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DE1015471B - Anordnung zum UEbertragen von Fernschreibgebuehren - Google Patents

Anordnung zum UEbertragen von Fernschreibgebuehren

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Publication number
DE1015471B
DE1015471B DES46179A DES0046179A DE1015471B DE 1015471 B DE1015471 B DE 1015471B DE S46179 A DES46179 A DE S46179A DE S0046179 A DES0046179 A DE S0046179A DE 1015471 B DE1015471 B DE 1015471B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transmission
arrangement according
charges
fee
characters
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES46179A
Other languages
English (en)
Inventor
Curt Eichler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sueddeutsche Telefon Apparate Kabel und Drahtwerke AG TEKADE
Original Assignee
Sueddeutsche Telefon Apparate Kabel und Drahtwerke AG TEKADE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sueddeutsche Telefon Apparate Kabel und Drahtwerke AG TEKADE filed Critical Sueddeutsche Telefon Apparate Kabel und Drahtwerke AG TEKADE
Priority to DES46179A priority Critical patent/DE1015471B/de
Publication of DE1015471B publication Critical patent/DE1015471B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details
    • H04L12/14Charging, metering or billing arrangements for data wireline or wireless communications
    • H04L12/1453Methods or systems for payment or settlement of the charges for data transmission involving significant interaction with the data transmission network
    • H04L12/1482Methods or systems for payment or settlement of the charges for data transmission involving significant interaction with the data transmission network involving use of telephony infrastructure for billing for the transport of data, e.g. call detail record [CDR] or intelligent network infrastructure
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details
    • H04L12/14Charging, metering or billing arrangements for data wireline or wireless communications

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Übertragen von Fernschreibgebühren an den rufenden Teilnehmer nach Beendigung der Nachrichtenverbindung.
Es sind bereits Anordnungen zur Gebührenübermittlung bekannt, bei denen amtsseitig ein Umwerter vorgesehen ist, der die Gebühren in Impulskombinationen verwandelt, die unter Verwendung des Namengebertextes einem bestimmten Gebührenfernschreiber im Amt zugeschrieben werden. Bei diesen Anordnungen ist nicht daran gedacht, die Gebührenimpulse dem rufenden Teilnehmer direkt zuzuschreiben. Eine Lösung der Aufgabe ist durch eine andere Anordnung gegeben, bei der die durch den Zeitzonenzähler ermittelte Gebühr nach Schluß der Fernschreibverbindung dem rufenden Teilnehmer in Form von Telegraphierzeichen zugesandt und dort durch den normalen Fernschreiber zur Niederschrift gebracht wird. Die Übertragung der Gebührenimpulse auf die Leitung zum rufenden Teilnehmer erfolgt nach dessen Schlußzeichengabe über einen besonderen Kontakt, der für die Zeit der Gebührenübertragung über Relais und Drehwähler an die fr-Ader der Amtsleitung zum Teilnehmer angeschaltet wird. Bei dieser Anordnung sind einerseits zur Vermeidung von Zeichenverstümmelungen ein zusätzliches Relais und weitere Schaltmittel erforderlich, die den Vorwähler erneut belegen, andererseits ist wegen der Abhängigkeit der gesamten Schaltung von der unberechenbaren Dauer des Tastendrucks seitens des das Schlußzeichen gebenden Teilnehmers eine aufwendige Schaltung nötig.
Die Erfindung löst die Aufgabe mit wesentlich einfacheren Mitteln, indem sie vorschlägt, daß ein von einer Abtasteinrichtung, des Umwerters gesteuerter Kontakt in die fr-Ader der Amtsleitung so vor dem Übertragungsglied eingeschleift ist, daß er in der einen Lage den regulären Schreibverkehr und in der anderen Lage die weitere Belegung der Anschlußleitung und die Übertragung der Schreibgebührenzeichen durch Steuerung des Übertragungsrelais bewirkt.
Es ist zwar aus der Fernsprechtechnik bekannt, einen Umschaltkontakt derart in die fr-Ader einzuschleifen, daß über seine Arbeitslage der Nachrichtenaustausch und über seine Ruhelage die Gebührenerfassung erfolgen kann. Für die vorliegende Aufgabe ist diese Anordnung jedoch nicht anwendbar, da beim Fernsprechverkehr die beiden Adern eine Leitungsschleife bilden, während sie beim Fernschreibbetrieb getrennte Aufgaben als Sende- und Empfangs weg erfüllen.
