DE1015325B - Regelbare Druckgasfeder, vorzugsweise fuer Fahrzeuge - Google Patents
Regelbare Druckgasfeder, vorzugsweise fuer FahrzeugeInfo
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Description
DEUTSCHES
Es sind Gasfedersysteme bekannt, bei denen das federnde Medium — in elastischen Federkörpern eingeschlossen
— aus Luft, Gasen oder Dämpfen besteht. Um solche Federsysteme den im praktischen Betrieb
vorkommenden verschiedenen Lastverhältnissen, z. B. zur Anpassung an die Nutzlastdifferenzen von Fahrzeugen,
angleichen zu können, hat man Luftfedern entwickelt, deren Luftgewicht durch Zupumpen oder
Ablassen von Luft entsprechend den Lastverhältnissen variiert werden kann. Solche Federsysteme haben jedoch
den Nachteil, daß das federnde Medium — in diesem Falle Luft — ständig verlorengeht und ergänzt
werden muß, womit störende Nebenerscheinungen, wie Korrosionen, Wasserabscheidungen mit den durch
sie verursachten Gefahren der Eisbildung und des Einfrierens der Steuerorgane im Winter, sowie gewisse
Wartungsarbeiten unvermeidbar sind. Darüber hinaus ist der Verbrauch an mechanischer Arbeit für
das Komprimieren der für Regelzwecke verwendeten Druckluft nicht unbedeutend, besonders wenn es sich
um Federn handelt, die sehr häufig ihre Tragfähigkeit an verschiedene Nutzlasten anpassen müssen, sowie
wenn die Federn bei größerer Tragfähigkeit noch ausreichend weich, d. h. mit entsprechend großem
Volumen (Liter) gebaut werden müssen.
Man hat auch Federsysteme entwickelt, deren Tragfähigkeit durch Temperaturbeeinflussung des federnden
Mediums variiert werden kann. Solche Federn verlangen jedoch, jahreszeitlich bedingt, die Bereitstellung
verschiedener, zum Teil nicht unbeachtlicher Wärmeenergiemengen, wenn sie z. B. in Fahrzeugen
verwendet werden, in denen Abfallwärme (z. B. Kühlwasserwärme von Motoren) usw. nicht zur Verfügung
steht.
Solche thermisch geregelten Federn sind auch in Verbindung mit verdampfbaren Flüssigkeiten bzw.
Gasen und Flüssigkeiten, in denen diese Gase in größerer Menge in Lösung gehen, vorgeschlagen worden,
wobei der Vorteil der erheblich geringeren erforderlichen Aufheizung zur Erzeugung einer großen
Druckänderung im Innern des Systems die Arbeitsweise dieser Federn kennzeichnet. Jedoch sind auch
diese Systeme auf die Vorhaltung und Einrichtung von Heiz- und Rückkühlanlagen angewiesen.
Auch sind Druckgasfedersysteme bekanntgeworden, deren die Tragfähigkeit bestimmender Innendruck
durch — mit Hilfe chemischer Reaktionen oder mit Hilfe Elektrolyse erzeugte — Gase erhöht werden
kann, wobei die Gaserzeugung im Innern der Systeme stattfindet und die Gaserzeugung von der Federhöhe
der Feder her bestimmt wird. Sollen solche Federn jedoch bei einer Entlastung auf niedrigeren Druck eingestellt
werden, so muß die entsprechend der Entlastung überflüssig gewordene Gasmenge ins Freie ab-Regelbare
Druckgasfeder,
vorzugsweise für Fahrzeuge
vorzugsweise für Fahrzeuge
Anmelder:
Deutsche Bundesbahn,
vertreten durch das Bundesbahn-Zentralamt Minden,
Minden (Westf.), Weserglacis 2
vertreten durch das Bundesbahn-Zentralamt Minden,
Minden (Westf.), Weserglacis 2
Dr.-Ing. Gustav-Adolf Gaebler, Langen (Hess.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
gelassen werden. Für solche Federn wurde auch vorgeschlagen, das Zupumpen des für die chemische Reaktion
bzw. Elektrolyse erforderlichen Stoffes mit Hilfe von der Federbewegung her angetriebener Pumpvorrichtungen
vorzunehmen, eine Lösung, wie sie im Zusammenhang mit Luftfedern auch unter der Anwendung
von Differential- oder Hilfskolben bereits empfohlen worden ist.
Alle diese Einrichtungen müssen jedoch, soweit sie sich einer pumpenden Vorrichtung bedienen, vom normalen
Atmosphärendruck auf den Systemarbeitsdruck verdichten.
