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DE10153475A1 - Elektrischer Verbinder - Google Patents

Elektrischer Verbinder

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Publication number
DE10153475A1
DE10153475A1 DE2001153475 DE10153475A DE10153475A1 DE 10153475 A1 DE10153475 A1 DE 10153475A1 DE 2001153475 DE2001153475 DE 2001153475 DE 10153475 A DE10153475 A DE 10153475A DE 10153475 A1 DE10153475 A1 DE 10153475A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
electrical connector
base part
connector according
actuating member
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2001153475
Other languages
English (en)
Inventor
Mario Luebstorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Delphi Technologies Inc
Original Assignee
Delphi Technologies Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Delphi Technologies Inc filed Critical Delphi Technologies Inc
Priority to DE2001153475 priority Critical patent/DE10153475A1/de
Publication of DE10153475A1 publication Critical patent/DE10153475A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/62Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement
    • H01R13/629Additional means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts, e.g. aligning or guiding means, levers, gas pressure electrical locking indicators, manufacturing tolerances
    • H01R13/62905Additional means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts, e.g. aligning or guiding means, levers, gas pressure electrical locking indicators, manufacturing tolerances comprising a camming member

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen elektrischen Verbinder mit einem zumindest ein elektrisches Anschlusselement aufweisenden Gehäuse, in das ein mit wenigstens einem elektrischen Anschlusselement versehenes Basisteil zur Kontaktbildung zwischen den Anschlusselementen zumindest teilweise einführbar ist, und mit einem Betätigungsorgan, das in zur Einführrichtung entgegengesetzter Richtung relativ zum Gehäuse verschiebbar ist und beim Verschieben mit dem Basisteil über eine Umlenkeinrichtung zusammenwirkt, die mittels des Betätigungsorgans mit einer Komponente senkrecht zur Einführrichtung bewegbar und deren Bewegung in die Einführbewegung des Basisteils umsetzbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen elektrischen Verbinder mit einem zumindest ein elektrisches Anschlusselement aufweisenden Gehäuse, in das ein mit wenigstens einem elektrischen Anschlusselement versehenes Basisteil zur Kontaktbildung zwischen den Anschlusselementen zumindest teilweise einführbar ist, und mit einem Betätigungsorgan.
  • Derartige Verbinder sind grundsätzlich bekannt. Um bei der Montage des elektrischen Verbinders den elektrischen Kontakt zwischen den Anschlusselementen sicherzustellen, werden das Gehäuse und das Basisteil mit Hilfe des Betätigungsorgans relativ zueinander bewegt, bis sie eine korrekte, kontaktbildende Relativlage einnehmen. Typischerweise ist das Betätigungsorgan als ein am Gehäuse befestigter Hebel ausgebildet, der in einem Vormontagezustand vom Gehäuse absteht und zum Verbinden von Gehäuse und Basisteil durch eine Klappbewegung an das Gehäuse angelegt wird. Dabei wird durch einen geeigneten Umlenkmechanismus die beim Klappen des Hebels erfolgende Schwenkbewegung in eine lineare Relativbewegung des Gehäuses und des Basisteils zueinander, d. h. eine Einführbewegung, umgesetzt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen Verbinder der eingangs genannten Art mit möglichst geringem Platzbedarf und leichter Handhabbarkeit zu schaffen.
  • Zur Lösung der Aufgabe ist ein elektrischer Verbinder mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vorgesehen.
  • Ein erfindungsgemäßer elektrischer Verbinder weist ein zumindest ein elektrisches Anschlusselement aufweisendes Gehäuse, in das ein mit wenigstens einem elektrischen Anschlusselement versehenes Basisteil zur Kontaktbildung zwischen den Anschlusselementen zumindest teilweise einführbar ist, und ein Betätigungsorgan auf, das in zur Einführrichtung entgegengesetzter Richtung relativ zum Gehäuse verschiebbar ist und beim Verschieben mit dem Basisteil über eine Umlenkeinrichtung zusammenwirkt, die mittels des Basisorgans mit einer Komponente senkrecht zur Einführrichtung bewegbar und deren Bewegung in die Einführbewegung des Basisteils umsetzbar ist.
