämpfungsdrehmoment des Drehdämpfers 1 ist als Funktion des Lagewinkels der Welle 15 im wesentlichen konstant. Das Dämpfungsdrehmoment als Funktion der Winkelgeschwindigkeit der Welle 15 steigt jedoch an. Dies ist besonders bei der Verwendung des Drehdämpfers 1 an der Gurtwelle eines Sicherheitsgurt- Aufrollers wichtig, um der Unfallschwere entsprechen zu können.
- Im folgenden wird unter Bezugnahme auf Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Konstruktiv identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen, wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, auf dessen Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv unterschiedliche, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgestellten a. Der wesentliche Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht in der Ausgestaltung der Drossel 23a. Die Drossel 23a weist einen Drossel-Abschnitt 35 im Förderkanal 11 auf, dessen Querschnitt geringer, insbesondere ungefähr die Hälfte, ist, als der Querschnitt des Förderkanals 11 im Bereich des Förderkanal-Abschnitts 22. Hierdurch wird die Strömung des Dämpfungs-Mediums 21 gedämpft. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, daß die Drossel 23a sehr kompakt ausgebildet ist. Ihre Drosselwirkung läßt sich jedoch nicht einstellen.
- Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 5 und 6 ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen, wie beim ersten Ausführungsbeispiel, auf dessen Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv unterschiedliche, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgestellten b. Der wesentliche Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht in der Ausgestaltung der Drossel 23b sowie der Stell-Einheit 24b. Die Drossel 23b weist einen Drossel-Schieber 27b auf, dessen Querschnitt dem des Förderkanals 11 im Bereich des Förderkanal- Abschnitts 22 entspricht. Der in der Sack-Bohrung 28b verschiebbare Drossel-Schieber 27b kann den Förderkanal 11 vollständig versperren. Der Drossel-Schieber 27b weist im Bereich der Stell-Einheit 24b eine Zahnleistung 36 auf, die mit einer Zahnwelle 37 in Eingriff ist. Die Zahnwelle 37 ist durch einen Motor 38 antreibbar, der mit der Steuer-Einheit 26 verbunden ist. Über den Motor 38 kann der Drossel-Schieber 27b kontinuierlich in den Förderkanal-Abschnitt 22 eingeschoben werden und somit die Dämpfungswirkung des Drehdämpfers 1b kontinuierlich verändern. Bei einem Aufprall können somit beispielsweise die Masse und Größe des Fahrers sowie die Heftigkeit des Aufpralls kontinuierlich berücksichtigt werden. Bei einem Aufprall gibt die Steuer-Einheit 26 entsprechende Signale an den Motor 38, der dann den Drossel-Schieber 27b entsprechend positioniert.
- Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 7 bis 9 ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen, wie beim ersten Ausführungsbeispiel, auf dessen Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv unterschiedliche, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgestellten c. Der Drehdämpfer 1c entspricht im wesentlichen dem Drehdämpfer 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel. Dies gilt auch für die Ausgestaltung des Drossel-Schiebers 27c. Der wesentliche Unterschied besteht in der Ausgestaltung der Stell-Einheit 24c. Diese weist einen Elektro-Motor 39 auf, der einen Spindelantrieb 40 antreibt, der mit dem Drossel-Schieber 27c verbunden ist. Bei einem Aufprall kann somit gesteuert durch die Steuer-Einheit 26 die Position des Drossel-Schiebers 27c kontinuierlich verändert werden, wodurch auch die Dämpfungskraft des Drehdämpfers 1c kontinuierlich eingestellt werden kann.
- Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 10 bis 12 eine fünfte Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen, wie beim ersten Ausführungsbeispiel. Konstruktiv unterschiedliche, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgestellten d. Der wesentliche Unterschied besteht darin, daß der Drossel-Schieber 27d teilweise oberhalb des Förderkanals 11 angeordnet ist, wie dies aus Fig. 11 erkennbar ist. Der Drossel- Schieber 27d weist an seinem außenliegenden Ende einen Zahnkranz 41 auf, der mit einem über einen Motor 42 angetriebenen Zahnrad 43verschwenkbar ist. Der Drossel-Schieber 27d ist somit um seine Längsachse verschwenkbar. Im Bereich des Förderkanals 11 weist der Drossel- Schieber 27d eine halbzylindrische Ausnehmung 44 auf. Bei der in Fig. 11 dargestellten Position des Drossel-Schiebers 27d wird der Förderkanal 11 zur Hälfte versperrt. Wird der Drossel-Schieber 27d um seine Längsachse bis zu dem Punkt verschwenkt, an dem die Ausnehmung 44 mit dem Förderkanal 11 fluchtet, so ist dieser vollkommen freigegeben. Durch eine Verschwenkung des Drossel-Schiebers 27d kann somit der Kanalquerschnitt und damit die Dämpfungswirkung des Drehdämpfers 1d verändert werden. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, daß eine relativ geringe Bewegung des Drossel-Schiebers 27d, nämlich eine Verschwenkung um 90° genügt, um diese von einer maximalen Schließstellung in eine Öffnungsstellung zu überführen.
- Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 13 und 14 eine sechste Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen, wie beim ersten Ausführungsbeispiel, auf dessen Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv unterschiedliche, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgestellten e. Der wesentliche Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, daß lediglich ein als Konvektions-Element ausgebildetes Förderrad 45 mit radial vorstehenden Schaufeln 46 in der Kammer 18 vorgesehen ist. Die Seitenwand 9e verläuft parallel zur Längswand 8. Die Schaufeln 46 verlaufen entlang eines Winkelabschnitts mit einem Winkel a in dem Förderkanal-Abschnitt 17e des Förderkanals 11 Die das zu dämpfende Drehmoment aufnehmende Welle 15 ist mit dem Förderrad 45 verbunden und gegenüber dem Gehäuse 2 drehbar gelagert. Als Drossel 23e ist die aus dem zweiten Ausführungsbeispiel bekannte Drossel vorgesehen. Es können jedoch alle anderen Drosseln der bisher beschriebenen Ausführungsbeispiele verwendet werden. Wird ein zu dämpfendes Drehmoment auf die Welle 15 gegeben, so wird das Förderrad 45 in Drehungen versetzt. Die Schaufeln 46 versetzen das Dämpfungs- Medium 21 in eine Kreislaufströmung, die in der Drossel 23e gedämpft wird, wodurch dann die Drehbewegung gedämpft wird. Vorteilhaft an dieser Ausführungsform ist die besonders kompakte Anordnung.
- Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 15 und 16 eine siebte Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen, wie beim ersten Ausführungsbeispiel, auf dessen Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv unterschiedliche, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgestellten f. Das Gehäuse 2f weist im wesentlichen denselben Aufbau auf, wie das gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel. Der Unterschied gegenüber dem sechsten Ausführungsbeispiel besteht in der Ausgestaltung des Förderrades 47. Dieses ist um die Drehachse 20 drehbar gelagert. Das Förderrad 47 ist in der Kammer 18 exzentrisch gelagert, d. h. die Drehachse 20 liegt bei dem Schnitt gemäß Fig. 15 rechts von dem eigentlichen Zentrum der Kammer 18. Das Förderrad 47 weist eine Nabe 48 auf, an der gleichmäßig über den Umfang verteilt Schieber 49 vorgesehen sind, die in die Nabe 48 einschiebbar sind. Die Schieber 49 sind durch Federn 50 nach außen vorgespannt und liegen an der Innenseite der Kammer 18 an. Im Bereich des Förderkanal-Abschnitts 17f sind die Schieber 49 maximal ausgefahren. An der um 180° versetzten Innenseite der Kammer 18 sind die Schieber 49 maximal eingefahren. Ein Vorteil der Anordnung ist, daß eine sehr kompakte Anordnung gewährleistet ist. Im Vergleich zu einem Laufrad, mit Schaufeln, wie an der linken Seite des Förderrades 47, ist die Breite der Kammer 18 geringer. Durch das Andrücken der Schieber an die Wand der Kammer 18 wird darüber hinaus eine möglichst gute Abdichtung und damit möglichst gute Förderung erzielt. Als Drossel 23f kommen alle in den bisherigen Ausführungsbeispielen beschriebenen Drosseln in Frage.
Claims (10)
1. Drehdämpfer zur Dämpfung einer Drehbewegung, insbesondere zur
Dämpfung der Drehbewegung einer Gurtwelle in einem
Sicherheitsgurt-Aufroller,
a) mit einem Gehäuse (2; 2e; 2f),
b) mit einem in dem Gehäuse (2; 2e; 2f) angeordneten, mit
einem Dämpfungs-Medium (21) gefüllten, in sich
geschlossenen Förderkanal (11) zur Ermöglichung einer
Kreislaufförderung des Dämpfungs-Mediums (21) in dem Förderkanal (11),
c) mit einer in dem Gehäuse (2; 2e; 2f) um eine Drehachse (16;
20) drehbar gelagerten, mit einem zu dämpfenden
Drehmoment beaufschlagbaren Welle (15) und
d) mit mindestens einem mit der Welle (15) in Drehmoment
übertragenderweise verbundenen, zumindest teilweise in dem
Förderkanal (11) angeordneten, drehbar gelagerten
Konvektions-Element zur Erzeugung einer Kreislaufförderung des
Dämpfungs-Mediums (21) in dem Förderkanal (11).
2. Drehdämpfer gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem
Förderkanal (11) eine Drossel (23 bis 23f) angeordnet ist.
3. Drehdämpfer gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Drosselwirkung der Drossel (23; 23b; 23c; 23d) in dem Förderkanal (11)
veränderbar ist.
4. Drehdämpfer gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Drossel (23; 23b; 23c) einen in den Förderkanal (11) einschiebbaren
Drossel-Schieber (27; 27b; 27c) aufweist.
5. Drehdämpfer gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei nach Art einer Zahnradpumpe wirkende
Konvektions-Elemente vorgesehen sind.
6. Drehdämpfer gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Konvektions-Elemente Zahnräder (14, 19) sind.
7. Drehdämpfer gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das mindestens eine Konvektions-Element als Förderrad (45,
47) mit radial abstehenden Schaufeln (46; 49) ausgebildet ist.
8. Drehdämpfer gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Förderrad (45, 47) in einer zumindest teilweise zylindrischen Kammer (18)
drehbar gelagert ist.
9. Drehdämpfer gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Förderrad (47) in der Kammer (18) exzentrisch gelagert ist.
10. Drehdämpfer gemäß einem der Ansprüche 7 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schaufeln (49) an einer Nabe (48) befestigt und in diese
elastisch einschiebbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001157295 DE10157295A1 (de) | 2001-11-22 | 2001-11-22 | Drehdämpfer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001157295 DE10157295A1 (de) | 2001-11-22 | 2001-11-22 | Drehdämpfer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10157295A1 true DE10157295A1 (de) | 2003-07-03 |
Family
ID=7706574
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001157295 Withdrawn DE10157295A1 (de) | 2001-11-22 | 2001-11-22 | Drehdämpfer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10157295A1 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19902483C2 (de) * | 1999-01-22 | 2001-12-13 | Breed Automotive Tech | Sicherheitsgurtaufroller |
-
2001
- 2001-11-22 DE DE2001157295 patent/DE10157295A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19902483C2 (de) * | 1999-01-22 | 2001-12-13 | Breed Automotive Tech | Sicherheitsgurtaufroller |
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