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Anhänger Die Erfindung beizieht sich auf einen Anhänger, insbesondere
auf Sattelanhänger mit einem Rahmen und einem die Hinterachse bzw. Hinterachsen
aufnehmenden Unterrahmen.
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Insbesondere in Amerika gibt es in vielen. Staaten Verordnungen, die
eine Gewichtsbegrenzung für Anhänger bestimmen und im Fall von Sattelanhängern genau
vorschreiben,, wie: die Ladung zwischen. denn Achsen der Zugmaschine und des Anhängers
verteilt sein muß. Lastzüge, die in einen. solchen Staat kommen, müssen, in Wieges.tation.en
fahren, wo, die Last, die auf den Hinterrädern der Zugmaschine lastet, und die Last,
die auf die Anhängerräder wirkt; getrennt vonerinander gewogen und notiert wird.
Diese! Bestimmungen sind nicht überall gleich, und es ist deshalb häufig nicht möglich,
den Lastzug so zu laden, daß die Ladung den. Bestimmungen jedes einzelnen Staates,
der durchfahren wird, entspricht. Demzufolge ist es. für verschiedene Anhängerfabriken
notwendig geworden, Konstruktionen zu entwickeln, die eine Verteilung des Gewichtes
zwischen Zugfahrzeug und Anhänger ermöglichen, und zwar so, da,ß die Verteilung
variiert werden kann. Das kann. auf einfache Weise so erfolgen, da.ß die Anhängerräder
verstellbar zum Anhängerrahmen angeordnet werden. Werden die. Anhängerräder n:a,ch
vorwärts unter dem Anhänger bewegt, dann wird die Last zunehmend, von den Zugfahrzeugrädern
auf die Anhängerräder verlegt. Umgekehrt, wenn, die: Anhängerräder nach. rückwärts
bewegt werden, dann wird zunehmend ein größerer Teil der Last auf das Zugfahrzeug
übertragen. Da es gewöhnlich notwendig wird, daß der Fahrer eines solchen Lastzugs
den Ausgleich ausführen, muß, ist es. wünschenswert, daß dies so leicht und schnell
wie möglich gemacht werden kann, und zwar muß es so einfach gehen., daß: zur Bedienung
ein: einziger Mann ausreicht.
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Bisher isst es üblich gewesen, die Räder mit einer Anzahl von Bolzen:
und Muttern leicht lösbar am Untergestell zu befestigen. Allerdings war dieser Notbehelf
nicht ganz befriedigend. Diet Befestigungsmittel sind notwendigerweise im Untergestell
des Anhängers angebracht, wo, sie der Witterung usw. ausgesetzt sind und leicht
schmutzig und schmierig werden. Die Bolzen und. Muttern rosten dann auch leicht
und sind infolgedessen schwer zu lösen. Außerdem füllen sich die Löcher, die zur
Aufnahme, der Bolzen in der eingestellten Stellung vorgesehen,, mit Schmutz usw.,
so daß sie ebenso wie die angrenzenden stützenden Gestellteiile gereinigt werden
müssen, bevor eine Einstellung möglich ist. Außerdem besteht beim Umstellen des
beladenen Anhängers die Schwierigkeit, daß die Löcher in dem Anhängergestell auch
,genau auf die Löcher im Untergestell passen.. Die Lösung dieses Problems ist schwierig,
und es ist jeweils viel Zeit und Anstrengung notwendig, um die Umstellung auf der
Straße auszuführen, und es besteht ein. Be:-dürfnis für einfache, wirkungsvolle
Art der Umstellung.
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Die Erfindung löst die Aufgabe nun dadurch, daß der Unterrahmen Längsrahmenteile
und der Anhängerrahmen Längsträger aufweisen, die von: den Rahmenteilen getragen
sind, daß ferner eine längliche Einstellvorrichtung an einem der Rahmen vorgesehen
ist, die mit im Abstand voneinander angeordneten Löchern versehen ist und mit einer
verschiebbaren Vorwähleinrichtung zusammenwirkt, welche eine Öffnung besitzt, die
auf eines der Löcher einstellbar ist, derart,, daß ein verschiebbarer Bolzen all
dem anderen: Rahmen durch die Öffnung und je nach der Einstellung der Vorwähleinrichtung
in eines der Löcher eingreift.
