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DE1015323B - Anhaenger - Google Patents

Anhaenger

Info

Publication number
DE1015323B
DE1015323B DEF20066A DEF0020066A DE1015323B DE 1015323 B DE1015323 B DE 1015323B DE F20066 A DEF20066 A DE F20066A DE F0020066 A DEF0020066 A DE F0020066A DE 1015323 B DE1015323 B DE 1015323B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trailer
frame
subframe
lever
holes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF20066A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Locker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fruehauf Trailer Corp
Original Assignee
Fruehauf Trailer Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fruehauf Trailer Corp filed Critical Fruehauf Trailer Corp
Priority to DEF20066A priority Critical patent/DE1015323B/de
Publication of DE1015323B publication Critical patent/DE1015323B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D53/00Tractor-trailer combinations; Road trains
    • B62D53/04Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
    • B62D53/06Semi-trailers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Anhänger Die Erfindung beizieht sich auf einen Anhänger, insbesondere auf Sattelanhänger mit einem Rahmen und einem die Hinterachse bzw. Hinterachsen aufnehmenden Unterrahmen.
  • Insbesondere in Amerika gibt es in vielen. Staaten Verordnungen, die eine Gewichtsbegrenzung für Anhänger bestimmen und im Fall von Sattelanhängern genau vorschreiben,, wie: die Ladung zwischen. denn Achsen der Zugmaschine und des Anhängers verteilt sein muß. Lastzüge, die in einen. solchen Staat kommen, müssen, in Wieges.tation.en fahren, wo, die Last, die auf den Hinterrädern der Zugmaschine lastet, und die Last, die auf die Anhängerräder wirkt; getrennt vonerinander gewogen und notiert wird. Diese! Bestimmungen sind nicht überall gleich, und es ist deshalb häufig nicht möglich, den Lastzug so zu laden, daß die Ladung den. Bestimmungen jedes einzelnen Staates, der durchfahren wird, entspricht. Demzufolge ist es. für verschiedene Anhängerfabriken notwendig geworden, Konstruktionen zu entwickeln, die eine Verteilung des Gewichtes zwischen Zugfahrzeug und Anhänger ermöglichen, und zwar so, da,ß die Verteilung variiert werden kann. Das kann. auf einfache Weise so erfolgen, da.ß die Anhängerräder verstellbar zum Anhängerrahmen angeordnet werden. Werden die. Anhängerräder n:a,ch vorwärts unter dem Anhänger bewegt, dann wird die Last zunehmend, von den Zugfahrzeugrädern auf die Anhängerräder verlegt. Umgekehrt, wenn, die: Anhängerräder nach. rückwärts bewegt werden, dann wird zunehmend ein größerer Teil der Last auf das Zugfahrzeug übertragen. Da es gewöhnlich notwendig wird, daß der Fahrer eines solchen Lastzugs den Ausgleich ausführen, muß, ist es. wünschenswert, daß dies so leicht und schnell wie möglich gemacht werden kann, und zwar muß es so einfach gehen., daß: zur Bedienung ein: einziger Mann ausreicht.
  • Bisher isst es üblich gewesen, die Räder mit einer Anzahl von Bolzen: und Muttern leicht lösbar am Untergestell zu befestigen. Allerdings war dieser Notbehelf nicht ganz befriedigend. Diet Befestigungsmittel sind notwendigerweise im Untergestell des Anhängers angebracht, wo, sie der Witterung usw. ausgesetzt sind und leicht schmutzig und schmierig werden. Die Bolzen und. Muttern rosten dann auch leicht und sind infolgedessen schwer zu lösen. Außerdem füllen sich die Löcher, die zur Aufnahme, der Bolzen in der eingestellten Stellung vorgesehen,, mit Schmutz usw., so daß sie ebenso wie die angrenzenden stützenden Gestellteiile gereinigt werden müssen, bevor eine Einstellung möglich ist. Außerdem besteht beim Umstellen des beladenen Anhängers die Schwierigkeit, daß die Löcher in dem Anhängergestell auch ,genau auf die Löcher im Untergestell passen.. Die Lösung dieses Problems ist schwierig, und es ist jeweils viel Zeit und Anstrengung notwendig, um die Umstellung auf der Straße auszuführen, und es besteht ein. Be:-dürfnis für einfache, wirkungsvolle Art der Umstellung.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe nun dadurch, daß der Unterrahmen Längsrahmenteile und der Anhängerrahmen Längsträger aufweisen, die von: den Rahmenteilen getragen sind, daß ferner eine längliche Einstellvorrichtung an einem der Rahmen vorgesehen ist, die mit im Abstand voneinander angeordneten Löchern versehen ist und mit einer verschiebbaren Vorwähleinrichtung zusammenwirkt, welche eine Öffnung besitzt, die auf eines der Löcher einstellbar ist, derart,, daß ein verschiebbarer Bolzen all dem anderen: Rahmen durch die Öffnung und je nach der Einstellung der Vorwähleinrichtung in eines der Löcher eingreift.
