DE10156993A1 - Spielbereitstellungsverfahren und Spielsystem auf einer Golfübungsfläche - Google Patents
Spielbereitstellungsverfahren und Spielsystem auf einer GolfübungsflächeInfo
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Abstract
Ein Spielbereitstellungsverfahren gibt einen Golfball aus, der eine ID-Nummer aufgezeichnet hat. Mehrere Spieler schlagen den Golfball der Reihe nach von jeweiligen Feldern aus zu einer festen Zielstelle. Durch eine Zähleinrichtung wird eine Anzahl der von jedem der Felder aus geschlagenen Golfbälle gezählt, bis eine an der Zielstelle angeordnete ID-Nummer-Erkennungsvorrichtung einen Golfball mit einer jedem der Felder entsprechenden ID-Nummer erkennt. Die in jedem der Felder gezählte Anzahl der Golfbälle wird durch eine Anzeigeeinrichtung angezeigt.
Description
Diese Erfindung bezieht sich auf ein
Spielbereitstellungsverfahren und auf ein Spielsystem auf
einer Golfübungsfläche und insbesondere auf ein
Spielbereitstellungsverfahren und auf ein Spielsystem, die
ermöglichen, daß mehrere Personen, während sie auf einer
Hallen-Golfübungsfläche oder dergleichen Golftrainieren, ein
Spiel spielen.
Auf einer Hallen-Golfübungsfläche (die im folgenden einfach
"Hallenübungsfläche" genannt wird) sind beispielsweise
mehrere Felder oder Stände vorgesehen. In jedem Feld ist eine
Ballzufuhreinrichtung zum Zuführen von Golfbällen (die im
folgenden einfach als "Ball" bezeichnet werden können)
angeordnet. Genauer betritt jede der trainierenden Personen
oder Spieler das Feld und schlägt mit einem Golfschläger
einen ausgegebenen Ball, um zu erlernen, wie Schwung geholt
oder geschlagen wird.
Auf der herkömmlichen Hallen-Golfübungsfläche mangelt es
etwas in bezug auf Spaß oder Unterhaltung. Das heißt, selbst
wenn sich ein geschlagener Ball zielgerichtet bewegt oder
fliegt und an einer Zielstelle fällt oder landet, wird
lediglich erwartet, daß der Spieler selbst mit dem Ergebnis
zufrieden ist. Es gibt keine Belohnung für das Ergebnis.
Somit wird vorgeschlagen, ein Ziel an eine feste Stelle zu
legen und dem Spieler eine Prämie zu geben, wenn der von dem
Spieler geschlagene Ball das Ziel trifft. Bei einem solchen
System wird der Spieler ermutigt, den Ball an die Zielstelle
zu schlagen. Somit kann der Spieler Golftrainieren und
gleichzeitig Spaß haben.
Während bei dem herkömmlichen System ein Spieler Freude daran
haben kann, Golf zu trainieren, wird eine Gruppe von Spielern
in bezug auf den Spaß nicht zufriedengestellt. Das heißt, das
System ist ungeeignet, eine Spielumgebung zu schaffen, in der
mehrere Spieler miteinander im Wettkampf stehen. Selbst wenn
eine Gruppe von Menschen zum Spielen auf die Hallen-
Golfübungsfläche geht, muß somit jeder von ihnen auf
getrennte Weise für sich selbst Golftrainieren. Es ist nie
möglich, daß sie wie auf einem tatsächlichen Golfplatz als
Gruppe Golfspielen.
Auf dem tatsächlichen Golfplatz kann die Gruppe Golf oder ein
Spiel spielen. Dennoch muß der Spieler das Schlagen und
Laufen wiederholen, bis er in dem Spiel mit dem Ball einen
Loch auf einem Golfplatz trifft, wobei es lange dauert, das
Spiel abzuschließen. Somit mangelt es dem Spiel auf einem
Golfplatz an Leichtigkeit oder Bequemlichkeit. Außerdem ist
eine Gebühr auf dem Golfplatz verhältnismäßig teuer. Außerdem
befindet sich der Golfplatz nicht an zweckmäßigen Orten wie
etwa in einem Stadtbereich. Somit ist nicht zu erwarten, daß
das Golfspiel auf dem Platz eine leichte Freizeitunterhaltung
für eine Familie oder für eine Gruppe von Freunden ist.
In Anbetracht des obenstehenden besteht eine Aufgabe der
vorliegenden Erfindung in der Schaffung eines
Spielbereitstellungsverfahrens und eines Spielsystems, die
ermöglichen, daß die Spieler unter Verwendung einer
Golfübungsfläche ein Spiel als Gruppe spielen und lediglich
durch Schlagoperationen miteinander im Wettkampf stehen.
Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird ein
Spielbereitstellungsverfahren auf einer Golfübungsfläche
geschaffen. Das Spielbereitstellungsverfahren umfaßt die
folgenden Schritte: Ausgeben eines Golfballs, der eine ID-
Nummer aufgezeichnet hat, wobei mehrere Spieler den Golfball
der Reihe nach von jeweiligen Feldern aus zu einer festen
Zielstelle schlagen; Zählen einer Anzahl der von jedem der
Felder aus geschlagenen Golfbälle durch eine Zähleinrichtung,
bis eine an der Zielstelle angeordnete ID-Nummer-
Erkennungsvorrichtung einen Golfball mit einer jedem der
Felder entsprechenden ID-Nummer erkennt; und Anzeigen der in
jedem der Felder gezählten Anzahl der Golfbälle durch eine
Anzeigeeinrichtung.
Die ID-Nummer ist eine Nummer zum Bestimmen oder
Identifizieren des Golfballs. Die ID-Nummer wird in jedem
Golfball dem Feld entsprechend, in dem der Spieler diesen
Golfball schlägt, aufgezeichnet. Um zu erreichen, daß die ID-
Nummer dem Feld entspricht, können diesem Feld Golfbälle
zugeführt und zuwiesen werden, die eine ID-Nummer besitzen,
die jedem der Felder fest zugewiesen ist. Alternativ ist es
möglich, daß Golfbälle mit ID-Nummern beliebig zugeführt
werden, wobei jedes der Felder jeweils die in den Golfbällen
aufgezeichneten ID-Nummern liest und aufzeichnet. Wenn als
Aufzeichnungseinrichtung zum Aufzeichnen der ID-Nummer ein
wiederbeschreibbares Medium verwendet wird, kann außerdem
eine ID-Nummer in jeden der Golfbälle geschrieben werden, so
daß sie jedem der Felder entspricht.
Um die ID-Nummer des Golfballs aufzuzeichnen, kann die ID-
Nummer direkt auf einer Oberfläche des Golfballs in einer
durch einen Codeleser lesbaren Weise gezeigt sein. Alternativ
kann ein IC-Chip in den Golfball eingelassen sein, so daß die
ID-Nummer elektrisch in den IC-Chip geschrieben wird.