Erfindungsgemäß wird demgegenüber eine regelbare Druckgasfeder, vorzugsweise für Fahrzeuge, so ausgebildet,
daß innerhalb eines geschlossenen und in der Ruhe- und Normallage der Feder unter mittlerem Arbeitsdruck
stehenden Systems ein zwischen einen gasgefüllten Federkörper und einen Vorratsbehälter geschalteter
Verdichter den Druck in der Feder über ein in an sich bekannter Weise von der Federhöhe der
Feder beeinflußtes Regelorgan durch Zupumpen oder Abpumpen federnden Mediums automatisch lastabhängig
verändert. Ein solches System hat den Vorteil, daß
1. es völlig geschlossen ausgeführt werden kann, so daß jede Verunreinigung des Innern des Systems zuverlässig
vermieden wird,
TOS «0/257
3 4
2. das mittlere Druckpotential des federnden Me- zu verdichtende Medium vom Mitteldruck auf den
diums in dem System nur durch Erhöhen bzw. Absen- etwas höheren Regeldruck entweder in der Feder 3
ken des Druckes in der Feder selbst von dem mitt- oder im Vorratsbehälter 12 zu bringen, während für
leren Druck auf den Maximal- bzw. Minimaldruck die Zwischenzustände, in denen der Druck z. B. in 3
verändert wird. Die demnach zu leistende Verdien- 5 größer ist als in 12 und trotzdem der Verdichter auf
tungsarbeit ist wesentlich geringer, Fördern von 3 nach 12 geschaltet wird, der Verdich-
3. als federndes Medium ein beliebiges, auch kost- ter praktisch ohne Leistung — eventuell sogar als
spieliges, jedoch für Zwecke der Feder besonders ge- Druckgasmotor — arbeitet und dem Abströmen des
eignetes Medium, wie neutrale Gase, auch Dämpfe Mediums von 3 nach 12 praktisch keinen Widerstand
bzw. Dampfbildner, verwendet werden kann, io entgegensetzt, somit auch keine elektrische Leistung
4. bei Verwendung von Gasen und Dämpfen und aufnimmt. Der Leistungsbedarf solcher Kleinverdichzusätzlicher
Anwendung der thermischen Beeinflus- ter ist sehr gering. Man kann bei Verdichtungsdiffesung
des federnden Mediums günstigere Voraussetzun- renzdrücken von 3 bis 4 at und bei 0,6 bis 0,8ms/h
gen für die Regeltechnik als mit normalen thermi- Förderleistung (auf das angesaugte Medium von Atschen
Federn geschaffen werden können, 15 mosphärendruck bezogen) mit etwa Vs PS erforder-
5. der Verdichter in einem Behälter, der unter liehe Antriebsleistung rechnen.
Systemdruck steht, völlig gekapselt und gegen jede Will man das Arbeiten der regelbaren Feder noch
Undichtheit gesichert untergebracht werden kann, wie wirtschaftlicher gestalten, so kann man darüber hin-
dies z. B. bei den völlig geschlossenen modernen Korn- aus insbesondere die Behälter 12 und 5 sowie den Ver-
pressoren für Kälteerzeugungsanlagen mit guten Er- 20 dichterbehälter 13 und die Leitung 4 noch gegen
gebnissen erfolgt, Wärmeabgabe isolieren, so daß die Verdichterwärme
6. die erforderlichen Regelorgane — z. B. Dreh- im System erhalten bleibt und — insbesondere bei
schieber — durch Einvulkanisieren der Schieber in Verwendung von Medien in Dampfform — noch die
die Schieberzylinder ebenfalls absolut dicht und da- Wärmeausdehnung des Mediums für die Druckaufmit
praktisch wartungsfrei gestaltet werden können 25 rechterhaltung bzw. Erhöhung ausgenutzt wird.