  • Die Erfindung ist in einem Beispiel in den Zeichnungen, dargestellt, in denen gleiche Zahlen gleiche Teile bezeichnen. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht eines Sattelanhängers mit einer Einrichtung nach der Erfindung; Fig. 2 ist eine teilweise Draufsicht der Radanordnung unter dem Anhängerrahmen., Fig. 3 eine: Seitenansicht der Darstellung der Fig.2, Fig.4 ein vergrößerter Querschnitt entsprechend der Linie 4-4 in Fig: 3, Fig. 5 ein teilweiser Schnitt entlang der Linie, 5-5 der Fig. 4, Fig. 6 eine: vergrößerte. teilweise Ansicht entlang der- Linie 6-6 der Fig. 2 und Fig. 7 eine teilweise Ansicht entlang der Linie 7-7 der Fig. 4.
  • In der Zeichnung, die eine vorzugsweise Ausführungsform zeigt:, ist der Sattelanhänger 8; der einen Rahmen 10 besitzt, an seinem rückwärtigen.Ende von einer Radanordnung getragen, die aus Rädern 12 und 14 besteht. An. seinem vorderen, Ende ist am An, hängerrahmen 10 eine: Vorrichtung für eine lösbare Befestigung am Zugfahrzeug 16 in üblicher Weise vorgesehen, so daß die vordere Last von. den Hinterrädern 18 des Zugfahrzeuges getragen wird. Eine zusammenklappbare Stütze 20 ist am vorderen Ende des Anhängergestells vorgesehen. Gemäß der Erfindung sind die Räder 12 und 14 mittels Achsen im Unterrahmen gehalten, der getrennt vom Anhängerrahmen 10 ausgebildet ist. Der Anhängerrahmen 10 wird von entsprechenden Längs- und Querträgern gebildet, die durch Schweißen oder auf ähnliche Weise starr untereinander verbunden sind. Zwei Längsträger 22 und 24 sind an der Unterfläche des Rahmens angeschweißt oder auf andere Weise befestigt, um einen Teil des Rahmens zu: bilden;, und- diese Glieder sind vorzugsweise in gleichen Abständen zu beiden Seiten der Mittelebene des. Rahmens angeordnet. Quertraversen 26 verbinden die Längsträger 22 und 24 in geeigneter Weise, um sie so, zu -versteifen und zu verstärken.
  • Der Unterrahmen ist mit 28 bezeichnest und hat Längsrahmenteile 30 und 32, die starr untereinander durch Querteile 34 verbunden sind. Die Rahmenteile 30 und 32 sind: in einer bestimmten Entfernung voneinander angeordnet, und in der gleichen Entfernung voneinander sind auch die Längsträger 22 und 24 angeordnet, so daß die Rahmenteile 30 und 32 direkt unter die entsprechenden Träger 22 und 24 zu liegen kommen, um so den Anhängerrahmen zu stützen.