Alternativ kann an dem Golfball eine magnetische
Speichereinrichtung vorgesehen sein, so daß die ID-Nummer
magnetisch in die magnetische Speichereinrichtung geschrieben
wird.
Gemäß dem ersten Aspekt des Spielbereitstellungsverfahrens
schlägt jeder Spieler den Golfball, so daß der Golfball die
Zielstelle erreicht und trifft. Die ID-Nummer wird dem Feld
entsprechend in dem Golfball aufgezeichnet. Wenn der von dem
Feld geschlagene Golfball daraufhin die Zielstelle erreicht
und trifft, wird die ID-Nummer des treffenden Golfballs durch
die ID-Nummer-Erkennungsvorrichtung erkannt. Das heißt, es
wird angegeben, von welchem Feld der Golfball geschlagen
worden ist.
Andererseits zählt die Zähleinrichtung die Anzahl der
Golfbälle, bis der von dem Feld geschlagene Golfball die
Zielstelle trifft oder durch die ID-Nummer-
Erkennungsvorrichtung erkannt wird. Das heißt, in jedem Feld
wird erkannt, wie oft die Schlagoperationen ausgeführt
werden, bis der Golfball die Zielstelle trifft.
Daraufhin wird die durch die Zähleinrichtung gezählte Anzahl
der Golfbälle auf der Anzeigeeinrichtung angezeigt. Wenn die
Anzeigeeinrichtung an einer solchen Stelle angeordnet ist,
daß sie von jedem der Felder aus zu sehen ist, kann jeder
Spieler wissen, wie das Spiel in seinem Feld vorangeht.
Der erste Aspekt des Spielbereitstellungsverfahrens kann
mehrere Zielstellen vorsehen. Dementsprechend sind an den
mehreren Zielstellen jeweils mehrere ID-Nummer-
Erkennungsvorrichtungen angeordnet. Die Zähleinrichtung zählt
die Anzahl der von jedem der Felder aus geschlagenen
Golfbälle, bis sämtliche ID-Nummer-Erkennungsvorrichtungen
die Golfbälle mit den den jeweiligen Feldern entsprechenden
ID-Nummern erkennen.
In diesem Fall sind die ID-Nummer-Erkennungsvorrichtungen
jeweils an den mehreren Zielstellen vorgesehen. Jeder der
Spieler wiederholt die Schlagoperationen, so daß die
Golfbälle die mehreren Zielstellen treffen. Das heißt, wenn
der Spieler die Zielstelle mit dem Golfball erfolgreich
getroffen hat, schlägt der Spieler den Golfball zu einer
nächsten Zielstelle. Somit wiederholt der Spieler seine
Schlagoperationen, bis die Golfbälle sämtliche Zielstellen
getroffen haben.
Andererseits zählt die Zähleinrichtung die Anzahl der von
jedem der Felder aus geschlagenen Golfbälle, bis an
sämtlichen Zielstellen die ID-Nummern der den Feldern
entsprechenden Golfbälle erkannt sind. Das heißt, in jedem
der Felder wird erkannt, wie oft in jedem der Felder die
Schlagoperationen zum Treffen der mehreren Zielstellen durch
die Golfbälle ausgeführt werden. Daraufhin zeigt die
Anzeigeeinrichtung die durch die Zähleinrichtung gezählte
Anzahl der Golfbälle an.
In dem ersten Aspekt des Spielbereitstellungsverfahren kann
an der Zielstelle ein Gegenstand vorgesehen sein. Der
Gegenstand umfaßt wenigstens einen Korb oder ein Zeichen oder
ein Loch zum Empfang des Golfballs. Die ID-Nummer-
Erkennungsvorrichtung erkennt die ID-Nummer des von dem
Gegenstand empfangenen Golfballs.
Da in diesem Fall an der Zielstelle der Gegenstand wie etwa
der Korb, das Zeichen oder das Loch vorgesehen ist, wird ein
Bereich der Zielstelle deutlich.
Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird ein
Spielbereitstellungsverfahren auf einer Golfübungsfläche
geschaffen. Das Spielbereitstellungsverfahren umfaßt die
folgenden Schritte: Ausgeben eines Golfballs, der eine ID-
Nummer aufgezeichnet hat, wobei mehrere Spieler den Golfball
der Reihe nach von jeweiligen Feldern aus zu einer festen
Zielstelle schlagen; Zählen einer Anzahl der von jedem der
Felder aus geschlagenen Golfbälle durch eine Zähleinrichtung,
bis eine an der Zielstelle angeordnete ID-Nummer-
Erkennungsvorrichtung einen Golfball mit einer jedem der
Felder entsprechenden ID-Nummer erkennt; und Vergleichen der
jeweils in den Feldern gezählten Anzahlen der Golfbälle
miteinander durch eine Vergleichseinrichtung, um eine
Rangordnung der mehreren Spieler zu entscheiden; und Anzeigen
von Informationen in bezug auf die Rangordnung durch die
Anzeigeeinrichtung.
Die Informationen in bezug auf die Rangordnung umfassen die
Namen der Spieler, die in einer Reihenfolge der besseren
Ergebnisse oder in einer Reihenfolge der niedrigeren
Punktstände, einer Rangordnung der einzelnen Spieler usw.
angeordnet sind. Das heißt, solange die Rangordnung der
mehreren Spieler erkannt werden kann, wenn die Informationen
auf der Anzeigeeinrichtung gezeigt sind, sind die
Informationen nicht auf spezifische Informationen beschränkt.
Gemäß dem zweiten Aspekt des Spielbereitstellungsverfahrens
können ähnliche Wirkungen wie die des ersten Aspekts erhalten
werden. Außerdem vergleicht die Vergleichseinrichtung die
durch die Zähleinrichtung gezählten Anzahlen der Golfbälle,
wenn die Golfbälle aller Spieler die Zielstelle getroffen
haben. Das heißt, der Spieler mit einer niedrigeren gezählten
Anzahl von Golfbällen wird überlegen sein. Daraufhin werden
die Informationen in bezug auf diese Überlegenheit und
Unterlegenheit auf der Anzeigeeinrichtung angezeigt.
Der zweite Aspekt des Spielbereitstellungsverfahrens kann
mehrere Zielstellen umfassen. Dementsprechend sind an den
mehreren Zielstellen jeweils mehrere ID-Nummer-
Erkennungsvorrichtungen angeordnet. Die Zähleinrichtung zählt
die Anzahl der von jedem der Felder aus geschlagenen
Golfbälle, bis sämtliche ID-Nummer-Erkennungsvorrichtungen
die Golfbälle mit den jeweils den Feldern entsprechenden ID-
Nummern erkennen. Die Vergleichseinrichtung vergleicht die
jeweils in den Feldern gezählten Anzahlen der Golfbälle
miteinander, um eine Rangordnung der mehreren Spieler zu
entscheiden.
