DE1015499B - Empfaenger fuer Wechselstrom-Telegraphie mit Frequenzumsetzung und automatischer Korrektur des Oszillators - Google Patents
Empfaenger fuer Wechselstrom-Telegraphie mit Frequenzumsetzung und automatischer Korrektur des OszillatorsInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine automatische Frequenzkontrolle für Funk- oder Trägerfrequenz-Telegraphie-Empfänger
mit Frequenzverschiebung.
In diesen Systemen sind die Zeichen- und Lückenzustände durch zwei entsprechende Trägerfrequenzen
charakterisiert, und entsprechend der Tatsache, daß die für WT-Kanäle erlaubten Frequenzbänder gewöhnlich
schmal sind, muß eine genaue Kontrolle der im Sender und Empfänger benutzten Frequenzen gefordert
werden. Darum ist es normalerweise erforderlich, eine automatische Frequenzkontrolle für den
Überlagerer im Empfänger vorzusehen.
Die Anwendung solcher automatischen Frequenzkontrolle wird kompliziert dadurch, daß mit zwei
verschiedenen Zwischenfrequenzen, die dem Zeichen bzw. der Lücke entsprechen, gerechnet werden muß.
Auch sind die Übergänge zwischen den beiden Zuständen unregelmäßig, und die Anzahl von Zeichen
und Lücke über einen gegebenen Zeitabschnitt ist nicht notwendig gleich. Außerdem wird während der
Zeit, in der keine Signale übertragen werden, ein konstanter Zeichenzustand aufrechterhalten. In bestimmten
WT-Systemen mag auch ein konstanter Lückenzustand in den Kanälen vorhanden sein, die
zeitweise nicht belegt sind. Viele der üblichen automatischen Frequenzkontrollsysteme werden diesen Anforderungen
nicht gerecht. Insbesondere wird während eines langen Zeichens bzw. Lücke gewöhnlich die
Oszillatorfrequenz von dem Wert abwandern, der den Zeichen- und Lückenfrequenzen entspricht, und dadurch
können die Signale verlorengehen, wenn die Übertragung wieder aufgenommen wird.
Eine wünschenswerte Besonderheit für automatische Frequenzkontrolle in Telegraphiesystemen besteht
darin, daß die Anordnungen einfach einstellbar sein sollen, um einen zufriedenstellenden Empfang von
Signalen bei verschiedenen Werten der Frequenzumtastung zu haben.
Um einige der obengenannten Forderungen zu erfüllen, sind Schaltungen vorgeschlagen worden, in
denen nur die Zeichenfrequenz an Stelle des Mittels zwischen Zeichen- und Lückenfrequenz geprüft und
die Oszillatorfrequenz nach der Abweichung der Zeichenfrequenz von ihrem richtigen Wert abgestimmt
wird. Andererseits kann auch die Lückenfrequenz statt der Zeichenfrequenz geprüft werden. Diese Schaltung
verlangt einen besonderen Frequenzdiskriminator zusätzlich zu dem für die Demodulation der ankommenden
Signale vorgesehenen, und selbst wenn ein »Halte«-Kreis vorgesehen wird, der die Frequenz im
wesentlichen konstant hält, wenn gerade keine Überwachung vorhanden ist, wird diese Schaltung versagen
für ein System, in dem die Tastung zeitweise umgekehrt ist (d. h. die Zeichen- und Lückenfrequenz verEmpfänger
für Wechselstrom-Telegraphie
mit Frequenzumsetzung
und automatischer Korrektur
des Oszillators
Anmelder:
ίο International
ίο International
Standard Elektric Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
lt. Vertreter: Dipl.-Ing. H, Ciaessen, Patentanwalt,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 18. Januar 1955
Großbritannien vom 18. Januar 1955
John E. Ferris, Sydney, New South Wales (Australien), ist als Erfinder genannt worden
tauscht sind) oder in dem sowohl ein konstanter Zeichen- als auch ein konstanter Lückenzustand erscheinen
kann. Es ist auch zur Abstimmung für verschiedene Werte der Frequenzumtastung nicht gut
geeignet.
