DE2113596A1 - Absperrventil fuer den Einbau in die Ruecklauf- bzw.Leckoelleitung bei hydraulischen Niveauregeleinrichtungen,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Absperrventil fuer den Einbau in die Ruecklauf- bzw.Leckoelleitung bei hydraulischen Niveauregeleinrichtungen,insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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Description
PICHTEL 4 SACHS AG - 3 CH W EINFÜRT
PATENT- UND GEBRAUCHSMUSTERHILPSANMELDUNO
Absperrventil für den Einbau in die Rücklauf- bzw. Leckölleitung bei hydraulischen Niveauregeleinrichtungen, insbesondere
für Kraftfahrzeuge
Die Erfindung betrifft eine hydraulische oder hydropneumatische
Niveauregeleinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem
Druckgeber, einem Niveauregelventil und Federelementen, die mittels Zuleitungen und/oder Rückleitungen miteinander verbunden
sind.
Derartige hydraulische oder hydropneumatische Niveauregeleinrichtungen
sollen für eine konstante, von der Fahrzeugbeladung unabhängige Niveaulage sorgen. Sie sind dafür im allgemeinen mit höhenverstellbaren
Federelementen ausgerüstet, welche zum Hochregeln mit Druck von einer Pumpe versorgt werden und beim Abregein
das Regelmedium in einen Vorratsbehälter abgeben. Ein Niveauregelventil, welches auf eine konstante Lage der Fahrzeugachse o. K.
zum Fahrzeugaufbau reagiert, sorgt für die Steuerung des Rege linediums.
Bedingt durch die geforderte rasche Ansprache des Niveauregelventiles
ist dieses sehr leichtgängig ausgelegt und kann dadurch keine hohen Anforderungen an Dichtigkeit erfüllen. So kommt es, daß bei
Stillstand des Fahrzeugmotors die Federelemente, bedingt durch den nachlassenden Druck der Pumpe und der Undichtigkeit im Niveauregelventil,
an Niveauhöhe verlieren; das Regelmedium fließt dem Druck des Fahr2euges weichend in den Vorratsbehälter zurück. Eine ähnliche
Situation ergibt sich, wenn ein Fahrzeug mit Niveauregeleinrichtung auf eine Hebebühne o. ä. gebracht wird und die Räder entlastet
werden: Das Niveauregelventil gibt automatisch den Befehl zum Abregein und das Regelmediura strömt aus den Federelementen zurück
in den Vorratsbehälter. Bei erneuter Inbetriebnahme ist es
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deshalb erforderlich, daß vor Antritt einer Fahrt die Fahrzeugfederung
auf ein ausreichendes Niveau gebracht wird; eetzt man nämlich ein derartiges Fahrzeug sofort in Bewegung, so besteht die Gefahr,
daß der sehr tief hängende Fahrzeugaufbau durch Straßenunebenheiten o. ä. beschädigt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit geringem Bauaufwand eine hydraulische oder hydropneumatische Niveauregeleinrichtung zu
schaffen, die betriebssicher und unabhängig von Störfaktoren ein vorgesehenes Niveau beibehält.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in dem Leitungssystem
ein Absperrventil vorgesehen ist und daß alle Zuleitungen und alle Rückleitungen vom Druckgeber und vom Niveauregelventil
mit dem Absperrventil verbunden sind. Diese Ausbildung des Absperrventiles hat den Vorteil, dafl es ohne Fremdsteuerung und
nur mit dem vorhandenen Pumpendruck arbeitet. Fällt der Pumpendruck aus, so wird die Niveauregeleinrichtung außer Betrieb gesetzt
und das Fahrzeug bleibt auf dem lur Zeit gegebenen Niveau.
Bei Anordnung des Absperrventiles zwischen Druckgeber und Niveauregelventil
ergibt sich naoh einem weiteren Merkmal der Erfindung eine vorteilhafte Ausgestaltung dadurch, daß das Absperrventil mit
Anschlüssen für die Druckleitung und die Ableitung des Druckgebers und mit Anschlüssen für die Zuleitung und die Rückleitung des
Niveauregelventiles sowie mit Anschlüssen für Leckage-Rückleitungen
versehen ist.
Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung erhält man dadurch, daß in dem Absperrventil eine Hochdruckseite und eine
Niederdruckseite vorgesehen ist. Auf diese Weise erhält man eine vorteilhafte Trennung der verschiedenen -von der Erfindung zu erfüllenden
Funktionen.
Eine besonders einfache Konstruktion, welche sich in der Serienproduktion
durch einfache Arbeitsgänge verwirklichen läßt, erhält
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man gemäß der Erfindung dadurch, daß die Hochdruckseite dee Absperrventiles
aus einem Druckleitungsteil vom Druckgeber, einer
Hochdruck-Ventilkammer, einer Hochdruck-Ventilfederkammer und
einem Zuleitungsteil zum Niveauregelventil besteht sowie daß die Niederdruckseite des Absperrventiles aus einem Rückleitungsteil
vom Niveauregelventil, einer Nlederdruck-Ventilfederkammer, einer Niederdruek-Ventilkannner und einem Ableitungsteil zum Vorratsbe·
hälter des Druckgebers besteht.
Entsprechend einem weiteren Merkmal ist bei der Erfindung vorgesehen,
daß das Absperrventil mit Mitteln versehen ist, die den Druckleitungsteil mit dem Ableitungsteil verbinden. Durch diese
Ausgestaltung wird bei Störung der Niveauregeleinrichtung der Druckgeber vor überlastung gesichert.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Hochdruck-Ventilkammer
des Absperrventiles mit Mitteln versehen ist, die mit Absperrmitteln in der Niederdruck-Ventilfederkammer in
Wirkverbindung stehen und daß diese Wirkverbindung durch einen mit einem Längsschlitz versehenen Spannstift dargestellt wird.
Duroh diese vorteilhafte Wirkverbindung kann das Absperrventil
ohne Einsatz eines eigenen Steuerkreises geregelt werden. Dabei ist es besonders vorteilhaft, daß der zur Herstellung der Wirkverbindung
eingesetzte Spannstift in großer Stückzahl und für die verschiedensten Verwendungsmöglichkeiten hergestellt wird und
dadurch besonders preisgünstig ist, der Längsschlitz des Spannstiftes
ergibt zugleich einen vorteilhaften Ausgleichsraum für das bei der Ventilbewegung verdrängte Regelmedium.
Eine in einfachen Arbeitsgängen zu erzielende Ausgestaltung der Hochdruckseite ergibt sioh dadurch, daß das Absperrventil mit
Mitteln versehen ist, die die Hoohdruck-Ventilkammer mit der Hoohdruck-Ventilfederkamraer verbinden und die Hochdruck-Ventilfederkammer
mit dem Zuleitungsteil verbunden ist.
Ferner ist kennzeichnend, daß in der Niederdruckseite dee Ab-
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sperrventilae Mittel vorgesehen sind, die den Rückleitungsteil
und den Ableitungsteil verbinden. Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung
der Niederdruckseite kann der Fluß des Rege!mediums in
für den Fahrkomfort günstiger Weise geregelt werden.
Die Federe leinen te eines mit einer Niveauregeleinrichtung versehenen
Kraftfahrzeuges sind in den meisten Fällen auch mit hydraulischen Schwingungsdämpfern versehen, bei denen ein an einer Kolbenstange
befestigter Kolben in einem mit einer Hydraulikflüssigkeit gefüllten Zylinder gleitet» Dabei entsteht das Problem der
Abdichtung des Zylinders gegenüber der Kolbenstange! Eine gute Abdichtung ist schwergängig und kann unkomfortabel sein, eine
P komfortable Abdichtung kann zu die Lebensdauer des Schwingungsdämpfers ungünstig beeinflussender Leckage führen. In vorteilhafter
Weise verhindert die vorliegende Erfindung Leckverluste dadurch, daß in dem Absperrventil Mittel vorgesehen sind, die den
Rückleitungsteil mit Anschlüssen von Leckage-Rückleitungen verbinden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den beispielsweise
gezeigten AusfUhrungsformen. Es zeigen:
Flg. 1 eine schematische .Darstellung einer hydropneumatlschen
Niveauregeleinrichtung;
Fig. 2 den Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Absperrventil; Flg. } die Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Absperrventil;
Flg. 4 den Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Absperrventil in geöffnetem
Zustand.