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Die Erfindung ist in einem Beispiel in den Zeichnungen, dargestellt,
in denen gleiche Zahlen gleiche Teile bezeichnen. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht
eines Sattelanhängers mit einer Einrichtung nach der Erfindung; Fig. 2 ist eine
teilweise Draufsicht der Radanordnung unter dem Anhängerrahmen., Fig. 3 eine: Seitenansicht
der Darstellung der Fig.2, Fig.4 ein vergrößerter Querschnitt entsprechend der Linie
4-4 in Fig: 3, Fig. 5 ein teilweiser Schnitt entlang der Linie, 5-5 der Fig. 4,
Fig. 6 eine: vergrößerte. teilweise Ansicht entlang der- Linie 6-6 der Fig. 2 und
Fig. 7 eine teilweise Ansicht entlang der Linie 7-7 der Fig. 4.
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In der Zeichnung, die eine vorzugsweise Ausführungsform zeigt:, ist
der Sattelanhänger 8; der einen
Rahmen 10 besitzt, an seinem rückwärtigen.Ende
von einer Radanordnung getragen, die aus Rädern 12 und 14 besteht. An. seinem vorderen,
Ende ist am An, hängerrahmen 10 eine: Vorrichtung für eine lösbare Befestigung am
Zugfahrzeug 16 in üblicher Weise vorgesehen, so daß die vordere Last von. den Hinterrädern
18 des Zugfahrzeuges getragen wird. Eine zusammenklappbare Stütze 20 ist am vorderen
Ende des Anhängergestells vorgesehen. Gemäß der Erfindung sind die Räder 12 und
14 mittels Achsen im Unterrahmen gehalten, der getrennt vom Anhängerrahmen 10 ausgebildet
ist. Der Anhängerrahmen 10 wird von entsprechenden Längs- und Querträgern gebildet,
die durch Schweißen oder auf ähnliche Weise starr untereinander verbunden sind.
Zwei Längsträger 22 und 24 sind an der Unterfläche des Rahmens angeschweißt oder
auf andere Weise befestigt, um einen Teil des Rahmens zu: bilden;, und- diese Glieder
sind vorzugsweise in gleichen Abständen zu beiden Seiten der Mittelebene des. Rahmens
angeordnet. Quertraversen 26 verbinden die Längsträger 22 und 24 in geeigneter Weise,
um sie so, zu -versteifen und zu verstärken.
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Der Unterrahmen ist mit 28 bezeichnest und hat Längsrahmenteile 30
und 32, die starr untereinander durch Querteile 34 verbunden sind. Die Rahmenteile
30 und 32 sind: in einer bestimmten Entfernung voneinander angeordnet, und in der
gleichen Entfernung voneinander sind auch die Längsträger 22 und 24 angeordnet,
so daß die Rahmenteile 30 und 32 direkt unter die entsprechenden Träger 22 und 24
zu liegen kommen, um so den Anhängerrahmen zu stützen.
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Der Unterrahmen 28 kann von. jeder beliebigen Länge sein. In einer
Doppelradanordnung, die hier gezeigt ist, ist es natürlich notwendig, daß der Unterrahmen
28 genügend lang ist, um die Räder und Radbefestigungen anbringen zu können. In
jedem Falle jedoch ist der Unterrahmen wesentlich kürzer als der Anhängerrahmen
und erstreckt sich vorzugsweise entlang eines relativ kurzen Stückes des Anhängers
am hinteren. Ende desselben. Die=Räder 12@-und 14 sind auf den Achsen, 36 und
38 montiert, und -zwar in der üblichen. Weise, und die Achseln sind an den
Längsrahmenteilen 3.0 und 32 mittels. der üblichen; Befestigungsmittel 40 bzw. 42
befestigt. Für die Räder 12 tirid-14 sind ferner Drehstabfedern@44 vorgesehen. -Der
Anhängerrahmen 10. ist auf dem Unterrahmen 28 durch` die Längsträger 22 und 24 abgestützt,
und die Anordnung ist. derart, daß der Anhängerrahmen 10 gegenüber dem Unterrahmen
in--Fahrzeuglängs.richtüng verschoben -werden, kann.-=Zu -diesem Zweck sind Auflagerplatten.