  • Bei einem erfindungsgemäßen elektrischen Verbinder sind folglich ausschließlich Verschiebebewegungen, d. h. Linearbewegungen von einzelnen Bestandteilen des elektrischen Verbinders relativ zueinander vorgesehen. Dabei erfolgt die Krafteinwirkung entlang der Steck- oder Einführrichtung.
  • Das Einführen des Basisteils in das Gehäuse erfolgt durch ein Verschieben des Betätigungsorgans in zur Einführrichtung entgegengesetzter Richtung. Wird das Gehäuse auf das Basisteil aufgesetzt, beispielsweise von oben, so wird das Basisteil durch eine Verschiebung des Betätigungsorgans in Richtung des Basisteils, d. h. durch eine Verschiebung von oben nach unten, in entgegengesetzter Richtung, d. h. von unten nach oben eingeführt. Ein Drücken des Betätigungsorgans - hier von oben - in Richtung des Gehäuses resultiert folglich aufgrund der Umlenkeinrichtung in einer Ziehbewegung des Basisteils - hier von unten - in Richtung des Gehäuses.
  • Durch die lineare Betätigung des Betätigungsorgans, d. h. durch ausschließliches Drücken auf das Betätigungsorgan, lassen sich das Gehäuse und das Basisteil eines erfindungsgemäßen Verbinders auch in einem engen und/oder schwer zugänglichen Einsatzraum, beispielsweise einem Motorraum, leicht miteinander verbinden. Dadurch ist die Handhabbarkeit eines elektrischen Verbinders wesentlich erleichtert.
  • Darüber hinaus wird wegen der linearen Betätigung des Betätigungsorgans ein kleinerer Montageraum benötigt als beispielsweise bei einem mit einem klappbaren Hebel versehenen Verbinder, bei dem zum Klappen des Hebels ein durch den Bewegungsbereich des Hebels vorgegebener Raum freigehalten werden muss. Ein erfindungsgemäßer elektrischer Verbinder kann daher besonders platzsparend eingesetzt werden.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind den Unteransprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmen.
  • Gemäß einer ersten vorteilhaften Ausführungsform sind/ist das Betätigungsorgan und/oder die Umlenkeinrichtung am Gehäuse geführt und insbesondere verschiebbar gelagert. Bei dem Betätigungsorgan und der Umlenkeinrichtung handelt es sich folglich nicht um lose Teile, die leicht verloren gehen können, sondern um Teile, die am Gehäuse gehalten sind.
  • Vorteilhafterweise sind das Betätigungsorgan und die Umlenkeinrichtung bezüglich einer parallel zur Einführrichtung verlaufenden Mittelebene des Verbinders symmetrisch ausgebildet, und das Betätigungsorgan und die Umlenkeinrichtung wirken jeweils im Bereich einander gegenüberliegender Seiten des Gehäuses zusammen. Durch diese Symmetrie des Verbinders wird ein Verkanten des Betätigungsorgans sowie des einzuführenden Basisteils im Gehäuse verhindert, so dass eine korrekte Kontaktbildung zwischen den Anschlusselementen stets gewährleistet ist.
  • Bevorzugt sind das Gehäuse und das Basisteil zumindest näherungsweise quaderförmig ausgebildet, oder das Gehäuse und das Basisteil weisen eine quaderförmige Grundform auf.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Betätigungsorgan als U-förmiger Schieber ausgebildet, dessen Schenkel entlang einander gegenüberliegender Gehäuseseiten verlaufen. Durch einen derartigen Schieber lässt sich zum einen eine vorteilhafte Symmetrie und zum anderen eine besonders gute Stabilität des Betätigungsorgans erreichen.
  • Bevorzugt sind an den Gehäuseseiten in Einführrichtung verlaufende, insbesondere schachtartige Führungskanäle für die Schenkel vorgesehen. Auf diese Weise lässt sich die Bewegungsfreiheit des Betätigungsorgans auf die Verschiebebewegung einschränken.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen elektrischen Verbinders wirkt das Betätigungsorgan mit der Umlenkeinrichtung und/oder die Umlenkeinrichtung mit dem Basisteil jeweils über eine Kulissenführung zusammen.