In Fig. 1 ist das Schema einer hydraulischen Niveauregeleinrichtung
dargestellt mit Pumpe 20 und Vorratsbehälter 21, die über die
Druckleitung 24 und die Ableitung 25 mit dem Absperrventil 22 ver-
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- f
bunden sind. Das Absperrventil 22 ist über die Zuleitung 26 und die
RUekleitung 27 mit dem Niveauregelventil 23 verbunden. Vom Niveauregel
ventil 23 führen die Verbindungsleitungen 29 zu den Federele*
menten 30, welche mit Stoßdämpfern 31 gekoppelt sind und die Federungseinrichtung
darstellen. Die Leckage-Rückleitungen 28 verbinden die Federungseinrichtungen mit dem Absperrventil 22 und dienen
der RUckleltung eventuell aus den Dichtungen der Federungseinrichtung austretenden Regelmediums.
In dem in Fig. 2 dargestellten Absperrventil bildet der Dr,uckleitungsteil
1, die zu diesem quer verlaufende, zylInderförmig ausgebildete
Hochdruck-Ventilkammer 5, die in Richtung des Druckleitungsteiles 1 verlaufende, zylinderförmige Hochdruck-Ventilfederkammer
und der quer, zu dieser und parallel zur Ho'chdruok-Ventilkammer 5
verlaufende Zuleitungsteil 2 die Hochdruckseite. Die zylinderförmige Hoohdruok-Ventilkammer 5 erstreckt sich T-förmig zu der
von dem Druckleitungeteil 1 ausgehenden Druckleitungsbohrung 34
und wird von dieser in zwei 3eiten unterteilt. In der rechten Seite der Hochdruck-Ventllkararaer 5 ist das beispielsweise kugelförmige
Querbohrungsventil 6 frei· beweglich angeordnet. Die linke
Seite wird nach außen hin von der mit einer Dichtung 36 versehenen Verschlußschraube 18 abgedichtet. Die Verschlußschraube 18 weist
einen VerschluSeehraubenbolzen 37 auf, welcher mit seiner Stirnfläche
die linke Begrenzung der Hochdruck-Ventilkammer 5 darstellt und mit einem einen kleineren Durchmesser aufweisenden, in die
Hochdruok-Ventilkaramer 5 hineinragenden Haltestift 35 einstückig
verbunden ist. Der Haltestift 35 ragt über die Einmündung der Druckleitu.ngsbohrung 34 hinaus und begrenzt die Bewegungsfreiheit
des Querbohrungsventiles 6 nach links.
Gegenüber der Druckleitungsbohrung 34 mündet die Vorzugswelse mit
dem gleichen Durchmesser wie diese versehene Ventilfederkamraerbohrung
38 in die Hochdruck-Ventilkammer 5 und verbindet diese mit der zylinderförmigen Hochdruck-Ventilfederkammer 32. Am Übergang
von der Ventilfederkammerbohrung 38 in die mit einem größeren Durchmesser versehene Hochdruck-Ventilfederkammer 32 ist das vor-
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«ugsweise als Kegelventil ausgebildete Hochdruckventil 10 angeordnet,
welches von der Hochdruck-Ventilfeder 11 in seiner Lage gehalten wird. Die Hochdruck-Ventilfeder 11 ist vorzugsweise als
Schraubenfeder ausgebildet und stützt sich an dem Verschlußschraubenbolzen 37 ab, welcher - versehen mit einer Dichtung 36
und einer Verschlußschraube 18 - die Hochdruck-Ventilfederkammer
nach außen hin abschließt.
Der Zuleitungsteil 2 erstreckt sich parallel zu der Hochdruck-Ventilkammer
5 und T-förmig zu der Hochdruck-Ventilfederkammer
und ist mit dieser durch eine einen geringeren Durchmesser aufweisende Zuleitungsbohrung 4o verbunden. In seinem äußeren Bereich
ist der Zuleitungsteil 2 - genau wie der Druckleitungsteil 1 für
die Druckleitung 24 - mit Anschlußmittein 41 und Anschlußführungen 55 für die Zuleitung 26 versehen.
