DE10156052A1 - Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung der Ventile für einen Verbrennungsmotor - Google Patents
Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung der Ventile für einen VerbrennungsmotorInfo
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Abstract
Es wird ein Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung der Ventile eines Verbrennungsmotors bereitgestellt, welches die Ausbreitung eines Steuerbetrages und ein unerwartetes Lösen eines Verriegelungsstiftes verhindert. Das Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung der Ventile ist ausgestattet mit Stellantrieben (15 und 16), die mit Nockenwellen (15C und 16C) verbunden sind, hydraulischen Druckversorgungseinheiten (19 und 20) zum Antreiben der Stellantriebe und einer Steuereinheit (21A) zum Steuern eines hydraulischen Drucks für die Stellantriebe in Abhängigkeit der Motorbetriebszustände, während eine relative Phase der Nockenwellen gegenüber den Kurbelwellen verändert wird. Der Stellantrieb schließt ein einen Verriegelungsmechanismus zum Einstellen der relativen Phase in eine Verriegelungsposition und einen Lösemechanismus zum Lösen des Verriegelungsmechanismus in Antwort auf einen vorbestimmten hydraulischen Druck. Die Steuereinheit stellt eine Grenze des Steuerbereichs klein ein, wenn die Steuereinheit den Verriegelungsmechanismus betreibt, um die relative Phase innerhalb eines vorbestimmten Bereichs der Verriegelungsposition zu steuern.
Description
Diese Anmeldung basiert auf der in Japan am 8. Mai 2001
eingereichten Anmeldung Nr. 2001-137642, deren Inhalte
hiermit durch Bezugnahme eingeschlossen werden.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein ausgedrückt
auf ein Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung der Ventile
für einen Verbrennungsmotor zur Steuerung der zeitlichen
Betriebsabstimmung der Einlassventile und Auslassventile des
Motors in Abhängigkeit der Betriebszustände des Motors.
In den letzten Jahren sind die gesetzlichen Regelungen, die
in Verbindung mit dem Ausstoß von schädlichen Stoffen oder
Substanzen in die Atmosphäre, die im Abgas eines Motors, der
in ein Motorfahrzeug oder ein Automobil eingebaut ist,
enthalten sind, aus Sicht des Umweltschutzes immer strenger
geworden. Unter diesen Umständen gibt es eine große Nachfrage
nach einer Verminderung des Ausstoßes schädlicher Stoffe oder
Substanzen, die in den Abgasen von Verbrennungsmotoren
enthalten sind.
Im allgemeinen waren hierzu zwei Arten von Verfahren zur
Verminderung der schädlichen Abgaskomponenten bekannt. Ein
Verfahren ist auf die Verminderung schädlicher Gase, die
direkt von dem Verbrennungsmotor (nachfolgend vereinfacht als
Motor bezeichnet) ausgestoßen werden, gerichtet, während das
andere Verfahren auf die Verminderung schädlicher Komponenten
durch nachträgliche Behandlung der Motorabgase mit Hilfe
eines katalytischen Umwandlers (nachfolgend vereinfacht als
Katalysator bezeichnet), der in einem mittleren Abschnitt der
Abgasanlage des Motors eingebaut ist, gerichtet.
Wie im Stand der Technik bekannt ist, ist in dem oben
angesprochenen Katalysator die Reaktion zum Umwandeln der
schädlichen in harmlose Gaskomponenten schwierig oder
unmöglich, solange die Temperatur des Katalysators nicht
einen vorbestimmten Wert erreicht hat. Folglich ist es eine
wichtige Anforderung, die Temperatur des Katalysators zügig
zu erhöhen oder zu steigern, selbst wenn der
Verbrennungsmotor beispielsweise im Zuge des Anlassvorganges
sich im kalten Zustand befindet (d. h. im Zustand niedriger
Temperatur).
In diesem Zusammenhang ist es ebenso bekannt, dass in den
meisten bisher bekannten Verbrennungsmotoren Noppenwellen,
welche eine wesentliche Rolle beim Bestimmen der zeitlichen
Abstimmung zum Öffnen und Schließen der Einlass- und
Auslassventile spielen, so angeordnet sind, um durch eine
Kurbelwelle mittels Steuerriemen (oder Steuerketten)
rotierend angetrieben zu werden.
Dementsprechend wird die zeitliche Abstimmung zum Öffnen und
Schließen der Einlass- und Auslassventile (welche zeitliche
Abstimmung auch als Nockenwinkel bezeichnet werden kann)
derart gesteuert, um gegenüber dem Kurbelwellenwinkel
konstant zu bleiben, ungeachtet der Tatsache, dass die
erforderliche zeitliche Abstimmung der Ventile sich in
Abhängigkeit von den Betriebszuständen des Motors verändern
kann.
Allerdings wurde in den letzten Jahren ein Steuersystem zur
zeitlichen Abstimmung der Ventile, das ausgelegt ist, um zum
Verändern oder Modifizieren der zeitlichen Abstimmung der
Ventile in der Lage zu sein, für praktische Anwendungen mit
Blick auf eine Verbesserung der Kraftstoffkostenleistung des
Motors bei gleichzeitiger Sicherstellung einer verbesserten
Abgasqualität angewendet.
Ein Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung der Ventile dieser
Art ist beispielsweise in der japanischen Offenlegungsschrift
Nr. 324613/1997 (JP-A-9-324613) offenbart.
Das in der oben genannten Veröffentlichung offenbarte
Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung der Ventile schließt
einen variablen Mechanismus zur zeitlichen Abstimmung der
Ventile (verkürzt auch als VVT Mechanismus bezeichnet) ein,
der aus Schaufelrädern besteht, die jeweils rotierbar
innerhalb eines Gehäuses zum Verändern der Phase (oder der
Winkelposition) der Nockenwellen, die zum Betätigen der
Einlassventile und der Auslassventile eingesetzt werden,
angeordnet sind. Eine Beschreibung hinsichtlich der Anordnung
der Schaufelräder wird später gegeben werden.
In diesem Zusammenhang sollte jedoch erwähnt werden, dass das
Schaufelrad des variablen Mechanismus zur zeitlichen
Abstimmung der Ventile während des Motoranlassvorganges im
wesentlichen in einer Mittelposition (entsprechende
Anlassposition) gehalten ist, um die relative
Winkelverschiebung des Nockenwinkels gegenüber dem
Kurbelwellenwinkel zu steuern oder zu regulieren und um die
Steuerung oder Regulierung nach Ablauf eines vorbestimmten
Zeitraumes zu lösen.
Um ein besseres Verständnis des Konzepts der vorliegenden
Erfindung zu erhalten, wird zunächst eine Beschreibung bisher
bekannter oder herkömmlicher Steuersysteme zur zeitlichen
Abstimmung der Ventile von Verbrennungsmotoren gegeben.
Fig. 11 ist ein funktionelles Blockdiagramm, das allgemein und
schematisch eine Konfiguration eines herkömmlichen
Steuersystems für die zeitliche Abstimmung der Ventile eines
Verbrennungsmotors zusammen mit mehreren Zubehörteilen des
Motors zeigt.
Mit Bezug auf Fig. 11 sind zusammen mit einem Einlasskanal 4
zum Zuführen der Luft in einen innerhalb des/der Zylinder(s)
des Motors 1 definierten Brennraum ein Luftfilter 2 zum
Reinigen der angesaugten Luft und ein Luftmesser 3 zum Messen
der Menge oder Flussrate der angesaugten Luft angeordnet.
Weiterhin sind in dem Einlasskanal 4 eine Drosselklappe 5 zum
Anpassen oder Regulieren der angesaugten Luftmenge (d. h. der
Menge oder Flussrate der angesaugten Luft), um dadurch die
Leistung des Motors 1 zu steuern, ein Leerlaufsteuerventil
(vereinfacht auch als ISCV bezeichnet) 6 zum Anpassen oder
Regulieren des angesaugten Luftflusses, der die Drosselklappe
umgeht um hierdurch die Drehzahlsteuerung des Motors im
Leerlaufbetrieb durchzuführen, und ein Benzineinspritzer 7
zum Zuführen oder Einspritzen einer Benzinmenge, die mit der
angesaugten Luftmenge konform geht, eingebaut.
Zusätzlich ist innerhalb des Brennraumes des Motors 1 eine
Zündkerze 8 zum Erzeugen einer Funkenentladung zum Auslösen
der Verbrennung des Luftkraftstoffgemisches, das in die
innerhalb des Zylinders definierte Brennkammer zugeführt ist,
vorgesehen. Zu diesem Zweck ist die Zündkerze 8 elektrisch
mit einer Zündspule 9 verbunden, die elektrische Energie mit
hoher Spannung an die Zündkerze 8 liefert.
Ein Abgasrohr 10 ist zum Abführen des Abgases, das aus der
Verbrennung des Luftkraftstoffgemisches innerhalb des
Motorzylinders entsteht, vorgesehen. Ein O2-Sensor 11 und ein
Katalysator 12 sind in dem Abgasrohr 10 angeordnet. Der O2-
Sensor 11 dient zum Ermitteln des in dem Abgas enthaltenen
Restgehaltes an Sauerstoff.
Der katalytische Umwandler oder Katalysator 12, der durch
einen an sich bekannten Dreiwegekatalysator gebildet ist, ist
in der Lage, simultan schädliche Gaskomponenten wie HC
(Kohlenwasserstoff), CO (Kohlenmonoxyd) und NOx (Stickoxyde),
die in dem Abgas enthalten sind, zu beseitigen.
Eine zum Ermitteln des Kurbelwinkels ausgelegte Sensorplatte
13 ist auf einer Kurbelwelle (nicht dargestellt) montiert, um
mit dieser zu rotieren. Die Sensorplatte 13 ist mit einem
Vorsprung (nicht dargestellt) in einem vorbestimmten
Kurbelwinkel auf deren äußeren Umfang vorgesehen.
Ein Kurbelwinkelsensor 14 ist in einer diametral
gegenüberliegenden Position zu dem äußeren Umfang der
Sensorplatte 13 installiert, um die Winkelposition der
Kurbelwelle in Zusammenwirken mit der Sensorplatte 13 zu
ermitteln. Somit kann der Kurbelwinkelsensor 14 ein
elektrisches Anzeigesignal des Kurbelwinkels, das heißt das
Kurbelwinkelsignal, erzeugen, jedesmal wenn der Vorsprung der
Sensorplatte 13 den Kurbelwinkelsensor 14 passiert. Auf diese
Weise kann die Rotationsposition oder Winkelposition
(Kurbelwinkel) der Kurbelwelle ermittelt werden.
Der Motor 1 ist mit Ventilen ausgestattet, um das Einlassrohr
4 und das Auslassrohr 10 in Kommunikation miteinander zu
bringen, wobei die zeitliche Abstimmung zum Betreiben der
Einlass- oder Auslassventile durch die Nockenwellen bestimmt
wird, welche mit der halben Geschwindigkeit derjeniger der
Kurbelwelle rotiert werden, wie nachfolgend beschrieben wird.
Stellantriebe 15 und 16 zum anpassenden Einstellen der
Nockenphasen sind dazu ausgelegt, die zeitliche Abstimmung
zum Betätigen oder Antreiben der Einlass- bzw. Auslassventile
zu verändern.
Genauer gesagt weisen beide Stellantriebe 15 und 16 eine
verzögernde hydraulische Kammer und eine vorschiebende
hydraulische Kammer auf, die voneinander (wie später
beschrieben) getrennt sind, um die Rotations- oder
Winkelpositionen (Phasen) der Nockenwellen 15c bzw. 16c
gegenüber der Kurbelwelle zu verändern oder zu variieren.
Nockenwinkelsensoren 17 und 18 sind in Positionen diametral
gegenüber dem äußeren Umfang von Nockenwellen-
Winkeldetektorplatten (nicht dargestellt) vorgesehen, um die
Winkelpositionen der Nocken (das heißt die Nockenwinkel oder
-phasen) durch Zusammenwirken mit der Sensorplatte zu
ermitteln. Genauer gesagt ist jeder der Nockenwinkelsensoren
17 und 18 zum Erzeugen eines Pulssignals (das heißt eines
Nockenwinkelsignals) ausgelegt, welches den Nockenwinkel in
Antwort auf einen Vorsprung, der auf dem äußeren Umfang der
zugehörigen Nockenwinkel-Detektorsensorplatte gebildet ist,
in ähnlicher Weise wie der vorstehend beschriebene
Kurbelwinkelsensor 14 anzeigt. Auf diese Weise ist es
möglich, die Nockenwinkel (oder Winkelpositionen der
Nockenwellen) zu ermitteln.