  • Der Unterrahmen 28 kann von. jeder beliebigen Länge sein. In einer Doppelradanordnung, die hier gezeigt ist, ist es natürlich notwendig, daß der Unterrahmen 28 genügend lang ist, um die Räder und Radbefestigungen anbringen zu können. In jedem Falle jedoch ist der Unterrahmen wesentlich kürzer als der Anhängerrahmen und erstreckt sich vorzugsweise entlang eines relativ kurzen Stückes des Anhängers am hinteren. Ende desselben. Die=Räder 12@-und 14 sind auf den Achsen, 36 und 38 montiert, und -zwar in der üblichen. Weise, und die Achseln sind an den Längsrahmenteilen 3.0 und 32 mittels. der üblichen; Befestigungsmittel 40 bzw. 42 befestigt. Für die Räder 12 tirid-14 sind ferner Drehstabfedern@44 vorgesehen. -Der Anhängerrahmen 10. ist auf dem Unterrahmen 28 durch` die Längsträger 22 und 24 abgestützt, und die Anordnung ist. derart, daß der Anhängerrahmen 10 gegenüber dem Unterrahmen in--Fahrzeuglängs.richtüng verschoben -werden, kann.-=Zu -diesem Zweck sind Auflagerplatten. 46 und 48 als Gleitlager zwischen: den; Trägern 22 und 24 und den, Rahmenteilen 30 und 32 angeordnet. Diese Platten, sind-an-den oberen Trägern 22 und 24 angeschweißt oder auf andere-Weise, starr befestigt. Sie müssen vorzugsweise so lang sein., da,ß sie den. .Unterrahmen 28. in. allen einstellbaren. Positionen gut überdecken. - :-Es ist von Bedeutung, daß die Platten-46 und 48 an den oberen Trägern 22 und 24 befestigt sind und von diesen -getragen werden und nicht an den, unteren Rahmenteilen 30 -und. 32 befestigt sind; dä, sie so als Verstärkung der Träger 22 und 24 wirken,.` Es. wird bemerkt,- daß die Platte 46 in zwei Teile 46 a und 46 b geteilt ist und daß diese beiden Teile zwischen. sich -einen.. Kanal 50_ bilden. Ähnlich ist die Platte 48 ausgebildet, die aus zwei- Teilen 48 a und 481 besteht,, die einen. Kanal 52 einschließen. Schmiereinrichtungen 54 und 56, die in den. Trägern, 22 und 24 angeordnet sind, führen zu den Kanälen 50 und. 52. Der Zugang zu der Schmiereinrichtung 54 -ist durch eine Öffnung 58 gegeben, die an der Seite des Trägers 22 angebracht ist, und der Zugang zu der Schmiereinrichtung 56 ist durch die Öffnung 60, die an. der Seite des Rabrnenteiles 24 angebracht ist, gegeben Die Platten- 46 und 48 dienen nicht nur als Gleitlager, sondern, auch zum Befestigen des Anhängerrahmens am Unterrahmen 28. Zu diesem Zweck ragen; die Platten 46 und 48 seitlich nach außen über die Träger 22 und 24 hervor. In, diese greifen abgewinkelte Klammern, 62 bzw. 64 ein, die an den Teilen 30 und. 32 durch Bolzen 66 und Muttern 68 befestigt sind. Die zurückgreifenden Klammern 62 und 64 besitzen nach innen, sich erstreckende und. nach unten gerichtete Haken. 70 und 72, die auf den hervorspringenden Teilen der Platten 46 und 48 liegen. Auf Grund einer solchen ineinandergreifenden Anordnung wird durch die Klammern 62 und 64 ein Abheben des Anhängerrahmens 10 vom Unterrahmen 28 vermieden.. Zwischenstücke 74 und 76 halten die Klammern im Abstand von den Platten, damit sie nicht bei @ der-'eBewegurig des Anhängerrahmens auf dem. Unterrahmen stören. , Die hervorstehenden Kanten der Platten 46 und' 48 sind winklig- nach außen-und oben ausgebildet, wie in Fig. 4 gezeigt ist, und die darüberliegenden Haken70 und 72 sind entsprechend geformt. Der Hauptzweck der Klammern, 62 und 64 ist, zu verhüten:, da.ß der Anhängerrahmen, nach seitwärts umkippt, wenn Zentrifugalkräfte auftreten, die, unter bestimmten Bedin gungen, z. B: bei hoher Geschwindigkeit in einer Kurve, entstehen können. Auf Grund der beschriebenen Ausbildung der Platten und Klammern und>,&r `geneigten Berührungsflächen, zwischen den Klammern und Platten wird bei der Tendenz des Anhängerrahmens, seitlich umzukippen, eine Gegenkraft hervoirgerufen, die darauf abzielt, den abgewinkelten Teil der Klammern nach innen -gegen den Rahmen 'zu drücken. Auf diese Art wird wirkungsvoll verhindert; daß die Klammern 62 und 64 sich auseinanderspreizen oder nach außen springen, wodurch die Platten außer Tätigkeit gesetzt würden.