In diesem Fall sind an den mehreren Zielstellen jeweils die
ID-Nummer-Erkennungsvorrichtungen vorgesehen. Jeder der
Spieler wiederholt die Schlagoperationen, so daß die
Golfbälle die mehreren Zielstellen treffen.
Andererseits zählt die Zähleinrichtung die Anzahl der von
jedem der Felder aus geschlagenen Golfbälle, bis die ID-
Nummern der den Feldern entsprechenden Golfbälle an
sämtlichen Zielstellen erkannt sind. Das heißt, in jedem der
Felder wird erkannt, wie oft in jedem der Felder die
Schlagoperationen zum Treffen der mehreren Zielstellen durch
die Golfbälle ausgeführt werden.
Wenn daraufhin die Golfbälle aller Spieler sämtliche
Zielstellen getroffen haben, vergleicht die
Vergleichseinrichtung die durch die Zähleinrichtungen
gezählten Anzahlen der Golfbälle. Somit wird die Rangordnung
unter den mehreren Spielern entschieden.
In dem zweiten Aspekt des Spielbereitstellungsverfahrens kann
an der Zielstelle ein Gegenstand vorgesehen sein. Der
Gegenstand umfaßt wenigstens einen Korb oder ein Zeichen oder
ein Loch zum Empfang des Golfballs. Die ID-Nummer-
Erkennungsvorrichtung erkennt die ID-Nummer des von dem
Gegenstand empfangenen Golfballs.
Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung wird ein Spielsystem
auf einer Golfübungsfläche geschaffen. Das Spielsystem
umfaßt: einen Ballausgeber zum Ausgeben eines Golfballs, der
eine ID-Nummer aufgezeichnet hat, wobei mehrere Spieler der
Reihe nach den Golfball von jeweiligen Feldern aus zu einer
festen Zielstelle schlagen; einen Zähler zum Zählen einer
Anzahl der von jedem der Felder aus geschlagenen Golfbälle;
eine ID-Nummer-Erkennungsvorrichtung, die an der Zielstelle
angeordnet ist; wobei der Zähler die Anzahl der von jedem der
Felder aus geschlagenen Golfbälle zählt, bis die ID-Nummer-
Erkennungsvorrichtung einen Golfball mit einer jedem der
Felder entsprechenden ID-Nummer erkennt; und eine Anzeige zum
Anzeigen der in jedem der Felder gezählten Anzahl der
Golfbälle.
Der dritte Aspekt des Spielsystems kann mehrere Zielstellen
vorsehen. Dementsprechend sind an den mehreren Zielstellen
jeweils mehrere ID-Nummer-Erkennungsvorrichtungen angebracht.
Der Zähler zählt die Anzahl der von jedem der Felder aus
geschlagenen Golfbälle, bis sämtliche ID-Nummer-
Erkennungsvorrichtungen die Golfbälle mit den jeweils den
Feldern entsprechenden ID-Nummern erkennen.
In dem dritten Aspekt des Spielsystems kann an der Zielstelle
ein Gegenstand vorgesehen sein. Der Gegenstand kann
wenigstens einen Korb oder ein Zeichen oder ein Loch zum
Empfang des Golfballs erfassen. Die ID-Nummer-
Erkennungsvorrichtung erkennt die ID-Nummer des von dem
Gegenstand empfangenen Golfballs.
Weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung gehen aus der
folgenden Beschreibung mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung
hervor, in der bevorzugte Ausführungen der Erfindung deutlich
gezeigt sind.
Fig. 1 ist eine erläuternde Zeichnung eines Spielsystems
zur Realisierung eines
Spielbereitstellungsverfahrens gemäß einer
Ausführung der Erfindung.
Fig. 2 ist ein Blockschaltplan von Funktionseinrichtungen
des Spielsystems gemäß der ersten Ausführung der
Erfindung.
Fig. 3 ist ein weiterer Blockschaltplan von
Funktionseinrichtungen des Spielsystems gemäß der
ersten Ausführung der Erfindung.
Fig. 4 ist ein Ablaufplan einer Operation des Spielsystems
gemäß der ersten Ausführung der Erfindung.
Fig. 5 ist ein weiterer Ablaufplan einer Operation des
Spielsystems gemäß der ersten Ausführung der
Erfindung.
Gemäß einer Ausführung der Erfindung werden im folgenden mit
Bezug auf Fig. 1 bis Fig. 5 ein Spielsystem 1 auf einer
Golfübungsfläche und ein Spielbereitstellungsverfahren unter
Verwendung des Spielsystems 1 beschrieben. Fig. 1 zeigt eine
Gesamtstruktur des Spielsystems 1. Fig. 2 bzw. Fig. 3 zeigt
Funktionsblöcke des Spielsystems 1. Fig. 4 bzw. Fig. 5 zeigt
Funktionsabläufe des Spielsystems 1.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, besitzt das Spielsystem 1 der
vorliegenden Ausführung einen Ballausgeber (eine
Ballausgabeeinrichtung) 2, einen Ausgeber-Controller (eine
Ausgeber-Steuereinrichtung) 3, eine Anzeige (eine
Anzeigeeinrichtung) 4 und einen ersten ID-Leser (eine erste
ID-Leseeinrichtung) 5. Der Ballausgeber 2 gibt an jeden
Schlagbereich oder an jedes Feld D einen Golfball G aus. Der
Ausgeber-Controller 3 führt das Management des Ballausgebers
2 aus. Die Anzeige 4 zeigt ein Bild. Der ID-Leser 5 liest
eine ID-Nummer des jedem Feld D zugeführten Balls G. Jede
Einrichtung 2, 3, 4 und 5 ist an jedem der Felder D
angeordnet.
An einer Zielstelle, durch einen festen Abstand von dem Feld
D entfernt, sind ein Korb 6a, 6b, 6c, ein Ballabtaster (eine
Ballabtasteinrichtung) 7a, 7b, 7c und ein zweiter ID-Leser
(eine zweite ID-Leseeinrichtung) 8a, 8b, 8c angeordnet. In
der gezeigten Ausführung befinden sich sowohl der Korb 6a,
6b, 6c als auch der Ballabtaster 7a, 7b, 7c und der zweite
ID-Leser 8a, 8b, 8c beispielsweise an drei Stellen 30 m, 50 m
und 70 m von dem Feld D entfernt. Der Korb 6a, 6b, 6c
empfängt den Ball G. Der Ballabtaster 7a, 7b, 7c erfaßt den
in den Korb 6a, 6b, 6c eintretenden Ball G. Der zweite ID-
Leser liest eine ID-Nummer jedes der in den Korb 6a, 6b, 6c
eintretenden Bälle G aus.
Jede der Einrichtungen 2 bis 8 wird ausführlicher
beschrieben. Der Ballausgeber 2 ist mit einem nicht gezeigten
Förderer (einer Förderungseinrichtung) verbunden, der die
Bälle G längs einer Linie mehrerer der Felder D fördert. Der
Förderer ist unter einem Boden jedes der Felder D angeordnet.