Ölsteuerventile (verkürzt auch als OCV bezeichnet) 19 und 20
bilden im Zusammenwirken mit Ölpumpen (nicht dargestellt)
hydraulische Druckversorgungseinheiten und dienen zu Steuern
oder Regulieren des an die einzelnen Stellantriebe 15 und 16
gelieferten hydraulischen Drucks, um dadurch die Nockenphasen
zu steuern. Die Ölpumpe ist dazu ausgelegt, Öl unter einem
vorbestimmten hydraulischen Druck zu fördern.
Eine elektronische Steuereinheit (vereinfacht auch als ECU
bezeichnet) 21, die durch einen Mikrocomputer oder
Mikroprozessor gebildet sein kann, dient als
Steuereinrichtung des Verbrennungsmotorsystems. Die ECU 21
dient unter anderem zum Steuern der Benzineinspritzer 7 und
der Zündkerzen 8 sowie der Nockenphasen (Winkelphasen der
Nocken) der Stellantriebe 15 und 16 in Abhängigkeit von den
Betriebszuständen des Motors, wie sie von den verschiedenen
Sensoren wie dem Luftmesser 3, dem O2-Sensor 11, dem
Kurbelwinkelsensor 14 und den Nockenwinkelsensoren 17 und 18
ermittelt werden.
Darüber hinaus ist in Verbindung mit der Drosselklappe 5 ein
Drosselklappen-Positionssensor (in der Figur nicht
dargestellt) zum Ermitteln des Öffnungsgrades der
Drosselklappe vorgesehen, während ein Wassertemperatursensor
für den Motor 1 zum Ermitteln der Temperatur des Kühlwassers
vorgesehen ist. Der ermittelt Öffnungsgrad der Drosselklappe
und die ermittelte Kühlwassertemperatur werden ebenso in die
ECU 21 eingegeben wie die Informationen, welche den
Betriebszustand des Motors 1 kennzeichnen, ähnlich zu den
verschiedenen oben genannten Sensorinformationen.
Nachfolgend wird der herkömmliche Motorsteuerungsbetrieb, der
durch das in der Fig. 11 dargestellte Steuersystem zur
zeitlichen Abstimmung der Ventile des Standes der Technik
durchgeführt wird, beschrieben. Zunächst misst der Luftmesser
3 die Luftmenge (Flussrate der angesaugten Luft), die dem
Motor 1 zugeführt wird, wobei die Ausgabe des Luftmessers 3
an die ECU 21 als Information, welche den Betriebszustand des
Motors kennzeichnet, gegeben wird.
Die elektronische Steuereinheit oder ECU 21 bestimmt
arithmetisch die Kraftstoffmenge, welche der gemessenen
Luftmenge entspricht, um dementsprechend den
Benzineinspritzer 7 anzutreiben oder zu betätigen.
Gleichzeitig steuert die ECU 21 die Zeitdauer für die
elektrische Anregung der Zündspule 18 sowie die zeitliche
Abstimmung für deren Unterbrechung, um dadurch eine
Funkenentladung an der Zündkerze 8 zu erzeugen, um zu einem
geeigneten Zeitpunkt das Luft-Kraftstoff-Gemisch, das in der
innerhalb des Motorzylinders gebildeten Brennkammer geladen
ist, zu entzünden.
Andererseits dient die Drosselklappe 5 zum Einstellen oder
Regulieren der Menge angesaugter Luft, die zu dem Motor
gefördert wird, um dadurch entsprechend das durch den Motor 1
erzeugte Drehmoment bzw. die durch den Motor erzeugte Kraft
zu steuern. Das durch die Verbrennung des Luft-Kraftstoff-
Gemisches innerhalb der Zylinder des Motors 1 erzeugte Abgas
wird durch das Abgasrohr 10 abgeführt.
In diesem Fall wandelt der Katalysator 12, der innerhalb des
Abgasrohrs 10 in einer mittleren Position davon angeordnet
ist, die in dem Abgas enthaltenen schädlichen Stoffe wie
Kohlenwasserstoff (HC) (nicht verbrannter Kraftstoff),
Kohlenmonoxyd (CO) und Stickoxyde (NOx) in unschädliche
Kohlendioxyde und Wasser (H2O) um. Auf diese Weise wird das
Motorabgas gereinigt.
Um die maximale Reinigungseffizienz des Dreiwegekatalysators
12 verfügbar zu machen, ist der O2-Sensor 11 in Verbindung
mit dem Abgasrohr 10 installiert, um die Menge des in dem
Abgas enthaltende Restsauerstoffs zu ermitteln. Das
Ausgabesignal des O2-Sensors 11 wird in die ECU 21
eingegeben, welche darauf reagiert, indem sie in einer
Feedbackschleife die durch den Kraftstoffeinspritzer 7
eingespritzte Menge an Kraftstoff reguliert, so dass das zu
verbrennende Luft-Kraftstoff-Gemisch das stoichiometrische
Verhältnis annimmt.
Zusätzlich steuert die ECU 21 die Stellantriebe 15 und 16
(welche Teile des variablen Mechanismus zur zeitlichen
Abstimmung der Ventile bilden) in Abhängigkeit vom
Betriebszustand des Motors, um die zeitliche Abstimmung, mit
welcher die Einlass- oder Auslassventile anzutreiben oder zu
betätigen sind, zu regulieren.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf Fig. 12 und 13 konkret
der Phasenwinkelsteuerbetrieb, der für die Nockenwellen 15c
und 16c durch das herkömmliche Steuersystem zur zeitlichen
Abstimmung der Ventile eines Verbrennungsmotors durchgeführt
wird, beschrieben.
Übrigens wird in dem Fall eines herkömmlichen
Verbrennungsmotors mit fester zeitlicher Abstimmung der
Ventile (nicht dargestellt) das Drehmoment der Kurbelwelle
auf die Nockenwellen durch Steuerriemen (Steuerketten) und
Getriebemechanismen übertragen, welche Rollen und Zähne
einschließen und zum Betrieb mit den Nockenwellen zum
Rotieren mit den Rollen gekoppelt sind.
Demgegenüber sind in dem Fall eines Verbrennungsmotors, der
mit einem variablen Mechanismus für die zeitliche Abstimmung
der Ventile ausgestattet ist, die Stellantriebe vorgesehen,
welche zum Verändern der relativen Winkelposition zwischen
der Kurbelwelle und den Nockenwellen anstelle der oben
genannten Rollen und Zähne ausgelegt sind.
Fig. 12 ist eine Ansicht zum Veranschaulichen der Beziehung
zwischen dem Kurbelwinkel [°CA] und dem Ventilhub (welcher den
Grad der Ventilöffnung [mm] anzeigt und nachfolgend auch als
Ventilöffnungsgrad bezeichnet wird). In der Figur wird der
obere Totpunkt im Verdichtungstakt des Zylinders mit dem
Bezugszeichen TDC bezeichnet.
In Fig. 12 stellt eine strichpunktierte Linie die Veränderung
des Ventilhubes, der in dem am meisten verzögerten Zustand
mechanisch begrenzt ist, dar, eine gestrichelte Linie stellt
die Veränderung des Ventilhubes, der in dem meisten
vorgeschobene mechanisch begrenzt ist, dar, und eine
durchgezogene Linie stellt die Veränderung des Ventilhubes in
einem verriegelten Zustand, der durch einen
Verriegelungsmechanismus (der nachfolgend beschrieben wird)
eingestellt wird, dar.
Unter Bezugnahme auf Fig. 12 ist zu beachten, dass die
Maximalposition des Ventilhubes auf der verzögerten Seite
(rechte Seite bei Betrachten der Figur) mit Bezug auf den
oberen Totpunkt (TDC) der vollständig geöffneten Position des
Einlassventils entspricht, während die Maximalposition des
Ventilhubes auf der vorgeschobenen Seite (linke Seite bei
Betrachten der Figur) der vollständig geöffneten Position des
Auslassventils entspricht.
Dementsprechend stellt der Unterschied in dem Kurbelwinkel
zwischen den Maxima auf der verzögerten Seite und der
vorgeschobenen Seite (das heißt der Unterschied zwischen der
strichpunktierten Linie und der gestrichelten Linie) den
Bereich dar, in welchem die zeitliche Abstimmung der Ventile
verändert werden kann (das heißt der einstellbare Bereich der
zeitlichen Abstimmung der Ventile). In anderen Worten kann
die zeitliche Abstimmung der Ventile innerhalb des
Kurbelwinkelbereiches verändert oder eingestellt werden, der
zwischen der strichpunktierten Linie und der gestrichelten
Linie sowohl während des Ansaug- als auch während des
Ausstoßbetriebes definiert ist.
Fig. 13 ist ein Zeitdiagramm zum Veranschaulichen der
Phasenbeziehung oder zeitlichen Beziehung zwischen dem
Ausgabepulssignal des Kurbelwinkelsensors 14 einerseits und
demjenigen des Nockenwinkelsensors 17 oder 18 andererseits.
Genauer gesagt sind in Fig. 13 die Ausgabepulssignale des
Nockenwinkelsensors 17 oder 18 sowohl in den am meisten
verzögerten Zustand als auch in dem am meisten vorgeschobenen
Zustand im Vergleich zu der Ausgabe des Kurbelwinkelsensors
dargestellt.
In diesem Zusammenhang sollte hinzugefügt werden, dass die
Phasenposition des Ausgabesignals des Nockenwinkelsensors 17
oder 18 gegenüber dem Ausgabesignal des Kurbelwinkelsensors
14 (d. h. das Kurbelwinkelsignal) in Abhängigkeit von den
Positionen, in welchem die Nockenwinkelsensoren 17 und 18
montiert sind, unterschiedlich wird.
Auch sollte in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass ein
Verzögern der zeitlichen Abstimmung der Ventile bedeutet,
dass die zeitliche Abstimmung des Beginns der Ventilöffnung
sowohl der Einlass- als auch der Auslassventile gegenüber
(oder in Bezug auf) den Kurbelwinkel verzögert wird, während
ein Vorschieben der zeitlichen Abstimmung der Ventile
bedeutet, dass die zeitliche Abstimmung des
Ventilöffnungsbeginns beider Ventile gegenüber dem
Kurbelwinkel vorgeschoben wird.
Die zeitliche Abstimmung des Öffnungsbeginns der
Einlassventile und Auslassventile kann verändert oder
modifiziert werden durch die Stellantriebe 15 und 16, welche
Teile des variablen Mechanismus zur zeitlichen Abstimmung der
Ventile darstellen, um dadurch so gesteuert zu werden, um
eine gegebene verzögerte Position oder vorgeschobene Position
innerhalb des oben genannten einstellbaren oder variablen
Bereiches zur zeitlichen Abstimmung der Ventile, welcher
vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 12 erwähnt wurde,
einzunehmen.
Fig. 14 bis 16 sind Ansichten, welche interne Strukturen der
Stellantriebe 15 und 16 zeigen, welche im wesentlichen eine
identische Struktur besitzen. Genauer gesagt zeigt Fig. 14
dieselbe in einem Zustand, in welchem die Nockenphase in die
am meisten verzögerte Position (entsprechend dem durch die
strichpunktierte Linie in Fig. 12 angedeuteten Zustand)
eingestellt ist, Fig. 15 zeigt dieselbe in einem Zustand, in
welchem die Nockenphase in die verriegelte Position
(entsprechend dem durch die durchgezogene Linie in Fig. 12
angedeuteten Zustand) eingestellt ist, und Fig. 16 zeigt
dieselbe in einem Zustand, in welchem die Nockenphase auf die
am meisten vorgeschobene Position (entsprechend dem durch die
gestrichelte Linie in Fig. 12 angedeuteten Zustand)
eingestellt ist.
Bezugnehmend auf Fig. 14, 15 und 16 weist jeder der
Stellantriebe 15 und 16 auf ein Gehäuse 151, welches
rotierbar in der durch einen Pfeil angegebene Richtung ist,
ein Schaufelrad 152, welches zusammen mit dem Gehäuse 151
rotierbar ist, eine verzögernde hydraulische Kammer 153 und
eine vorschiebende hydraulische Kammer 154, welche beide
innerhalb des Gehäuses 151 definiert sind, einen
Verriegelungsstift 155 und eine Feder 156, welche ebenso
innerhalb des Gehäuses 151 vorgesehen sind, und
Verriegelungsaussparungen 157, die in dem Schaufelrad 152
gebildet sind.
Kraft oder Drehmoment wird von der Kurbelwelle über den
Riemen-/Rollen-Aufbau (nicht dargestellt) auf das Gehäuse 151
übertragen, wobei die Rotationsgeschwindigkeit um einen
Faktor 0,5 reduziert ist.