  • Vorteilhafterweise umfasst die oder jede Kulissenführung zumindest eine insbesondere nut- oder schlitzartige Aussparung und wenigstens einen in der Aussparung zwangsgeführten, insbesondere zapfen- oder stiftförmigen Vorsprung.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die oder jede Aussparung einen geraden, schräg zur Einführrichtung verlaufenden Abschnitt aufweist. Durch den Neigungswinkel oder die Steigung des schrägen Abschnitts kann das Übersetzungsverhältnis zwischen Betätigungsorgan und Umlenkeinrichtung bzw. zwischen Umlenkeinrichtung und Basisteil eingestellt werden. Insbesondere kann durch unterschiedliche Steigungen an den Kulissenführungen prinzipiell jede beliebige Umsetzung des Betätigungsweges des Betätigungsorgans in die Einführbewegung des Basisteils vorgegeben werden.
  • Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung ist an beiden Schenkeln eines U-förmigen Betätigungsorgans zumindest ein insbesondere nach innen weisender Vorsprung einer Kulissenführung angeordnet.
  • Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des elektrischen Verbinders weist die Umlenkeinrichtung zumindest eine zu einer Gehäuseseite parallel verlaufende Umlenkplatte auf.
  • Bevorzugt weist die Umlenkeinrichtung zwei parallel versetzte Umlenkplatten auf, die jeweils mit einem Schenkel eines U-förmigen Betätigungsorgans zusammenwirken. Durch die Verwendung von Platten als Umlenkeinrichtung wird eine besonders platzsparende Ausgestaltung des elektrischen Verbinders erreicht.
  • Vorteilhafterweise wirkt die oder jede Umlenkplatte auf der einen Plattenseite mit dem Betätigungsorgan und auf der anderen Plattenseite mit dem Basisteil zusammen. Insbesondere ist die oder jede Umlenkplatte hierzu auf jeder Plattenseite mit wenigstens einer Aussparung einer Kulissenführung versehen. Auf diese Weise können die Umlenkplatten sowohl mit an den Außenseiten des Gehäuses verlaufenden Schenkeln des Betätigungsorgans als auch mit dem in das Gehäuse einführbaren Basisteil zusammenwirken.
  • Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung sind/ist das Betätigungsorgan und/oder die Umlenkeinrichtung in einer Endlage, insbesondere durch Verrastung verriegelbar. Ein versehentliches oder unbeabsichtigtes Lösen der elektrischen Verbindungen, z. B. aufgrund von Vibrationen, kann dadurch verhindert werden.
  • Des weiteren kann die dem Basisteil abgewandte Seite des Gehäuses mit einer Kappe verschließbar sein, die insbesondere senkrecht zur Einführrichtung auf das Gehäuse schiebbar ist. Durch eine derartige Kappe können die im Verbinder liegenden Anschlusselemente vor äußeren Einflüssen geschützt werden.
  • Vorteilhafterweise ist an der dem Basisteil abgewandten Seite des Gehäuses und an der Kappe jeweils eine zylindrische Halbschale vorgesehen, die bei aufgeschobener Kappe zusammen einen Kanal für eine elektrische Leitung des Anschlusselementes bilden. Weist der elektrischer Verbinder beispielsweise sehr viele Anschlusselemente auf, so können die zu den einzelnen Anschlusselementen führenden elektrischen Leitungen in dem Kanal zusammengeführt und gebündelt aus dem Gehäuse herausgeführt werden.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen elektrischen Verbinders ist das Betätigungsorgan in einem am Gehäuse gehaltenen Vormontagezustand in eine zur Einführrichtung ungefähr senkrechte Lage umklappbar. So ermöglicht ein im Vormontagezustand umgeklapptes Betätigungsorgan einen einfachen Zugriff auf den Gehäuseinnenraum, um beispielsweise das Gehäuse mit einem oder mehreren Anschlusselementen zu bestücken.
  • Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung rein beispielhaft anhand einer vorteilhaften Ausführungsform und unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 die einzelnen Bauteile eines erfindungsgemäßen elektrischen Verbinders mit einigen Peripheriebauteilen;
  • Fig. 2 die Gehäusekomponenten des elektrischen Verbinders in Fig. 1;
  • Fig. 3 das Gehäuse des elektrischen Verbinders in Fig. 1 in einem Vormontagezustand mit umgeklapptem Betätigungsorgan;
  • Fig. 4 das Gehäuse des elektrischen Verbinders in Fig. 1 mit herausgeschobener Kappe;
  • Fig. 5 das Gehäuse des elektrischen Verbinders in Fig. 1 mit aufgeschobener Kappe; und
  • Fig. 6 das Gehäuse des elektrischer Verbinders in Fig. 1 in einem Endmontagezustand mit eingeführtem Basisteil.
  • Wie in Fig. 1 dargestellt ist, umfasst ein erfindungsgemäßer elektrischer Verbinder ein mehrere elektrische Anschlusselemente (nicht gezeigt) aufweisendes Gehäuse 10, ein Betätigungsorgan 12, zwei Umlenkplatten 14, eine Kappe 16 und ein ebenfalls mehrere elektrische Anschlusselemente aufweisendes Basisteil 18, das in das Gehäuse 10 einführbar ist, um eine elektrische Verbindung zwischen den Anschlusselementen des Gehäuses 10 und den Anschlusselementen des Basisteils 18 zu bilden.
  • Aus einer Unterseite des Basisteils 18 ragen mehrere elektrische Anschlüsse 20 hervor, die mit auf einer Platine 22 angeordneten Kontaktpunkten 24 verbindbar sind. Zum Schutz der elektrischen Leitungen 20, der Platine 22, der Kontaktpunkte 24 und auf der Platine angeordneter elektrischer Bauelemente 26 ist ein Platinengehäuse 28 vorgesehen.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt, weist das Gehäuse 10 eine quaderförmige Grundform auf. An einer Unterseite 30 ist das Gehäuse 10 zur Aufnahme des Basisteils 18 offen. Eine Oberseite 32 des Gehäuses 10 ist zur Bestückung einer ungefähr mittig zwischen Unter- und Oberseite 30, 32 angeordneten Halteeinrichtung 36 für die Anschlusselemente ebenfalls offen ausgebildet. Das Gehäuse 10 ist zur Aufnahme der Umlenkplatten 14 stirnseitig mit Einführschlitzen 97 (vgl. Fig. 5) bzw. Durchführschlitzen 98 für die Platten 14 versehen und bereichsweise doppelwandig ausgebildet. Aus einem weiter unten erläuterten Grund ist ein Übergangsabschnitt 38 zwischen der Oberseite 32 und einer vorderen Stirnseite 40 gekrümmt ausgebildet.
  • Die Kappe 16 ist von der vorderen Stirnseite 40 her auf das Gehäuse 10 aufschiebbar, um die offene Oberseite 32 zumindest bereichsweise abzudecken. An einem vorderen Ende weist die Kappe 16 eine gekrümmte Fläche 42 auf, die der Krümmung des Übergangsabschnitts 38 angepasst ist.
  • An einem hinteren Ende ist die Kappe 16 mit einer nach hinten geöffneten zylindrischen Halbschale 44 versehen. Ist die Kappe 16 auf das Gehäuse 10 geschoben, so bildet die Halbschale 44 mit einer in einem hinteren Bereich der Oberseite 32 des Gehäuses 10 angeordneten und nach vorne geöffneten zylindrischen Halbschale 46 einen zylindrischen Kanal, in dem die einzelnen elektrischen Leitungen der in der Halteeinrichtung 36 gehaltenen Anschlusselemente des Gehäuses 10 zusammengefasst werden. Die Halbschale 46 des Gehäuses 10 ist mit nach vorne weisenden Rasthaken 48 versehen, die in entsprechend dafür vorgesehene Rastöffnungen 50 in der Halbschale 44 der Kappe 16 eingreifen, wodurch die Kappe 16 und das Gehäuse 10 miteinander verriegelbar sind.
  • Auf der Oberseite der Kappe 16 ist eine Öffnung 51 vorgesehen, deren Zweck weiter unten erläutert wird. Die Kappe 16 weist darüber hinaus in einem unteren Bereich ihrer Seitenflächen entlang der gesamten Länge der Seitenflächen verlaufende Vorsprünge 52 auf, die in komplementär ausgebildete und oberhalb der Halteeinrichtung 36 auf Innenflächen der Seitenwände 34 des Gehäuses 10 verlaufende Führungsnuten 54 eingreifen.