Zur Lösung der genannten Aufgabe ist es ebenfalls bekannt, zwei entgegengesetzt parallel geschaltete,
ständig leitende Gleichrichter im Ausgang eines Diskriminators anzuordnen. In den Gleichrichter EN
zweigen liegen i?C-Glieder mit einer vorgegebenen Zeitkonstante. Die an diesen i?C-Gliedern entstehenden
Spannungen werden gegeneinandergeschaltet, und die Differenzspannung wird zur Regelung des Oszillators
benutzt. Bei dieser Schaltungsanordnung treten dann erhebliche Schwierigkeiten auf, wenn die Telegraphiezeichen
nicht gleich lang sind, da an dem einen Zeitkonstantenglied infolge des längeren Zeichens noch
eine Spannung stehen könnte, die eine in Wirklichkeit nicht vorhandene Unsymmetrie der Zeichen vortäuschen
würde.
Nach der Erfindung werden die oben skizzierten Schwierigkeiten durch eine einfache Sperrschaltung
vermieden, die keinen zusätzlichen Frequenzdiskriminator erfordert.
Die Schaltung ist leicht abzustimmen für Signale mit verschiedener Frequenzumtastung. Erfindungsgemäß
werden bei einem Empfänger für Wechselstrom-
T09- 6915/224
Telegraphic mit Frequenzumsetzung und automatischer Korrektur des Oszillators die empfangenen TeIegraphiezeichen
nach Durchlaufen des Diskriminators und ohne vorherige Begrenzung zwei entgegengesetzt
parallel geschalteten vorgespannten Gleichrichtern in der Weise zugeführt, daß bei Überschreitung des der
Zeichen- bzw. Lückenfrequenz entsprechenden Maximal- bzw. Minimalwertes der Telegraphiezeichen einer
der Gleichrichter leitend wird. Damit wird an einem
Potentiometer 19, 20, deren Schleifer mit der Kathode der Diode 12 bzw. der Anode der Diode 13 verbunden
sind. Das obere Ende des Ausgangswiderstandes 14 ist über einen Widerstand 21 an die Leitung 10 angeschlossen,
die über einen Kondensator 22 an Erde liegt.
Die Arbeitsweise der Schaltung nach Fig. 1 soll mit
Hilfe der graphischen Darstellungen A, B und C der Fig. 2 erläutert werden. Bei diesen Darstellungen ist
Widerstand eine gerichtete Spannung erzeugt, die io als Abszisse die Zeit, als Ordinate die Gleichspannung
über ein Widerstandskapazitätsnetzwerk dem Fre- aufgetragen. Es soll angenommen werden, daß der
quenzkorrekturglied des Oszillators zugeführt wird. Diskriminator 5 positive und negative Ausgangs-
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind spannungen gleicher Größe V erzeugt im Verhältnis
die Sperrspannungen an den Gleichrichtern getrennt der Zeichen- bzw. Lückenzustände, wenn die Frequenz
einstellbar. Die Zeitkonstante des Widerstandskapazi- 15 des Überlagerers ihren richtigen Wert hat. Der Einfachheit
halber soll auch angenommen werden, daß eine Reihe einfacher Umtastungen empfangen Wird,
obwohl die Schaltung für allgemeine Signale im wesentlichen in derselben Weise arbeitet.
Die Darstellung A in Fig. 2 zeigt einige Impulse
aus dem Diskriminator 5 unter der Voraussetzung, daß keine Verluste im Filter 9 auftreten. Die Impulse
sind entweder positiv oder negativ und haben die gleiche Amplitude V.
20
tätsnetzwerkes soll so gewählt sein, daß die von den
Gleichrichtern abgeleitete Regelspannung keine durch die Tastzeichen bedingten Schwankungen aufweist.