Die Position (Phasenposition) des Schaufelrades 152 wird
veranlasst, sich innerhalb des Gehäuses 151 in Antwort auf
den hydraulischen Druck, der selektiv an die verzögernde
hydraulische Kammer 153 oder die vorschiebende hydraulische
Kammer 154 geliefert wird, zu verändern.
Der Betriebsbereich des Schaufelrades 152 wird durch die
verzögernde hydraulische Kammer 153 und die vorschiebende
hydraulische Kammer 154 bestimmt oder definiert.
Die Feder 156 zwängt den Verriegelungsstift 155 elastisch in
hervorstehender Richtung, während die Verriegelungsaussparung
157 in einer vorbestimmten Verriegelungsposition des
Schaufelrades gebildet ist, so dass die Aussparung 157 der
Spitze des Verriegelungsstiftes 155 gegenüberliegt.
Übrigens ist eine Ölzufuhröffnung (nicht dargestellt) in der
Verriegelungsaussparung 157 gebildet, durch welche das
hydraulische Medium (z. B. in diesem Fall Öl) austauschbar von
entweder der verzögernden hydraulischen Kammer 153 oder der
vorschiebenden hydraulischen Kammer 154, in welcher gerade
eine höherer hydraulischer Druck vorherrscht, zugeführt wird.
Die Schaufelräder 152, die zum Betrieb innerhalb der
verzögernden hydraulischen Kammer 153 und hervorschiebenden
hydraulischen Kammer 154 (d. h. dem Betriebsbereich des
Schaufelrades) ausgelegt sind und in die Winkelposition oder
Phase gebracht sind, sind zum Betrieb mit den Nockenwellen
15c und 16c zum Antreiben der Einlass- oder Auslassventile
der Motorzylinder gekoppelt.
Obwohl in den Zeichnungen nicht dargestellt ist der
Stellantrieb 16 auf der Auslassseite mit einer Feder
ausgestattet, um das Schaufelrad 152 elastisch zu zwängen, so
dass es die vorgeschobene Position entgegen der
Reaktionskraft der Nockenwelle 16c einnehmen kann.
Die Stellantriebe 15 und 16 werden unter dem hydraulischen
Druck eines Schmieröls des Motors 1 angetrieben, welches
durch die Ölsteuerventile 19 und 20 zugeführt wird. Zum
Steuern der Nockenwinkelphasen der Stellantriebe 15 und 16 in
einer in Fig. 14 bis 16 dargestellten Weise wird die Ölmenge
(d. h. der hydraulische Druck), der den Stellantrieben 15 und
16 zugeführt wird, gesteuert.
Beispielsweise kann eine Einstellung der Nockenwinkelphase in
die am meisten verzögerte Position, wie in Fig. 14
dargestellt, durch Zuführen von Öl in die verzögernde
hydraulische Kammer 153 erzielt werden. Demgegenüber kann die
Einstellung der Nockenwinkelphase auf die am meisten
vorgeschobene Position, wie in Fig. 16 dargestellt, durch
Zuführen von Öl in die vorschiebende hydraulische Kammer 154
erzielt werden.
Die Ölsteuerventile 19 und 20 dienen zum Auswählen entweder
der verzögernden hydraulischen Kammer 153 oder der
vorschiebenden hydraulischen Kammer 154 für die Ölzufuhr.
Fig. 17, 18 und 19 zeigen in seitlichen Schnittansichten die
interne Struktur der Ölsteuerventile 19 und 20, welche im
wesentlichen identisch ausgeführt sind.
Mit Bezug auf Fig. 17 bis 19 weist jedes Ölsteuerventil 19
und 20 ein zylindrisches Gehäuse 191, einen gleitend
innerhalb des Gehäuses angeordneten Spulenträger 192, eine
Zylinderspule 193 zum kontinuierlichen Antreiben des
Spulenträgers 192 und eine Feder 194 zum elastischen Zwängen
des Spulenträgers 192 in Rückstellrichtung, auf.
Das Gehäuse 191 ist mit einer Öffnung 195 versehen, welche
hydraulisch mit einer Pumpe (nicht dargestellt) verbunden
ist, sowie mit Öffnungen 196 und 197 versehen, welche
hydraulisch mit den Stellantrieben 15 oder 16 verbunden sind,
und mit Abflussöffnungen 198 und 199 versehen, welche eine
Flüssigkeitsverbindung mit einer Ölwanne besitzen.
Die Öffnung 196 kann mit der verzögernden hydraulischen
Kammer 163 des Stellantriebes 15 oder mit der vorschiebenden
hydraulischen Kammer 154 des Stellantriebes 16 verbunden
sein. Andererseits kann die Öffnung 197 mit der
vorschiebenden hydraulischen Kammer 154 des Stellantriebes 15
oder der verzögernden hydraulischen Kammer 153 des
Stellantriebes 16 verbunden sein.
Die Öffnungen 196 und 197 werden selektiv in Verbindung mit
der Ölzufuhröffnung 195 gebracht in Abhängigkeit von der
Axialposition des Spulenträgers 192 (d. h. die Position des
Spulenträgers in dessen Längsrichtung). In dem in Fig. 17
dargestellten Zustand ist die Öffnung 195 in Verbindung
gebracht mit der Öffnung 196, während in Fig. 19 die Öffnung
195 in Verbindung mit der Öffnung 197 gebracht ist.
In ähnlicher Weise werden die Abflussöffnungen 198 und 199
selektiv in Verbindung mit den Öffnungen 197 und 196 in
Abhängigkeit von der Axialposition des Spulenträgers 192
gebracht. In dem in Fig. 17 dargestellten Zustand ist die
Öffnung 197 mit der Öffnung 198 in Verbindung, während in
Fig. 19 die Öffnung 196 mit der Öffnung 199 in Verbindung
ist.
Der in der Verriegelungsöffnung 157 gebildete
Ölzufuhranschluss ist so angeordnet, um mit Öl versorgt zu
werden, wenn die Ölsteuerventile 19 und 20 in dem elektrisch
angetriebenen Zustand sind (siehe Fig. 19). Genauer gesagt
wird, wenn der auf die Verriegelungsaussparung 157
aufgebrachte hydraulische Druck die Federkraft der Feder 156
übersteigt, der Verriegelungsstift 155 aus der
Verriegelungsaussparung 157 herausgeschoben, wodurch der
verriegelte Zustand gelöst wird.
Fig. 17 zeigt den Zustand, in welchem der elektrische Strom,
der durch das Solenoid oder die Spule 193 fließt, einen
Minimalwert einnimmt und somit die Feder 194 im maximalen
Ausmaß ausgedehnt oder entspannt ist.
Unter der Annahme, dass das in Fig. 17 dargestellte
Ölsteuerventil als Ölsteuerventil 19 der Einlassseite dient,
fließt das von der Pumpe gelieferte hydraulische Medium oder
Öl über die Öffnung 195 in die verzögernde hydraulische
Kammer 153 des Stellantriebes 15, wodurch der Stellantrieb 15
in den in Fig. 14 veranschaulichten Zustand umgestellt wird.
Dementsprechend ist das in der vorschiebenden hydraulischen
Kammer 154 des Stellantriebes 15 verbleibende Öl gezwungen,
durch die Öffnung 197 auszufließen, um schließlich über die
Öffnung 198 in die Ölwanne entladen zu werden.
Andererseits ist die Situation unter der Annahme, dass das in
Fig. 17 dargestellte Ölsteuerventil als Ölsteuerventil 20 auf
der Auslassseite dient, umgekehrt. So fließt das von der
Pumpe gelieferte hydraulische Medium oder Öl 196 in die
vorschiebende hydraulische Kammer 154 des Stellantriebes 16,
wodurch der Stellantrieb 16 in den in Fig. 16 dargestellten
Zustand eingestellt wird.
In diesem Fall wird das in der verzögernden hydraulischen
Kammer 153 des Stellantriebes 16 enthaltene Öl zwangsweise
über die Öffnungen 197 und 198 in die Ölwanne entladen.
Dank des oben unter Bezug auf Fig. 17 beschriebenen
hydraulischen Kreises kann eine Ventilüberdeckung auf ein
Minimum unterdrückt werden, selbst bei Auftreten eines
Versagens wie einem Ausfall elektrischer Stromzufuhr an die
Ölsteuerventile 19 und 20, die auf der Einlassseite bzw.
Auslassseite angeordnet sind, infolge Kabelbruchs oder
dergleichen. Dieses Merkmal ist vorteilhaft hinsichtlich
Sicherstellung einer hohen Widerstandsfähigkeit gegenüber
Motorausfall.
In Fig. 19 ist der Zustand veranschaulicht, in welchem der
durch die Spule 193 fließende Strom einen Maximalwert annimmt
und somit die Feder um eine maximale Länge zusammengedrückt
ist.
Beispielsweise unter der Annahme, dass das in Fig. 19
dargestellte Ölsteuerventil als auf der Einlassseite
eingebautes Ölsteuerventil 19 dient, wird das von der Pumpe
geförderte Öl veranlasst, in die vorschiebende hydraulische
Kammer 154 des Stellantriebes 15 über die Öffnung 197 zu
fließen, während das Öl in der verzögernden hydraulischen
Kammer 153 des Stellantriebes 15 über die Öffnungen 186 und
199 entladen wird.
Andererseits wird in dem Fall, in welchem das in Fig. 19
dargestellte Ölsteuerventil als Ölsteuerventil 20 auf der
Auslassseite dient, das von der Pumpe zugeführte Öl
veranlasst, in die verzögernde hydraulische Kammer 153 des
Stellantriebes 16 über die Öffnung 197 zu fließen, während
das Öl in der vorschiebenden hydraulischen Kammer 154 des
Stellantriebes 16 über die Öffnungen 196 und 199 entladen
wird.
Fig. 18 zeigt den Zustand, welcher der Endposition oder
Verriegelungsposition (Mittelposition) der Steuerung der
zeitlichen Abstimmung der Ventile entspricht. In diesem
Zustand sind die Schaufelräder 152 der Stellantriebe 15 bzw.
16 in den gewünschten Positionen (siehe den in Fig. 15
veranschaulichten Zustand).
In dem in Fig. 18 dargestellten Zustand ist die auf der
Ölzufuhrseite vorgesehene Öffnung 195 nicht direkt mit den
Öffnungen 196 oder 197, welche auf der Stellantriebsseite
vorgesehen sind, verbunden. Allerdings wird infolge Öllecken
Öl an die Ölzufuhröffnung der Verriegelungsaussparung 157
(siehe Fig. 15) gefördert.
Dementsprechend kann, selbst wenn sich das Schaufelrad 152 in
der Verriegelungsposition befindet, eine Situation entstehen,
in welcher der hydraulische Druck, der durch Lecköl auf die
Ölzufuhröffnung aufgebracht wird, die Federkraft der Feder
156 überwindet (d. h. den vorbestimmten hydraulischen
Druckwert zum Lösen der Verriegelung überschreitet). In
diesem Fall wird der Verriegelungsstift 155 veranlasst, sich
aus der Verriegelungsaussparung 157 zu lösen, was es dem
Schaufelrad 152 erlaubt, sich innerhalb des Gehäuses 151 zu
bewegen.
In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass der oben
genannte vorbestimmte hydraulische Druck zum Lösen der
Verriegelung auf einen erforderlichen Minimalwert eingestellt
werden kann.
Darüber hinaus können die Positionen (Phasen) der
Schaufelräder 152 der Stellantriebe 15 und 16, welche zum
Bestimmen der zeitlichen Abstimmung der Ventile dienen,
näherungsweise gesteuert werden durch Ermitteln der
Schaufelradposition mit Hilfe der Nockenwinkelsensoren 17 und
18.
Die Nockenwinkelsensoren 17 und 18 sind in Positionen
angebracht, welche es diesen Sensoren ermöglichen, die
Relativposition zwischen der Kurbelwelle einerseits und den
Nockenwellen 15c und 16c andererseits zu ermitteln.
Mit Bezug auf Fig. 19 wird die Phasendifferenz gegenüber dem
Ausgabesignal des Kurbelwinkelsensors in der Position, in
welcher die zeitliche Abstimmung der Ventile am meisten
vorgeschoben ist (siehe gestrichelte Linie in Fig. 13) mit A
bezeichnet, während die Phasendifferenz gegenüber dem
Ausgabesignal des Kurbelwinkelsensors in der Position, in
welcher die zeitliche Abstimmung der Ventile am meisten
verzögert ist (siehe strichpunktierte Linie in Fig. 13) mit B
bezeichnet ist.