Der Ballausgeber 2 umfaßt eine automatische Vorrichtung 2a
zum Legen auf die Abschlagstelle und einen Zufuhrweg 2b. Die
Vorrichtung 2a zum Legen auf die Abschlagstelle legt die
Bälle G auf die Abschlagstelle. Der Zufuhrweg 2b schickt die
von dem Förderer geförderten Bälle G an die Vorrichtung 2a
zum Legen auf die Abschlagstelle. Der Ballausgeber 2 legt die
Bälle G automatisch einzeln auf die Abschlagstelle, was einem
Spieler M viel Zeit spart. Die Vorrichtung 2a zum Legen auf
die Abschlagstelle und der Zufuhrweg 2b sind herkömmlich, so
daß ihre genaue Beschreibung weggelassen wird.
Der Ausgeber-Controller 3 ist beispielsweise an der Rückseite
jedes der Felder D angeordnet, um das Management eines
Beginns und eines Endes der Operation insbesondere der
Vorrichtung 2 zum Legen auf die Abschlagstelle auszuführen.
Der Ausgeber-Controller 3 besitzt eine Einsetzöffnung 10 zum
Einsetzen und Herausnehmen eines nicht gezeigten
Speichermediums. Das Speichermedium speichert eine Anzahl von
Bällen, die der Spieler M in dem Feld schlagen darf, d. h.
die Anzahl der Bälle G, die durch die Vorrichtung 2 zum Legen
auf die Abschlagstelle auf die Abschlagstelle gelegt werden.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, ist in der Nähe der Vorrichtung 2
zum Legen auf die Abschlagstelle ein Zähler (eine
Zähleinrichtung) 11 angeordnet. Der Zähler 11 erfaßt eine
Auf- und Abbewegung der Vorrichtung 2 zum Legen auf die
Abschlagstelle, um eine Anzahl der Schlagoperationen des
Spielers M zu zählen.
Die Anzeige 4 besitzt eine Flüssigkristallanzeige (eine LCD)
oder dergleichen und wird durch einen Anzeige-Controller
(eine Anzeigesteuereinrichtung) 9 gesteuert. Die Anzeige 4
zeigt die durch den Zähler 11 gezählte Anzahl der Bälle G und
in jedem Spiel eine Punktliste.
Nachfolgend wird der Ball G beschrieben. In der Mitte des
Balls G ist ein nicht gezeigter IC-Chip eingelassen. Der IC-
Chip besitzt eine integrierte Schaltung in einem aus einem
Kunstharz hergestellten Gehäuse. Der IC-Chip besitzt als
Funktionselemente eine Empfängereinheit, eine Lader-Entlader-
Einheit, eine Speichereinheit, eine Antwortsteuereinheit. Die
Empfängereinheit empfängt von dem ersten ID-Leser 5 oder von
dem zweiten ID-Leser 8 gesendete Funkwellen. Die Lader-
Entlader-Einheit speichert die Energie durch die empfangenen
Funkwellen und gibt die gespeicherte Energie als elektrische
Leistung zum Betrieb der Antwortsteuereinheit aus. Zuvor wird
jede der ID-Nummern in die Speichereinheit geschrieben, so
daß die ID-Nummern voneinander verschieden werden. Die
Antwortsteuereinheit besitzt einen Informationssender und
einen Befehlsempfänger. Wenn in den Befehlsempfänger ein
Antwortbefehl eingegeben wird, sendet die
Antwortsteuereinheit die in die Speichereinheit geschriebene
ID-Nummer über den Informationssender an den ersten ID-Leser
5 oder an den zweiten ID-Leser 8a, 8b, 8c zurück. Genauer
besitzt der IC-Chip keine Stromquelle wie ein herkömmliches
Batterieladegerät. Demgegenüber sammelt der IC-Chip die
Funkwellen von dem ersten ID-Leser 5 oder von dem zweiten ID-
Leser 8a, 8b, 8c als Antwortenergie. Daraufhin sendet der IC-
Chip als Antwort auf den Antwortbefehl Daten in bezug auf die
ID-Nummer zurück.
Der erste ID-Leser 5 erkennt die in die Speichereinheit des
ID-Chips geschriebene ID-Nummer. Wie in Fig. 2 gezeigt ist,
umfaßt der erste ID-Leser 5 eine Sendereinheit (eine
Sendeeinrichtung) 12, eine Empfängereinheit (eine
Empfangseinrichtung) 13, eine Erkennereinheit (eine
Erkennungseinrichtung) 14 usw. Die Sendereinheit 12 sendet
Funkwellen an den Ball G, wenn dieser Ball G durch den
Ballausgeber 2 einer festen Stelle zugeführt wird. Die
gesendeten Funkwellen werden als Antwortenergie in dem IC-
Chip gespeichert. Die Sendereinheit 12 befiehlt dem IC-Chip,
nach dem Speichern der Antwortenergie in dem IC-Chip die ID-
Nummer zurückzusenden. Die Empfängereinheit 13 empfängt die
von der Sendereinheit des IC-Chips gesendeten Daten in bezug
auf die ID-Nummer und gibt die Daten dadurch an die
Erkennereinheit 14 aus. Die Erkennereinheit 14 erkennt anhand
der empfangenen Daten die ID-Nummer.
Das Ausgangssignal des ersten ID-Lesers 5 wird an eine ID-
Nummer-Speichervorrichtung (eine ID-Nummer-
Speichereinrichtung) 15 gesendet. Die Speichervorrichtung 15
speichert die ID-Nummer der an jeden der Spieler M
gelieferten Bälle G, so daß sie jedem der Felder D
entsprechen.
Die drei in Fig. 1 gezeigten Körbe 6a, 6b, 6c enthalten
Behälter, die jeweils eine geöffnete Oberseite besitzen. Die
Unterseite des Behälters ist mit einem nicht gezeigten
Auslaßweg verbunden. Die Ballabtaster 7a, 7b, 7c enthalten
Annäherungsschalter oder dergleichen und sind jeweils an den
Umfangsflächen der Körbe 6a, 6b, 6c befestigt. Genauer tastet
der Ballabtaster 7a, 7b, 7c eine Änderung eines
Ausgangssignals des Annäherungsschalters ab, um zu erkennen,
ob der Ball G in den Korb 6a, 6b, 6c eingetreten ist. Wie in
Fig. 2 gezeigt ist, wird das Ausgangssignal des Ballabtasters
7a, 7b, 7c an den zweiten ID-Leser 8a, 8b, 8c gesendet.
Fig. 2 zeigt lediglich den Ballabtaster 7a und den zweiten
ID-Leser 8a, die an dem Korb 6a angeordnet sind, der sich an
der vorderen Linie oder dem Feld 5 am nächsten befindet. Die
Ballabtaster 7b, 7c und die zweiten ID-Leser 8b, 8c sind an
den Körben 6b, 6c in der gleichen Weise vorgesehen.
