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DE10156204A1 - Baumrost - Google Patents

Baumrost

Info

Publication number
DE10156204A1
DE10156204A1 DE10156204A DE10156204A DE10156204A1 DE 10156204 A1 DE10156204 A1 DE 10156204A1 DE 10156204 A DE10156204 A DE 10156204A DE 10156204 A DE10156204 A DE 10156204A DE 10156204 A1 DE10156204 A1 DE 10156204A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt element
head
individual elements
tree grate
grate according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE10156204A
Other languages
English (en)
Other versions
DE10156204B4 (de
Inventor
Axel Herber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MeierGuss Limburg GmbH
Original Assignee
Breyden GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Breyden GmbH filed Critical Breyden GmbH
Priority to DE10156204A priority Critical patent/DE10156204B4/de
Priority to EP02018055A priority patent/EP1302594A3/de
Publication of DE10156204A1 publication Critical patent/DE10156204A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10156204B4 publication Critical patent/DE10156204B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C9/00Special pavings; Pavings for special parts of roads or airfields
    • E01C9/004Pavings specially adapted for allowing vegetation
    • E01C9/005Coverings around trees forming part of the road

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)
  • Supports For Plants (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Baumrost zum Abdecken des Wurzelbereichs von Bäumen, bestehend aus mehreren gusseisernen Einzelelementen (1, 1'), welche über flanschartige Nocken (2) mit Verbindungselementen an der Unterseite aneinander gekoppelt sind. DOLLAR A Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfach herstellbare Verbindung für Einzelelemente (1, 1') eines Baumrostes zu schaffen. DOLLAR A Gekennzeichnet ist der erfindungsgemäße Baumrost dadurch, dass die Einzelelemente (1, 1') lagegesichert und kraftschlüssig mit mindestens einem zwischen diesen einzufügenden Bolzenelement (3) mit Querloch (4) miteinander verbunden sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Baumrost nach dem Oberbegriff des Schutzanspruches 1.
  • Mit Baumrosten aus Gusseisen wird der Wurzelbereich von Bäumen abgedeckt. Sie werden aus einer Anzahl von Einzelelementen mit Verbindungselementen zu einer geschlossenen Einheit zusammengefügt und besitzen eine innere Öffnung für den Baumstamm sowie eine geschlitzte Oberfläche für die Belüftung und Bewässerung des Wurzelbereichs. Dabei können noch zusätzliche abdeckbare Versorgungsöffnungen in den Randbereichen vorgesehen sein. Im äußeren Bereich werden Baumroste auf ein geeignetes Fundament aufgelegt.
  • Bekannt ist aus der DE 87 05 372 U1 ein gusseiserner Baumrost mit flanschartigen Nocken zum Ansetzen der Verbindungselemente an der Unterseite der einzelnen Segmente. Diese Nocken befinden sich jeweils an den Stoßstellen der Segmente, verlaufen rechtwinklig zur Segmentoberfläche und besitzen horizontale Bohrungen zum Verschrauben. Nachteilig ist bei dieser Verbindungsart, dass die Querbohrungen in den Nocken nur mit Kernen realisiert werden können, die von Hand in die Gießform eingelegt werden müssen. Schon kleinste Fehler bei der Positionierung der Kerne machen dabei möglicherweise aufwändige Nacharbeit erforderlich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfach herstellbare Verbindung für Einzelelemente von Baumrosten zu schaffen.
  • Der erfindungsgemäße Baumrost besitzt die im Patentanspruch 1 genannten Merkmale. Weitere Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Der Baumrost ist gekennzeichnet durch Einzelelemente, welche lagegesichert und kraftschlüssig mit mindestens einem zwischen diesen einzufügenden Bolzenelement mit Querloch miteinander verbunden sind. Jedes Einzelelement weist jeweils im Bereich der zugeordneten, flanschartigen Nocken eine frei ausformbare, in vertikaler Richtung durchgehende Aussparung mit einer Aufweitung im oberen Bereich auf. Diese bildet eine Auflagefläche für einen Kopf des Bolzenelementes.
  • An den flanschartigen Nocken befindet sich jeweils ein zur Unterseite hin offener Schlitz für den Durchgriff eines Verbindungselementes. Das vorzugsweise kernlos herstellbare Bolzenelement besteht im Wesentlichen aus einem Kopf mit Auflage- und/oder Anlageflächen sowie einem Fortsatz mit Querloch, dessen Form und Lage auf die Gestaltung der Aussparung in vertikaler Richtung und des zur Unterseite hin offenen Schlitzes abgestimmt ist. Dabei besitzt der Fortsatz mit Querloch vorzugsweise eine Hinterschneidung und das kopfseitige Ende des Bolzenelementes ist etwas dünner als der Bereich um das Querloch.