Die ECU 21 ist so ausgelegt oder programmiert, um die
Feedbacksteuerung so durchzuführen, dass die ermittelte
Phasendifferenz A oder B mit einem gewünschten Wert
zusammenfällt, wodurch die Steuerung der zeitlichen
Abstimmung der Ventile in vorgegebenen Positionen
durchgeführt wird.
Genauer gesagt wird beispielsweise angenommen, dass auf der
Einlassseite die ermittelte Position des Nockenwinkelsensors
17 gegenüber der ermittelten zeitlichen Abstimmung des
Kurbelwinkelsensors 14 mit Bezug auf die gewünschte Position,
die arithmetisch durch die ECU 21 bestimmt wird, verzögert
ist. In diesem Fall muss die ermittelte Position (die
ermittelte zeitliche Abstimmung) des Nockenwinkelsensors 17
in die gewünschte Position vorgeschoben werden. Zu diesem
Zweck wird die Menge elektrischen Stromes, der durch die
Spule 193 des Ölsteuerventils 19 fließt, in Abhängigkeit von
dem Unterschied zwischen der ermittelten Position und der
gewünschten Position reguliert, um dadurch entsprechend den
Spulenträger 192 zu steuern.
Darüber hinaus wird in dem Fall, in welchem der Unterschied
zwischen der gewünschten Position und der ermittelten
Position groß ist, die Menge elektrischen Stromes, der an die
Spule 193 des Ölsteuerventils 119 gefördert wird, erhöht, um
ein schnelles Erreichen der gewünschten Position zu
ermöglichen.
Daraus ergibt sich, dass der Öffnungsgrad der Öffnung 197,
welche mit der vorschiebenden hydraulischen Kammer 154 des
Stellantriebes 115 verbunden ist, erhöht wird, was zu einer
Erhöhung der Ölmenge, welche an die vorschiebende
hydraulische Kammer 154 gefördert wird, führt.
Anschließend wird, sobald sich die ermittelte Position der
gewünschten Position annähert, die Stromzufuhr an die Spule
193 des Ölsteuerventils 19 vermindert, so dass die Position
des Spulenkörpers 192 des Ölsteuerventils 19 sich dem in Fig.
18 dargestellten Zustand annähert.
Zu dem Zeitpunkt, in welchem Übereinstimmung zwischen der
ermittelten Position und der gewünschten Position
festgestellt wird, wird die elektrische Stromzufuhr an die
Spule 193 so gesteuert, dass der Ölflusspfad, der zu der
verzögerten hydraulischen Kammer 153 und der vorschiebenden
hydraulischen Kammer 154 des Stellantriebes 15 führt,
unterbrochen wird, wie in Fig. 18 dargestellt ist.
Gelegentlich kann die gewünschte Position in dem gewöhnlichen
Motorbetrieb (z. B. dem nach dem Warmlaufbetrieb folgenden
Laufzustand) so eingestellt oder etabliert sein, dass eine
optimale zeitliche Abstimmung der Ventile in Übereinstimmung
mit dem Motorbetriebszustand erzielt werden kann, indem
beispielsweise zuvor zweidimensionale Datenwerte, die
entsprechend den Betriebszuständen (beispielsweise
Motordrehzahlen und Motorbelastungen) experimentell erhalten
worden sind in, Nurlese-Speichern oder ROM, die in der ECU 21
enthalten sind, gespeichert werden.
Andererseits ist in der Motoranlassbetriebsart die Drehzahl
der Ölpumpe, die durch den Motor 1 angetrieben wird, nicht
ausreichend hoch. Dementsprechend ist auch die Menge des an
den Stellantrieb 15 geförderten Öls unzureichend. Somit wird
die Steuerung der zeitlichen Abstimmung der Ventile in die
vorgeschobene Position durch Steuern des hydraulischen Drucks
wie vorstehend beschrieben praktisch unmöglich.
Unter diesen Umständen muss ein Rütteln oder Flattern des
Schaufelrades 152 infolge eines Mangels an hydraulischem
Druck durch Ineingriffbringen des Verriegelungsstiftes 155
mit der Verriegelungsaussparung 157 wie in Fig. 15
veranschaulicht verhindert werden.
In diesem Fall wird, wenn das Einlassventil ausgeprägt
verzögert eingestellt ist (d. h. wenn die zeitliche Abstimmung
der Ventile überverzögert ist), die tatsächliche
Kompressionsrate vermindert, während ein übermäßiges
Vorschieben der Einstellung der Einlassventile (d. h.
übermäßiges Vorschieben der zeitlichen Abstimmung der
Ventile) zu einer Erhöhung der Zeitdauer, in welcher die
Einlassventile und die Auslassventile einander überdecken,
führen wird. Mit anderen Worten wird über verzögerte oder
über vorgeschobene Einstellung der Einlassventile zu einer
Erhöhung der Pumpenverluste führen.
Gewiss kann die überverzögernde oder übervorschiebende
Einstellsteuerung der Einlassventile gewinnbringend zum
Erhöhen der Drehzahlen während des Motoranlassbetriebes (zum
Beispiel beim Anlassen) und beim Auslösen der Initialzündung
eingesetzt werden. Allerdings ist, weil die Verbrennung im
wesentlichen unangemessen ist, eine vollständige Verbrennung
oder Explosion schwierig zu verwirklichen.
Andererseits wird eine Überverzögerung der Einstellung der
Auslassventile zu einer Erhöhung der Überdeckungsperiode
führen, während welcher die Einlassventile und die
Auslassventile miteinander überdeckt sind, ähnlich zu dem
Fall, in welchem der Betrieb der Einlassventile ausgeprägt
nach vorne geschoben ist. Im Gegensatz hierzu wird ein
übermäßiges Vorschieben der Einstellung der Auslassventile zu
einer Absenkung der tatsächlichen Expansionsrate führen, was
es unmöglich macht, die Verbrennungsenergie ausreichend auf
die Kurbelwelle zu übertragen.
Wie aus dem obigen ersichtlich wird, kann eine überverzögerte
oder übervorgeschobene Steuerung der zeitlichen Abstimmung
der Ventile während des Motoranlassbetriebes oder unmittelbar
danach ungewollt zu einer Verschlechterung der
Motoranlassleistung oder im schlimmsten Fall dazu führen,
dass der Motor nicht angelassen werden kann.
Daher ist, um die oben genannten Probleme während des
Motoranlassbetriebes zu lösen, das Schaufelrad 152 fest in
der Verriegelungsposition (d. h. näherungsweise in einer
Mittelposition der am meisten verzögerten Position und der am
meisten vorgeschobenen Position) eingestellt durch
Ineingriffbringen des Verriegelungsstiftes 155 in die
Verriegelungsaussparung 157, wie in Fig. 15 dargestellt.
In diesem Fall wird, da der hydraulische Druck des Schmieröls
im Anschluss an den Anlassbetrieb des Motors mit der
Motordrehzahl anwächst, hydraulischer Druck den
Stellantrieben 15 und 16 aufgrund des vorstehend beschrieben
Ölleckens zugeführt, selbst in dem Zustand, in welchem der
Spulenträger 192 sich in der in Fig. 18 gezeigten Position
befindet.
Unter solchen Umständen wird, wenn der auf die
Verriegelungsaussparung 157 aufgebrachte hydraulische Druck
die Federkraft der Feder 156 überwindet, der
Verriegelungsstift 155 veranlasst, sich aus der
Verriegelungsaussparung 157 zu lösen, was es dem Schaufelrad
152 ermöglicht, sich zu bewegen.
Daher kann durch Steuern der Ölsteuerventile 19 und 20 nach
dem Lösen der an die verzögernde hydraulische Kammer 153 und
die vorschiebende hydraulische Kammer 154 geförderte
hydraulische Druck reguliert werden, wodurch eine verzögernde
oder verschiebende Steuerung der zeitlichen Abstimmung der
Ventile durchgeführt werden kann.
In diesem Fall, insbesondere im Bereich hoher Drehzahlen des
Motors 1, wird die zeitliche Abstimmung der Ventile so
gesteuert, um in Vergleich zu den Motoranlassbetrieb mehr
verzögert zu sein mit dem Zweck, den Ansauginitialeffekt
sowie eine Verbesserung der volumetrischen Effizienz und
somit der Ausgangsleistung des Motors zu verwirklichen.
Wie aus dem vorstehenden ersichtlich wird, sind während des
Motoranlassbetriebes die Verriegelungsstifte 155 der
Stellantriebe 15 und 16 näherungsweise in einer
Mittelposition zwischen der am meisten verzögerten Position
und der am meisten vorgeschobenen Position verriegelt, um
eine Verbesserung der Motoranlassleistung zu erzielen.
Andererseits wird, sobald der Motorbetrieb nach dem Lösen des
Verriegelungsmechanismus gestartet worden ist, die zeitliche
Abstimmung der Ventile so gesteuert, um insbesondere im
Bereich hoher Drehzahlen des Motors verzögert zu sein.
Allerdings wurden in dem herkömmlichen Steuersystem zur
zeitlichen Abstimmung der Ventile eines Verbrennungsmotors
technische Aspekte wie die Verbesserung der Abgasqualität und
der Fortschritt des Temperaturanstiegs des Katalysators nicht
berücksichtigt.
Das herkömmliche Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung der
Ventile eines Verbrennungsmotors ist wie oben beschrieben
aufgebaut. Während des Motoranlassbetriebes nimmt das
Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung der Ventile im
wesentlichen eine Mittelposition zwischen einer am meisten
vorgeschobenen Position und einer am meisten verzögerten
Position durch den Verriegelungsmechanismus des
Stellantriebes ein und verbessert dadurch die Anlassleistung
des Verbrennungsmotors. Nachdem der Motorbetrieb gestartet
worden ist, wenn der Verriegelungsmechanismus gelöst worden
ist, verbessert das Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung
der Ventile die Ausgangsleistung des Verbrennungsmotors durch
Steuerung der zeitlichen Abstimmung der Ventile hin zu einem
mehr verzögerten Zustand als in dem Anlassbetrieb,
insbesondere im Bereich hoher Drehzahlen.
Darüber hinaus beschreibt die japanische
Patentoffenlegungsschrift Nr. Hei 11-210424, dass nachdem der
Verriegelungsstift gelöst ist, eine Steuerung der zeitlichen
Abstimmung der Ventile eine Feedbacksteuerung ausführt, um
die Übereinstimmung eines ermittelten Vorschubwinkelbetrages
mit einen angestrebten Vorschubwinkelbetrag herbeizuführen.
Auf der Einlassseite, wenn der ermittelte
Vorschubwinkelbetrag in einem mehr verzögerten Zustand als
der angestrebte Vorschubwinkelbetrag ist, steuert das
Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung der Ventile die OCVs
19 und 20, um Öl an die vorschiebende hydraulische Kammer des
Stellantriebes zu fördern, um die zeitliche Abstimmung der
Ventile vorzuschieben. Daraus ergibt sich, dass die OCVs in
der Lage sind, den Spulenträger 192 erfolgreich zu steuern,
um diesen wie in Fig. 19 dargestellt durch eine Menge
anregenden Stromes auf die Spule 193 in eine beliebige
Position einzustellen, und dadurch erfolgreich eine von einer
Ölpumpe zu den Stellantrieben 15 und 16 zu fördernde Ölmenge
zu steuern.
Wenn der ermittelte Vorschubwinkelbetrag in einem mehr
vorgeschobenen Zustand ist als der angestrebte
Vorschubwinkelbetrag, steuert das Steuersystem zur zeitlichen
Abstimmung der Ventile die OCVs, um Öl an die verzögernde
hydraulische Kammer des Stellantriebes wie in Fig. 17
dargestellt zu fördern, so dass die zeitliche Abstimmung der
Ventile verzögert wird. Darüber hinaus, wenn der ermittelte
Vorschubwinkelbetrag im wesentlichen mit dem angestrebten
Vorschubwinkelbetrag übereinstimmt, steuert das Steuersystem
zur zeitlichen Abstimmung der Ventile so, dass sowohl die
vorschiebende hydraulische Kammer 154 als auch die
verzögernde hydraulische Kammer 153 in Positionen zum
Blockieren eines Durchgangs wie in Fig. 18 dargestellt
eingestellt werden.
Wenn der angestrebte Vorschubwinkelbetrag sich in einer
Stiftverriegelungsposition befindet, ist der
Verriegelungsstift 155 in der Verriegelungsaussparung 157
angeordnet und die meisten Durchgänge der OCVs 19 und 20 sind
blockiert. Somit, da der hydraulische Druck stark abfällt und
der auf den Verriegelungsstift 155 aufgebrachte hydraulische
Druck ebenso abnimmt, ist der Verriegelungsstift 155 in der
Verriegelungsaussparung 157 verriegelt, wenn eine durch den
hydraulischen Druck auf den Verriegelungsstift 155
aufgebrachte Kraft geringer wird als eine Federkraft.