Der zweite ID-Leser 8a, 8b, 8c ist an dem Auslaßweg
vorgesehen und erkennt die in den IC-Chip des Balls G
geschriebene ID-Nummer. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, besitzt
der zweite ID-Leser 8a, 8b, 8c eine Sendereinheit (eine
Sendeeinrichtung) 17, eine Empfängereinheit (eine
Empfangseinrichtung) 18, eine Erkennereinheit (eine
Erkennungseinrichtung) 19 usw. Die Konfiguration und
Operation des zweiten ID-Lesers 8a, 8b, 8c sind die gleichen
wie die des ersten ID-Lesers 5, so daß ihre ausführliche
Beschreibung weggelassen wird. Der zweite ID-Leser 8a, 8b, 8c
bildet eine ID-Nummer-Erkennungsvorrichtung der vorliegenden
Erfindung.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, besitzt das Spielsystem 1 eine
Bestimmungsvorrichtung (eine Bestimmungseinrichtung) 20 als
Funktionskonfiguration unter Verwendung eines Computers. Wenn
erfaßt wird, daß der Ball G in den Korb 6a, 6b, 6c kommt,
bestimmt oder identifiziert die Bestimmungsvorrichtung 20
anhand der in der ID-Nummer-Speichervorrichtung 15
gespeicherten ID-Nummer und des Ausgangssignals von dem
zweiten ID-Leser 8a, 8b, 8c unter den mehreren Feldern D das
Feld D desjenigen Spielers M, der diesen Ball G geschlagen
hat. Genauer wählt die Bestimmungsvorrichtung 20 aus den in
der ID-Nummer-Speichervorrichtung 15 gespeicherten ID-Nummern
eine ID-Nummer, die dem Ausgangssignal des zweiten ID-Lesers
8a, 8b, 8c entspricht, aus. Daraufhin identifiziert die
Bestimmungsvorrichtung 20 das der ausgewählten ID-Nummer
entsprechende Feld D. Das heißt, wenn die ID-Nummer des an
eines der Felder D ausgegebenen Balls G mit der ID-Nummer des
im folgenden in den Korb 6a, 6b, 6c eintretenden Balls G
übereinstimmt, hält sie die Bestimmungsvorrichtung 20 für den
gleichen Ball G. Daraufhin bestimmt die
Bestimmungsvorrichtung 20 das dem Ball G entsprechende Feld D
als dasjenige Feld D, von dem der Ball G geschlagen wurde.
Die Bestimmungsvorrichtung 20 ist entsprechend jedem der
Körbe 6a, 6b, und 6c unabhängig vorgesehen. Das heißt, wie in
Fig. 3 gezeigt ist, sind eine erste Bestimmungsvorrichtung
20a, eine zweite Bestimmungsvorrichtung 20b und eine dritte
Bestimmungsvorrichtung 20c jeweils den Körben 6a, 6b und 6c
entsprechend angeordnet.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, besitzt die vorliegende Ausführung
des Spielsystems 1 mehrere Einzelprozessorvorrichtungen
(Einzelverarbeitungseinrichtungen) 22 und eine
Überwachervorrichtung (eine Überwachungseinrichtung) 23.
Falls mehrere Spieler M das Spiel nutzen, lassen die
Einzelprozessorvorrichtungen 22 und die Überwachervorrichtung
23 eine Punktliste anzeigen, die eine durch den Zähler 11 in
jedem der Felder D gezählte Anzahl der Bälle sowie die
Zählwerte aller Spieler M zeigt. Die
Einzelprozessorvorrichtung 22 ist in jedem der Felder D
vorgesehen. Die Überwachervorrichtung 23 ist in der Weise
vorgesehen, daß sie mit sämtlichen
Einzelprozessorvorrichtungen 22 kommuniziert.
Die Einzelprozessorvorrichtung 22 enthält den Ballausgeber 2,
den Zähler 11, die Anzeige 4 und den Anzeige-Controller 9.
Außerdem besitzt die Einzelprozessorvorrichtung 22 eine
Treffererkenner-Einheit (eine Landungserkennungseinrichtung)
24 und eine Ausgabeeinheit (eine Ausgabeeinrichtung) 25 als
Funktionskonfigurationen unter Verwendung eines Computers.
Wenn eine der Bestimmungseinrichtungen 20 ein Signal sendet
oder das Feld D des Spielers M bestimmt hat, der den Ball G
in den Korb 6a, 6b, 6c getroffen haben könnte, sendet die
Trefferbestimmer-Einheit 24 das Signal an die Ausgabeeinheit
25 aus. Wenn das Signal von der Treffererkenner-Einheit 24
kommt, sendet die Ausgabeeinheit 25 Informationen in bezug
auf eine durch den Zähler 11 gezählte Anzahl der Bälle und
auf die Art des Korbes 6a, 6b, 6c.
Die Überwachervorrichtung 23 enthält einen Universalcomputer,
auf dem ein Überwachungsprogramm installiert ist. Als
Funktionskonfigurationen besitzt die Überwachervorrichtung 23
eine Zähldaten-Speichereinheit (eine Zähldaten-
Speichereinrichtung) 27, eine Spielerdaten-Registereinheit
(eine Spielerdaten-Registrierungseinrichtung) 28 und eine
Punktlisten-Erstellereinheit (eine Punktlisten-
Erstellungseinrichtung) 29. Wenn von einer der
Ausgabevorrichtungen 25 Daten gesendet werden, empfängt die
Zähldaten-Speichereinheit 27 die Daten und speichert sie als
Tabelle. Die Spielerdaten-Registereinheit 28 speichert
Informationen in bezug auf den Spieler M wie etwa einen Namen
und eine Nummer des Feldes D. Die Punktlisten-
Erstellereinheit 29 erstellt anhand der Informationen von der
Zähldaten-Speichereinheit 27 und von der Spielerdaten-
Registereinheit 28 eine Liste oder Tabelle für einen
Punktestand des Spielers M. Die durch die Punktlisten-
Erstellereinheit 29 erstellten Tabellendaten werden an den
Anzeige-Controller 9 des Feldes D gesendet, in dem der
Spieler M registriert ist. Somit zeigt die in jedem der
Felder D angeordnete Anzeige 4 die Punktstände aller Spieler
Min Form von Tabellen an. Die Punktlisten-Erstellereinheit
29 besitzt eine Vergleichereinheit (eine
Vergleichseinrichtung) 30, die die Zählwerte C der Spieler M
vergleicht, um eine Rangordnung zu entscheiden. Die
Vergleichereinrichtung 30 ermöglicht das Anordnen der
Punktliste in einer Reihenfolge der Punktstände oder die
Bestimmung der Rangordnung der Spieler M.