(Abb. 2d). In der Praxis werden — z. B. bei der Abfederung
Die Möglichkeit des Aufbaues einer solchen Feder von Fahrzeugen — meist mehrere solcher Federn zuist
in Abb. 1 an Hand eines Beispiels für eine Fahr- gleich benötigt. In einem solchen Falle ist es nicht erzeugfederung
skizzenhaft dargestellt. Der zwischen forderlich, daß jede Feder ihren eigenen Verdichter
Fahrzeugkasten 1 und Laufwerks rahmen 2 geschaltete 30 erhält. Vielmehr kann ein ganzes System von Federn
Federkörper 3 ist in seinem Innern mit dem federn- mit einem Verdichter betrieben werden. Abb. 3 zeigt
den Medium gefüllt. Der Federkörper 3 ist über die das Anordnungsschema einer vierfedrigen Anlage, bei
Rohrleitungen großen Querschnittes 4, eventuell noch der die vier Federn 3 über vier Steuerventile 6 und
unter Zwischenschaltung eines an der Federarbeit die entsprechenden Rohrleitungen mit einem Behälter
teilhabenden Behälters 5, mit dem Regelorgan 6 ver- 35 12 und einem Verdichter 7 verbunden sind, wobei je
bunden, welches drei verschiedene Stellungen kennt, ein Differential-Doppelrückschlagventil 17 vor jedem
wie sie in Abb. 2 schematisch dargestellt sind. Drehschieber 6 das unbeabsichtigte Rückströmen von
Stellung a ist die in der Skizze gewählte Stellung, Medium höheren Druckes verhindert, sowie vier Rückbei
welcher der Verdichter 7 über die Bohrungen 8 schlagventile 18 hinter dem Kompressor die gleiche
und 9 in die Rohrleitung 4 fördert, während er aus 40 Aufgabe in umgekehrter Richtung wahrnehmen. Außerdem
Behälter 12 über den Verdichterbehälter 13 mit dem sorgt ein Rückström- und Rückschlagventil 19
Antriebsmotor das zu verdichtende Medium über die für das freie Rückströmen von Medium höheren Druk-Bohrungen
10 und 11 ansaugt. Es ist dies die Füllungs- kes aus dem Rohrleitungssystem in den Behälter 12,
stellung der Feder, bei der die Verstellvorrichtung 14 sofern während des Betriebszustandes ein solcher höhernit
Langloch durch die Last stark zusammengedrück- 45 rer Druck sich einstellt.
ter Federn den Drehschieber 6 über den Hebel 15 nach Die Arbeitsweise des Diff erential-Doppelrückschlagoben
verdreht hat. Ist die Feder 3 ausreichend ventils 17 wird an Hand von Abb. 4 erläutert. Das
aufgepumpt, so zieht die Verstellvorrichtung 14 den Ventil ermöglicht den Gasdurchtritt in zwei Rich-Hebel
15 in die Horizontallage, und der Drehschieber tungen, und zwar schon bei kleinster Druckdifferenz
legt die in Abb. 2b gezeigte Abschlußstellung ein, bei 50 gemäß den gestrichelten Pfeilen von unten über die
der jede Verbindung von 12 über 7 und 6 nach 5 und 3 von der Feder 31 geschlossene Rückschlagklappe 32
unterbrochen ist. Zugleich ist bei dieser Stellung die nach links (Klappe geöffnet gezeichnet). Dem Gas-Stromzufuhr
zu dem Antriebsmotor 16 des Verdich- durchgang von links — unter Zurückdrücken des
ters 7 unterbrochen. Der Motor steht still. Dehnt sich Ventiltellers 33 — nach unten, dem Verlauf der ausdie
Feder infolge Entlastung des Fahrzeuges 1 weiter 55 gezogenen Pfeile entsprechend (Ventilteller 33 in
aus, so zieht die Verstellvorrichtung 14 den Hebel 15 Abschlußstellung gezeichnet), setzt das Ventil eine
in die untere Lage und verdreht damit den Drehschie- höhere, durch die Einstellung der Feder 34 bestimmte
ber 6 in die in Abb. 2 c dargestellte Stellung. Zugleich Kraft entgegen. Die Feder 34 wird so einreguliert,
schaltet er den Antriebsmotor 16 des Verdichters 7 daß der Ventilteller 33 erst öffnet, wenn der Unterwieder
ein. Der Verdichter 7 fördert nunmehr das 60 druck hinter dem Teller durch die saugende Wirkung
federnde Medium aus der Feder 3 über die Leitung 4, des Verdichters 7 den minimalsten in den Federn
die Bohrungen 9 und 10 in den Verdichterzylinder 7 herrschenden Gasdruck unterschritten hat. Dadurch
und von hier über die Bohrungen 11 und 8 in den Be- wird sichergestellt, daß es möglich ist, den geringsten
halter 12 zurück, so lange, bis der Gleichgewichts- in den Federn erforderlichen Gasdruck durch Abzustand
wieder erreicht ist und die Verstellvorrichtung 65 saugen des Gases herzustellen, ohne daß aus dem
14 über den Hebel 15 den Drehschieber 6 wieder in Vorratsbehälter 12 neues Medium nachströmt.