  • Für den Gebrauch der Einrichtung nach der: Erfindung werden die Bremsen, die auf die Räder 12 uud 14 wirken, angezogen, so daß der Rahmen: 10 nach vorn oder nach rückwärts auf dem Unterrahmed 28 geschoben werden kann, und zwar durch das Zugfahrzeüg.16, je nachdem wie es die besondere Lage erfordert.
  • Der Anhängerrahmen, 10 -ist gegenüber dem Unter) rahmen 28 -durch einen vertikal beweglichen -Bolzen 78 ins seiner jeweiligen Lage gesichert; der sich 'in der Mitte-- eines. der kahmenquerteile 34'befindet.@.,.Eine Einstellvorrichtung 80 in Form einer Schiene-ist durch Schweißen oder eine andere, sichere Befestigflng an dem Rahmen des Anhängers befestigt. Wie °aus Fig. 4 ersichtlich, reicht der Bolzen 78 in eine Öffnung 82 des Teiles 80 hinein, wodurch her Rahmä i0,#Ln der längs gleitenden Bewegung-auf dem Unterrahmen 28 gehindert wird. Ber Bolzen 78 ist gldiitbar in enn,er Buchse .84 angeordnet: .,._ , @. ,.
  • Wie-- in Fig. 2 gezeigt, erstreckt eich die Vcatrichtung.80 längs des Rahmens des Anhängers 10 über eine-gewisse Strecke. Eine Anzahl von;, Löchern, 8Q ist im gleichen Abstand voneinander über die ganze Länge angeordnet: So ist der Anhängerrahmen10 auf dem Unterrahmen innerhalb einer Grenze längs verstehbar; die von den,Löahern 82 bestimmt .wird. >s Um für den Bedienenden-ein leichtes und schnsld#w-Einstellen des Anhängerrahmens 10 auf -dem Unterrahmen möglich zu machen; ist in jeder der einzäh Stellungen, die durch die Vorrichtung 80 ermöglicht werden, eine verschiebbare Vorwähleinrichtung 86 direkt unter der Vorrichtung 80 vorgesehen. Wie am besten in Fig. 4 ersichtlich., paßt der Teil 86 lose zwischen die Unterrahmenquerteile 34 und die Vorrichtung 80. An den, Querteilen 34 sind Winkelteile 88 und 90 aufmontiert und befestigt, und zwar an beiden Seiten der Einstellvorrichtung 80 und der Vorwähleinrichtung 86, die vorzugsweise als Schiene ausgebildet ist. Dadurch dient die Einstellvorrichtung auch als Führungstedl auf der von den, Winkelteilen 88 und 90 bestimmten Bahn und hält den, Anhängerrahmen genau in. der- Mittei des, Unterrahmens., wenn der Rahmen bezüglich der Räder verschoben wird, so, daß ein seitliches Verschieben des Rahmens gegenüber dem Unterrahmen. verhindert wird. Außerdem besitzen die Winkelteile 88 und 90 Führungsteile, die die Schiene 86 genau unter dem Teil 80 halten:. Die, Schiene 86 ist entsprechend lang ausgebildet, und da. sie, lose montiert ist, kann. sie leicht bezüglich der Einstellvorrichtung 80 in Längsrichtung nach, rückwärts und nach vorn verschoben werden, wenn. der Bolzen, 78 herab,-gezogen wird. Die Schiene 86 besteht vorzugsweise aus relativ dünnwandigem Metall und. ist mit einem einzigen Loch 92 versehen, das fortschreitend über die Löcher 82 rückt, wenn. die Schiene 86 in, der bezeichneten Weise bewegt wird. Es ist vorzuziehen, die Schiene verhältnismäßig lang auszubilden, damit sie in jeder eingestellten Position die Schiene, bei der' die Öffnung 92 in Übereinstimmung mit einem der Löcher 82 ist, unter den Löchern 82 liegt. Es ist gut, die Löcher 82 abzudecken, um das Eindrin.gem, von Schmutz in: die Löcher zu vermelden.
  • Um den Anhängerrahmen 10 eine vorbestimmte Strecke auf dem Rahmen 28 zu verschieben:, ist es nur notwendig, dem, Bolzen 78 herauszuziehen, diel Vor'-wähleinrichtung 86 eine entsprechende Strecke zu verschieben, bis sie auf ein gewünschtes Loch 82 trifft. Dadurch wird das vorher von dem Bolzen: 78 benutzte Loch verschlossen und läßt nur das von der Schiene in ihrer eingestellten Position bloßgelegte Loch offen, um dann den Bolzen, darin, aufzunehmen. Außerdem kann der Bolzen nicht in irgendeines der anderen Löcher 82 hineingleiten. Wenn der Bolzen nach oben gegen die,- Schiene gepreßt wird, während der Anhängerrahmen auf dem Unterrahmen eingestellt wird, dann gelangt der Bolzen, automatisch in, das bloßgelegte Loch.