In dem Fall, in welchem eine integrale Steuerung ausgeführt
wird, um eine Übereinstimmung des ermittelten
Vorschubwinkelbetrages mit dem angestrebten
Vorschubwinkelbetrages herbeizuführen, wird der ermittelte
Vorschubwinkelbetrag durch den Verriegelungsstift 155
verriegelt, falls es nur eine geringfügige Differenz zwischen
der Stiftverriegelungsposition und dem angestrebten
Vorschubwinkelbetrag gibt, wenn der Verriegelungsstift 155
verriegelt ist. Daher bewegt sich der ermittelte
Vorschubwinkelbetrag nicht trotz der Tatsache, dass ein
integrierter Wert erhöht oder vermindert wird, und der
integrierte Wert wird erhöht oder vermindert innerhalb der
Grenzen eines Steuerbereichs. Wenn der angestrebte
Vorschubwinkelbetrag sich verändert und es angestrebt ist,
den ermittelten Vorschubwinkelbetrag der Veränderung folgen
zu lassen, kann der ermittelte Vorschubwinkelbetrag
möglicherweise nicht in der Lage sein, dem angestrebten
Vorschubwinkelbetrag umgehend zu folgen, weil ein Steuerwert
divergiert.
Darüber hinaus, wenn Durchgänge zu den Stellantrieben der
OCVs gesichert sind und ein hydraulischer Druck auf den
Verriegelungsstift 155 einen ausreichenden hydraulischen
Druck erreicht, um die Verriegelung zu lösen, bevor der
integrierte Wert die Grenze des Steuerbereichs erreicht, wird
der Verriegelungsstift gelöst und ein Steuerbetrag weicht
aufgrund einer Bewegung des integrierten Wertes an diesem
Punkt stark ab. Daher kann der ermittelte
Vorschubwinkelbetrag simultan mit dem Lösen des
Verriegelungsstiftes stark von dem angestrebten
Vorschubwinkelbetrag abweichen.
Die vorliegende Erfindung dient zum Lösen der oben genannten
und anderer Nachteile des Standes der Technik, und es ist
eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Steuersystem zur
zeitlichen Abstimmung der Ventile eines Verbrennungsmotors
bereitzustellen, mit dem eine Divergenz eines Steuerbetrages
und ein unerwartetes Lösen eines Verriegelungsstiftes in dem
Fall, in welchem ein angestrebter Vorschubwinkelbetrag oder
ein ermittelter Vorschubwinkelbetrag gesteuert wird, um im
wesentlichen auf eine Stiftverriegelungsposition eingestellt
zu werden, verhindert wird, und mit dem gleichzeitig
verhindert wird, dass ein ermittelter Vorschubwinkelbetrag
von einem angestrebten Vorschubwinkelbetrag abweicht, selbst
in dem Fall, in welchem ein Verriegelungsstift mit einem
abweichenden Steuerbetrag gelöst wird, wodurch eine
Verminderung der Motorleistung beseitigt wird, um eine
Verminderung der Fahreigenschaften, der Kilometerleistung,
der Abgasleistung oder dergleichen zu verhindern.
Angesichts der obigen und weiterer Aufgaben, welche aus der
nachfolgenden Beschreibung ersichtlich werden, wird gemäß
einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Steuersystem zur
zeitlichen Abstimmung der Ventile eines Verbrennungsmotors
bereitgestellt, welches System einschließt:
Sensoreinrichtungen zum Ermitteln der Betriebszustände eines Verbrennungsmotors; Einlass- und Auslassnockenwellen zum Betätigen der Einlass- bzw. Auslassventile des Verbrennungsmotors in Synchronisierung mit einer Rotation einer Kurbelwelle des Verbrennungsmotors; zumindest einen Stellantrieb, der zum Betrieb mit zumindest einer der Nockenwellen zum Betätigen der Einlass- bzw. Auslassventile verbunden ist; eine hydraulische Druckversorgungseinheit zum Zuführen eines hydraulischen Drucks an den Stellantrieb; und eine Steuereinrichtung zum Steuern des von der hydraulischen Druckversorgungseinheit zu dem Stellantrieb zugeführten hydraulischen Drucks in Abhängigkeit von den Betriebszuständen des Verbrennungsmotors, wodurch eine relative Phase der Nockenwelle gegenüber der Kurbelwelle verändert wird, worin der Stellantrieb aufweist: eine verzögernde hydraulische Kammer und eine vorschiebende hydraulische Kammer zum Einstellen der relativen Phase in einem einstellbaren Bereich; einen Verriegelungsmechanismus zum Einstellen der relativen Phase in eine Verriegelungsposition innerhalb des einstellbaren Bereichs; und einen Lösemechanismus zum Lösen des Verriegelungsmechanismus in Antwort auf ein vorbestimmtes Niveau des von der hydraulischen Druckversorgungseinheit zugeführten hydraulischen Drucks, und worin, wenn der Verriegelungsmechanismus betätigt wird, um die relative Phase so zu steuern, dass sie innerhalb eines vorbestimmten Bereichs der Verriegelungsposition ist, die Steuereinrichtung eine Grenze des Steuerbereichs vermindert.
Sensoreinrichtungen zum Ermitteln der Betriebszustände eines Verbrennungsmotors; Einlass- und Auslassnockenwellen zum Betätigen der Einlass- bzw. Auslassventile des Verbrennungsmotors in Synchronisierung mit einer Rotation einer Kurbelwelle des Verbrennungsmotors; zumindest einen Stellantrieb, der zum Betrieb mit zumindest einer der Nockenwellen zum Betätigen der Einlass- bzw. Auslassventile verbunden ist; eine hydraulische Druckversorgungseinheit zum Zuführen eines hydraulischen Drucks an den Stellantrieb; und eine Steuereinrichtung zum Steuern des von der hydraulischen Druckversorgungseinheit zu dem Stellantrieb zugeführten hydraulischen Drucks in Abhängigkeit von den Betriebszuständen des Verbrennungsmotors, wodurch eine relative Phase der Nockenwelle gegenüber der Kurbelwelle verändert wird, worin der Stellantrieb aufweist: eine verzögernde hydraulische Kammer und eine vorschiebende hydraulische Kammer zum Einstellen der relativen Phase in einem einstellbaren Bereich; einen Verriegelungsmechanismus zum Einstellen der relativen Phase in eine Verriegelungsposition innerhalb des einstellbaren Bereichs; und einen Lösemechanismus zum Lösen des Verriegelungsmechanismus in Antwort auf ein vorbestimmtes Niveau des von der hydraulischen Druckversorgungseinheit zugeführten hydraulischen Drucks, und worin, wenn der Verriegelungsmechanismus betätigt wird, um die relative Phase so zu steuern, dass sie innerhalb eines vorbestimmten Bereichs der Verriegelungsposition ist, die Steuereinrichtung eine Grenze des Steuerbereichs vermindert.
Darüber hinaus ermittelt die Steuereinrichtung einen
ermittelten Vorschubwinkelbetrag, d. h. eine Phasendifferenz
zwischen den Phasen der Kurbelwelle und der Nockenwelle, und
berechnet einen angestrebten Vorschubwinkelbetrag, d. h. eine
zeitliche Abstimmung der Ventile, die für einen
Betriebszustand des Verbrennungsmotors geeignet ist, um eine
Steuerbereichsgrenze eines integrierten Wertes kleiner werden
zu lassen als in dem Fall, in welchem sich der ermittelte
Vorschubwinkelbetrag nicht in der Verriegelungsposition
befindet, falls der ermittelte Vorschubwinkelbetrag einer
integralen Steuerung unterliegt, um im wesentlichen mit dem
angestrebten Vorschubwinkelbetrag überein zu stimmen.
Weiterhin initialisiert die Steuereinrichtung einen
integrierten Wert, falls der angestrebte Vorschubwinkelbetrag
oder der ermittelte Vorschubwinkelbetrag von innerhalb eines
vorbestimmten Bereiches einer Verriegelungsposition in dem
Verriegelungsmechanismus nach außerhalb eines vorbestimmten
Bereiches verändert wird.
Weiterhin führt die Steuereinrichtung die Initialisierung des
integrierten Wertes nur aus, wenn der integrierte Wert die
Steuerbereichsgrenze erreicht.
Weiterhin verkleinert die Steuereinrichtung die
Steuerbereichsgrenze nicht, falls eine Periode innerhalb
einer vorbestimmten Periode ist, wenn der angestrebte
Vorschubwinkelbetrag oder der ermittelte Vorschubwinkelbetrag
innerhalb eines vorbestimmten Bereiches einer
Verriegelungsposition in dem Verriegelungsmechanismus ist.
Weiterhin ist die Periode, wenn der angestrebte
Vorschubwinkelbetrag oder ermittelte Vorschubwinkelbetrag
innerhalb eines vorbestimmten Bereiches einer
Verriegelungsposition in dem Verriegelungsmechanismus ist,
eine Periode, bis der integrierte Wert die
Steuerbereichsgrenze erreicht.
Zusätzlich stoppt die Steuereinrichtung die integrale
Steuerung, falls der angestrebte Vorschubwinkelbetrag oder
der ermittelte Vorschubwinkelbetrag sich innerhalb eines
vorbestimmten Bereiches einer Verriegelungsposition innerhalb
des Verriegelungsmechanismus befinden.
Schließlich führt die Steuereinrichtung die Steuerung nur
aus, wenn die Betriebszustände des Verbrennungsmotors sich in
vorbestimmten Betriebszuständen befinden.
In den begleitenden Zeichnungen:
Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, welches die Konfiguration
eines Steuersystems zur zeitlichen Abstimmung der
Ventile eines Verbrennungsmotors gemäß der
vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 2 ist ein Flussdiagramm, welches den Steuerbetrieb
einer ECU 21A gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 3 ist ein Flussdiagramm, welches den Steuervorgang in
dem Fall, in welchem in Schritt S205 aus Fig. 2
bestimmt wird, dass sich die Steuerung der
zeitlichen Abstimmung der Ventile in einem PD-Modus
befindet, zeigt;
Fig. 4 ist ein Flussdiagramm, welches den Steuervorgang in
dem Fall, in welchem in Schritt S206 aus Fig. 2
bestimmt wird, dass die Steuerung der zeitlichen
Abstimmung der Ventile in einem Haltemodus ist,
zeigt;
Fig. 5 ist ein Flussdiagramm, welches den Vorgang zum
Setzen im Voraus eines integralen oberen
Grenzwertes IU und eines integralen unteren
Grenzwertes IL in Fig. 4, zeigt;
Fig. 6 ist ein Flussdiagramm, welches den Steuerbetrieb
der ECU 21A gemäß einer zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 7 ist ein Flussdiagramm, welches den Steuerbetrieb
der ECU 21A gemäß einer dritten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 8 ist ein Flussdiagramm, welches den Steuerbetrieb
der ECU 21A gemäß einer vierten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 9 ist ein Flussdiagramm, welches den Steuerbetrieb
der ECU 21A gemäß einer fünften Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 10 ist ein Flussdiagramm, welches den Steuerbetrieb
der ECU 21A gemäß einer sechsten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 11 ist ein funktionelles Blockdiagramm, welches
verallgemeinert und schematisch eine Konfiguration
eines herkömmlichen Steuersystems zur zeitlichen
Abstimmung der Ventile eines Verbrennungsmotors des
Standes der Technik zeigt;
Fig. 12 ist eine Ansicht durch ein Diagramm zum
Veranschaulichen eines phaseneinstellbaren Bereichs
des herkömmlichen Steuersystems zur zeitlichen
Abstimmung der Ventile, welches die Beziehung
zwischen Kurbelwinkeln und Ventilhub zeigt;
Fig. 13 ist ein Zeitdiagramm zum Veranschaulichen
herkömmlicher Phasen- oder Zeitbeziehungen zwischen
einzelnen Ausgabepulssignalen eines
Kurbelwinkelsensors und eines Nockenwinkelsensors;
Fig. 14 ist eine perspektivische Ansicht, welche die
interne Struktur eines herkömmlichen Stellantriebes
in der am meisten verzögerten Position zur
zeitlichen Abstimmung zeigt;
Fig. 15 ist eine perspektivische Ansicht, welche die
interne Struktur eines herkömmlichen Stellentriebes
in einer Verriegelungsposition zeigt;
Fig. 16 ist eine perspektivische Ansicht, welche die
interne Struktur eines herkömmlichen Stellantriebs
in der am meisten vorgeschobenen Position zur
zeitlichen Abstimmung zeigt;
Fig. 17 ist eine seitliche Schnittansicht, welche die
interne Struktur einer herkömmlichen
Ölsteuerventileinheit (hydraulische
Druckversorgungseinheit) in einem elektrisch nicht
angeregten Zustand zeigt;
Fig. 18 ist eine seitliche Schnittansicht, welche die
interne Struktur einer herkömmlichen
Ölsteuerventileinheit in einem verriegelten Zustand
zeigt; und
Fig. 19 ist eine seitliche Schnittansicht, welche die
interne Struktur einer herkömmlichen
Ölsteuerventileinheit in einem elektrisch
angeregten Zustand zeigt.