46 und 48 als Gleitlager zwischen: den; Trägern 22 und 24 und den, Rahmenteilen
30 und 32 angeordnet. Diese Platten, sind-an-den oberen Trägern 22 und 24 angeschweißt
oder auf andere-Weise, starr befestigt. Sie müssen vorzugsweise so lang sein., da,ß
sie den. .Unterrahmen 28. in. allen einstellbaren. Positionen gut überdecken. -
:-Es ist von Bedeutung, daß die Platten-46 und 48 an den oberen Trägern 22 und 24
befestigt sind und von diesen -getragen werden und nicht an den, unteren Rahmenteilen
30 -und. 32 befestigt sind; dä, sie so als Verstärkung der Träger 22 und 24 wirken,.`
Es. wird bemerkt,- daß die Platte 46 in zwei Teile 46 a und 46 b geteilt
ist und daß diese beiden Teile zwischen. sich -einen.. Kanal 50_ bilden. Ähnlich
ist die Platte 48 ausgebildet, die aus zwei- Teilen 48 a und 481 besteht,, die einen.
Kanal 52 einschließen. Schmiereinrichtungen 54 und 56, die in den. Trägern, 22 und
24 angeordnet sind, führen zu den Kanälen 50 und. 52. Der Zugang zu der Schmiereinrichtung
54 -ist durch eine Öffnung 58 gegeben, die an der Seite des Trägers 22 angebracht
ist, und der Zugang zu der Schmiereinrichtung 56 ist durch die Öffnung 60, die an.
der Seite des Rabrnenteiles 24 angebracht ist, gegeben Die Platten- 46 und 48 dienen
nicht nur als Gleitlager, sondern, auch zum Befestigen des Anhängerrahmens am Unterrahmen
28. Zu diesem Zweck ragen; die Platten 46 und 48 seitlich nach außen über die Träger
22 und 24 hervor. In, diese greifen abgewinkelte Klammern, 62 bzw. 64 ein, die an
den Teilen 30 und. 32 durch Bolzen 66 und Muttern 68 befestigt sind. Die zurückgreifenden
Klammern 62 und 64 besitzen nach innen, sich erstreckende und. nach unten gerichtete
Haken. 70 und 72, die auf den hervorspringenden Teilen der Platten 46 und 48 liegen.
Auf Grund einer solchen ineinandergreifenden Anordnung wird durch die Klammern 62
und 64 ein Abheben des Anhängerrahmens 10 vom Unterrahmen 28 vermieden..
Zwischenstücke 74 und 76 halten die Klammern im Abstand von den Platten, damit sie
nicht bei @ der-'eBewegurig des Anhängerrahmens auf dem. Unterrahmen stören. , Die
hervorstehenden Kanten der Platten 46 und' 48 sind winklig- nach außen-und oben
ausgebildet, wie in Fig. 4 gezeigt ist, und die darüberliegenden Haken70 und
72 sind entsprechend geformt. Der Hauptzweck der Klammern, 62 und 64 ist,
zu verhüten:, da.ß der Anhängerrahmen, nach seitwärts umkippt, wenn Zentrifugalkräfte
auftreten, die, unter bestimmten Bedin gungen, z. B: bei hoher Geschwindigkeit in
einer Kurve, entstehen können. Auf Grund der beschriebenen Ausbildung der Platten
und Klammern und>,&r `geneigten Berührungsflächen, zwischen den Klammern und
Platten wird bei der Tendenz des Anhängerrahmens, seitlich umzukippen, eine Gegenkraft
hervoirgerufen, die darauf abzielt, den abgewinkelten Teil der Klammern nach innen
-gegen den Rahmen 'zu drücken. Auf diese Art wird wirkungsvoll verhindert; daß die
Klammern 62 und 64 sich auseinanderspreizen oder nach außen springen, wodurch die
Platten außer Tätigkeit gesetzt würden.
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Für den Gebrauch der Einrichtung nach der: Erfindung werden die Bremsen,
die auf die Räder 12 uud 14 wirken, angezogen, so daß der Rahmen: 10 nach vorn oder
nach rückwärts auf dem Unterrahmed 28 geschoben werden kann, und zwar durch das
Zugfahrzeüg.16, je nachdem wie es die besondere Lage erfordert.