  • Um das Ganze leicht bedienen zu können, ist es wünschenswert, den Bolzen 78 von der Seitei des Anhängerrahmens betätigen zu können. Für diesen Zweck ist ein Querhebel 94 bei 96 mit einer herabhängenden: Klammer 98 am Unterrahmenquerteil 34 angebracht. Der Bolzen 78 hat an seinem unteren. Ende zwei Laschen 100 und 102 und ist mit diesen und dem Stift 104 am Hebel 94 befestigt. Eine Feder 106 hält den Hebel normalerweise hoch, wie es durch ausgezogenei Linien, in Fig. 4 dargestellt ist. Ferner' hält die Feder 106 beim Verstellen des Rahmens 10 auf dem Unterrahmen, 28 den Bolzen aufwärts gegen die Schiene 86 gedrückt, so. daß er automatisch in; das Loch 82, auf das die Öffnung 92 verschoben ist, trifft, sobald er in. Übereinstimmung mit dem Loch. ist.
  • Wie in Fig. 1 dargestellt, ragt der Hebel 94 entlang der Seite des Rahmens 10 bis vor das vordere Rad 12, wo er leicht zugänglich ist. Um nun, den Bolzen78 von der Einstellvorrichtung 80 loszulösen, ist es nur nötig, den Griff des zu betätigenden, Hebels 94 nach unten gegen, die Kraft der Feder 106 zu drücken. Dadurch wird der Bolzen 78 sowohl von der Einstellvorrichtung' 80 als auch von, der Schiene 86 losgelöst und. gestattet, die Schiene, nach vorn oder nach rückwärts in die, gewünschte Stellung zu bewegen.
  • Eine Klinke 108, die an dem Unterrahmen. 28 befestigt bzw. angeschweißt ist, dient als Sperre für den Hebel 94 in, Offenstellun.g des Bolzens, 78. Wie in Fig. 7 dargestellt, hat die Klinke 108 ein seitliches, nach innen gerichtetes, niedrigeres Ende 110, das mit einer senkrechten Fläche 112 versehern ist und eine Raste 114 besitzt. Sowohl die Fläche 112 als auch die Raste 114 sind, seitlich des Hebels 94 angeordnet, so daß letzterer im allgemeinen mit der Klinke nicht zusammenwirkt. Der Hebel kann jedoch nach der Seite geschwenkt werden. und so mit der Raste 114 in Verbindung gebracht werden. Wird, der Hebel in dieser Stellung freigelassene, dann, preßt die Feder 106 ihn aufwärts gegen die Raste und hält ihn so, arretiert. Die Raste 114 und das obere Ende des Hebels 94 können eine leichte Schrägung aufweisen, um ein unbeabsichtigtes Abspringen des Griffes nach der Seite der Klinker zu verhindern, wodurch diel Raste; außer Tätigkeit gesetzt würde.
  • Wülste 116 und 118 sind auf der Unterfläche der Schiene 86 vorgesehen, und zwar zu beiden, Seiten der Öffnung 92. Diese Wülste (Fig. 5) ragen in. den, Weg des Bolzens 78 hinein. Wenn der Bolzen 78 beim Verschieben, des Fahrgestellrahmens über die Wülste gleitet, wird er nach unten gedrückt und dadurch wiederum der Hebel 94 ebenfalls nach unten gestoßen. Der Hebel 94 rastet an der Klinke aus, und die, dein Hebel innewohnende Spannkraft verursacht, daß der Hebel augenblicklich seitlich unter der Rastei herausspringt. Durch diesen Vorgang löst sich der Hebel 94 von der Klinke 108 und gestattet der Feder 106, den Bolzen, 78 automatisch, in das Loch 82 hineinzudrücken. Der Vorteil der Klinke 108 ist, daß der Bedienende den Bolzen; 78 loslösen kann und ihn, in, der Stellung halten kann, während die Schiene, 86 verschoben wird. Dann, nachdem die Schiene genau eingestellt ist, kann der Bedienende mit dem Zugfahrzeug 16 den Anhänger rückwärts oder vorwärts verschieben, je nachdem, wie die einzustellende Position gewünscht wird. Der Bolzen 78 wird, bis die Einstellbewegung ausgeführt ist, gehalten und wird dann selbtsttätig vorm der Klinke 108 durch den; einen oder anderen, Wulst 116 und 118 losgelöst.