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend ausführlich in
Verbindung mit gegenwärtig als bevorzugt oder typisch
betrachteten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die
begleitenden Zeichnungen beschrieben. In der nachfolgenden
Beschreibung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder
entsprechende Teile in den unterschiedlichen Ansichten.
Nachfolgend wird eine Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung
der Ventile eines Verbrennungsmotors gemäß einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausführlich unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 ist ein schematisches Blockdiagramm, welches allgemein
eine Konfiguration eines Steuersystems zur zeitlichen
Abstimmung der Ventile eines Verbrennungsmotors gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt. In der Figur
werden Komponenten, welche dieselben oder äquivalent sind zu
denjenigen, die vorstehend mit Bezug auf Fig. 11 erwähnt
wurden, mit denselben Bezugszeichen wie oben bezeichnet und
eine ausführliche Beschreibung davon wird weggelassen.
Entsprechend ist in dem Steuersystem zur zeitlichen
Abstimmung der Ventile eines Verbrennungsmotors gemäß der
vorliegenden Ausführungsform der Erfindung der veränderbare
Steuerbereich der zeitlichen Abstimmung der Einlassventile
und der Auslassventile im wesentlichen derselbe wie in Fig.
12 dargestellt, und die Beziehung zwischen der Ausgabe des
Kurbelwinkelsensors und der Ausgabe des Nockenwinkelsensors
ist ebenso derselbe wie in Fig. 13 dargestellt.
Darüber hinaus ist die Struktur der Stellantriebe 15 und 16
im wesentlichen identisch mit derjenigen in Fig. 14, 15 und
16 dargestellt. Übrigens ist auch die Struktur der
Ölsteuerventil (OCV) 19 und 20 im wesentlichen identisch mit
derjenigen, die vorstehend in Verbindung mit Fig. 17, 18 und
19 beschrieben wurde.
Eine in Fig. 1 dargestellte elektronische Steuereinheit
(verkürzt auch als ECU bezeichnet) 21A schließt ein eine
Verriegelungs-Steuereinrichtung zum Einstellen der
Stellantriebe 15 und 16 in die Verriegelungsposition oder
-Zustand mittels des Verriegelungsmechanismus und eine Löse-
Steuereinrichtung zum Durchführen einer verzögernden oder
vorschiebenden Steuerung der Stellantriebe 15 und 16, nachdem
die Stellantriebe 15 und 16 von den Verriegelungszustand
mittels eines Lösemechanismus im Anschluss an den
Motoranlassvorgang wie oben beschrieben, gelöst sind.
Darüber hinaus schließt die ECU 21A Steuereinrichtungen ein
zum Minimieren einer Grenze eines Steuerbereichs in dem Fall,
in welchem die ECU 21A einen Verriegelungsmechanismus
betätigt, um eine relative Phase innerhalb einen
vorbestimmten Bereich einer Verriegelungsposition hinein zu
steuern. Dies verhindert, dass ein Steuerbetrag sich infolge
des Einhakens eines Verriegelungsstiftes, wenn ein
Stellantrieb in eine Stiftverriegelungsposition gesteuert
wird, ausbreitet und verhindert auch, dass die zeitliche
Steuerung eines Ventils abweicht, wenn eine Steuerposition
verändert wird, selbst wenn ein Steuerbetrag sich ausbreitet,
und dadurch vollen Gebrauch der Motorleistung macht, um ein
Nachlassen der Fahreigenschaften und eine Verminderung der
Kilometerleistung und der Abgasleistung zu verhindern.
In einem Laufmodus nach dem Aufwärmen oder dergleichen, der
ein normaler Fahrmodus ist, kann ein angestrebter
Vorschubwinkelbetrag eine optimale zeitliche Ventilabstimmung
in jedem Fahrmodus darstellen, falls beispielsweise eine
Datentabelle eines angestrebten Vorschubwinkelbetrages, die
zweidimensional durch Rotation und Belastung eines Motors
aufgezeichnet wurde, in einem ROM der ECU 21 im voraus
gespeichert wird, und angestrebte Vorschubwinkelbeträge gemäß
Fahrzuständen in der Datentabelle eingestellt werden.
Da eine Ölpumpe durch einen Motor angetrieben ist, ist die
Anzahl der Rotationen der Ölpumpe während des Anlassbetriebes
des Motors nicht ausreichend und eine an den Stellantrieb
geförderte Ölmenge ist unzureichend. Somit ist eine Steuerung
einer vorgeschobenen Position unmöglich. Daher wird ein
Rütteln des Schaufelrades 152 infolge eines unzureichenden
hydraulischen Drucks durch Ineingriffbringen des
Verriegelungsstiftes 155 mit der Verriegelungsaussparung 157
wie in Fig. 15 dargestellt, verhindert.
Es gibt eine zeitliche Ventilabstimmung, die zum Anlassen im
Anlasserbetrieb geeignet ist, und es ist beabsichtigt, dass
eine Eingriffposition des Verriegelungsstiftes 155 eine
zeitliche Abstimmung der Ventile in dem Anlassvorgang wird.
Eine Ventilüberdeckung wird groß, wenn ein Einlassventil
ausgeprägt nach vorne geschoben ist und eine gegenwärtige
Kompressionsrate nimmt ab, wenn das Einlassventil ausgeprägt
verzögert ist. In jedem Falle nimmt die Drehzahl in dem
Anlassbetrieb infolge der Abnahme von Pumpenverlusten zu, was
für eine Initialzündung vorteilhaft ist, jedoch nicht zu
einer vollständigen Explosion führen kann, weil nachfolgende
Explosionen unzureichend sind.
Wenn ein Auslassventil ausgeprägt vorgeschoben ist, wird die
gegenwärtige Kompressionsrate vermindert und
Verbrennungsenergie kann nicht ausreichend auf eine
Kurbelwelle übertragen werden. Wenn das Auslassventil
ausgeprägt verzögert ist, wird eine Ventilüberdeckung groß
und dieselbe Situation entsteht wie in dem Fall, in welchem
das Einlassventil ausgeprägt vorgeschoben ist. In dem
Anlassbetrieb oder in dem Betriebszustand, welcher
unmittelbar dem Anlassvorgang folgt, wird die Anlassleistung
verschlechtert oder Anlassen wird unmöglich, falls die
zeitlichen Ventilsteuerung entweder ausgeprägt vorgeschoben
oder ausgeprägt verzögert ist. Daher wird die zeitliche
Ventilsteuerung durch den Verriegelungsstift 155 verriegelt,
so dass sie vorteilhaft wird in dem Anlassbetrieb oder in dem
Betriebszustand, welcher unmittelbar nach dem Anlassbetrieb
folgt.
Nach dem Anlassbetrieb nimmt ein hydraulischer Druck infolge
der Zunahme der Motordrehzahl zu und der hydraulische Druck
wird ebenso an den Stellantrieb gefördert. Wenn der
hydraulische Druck an den Stellantrieb gefördert wird, wird
der hydraulische Druck ebenso an die Verriegelungsaussparung
157 gefördert. Dann wird, wenn der hydraulische Druck die
Kraft der Feder 156 überwindet, der Verriegelungsstift 155
aus der Verriegelungsaussparung 157 gelöst und das
Schaufelrad 152 steht zum Betrieb bereit. Somit dienen die
OCVs 19 und 20 zum Steuern der Zufuhr des hydraulischen
Drucks zu der verzögernden hydraulischen Druckkammer 153 und
der vorschiebenden hydraulischen Druckkammer 154, wodurch ein
Vorschubwinkel und ein Verzögerungswinkel gesteuert werden
können.
Falls eine Feedback-Steuerung entsprechend einer Abweichung
zwischen einem angestrebten Vorschubwinkel und einem
ermittelten Vorschubwinkel ausgeführt wird, wird ein
Steuerwert zu dem Zeitpunkt einer Haltesteuerung, die im
wesentlichen durch die Situation in Fig. 18 dargestellt ist,
aufgenommen, und die Steuerung wird auf der Basis des
aufgenommenen Wertes durchgeführt. Das Aufnehmen wird
durchgeführt, um die Steuerung zu stabilisieren, selbst wenn
es Ausbreitungen gibt, in welchen ein Steuerwert zum
Zeitpunkt der Haltesteuerung für jeden Motor variiert. Die
Aufnahme wird basierend auf einen integrierten Wert zu der
Zeit der Haltesteuerung durchgeführt, und falls die Aufnahme
nicht durchgeführt wird, fluktuiert der integrierte Wert
stark infolge der Ausbreitungen. Somit wird ein gewisser
Bereich für eine Breite einer integralen Steuerung benötigt.
In Abhängigkeit von den Betriebszuständen des Motors nähert
sich der angestrebte Vorschubwinkelbetrag der
Stiftverriegelungsposition an. Wenn der ermittelte
Vorschubwinkelbetrag dem angestrebten Vorschubwinkelbetrag
folgt, wird die OVC in die in Fig. 18 dargestellte Position
gesteuert. In diesem Fall, da Passagen sowohl zu einem
Vorschubwinkel als auch zu einem Verzögerungswinkel blockiert
sind und ein hydraulischer Druck infolge Lecköl von dem OCV
zu dem Stellantrieb gefördert wird, fällt der hydraulische
Druck signifikant ab und die Kraft der Feder 156 überwindet
den hydraulischen Druck, um den Verriegelungsstift 155 in die
Verriegelungsaussparung 157 zu bringen. Wenn die integrale
Steuerung in diesem Zustand ausgeführt wird, da der
ermittelte Vorschubwinkelbetrag sich trotz einer Veränderung
des Steuerstromes nicht verändert, breitet sich der
Steuerstrom aus. Somit wird eine Steuerung zum Verhindern der
Ausbreitung des Steuerstroms benötigt.
Eine Steuerung zur zeitlichen Abstimmung der Ventile auf
einer Einlassseite gemäß einer ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf ein
Flussdiagramm aus Fig. 2 zusammen mit den oben genannten Fig.
12 bis 19 beschrieben. Dieser Verarbeitungsvorgang wird für
jeden vorbestimmten Zeitabschnitt (beispielsweise 25 ms) in
der ECU 21A ausgeführt.
Zunächst ermittelt in Schritt S201 die ECU 21A einen
ermittelten Vorschubwinkelbetrag Vd, d. h. eine
Phasendifferenz zwischen einer Phase einer Kurbelwelle und
einer Phase einer Nockenwelle. Dies entspricht A und B in
Fig. 13. Dann berechnet in Schritt S202 die ECU 21A einen
angestrebten Vorschubwinkelbetrag Vt, d. h. eine zeitliche
Ventilabstimmung, die für einen Motorbetriebszustand von
einer geforderten Effizienz geeignet ist, welcher ein
Belastungszustand in einem Motor ist, und eine Motordrehzahl.
In dem nächsten Schritt S203 subtrahiert die ECU 21A den
ermittelten Vorschubwinkelbetrag Vd von dem angestrebten
Vorschubwinkelbetrag Vt, um die Steuerabweichung Ver zu
erhalten. Dann bestimmt die ECU 21A in Schritt S204, ob die
Steuerabweichung Ver größer ist als eine vorbestimmte
Abweichung (1[°CA]). Die vorbestimmte Abweichung ist nicht auf
1[°CA] begrenzt und kann ein beliebiger Wert sein, solange sie
nicht den Motorbetrieb, die Fahreigenschaften, das
Fahrzeugverhalten oder dergleichen beeinträchtigt. Falls in
Schritt S204 bestimmt wird, dass die Steuerabweichung Ver
größer ist, bestimmt die ECU 21A, dass die zeitliche
Ventilabstimmung in einem PD-Modus zum Ausführen einer
proportionalen Steuerung und einer differentialen Steuerung
ist. Dem gegenüber, falls die Steuerabweichung Ver kleiner
ist, bestimmt die ECU 21A in Schritt S206, dass die zeitliche
Ventilabstimmung in einem Haltemodus zum Ausführen einer
integralen Steuerung ist.