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Der Anhängerrahmen, 10 -ist gegenüber dem Unter) rahmen 28
-durch einen vertikal beweglichen -Bolzen 78 ins seiner jeweiligen Lage gesichert;
der sich 'in der Mitte-- eines. der kahmenquerteile 34'befindet.@.,.Eine Einstellvorrichtung
80 in Form einer Schiene-ist durch Schweißen oder eine andere, sichere Befestigflng
an dem Rahmen des Anhängers befestigt. Wie °aus Fig. 4 ersichtlich, reicht der Bolzen
78 in eine Öffnung 82 des Teiles 80 hinein, wodurch her Rahmä i0,#Ln der längs gleitenden
Bewegung-auf dem Unterrahmen 28 gehindert wird. Ber Bolzen 78 ist gldiitbar in enn,er
Buchse .84 angeordnet: .,._ , @. ,.
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Wie-- in Fig. 2 gezeigt, erstreckt eich die Vcatrichtung.80 längs
des Rahmens des Anhängers 10 über eine-gewisse Strecke. Eine Anzahl von;, Löchern,
8Q ist im gleichen Abstand voneinander über die ganze Länge angeordnet: So ist der
Anhängerrahmen10 auf dem Unterrahmen innerhalb einer Grenze längs verstehbar; die
von den,Löahern 82 bestimmt .wird. >s Um für den Bedienenden-ein leichtes und schnsld#w-Einstellen
des Anhängerrahmens 10 auf -dem Unterrahmen möglich zu machen; ist in jeder der
einzäh
Stellungen, die durch die Vorrichtung 80 ermöglicht werden,
eine verschiebbare Vorwähleinrichtung 86 direkt unter der Vorrichtung 80 vorgesehen.
Wie am besten in Fig. 4 ersichtlich., paßt der Teil 86 lose zwischen die Unterrahmenquerteile
34 und die Vorrichtung 80. An den, Querteilen 34 sind Winkelteile 88 und 90 aufmontiert
und befestigt, und zwar an beiden Seiten der Einstellvorrichtung 80 und der Vorwähleinrichtung
86, die vorzugsweise als Schiene ausgebildet ist. Dadurch dient die Einstellvorrichtung
auch als Führungstedl auf der von den, Winkelteilen 88 und 90 bestimmten Bahn und
hält den, Anhängerrahmen genau in. der- Mittei des, Unterrahmens., wenn der Rahmen
bezüglich der Räder verschoben wird, so, daß ein seitliches Verschieben des Rahmens
gegenüber dem Unterrahmen. verhindert wird. Außerdem besitzen die Winkelteile 88
und 90 Führungsteile, die die Schiene 86 genau unter dem Teil 80 halten:. Die, Schiene
86 ist entsprechend lang ausgebildet, und da. sie, lose montiert ist, kann. sie
leicht bezüglich der Einstellvorrichtung 80 in Längsrichtung nach, rückwärts und
nach vorn verschoben werden, wenn. der Bolzen, 78 herab,-gezogen wird. Die
Schiene 86 besteht vorzugsweise aus relativ dünnwandigem Metall und. ist mit einem
einzigen Loch 92 versehen, das fortschreitend über die Löcher 82 rückt, wenn. die
Schiene 86 in, der bezeichneten Weise bewegt wird. Es ist vorzuziehen, die Schiene
verhältnismäßig lang auszubilden, damit sie in jeder eingestellten Position die
Schiene, bei der' die Öffnung 92 in Übereinstimmung mit einem der Löcher 82 ist,
unter den Löchern 82 liegt. Es ist gut, die Löcher 82 abzudecken, um das Eindrin.gem,
von Schmutz in: die Löcher zu vermelden.
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Um den Anhängerrahmen 10 eine vorbestimmte Strecke auf dem Rahmen
28 zu verschieben:, ist es nur notwendig, dem, Bolzen 78 herauszuziehen, diel Vor'-wähleinrichtung
86 eine entsprechende Strecke zu verschieben, bis sie auf ein gewünschtes Loch 82
trifft. Dadurch wird das vorher von dem Bolzen: 78 benutzte Loch verschlossen und
läßt nur das von der Schiene in ihrer eingestellten Position bloßgelegte Loch offen,
um dann den Bolzen, darin, aufzunehmen. Außerdem kann der Bolzen nicht in irgendeines
der anderen Löcher 82 hineingleiten. Wenn der Bolzen nach oben gegen die,- Schiene
gepreßt wird, während der Anhängerrahmen auf dem Unterrahmen eingestellt wird, dann
gelangt der Bolzen, automatisch in, das bloßgelegte Loch.
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Um das Ganze leicht bedienen zu können, ist es wünschenswert, den
Bolzen 78 von der Seitei des Anhängerrahmens betätigen zu können. Für diesen Zweck
ist ein Querhebel 94 bei 96 mit einer herabhängenden: Klammer 98 am Unterrahmenquerteil
34 angebracht. Der Bolzen 78 hat an seinem unteren. Ende zwei Laschen 100 und 102
und ist mit diesen und dem Stift 104 am Hebel 94 befestigt. Eine Feder 106 hält
den Hebel normalerweise hoch, wie es durch ausgezogenei Linien, in Fig. 4 dargestellt
ist. Ferner' hält die Feder 106 beim Verstellen des Rahmens 10 auf dem Unterrahmen,
28 den Bolzen aufwärts gegen die Schiene 86 gedrückt, so. daß er automatisch in;
das Loch 82, auf das die Öffnung 92 verschoben ist, trifft, sobald er in. Übereinstimmung
mit dem Loch. ist.
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Wie in Fig. 1 dargestellt, ragt der Hebel 94 entlang der Seite des
Rahmens 10 bis vor das vordere Rad 12, wo er leicht zugänglich ist. Um nun,
den Bolzen78 von der Einstellvorrichtung 80 loszulösen, ist es nur nötig, den Griff
des zu betätigenden, Hebels 94 nach unten gegen, die Kraft der Feder 106 zu drücken.
Dadurch wird der Bolzen 78 sowohl von der Einstellvorrichtung' 80 als auch von,
der Schiene 86 losgelöst und. gestattet, die Schiene, nach vorn oder nach rückwärts
in die, gewünschte Stellung zu bewegen.
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Eine Klinke 108, die an dem Unterrahmen. 28 befestigt bzw. angeschweißt
ist, dient als Sperre für den Hebel 94 in, Offenstellun.g des Bolzens,
78. Wie in Fig. 7 dargestellt, hat die Klinke 108 ein seitliches, nach innen
gerichtetes, niedrigeres Ende 110, das mit einer senkrechten Fläche 112 versehern
ist und eine Raste 114 besitzt. Sowohl die Fläche 112 als auch die Raste 114 sind,
seitlich des Hebels 94 angeordnet, so daß letzterer im allgemeinen mit der Klinke
nicht zusammenwirkt. Der Hebel kann jedoch nach der Seite geschwenkt werden. und
so mit der Raste 114 in Verbindung gebracht werden. Wird, der Hebel in dieser Stellung
freigelassene, dann, preßt die Feder 106 ihn aufwärts gegen die Raste und hält ihn
so, arretiert. Die Raste 114 und das obere Ende des Hebels 94 können eine leichte
Schrägung aufweisen, um ein unbeabsichtigtes Abspringen des Griffes nach der Seite
der Klinker zu verhindern, wodurch diel Raste; außer Tätigkeit gesetzt würde.
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Wülste 116 und 118 sind auf der Unterfläche der Schiene 86 vorgesehen,
und zwar zu beiden, Seiten der Öffnung 92. Diese Wülste (Fig. 5) ragen in. den,
Weg des Bolzens 78 hinein. Wenn der Bolzen 78 beim Verschieben, des Fahrgestellrahmens
über die Wülste gleitet, wird er nach unten gedrückt und dadurch wiederum der Hebel
94 ebenfalls nach unten gestoßen. Der Hebel 94 rastet an der Klinke aus, und die,
dein Hebel innewohnende Spannkraft verursacht, daß der Hebel augenblicklich seitlich
unter der Rastei herausspringt. Durch diesen Vorgang löst sich der Hebel 94 von
der Klinke 108 und gestattet der Feder 106, den Bolzen, 78 automatisch, in das Loch
82 hineinzudrücken. Der Vorteil der Klinke 108 ist, daß der Bedienende den Bolzen;
78 loslösen kann und ihn, in, der Stellung halten kann, während die Schiene, 86
verschoben wird. Dann, nachdem die Schiene genau eingestellt ist, kann der Bedienende
mit dem Zugfahrzeug 16 den Anhänger rückwärts oder vorwärts verschieben, je nachdem,
wie die einzustellende Position gewünscht wird. Der Bolzen 78 wird, bis die Einstellbewegung
ausgeführt ist, gehalten und wird dann selbtsttätig vorm der Klinke 108 durch den;
einen oder anderen, Wulst 116 und 118 losgelöst.