Abschlußstellung (vgl. Abb. 2b) zurückdreht. Diese drosselnde Wirkung des Federtellers 33 im
Bei einer solchen Anordnung, die selbstverständlich Gasstrom hat natürlich eine gewisse Leistungsauch
in andere konstruktive Formen gebracht werden erhöhung beim Verdichter 7 zur Folge. Um diese
kann, obliegt dem Verdichter 7 nur die Aufgabe, das 70 durch den notwendigen niedrigeren Ansaugdruck
bedingte Leistungserhöhung so· klein wie möglich zu halten, ist der Ventilteller 33 über die Stange 35 mit
dem hydraulischen Stempel 36 verbunden, in dem das Kugel rückschlagventil 37 wohl ein schnelles Öffnen
gegen den Federdruck von 34 ermöglicht, jedoch dem Wiederschließen des Tellers 33 eine durch die Abmessungen
der Bohrung 38 bestimmte zeitliche Verzögerung vorschreibt, da bei dem Schließvorgang die
Kugel 37 in Abschlußstellung geht und das Öl nur langsam durch die kleine Bohrung 38 nachströmen
kann. Dadurch wird erreicht, daß das durch Unterdruck in den Rohrleitungen einmal geöffnete Ventil 33
für einen längeren Zeitraum offenbleibt, währenddem das anzusaugende Medium dem Verdichter 7 mit nicht
gedrosseltem Behälterdruck in 12 zufließen kann.
Die Verwendung eines solchen Ventils ist nur eine der Möglichkeiten zur sinnvollen Steuerung des Kreislaufes
in den mehrgliedrigen Federsystemen. Selbstverständlich sind auch andere Lösungen, etwa unter
Verwendung von Schiebersteuerungen, möglich. Auch elektrische Steuerungseinrichtungen sind denkbar, mit
deren Hilfe sogar eine Steuerung der Kreisläufe ohne jede Verlustquelle, wie sie durch die vorübergehende
Drosselwirkung des Doppelrückschlagventils gemäß Abb. 4 noch vorhanden sein kann, zu erreichen ist.
Die hier in Abb. 3 als Beispiel gezeichnete Anlage arbeitet folgendermaßen: Die obere rechte Feder 3 ist
durch den Drehschieber 6 in Ruhelage ausgeschaltet und abgesperrt. Hier findet kein Ladungswechsel und
damit keine Druckveränderung statt.
Die untere rechte Feder ist durch den Drehschieber 6 auf Füllen geschaltet. Der Verdichter 7
saugt über die Leitungen 20, 21, Rückschlagventil 17, Leitungen 22 und 23 frisches Medium aus dem Behälter
12 an und drückt es über die Leitungen 24 und 25 in die Feder 3.
Die beiden linken Federn sind auf Entleeren geschaltet. Der Vorgang sei nur an Hand der unteren
linken Feder beschrieben. Hier saugt der Verdichter 7 aus dem Federkörper 3 über die Leitung 26, 27 und
20 das federnde Medium an und drückt es — sofern es nicht zum Auffüllen der rechten unteren Feder
bereits verwendet wird — über die Leitungen 28, Rückschlagventil 17, Leitungen 29 und 30 in den Behälter
12. Bei dieser Anordnung kann nun der Fall eintreten, daß eine Feder (wie gezeichnet, rechts
unten) auf Füllen und eine Feder (links unten) auf Entleeren geschaltet ist. Der Verdichter 7 wird — da
die Rückschlagventile 17 je nach dem auf ihnen lastenden Gegendruck öffnen — zunächst gegen den
geringeren Druck in der Leitung 28 fördern, so lange, bis der Drehschieber 6 (links unten) auf Abschlußstellung
steht, und erst dann wegen des nunmehr schnell in 28 angestiegenen Druckes über die Leitung
24 in die rechte untere Feder gemäß ihrer Füllstellung weiterfördern. Sind sämtliche Federn auf Abschlußstellung
geschaltet, so ist auch die Stromzufuhr zu dem Verdichter 7 unterbrochen.
Wird eine unter hohem Druck stehende Feder 3 durch einen Drehschieber 6 plötzlich mit der Leitung
20 verbunden, so bedarf es der Arbeit des Verdichters 7 nicht so lange, bis der Druckausgleich über
Leitung 20 und das Rückström- und Rückschlagventil 19 stattgefunden hat.