Fig. 3 ist ein Flussdiagramm, welches den Steuervorgang in
dem Fall zeigt, in welchem in Schritt S205 von Fig. 2
bestimmt wird, dass die Steuerung der zeitlichen
Ventilabstimmung in dem PD-Modus ist. In Schritt S301
berechnet die ECU 21A einen proportionalen Wert P durch
Multiplizieren der Steuerabweichung Ver mit einer
proportionalen Verstärkung Pgain. Die proportionale
Verstärkung Pgain ist ein im Voraus abgestimmter Wert. Dann
berechnet die ECU 21A im Schritt S302 einen Differentialwert
D durch Multiplizieren einer Differenz zwischen der
Steuerabweichung Ver und der letzten Steuerabweichung
(Ver[i-1]) und der Differentialverstärkung Dgain. Die
Differentialverstärkung Dgain ist ein im Voraus abgestimmter
Wert. Die ECU 21A addiert den proportionalen Wert P und den
Differentialwert D, um einen proportionalen Differenzwert PD
zu finden.
Fig. 4 ist ein Flussdiagramm, welches Verarbeitungsabläufe in
dem Fall zeigt, in welchem in Schritt S206 von Fig. 2
bestimmt wird, dass die Steuerung der zeitlichen
Ventilabstimmung in dem Haltemodus ist. In Schritt S401
addiert die ECU 21A ein Produkt aus der Steuerabweichung Ver
und einer integralen Verstärkung Igain zu einem integrierten
Wert I, um einen neuen integrierten Wert I zu erhalten. Dann
bestimmt die ECU 21A in Schritt S402, ob der integrierte Wert
I größer ist als ein integraler oberer Grenzwert Iu und,
falls der integrierte Wert I größer ist, stellt die ECU 21A
den integrierten Wert I auf den integralen oberen Grenzwert
Iu in Schritt S403 ein. Dann bestimmt die ECU 21A in Schritt
S404, ob der integrierte Wert I kleiner ist als ein
integraler unterer Grenzwert IL und, falls der integrierte
Wert I kleiner ist, stellt die ECU 21A den integrierten Wert
I auf den integralen unteren Grenzwert IL in Schritt S405
ein.
Dabei werden der integrale obere Grenzwert Iu und der
integrale untere Grenzwert IL im voraus wie in einem
Flussdiagramm gemäß Fig. 5 dargestellt eingestellt. Das heißt
die ECU 21A bestimmt in Schritt S501, ob der angestrebte
Vorschubwinkelwert Vt in einer Stiftverriegelungsposition Vr
ist. Falls der angestrebte Vorschubwinkelwert Vt in der
Stiftverriegelungsposition Vr ist, stellt die ECU 21A den
integralen oberen Grenzwert Iu auf einen vorbestimmten Wert,
der geringer ist als gewöhnlich (50[mA]) ein und den
integralen unteren Grenzwert IL auf einen vorbestimmten Wert
größer als gewöhnlich (nahe Null) (-50(mA]) in Schritt S502
ein. Falls im Schritt S501 bestimmt wurde, dass der
angestrebte Vorschubwinkelwert Vt nicht in der
Stiftverriegelungsposition Vr ist, stellt die ECU 21A den
integralen oberen Grenzwert Iu auf einen normalen Wert
(200[mA]) ein und den integralen unteren Grenzwert IL auf
einen normalen Wert (-200[mA]) in Schritt S503 ein.
Darüber hinaus wird ein proportionaler Differenzwert PD im
PD-Modus oder der integrierte Wert I im Haltemodus zu einem
aufgenommenen Haltesteuerungswert, der in dem
Haltsteuerungszustand im Voraus aufgenommen wurde und
umgewandelt wurde, um an den OCV ausgegeben zu werden,
addiert.
Wie oben beschrieben, falls der angestrebte
Vorschubwinkelwert Vt in der Stiftverriegelungsposition ist,
fällt ein ermittelter Vorschubwinkelwert nicht mit einem
angestrebten Vorschubwinkelwert zusammen, obwohl ein
Verriegelungsstift in einer Verriegelungsaussparung in
Eingriff ist und ein Steuerstromwert durch die integrale
Steuerung verändert wird. Dann werden integrierte Werte
akkumuliert, und somit verändert sich der Steuerstrom und ein
Durchgang von dem OCV ist gesichert, um zu verhindern, dass
die Stiftverriegelung gelöst wird und der ermittelte
Vorschubwinkelbetrag stark von dem angestrebten
Vorschubwinkelbetrag abweicht. Darüber hinaus, in dem Fall,
in welchem der angestrebte Vorschubwinkelbetrag sich mit den
integrierten Werten, die akkumuliert worden sind, ändert,
wird ebenso verhindert, dass der ermittelte
Vorschubwinkelbetrag stark von dem angestrebten
Vorschubwinkelbetrag abweicht, und ausreichende
Motorleistungen wie Kilometerleistung und Abgasleistung
können erzielt werden.
Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
nachfolgend beschrieben. Fig. 6 ist ein Flussdiagramm,
welches den Steuerbetrieb der ECU 21A gemäß einer zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. In der
zweiten Ausführungsform wird die in Fig. 6 dargestellte
Verarbeitung zu der ersten Ausführungsform zugeführt. Das
heißt, falls der letzte angestrebte Vorschubwinkelbetrag
(Vt[i-1]) in der Verriegelungsposition Vr ist und der
gegenwärtig angestrebte Vorschubwinkelbetrag Vt nicht in der
Verriegelungsposition Vr ist, in anderen Worten, der
angestrebte Vorschubwinkelbetrag hat sich von der
Verriegelungsposition in eine andere Position in Schritt S601
verändert, stellt die ECU 21A den integrierten Wert I in
Schritt S602 auf Null ein.
Auf diese Weise wird in dem Fall, in welchem der angestrebte
Vorschubwinkelbetrag Vt sich von der Verriegelungsposition in
eine andere Position verändert hat, der integrierte Wert
initialisiert. Somit weicht ein Steuerstrom nicht mehr stark
ab, und der ermittelte Vorschubwinkelbetrag kann umgehend dem
angestrebten Vorschubwinkelbetrag folgen, wodurch eine
Verschlechterung der Fahreigenschaften, der Kilometerleistung
und der Abgasleistung verhindert werden kann.
Eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
nachfolgend beschrieben. Fig. 7 ist ein Flussdiagramm,
welches den Steuerbetrieb der ECU 21A gemäß einer dritten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. In dieser
dritten Ausführungsform wird der Verarbeitungsvorgang aus dem
in Fig. 7 dargestellten Flussdiagramm zu der ersten
Ausführungsform anstelle des in Fig. 6 dargestellten
Flussdiagramms der zweiten Ausführungsform hinzugefügt. Das
heißt, dass der letzte angestrebte Vorschubwinkelwert
(Vt(i-1]) in der Verriegelungsposition Vr ist und der
gegenwärtige angestrebte Vorschubwinkelwert Vt nicht in der
Verriegelungsposition Vr ist, mit anderen Worten falls der
angestrebte Vorschubwinkelbetrag sich von der
Verriegelungsposition in eine andere Position in Schritt S701
verändert hat, bestimmt die ECU 21A klar in Schritt S702, ob
der integrierte Wert I an dem integralen oberen Grenzwert Iu
oder dem integralen unteren Grenzwert IL ist. Falls
festgestellt wird, dass der integrierte Wert I an dem
integralen oberen Grenzwert Iu oder dem integralen unteren
Grenzwert IL ist, stellt die ECU 21A den integrierten Wert I
auf Null ein, um ihn in Schritt S703 zu initialisieren.
Auf diese Weise wird der integrierte Wert initialisiert, in
dem Fall, in welchem der angestrebte Vorschubwinkelwert Vt
sich von der Verriegelungsposition in eine andere Position
verändert hat, und der integrierte Wert I dem integralen
oberen Grenzwert Iu oder dem integralen unteren Grenzwert IL
entspricht. Somit weicht ein Steuerstrom nicht mehr weit ab,
und der ermittelte Vorschubwinkelbetrag kann umgehend dem
angestrebten Vorschubwinkelbetrag folgen, wodurch eine
Verschlechterung der Fahreigenschaften, der Kilometerleistung
und der Abgasleistung verhindert werden kann.
Eine vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
nachfolgend beschrieben. Fig. 8 ist ein Flussdiagramm,
welches den Steuerbetrieb der ECU 21A gemäß einer vierten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. In der
vierten Ausführungsform wird das in Fig. 5 dargestellte
Flussdiagramm der ersten Ausführungsform durch das in Fig. 18
dargestellte Flussdiagramm ersetzt.
Das heißt, falls in Schritt 801 festgestellt wird, dass der
letzte angestrebte Vorschubwinkelwert (Vt[i-1]) nicht in der
Verriegelungsposition Vr ist und der gegenwärtige angestrebte
Vorschubwinkelwert Vt in der Verriegelungsposition ist,
stellt die ECU 21A einen vorbestimmten Wert (= 4) in einem
Zähler C in Schritt S802 ein. Da die in Fig. 8 dargestellte
Verarbeitung alle 25 [ms] ausgeführt wird, wird der Zähler C
auf 100 [ms] weiterhin (= 4 × 25) eingestellt. Falls in
Schritt S801 bestimmt wird, dass der letzte angestrebte
Vorschubwinkelwert (Vt[i-1]) in der Verriegelungsposition Vr
ist, wird der Zähler C in Schritt S803 heruntergezählt.
Falls in Schritt S804 bestimmt wird, dass der Zähler C Null
angibt und dass der angestrebte Vorschubwinkelwert Vt in der
Verriegelungsposition ist, stellt die ECU 21A den integralen
oberen Grenzwert Iu auf einen vorbestimmten Wert kleiner als
üblich (50[mA]) ein und stellt den integralen unteren
Grenzwert IL auf einen vorbestimmten Wert größer als üblich
(-50[mA]) in Schritt S502 ein. Falls in Schritt S804 bestimmt
wird, dass der Zähler C nicht Null ist und dass der
angestrebte Vorschubwinkelwert Vt nicht in der
Verriegelungsposition ist, stellt die ECU 21A den integralen
oberen Grenzwert Iu auf einen normalen Wert (200(mA]) ein und
stellt den integralen unteren Grenzwert IL auf einen normalen
Wert (-200[mA]) in Schritt S503 ein.
Auf diese Weise, selbst wenn sich ein angestrebter
Vorschubwinkelbetrag in eine Verriegelungsposition ändert,
solange dieser innerhalb einer vorbestimmten Periode ist, bis
ein integrierter Wert einen integralen oberen Grenzwert oder
einen integralen unteren Grenzwert erreicht, ist es nicht
erforderlich, den integralen oberen Grenzwert und den
integralen unteren Grenzwert auf kleinere oder größere als
normale Werte zu steuern. Somit, in dem Fall, in welchem der
angestrebte Vorschubwinkelwert über die Verriegelungsposition
passiert, wird die Steuerung, um den integralen oberen
Grenzwert und den integralen unteren Grenzwert kleiner bzw.
größer als normale Werte zu machen, für eine vorbestimmte
Periode nicht durchgeführt.
Eine fünfte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
nachfolgend beschrieben. Fig. 9 ist ein Flussdiagramm,
welches den Steuerbetrieb der ECU 21A gemäß einer fünften
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. In dieser
fünften Ausführungsform ist das in Fig. 4 dargestellte
Flussdiagramm der ersten Ausführungsform durch das in Fig. 9
dargestellte Flussdiagramm ersetzt. Darüber hinaus sind in
Fig. 9 Schritte, welche mit diejenigen der ersten
Ausführungsform gemäß Fig. 4 identisch sind, mit identischen
Bezugszeichnungen versehen und deren Beschreibung wird
weggelassen.
Das heißt, falls in Schritt 901 bestimmt wird, dass der
angestrebte Vorschubwinkelbetrag Vt in der
Verriegelungsposition Vr ist, wird der integrierte Wert I auf
dem letzten integrierten Wert ohne Veränderung belassen.
Andererseits, falls in Schritt S901 festgestellt wird, dass
der angestrebte Vorschubwinkelwert Vt nicht in der
Verriegelungsposition Vr ist, berechnet und aktualisiert die
ECU 21A den integrierten Wert I in Schritt S401.