Die erfindungsgemäße Anordnung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Beispielsweise wird dem amtssei.tigen Gebührenzähler, der für jeden Teilnehmer vorgesehen ist. eine Einrichtung zu-
Anordnung zum übertragen
von Fernschreibgebühren
Anmelder:
Süddeutsche Telefon-Apparate-, Kabel-
und Drahtwerke A. G., TE KA DE,
Nürnberg, Nornenstr. 33
Curt ,Eichler, Nürnberg,
ist als Erfinder genannt worden
geordnet, etwa in Form von Zähltrommeln, die statt Ziffern 0 bis 9 die entsprechenden Zeichen des Loch-
ao streifencodes tragen. Durch das Schluißzeichen veranlaßt, werden diese Trommeln abgetastet und die dabei entstehenden Impulse, die jetzt Fernschreibimpulsen entsprechen, unter Verwendung der bekannten Schaltmittel im Amt dem Teilnehmer zugeschrieben. Zweckmäßigerweise wird diese Mitteilung als Gebühren gekennzeichnet, in dem außer den beweglichen Trommeln noch ein fester Text, ebenfalls in Lochstreifencodes, vor oder nach den Gebührenziffern übertragen wird und diese beispielsweise durch den Zusatz »Ge« als Gebühreneinheiten kenntlich macht. Gegebenenfalls kann die Umwertung gleich so erfolgen, daß statt der Zahl der angefallenen Gebühreneinheiten der entsprechende Betrag in DM übermittelt wird. Die beschriebene Übertragung der Gebühreneinheiten wird ausgelöst durch das Teilnehmerschlußzeichen, wodurch gleichzeitig durch Schaltmaßnahmen die Leitung zum Teilnehmer weiterhin belegt bleibt bzw. sofort wieder belegt wird, bis die Gebühreneinheiten zugeschrieben sind. Nach Ablauf dieses Vorgangs schaltet das Zusatzgerät selbsttätig die Leitung frei und bewirkt die eigene Rückstellung in die Anfangslage.
Eine Schaltung, die die beschriebenen Vorgänge durchzuführen gestattet, ist in der Skizze als Beispiel wiedergegeben. Für den Stromlauf der weiteren Kreise können die bekannten Schaltungen z. B. gemäß Bild 4, S. 18 des Sonderdrucks (1953) »Die TeIegraphenwähltechnik« der »Unterrichtsblätter der Deutschen Bundespost« zugrunde gelegt werden.
Abb. 1 a zeigt das Schreibgebührenzusatzgerät SG1, das dem üblichen Gebührenzähler Z im Amt zugeschaltet wird. Die Zähltrommeln T tragen statt Ziffern entsprechende Zeichen nach dem Code der Lochstreifensender. Sie werden von dem elektromagne-
709 696/90
tischen Schaltwerk M im Rhythmus der vom Zeitzonenzähler ZZZ kommenden Zählstromstöße fortbewegt. Die Abtasteinrichtung AE wertet die eingestellten Zeichen in der Weise aus, daß den Zeichen entsprechende Stromstöße das ReIaIS1S1I erregen, sobald durch den Kontakt A 2 die Durchgabe der Schreibgebühren freigegeben ist.
Abb. 1 b zeigt den Stromkreis des Vorwählers für die Empfangsrichtung E. Der Umschaltekontakt s ist gegenüber der bekannten Schaltung neu. Er wird von dem Relais Sl des Sch-reibgebührengerätes SG gesteuert. Während des Schreibzustandes liegt s in der gestrichelt gezeichneten Lage, so daß die Schreibimpulse auf das Relais B einwirken können. B steuert mit dem Kontakt b (Abb. 1 c) in bekannter Weise den Schreibmagnet des Teilnehmergerätes FS. In der ausgezeichneten Lage steuert .«■ das Relais B zur Übertragung der Gebührenzeichen nach Schluß der Schreibübertragung: Durch das Schlußzeichen fällt bekanntlich das Relais R (Abb. Ic) ab; ein Hilfsrelais H (Abb. 2) tritt über rZ in Tätigkeit, vorausgesetzt, daß in Abhängigkeit von eingelaufenen Gebühren ein von den Zähltrommeln gesteuerter Kontakt geschlossen ist. Relais H hält sich über den Kontakt Al selbst und schaltet mit h 2 die Abtastung der Gebührentrommeln im Zusatzgerät SG ein. Durch ein erstes Zeichen wird das Relais S erregt, dessen Kontakt s das Relais B in Trennlage bringt, wodurch der Teilnehmeranschluß in bekannter Weise sofort wieder belegt wird. Der Kontakt s pendelt nun im Rhythmus der Zeichen auf den Zähltrommeln und überträgt die Zeichen über B, b zum Teilnehmer. Nach Schluß dieser Übertragung bleibt s in der gestrichelten Ruhelage; dadurch wird B in Zeichenstromlage gebracht und löst die Verbindung auf (Vorwähler läuft heim, der Teilnehmer wird frei).