  • An den Einzelelementen des Baumrostes entspricht der Konturverlauf der Aussparung in vertikaler Richtung im Wesentlichen der notwendigen Formschräge für die gießtechnische Herstellung und dementsprechend ist auch die Gestaltung der Hinterschneidung am Bolzenelement passgenau darauf abgestimmt.
  • In einer ersten Ausführungsform können sowohl die vertikal ausgerichtete Aussparung als auch die Auflagefläche für den Kopf des Bolzenelementes nach einer Seite hin offen sein, so dass das Bolzenelement seitlich in den Gusskörper einzuschieben ist und der Kopf im Wesentlichen bündig mit der Oberfläche der Anordnung abschließt. Alternativ dazu können die Einzelelemente auch eine kreisförmige oder rechteckige Auflagefläche für den Kopf des Bolzenelementes und/oder einer Begrenzungsrippe zur Außenseite hin versehen sein. Dann ist das Bolzenelement im montierten Endzustand rundum eingefasst und der Kopf schließt im Wesentlichen bündig mit der Oberfläche der Anordnung ab. Bei einer dritten Variante sind an den Einzelelementen sowohl die vertikal ausgerichtete Aussparung als auch die Auflagefläche für den Kopf des Bolzenelementes nach einer Seite hin offen. Das Bolzenelement wird in diesem Fall ebenfalls seitlich eingeschoben. Dabei befindet sich der Kopf aber in einer Führungsnut und wird weitgehend von einem vorspringenden Steg überdeckt, welcher mit der Oberfläche der Anordnung bündig ist.
  • Durch die Erfindung ergibt sich eine sichere Verbindung für Baumroste. Sowohl die Baumrostsegmente selbst als auch die an den Verbindungsstellen einzufügenden Bolzenelemente lassen sich einfach und kernlos aus Gusseisen herstellen. Mit dem Anziehen der erforderlichen Schraube im Querloch entsteht eine belastbare, formschlüssige Verbindung, weil der Kopf des Bolzenelementes an der Oberseite in seiner Aufnahme sowie die Formschrägen an den einander zugewandten Flächen von Bolzenelement und Nocken in ihrer Lage fixiert sind.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Jeweils den Verbindungsbereich von Einzelelementen eines Baumrostes zeigt:
  • Fig. 1 in der Seitenansicht mit Schnitt,
  • Fig. 2 in der Draufsicht,
  • Fig. 3 die Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 in einer perspektivischen Ansicht,
  • Fig. 4 eine weitere Ausführungsform mit einer seitlichen Begrenzung für ein Bolzenelement in einer perspektivischen Ansicht und
  • Fig. 5 eine weitere Ausführungsform mit einer Führungsnut für ein Bolzenelement in einer perspektivischen Ansicht.
  • Der Baumrost besteht aus gusseisernen Einzelelementen 1, 1' mit einer rostförmigen Oberfläche aus gusseisernen Stegen und Schlitzen. Verbunden werden die Einzelelemente 1, 1' über angeformte flanschartige Nocken 2 an der Unterseite.
  • Zwischen die Nocken 2 wird dazu ein Bolzenelement 3 mit Querloch 4 eingefügt. Dafür besitzen die Einzelelemente 1, 1' jeweils im Bereich der Nocken 2 eine frei ausformbare, in vertikaler Richtung durchgehende Aussparung mit einer Aufweitung im oberen Bereich, die als Auflagefläche 5 für den Kopf des Bolzenelementes 3 dient. Weiterhin befindet sich an den Nocken 2 jeweils ein zur Unterseite hin offener Schlitz 6 für den Durchgriff eines Verbindungselementes, vorzugsweise einer Schraube. Nach dem Anziehen der Schraube sind die Einzelelemente 1, 1' lagegesichert und kraftschlüssig miteinander verbunden. Bei der mit den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Ausführungsform können sowohl die vertikal ausgerichtete Aussparung als auch die Auflagefläche 5 für den Kopf des Bolzenelementes 3 nach einer Seite hin offen sein. Das Bolzenelement 3 kann seitlich in den Gusskörper eingeschoben werden und der Kopf schließt bündig mit der Oberfläche der Einzelelemente 1, 1' ab. Alternativ dazu können die Einzelelemente 1, 1' auch mit einer kreisförmigen Auflagefläche 5 für den Kopf des Bolzenelementes 3 und einer Begrenzungsrippe 7 zur Außenseite hin versehen sein. Dies zeigt Fig. 4, wobei das Bolzenelement 3 rundum eingefasst ist und der Kopf auch bündig mit der Oberfläche der Anordnung abschließt.
  • Bei der dritten Variante nach Fig. 5 sind an den Einzelelementen 1, 1' sowohl die vertikal ausgerichtete Aussparung im Bereich des Nockens 2 als auch die Auflagefläche 5 für den Kopf des Bolzenelementes 3 zur Seite hin offen. Der Kopf des Bolzenelementes 3 befindet sich hierbei in einer seitlich offenen Führungsnut 8, wird aber weitgehend von einem vorspringenden Steg 9 überdeckt, so dass die in vielen Fällen strukturierte Oberfläche des Baumrostes auch im Bereich der Verbindung bis an den Rand reicht.