Die Erfindung wird beschrieben mit Hinweisen auf die Zeichnung, in welcher gezeigt wird in
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Anlage dieser Erfindung,
Fig. 2 ein Diagramm, das zur Erklärung der Arbeitsweise von Fig. 1 dient.
Fig. 1 zeigt ein Beispiel eines Frequenzumtaster-Funktelegraphenempfängers
im Sinne der Erfindung. Die ankommenden Wellen werden empfangen mit einer Antenne 1 und nach Verstärkung in einem HF-Verstärker
2 einem Frequenzumsetzer 3 mit Überlage-
Es soll darauf hingewiesen werden, daß beim Fehlen von Eingangsimpulsen beide Dioden 12 und 13
durch die entsprechenden Gegenspannungen 17 und 18 gesperrt sind. Die Potentiometer 19 und 20 sollen so
eingestellt sein, daß die Kathoden-Anoden-Sperrgegen-
rungsfrequenzen aus einem Oszillator 4 zugeführt. 30 spannung für die Diode 13= +{V+dv) ist, dar-Die
Zwischenfrequenzen aus dem Frequenzumsetzer 3 gestellt durch die punktierte Linie 23 in A, während
die Anoden-Kathoden-Sperrgegenspannung für die Diode 12 = —(V+dv) ist, dargestellt durch die punktierte
Linie 24 in A. Im Falle dieser Gegenspannungen
werden auf einen Frequenzdiskriminator 5 gegeben,
der zur Erzeugung positiver und negativer Ausgangsimpulse angeregt wird, die den Zeichen- bzw. Lückenfrequenzen entsprechen; die Polaritäten können auch 35 ist dv eine sehr kleine Spannung, so daß die positiven vertauscht werden. und negativen Impulse in der Darstellung A noch nicht
der zur Erzeugung positiver und negativer Ausgangsimpulse angeregt wird, die den Zeichen- bzw. Lückenfrequenzen entsprechen; die Polaritäten können auch 35 ist dv eine sehr kleine Spannung, so daß die positiven vertauscht werden. und negativen Impulse in der Darstellung A noch nicht
Die Ausgangsimpulse werden über die Leitung 6 einem Telegraphiesignalempfänger 7 zugeführt (z. B.
einer Fernschreibmaschine) oder auch einer TeIe-
ausreichen, um die Sperrung einer der Dioden aufzuheben. Nun soll angenommen werden, daß die Frequenz
des Oszillators so abweicht, daß die Amplitude graphenleitung oder einem Vermittlungsamt (nicht 40 der positiven Zeichenimpulse am Ausgang des Disdargestellt).
Die Baugruppen 1 bis 7 sind bekannt und kriminators den Wert V+v erreicht. Gleichzeitig wird
brauchen nicht im einzelnen beschrieben zu werden.
Die Erfindung enthält eine Schaltung zur automa
Die Erfindung enthält eine Schaltung zur automa
tischen Frequenzkontrolle für den Überlagerer 4, die
die Lückenfrequenz sich so ändern, daß die Amplitude der negativen Lückenimpulse den Wert V—v erreicht.
Dieser Fall ist in B (Fig. 2) dargestellt. Wie zu er-
aus einem Sperregelkreis 8 besteht, der über ein 45 kennen ist, reichen die positiven Zeichenimpulse nun
Filter 9 an die Leitung 6 angeschaltet ist. Das Filter über die Grenzlinie 23 hinaus, so daß die Impulssoll
Geräuschanteile der Impulse am Ausgang des spitzen (in B schattiert gezeichnet) die Diode 13
Diskriminators 6 beseitigen und kann herausgenommen öffnen. Diese Spitzen nehmen den Amplitudenwert
werden, wenn das Geräusch vernachlässigbar ist. Der v — dv an und erscheinen als positive Steuerimpulse
Sperregelkreis 8 erzeugt eine positive oder negative, 50 über dem Ausgangswiderstand 14. Diese Steuerimpulse
gerichtete Steuerspannung, die über die Leitung 10 sind dargestellt in C (Fig. 2) und werden geebnet oder
einem Frequenzkorrekturkreis 11 passender Type zugeführt wird. Der Korrekturkreis wird an den Oszillator
4 angeschlossen. Er kann z. B. eine Reaktanzröhre enthalten, die einen Teil des Oszillatorkreises 55 glied 11 gegeben wird. Dieses Glied ist so angeordnet,
integriert durch die Elemente 21 und 22 (Fig. 1), um eine konstante positive Steuerspannung zu erzeugen,
die über die Leitung 10 an das Frequenzkorrektur-
im Oszillator 4 bildet.
Der Sperregelkreis 8 enthält zwei gleiche Dioden 12, 13, die gegeneinandergeschaltet sind. Es können
alle Arten von Gleichrichtern (z. B, Selen- oder Kupfer-Kupferoxydul-Gleichrichter) an Stelle der
Dioden verwendet werden. Die Anode der Diode 12 und die Kathode der Diode 13 sind mit Erde verbunden
durch einen Ausgangswiderstand 14, und die
daß es die Frequenz des Oszillators 4 in einer Richtung ändert, so daß die Impulse in der Darstellung B
im wesentlichen in die symmetrische Lage der Darstellung A zurückgebracht werden.
Es ist klar, daß bei einer Frequenzabweichung des Oszillators in der entgegengesetzten Richtung die
Impulse der Darstellung A nach unten verschoben werden, so daß dann die negativen Impulse die Grenzlinie
24 überschreiten. Gleichzeitig wird die Diode 12
Kathode von Diode 12 und Anode von Diode 13 sind
durch jeweils gleiche Widerstände 15, 16 mit dem 65 geöffnet, und die Ausgangssteuerimpulse werden gleich
Ausgang des Filters 9 verbunden (bzw. mit der Lei- denen der Darstellung C, mit dem Unterschied, daß
tung 6, wenn kein Filter verwendet wird). Gleiche sie negativ statt positiv sein werden, und werden die
positive und negative Gegenspannungsquellen 17, 18 Frequenz des Oszillators wieder so korrigieren, daß
werden für die Dioden 12 bzw. 13 verwendet. Diese der symmetrische Zustand der Darstellung A erreicht
Spannungsquellen werden überbrückt durch gleiche 70 wird.
Es ist offensichtlich, daß die Werte der Amplitude V der Impulse aus dem Diskriminator 5 von der Differenz
zwischen der Zeichen- und Lückenfrequenz abhängen. Wenn durch Änderung der Frequenzdifferenz
V geändert wird, ist es nur nötig, die Potentiometer 19 und 20 nachzustellen, so daß die Ausgangsimpulse
keine der beiden Dioden öffnen können, wenn die Frequenz des Oszillators 4 richtig ist.
Es soll darauf hingewiesen werden, daß die Sperrsteuerschaltung 8 in Fig. 1 sehr einfach und leicht
aufzubauen ist und kein zusätzlicher Diskriminator für die automatische Frequenzkontrolle benötigt wird.
Obwohl bei der obigen Darstellung davon ausgegangen wurde, daß die empfangenen Signale durch
eine einfache Umtastung entstanden sind, wird die Arbeitsweise im wesentlichen für gewöhnliche Nachrichtensignale
dieselbe sein, wenn die Zeitkonstante der Elemente 21 und 22 passend gewählt wird. Es
kann aber ein konstanter Zeichenzustand auftreten, wenn keine Übertragung vorhanden ist. Dann kann
die Frequenz des Oszillators 4 abwandern, so daß die Ausgangsspannung des Diskriminators 5 kleiner als
V wird, sie kann aber den Wert VAriv niemals überschreiten.
Die Abwanderung kann so lange erfolgen, bis die Ausgangsspannung den Wert — (V+dv) erreicht.
Dann wird die Diode 12 leitend und verhindert jede weitere Abwanderung. Es folgt daraus, daß
während einer Periode von konstantem Zeichenzustand die Oszillatorfrequenz so weit abwandert, daß die
Zwischenfrequenz gleich der Zeichen- oder Lückenfrequenz wird oder einer beliebigen Frequenz innerhalb
dieses Bandes, sie kann aber niemals über diese Grenzen hinausgehen. Sie wird dann immer innerhalb
des Durchlaßbereiches des Bandpasses für die Zwischenfrequenzen liegen (nicht gezeichnet), der
einen Teil des Frequenzumsetzers 3 bildet, und die automatische Frequenzkontrolle wird sofort, nachdem
die Übertragung wieder einsetzt, wie beschrieben arbeiten, um den symmetrischen Zustand der Darstellung
A wiederherzustellen, so daß die Kontrolle niemais aussetzt. Es ist offenbar, daß die Frequenz in
ähnlicher Weise während eines konstanten Lückenzustandes gesteuert wird, so daß die Zwischenfrequenz
immer innerhalb der Grenzen der Zeichen- und Lückenfrequenz bleibt.
In Empfängern der in Fig. 1 dargestellten Art werden die Impulse am Ausgang des Diskriminators 5
häufig verstärkt und begrenzt, bevor sie dem Signalempfänger zugeführt werden. In diesem Fall kann die
Zwischenfrequenz während eines konstanten Zeichen- oder Lückenzustandes bis fast zur mittleren Zwischenfrequenz
abwandern, ohne daß ein Fehler der empfangenen Signale in der Übertragung auftritt. Wenn
aber die Abweichung größer ist, können einige der ersten Signale verstümmelt werden, bis die automatische
Frequenzkontrolle wieder voll arbeitet. Trotzdem kann mit Hilfe der erfindungsgemäßen Mittel die
Frequenzkontrolle niemals ganz verlorengehen.
Es ist offensichtlich, daß die automatische Frequenzkontrolle auch dann wie beschrieben arbeitet, wenn
die Umtastung vertauscht wird, da sie bezüglich der Zeichen- und Lückenzustände symmetrisch arbeitet.
Das Frequenzkorrekturglied 11 kann in einer beliebigen passenden Art ausgeführt werden und kann
einen »Halte«-Kreis enthalten (der z. B. durch einen Abstimmungsmotor betrieben wird, der durch die
Kontrollspannung aus dem Kreis 8 ein- und ausgeschaltet wird), der die Oszillatorfrequenz auf ihren
zuletzt aufgetretenen Wert bringt.
Diese Beschreibung betrifft nur ein Ausführungsbeispiel, das für spezielle Anlagen und deren besondere
Arten gewählt wurde. Sie stellt keine Einschränkung des Anwendungsgebietes dar.
Claims (3)
1. Empfänger für Wechselstrom-Telegraphie mit Frequenzumsetzung und automatischer Korrektur
des Oszillators, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangenen Telegraphiezeichen nach Durchlaufen
des Diskriminators und ohne vorherige Begrenzung zwei entgegengesetzt parallel geschalteten, vorgespannten
Gleichrichtern in der Weise zugeführt werden, daß bei Überschreitung des der Zeichenbzw.
Lückenfrequenz entsprechenden Maximalbzw. Minimalwertes der Telegraphiezeichen einer
der Gleichrichter leitend und damit an einem Widerstand eine gerichtete Spannung erzeugt
wird, die über ein Widerstandskapazitätsnetzwerk dem Frequenzkorrekturglied des Oszillators zugeführt
wird.
2. Empfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrspannungen an den Gleichrichtern
getrennt einstellbar sind.
3. Empfänger nach Anspruch 1 oder 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitkonstante des
Widerstandskapazitätsnetzwerkes so gewählt ist, daß die von den Gleichrichtern abgeleitete Regelspannung
keine durch die Tastzeichen bedingten Schwankungen aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 903 822.
Deutsche Patentschrift Nr. 903 822.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709' 696/224 9'. 5T
Applications Claiming Priority (1)
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