  • Das Betätigungsorgan 12 ist als U-förmiger Schieber ausgebildet und weist einen Grundabschnitt 56 auf, an den sich rechtwinklig zwei Schenkel 58 anschließen. Auf einer Innenseite jedes Schenkels 58 ist im Bereich des zum Gehäuse 10 weisenden Schenkelendes jeweils ein nach innen weisender Zapfen 62 vorgesehen. Oberhalb des Zapfens 62 ist an einer Außenseite jedes Schenkels 58 jeweils ein nach außen weisender Rasthaken 64 angeordnet. Des Weiteren ist zwischen Rasthaken 64 und Grundabschnitt 56 jeweils im Bereich einer in Richtung der Vorderseite 40 des Gehäuses 10 weisenden Kante der Schenkel 58 ein Rastvorsprung 66 vorgesehen. Ausgehend vom Grundabschnitt 56 erstreckt sich jeweils im Bereich einer hinteren Kante der Schenkel 58 über ungefähr die Hälfte der Länge der Schenkel 58 ein nach außen weisender länglicher Vorsprung 68.
  • Die Schenkel 58 des Betätigungsorgans 12 sind in dafür vorgesehene schachtartige Führungskanäle 70 in den Seitenwänden 34 des Gehäuses 10 einführbar. Der Innenquerschnitt der Führungskanäle 70 ist an die Form der Schenkel 58 angepasst. In einem oberen, hinteren Bereich der Führungskanäle 70 ist zur Aufnahme des länglichen Vorsprungs 68 der Schenkel 58 eine von oben nach unten verlaufende Längsnut 74 ausgebildet.
  • In einem Mittenbereich der Außenseite der Führungskanäle 70 ist außerdem eine längliche Aussparung 76 vorgesehen, in der die Rastvorrichtung 64 eines eingeführten Betätigungsorgans 12 verlaufen kann. Des Weiteren ist in einem vorderen oberen Bereich der Außenseite der Führungskanäle 70 jeweils eine Rastöffnung 78 vorgesehen, in der der Rastvorsprung 66 des Betätigungsorgans 12 in einem vollständig hineingeschobenen Zustand einrastet. In ihrer oberen Hälfte weisen die Führungskanäle 70 jeweils eine geöffnete Vorderseite 80 auf.
  • Im Bereich jeder Seitenwand 34 ist an einer hinteren Stirnseite des Gehäuses 10 jeweils eine Umlenkplatte 14 in das Gehäuse 10 einführbar. Durch die Einführschlitze 97 (vgl. Fig. 5), die Durchführschlitze 98 und die bereichsweise doppelwandige Ausbildung der Gehäuseseiten sowie ggf. weitere Führungseinrichtungen im Gehäuse 10 werden die eingeschobenen Platten 14 in ihrer Lage an den Seitenwänden 34 des Gehäuses 10 gehalten.
  • Jede Umlenkplatte 14 weist auf einer Außenseite jeweils eine nutförmige Vertiefung 82 auf. Diese Außenaussparungen 82 bestehen jeweils aus einem kürzeren vertikalen Abschnitt 84, der zu einer oberen Seite der Umlenkplatten 14 hin jeweils offen ist, und einem sich daran anschließenden, nach hinten unten verlaufenden schrägen Abschnitt 86. Die Außenaussparungen 82 dienen zur Aufnahme und Zwangsführung der Zapfen 62 des Betätigungsorgans 12 und bilden zusammen mit diesen eine Kulissenführung.
  • Aufgrund der nach hinten verlaufenden schrägen Aussparungsabschnitte 86 werden die Umlenkplatten 14 beim Hineindrücken des Betätigungsorgans 12 in die Führungskanäle 70 in das Gehäuse 10 hineinbewegt. In einer Endlage der Umlenkplatten 14 im Gehäuse 10 sind die Umlenkplatten 14 mittels in Rastöffnungen 88 der Umlenkplatten 14 eingreifender Rasthaken 90 des Gehäuses 10 verriegelt.