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Zur bequemen Bewegung der Schiene 86 von der Seite des Anhängerrahmens
aus ist ein mit: der Hand zu bedienender Hebel 120 drehbar bei 122 an. dem Anhängerrahmen
anmontiert. Der Hebel 120 ist mit dem vorderen Ende der Schiene 86 über ein Langloch
124 verbunden, das einen Bolzen 126 aufnimmt, der' an der Schiene befestigt ist.
Am Ende des Hebels 120 ist ein Griff 128 angebracht. Es ist ein. Merkmal der Erfindung,
daß der Griff 128 nahe des den Bolzen betätigenden Hebels 94 angeordnet ist, so,
daß beide Hebel 94 und 120 bequem von einem einzigen. Arbeiter bedient werden können..
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Der Hebel 120 wird von. einem Bügel 130 gestützt, der vorzugsweise
an dem. Rahmen des Anhängers 10 mittels Montierklammern 132 befestigt .ist. Wie
in Fig. 2 gezeigt, sind die, Montierklammern 132 so, angeordnet, daß die äußeren
Enden des Bügels 130 frei bleiben, und eine übergreifende Klammer 134, die
an dem Hebel 120 befestigt ist, liegt auf einem äußeren, am Rand befindlichen: Teil
des Bügels auf (Fig.6). Der Bügel 130 ist konzentrisch um den Drehpunkt 122 gelagert,
so, daß die Klammer134 in allen eingestellten Positionen des Hebels 120 mit dem
Bügel zusammenwirken kann.
Ferner ist eine Vorrichtung vorgesehen,
die zur lösbaren: Befestigung des Hebels 120 an dem Bügel 130 in Punkten dient,
welche in Übereinstimmung der Öffnung 92 mit jedem der Löcher 82 angeordnet sind.
In dem Beispiel der Erfindung hat diese Vorrichtung einen Druckbolzen 136, der,
von dem Hebed 120 getragen wird, und Löcher 138, die in dem Bügel 130 vorgesehen.
sind, um den Druckbolzen aufzunehmen. Ein drehbar gelagerter Winkelhebel 140, der
am Hebel 120 durch Klammern 142 befestigt ist, hat einen Arm, an dem drehbar der
Bolzen 136 bei 144 befestigt ist, der, andere Arm des Teiles 140 ist durch einen
Zapfe; 146 mit einem Ende 148 einer Stange 150 verbunden. Diese ist gleitbar in,
einem. Halter 152 angeordnet, der auch an dem Hebel 120 befestigt ist. Das äußere:
Ende der Stange ist mit einem Zapfen. 154 drehbar an. einem Bedienungsgriff
156 befestigt. Der Griff 156 hat, wie hier gezeigt, die Form eines Winkelhebels.
Wie: am besten in Fig. 6 gesehen werden kann, ist ein. Arm des Griffes 156 durch
einen Zapfen 158 drehbar an einer Klammer 160 an der Unterfläche des Hebels 120
befestigt, und der andere Arm davon geht nach außen und dient zur Betätigung mit
der Hand.
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Eine Feder 162, die zwischen der Haltevorrichtung 152 und einem Ring
164 an, der Stange 150 angebracht ist, bewirkt, daß der Druckbolzen 136 normalerweise
mit dem Bügel 130 zusammenwirken kann.. Der Griff 156 jedoch kann, wie durch gestrichelte
Linien (Fig. 6) dargestellt, verstellt werden und so den Bolzen 136 von dem Bügel
loslösen. Wie bereits erwähnt, ist ein Loch 138 in dem Druckriegel für jedes der-
Löcher 82 in der Einstellvorrichtung 80 vorgesehen,, und. die Löcher 138 sind so,
angeordnet, daß, wenn, der Druckbolzen 136 in die gleiche Stellung wie die Löcher
138 kommt, auch die Öffnung 92 auf eines der Löcher 82 trifft. Dadurch. weiß der
Bedienende, daß, wenn, der Druckbalzen 136 mit dem Bügel 130 zusammenwirkt, die
Öffnung 92 in, Übereinstimmung mit den Löchern 82 ist, und er kann an der Stellung
des Hebeds 120 sehen, welches der Löcher 82 von der Öffnung 92 freigegeben wird.
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Es können ferner nicht dargestellte Anzeigevorrichtungen an jeder
beliebigen Stelle, entweder an dem Bügel 130 oder am Rahmen, des Anhängers 10, vorgesehen
werden, werden, die die Einstellung des Hebels 120 und die Einstellung der Schiene
86 erleichtern.