Nachfolgend wird eine Operation der vorliegenden Ausführung
des Spielsystems 1 beschrieben, wobei insbesondere die
Prozeduren in der Einzelprozessorvorrichtung 22 und die
Prozeduren in der Überwachereinheit 23 beschrieben werden.
Wie in Fig. 4 gezeigt ist, bestimmt die
Einzelprozessorvorrichtung 22 in jedem der Felder D, ob ein
Feld D als Feld D eines bestimmten Spielers M registriert ist
oder nicht (SCHRITT S1). Die Prozeduren für ein solches
Register werden vor Beginn des Spiels ausgeführt. Die
registrierten Daten werden in die Spielerdaten-
Registereinheit 28 der Überwachervorrichtung 23 geschrieben.
Dementsprechend wird in SCHRITT S1 die obengenannte
Bestimmung durch Vergleich der Daten in bezug auf das Feld D
des bestimmten Spielers M und die in der Spielerdaten-
Registereinheit 28 gespeicherten Daten ermöglicht.
Falls das Feld D ein registriertes Feld ist oder in SCHRITT
S1 JA ist, wird als Zählwert C "0" eingegeben (SCHRTTT S2),
während in eine Variable n zum Einstellen einer Reihenfolge
der Körbe 6a, 6b, 6c als Ziele "1" eingegeben wird (SCHRITT
S3). Wenn daraufhin dem Spieler M durch die Vorrichtung 2a
zum Legen auf die Abschlagstelle des Ballausgebers 2 der Ball
G zugeführt wird oder in SCHRITT S4 JA ist, wird zu dem
Zählwert C "1" addiert, um den Zählwert C zu inkrementieren
(SCHRITT S5). Die Prozeduren aus SCHRITT S3 bis SCHRITT S5
werden wiederholt, solange SCHRITT S6 NEIN ist, d. h. bis
bestimmt wird, daß der Ball G in den ersten Korb
(beispielsweise den nächsten Korb 6a) eintritt oder bis dies
die erste Bestimmungseinrichtung 20a bestimmt. Somit wird der
Zählwert C jedes Mal, wenn der Ball G ausgegeben wird,
einzeln erhöht. Zu diesem Zeitpunkt wird der Zählwert C auf
der Anzeige 4 gezeigt.
Wenn durch die erste Bestimmungsvorrichtung 20a bestimmt
wird, daß der Ball G in den nächsten Korb 6a eintritt oder
wenn in SCHRITT S6 JA ist, wird der Zählwert C von der
Ausgabevorrichtung 25 an die Überwachervorrichtung 23
gesendet (SCHRITT S7). Daraufhin wird entschieden, ob der
Wert der Variablen n "3" ist oder der Ball G in alle drei
Körbe; den vorderen Korb 6a, den mittleren Korb 6b und den
hinteren Korb 6c, eintritt oder nicht. Wenn in den hinteren
Korb 6c kein Ball G eingetreten ist oder in SCHRITT S8 NEIN
ist, wird zu der Variablen n "1" addiert, wobei die
Ausführung zu SCHRITT S4 zurückkehrt. Das heißt, in SCHRITT
S6 wird im folgenden entschieden, ob der Ball G in den
zweiten Zielkorb 6b eintritt oder nicht. Somit wird jedesmal,
wenn der Ball G in den Korb 6a, 6b, 6c eintritt, der Zielkorb
6a, 6b, 6c geändert. Der Zählwert C wird addiert, bis die
Bälle G in sämtliche Körbe 6a, 6b und 6c eintreten.
Wenn die Bälle 6 bis zum letzten Korb 6c abgeschlagen sind
oder wenn in SCHRITT S8 JA ist, wird an die
Überwachervorrichtung 23 ein Endsignal gesendet und die
Ausführung abgeschlossen.
Wenn andererseits, wie in Fig. 5 gezeigt ist, in der
Spielerdaten-Registereinheit 28 Daten in bezug auf den
Spieler M aufgezeichnet sind oder in SCHRITT T1 JA ist,
entscheidet die Überwachervorrichtung 23, ob von irgendeiner
der Einzelprozessorvorrichtungen 22 der Zählwert C gesendet
oder der Zählwert C empfangen wird oder nicht. Falls die
Überwachervorrichtung 23 den Zählwert C empfängt oder in
SCHRITT T2 JA ist, läßt die Überwachervorrichtung 23 die
Zähldaten-Speichereinheit 27 den dem Feld D entsprechenden
Zählwert C speichern (SCHRITT T3). Daraufhin bereitet die
Überwachervorrichtung 23 mit der Punktlisten-Erstellereinheit
29 die Punktliste vor und sendet Daten in bezug auf die
Punktliste an sämtliche Einzelprozessorvorrichtungen 22 aus
(SCHRITT T4 und SCHRITT T5). Genauer wird anhand der
Informationen von der Zähldaten-Speichereinheit 27 und von
der Spielerdaten-Registereinheit 28 eine Tabelle eines
Punktstands des Spielers M erstellt. Dadurch zeigt die
Anzeige 4 jeder der Einzelprozessorvorrichtungen 22 die
Punktliste. Die Punktliste gibt den Namen des Spielers M,
eine Anzahl der Bälle, die gezählt wurden, bis der Ball G in
jeden der Körbe 6a, 6b, 6c eingetreten ist, und dergleichen
an.
Die Prozeduren von SCHRITT T2 bis SCHRITT T5 werden
wiederholt, bis die Überwachervorrichtung 23 von sämtlichen
Einzelprozessorvorrichtungen 22 Endsignale empfängt oder in
SCHRITT T6 NEIN ist. Daraufhin wird die Punktliste jedes Mal,
wenn der Zählwert C empfangen wird, erneuert. Demgegenüber
ordnet die Überwachervorrichtung 23, wenn die Endsignale von
sämtlichen Einzelprozessorvorrichtungen 22 empfangen werden
oder in SCHRITT T6 JA ist, die Punktliste mit der
Vergleichereinheit 30 um und gibt die Punktliste aus. Das
heißt, die Daten der Punktliste werden in einer Reihenfolge
besserer Punktstände oder in einer Reihenfolge niedrigerer
Gesamtpunktstände umgeordnet. Außerdem wird gleichzeitig eine
Rangordnung gezeigt.
Wie eben beschrieben wurde, kann, wenn das Spielsystem 1 auf
der Golfübungsfläche installiert ist, ein Spiel für mehrere
Spieler M bereitgestellt werden. Mit dem Spielsystem 1 kann
jeder der Spieler M ein Spiel oder einen Wettkampf lediglich
dadurch spielen, daß er den Ball in seinem eigenen Feld D
schlägt. Somit kann leicht eine Gruppe von Menschen das Spiel
nutzen.
Außerdem benötigt der Spieler M Geschicklichkeit, da die
Schläge auf die mehreren Ziele 6a, 6b und 6c der Reihe nach
gezielt wiederholt werden. Somit unterhält sich selbst eine
geschickte Person ausreichend.