  • Zur bequemen Bewegung der Schiene 86 von der Seite des Anhängerrahmens aus ist ein mit: der Hand zu bedienender Hebel 120 drehbar bei 122 an. dem Anhängerrahmen anmontiert. Der Hebel 120 ist mit dem vorderen Ende der Schiene 86 über ein Langloch 124 verbunden, das einen Bolzen 126 aufnimmt, der' an der Schiene befestigt ist. Am Ende des Hebels 120 ist ein Griff 128 angebracht. Es ist ein. Merkmal der Erfindung, daß der Griff 128 nahe des den Bolzen betätigenden Hebels 94 angeordnet ist, so, daß beide Hebel 94 und 120 bequem von einem einzigen. Arbeiter bedient werden können..
  • Der Hebel 120 wird von. einem Bügel 130 gestützt, der vorzugsweise an dem. Rahmen des Anhängers 10 mittels Montierklammern 132 befestigt .ist. Wie in Fig. 2 gezeigt, sind die, Montierklammern 132 so, angeordnet, daß die äußeren Enden des Bügels 130 frei bleiben, und eine übergreifende Klammer 134, die an dem Hebel 120 befestigt ist, liegt auf einem äußeren, am Rand befindlichen: Teil des Bügels auf (Fig.6). Der Bügel 130 ist konzentrisch um den Drehpunkt 122 gelagert, so, daß die Klammer134 in allen eingestellten Positionen des Hebels 120 mit dem Bügel zusammenwirken kann. Ferner ist eine Vorrichtung vorgesehen, die zur lösbaren: Befestigung des Hebels 120 an dem Bügel 130 in Punkten dient, welche in Übereinstimmung der Öffnung 92 mit jedem der Löcher 82 angeordnet sind. In dem Beispiel der Erfindung hat diese Vorrichtung einen Druckbolzen 136, der, von dem Hebed 120 getragen wird, und Löcher 138, die in dem Bügel 130 vorgesehen. sind, um den Druckbolzen aufzunehmen. Ein drehbar gelagerter Winkelhebel 140, der am Hebel 120 durch Klammern 142 befestigt ist, hat einen Arm, an dem drehbar der Bolzen 136 bei 144 befestigt ist, der, andere Arm des Teiles 140 ist durch einen Zapfe; 146 mit einem Ende 148 einer Stange 150 verbunden. Diese ist gleitbar in, einem. Halter 152 angeordnet, der auch an dem Hebel 120 befestigt ist. Das äußere: Ende der Stange ist mit einem Zapfen. 154 drehbar an. einem Bedienungsgriff 156 befestigt. Der Griff 156 hat, wie hier gezeigt, die Form eines Winkelhebels. Wie: am besten in Fig. 6 gesehen werden kann, ist ein. Arm des Griffes 156 durch einen Zapfen 158 drehbar an einer Klammer 160 an der Unterfläche des Hebels 120 befestigt, und der andere Arm davon geht nach außen und dient zur Betätigung mit der Hand.
  • Eine Feder 162, die zwischen der Haltevorrichtung 152 und einem Ring 164 an, der Stange 150 angebracht ist, bewirkt, daß der Druckbolzen 136 normalerweise mit dem Bügel 130 zusammenwirken kann.. Der Griff 156 jedoch kann, wie durch gestrichelte Linien (Fig. 6) dargestellt, verstellt werden und so den Bolzen 136 von dem Bügel loslösen. Wie bereits erwähnt, ist ein Loch 138 in dem Druckriegel für jedes der- Löcher 82 in der Einstellvorrichtung 80 vorgesehen,, und. die Löcher 138 sind so, angeordnet, daß, wenn, der Druckbolzen 136 in die gleiche Stellung wie die Löcher 138 kommt, auch die Öffnung 92 auf eines der Löcher 82 trifft. Dadurch. weiß der Bedienende, daß, wenn, der Druckbalzen 136 mit dem Bügel 130 zusammenwirkt, die Öffnung 92 in, Übereinstimmung mit den Löchern 82 ist, und er kann an der Stellung des Hebeds 120 sehen, welches der Löcher 82 von der Öffnung 92 freigegeben wird.