In Abb. 1 d ist der Sendeweg dargestellt. Während der Übertragung der Gebührenschreibimpulse ist nur der Vorwähler angelaufen. Es könnten daher durch die Übertragung der Gebührenzeichen störende Rückwirkungen auf die jetzt offene Wählanlage zum Gruppenwähler auftreten. Ein Kontakt A3, der die Sendeleitung unterbricht, vermeidet diese, weil das Relais H während der Übertragung der Schreibgebührenimpulse eingeschaltet ist.
In Erweiterung des erfindungsgemäßen Gedankens kann an Stelle fest zugeteilter Schreibgebührenzusatzgeräte SG eine Suchwahl zur Zuteilung eines von mehreren solcher Geräte für einen schreibenden Teilnehmer erfolgen. Hierzu kann das vorhandene Relais R mit den zusätzlichen Kontakten r 4, r 5 dienen. In Abb. 3 ist unter Weglassung aller als bekannt vorauszusetzenden Schaltmittel dargestellt, wie diese beiden Kontakte in einer Schleifenschaltung auf die Drehwählermagnete Dl, D 2 einwirken, um die zugehörigen Wählarme auf den eigenen Anreizkreis zu bringen. Ein freies Schreibgebührenzusatzgerät SG 2 schaltet sich über den Kontakt r5 auf, wobei die Kontakte c, p von Relais in nicht dargestellten Prüfkreisen der Suchwähler wirksam werden. Die Zählimpulse vom Zeitzonenzähler gelangen zum Schreibgebührenzusatzgerät SG2 und wirken im gegebenen Zeitpunkt auf das zugeordnete Relais S2, das die weiteren Funktionen in der oben zu Sl beschriebenen Weise übernimmt.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Anordnung zum tibertragen von Fernschreibgebühren an den rufenden Teilnehmer nach Beendigung der Nachrichtenverbindung mit einem amtsseitig vorgesehenen Schreibgebührenzusatzgerät, das die Gebührenimpulse in Fernschreibzeichen umwertet, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einer Abtasteinrichtung (AE) des Schreibgebührenzusatzgerätes gesteuerter Kontakt (s) in die b-Ader der Amtsleitung so vor dem Übertragungsrelais (B) eingeschleift ist, daß er in der einen Lage den regulären Schreibverkehr und in der anderen Lage die weitere Belegung der Anschlußleitung und die Übertragung der Schreibgebührenzeichen durch Steuerung des Übertragungsrelais (B) bewirkt.
2. Verfahren unter Verwendung einer Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Gebühreneinheiten Zeichen übertragen werden, die diese als Gebühreneinheiten kennzeichnen.
3. Verfahren unter Verwendung einer Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß statt der Anzahl der Gebühreneinheiten der entsprechende Rechnungsbetrag übermittelt wird.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches Schaltmittel (H) in Abhängigkeit von einem durch die Zähltrommeln (T) betätigten Kontakt (sä) und vom Schreibschlußzeichen die Übertragung der Gebühren nur bei eingespeicherten Gebühreneinheiten veranlaßt.
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen eingeschleiften Kontakt (A3) das Übertragen der Schreibgebührenzeichen in Senderichtung verhindert wird.
6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschalten eines Schreibgebührenzusatzgerätes (SG 2) über Suchwähler durch zusätzliche Kontakte (rk, rS) vorhandener Spaltmittel (R) erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 716 652, 727 068, 053;
schweizerische Patentschrift Nr. 219 313;
Einführung in die Fernsprechtechnik, I. Teil, von
R. Krause, erste Auflage, S. 230.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 696/90 9,57
DES46179A 1955-10-29 1955-10-29 Anordnung zum UEbertragen von Fernschreibgebuehren Pending DE1015471B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE716652C (de) * 1937-01-07 1942-01-31 Heinrich Barth Schaltungsanordnung fuer Fernschreibselbstanschlussvermittlungsstellen
CH219313A (de) * 1938-08-06 1942-01-31 Fides Gmbh Fernschreibteilnehmerverkehr.chreibempfänger, insbesondere zum Empfang der Teilnehmerkennzeichen von an einer Fernschreibverbindung beteiligten Teilnehmern und von Zeitangaben zum Zwecke der Gebührenermittlung im
DE727068C (de) * 1938-08-06 1942-10-31 Siemens Ag Fernschreibempfaenger zum Empfang von verschiedenen nacheinander ueber eine Leitung ankommenden Nachrichten
DE922053C (de) * 1939-11-18 1955-01-07 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Gebuehrenermittlung und Herstellung der dazu erforderlichen Unterlagen im Fernschreibteilnehmerverkehr

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