Da es an den Zielstellen die Körbe 6a, 6b und 6c gibt, kann
außerdem der Spieler M alle Nerven anspannen, um das Ziel zu
treffen. Außerdem kann er leicht sehen, ob der Ball G die
Zielstelle erreicht oder trifft oder nicht. Durch die Körbe
6a, 6b und 6c wird dem Spieler M ein Gefühl für den Abstand
gegeben, so daß der Spieler M den Schwung bei der
Schlagoperation steuern kann, wenn die Zielstelle geändert
wird.
Das Feld D wird durch die ID-Nummer bestimmt, die aus dem in
dem Ball G eingelassenen IC-Chip ausgelesen wird. Somit kann
das Spielsystem 1 selbst dann, wenn mehrere Spieler M die
Bälle G gleichzeitig schlagen, unter den mehreren Feldern D
sicher das Feld D desjenigen Spielers M bestimmen, der den
Ball G in den Korb 6a, 6b, 6c eingeben konnte. Folglich kann
das Spielsystem 1, wenn der Ball G den Korb 6a, 6b, 6c
trifft, eine Nummer des Balls genau erkennen und die
Geschicklichkeit des Spielers M oder das Ergebnis des Spiels
richtig abschätzen.
In der obengenannten Ausführung besitzt das Spielsystem 1
drei Körbe 6a, 6b und 6c, die in Längsrichtung des
Übungsplatzes angeordnet sind. Die Anzahl der Körbe ist aber
darauf nicht beschränkt. Die Anzahl kann eins, zwei oder
größer als drei sein. Wenn die Anzahl der Körbe steigt,
benötigt der Spieler M mehr Geschicklichkeit. Wenn dagegen
die Anzahl der Körbe sinkt, wird das Spiel vereinfacht und
läßt sich leichter spielen. Wenn somit die Anzahl unter
Berücksichtigung des Gleichgewichts dieser zwei Bedingungen
eingestellt wird, kann das Spielsystem 1 einen breiten
Bereich von Menschen vom Anfänger bis zu einem geschickten
Spieler unterhalten.
Obgleich in der obengenannten Ausführung der Korb 6a, 6b, 6c
an der Zielstelle angeordnet ist, so daß der Ball G in den
Korb 6a, 6b, 6c geschlagen wird, kann an der Zielstelle ein
weiteres Zeichen angeordnet sein, so daß der Ball G das
Zeichen trifft. Anstelle des Korbs 6a, 6b, 6c kann in den
Boden ein Loch gebohrt sein, so daß der Ball G in das
Zielloch eintritt.
Obgleich das Spielsystem 1 in der obengenannten Ausführung
sowohl den Zählwert C als auch das Spielergebnis (das
umgeordnete und die Rangordnung) anzeigt, kann das
Spielsystem 1 wenigstens eines davon anzeigen. Wenn beide von
ihnen angezeigt werden, kann der Spieler aber leicht
erkennen, wie sein Spiel läuft und wie das Endergebnis ist.
Folglich wird der Spieler mehr unterhalten, während er das
Spiel problemlos spielen kann.
Die hier beschriebenen bevorzugten Ausführungen sind
erläuternd und nicht einschränkend, wobei der Umfang der
Erfindung in den beigefügten Ansprüchen angegeben ist und
sämtliche Abwandlungen, die in die Bedeutung der Ansprüche
fallen, darin eingeschlossen sein sollen.
Claims (8)
1. Spielbereitstellungsverfahren auf einer
Golfübungsfläche, mit den folgenden Schritten:
Ausgeben eines Golfballs (G), der eine ID-Nummer aufgezeichnet hat, wobei mehrere Spieler (M) den Golfball der Reihe nach von jeweiligen Feldern (D) aus zu einer festen Zielstelle (6a, 6b, 6c) schlagen;
Zählen einer Anzahl der von jedem der Felder aus geschlagenen Golfbälle durch eine Zähleinrichtung (11), bis eine an der Zielstelle angeordnete ID-Nummer- Erkennungsvorrichtung (8a, 8b, 8c) einen Golfball mit einer jedem der Felder entsprechenden ID-Nummer erkennt; und
Anzeigen der in jedem der Felder gezählten Anzahl der Golfbälle durch eine Anzeigeeinrichtung (4).
Ausgeben eines Golfballs (G), der eine ID-Nummer aufgezeichnet hat, wobei mehrere Spieler (M) den Golfball der Reihe nach von jeweiligen Feldern (D) aus zu einer festen Zielstelle (6a, 6b, 6c) schlagen;
Zählen einer Anzahl der von jedem der Felder aus geschlagenen Golfbälle durch eine Zähleinrichtung (11), bis eine an der Zielstelle angeordnete ID-Nummer- Erkennungsvorrichtung (8a, 8b, 8c) einen Golfball mit einer jedem der Felder entsprechenden ID-Nummer erkennt; und
Anzeigen der in jedem der Felder gezählten Anzahl der Golfbälle durch eine Anzeigeeinrichtung (4).
2. Spielbereitstellungsverfahren auf einer
Golfübungsfläche nach Anspruch 1, in dem:
das Verfahren mehrere Zielstellen bereitstellt;
an den mehreren Zielstellen jeweils mehrere ID-Nummer- Erkennungsvorrichtungen angeordnet sind; und
die Zähleinrichtung die Anzahl der von jedem der Felder aus geschlagenen Golfbälle zählt, bis sämtliche ID-Nummer- Erkennungsvorrichtungen die Golfbälle mit den jeweils den Feldern entsprechenden ID-Nummern erkennen.
das Verfahren mehrere Zielstellen bereitstellt;
an den mehreren Zielstellen jeweils mehrere ID-Nummer- Erkennungsvorrichtungen angeordnet sind; und
die Zähleinrichtung die Anzahl der von jedem der Felder aus geschlagenen Golfbälle zählt, bis sämtliche ID-Nummer- Erkennungsvorrichtungen die Golfbälle mit den jeweils den Feldern entsprechenden ID-Nummern erkennen.
3. Spielbereitstellungsverfahren auf einer
Golfübungsfläche, mit den folgenden Schritten:
Ausgeben eines Golfballs (B), der eine ID-Nummer aufgezeichnet hat, wobei mehrere Spieler (M) den Golfball der Reihe nach von jeweiligen Feldern (D) aus zu einer festen Zielstelle (6a, 6b, 6c) schlagen;
Zählen einer Anzahl der von jedem der Felder aus geschlagenen Golfbälle durch eine Zähleinrichtung (11), bis eine an der Zielstelle angeordnete ID-Nummer- Erkennungsvorrichtung (8a, 8b, 8c) einen Golfball mit einer jedem der Felder entsprechenden ID-Nummer erkennt; und
Vergleichen der jeweils in den Feldern gezählten Anzahlen der Golfbälle miteinander durch eine Vergleichseinrichtung (30), um eine Rangordnung der mehreren Spieler zu entscheiden; und
Anzeigen von Informationen in bezug auf die Rangordnung durch die Anzeigeeinrichtung (4).