  • In einem vorderen und einem hinteren Bereich der jeweils anderen Seiten, d. h. der Innenseiten, der Umlenkplatten 14 ist jeweils eine Innennut 92 vorgesehen. Diese Innenaussparungen 92 sind jeweils zu einer unteren Seite der Umlenkplatten 14 hin offen und verlaufen im Anschluss an einen vertikalen Anfangsabschnitt im wesentlichen schräg in Richtung eines hinteren oberen Bereichs der Umlenkplatten 14. Die Innenaussparungen 92 dienen zur Aufnahme und Führung am Basisteil 18 befindlicher Zapfen 94 (vgl. Fig. 1) und bilden mit diesen eine Kulissenführung.
  • Werden die Umlenkplatten 14 durch das Zusammenwirken der Zapfen 62 des Betätigungsorgans 12 mit den Außenaussparungen 82 der Umlenkplatten 14 beim Hinunterdrücken des Betätigungsorgans 12 in das Gehäuse 10 hineingezogen, so werden die Zapfen 94 des Basisteils 18 in den Innenaussparungen 92 derart zwangsgeführt, dass sich das Basisteil 18 in Einführrichtung in das Gehäuse 10 hineinbewegt. Zur Verriegelung des Basisteils 18 in einer Endlage im Gehäuse 10 verrasten die Rastvorsprünge 66 des vollständig auf das Gehäuse 10 geschobenen Betätigungsorgans 12 in den Rastöffnungen 78 der Führungskanäle 70.
  • Die Steigung der schrägen Abschnitte der Aussparungen 82, 92 legen jeweils die Wegstrecke fest, welche die Umlenkplatten 14 beim Verschieben des Betätigungsorgans 12 senkrecht zur Verschieberichtung, bzw. welche Wegstrecke das Basisteil 18 beim Bewegen der Umlenkplatten 14 in Einführrichtung zurücklegt. Durch das Verhältnis der Steigungen der schrägen Abschnitte der Aussparungen 82, 92 zueinander, d. h. durch den Winkel, den die schrägen Abschnitte der Aussparungen 82, 92 miteinander bilden, ist das Verhältnis des Einführweges des Basisteils 18 zum Verschiebeweg des Betätigungsorgans 12 vorbestimmt. Die an den Umlenkplatten 14 vorgesehenen Aussparungen 82, 92 wirken folglich nach Art eines Getriebes, dessen Übersetzungsverhältnis durch die Steigungen der schrägen Abschnitte der Aussparungen 82, 92 einstellbar ist.
  • Fig. 3 zeigt das Gehäuse 10 mit dem Betätigungsorgan 12 in einem Vormontagezustand. Die Schenkel 58 des Betätigungsorgans 12 sind zu einem Teil in die Führungskanäle 70 eingeführt. Allerdings ist das Betätigungsorgan 12 hier nach vorne umgeklappt, wobei die Zapfen 62 des Betätigungsorgans 12 als Drehpunkt dienen. Durch die offenen Bereiche der Vorderseiten 80 der Führungskanäle 70 und den gekrümmten Übergangsabschnitt 38 wird das Umklappen des Betätigungsorgans 12 nach vorne in eine zur Verschieberichtung ungefähr senkrechte Lage ermöglicht.
  • Diese umgeklappte Lage des Betätigungsorgans 12 erlaubt einen bequemen Zugriff auf die Halteeinrichtung 36, um in dieser beispielsweise die elektrischen Anschlusselemente des Gehäuses 10 zu installieren oder um eine elektrische Verbindung zwischen diesen und entsprechenden elektrischen Leitungen herzustellen oder zu überprüfen.
  • Sind die elektrischen Anschlusselemente mit ihren entsprechenden Leitungen in der Halteeinrichtung 36 angeordnet, so wird das Betätigungsorgan wieder in eine Lage parallel zur Verschieberichtung hochgeklappt. In dieser Position verrastet die Rastvorrichtung 64 des Betätigungsorgans 12, wie in Fig. 4 gezeigt, mit jeweils einem oberen Steg 96 der Führungskanäle 70 am Gehäuse 10. Ist das Betätigungsorgan 12 in diesem herausgezogenen Zustand fixiert, so lässt sich auf einfache Weise die Kappe 16 auf das Gehäuse 10 aufschieben. Durch das Aufschieben der Kappe 16 werden die elektrischen Leitungen der Anschlusselemente in der Halbschale 44 zusammengeführt und gebündelt durch den aus den miteinander verrasteten Halbschalen 44, 46 gebildeten zylindrischen Kanal (vgl. Fig. 5) aus dem Gehäuse 10 geführt.