Auf diese Weise, in dem Fall, in welchem der angestrebte
Vorschubwinkelwert Vt in der Verriegelungsposition Vr ist,
breitet sich ein integraler Wert nicht durch Stoppen einer
integralen Steuerung aus, selbst wenn eine Verriegelungsstift
in einer Verriegelungsaussparung in Eingriff ist, um
vorgeschobenen und verzögerten Betrieb zu ermöglichen, und
somit tritt eine Verschlechterung der Steuerleistung eines
ermittelten Vorschubwinkelbetrages infolge einer Ausbreitung
eines integrierten Wertes nicht auf. Daher kann eine
Verschlechterung der Fahreigenschaften, der Kilometerleistung
und der Abgasleistung verhindert werden.
Eine sechste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
nachfolgend beschrieben. Fig. 10 ist ein Flussdiagramm,
welches den Steuerbetrieb der ECU 21A gemäß der sechsten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. In dieser
sechsten Ausführungsform ist das in Fig. 5 dargestellte
Flussdiagramm der ersten Ausführungsform durch das in Fig. 10
dargestellte Flussdiagramm ersetzt.
Das heißt, falls in Schritt S1001 festgestellt wird, dass der
angestrebte Vorschubwinkelbetrag Vt in der
Verriegelungsposition Vr ist, bestimmt die ECU 21A, ob eine
Drehzahl Ne größer ist als eine vorbestimmte Drehzahl
(4000[U/min]) in Schritt S1002. Falls die Drehzahl Ne größer
ist, stellt die ECU 21A den integralen oberen Grenzwert Iu
auf einen Wert kleiner als einen normalen Wert (50[mA]) ein,
und stellt den integralen unteren Grenzwert IL auf einen Wert
größer als einen normalen Wert (-50(mA]) im Schritt S1003
ein. Falls in Schritt S1002 bestimmt wird, dass die Drehzahl
kleiner oder gleich der vorbestimmten Drehzahl (4000[U/min])
ist, werden der integrale obere Grenzwert Iu und der
integrale untere Grenzwert IL auf normale Werte (200[mA],
-200[mA]) in Schritt S1004 eingestellt. Falls der angestrebte
Vorschubwinkelbetrag Vc in Schritt S1001 nicht in der
Verriegelungsposition Vr ist, werden der integrale obere
Grenzwert Iu und der integrale untere Grenzwert IL auf
normale Werte (200 [mA], -200 [mA]) in Schritt S1005
eingestellt.
Auf diese Weise, in dem Fall, in welchem der angestrebte
Vorschubwinkelbetrag Vt in der Verriegelungsposition Vr ist,
falls die Drehzahl Ne größer ist als eine vorbestimmte
Drehzahl, wird ein hydraulischer Druck zum Lösen eines
Verriegelungsstiftes gesichert, und ein integraler oberer
Grenzwert und ein integraler unterer Grenzwert werden auf
normalen Werten belassen, weil es nicht erforderlich ist,
diese zu steuern. Somit kann eine Verzögerung eines
ermittelten Vorschubwinkelwertes beim Folgen eines
angestrebten Vorschubwinkelwertes in dem Zustand eliminiert
werden, in welchem der Verriegelungsstift nicht in einer
Verriegelungsaussparung in Eingriff ist, wodurch eine
Verschlechterung der Fahreigenschaften, der Kilometerleistung
und der Abgasleistung verhindert werden kann.
Die Steuerung unter einer Drehzahl kleiner oder gleich einer
vorbestimmten Drehzahl ist effektiv zum Initialisieren eines
integrierten Wertes, zum Stützen eines integrierten Wertes
oder dergleichen, solange sie nicht in einem Betriebsbereich
ausgeführt wird, in welchem ein hydraulischer Druck zum Lösen
eines Verriegelungsstiftes gesichert werden kann. Die
Steuerung kann nicht nur zur Begrenzung integraler oberer und
unterer Grenzwerte, sondern auch zum Initialisieren eines
integrierten Wertes, zum Stützen eines integrierten Wertes
oder dergleichen durchgeführt werden.
Wie oben beschrieben, in einem Steuerzustand, in welchem ein
OCV im wesentlichen in einer Mittelposition ist, in welcher
ein Verriegelungsstift in einer Verriegelungsaussparung in
Eingriff ist, breitet sich eine integrale Steuerung gemäß der
vorliegenden Erfindung aus, falls der Verriegelungsstift mit
der Verriegelungsaussparung infolge eines Abfalls eines
hydraulischen Drucks in dem OCV in Eingriff ist. Somit kann
die Ausweitung der integralen Steuerung auf ein Minimum
begrenzt werden, um eine Verschlechterung der Steuerleistung
eines ermittelten Vorschubwinkelbetrages durch Begrenzen
eines integralen oberen und unteren Grenzwertes auf größere
und kleinere Werte als normal zu verhindern, wodurch eine
Verschlechterung der Steuerleistung eines ermittelten
Vorschubwinkelbetrages verhindert werden kann.
Darüber hinaus wird gemäß der vorliegenden Erfindung die
Initialisierung eines integrierten Wertes ausgeführt, falls
ein angestrebter Vorschubwinkelbetrag von einer
Verriegelungsposition abweicht, und eine Stützung oder
dergleichen einer integralen Steuerung wird durchgeführt,
falls ein angestrebter Vorschubwinkelwert in einer
Verriegelungsposition ist, wodurch eine Ausweitung eines
integrierten Wertes und eine Verschlechterung der
Steuerleistung eines ermittelten Vorschubwinkelbetrages
verhindert werden.
Somit wurde deutlich, dass ein Steuersystem zur zeitlichen
Abstimmung der Ventile eines Verbrennungsmotors
bereitgestellt wird. Dem Fachmann wird ersichtlich sein, dass
die vorliegende Erfindung auch durch andere als die
bevorzugten Ausführungsformen, die zum Zwecke der
Veranschaulichung und nicht der Begrenzung vorgestellt worden
sind, ausgeführt werden kann, und die vorliegende Erfindung
wird nur durch die nachfolgenden Ansprüche begrenzt.
Claims (8)
1. Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung der Ventile eines
Verbrennungsmotors, das aufweist:
Sensoreinrichtungen zum Ermitteln der Betriebszustände eines Verbrennungsmotors;
Einlass- und Auslassnockenwellen zum Betätigen der Einlass- bzw. Auslassventile des Verbrennungsmotors in Synchronisierung mit einer Rotation einer Kurbelwelle des Verbrennungsmotors;
zumindest einen Stellantrieb, der zum Betrieb mit zumindest einer der Nockenwellen zum Betätigen der Einlass- bzw. Auslassventile verbunden ist;
eine hydraulische Druckversorgungseinheit zum Zuführen eines hydraulischen Drucks an den Stellantrieb; und
eine Steuereinrichtung zum Steuern des von der hydraulischen Druckversorgungseinheit zu dem Stellantrieb zugeführten hydraulischen Drucks in Abhängigkeit von den Betriebszuständen des Verbrennungsmotors, wodurch eine relative Phase der Nockenwelle gegenüber der Kurbelwelle verändert wird,
worin der Stellantrieb aufweist:
eine verzögernde hydraulische Kammer und eine vorschiebende hydraulische Kammer zum Einstellen der relativen Phase in einem einstellbaren Bereich;
einen Verriegelungsmechanismus zum Einstellen der relativen Phase in eine Verriegelungsposition innerhalb des einstellbaren Bereichs; und
einen Lösemechanismus zum Lösen des Verriegelungsmechanismus in Antwort auf ein vorbestimmtes Niveau des von der hydraulischen Druckversorgungseinheit zugeführten hydraulischen Drucks, und
worin die Steuereinrichtung eine Grenze des Steuerbereiches vermindert, wenn der Verriegelungsmechanismus betätigt wird, um die relative Phase so zu steuern, dass sie innerhalb eines vorbestimmten Bereiches der Verriegelungsposition ist.
Sensoreinrichtungen zum Ermitteln der Betriebszustände eines Verbrennungsmotors;
Einlass- und Auslassnockenwellen zum Betätigen der Einlass- bzw. Auslassventile des Verbrennungsmotors in Synchronisierung mit einer Rotation einer Kurbelwelle des Verbrennungsmotors;
zumindest einen Stellantrieb, der zum Betrieb mit zumindest einer der Nockenwellen zum Betätigen der Einlass- bzw. Auslassventile verbunden ist;
eine hydraulische Druckversorgungseinheit zum Zuführen eines hydraulischen Drucks an den Stellantrieb; und
eine Steuereinrichtung zum Steuern des von der hydraulischen Druckversorgungseinheit zu dem Stellantrieb zugeführten hydraulischen Drucks in Abhängigkeit von den Betriebszuständen des Verbrennungsmotors, wodurch eine relative Phase der Nockenwelle gegenüber der Kurbelwelle verändert wird,
worin der Stellantrieb aufweist:
eine verzögernde hydraulische Kammer und eine vorschiebende hydraulische Kammer zum Einstellen der relativen Phase in einem einstellbaren Bereich;
einen Verriegelungsmechanismus zum Einstellen der relativen Phase in eine Verriegelungsposition innerhalb des einstellbaren Bereichs; und
einen Lösemechanismus zum Lösen des Verriegelungsmechanismus in Antwort auf ein vorbestimmtes Niveau des von der hydraulischen Druckversorgungseinheit zugeführten hydraulischen Drucks, und
worin die Steuereinrichtung eine Grenze des Steuerbereiches vermindert, wenn der Verriegelungsmechanismus betätigt wird, um die relative Phase so zu steuern, dass sie innerhalb eines vorbestimmten Bereiches der Verriegelungsposition ist.
2. Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung der Ventile eines
Verbrennungsmotors nach Anspruch 1, worin die
Steuereinrichtung einen ermittelten
Vorschubwinkelbetrag, das heißt eine Phasendifferenz
zwischen den Phasen der Kurbelwelle und der Nockenwelle,
ermittelt und einen angestrebten Vorschubwinkelbetrag,
das heißt eine zeitliche Abstimmung der Ventile, die für
einen Betriebszustand des Verbrennungsmotors geeignet
ist, berechnet, um eine Steuerbereichsgrenze eines
integrierten Wertes kleiner werden zu lassen als in dem
Fall, in welchem sich der ermittelte
Vorschubwinkelbetrag nicht in der Verriegelungsposition
befindet, falls der ermittelte Vorschubwinkelbetrag
einer integralen Steuerung unterliegt, um im
wesentlichen mit dem angestrebten Vorschubwinkelbetrag
überein zu stimmen.
3. Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung der Ventile eines
Verbrennungsmotors nach Anspruch 2, worin die
Steuereinrichtung einen integrierten Wert initialisiert,
falls der angestrebte Vorschubwinkelbetrag oder der
ermittelte Vorschubwinkelbetrag von innerhalb eines
vorbestimmten Bereiches einer Verriegelungsposition in
dem Verriegelungsmechanismus nach außerhalb eines
vorbestimmten Bereiches verändert wird.
4. Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung der Ventile eines
Verbrennungsmotors nach Anspruch 3, worin die
Steuereinrichtung die Initialisierung des integrierten
Wertes nur ausführt, wenn der integrierte Wert die
Steuerbereichsgrenze erreicht.
5. Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung der Ventile eines
Verbrennungsmotors nach Anspruch 1, worin die
Steuereinrichtung die Steuerbereichsgrenze nicht
verkleinert, falls eine Periode innerhalb einer
vorbestimmten Periode ist, wenn der angestrebte
Vorschubwinkelbetrag oder der ermittelte
Vorschubwinkelbetrag innerhalb eines vorbestimmten
Bereiches einer Verriegelungsposition in dem
Verriegelungsmechanismus ist.
6. Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung der Ventile eines
Verbrennungsmotors nach Anspruch 5, worin die Periode,
wenn der angestrebte Vorschubwinkelbetrag oder der
ermittelte Vorschubwinkelbetrag innerhalb eines
vorbestimmten Bereiches einer Verriegelungsposition in
den Verriegelungsmechanismus ist, eine Periode ist, bis
der integrierte Wert die Steuerbereichsgrenze erreicht.
7. Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung der Ventile eines
Verbrennungsmotors, worin die Steuereinrichtung die
integrale Steuerung stoppt, falls der angestrebte
Vorschubwinkelbetrag oder der ermittelte
Vorschubwinkelbetrag sich innerhalb eines vorbestimmten
Bereiches einer Verriegelungsposition innerhalb des
Verriegelungsmechanismus befinden.
8. Steuersystem zur zeitlichen Abstimmung der Ventile eines
Verbrennungsmotors nach Anspruch 1, worin die
Steuereinrichtung die Steuerung nur ausführt, wenn die
Betriebszustände des Verbrennungsmotors sich in
vorbestimmten Betriebszuständen befinden.
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