Claims (9)

1. Baumrost zum Abdecken des Wurzelbereichs von Bäumen, bestehend aus mehreren gusseisernen Einzelelementen, welche über flanschartige Nocken mit Verbindungselementen an der Unterseite aneinander gekoppelt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelelemente (1, 1') lagegesichert und kraftschlüssig mit mindestens einem zwischen diesen einzufügenden Bolzenelement (3) mit Querloch (4) miteinander verbunden sind.
2. Baumrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelelemente (1, 1') jeweils im Bereich der zugeordneten, flanschartigen Nocken (2) eine frei ausformbare, in vertikaler Richtung durchgehende Aussparung mit einer Aufweitung im oberen Bereich aufweisen, die eine Auflagefläche (5) für einen Kopf des Bolzenelementes (3) bildet.
3. Baumrost nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die flanschartigen Nocken (2) jeweils einen zur Unterseite hin offenen Schlitz (6) für den Durchgriff eines Verbindungselementes aufweisen.
4. Baumrost nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das vorzugsweise kernlos herstellbare Bolzenelement (3) im Wesentlichen aus einem Kopf mit Auflage- und/oder Anlageflächen sowie einem Fortsatz mit Querloch (4) besteht, dessen Form und Lage auf die Gestaltung der Aussparung in vertikaler Richtung und des Schlitzes (6) abgestimmt ist.
5. Baumrost nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz mit Querloch (4) am Bolzenelement (3) vorzugsweise eine Hinterschneidung besitzt, wobei das kopfseitige Ende etwas dünner als der Bereich um das Querloch (4) ist.
6. Baumrost nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den Einzelelementen (1, 1') die Kontur der Aussparung in vertikaler Richtung im Wesentlichen der notwendigen Formschräge für die gießtechnische Herstellung entspricht und dass die Gestaltung der Hinterschneidung am Bolzenelement (3) darauf abgestimmt ist.
7. Baumrost nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den Einzelelementen (1, 1') sowohl die vertikal ausgerichtete Aussparung als auch die Auflagefläche (5) für den Kopf des Bolzenelementes (3) nach einer Seite hin offen sind, so dass das Bolzenelement (3) seitlich einzuschieben ist und der Kopf im Wesentlichen bündig mit der Oberfläche der Anordnung abschließt.
8. Baumrost nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelelemente (1, 1') mit einer kreisförmigen oder recheckigen Auflagefläche (5) für den Kopf des Bolzenelementes (3) und/oder einer Begrenzungsrippe (7) zur Außenseite hin versehen sind, so dass das Bolzenelement (3) im montierten Zustand der Anordnung rundum eingeschlossen ist und der Kopf im Wesentlichen bündig mit der Oberfläche der Anordnung abschließt.
9. Baumrost nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den Einzelelementen (1, 1') sowohl die vertikal ausgerichtete Aussparung als auch die Auflagefläche (5) für den Kopf des Bolzenelementes (3) nach einer Seite hin offen sind, so dass das Bolzenelement (3) seitlich in eine Führungsnut (8) einzuschieben ist und ein mit der Oberfläche der Anordnung bündiger Steg (9) den Kopf weitgehend überdeckt.
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DE10156204B4 DE10156204B4 (de) 2005-11-24

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