  • Es können ferner nicht dargestellte Anzeigevorrichtungen an jeder beliebigen Stelle, entweder an dem Bügel 130 oder am Rahmen, des Anhängers 10, vorgesehen werden, werden, die die Einstellung des Hebels 120 und die Einstellung der Schiene 86 erleichtern.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anhänger mit einem Rahmen und einem die Hinterachse bzw. Achsen aufnehmenden Unterrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterrahmen. (28) Längsrahmenteile (30, 32) und der Anhängerrahmen, (10) Längsträger (22, 24) aufweisen, die von den. Rahmenteilen (30, 32) getragen sind, daß ferner eine Einstellvorrichtung (80) an einem der Rahmen vorgesehen ist, die- mit im Abstand voneinander angeordneten, Löchern (82) versehen ist und mit einer verschiebharen Vorwähleinrichtung (86) zusammenwirkt, welche eine Öffnung (92) besitzt, die auf eines der Löcher (82) einstellbar ist, derart, daß ein verschiebbarer Bolzen (78) an, dem anderen Rahmen durch die Öffnung (92) uni je nach dier Einstellung der Vorwählednrichtung in eines der Löcher (82) eingreift.
  2. 2. Anhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellverrichtung (80) am Anhängerrahmen (10) befestigt ist und daß der Balzen (78) im Unterrahmen (28) vertikal verschiebbar angeordnet ist.
  3. 3. Anhänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Varwähleinrichtung durch eine Schiene (86) gebildet ist, die zwischen, die Einstellvorrichtung (80) und den Unterrahmen (28) eingeschoben ist, wobei die Schiene alle Löcher (82) der Einstellvorrichtung bis auf das zur Aufnahme des Balzens (78) bestimmte verdeckt. , 4. Anhänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, da,ß ein von Hand zu bedienender Hebel (94) vorgesehen ist, an dem der Bolzen (78) angelenkt ist. 5. Anhänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein von Hand zu bedienender Hebel (128) vorgesehen ist, an dem die Vorwäh.leinrichtung (86) angelenkt ist. 6. Anhänger nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hebel (94, 128) nebeneinander angeordnet sind. 7. Anhänger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (94) v erschwenkbar angeordnet ist, unter der Wirkung einer Feder (106) den Balzen (78) in eines, der Löcher (82) drückt und daß eine Klinke (108) vorgesehen, ist, in, der der Hebel (94) entgegen. der Kraft der Feder (106) einrastbar ist. B. Anhänger nach. Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (108) bezüglich des Hebels (94) derart seitlich angeordnet ist, daß der Hebel (94) zur Einrastung in der Klinke seitlich verschwenkt werden muß. 9. Anhänger nach Anspruch 7 oder $, dadurch gekennzeichnet, daß Wülste (116, 118) an der Schiene (86) vor und hinter der Öffnung (92) vorgesehen sind, die beim Verschieben des Anhängerrahmens auf dien. Bolzen (78) einwirken. 10. Anhänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Anhängerrahmen (10) und dem Unterrahmen (28) an den Längsträgern (22,24) Auflagerplatten (46, 48) befestigt sind, über die sich der Anhängerrahmen (10) auf den Unterrahmen (28) abstützt und die seitliche Vorsprünge (70, 72) aufweisen, in die abgewinkelte Klammern (62, 64) eingreifen., welche am Unterrahmen (28) befestigt sind. 11. Anhänger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jede Auflagerplatte (46, 48) aus zwei nebeneinander angeordneten Teilen (46a, 46b; 48a, 48b) besteht, die einen Schmierkanal (50, 52) einschließen, welcher mit einer Schmiereinrichtung (54, 56) versehen ist.
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DE (1) DE1015323B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1185079B (de) * 1961-02-18 1965-01-07 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Nach der Art von Sattelzuegen ausgebildetes Amphibienfahrzeug
DE1194004B (de) * 1963-09-30 1965-06-03 Siemens £x Halske Aktiengesellschaft, Berlin und München, München 2 Schaltungsanordnung für eine Fernsprechnebenstellenanlage mit einer Hauptanlage und mehreren Unteranlagen

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