Die Rückleitung 27 mündet in den Rückleitungstell 3 und ist Über
Anschlu&Bittel 41 und eine Anschlußführung 55 mit diesem verbunden. Der RUckleitungsteil 3 ist zyiinderförmig ausgebildet und
verläuft parallel zu der Hochdruck-Venfcilfederkammer 32. Zusammen
mit der Ruckleitungsbohrung 42 der Niederdruck-Ventilfederkammer
16, der Niederdruck-Ventilkammer 33 und dem Ableitungsteil 4
stellt er die Niederdruckseite des Absperrventiles 22 dar.
Der RUokleitungsteil 3 verjüngt sich nach unten hin und geht in
die einen geringeren Durchmesser aufweisende Rückleitungsbohrung 42 über. Diese mündet T-förmig in die zylinderförmige, mit der
Hochdruck-Ventilkammer 5 in gleicher Höhe und Richtung verlaufende
Niederdruck-Ventilfederkammer 16. In der Niederdruck-Ventilfederkammer
16 ist links von der Einmündung der Rückleitungsbohrung 42 das beispielsweise kegelförmig ausgeführte Niederdruckventil 8 angeordnet
ο Sb wlv-ä von der beispielsweise als Schraubenfeder ausgebildeten
NieöeMruek-Ventilfeder 12 in seiner Lage gehalten. Di®
■Niederörusk-Ventilfeder 12 stützt sieh an dem Verschlußschraubenbolzen
37 ab, welcher - versehen mit einer Dichtung 36 und einer
VeFSohluSsehF&ub© 18 - die Nieöardruclc-Ventilfederkarraner 16 naah
außen hin
Das Niederdruckventil 8 trennt die Niederdruck-Ventilfederkararaer
von der zylinderförmigen Niederdruck-Ventilkammer 33. Die Nieder·
druck-Ventilkammer 33 weist winen geringeren Durchmesser als die
Niederdruck-Ventilfederkammer 16 auf und ist durch eine Querbohrung
9 mit der Hochdruck-Ventilkammer 5 verbunden. In der Querbohrung 9, welche von dem frei in der Hochdruck-Ventilkammer 5 beweglich
angeordneten Querbohrungsventil 6 verschloss eh-., werden kann,
ist der mit einem Längsschlitz 54 versehene Spannst i#Mjf axial
beweglich gelagert. Der Spannstift 7 ist einstückig mir clem NIederdruckventil
8 verbunden und durchmißt in Längsrichtung d^Le. gesamte
Niederdruck-Ventilkammer 33* die Querbohrung 9 und ragt so
weit in die Hochdruck-Ventilkammer 5 hinein, daß er mit dem frei
beweglichen Querbohrungsventil 6 in Wirkverbindung steht.
Quer zu der Niederdruck-Ventilkammer 33 und parallel zu dem Druokleitungsteil
1 erstreckt sich der Ableitungsteil 4. Er weist eine Ableitungsbohrung 44 auf, welche die Verbindung zu der Niederdruck-Ventilkammer
33 herstellt, und ist in seinem äußeren Bereich mit Anschlußmitteln 41 zur Aufnahme der Ableitung 25 versehen. Die Ableitungsbohrung
44 kreuzt sich mit der parallel zu der Niederdruck-Ventilfederkanmer
16 und der Hochdruck-Ventilkammer 5 verlaufenden Überdruck-Ventilfederkammer 45 und teilt diese in eine
rechte und eine linke Seite. Die linke Seite der Überdruck-Ventilfederkammer 45 ist durch die Überdruck-Ventilbohrung 46 mit
der Druckleitungsbohrung )4 verbunden. Die Überdruck-Ventilbohrung
46 weist dabei einen kleineren Durchmesser als die Druckleitungsbohrunp
34 auf und ist T-fÖrmig zu dieser angeordnet: -der Durchmesser
der zylinderförmigen Überdruck-Ventilfederkammer 45 ist
ebenfalls größer als der der Überdruck-Ventilbohrung 46. Der übergang
von Überdruck-Ventilbohrung 46 zur Überdruck-Ventilfederkaramer
45 wird von dem vorzugsweise als Kugelventil ausgebildeten
überdruckventil 15 verschlossen. Das Überdruckventil 15 wird von
der vorzugsweise als Schraubenfeder ausgebildeten Überdruck-Ventilfeder 17 in seiner Lage gehalten. Die rechte Seite der
Überdruck-Ventilfederkammer 45 wird von der Maaenschraube 19 verschlossen,
diese dient zugleich als Widerlager für die Überdruck-Ventilfeder 17·
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In der beiepielsweiee dargestellten AusfUhrungsform sind zwei Anschlüsse
13 für Leckage-Rückleitunger. 28 vorgesehen. Die zugehörigen
Anschlußteile 48 sind so angeordnet, daß si« einmal parallel
zu der Niederdruck-Ventilfeuerkammer 16 und zum anderen parallel
zu der Hochdruek-Venti!feuerkammer 32 verlaufen. Sie sind mit
Sackbohrungen 49 versehen, die rechtwinkelig aufeinanderstellen
und sich auf der Seite ihrer zugehörigen Anschlußteile 48 in Rückschlag»Ventilkammern 47 ausweiten. Die parallel zu der
Niederdruck-Ventilfederkammer 16 verlaufende Sackbohrung 49
übersehneidet sieh mit der Rückleitungebohrung 42 und stellt
so ein© Verbindung zwlsehen beiden Leckage-Rückleitungen 28
und dem Rückleitungsten 3 dar. In den Rückschlag-Ventilkammern
47 ist je ein beispielsweise als Kugelventil ausgebildetes
Anschluß-Rückschlagventil 14 frei beweglich angeordnet.
Die Rückschlag-Ventilkaramern 47 sind gegenüber den Sackbohrungen
49 mit siebförmigen Anschlagscheiben 50 versehen; diese
verhindern, daß die frei beweglichen Rückschlagventile 14 in
die Sackbohrungen 49 geraten. Zwischen Anschlußteil 48 und
Rückschlag-Ventilkaramer 47 ist eine Ventildichtung 51 vorgesehen,
deren vorzugsweise zentrische Ventilbohrung 52 als Dichtungsanlage für das Rückschlagventil 14 dient.
In dem gezeigten Beispiel ist das Absperrventil 22 mit Bohrungen 53 versehen, die zur Aufnahme von Mitteln zur Befesti- gung
am Fahrzeug dienen.
Fig. 3 zeigt die vorteilhafte flache Ausführung des Absperrventiles
22, in das die vorgenannten Bohrungen und Kammern durch Bohren eingebracht werden. Fig. 4 zeigt das erfindungsgemKße
Absperrventil 22 in geöffnetem Zustand. Dabei verschließt das Querbohrungsventil 6 die ^uerbohrung 9 und hält über den Spannstift
7 das Niederdruckventil 8 geöffnet, der Druck des Regelmediums im Druokleitungsteil 1 hält das Hochdruckventil 10 geöffnet.
Weitere Merkmale und vorteilhafte Ausführungen ergeben sich aua der nachfolgenden Funktionsbeschreibung:
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Der normale Regelvorgang sieht vor, daß die Pumpe 20, angetrieben von dem nicht gezeigten Fahrzeugmotor, das Regelmedium durch
die Druckleitung 24 in den Druckleitungsteil 1 des Absperrventiles
22 befördert. Das ^uerbohrungsventil 6 befindet sich dabei, wie in Fig. 2 dargestellt, in geöffneter und das Hochdruckventil
10 in geschlossener Stellung. Bei Druckaufbau in der Hochdruck-Ventilkammer 5 wird da3 $uerbohrungsventil 6 nach rechts
gegen die querbohrung 9 gedrückt und dichtet diese ab. Dabei drückt es gegen den Spannstift J, welcher mit dem Niederdruckventil
8 einstückig verbunden ist und dieses so öffnet. Regelmedium, welches sich dabei in dem äußerst rechten Raum der Hochdruck-Ventil
kammer 5 zwischen Querbohrungsventll 6 und Querbohrung
9 befindet, kann dabei durch den Schlitz 54 des Spannstiftes
7 in die Niederdruck-Ventilkammer 33 entweichen.
Nach Schließen des Querbohrungsventiles 6 baut sich der Druck in der Hochdruck-Ventilkammer 5 weiter auf und öffnet das mit einem
gegenüber dem Querbohrungsventil 6 - kleineren Durchmesser versehene
Hochdruckventil 10· damit ist der Weg durch die Hoohdruck-Ventilfederkammer
32 und das Zuleitungsteil 2 in die Zuleitung frei bis zu dem Niveauregelventil 23. Steht das Nlveauregelventil
23 auf Hochregeln, so setzt sich der Fluß des Regelmediums durch die Verbindungsleitungen 29 fort bis in die Federelemente
30. Bei Erreichen des vorgegebenen Niveaus schließt das Niveauregelventil die Zuleitung 26 mit der RUckleitung 27 kurz und
das Regelmedium gelangt über den Rückleitungsteil 3 in die Niederdruck-Ventilfederkammer
16. Auf Grund der durch die längeren Leitungswege - Zuleitung 26, Niveauregelventil 23 und Rückleitung
27 - bedingten größeren Reibung herrscht in der Hochdruckseite auch jetzt ein höherer Druck als auf der Niederdruckseite. Das
Niederdruckventil 8 wird dadurch weiterhin von dem Querbohrungsventil
β in geöffneter Stellung gehalten, und das zurückströmende
JBegelmedlum kann ungehindert durch die Niederdruck-Ventllkararaer
33 und den Ableitungsteil 4 über die Ableitung 25 In den Vorratsbehälter
21 gelangen. Auch beim Abregein bleibt der Kreislauf des Regelmediums erhalten, die Verbindungsleitung 29 vom
Pederelement 30 wird lediglich der Rückleitung 27 zugeschaltet.
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In den Leckage-RUckleitungen 28 herrscht im allgemeinen ein
sehr geringer Druck. Bedingt durch den Kreislauf des Regelmediums
baut sich in den Sackbohrungen 49 ein höherer Druck auf,
der bewirkt, daß sich die Rückschlagventile der Anschlüsse 1j5 schließen. Die Stoßdämpfer 31 werden dadurch nicht von zurückströmenden
Regelmedien behindert.
Bei Stillstand des Motors und damit der Pumpe 20 läßt der Druck in der Hochdruck-Ventilkammer 5 nach und die Hochdruck-Ventilfeder
11 schließt das Hochdruckventil 10. Bei weiter nachlassendem Druck weicht auch das Querbohrungsventil 6 zurück
und die Niederdruck-Ventilfeder 12 kann das Niederdruckventil 8 schließen.
Bedingt durch die geforderte Leichtgängigkeit des Niveauregelventiles
23 weist dieses Undichtigkeiten auf, die zu einem Rückfluß von Regelmedium aus den Federspeichern 30 durch die.
Verbindungsleitungen 29, die Zuleitung 26 und die Rückleitung 27 führen. Ohne Absperrventil 22 könnte sich dieser Rücklauf
bis in den Vorratsbehälter 21 fortsetzen und so das Fahrzeugniveau unkontrolliert abregein. Bei zwischengeschaltetem Absperrventil
22 schließen sich, wie oben beschrieben, das Niederdruckventil 8 und das Hochdruckventil 10, so daß. das zurückfließende
Regelmedium nur bis in die Niederdruck-Ventilfederkammer 16 bzw. in die Hochdruck-Ventilfederkammer 32 gelangen
kann; das Fahrzeug bleibt somit auf dem bei Stillstand der Pumpe innegehabten Niveau.
Unabhängig von der konstruktiv bedingten Undichtigkeit des Niveauregelventiles
23, die einen relativ langsamen Abregelvorgang bewirkt, kann es z. B. bei der Benutzung einer Hebebühne zu einem
ungewollten Abregelbefehl kommen. Bei Entlastung senken sich die Räder oft beträchtlich unter das vorgegebene Niveau; da das
Niveauregelventil 23 lediglich den Unterschied zwischen vorgegebener
Niveauhöhe und tatsächlicher Höhe der Räder regelt, öffnet sich das nicht gezeigte Abregelventil und das Regelmedium
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strömt durch die Rückleitung 27 zurück. Das geschlossene Niederdruckventil
8 setzt in diesem Fall das Niveauregelventil 23 außer Funktion und sorgt für ein Beibehalten des Niveaus, welches
das Fahrzeug vor Entlastung der Räder innegehabt hat.
Bei einem Defekt des Nlveauregelventiles 23 oder sonst einer
Unterbrechung des Kreislaufes bei geschlossenem Niveauregelventil ist in der Druckleitungsbohrung 34 eine Überdruck-Ventilbohrung
46 vorgesehen, die im Normalfall von dem Überdruckventil 15 verschlossen wird. Baut sich aus irgendeinem Grunde
in der Druckleitungsbohrung 34 ein Druck auf, der größer ist
als der Anpreßdruck der Überdruck-Ventilfeder 17* so öffnet
sich das überdruckventil 15 und schließt den Kreislauf des Regelmediums direkt mit dem Ableitungsteil 4 kurz.
Die Anwendung des erfindungsgemäßen Absperrventiles beschränkt
sich nicht auf den Einsatz an Kraftfahrzeugen, sondern kann im Rahmen des Erfindungsgedankens abgewandelt werden, beispielsweise
kann es durch Austausch der Federeleraente durch beliebige Hydraulikelemente an Werkzeugmaschinen eingesetzt werden. Auch
läßt sich seine Form und Ausführung beliebig verändern und ist nicht an die beispielsweise dargestellte Form gebunden.
16. 3. 1971
EPBS Scho/Mü-
EPBS Scho/Mü-
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Claims (1)
1./Hydraulische oder hydropneumatische Niveauregeleinrichtung,
""—' insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem Druckgeber, einem
Niveauregelventil und Federelementen, die mittels Zuleitungen und/oder Rückleitungen miteinander verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Leitungssystem ein Absperrventil (22) vorgesehen ist und daß alle Zuleitungen und alle
Rückleitungen vom Druckgeber (20) und vom Niveauregelventil (23) mit dem Absperrventil (22) verbunden sind.
2. Niveauregeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Absperrventil (22) mit Anschlüssen für die Druckleitung (24) und die Ableitung (25) des Druckgebers
P (20) und mit Anschlüssen für die Zuleitung (26) und die Rückleitung (27) des Niveauregelventiles (23) und mit Anschlüssen
(13) für Leckage-Rückleitungen (28) versehen ist.
3« Niveauregeieinrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Absperrventil (22) eine Hochdruckseite und eine Niederdruckseite vorgesehen ist.
4. Niveauregeleinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
daß die Hochdruckseite des Absperrventiles (22) aus einem Druckleitungsteil (1) vom Druckgeber (20),
einer Hochdruck-Ventilkammer (5)* einer Hochdruck-Ventil-
* feuerkammer (32) und einem Zuleitungsteil (2) zum Niveau-.
regelventil (23) besteht.
5. Niveauregeleinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Niederdruckseite des Absperrventiles (22) aus einem RUckleitungsteil (3) vom Niveauregelventil
(23), einer Niederdruck-Ventilfederkammer (16), einer Niederdruck-Ventilkammer (33) und einem Ableitungsteil (4) zum
Vorratsbehälter (21) des Druckgebers (20) besteht.
6. Niveauregeleinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Absperrventil (22) mit Mitteln (15) versehen ist, die den Druckleitungsten (1) mit dem Ableitungsteil
(4) verbinden.
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7. Niveauregeleinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hochdruck-Ventil kanuner (5) des Absperrventiles
(22) mit Mitteln (6) versehen ist, die mit Absperrmitteln (8) in der Niederdruck-Ventilfederkammer (16) in
Wirkverbindung stehen und daß diese Wirkverbindung durch einen mit einem Längssohlitz (51O versehenen Spannstift (7)
dargestellt wird.
8. Niveauregeleinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Absperrventil (22) mit Mitteln (10} versehen ist, die die Hochdruck-Ventilkammer (5) mit der
Hochdruck-Ventilfederkammer (32) verbinden und die Hochdruck-Ventilfederkammer (32) mit dem Zuleitungsteil (2) verbunden
ist.
9. Niveauregeleinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Niederdruckseite des Absperrventiles (22) Mittel (8) vorgesehen sind, die den RUckleitungateil
(3) mit dem Ableitungsteil (4) verbinden.
10. Niveauregeleinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Absperrventil (22) Mittel (14) vorgesehen sind, die den Rückleitungsteil (4) mit Anschlüssen
(13) von Leckage-Rückleitungen (28) verbinden.
16. 3. 1971
EPBS Scho/Mü-
EPBS Scho/Mü-
209839/0576
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| DE19712113596 DE2113596A1 (de) | 1971-03-20 | 1971-03-20 | Absperrventil fuer den Einbau in die Ruecklauf- bzw.Leckoelleitung bei hydraulischen Niveauregeleinrichtungen,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
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