  • Anschließend werden die Umlenkplatten 14 über die Einführschlitze 97 so weit in das Gehäuse 10 eingeführt, dass die vertikalen Abschnitte 84 der Außenaussparungen 82 unterhalb der Zapfen 62 des Betätigungsorgans 12 angeordnet sind. Außerdem wird das Basisteil 18 so weit in das Gehäuse 10 eingeführt, dass die Zapfen 94 des Basisteils 18 in die vertikalen Abschnitte der Innenaussparungen 92 der Umlenkplatten 14 eingreifen. Wird das Betätigungsorgan 12 nun auf das Gehäuse 10 geschoben, so wirken die Zapfen 62 des Betätigungsorgans 12 wie oben beschrieben derart mit den Außenaussparungen 82 der Umlenkplatten 14 zusammen, dass diese in zur Verschieberichtung des Betätigungsorgans 12 senkrechter Richtung in das Gehäuse 10 hineinbewegt werden, wobei gleichzeitig die Zapfen 94 des Basisteils 18 mit den Innenaussparungen 92 der Umlenkplatten 14 derart zusammenwirken, dass das Basisteil 18 in Einführrichtung, d. h. in zur Verschieberichtung des Betätigungsorgans 12 entgegengesetzter Richtung, in das Gehäuse 10 hineinbewegt wird.
  • Fig. 6 stellt den Endzustand des elektrischen Verbinders dar: Das Betätigungsorgan 12 ist vollständig auf das Gehäuse 10 geschoben, wobei eine Oberseite des Grundabschnitts 56 mit der Oberseite 32 des Gehäuses 10 bündig abschließt. Zur Verriegelung des Betätigungsorgans 12 in dieser Endlage sind die Rastvorsprünge 66 mit den Rastöffnungen 78 verrastet. Die Umlenkplatten 14 sind vollständig in dem Gehäuse 10 versenkt und schließen jeweils an ihrer hinteren Seite mit dem Gehäuse 10 bündig ab. Das Basisteil 18 ist so weit in das Gehäuse 10 eingeführt, dass letzteres unmittelbar an das Platinengehäuse 28 angrenzt.
  • Um den elektrischen Verbinder wieder zu öffnen, lässt sich der Grundabschnitt 56 des Betätigungsorgans 12 durch die an der Oberseite der Kappe 16 vorgesehene Kappenöffnung 51 untergreifen und das Betätigungsorgan 12 in Einführrichtung des Basisteils 18 nach oben ziehen, wobei aufgrund der Kulissenführung sowohl die Umlenkplatten 14 als auch das Basisteil 18 wieder aus dem Gehäuse 10 hinausbewegt werden. Bezugszeichenliste 10 Gehäuse
    12 Betätigungsorgan
    14 Umlenkplatte
    16 Kappe
    18 Basisteil
    20 elektrischer Anschluss
    22 Platine
    24 4 Kontaktpunkte
    26 elektrische Bauelemente
    28 Platinengehäuse
    30 Unterseite
    32 Oberseite
    34 Seitenwand
    36 Halteeinrichtung
    38 Übergangsabschnitt
    40 vordere Stirnseite
    42 gekrümmte Fläche
    44 Halbschale
    46 Halbschale
    48 Rasthaken
    50 Rastöffnung
    51 Kappenöffnung
    52 Vorsprung
    54 Führungsnut
    56 Grundabschnitt
    58 Schenkel
    62 Zapfen
    64 Rastvorrichtung
    66 Rastvorsprung
    68 Vorsprung
    70 Führungskanal
    74 Längsnut
    76 Aussparung
    78 Rastöffnung
    80 Vorderseite
    82 Außenaussparung
    84 vertikaler Abschnitt
    86 schräger Abschnitt
    88 Rastöffnung
    90 Rasthaken
    92 Innenaussparung
    94 Zapfen
    96 oberer Steg
    97 Einführschlitz
    98 Durchführschlitz

Claims (17)

1. Elektrischer Verbinder mit einem zumindest ein elektrisches Anschlusselement aufweisenden Gehäuse (10), in das ein mit wenigstens einem elektrischen Anschlusselement versehenes Basisteil (18) zur Kontaktbildung zwischen den Anschlusselementen zumindest teilweise einführbar ist, und mit einem Betätigungsorgan (12), das in zur Einführrichtung entgegengesetzter Richtung relativ zum Gehäuse (10) verschiebbar ist und beim Verschieben mit dem Basisteil (18) über eine Umlenkeinrichtung (14) zusammenwirkt, die mittels des Betätigungsorgans (12) mit einer Komponente senkrecht zur Einführrichtung bewegbar und deren Bewegung in die Einführbewegung des Basisteils (18) umsetzbar ist.
2. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan (12) und/oder die Umlenkeinrichtung (14) am Gehäuse (10) geführt und insbesondere verschiebbar gelagert sind/ist.
3. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan (12) und die Umlenkeinrichtung (14) bezüglich einer parallel zur Einführrichtung verlaufenden Mittelebene des Verbinders symmetrisch ausgebildet sind und jeweils im Bereich einander gegenüberliegender Seiten des Gehäuses zusammenwirken.
4. Elektrischer Verbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) und das Basisteil (18) zumindest näherungsweise quaderförmig ausgebildet sind oder eine quaderförmige Grundform aufweisen.
5. Elektrischer Verbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan (12) als U-förmiger Schieber ausgebildet ist, dessen Schenkel (58) entlang einander gegenüberliegender Gehäuseseiten verlaufen.
6. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den Gehäuseseiten in Einführrichtung verlaufende, insbesondere schachtartige Führungskanäle (70) für die Schenkel (58) vorgesehen sind.
7. Elektrischer Verbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan (12) mit der Umlenkeinrichtung (14) und/oder die Umlenkeinrichtung (14) mit dem Basisteil (18) jeweils über eine Kulissenführung zusammenwirkt.
8. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die oder jede Kulissenführung zumindest eine insbesondere nut- oder schlitzartige Aussparung (82, 92) und wenigstens einen in der Aussparung zwangsgeführten, insbesondere zapfen- oder stiftförmigen Vorsprung (62, 94) umfasst.
9. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die oder jede Aussparung (82, 92) einen geraden, schräg zur Einführrichtung verlaufenden Abschnitt (86) aufweist.
10. Elektrischer Verbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Schenkeln (58) eines U-förmigen Betätigungsorgans (12) zumindest ein insbesondere nach innen weisender Vorsprung (62) einer Kulissenführung angeordnet ist.
11. Elektrischer Verbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkeinrichtung zumindest eine zu einer Gehäuseseite parallel verlaufende Umlenkplatte (14) aufweist.
12. Elektrischer Verbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkeinrichtung zwei parallel versetzte Umlenkplatten (14) aufweist, die jeweils mit einem Schenkel (58) eines U-förmigen Betätigungsorgans (12) zusammenwirken.
13. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die oder jede Umlenkplatte (14) auf der einen Plattenseite mit dem Betätigungsorgan (12) und auf der anderen Plattenseite mit dem Basisteil (18) zusammenwirkt und insbesondere hierzu auf jeder Plattenseite mit wenigstens einer Aussparung (82, 92) einer Kulissenführung versehen ist.
14. Elektrischer Verbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan (12) und/oder die Umlenkeinrichtung (14) in einer Endlage, insbesondere durch Verrastung verriegelbar sind/ist.
15. Elektrischer Verbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Basisteil (18) abgewandte Seite (32) des Gehäuses (10) mit einer Kappe (16) verschließbar ist, die insbesondere senkrecht zur Einführrichtung auf das Gehäuse (10) schiebbar ist.
16. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Basisteil (18) abgewandten Seite (32) des Gehäuses (10) und an der Kappe (16) jeweils eine zylindrische Halbschale (46, 44) vorgesehen ist, die bei aufgeschobener Kappe (16) zusammen einen Kanal für eine elektrischen Leitung des Anschlusselementes bilden.
17. Elektrischer Verbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan (12) in einem am Gehäuse (10) gehaltenen Vormontagezustand in eine zur Einführrichtung ungefähr senkrechte Lage umklappbar ist.
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