Eingangs war gesagt, daß der Druckpegel des Systems auf die Mitte zwischen den vorkommenden
maximalen und minimalen Drücken einzustellen ist. Hiervon abweichend, kann auch der Druckpegel so
gewählt werden, daß er in der Mitte der am häufigsten vorkommenden Belastungszustände liegt, wodurch
minimalste Leistungsaufnahme des Systems erreicht werden kann.
Schließlich sei noch erwähnt, daß statt des in der Abb. 1 gezeigten elektrischen Verdichterantriebs auch
ein Antrieb des Verdichters von der Bewegung der Feder selbst her möglich ist. Auch, kann der Druckpegel
des Systems willkürlich dadurch geändert werden, daß beispielsweise von einer Hydraulikpumpe
her der Druckpegel durch Zu- oder Abpumpen von Verdichterflüssigkeit etwa in den Vorratsbehälter 12
erfolgt. Damit wird das verdrängte Gasvolumen variiert, ohne daß das an der Federarbeit teilhabende
Volumen der Feder selbst verändert wird. Daß das Verändern des Druckpegels durch Heiz- oder Kühlvorrichtungen
etwa in dem Vorratsbehälter 12 ebenfalls ohne Beeinflussung der Temperatur in den Federn
selbst möglich ist, war bereits erwähnt.
Claims (9)
1. Regelbare Druckgasfeder, vorzugsweise für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb
eines geschlossenen und in der Ruhe- und Normallage der Feder unter mittlerem Arbeitsdruck
stehenden Systems ein zwischen einen gasgefüllten Federkörper (3) und einen Vorratsbehälter (12)
geschalteter Verdichter (7) den Druck in der Feder über ein in an sich bekannter Weise von der Federhöhe
der Feder (3) beeinflußtes Regelorgan durch Zupumpen oder Abpumpen federnden Mediums
automatisch, lastabhängig verändert.
2. Regelbare Gasfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch aus mehreren Federkörpern
(3) bestehende Federsysteme von einem Vorratsbehälter (12) gespeist und mit nur einem
Verdichter (7) betrieben werden, wobei jede Feder (3) für sich durch das ihr zugeordnete Regelorgan
(6) je nach Bedarf eine Druckerhöhung oder Druckabsenkung erfahren kann.
3. Regelbare Gasfeder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter
Weise thermische Einflüsse auf das Federsystem, seien sie mit dem Arbeiten des Systems verbunden
(Verdichterwärme, Expansionskälte), seien sie willkürlich durch Heiz- oder Kühlvorrichtungen
hervorgerufen, die lastabhängige Regelung des Systems unterstützen.
4. Regelbare Gasfeder nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckpegel
des Systems den am häufigsten vorkommenden Belastungsverhältnissen entsprechend eingestellt
wird.
5. Regelbare Gasfeder nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichter (7)
gasdicht innerhalb des unter Druck stehenden Federsystems untergebracht angeordnet ist.
6. Regelbare Gasfeder nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsleistung
des Verdichters direkt oder indirekt in an sich bekannter Weise von der Federbewegung her abgeleitet
wird.
7. Regelbare Gasfeder nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erforderlichen
Regelorgane (6) durch Einvulkanisieren der Schieber oder Ventile in die Ventilkörper innerhalb des
Systems gasdicht angeordnet werden.
8. Regelbare Gasfeder nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Medium
den Betriebsbedingungen angepaßt, aus mehreren Gasen oder Dampfbildnern zusammengesetzt, gewählt
wird.
9. Regelbare Gasfeder nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckpegel des
Systems in an sich bekannter Weise durch Zu- oder Abpumpen änderbar ist.
von Verdrängerflüssigkeit ver-
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 897 811, 913 720,
719.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED21951A DE1015325B (de) | 1955-12-19 | 1955-12-19 | Regelbare Druckgasfeder, vorzugsweise fuer Fahrzeuge |
| FR1178887D FR1178887A (fr) | 1955-12-19 | 1957-07-15 | Suspension élastique à gaz comprimé, en particulier pour véhicules |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED21951A DE1015325B (de) | 1955-12-19 | 1955-12-19 | Regelbare Druckgasfeder, vorzugsweise fuer Fahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1015325B true DE1015325B (de) | 1957-09-05 |
Family
ID=7037268
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED21951A Pending DE1015325B (de) | 1955-12-19 | 1955-12-19 | Regelbare Druckgasfeder, vorzugsweise fuer Fahrzeuge |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1015325B (de) |
| FR (1) | FR1178887A (de) |
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| Publication number | Publication date |
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