Ausgeben eines Golfballs (B), der eine ID-Nummer aufgezeichnet hat, wobei mehrere Spieler (M) den Golfball der Reihe nach von jeweiligen Feldern (D) aus zu einer festen Zielstelle (6a, 6b, 6c) schlagen;
Zählen einer Anzahl der von jedem der Felder aus geschlagenen Golfbälle durch eine Zähleinrichtung (11), bis eine an der Zielstelle angeordnete ID-Nummer- Erkennungsvorrichtung (8a, 8b, 8c) einen Golfball mit einer jedem der Felder entsprechenden ID-Nummer erkennt; und
Vergleichen der jeweils in den Feldern gezählten Anzahlen der Golfbälle miteinander durch eine Vergleichseinrichtung (30), um eine Rangordnung der mehreren Spieler zu entscheiden; und
Anzeigen von Informationen in bezug auf die Rangordnung durch die Anzeigeeinrichtung (4).
4. Spielbereitstellungsverfahren auf einer
Golfübungsfläche nach Anspruch 3, in dem:
das Verfahren mehrere Zielstellen bereitstellt;
an den mehreren Zielstellen jeweils mehrere ID-Nummer- Erkennungsvorrichtungen angeordnet sind; und
die Zähleinrichtung die Anzahl der von jedem der Felder aus geschlagenen Golfbälle zählt, bis sämtliche ID-Nummer- Erkennungsvorrichtungen die Golfbälle mit den jeweils den Feldern entsprechenden ID-Nummern erkennen; und
die Vergleichseinrichtung die jeweils in den Feldern gezählten Anzahlen der Golfbälle miteinander vergleicht, um eine Rangordnung der mehreren Spieler zu entscheiden.
das Verfahren mehrere Zielstellen bereitstellt;
an den mehreren Zielstellen jeweils mehrere ID-Nummer- Erkennungsvorrichtungen angeordnet sind; und
die Zähleinrichtung die Anzahl der von jedem der Felder aus geschlagenen Golfbälle zählt, bis sämtliche ID-Nummer- Erkennungsvorrichtungen die Golfbälle mit den jeweils den Feldern entsprechenden ID-Nummern erkennen; und
die Vergleichseinrichtung die jeweils in den Feldern gezählten Anzahlen der Golfbälle miteinander vergleicht, um eine Rangordnung der mehreren Spieler zu entscheiden.
5. Spielbereitstellungsverfahren auf einer
Golfübungsfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, in dem:
an der Zielstelle ein Gegenstand vorgesehen ist, wobei der Gegenstand wenigstens einen Korb oder ein Zeichen oder ein Loch zum Empfang des Golfballs umfaßt; und
die ID-Nummer-Erkennungsvorrichtung die ID-Nummer des von dem Gegenstand empfangenen Golfballs erkennt.
an der Zielstelle ein Gegenstand vorgesehen ist, wobei der Gegenstand wenigstens einen Korb oder ein Zeichen oder ein Loch zum Empfang des Golfballs umfaßt; und
die ID-Nummer-Erkennungsvorrichtung die ID-Nummer des von dem Gegenstand empfangenen Golfballs erkennt.
6. Spielsystem auf einer Golfübungsfläche, mit:
einem Ballausgeber (2) zum Ausgeben eines Golfballs (B), der eine ID-Nummer aufgezeichnet hat, wobei mehrere Spieler (M) der Reihe nach den Golfball von jeweiligen Feldern (D) aus zu einer festen Zielstelle (6a, 6b, 6c) schlagen;
einem Zähler (11) zum Zählen einer Anzahl der von jedem der Felder aus geschlagenen Golfbälle;
einer ID-Nummer-Erkennungsvorrichtung (8a, 8b, 8c), die an der Zielstelle angeordnet ist;
wobei der Zähler die Anzahl der von jedem der Felder aus geschlagenen Golfbälle zählt, bis die ID-Nummer- Erkennungsvorrichtung einen Golfball mit einer jedem der Felder entsprechenden ID-Nummer erkennt; und
einer Anzeige (4) zum Anzeigen der in jedem der Felder gezählten Anzahl der Golfbälle.
einem Ballausgeber (2) zum Ausgeben eines Golfballs (B), der eine ID-Nummer aufgezeichnet hat, wobei mehrere Spieler (M) der Reihe nach den Golfball von jeweiligen Feldern (D) aus zu einer festen Zielstelle (6a, 6b, 6c) schlagen;
einem Zähler (11) zum Zählen einer Anzahl der von jedem der Felder aus geschlagenen Golfbälle;
einer ID-Nummer-Erkennungsvorrichtung (8a, 8b, 8c), die an der Zielstelle angeordnet ist;
wobei der Zähler die Anzahl der von jedem der Felder aus geschlagenen Golfbälle zählt, bis die ID-Nummer- Erkennungsvorrichtung einen Golfball mit einer jedem der Felder entsprechenden ID-Nummer erkennt; und
einer Anzeige (4) zum Anzeigen der in jedem der Felder gezählten Anzahl der Golfbälle.
7. Spielsystem auf einer Golfübungsfläche nach Anspruch 6,
in dem:
das Spielsystem mehrere Zielstellen bereitstellt;
an den mehreren Zielstellen jeweils mehrere ID-Nummer- Erkennungsvorrichtungen angeordnet sind; und
der Zähler die Anzahl der von jedem der Felder aus geschlagenen Golfbälle zählt, bis sämtliche ID-Nummer- Erkennungsvorrichtungen die Golfbälle mit den jeweils den Feldern entsprechenden ID-Nummern erkennen.
das Spielsystem mehrere Zielstellen bereitstellt;
an den mehreren Zielstellen jeweils mehrere ID-Nummer- Erkennungsvorrichtungen angeordnet sind; und
der Zähler die Anzahl der von jedem der Felder aus geschlagenen Golfbälle zählt, bis sämtliche ID-Nummer- Erkennungsvorrichtungen die Golfbälle mit den jeweils den Feldern entsprechenden ID-Nummern erkennen.
8. Spielsystem auf einer Golfübungsfläche nach Anspruch 6
oder 7, in dem:
an der Zielstelle ein Gegenstand vorgesehen ist, wobei der Gegenstand wenigstens einen Korb oder ein Zeichen oder ein Loch zum Empfang des Golfballs umfaßt; und
die ID-Nummer-Erkennungsvorrichtung die ID-Nummer des von dem Gegenstand empfangenen Golfballs erkennt.
an der Zielstelle ein Gegenstand vorgesehen ist, wobei der Gegenstand wenigstens einen Korb oder ein Zeichen oder ein Loch zum Empfang des Golfballs umfaßt; und
die ID-Nummer-Erkennungsvorrichtung die ID-Nummer des von dem Gegenstand empfangenen Golfballs erkennt.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |