DE10151305A1 - Startsteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor - Google Patents
Startsteuervorrichtung für einen VerbrennungsmotorInfo
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Abstract
Eine Startsteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor hat eine Startbetriebserfassungseinrichtung (Schritt S1) zum Erfassen eines Betriebs bezüglich des Starts eines Fahrzeugs, während der Verbrennungsmotor in einem Leerlaufzustand ist, und eine Startabgabekorrektureinrichtung (Schritte S4, S5) zum Erhöhen der Abgabe des Verbrennungsmotors auf einen größeren Wert als die Abgabe bei der Leerlaufdrehzahl, wenn der Betrieb bezüglich des Starts des Fahrzeugs durch die Startbetriebserfassungseinrichtung erfasst wird. Die Abgabe des an dem Fahrzeug angebrachten Verbrennungsmotors wird während des Starts gesteuert. Daher kann die Leerlaufdrehzahl verringert werden, ohne dass eine Verringerung der Motordrehzahl oder ein Abwürgen des Motors während des Starts hervorgerufen wird.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuerung eines Fahrzeugs
mit einem Verbrennungsmotor wie zum Beispiel ein Benzinmotor
während des Starts, und insbesondere auf eine Vorrichtung zum
Steuern einer Abgabe eines Verbrennungsmotors während des Starts
(sofern nichts anderes angegeben ist, soll der Begriff "Steuern"
allgemein Steuer- oder Regelvorgänge umfassen).
Wenn ein Verbrennungsmotor wie zum Beispiel ein Benzinmotor
gestartet wird, dann ist es notwendig, nicht nur Kraftstoff dem
Motor zuzuführen, sondern auch den Motor unter Verwendung einer
externen Kraft aktiv zu drehen. Wenn ein Fahrzeug mit einem
derartigen Verbrennungsmotor anhält, wird der Verbrennungsmotor
daher an einer Leerlaufdrehzahl nahe einer minimalen Drehzahl
aufrechterhalten, die eine unabhängige Umdrehung zulässt. Wenn
ein Start erforderlich ist, dann wird in einem Leerlaufzustand
eine Abgabe erhöht, und die Drehzahl wird erhöht. Im Allgemeinen
wird die Steuerung zum Aufrechterhalten der Leerlaufdrehzahl
durch eine Regelung ausgeführt. Die Leerlaufdrehzahl wird
aufrechterhalten, indem ein Gleichgewicht zwischen einem auf den
Verbrennungsmotor aufgebrachten Moment und einem von dem
Verbrennungsmotor abgegebenen Moment gehalten wird. Falls es
notwendig ist, eine Hilfseinrichtung wie zum Beispiel eine
Servolenkpumpe, ein Verdichter für eine Klimaanlage und ein
Wechselrichter anzutreiben, dann wird die Steuerung daher so
ausgeführt, dass die Abgabe des Verbrennungsmotors in einem
Leerlaufzustand als Reaktion auf die Last erhöht wird. Diese
Steuerung wird im Allgemeinen durch eine Optimalwertsteuerung
ausgeführt, da sie vor der Verringerung der Drehzahl des
Verbrennungsmotors ausgeführt werden muss.
Die Steuerung zum Aufrechterhalten der Drehzahl des
Verbrennungsmotors auf eine vorbestimmte Leerlaufdrehzahl oder
höher wird durch Aufrechterhalten der Abgabe des
Verbrennungsmotors auf einem vorbestimmten Niveau oder höher
ausgeführt, und dadurch wird Kraftstoff verbraucht. Falls die
Leerlaufdrehzahl auf den geringstmöglichen Wert festgelegt
werden kann, dann kann der Kraftstoffverbrauch daher unterdrückt
werden, und eine Kraftstoffnutzung des ganzen Fahrzeugs kann
verbessert werden. Wenn die Leerlaufdrehzahl auf ein niedriges
Niveau festgelegt ist, dann kann die Leerlaufdrehzahl
anderenfalls vorübergehend verringert sein, wenn eine Last
auftritt oder eine Ansprechverzögerung in der entsprechenden
Steuerung auftritt, was möglicherweise zu einem Abwürgen des
Motors führt.
Um derartige widersprüchliche Anforderungen zu erfüllen, d. h. um
die Leerlaufdrehzahl für eine Verbesserung der Kraftstoffnutzung
zu verringern und um gleichzeitig das Abwürgen des Motors zu
verhindern, wurden eine übliche Vorrichtung zum Aufrechterhalten
einer niedrigen Leerlaufdrehzahl bei nicht betätigter
Servolenkeinheit und zum Aufrechterhalten einer hohen
Leerlaufdrehzahl bei betätigter Servolenkeinheit vorgeschlagen.
Wie dies in der Japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 8-
105346 offenbart ist, wurde des Weiteren eine Vorrichtung
vorgeschlagen, um eine Steuerbetriebsweise zum Festlegen einer
Leerlaufdrehzahl auf eine relativ kleine Leerlaufdrehzahl
auszuwählen, wenn eine Fahrzeuggeschwindigkeit höher ist als
eine Referenzfahrzeuggeschwindigkeit, und um eine andere
Steuerbetriebsweise zum Festlegen einer Leerlaufdrehzahl auf
eine relativ hohe Leerlaufdrehzahl auszuwählen, wenn die
Fahrzeuggeschwindigkeit gleich wie oder kleiner als die
Referenzfahrzeuggeschwindigkeit ist, und wobei die
Servolenkeinheit betätigt wird.
Die vorstehend erwähnte herkömmliche Vorrichtung ist so
aufgebaut, dass eine Kraftstoffverbrauchsmenge durch Festlegen
der Leerlaufdrehzahl auf eine niedrige Leerlaufdrehzahl in dem
Fall unterdrückt wird, wenn keine Last durch die
Servolenkeinheit aufgebracht wird, und dass ein Abwürgen des
Motors verhindert wird, indem die Leerlaufdrehzahl in dem Fall
erhöht wird, wenn die Last auftritt. Jedoch ist der
Verringerungsfaktor der Leerlaufdrehzahl des Verbrennungsmotors
nicht auf die durch die Hilfseinrichtungen wie zum Beispiel eine
Servolenkeinheit aufgebrachte Last beschränkt. Wenn zum Beispiel
der Verbrennungsmotor mit einem Antriebssystem wie zum Beispiel
ein Startergetriebe verbunden ist, dann wird die Drehzahl des
Verbrennungsmotors verringert. Es wurde jedoch keine
herkömmliche Steuerung zum Aufrechterhalten der Drehzahl des
Verbrennungsmotors während des Starts vorgeschlagen. Dies kann
dadurch begründet sein, dass die Leerlaufdrehzahl hinsichtlich
des auf den Verbrennungsmotor während des Starts bei der
herkömmlichen Leerlaufsteuerung wirkenden Moments im Allgemeinen
auf ein relativ hohes Niveau festgelegt ist.
Falls des Weiteren die Leerlaufdrehzahl als Reaktion auf einen
Anstieg der Last aufgrund der Betätigung der Servolenkeinheit
erhöht ist, dann wird bei der herkömmlichen Steuerung eine
Einlassluftmenge mittels eines ISC-(Leerlaufdrehzahlsteuerungs-)
Ventils oder dergleichen vermehrt. Wenn ein Öffnungsgrad des
ISC-Ventils durch ein Hydraulikdrucksignal aufgrund des Betriebs
der Servolenkeinheit vergrößert ist, dann wird die
Einlassluftmenge in dem Leerlaufzustand vermehrt.
Jedoch ist die innerhalb eines Zylinders zur Verbrennung
genutzte eingezogene tatsächliche Luftmenge bei einer
unvermeidlichen Verzögerung hinsichtlich einer Vergrößerung des
Ventilöffnungsgrads vermehrt. Bei der herkömmlichen Steuerung
wird ein derartiges Verhalten nicht berücksichtigt, das dann
beobachtet wird, wenn sich die Einlassluftmenge vermehrt. Daher
muss die Leerlaufdrehzahl auf eine relativ hohe Drehzahl
aufrechterhalten werden, um eine Übergangsverringerung der
Drehzahl und ein daraus resultierendes Abwürgen des Motors zu
vermeiden, auch wenn die Leerlaufdrehzahl innerhalb eines
Bereiches verringert wird, in dem kein Abwürgen des Motors
hervorgerufen werden kann. Anders gesagt ist es in der
herkömmlichen Weise notwendig, eine Steuerung bezüglich des
Starts aus einem Leerlaufzustand oder einem ähnlichen Zustand
hinsichtlich eines Anstiegs der Last und des Übergangszustands
während des Starts zu verbessern.
Die Erfindung wurde hinsichtlich der vorstehend genannten
technischen Probleme gestaltet, und es ist Aufgabe der
Erfindung, eine Startsteuervorrichtung vorzusehen, die dazu in
der Lage ist, ein Fahrzeug so zu starten, ohne dass ein Abwürgen
des Motors oder ein Überschwingen einer Drehzahl des
Verbrennungsmotors hervorgerufen wird, wenn eine
Leerlaufdrehzahl verringert wird.
Gemäß der Erfindung zum Lösen der vorstehend genannten Aufgabe
wird eine Abgabeerhöhungssteuerung des Verbrennungsmotors
während des Starts unter Verwendung einer Regelgröße ausgeführt,
die sich aus einer Regelgröße einer Steuerung zum Erhöhen der
Abgabe von dem Verbrennungsmotor und einer Regelgröße zum
Unterdrücken der Verzögerung der Abgabeerhöhungssteuerung
zusammensetzt, wenn ein Betrieb zum Starten oder eine Absicht
zum Starten erfasst wird.
Eine Startsteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor gemäß
einem Aspekt der Erfindung hat eine
Startbetriebserfassungseinrichtung zum Erfassen eines Betriebs
bezüglich eines Starts eines Fahrzeugs, während der
Verbrennungsmotor in einem Leerlaufzustand ist, und eine
Startabgabekorrektureinrichtung zum Erhöhen der Abgabe des
Verbrennungsmotors auf einen Wert, der größer ist als die Abgabe
bei der Leerlaufdrehzahl, wenn der Betrieb bezüglich des Starts
des Motors durch die Startbetriebserfassungseinrichtung erfasst
ist.
Falls der Verbrennungsmotor in einem Leerlaufzustand ist und
wenn ein Betrieb für den Start des Fahrzeugs ausgeführt wird,
dann wird daher gemäß dem Aspekt der Erfindung die Abgabe des
Verbrennungsmotors auf der Grundlage der Erfassung des Betriebs
erhöht. In diesem Zustand wird ein Moment zum Antreiben des
Fahrzeugs auf den Verbrennungsmotor aufgebracht. Daher wird ein
unmittelbares Abwürgen des Motors vermieden, auch wenn die
Drehzahl des Verbrennungsmotors vorübergehend verringert ist.
Zusätzlich wird die Leerlaufdrehzahl auf ein relativ niedriges
Niveau aufrechterhalten, und der Kraftstoffverbrauch in dem
Leerlaufzustand ist unterdrückt, wenn ein Betrieb bezüglich
eines Starts nicht erfasst wird.
Des Weiteren kann gemäß diesem Aspekt der Erfindung die
Startabgabekorrektureinrichtung so aufgebaut sein, dass sie in
einer vorbestimmten Periode als die Regelgröße zum Erhöhen der
Drehzahl des Verbrennungsmotors eine zweite Regelgröße abgibt,
die größer als eine erste Regelgröße ist, die dazu in der Lage
ist, die Drehzahl auf eine vorbestimmte Drehzahl festzulegen,
die größer ist als die Drehzahl im Leerlaufzustand, und dass sie
die erste Regelgröße abgibt, die dazu in der Lage ist, die
Drehzahl auf die vorbestimmte Drehzahl festzulegen, nachdem die
vorbestimmte Periode verstrichen ist.
Beim Ändern der Regelgröße zum Erhöhen der Leerlaufdrehzahl oder
der Abgabe wird gemäß dem Aspekt der Erfindung eine Regelgröße
entsprechend der Regelgröße zum Festlegen der Drehzahl auf eine
Drehzahl, die größer ist als die festzulegende Leerlaufdrehzahl,
in der vorbestimmten Periode abgegeben. Infolgedessen ist die
Regelgröße zu Beginn groß, und die Ansprechverzögerung der
Steuerung wird korrigiert, sodass eine vorübergehende
Verringerung der Drehzahl des Verbrennungsmotors oder ein daraus
resultierendes Abwürgen des Motors vermieden werden kann.
Die Startbetriebserfassungseinrichtung kann den Betrieb
bezüglich des Starts des Motors auf der Grundlage einer Änderung
eines Abgabesignals von einem Sensor erfassen, welcher den
Leerlaufzustand des Verbrennungsmotors erfasst.
In diesem Fall wird diese Änderung durch den Sensor erfasst,
wenn der Zustand des Verbrennungsmotors sich von dem
Leerlaufzustand zu dem Abgabeerhöhungszustand geändert hat, und
die Regelgröße wird erhöht, um so die Abgabe VOfl dem
Verbrennungsmotor auf der Grundlage der entsprechenden Änderung
des Abgabesignals zu erhöhen. Ein Beispiel eines derartigen
Sensors ist ein Leerlaufschalter. Demgemäß wird eine
ausreichende Abgabe während des Starts erhalten, auch wenn die
Leerlaufdrehzahl auf eine niedrige Drehzahl festgelegt ist.
Falls ein Moment für den Startvorgang auf den Verbrennungsmotor
wirkt, dann kann daher eine merkliche Verringerung der Drehzahl
des Verbrennungsmotors oder ein daraus resultierendes Abwürgen
des Motors vermieden werden.
Des Weiteren kann das Fahrzeug ein Getriebe haben, das über eine
Kupplung mit dem Verbrennungsmotor verbunden ist, und die
Startbetriebserfassungseinrichtung kann erfassen, dass sich der
Zustand der Kupplung von einem entkoppelten Zustand zu einem
gekoppelten Zustand geändert hat, wobei das Getriebe in einem
Zustand ist, in dem das Übersetzungsverhältnis auf ein
vorbestimmtes Verhältnis festgelegt ist.
Wenn das Getriebe in einem Zustand ist, in dem das
Übersetzungsverhältnis auf das vorbestimmte Verhältnis
festgelegt ist, und in dem die Kopplung mit dem
Verbrennungsmotor beginnt, dann wird die Regelgröße daher so
erhöht, dass sich die Abgabe erhöht. Demgemäß wird die Abgabe
während des Starts erhöht, auch wenn die Leerlaufdrehzahl auf
eine niedrige Drehzahl festgelegt ist. Falls ein Moment zum
Starten auf den Verbrennungsmotor wirkt, kann daher eine
merkliche Verringerung der Drehzahl des Verbrennungsmotors oder
ein daraus resultierendes Abwürgen des Motors vermieden werden.
Die Regelgröße kann eine Einlassluftmenge des Verbrennungsmotors
sein.
In diesem Fall wird die Einlassluftmenge erhöht, um die Abgabe
zu erhöhen, wenn ein Betrieb zum Starten des Fahrzeugs aus dem
Leerlaufzustand erfasst wird. Demgemäß wird während des Starts
eine ausreichende Abgabe erhalten, auch wenn die
Leerlaufdrehzahl auf eine niedrige Drehzahl festgelegt ist.
Falls ein Moment zum Starten auf den Verbrennungsmotor wirkt,
kann daher eine merkliche Verringerung der Drehzahl des
Verbrennungsmotors oder das daraus resultierende Abwürgen des
Motors vermieden werden.
Die zweite Regelgröße kann auf beliebige Weise auf der Grundlage
einer Kühlmitteltemperatur des Verbrennungsmotors, einer
Abgabedrehzahl des Verbrennungsmotors, eines Lastfaktors, eines
Beschleunigungsvorrichtungsöffnungsgrads, einer Änderungsrate
des Beschleunigungsvorrichtungsöffnungsgrads, einer durch eine
mit dem Verbrennungsmotor verbundene Hilfseinrichtung
aufgebrachten Last, eines Atmosphärendrucks, einer
Einlasslufttemperatur oder einer zeitlichen Änderung in dem
Einlasssystem des Verbrennungsmotors korrigiert werden.
In diesem Fall wird die Regelgröße auf einen größeren oder auf
einen kleineren Wert gemäß dem Abgabezustand von dem
Verbrennungsmotor, einem auf den Verbrennungsmotor aufgebrachten
Moment oder dergleichen korrigiert, wenn sich die Drehzahl des
Verbrennungsmotors erhöht, bei dem ein Betrieb bezüglich des
Starts des Fahrzeugs erfasst wird. Demgemäß wird die
Leerlaufdrehzahl während des Starts auf eine angemessene
Drehzahl festgelegt, und somit kann ein Abwürgen des Motors und
ein Überschwingen der Drehzahl vermieden werden.
Die Vorrichtung gemäß dem Aspekt der Erfindung kann des Weiteren
eine Einrichtung zum Ändern von zumindest einer Zündzeitgebung
oder einer Kraftstoffzuführungsmenge haben, wobei die Abgabe
verringert wird, wenn sich die Einlassluftmenge zu jener Menge
geändert hat, die die Drehzahl auf die Leerlaufdrehzahl
festlegt, bevor die Abgabe erhöht wird.
Gemäß dem Aspekt der Erfindung wird die Zündzeitgebung oder die
Kraftstoffzuführungsmenge zusätzlich zu der Steuerung zum
Verringern der Einlassluftmenge geändert, wenn der Start des
Fahrzeugs abgebrochen wird oder wenn das auf den
Verbrennungsmotor aufgebrachte Moment verringert wird und die
Abgabe des Verbrennungsmotors daher verringert ist.
Infolgedessen wird die Abgabe des Verbrennungsmotors durch die
Zündzeitgebung oder durch die Kraftstoffzuführungsmenge
verringert, falls die Verringerung der Einlassluftmenge
verzögert ist, so dass ein Überschwingen der Drehzahl des
Verbrennungsmotors oder andere Störungen vermieden werden
können.
Fig. 1 zeigt eine Flusskarte eines Beispiels einer durch eine
Steuervorrichtung der Erfindung ausgeführten Steuerung.
Fig. 2 zeigt eine Zeitkarte von Änderungen eines
Beschleunigungsvorrichtungsöffnungsgrads, einer Kupplung, von
Einlassluftmengenbefehlswerten, einer tatsächlichen
Einlassluftmenge und einer Motordrehzahl in dem Fall, wenn die
Steuerung gemäß der Fig. 1 ausgeführt wird.
Fig. 3 zeigt ausschnittartig eine Flusskarte eines Beispiels
eines Schritts zum Bestimmen, ob auf der Grundlage des
Beschleunigungsvorrichtungsöffnungsgrads oder der tatsächlichen
Einlassluftmenge eine so genannte sekundäre Korrektur der
Einlassluftmenge erforderlich ist oder nicht.
Fig. 4 zeigt ausschnittartig eine Flusskarte eines anderen
Beispiels der so genannten sekundären Korrektur einer
Einlassluftmenge.
Fig. 5 zeigt ausschnittartig eine Flusskarte eines Beispiels
einer Steuerung zum Korrigieren der Einlassluftmenge auf der
Grundlage eines Atmosphärendrucks und einer
Einlasslufttemperatur.
Fig. 6 zeigt ausschnittartig eine Flusskarte eines Beispiels
einer Steuerung zum Korrigieren der Einlassluftmenge auf der
Grundlage einer zeitlichen Änderung in einem Einlassrohr.
Fig. 7 zeigt eine Flusskarte eines anderen Beispiels einer
Steuerung gemäß der Erfindung zum Vermehren und Korrigieren der
Einlassluftmenge während des Kupplungsstarts.
Fig. 8 zeigt eine Zeitkarte von Änderungen einer Kupplung, von
Einlassluftmengenbefehlswerten, einer tatsächlichen
Einlassluftmenge, einer Motordrehzahl und einer
Fahrzeuggeschwindigkeit in dem Fall, wenn die Steuerung gemäß
der Fig. 7 ausgeführt wird.
Fig. 9 zeigt ausschnittartig eine Flusskarte eines Beispiels
einer zusätzlichen Korrektur in dem Fall, wenn die so genannte
sekundäre Korrektur der Einlassluft ungenügend ist.
Fig. 10 zeigt eine Zeitkarte von Änderungen einer Kupplung, von
Einlassluftmengenbefehlswerten, einer tatsächlichen
Einlassluftmenge, einer Motordrehzahl und einer
Fahrzeuggeschwindigkeit in dem Fall, wenn die Steuerung gemäß
der Fig. 9 ausgeführt wird.
Fig. 11 zeigt ausschnittartig eine Flusskarte eines Beispiels
einer Verzögerungssteuerung einer Zündzeitgebung, die
vorübergehend ausgeführt wird, wenn sich die Einlassluftmenge
verringert.
Fig. 12 zeigt eine Flusskarte eines Beispiels einer Berechnung
der Zündzeitgebung.
Fig. 13 zeigt eine Zeitkarte von Änderungen einer Kupplung, von
Einlassluftmengenbefehlswerten, einer tatsächlichen
Einlassluftmenge, eines Verzögerungsbetrags, einer
Zündzeitgebung, einer Motordrehzahl und einer
Fahrzeuggeschwindigkeit in dem Fall, wenn die Steuerung gemäß
der Fig. 11 ausgeführt wird.
Fig. 14 zeigt ausschnittartig eine Flusskarte eines Beispiels
einer Steuerung zum Festlegen einer Verzögerungsgröße gemäß
einem überschüssigen Anteil der Einlassluft; und
Fig. 15 zeigt in vereinfachter Weise eine schematische
Darstellung eines Verbrennungsmotors der Erfindung und seines
Steuersystems.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung
näher beschrieben. Ein Verbrennungsmotor gemäß der Erfindung ist
eine Leistungsmaschine zum Abgeben von Leistung durch Verbrennen
von zugeführtem Kraftstoff wie zum Beispiel ein Benzinmotor oder
ein Dieselmotor. Um den Verbrennungsmotor zu starten, ist es
notwendig, den Motor unter Aufbringung von externer Leistung
aktiv zu drehen. Daher wird der Motor in einem Leerlaufzustand
aufrechterhalten, während das Fahrzeug mit dem Verbrennungsmotor
hält. In der Fig. 15 ist ein Beispiel gezeigt, und ein
Benzinmotor (nachfolgend zur Vereinfachung als ein Motor
bezeichnet) 1 wird bei diesem Beispiel verwendet. Sein
Einlassrohr 2 ist mit einem hohlen Abschnitt mit einer großen
Kapazität wie zum Beispiel ein Zwischenbehälter (nicht gezeigt)
versehen. In dem Einlassrohr 2 ist ein elektronisches
Drosselventil 4 vorgesehen, das durch einen Aktuator 3 geöffnet
oder geschlossen wird, der durch einen Motor oder dergleichen
elektrisch gesteuert wird.
Der Motor 1 ist mit einer Kraftstoffzuführungseinheit versehen,
die eine Kraftstoffzuführungsmenge (oder eine
Kraftstoffeinspritzmenge) elektrisch steuern kann, und er ist
mit einer Zündeinheit versehen, die eine Zündzeitgebung von
einem in einen Zylinder eingezogenen Luftgemisch hinsichtlich
dem oberen Totpunkt eines Kolbens vorrücken oder verzögern kann,
wenngleich diese nicht im Einzelnen in der Figur dargestellt
sind. Des Weiteren sind Hilfseinrichtungen wie zum Beispiel eine
Hydraulikpumpe (eine Servolenkpumpe) 5 einer Servolenkeinheit,
ein Klimaanlagenverdichter 6 und ein Wechselrichter 7 mit dem
Motor 1 verbunden, und diese Hilfseinrichtungen werden durch die
Leistung des Motors 1 angetrieben.
Außerdem ist ein Getriebe 8 mit einer Abgabeseite des Motors 1
verbunden. Bei dem in der Fig. 1 gezeigten Beispiel ist dieses
Getriebe 8 ein Schaltgetriebe, und es ist so aufgebaut, dass es
ein Übersetzungsverhältnis (eine Schaltstufe) unter Verwendung
einer Schalteinheit 9 wie zum Beispiel ein Schalthebel festlegt.
Dieses Getriebe 8 ist des Weiteren mit dem Motor 1 über eine
Kupplung 11 verbunden, die durch ein Kupplungspedal 10
intermittierend betätigt wird (Ein-Aus-Betätigung).
Eine elektrische Steuereinheit (ECU) 12 ist zum Steuern des
vorstehend beschriebenen Motors 1 vorgesehen. Die ECU 12 besteht
hauptsächlich aus einem Mikrocomputer. Die ECU 12 führt eine
arithmetische Berechnung auf der Grundlage eines eingegebenen
Signals und von im Voraus gespeicherten Daten und Programmen
durch, und sie steuert den Motor 1 auf der Grundlage des
Ergebnisses. Die Eingabesignale beinhalten ein Signal von einem
Leerlaufschalter (IDL), der im Leerlaufzustand eingeschaltet
ist, einen Beschleunigungsöffnungsgrad TA als ein
Niederdrückungsbetrag eines Beschleunigungspedals 13, ein
neutrales Signal, das anzeigt, ob das Getriebe 8 in einem
neutralen Zustand ist oder nicht, ein Ein-Aus-Signal, das einen
gekoppelten oder entkoppelten Zustand der Kupplung 11 anzeigt,
ein Signal, das eine Motordrehzahl NE anzeigt, ein Signal, das
eine Motorwassertemperatur THW anzeigt, ein Signal, das eine
Einlassluftmenge GA anzeigt, ein Signal, das einen
Atmosphärendruck anzeigt, ein Signal, das eine
Einlasslufttemperatur anzeigt, und ein Signal, das eine
Fahrzeuggeschwindigkeit SPD anzeigt. Auf der Grundlage
derartiger eingegebenen Daten werden der Öffnungsgrad des
elektronischen Drosselventils 5, eine Kraftstoffzuführungsmenge
(Kraftstoffeinspritzmenge) und eine Zündzeitgebung gesteuert.
Die hauptsächlich aus der elektronischen Steuereinheit 12
bestehende Steuervorrichtung gemäß der Erfindung ist so
aufgebaut, dass sie eine Leerlaufdrehzahl auf eine relativ
niedrige Drehzahl festlegt und die Leerlaufdrehzahl dann erhöht,
wenn ein Betrieb bezüglich eines Starts erfasst wird. Die Fig. 1
zeigt eine Flusskarte eines Beispiels der Steuerung, und die
Steuerung wird jeweils in einer vorbestimmten kurzen Zeitperiode
ausgeführt. Bei diesem Beispiel der Steuerung wird eine
Einlassluftmenge als eine Regelgröße zum Erhöhen einer
Leerlaufdrehzahl erhöht, wenn ein Leerlauf-Aus-Zustand als ein
Betrieb bezüglich eines Starts erfasst wird.
Wenn ein Fahrzeug angehalten ist, dann wird insbesondere
bestimmt, ob eine Marke XIDL ausgeschaltet ist, die einen
Leerlaufzustand anzeigt (Schritt S1). Diese Marke XIDL wird auf
einen Ein-Zustand gesetzt, wenn die Steuerung zum
Aufrechterhalten der Drehzahl des Motors 1 auf die
Leerlaufdrehzahl ausgeführt wird, wobei das Beschleunigungspedal
13 vollständig gelöst ist, und sie wird auf einen Aus-Zustand
gesetzt, wenn das Beschleunigungspedal 13 niedergedrückt wird.
Falls bei dem Schritt S1 eine positive Bestimmung erhalten wird,
und zwar wenn der Leerlauf-Aus-Zustand erfasst wird, dann wird
bestimmt, ob der Zählwert des Zählers CTIM gleich wie oder
kleiner als eine vorbestimmte Referenzzeit KCTIM ist oder nicht
(Schritt S2). Wenn der Zählwert des Zählers CTIM die
Referenzzeit KCTIM nicht erreicht, dann wird der Zähler CTIM
inkrementiert (INC) (Schritt S3). Anders gesagt wird die
nachfolgend verstrichene Zeit durch den Zähler CTIM gemessen,
wenn der Leerlauf-Aus-Zustand erfasst wird, und die Messung wird
fortgesetzt, bis die Referenzzeit KCTIM erreicht wird.
Nachdem der Zähler CTIM bei dem Schritt S3 inkrementiert wurde,
wird eine Einlassluftmenge QOFIDL, die mit dem Leerlauf-Aus-
Zustand verknüpft ist, auf jene Menge festgelegt, die durch
Addieren einer primären Korrekturmenge KQOF1 und einer
sekundären Korrekturmenge KQOF2 zu einer Hauptluftmenge QIDL
erhalten wird, um die Leerlaufdrehzahl aufrechtzuerhalten
(Schritt S4). Unter Verwendung dieser Luftmenge wird eine
Optimalwertsteuerung der Motordrehzahl ausgeführt. Die
Hauptluftmenge QIDL ist eine Luftmenge, die durch eine normale
Regelung festgelegt wird, um die als die Leerlaufdrehzahl
vorbestimmte Drehzahl aufrechtzuerhalten, die hinsichtlich eines
Aufwärmvorgangs oder einer Hilfseinrichtungslast nicht
korrigiert ist. Ein Beispiel ist jene Luftmenge während eines
Leerlaufs unmittelbar vor der Erfassung eines Aus-Zustands der
Marke XIDL bei dem Schritt S1.
Die primäre Korrekturmenge KQOF1 ist ein Luftinkrement, das zum
Erhalten einer Leerlaufdrehzahl erforderlich ist, die größer ist
als eine vorbestimmte Leerlaufdrehzahl, oder ein Luftinkrement
zum Erhalten einer vorbestimmten Abgabe, die größer ist als die
Abgabe zum Aufrechterhalten der Leerlaufdrehzahl. Als die
primäre Korrekturmenge KQOF1 kann ein vorbestimmter Wert
verwendet werden. Die sekundäre Korrekturmenge KQOF2 ist ein
vorübergehendes Luftinkrement zum Korrigieren der
Ansprechverzögerung aufgrund einer großen Kapazität eines
Einlassrohrs einschließlich eines Zwischenbehälters oder der
Ansprechverzögerung aufgrund einer Verdichtung von Luft oder
eines Strömungswiderstands, wenn die primäre Korrekturmenge
KQOF1 erhöht wird. Als die sekundäre Korrekturmenge KQOF2 kann
ein vorbestimmter Wert innerhalb eines Bereiches verwendet
werden, der kein Überschwingen der Motordrehzahl bewirkt.
Andererseits wird die Einlassluftmenge QOFIDL auf jene Menge
festgelegt, die durch Addieren der primären Korrekturmenge KQOF1
zu der Hauptluftmenge QIDL zum Aufrechterhalten der
Leerlaufdrehzahl erhalten wird (Schritt S5), wenn der Zählwert
des Zählers CTIM die Referenzzeit KCTIM erreicht, und demnach
wird eine positive Bestimmung bei dem Schritt S2 erhalten.
Im Gegensatz dazu wird die Vermehrungssteuerung der
Einlassluftmenge (d. h. die Erhöhungskorrektur der Last oder
Abgabe) so ausgeführt, dass die Leerlaufdrehzahl um die Drehzahl
entsprechend der primären Korrekturmenge KQOF1 erhöht werden
kann, wenn ein Leerlauf-Aus-Zustand als ein Betrieb bezüglich
eines Starts erfasst wird. Zusätzlich wird in einem
Übergangszustand die sekundäre Korrektur ausgeführt, um die
Einlassluftmenge während der Referenzzeit KCTIM zum Korrigieren
der Ansprechverzögerung weiter zu erhöhen. Daher ist die
sekundäre Korrekturmenge KQOF2 größer als die primäre
Korrekturmenge KQOF1.
Andererseits wird eine normale Regelung der Motordrehzahl
ausgeführt, wenn die Marke XIDL in dem Ein-Zustand ist und
demnach bei dem Schritt S1 eine negative Bestimmung erhalten
wird, und zwar wenn der Leerlaufzustand erfasst wird. Zunächst
wird bestimmt, ob die Motordrehzahl NE annähernd mit der
vorbestimmten Leerlaufdrehzahl übereinstimmt oder nicht.
Insbesondere wird bestimmt, ob die Motordrehzahl NE gleich wie
oder größer ist als die obere Grenze KNE1 oder nicht, die durch
Addieren eines vorbestimmten Werts zu der vorbestimmten
Leerlaufdrehzahl oder der Drehzahl erhalten wird, die
hinsichtlich eines Aufwärmvorgangs oder einer
Hilfseinrichtungslast korrigiert ist (Schritt S6). Wenn eine
negative Bestimmung erhalten wird, dann wird bestimmt, ob die
Motordrehzahl NE gleich wie oder kleiner ist als die untere
Grenze KNE2 oder nicht, die durch Subtrahieren eines
vorbestimmten Werts von der vorbestimmten Leerlaufdrehzahl oder
jener Drehzahl erhalten wird, die hinsichtlich eines
Aufwärmvorgangs oder einer Hilfseinrichtungslast korrigiert ist
(Schritt S7).
Wenn die Motordrehzahl NE gleich wie oder größer als die obere
Grenze KNE1 ist und demnach eine positive Bestimmung bei dem
Schritt S6 erhalten wird, dann wird die Einlassluftmenge um eine
vorbestimmte Menge KQ1 verringert, und eine neue
Einlassluftmenge QIDL wird festgelegt (Schritt S8). Im Gegensatz
dazu wird die Einlassluftmenge um eine vorbestimmte Menge KQ2
erhöht, wenn die Motordrehzahl NE kleiner ist als die untere
Grenze KNE2 und demnach eine negative Bestimmung bei dem Schritt
7 erhalten wird, und eine neue Einlassluftmenge QIDL wird
festgelegt (Schritt S9). Anders gesagt wird die Einlassluftmenge
QIDL um die vorbestimmte Menge KQ1, KQ2 erhöht oder verringert,
wenn die Motordrehzahl KE von der Solldrehzahl abweicht.
Nachdem die Einlassluftmenge QIDL auf diese Weise festgelegt
wurde, oder wenn eine positive Bestimmung bei dem Schritt S7
erhalten wird und demnach die vorherige Einlassluftmenge
aufrechterhalten wird, schreitet der Prozess zu einem Schritt
S10 weiter, und die mit dem Leerlauf-Aus-Zustand verknüpfte
Einlassluftmenge QOFIDL wird auf Null zurückgesetzt. Zusätzlich
wird der Zähler CTIM auf Null zurückgesetzt (Schritt S11).
Falls die vorstehend beschriebene Steuerung zum Erhöhen der
Leerlaufdrehzahl dann ausgeführt wird, wenn das
Beschleunigungspedal 13 niedergedrückt wird (d. h. die
Beschleunigungsvorrichtung ist eingeschaltet) und die Kupplung
11 allmählich eingekuppelt wird (von AUS zu EIN), dann werden
die Befehlswerte der Einlassluftmenge QIDL, QOFIDL, einer
tatsächlichen Einlassluftmenge GA und einer Motordrehzahl NE so
geändert, wie dies in der Fig. 2 gezeigt ist. Anders gesagt wird
die Einlassluftmenge QOFIDL als der Befehlswert abgegeben, die
durch Addieren der primären Korrekturmenge KQOF1 und der
sekundären Korrekturmenge KQOF2 zu der Hauptluftmenge QIDL
erhalten wird, wenn die vorstehend erwähnten Vorgänge des
Beschleunigungspedals 13 und der Kupplung 11 ausgeführt werden
und demnach eine positive Bestimmung bei dem Schritt S1 zu einem
Zeitpunkt t1 erhalten wird. Infolgedessen wird die tatsächliche
Einlassluftmenge GA ohne irgendeine Ansprechverzögerung bzw. mit
einer geringfügigen Ansprechverzögerung schnell vermehrt. In
dieser Periode erhöht sich allmählich die Kapazität des durch
die Kupplung 11 übertragenen Moments, und das auf den Motor 1
aufgebrachte Moment erhöht sich. Da jedoch die Last des Motors 1
ohne irgendeine besondere Verzögerung erhöht wird, kann eine
Verringerung der Motordrehzahl NE oder ein daraus resultierendes
Abwürgen des Motors nicht auftreten.
Nach Verstreichen der Referenzzeit KCTIM zu einem Zeitpunkt t2
wird der Befehlswert der Einlassluftmenge QOFIDL auf jene Menge
verringert, die durch Addieren der primären Korrekturmenge KQOF1
zu der Hauptluftmenge QIDL erhalten wird. An diesem Punkt kann
die Motordrehzahl NE ohne Vermehren der Einlassluftmenge durch
die Menge entsprechend der sekundären Korrekturmenge KQOF2
aufrechterhalten werden, da die Verzögerung bei der Erhöhung der
Einlassluftmenge korrigiert ist und die tatsächliche
Einlassluftmenge GA ausreichend erhöht wird. Infolgedessen wird
die Motordrehzahl NE auf die vorbestimmte Leerlaufdrehzahl
festgelegt, wobei die Abgabe durch die Menge entsprechend der
primären Korrekturmenge KQOF1 erhöht ist.
Der Start wird im Wesentlichen dadurch ausgeführt, dass die
Motordrehzahl von der Leerlaufdrehzahl aus erhöht wird, bei der
die Abgabe erhöht wird. Der Start wird behutsam ausgeführt, ohne
dass ein Abwürgen des Motors oder ein zu geringes Moment
hervorgerufen wird. Gemäß der Steuervorrichtung, die die in der
Fig. 1 gezeigte Steuerung ausführt, kann die Leerlaufdrehzahl
daher auf eine niedrige Drehzahl festgelegt sein, bis der
Betrieb bezüglich eines Starts erfasst wird. Demnach kann die
Kraftstoffnutzung verbessert werden. Wenn das Fahrzeug startet,
dann wird die Leerlaufdrehzahl zusätzlich im Voraus erhöht.
Daher kann eine Verringerung der Motordrehzahl oder ein daraus
resultierendes Abwürgen des Motors vermieden werden.
Zu Vergleichszwecken ist ein Beispiel einer herkömmlichen
Steuerung zum Ausführen lediglich einer Lastkorrektur zum
Erhöhen einer Leerlaufdrehzahl durch eine gestrichelte Linie in
der Fig. 2 angegeben. Bei der herkömmlichen Steuerung ist eine
wesentliche Erhöhung der Last ungenügend, da die Verzögerung der
Vermehrungssteuerung der Einlassluftmenge nicht korrigiert
werden kann. Infolgedessen verringert sich die Last, bevor die
Motordrehzahl NE ausreichend erhöht wird, was zu einem Abwürgen
des Motors führt.
Auch wenn die so genannte sekundäre Korrektur ausgeführt wird,
um die Einlassluftmenge durch bestmögliches Unterdrücken der
Ansprechverzögerung zu erhöhen, ist eine vorübergehende
Vermehrung der Einlassluftmenge aufgrund des Aufbaus des
Einlassrohrs oder dergleichen begrenzt, und die tatsächliche
Einlassluftmenge kann jenseits der Grenze nicht vermehrt werden.
Eine derartige Situation tritt zum Beispiel dann auf, wenn der
Beschleunigungsvorrichtungsöffnungsgrad TA auf die maximale
Grenze (WOT) erhöht ist oder wenn die tatsächliche
Einlassluftmenge GA gleich wie oder größer als ein vorbestimmter
Wert ist.
In einem derartigen Fall wird die tatsächliche Einlassluftmenge
nicht vermehrt, auch wenn der Befehlswert durch die
Korrektursteuerung zum Vermehren der Einlassluftmenge erhöht
ist. Daher ist die Steuerung eine unwirtschaftliche Steuerung.
Wie dies in der Fig. 3 gezeigt ist, kann demgemäß ein Schritt
S21 zwischen dem Schritt S3 und dem Schritt S4 in der Fig. 1
eingefügt werden, um zu bestimmen, ob der
Beschleunigungsvorrichtungsgrad TA gleich oder wie oder kleiner
als ein vorbestimmter Wert KTA ist oder nicht, oder um zu
bestimmen, ob die tatsächliche Einlassluftmenge GA gleich wie
oder kleiner als ein vorbestimmter Wert KGA ist oder nicht. Wenn
bei dem Schritt S21 eine positive Bestimmung erhalten wird, dann
schreitet der Prozess zu dem Schritt S4 weiter. Wenn eine
negative Bestimmung erhalten wird, dann schreitet der Prozess zu
dem Schritt S5 weiter, und der Befehlswert der Einlassluftmenge
QFIDL wird dadurch festgelegt, dass nur die primäre
Korrekturmenge KQOF1 zu der Hauptluftmenge QIDL addiert wird.
Somit wird durch Ausführen der Steuerung, die des Weiteren den
Schritt S21 enthält, die Luftmenge gewährleistet, die gleich ist
wie die Menge auf der Grundlage der sekundären Korrektur, da der
Beschleunigungsvorrichtungsöffnungsgrad TA groß ist oder die
tatsächliche Einlassluftmenge groß ist. Daher kann eine
Verringerung der Motordrehzahl oder ein Abwürgen des Motors
während des Starts vermieden werden.
Eine vorübergehende Erhöhungssteuerung einer Motorlast oder
einer Motorabgabe, die während der vorstehend erwähnten
Referenzzeit KCTIM ausgeführt wird, kann auf der Grundlage einer
vorbestimmten Menge ausgeführt werden. Daher kann eine
vorübergehende Erhöhungssteuerung der Lufteinlassmenge unter
Verwendung der Luftmenge (Last) ausgeführt werden, die durch
Korrigieren einer Referenzluftmenge QTHW erhalten wird, welche
gemäß einer Motorwassertemperatur unter verschiedenen
Bedingungen festgelegt wird, ohne dass die primäre
Korrekturmenge KQOF1 und die sekundäre Korrekturmenge KQOF2
verwendet werden. Ein Beispiel der Steuerung ist ausschnittartig
in der Flusskarte in der Fig. 4 gezeigt.
Eine in der Fig. 4 gezeigte Routine ist jene Routine, die
anstelle des Schritts 54 in der Fig. 1 ausgeführt wird. Daher
sind jene Schritt, die dieser Routine in der Fig. 4 vorangehen
oder nachfolgen, gleich wie jene in der Fig. 1, und demnach wird
die Beschreibung von diesen Schritten weggelassen. In der Fig. 4
wird nach dem Inkrementieren des Zählers CTIM die
Referenzluftmenge QTHW gemäß einer Motorwassertemperatur THW
festgelegt (Schritt S31). Diese Referenzluftmenge QTHW ist eine
Luftmenge, durch die die Ansprechverzögerung so stark wie
möglich unterdrückt werden kann, wenn sich die Motordrehzahl von
der Leerlaufdrehzahl erhöht, welche niedriger ist als jene
Leerlaufdrehzahl, bei der ein Abwürgen des Motors aufgrund des
auf den Motor 1 während des Starts wirkenden Moments nicht
hervorgerufen wird. Wie dies in der Fig. 4 schematisch gezeigt
ist, ist die Luftmenge in jenem Fall, wenn die
Motorwassertemperatur niedrig ist, auf einen Wert
voreingestellt, der größer ist als die Luftmenge in jenem Fall,
wenn die Motorwassertemperatur hoch ist. Daher kann die
Referenzluftmenge QTHW auf der Grundlage der erfassten
Motorwassertemperatur THW entsprechend einer Abbildung bestimmt
werden.
Je niedriger die Motordrehzahl NE ist, desto wahrscheinlicher
wird es, dass ein Abwürgen des Motors auftritt. Daher wird ein
Korrekturkoeffizient KQNE auf der Grundlage der Motordrehzahl NE
bestimmt (Schritt S32). Ein Beispiel der Abbildung, die den
Korrekturkoeffizienten KQNE bestimmt, ist in der Fig. 4
schematisch gezeigt. Der Korrekturkoeffizient KQNE wird auf "1"
festgelegt, wenn die Motordrehzahl NE gleich wie oder größer als
die Leerlaufdrehzahl ist, und er wird auf einen größeren Wert
als "1" festgelegt, wenn die Motordrehzahl NE niedriger ist als
die Leerlaufdrehzahl. Anders gesagt wird der
Korrekturkoeffizient KQNE so festgelegt, dass die
Vermehrungskorrektur der Einlassluftmenge ausgeführt wird, wenn
die Motordrehzahl NE niedriger ist als die Leerlaufdrehzahl.
Falls die tatsächliche Einlassluftmenge GA klein ist, dann tritt
des Weiteren wahrscheinlich ein Abwürgen des Motors aufgrund des
an den Motor 1 wirkenden Moments auf, wenn der Startbetrieb
ausgeführt wird. Daher wird ein Korrekturkoeffizient KQGA auf
der Grundlage der tatsächlichen Einlassluftmenge GA bestimmt
(Schritt S33). Ein Beispiel der Abbildung, die den
Korrekturkoeffizienten KQGA bestimmt, ist in der Fig. 4
schematisch gezeigt. Der Korrekturkoeffizient KQGA wird dann auf
"1" festgelegt, wenn die Einlassluftmenge GA gleich wie oder
größer als die Luftmenge zum Aufrechterhalten der
Leerlaufdrehzahl ist, und er wird auf einen größeren Wert als
"1" festgelegt, wenn die Einlassluftmenge GA kleiner ist als die
Luftmenge zum Aufrechterhalten der Leerlaufdrehzahl. Anders
gesagt wird der Korrekturkoeffizient KQGA so festgelegt, dass
die Vermehrungskorrektur der Einlassluftmenge dann ausgeführt
wird, wenn die tatsächliche Einlassluftmenge GA klein ist.
Anstelle dieses Korrekturkoeffizienten KQGA kann ein
Korrekturkoeffizient KQKLSM verwendet werden, der gemäß einem
Lastfaktor (eine Einlassluftmenge pro Umdrehung: Q/N) KLSM
festgelegt wird. Die Abbildung, die diesen
Korrekturkoeffizienten KQKLSM bestimmt, ist gleich wie jene
Abbildung, die die tatsächliche Einlassluftmenge GA bestimmt.
Wenn sich der Beschleunigungsvorrichtungsöffnungsgrad TA langsam
ändert, dann erhöht sich eine Last (Abgabe) des Motors 1
langsam. Andererseits wirkt das Moment zum Starten auf den Motor
1. Daher ist es wahrscheinlich, dass ein Abwürgen des Motors
auftritt. Um ein derartiges Abwürgen des Motors zu vermeiden,
wird ein Korrekturkoeffizient KQTA auf der Grundlage der
Änderungsrate ΔTA des Beschleunigungsvorrichtungsöffnungsgrads
TA bestimmt (Schritt S34). Ein Beispiel der Abbildung, die den
Korrektureffizienten KQTA bestimmt, ist in der Fig. 4
schematisch gezeigt. Der Korrekturkoeffizient KQTA wird dann auf
"1" festgelegt, wenn die Änderungsrate ATA des
Beschleunigungsvorrichtungsöffnungsgrads gleich wie oder größer
als ein vorbestimmter Referenzwert ist, und er wird auf einen
größeren Wert als "1" festgelegt, wenn die Änderungsrate ΔTA des
Beschleunigungsvorrichtungsöffnungsgrads kleiner ist als der
vorbestimmte Referenzwert. Anders gesagt wird der
Korrekturkoeffizient KQTA so festgelegt, dass die
Vermehrungskorrektur der Einlassluftmenge dann ausgeführt wird,
wenn das Beschleunigungspedal 13 langsam niedergedrückt wird.
Wenn eine Hilfseinrichtung betrieben wird, dann ist ein Moment
erforderlich, zu dem das durch ihre Trägheit bewirkte Moment
addiert wird, um die Leerlaufdrehzahl zu erhöhen. Ein
Korrekturkoeffizient KQT wird für diesen Zweck bestimmt (Schritt
S35). Ein Beispiel der Abbildung, die den Korrekturkoeffizienten
KQT bestimmt, ist in der Fig. 4 schematisch gezeigt. Das Moment
zum Erhöhen der Drehzahl der Hilfseinrichtung verringert sich
allmählich, wenn sich die Drehzahl der Hilfseinrichtung erhöht.
Daher wird der Korrekturkoeffizient KQT so festgelegt, dass er
sich von einem größeren Wert als "1" mit der Zeit allmählich
verringert und nach dem Verstreichen einer vorbestimmen
Zeitperiode auf "1" verbleibt. Die Steuervorrichtung kann so
aufgebaut sein, dass der Korrekturkoeffizient KQT dann bestimmt
wird, wenn der durch einen Wechselrichter erzeugte elektrische
Strom größer ist als ein vorbestimmter Wert oder wenn ein
Verdichter für eine Klimaanlage betrieben wird.
Durch die bestimmten Korrekturkoeffizienten KQNE, KQGA (KQKSLM),
KQTA, KQT wird die bei dem Schritt S31 bestimmte
Referenzluftmenge QTHW multipliziert, und somit wird die
Einlassluftmenge QOFIDL bestimmt (Schritt S36). In diesem Fall
wird ein vorbestimmter obere Absicherungsgrenzwert KQmax
festgelegt, um ein Überschwingen der Motordrehzahl aufgrund
einer überschüssigen Einlassluftmenge QOFIDL zu verhindern, die
mit dem Leerlauf-Aus-Zustand verknüpft ist.
Wenn die mit dem Leerlauf-Aus-Zustand verknüpfte
Einlassluftmenge QOFIDL gemäß der in der Fig. 4 gezeigten
Routine festgelegt wird, dann vermehrt sich die tatsächliche
Einlassluftmenge GA schnell ohne irgendeine Ansprechverzögerung
oder mit einer geringfügigen Ansprechverzögerung wie in dem
Fall, wenn die Einlassluftmenge QOFIDL auf der Grundlage der
Steuerung bei dem Schritt S4 in der Fig. 1 festgelegt wird.
Falls sich das auf den Motor 1 aufgebrachte Moment in dieser
Periode aufgrund einer allmählichen Erhöhung der Kapazität des
durch die Kupplung 11 übertragenen Moments erhöht, dann wird die
Last des Motors 1 ohne irgendeine besondere Verzögerung erhöht.
Daher kann eine Verringerung der Motordrehzahl NE oder ein
daraus resultierendes Abwürgen des Motors verhindert werden.
Da Sauerstoff in der Luft direkt für die Verbrennung bestimmend
ist, ist es notwendig, die absolute Sauerstoffmenge auf ein
vorbestimmtes Niveau oder darüber hinaus aufrechtzuerhalten, um
die Leerlaufdrehzahl aufrechtzuerhalten oder zu erhöhen, wobei
die Motorabgabe erhöht wird. Im Gegensatz dazu ist die
vorstehend beschriebene Erhöhungskorrektur dazu beabsichtigt,
die Luftmenge zu vermehren. Es ist daher notwendig, eine
Korrektur auf der Grundlage eines Atmosphärendrucks oder
-temperatur auszuführen, um die absolute Sauerstoffmenge auf das
vorbestimmte Niveau oder darüber hinaus aufrechtzuerhalten. Die
Fig. 5 zeigt ein Beispiel einer derartigen Korrektursteuerung.
Die Routine soll die bei dem Schritt S4 bestimmte
Einlassluftmenge QOFIDL und die bei dem Schritt S5 bestimmte
Einlassluftmenge QOFIDL korrigieren, die in der Fig. 1 gezeigt
sind.
Gemäß der Fig. 5 wird zunächst ein
Atmosphärendruckkorrekturkoeffizient KQPA bestimmt (Schritt
S41). Je niedriger der Atmosphärendruck ist, desto kleiner ist
die tatsächliche Sauerstoffmenge. Daher wird ein Druck KPA
entsprechend 1,013 hPa (Hektopascal) als "1" festgelegt, und der
Atmosphärendruckkorrekturkoeffizient KQPA wird so festgelegt,
dass er sich von "1" allmählich erhöht, wenn sich der Druck KPA
von "1" verringert. Ein Beispiel der Abbildung ist in der Fig. 5
schematisch gezeigt. Somit wird der
Atmosphärendruckkorrekturkoeffizient KQPA gemäß der Abbildung
bestimmt, indem der Atmosphärendruck erfasst wird.
Wenn des Weiteren die Einlasslufttemperatur THA hoch ist, dann
dehnt sich die Luft aus, und die tatsächliche Sauerstoffmenge
verringert sich. Daher wird ein
Einlasslufttemperaturkorrekturkoeffizient KQTHA bestimmt
(Schritt S42). Dieser Einlasslufttemperaturkorrekturkoeffizient
KQTHA wird als ein Wert festgelegt, der sich proportional zu der
Einlasslufttemperatur THA erhöht, so dass er kleiner als "1"
sein kann, wenn die Einlasslufttemperatur THA gleich wie oder
kleiner als eine vorbestimmte Referenztemperatur ist, und er
kann größer als "1" sein, wenn die Einlasslufttemperatur THA
höher ist als die Referenztemperatur. Ein Beispiel der Abbildung
ist in der Fig. 5 schematisch gezeigt. Somit kann der
Einlasslufttemperaturkorrekturkoeffizient KQTHA gemäß der
Abbildung bestimmt werden, indem die Einlasslufttemperatur
erfasst wird.
Durch die bestimmten Korrekturkoeffizienten KQPA und KQTHA wird
die bei dem Schritt S4 oder dem Schritt S5 bestimmte
Einlassluftmenge QOFIDL multipliziert, und somit wird die
Einlassluftmenge QOFIDL auf der Grundlage des Drucks oder der
Temperatur bestimmt (Schritt S43). In Abhängigkeit der Werte von
diesen Korrekturkoeffizienten wird der berechnete Wert der
Einlassluftmenge QOFIDL sehr groß. Daher wird die so genannte
obere Absicherungsgrenze durch Festlegen der oberen Grenze KQmax
vorgesehen. Durch die Korrektur der Einlassluftmenge QOFIDL auf
der Grundlage des Atmosphärendrucks und der
Einlasslufttemperatur in der vorstehend beschriebenen Art und
Weise wird die für eine Verbrennung von Kraftstoff erforderliche
Sauerstoffmenge tatsächlich gewährleistet. Infolgedessen wird
die erforderliche Abgabe während des Starts erzeugt, und eine
Verringerung der Motordrehzahl und ein daraus resultierendes
Abwürgen des Motors kann ohne Fehler verhindert werden.
Luft wird in den Motor 1 durch das Einlassrohr einschließlich
einer Luftreinigungsvorrichtung und eines Drosselventils
eingezogen. Wenn der Strömungswiderstand in diesem Einlassrohr
groß ist, dann ist es daher vorzuziehen, dass die
Vermehrungskorrektur der Einlassluftmenge QOFIDL hinsichtlich
des Strömungswiderstands während einer Übergangssteuerung zum
Erhöhen der Leerlaufdrehzahl auf der Grundlage der Erfassung
eines Startbetriebs ausgeführt wird. Die Fig. 6 zeigt ein
Beispiel der Korrektursteuerung. Diese Routine soll die bei dem
Schritt S4 bestimmte Einlassluftmenge QOFIDL und die bei dem
Schritt S5 bestimmte Einlassluftmenge QOFIDL korrigieren, welche
in der Fig. I gezeigt sind.
In der Fig. 6 wird ein Korrekturkoeffizient KQIDL der zeitlichen
Änderung bestimmt (Schritt S51). Der Korrekturkoeffizient KQIDL
der zeitlichen Änderung wird auf einen größeren Wert festgelegt,
wenn die Einlassluft weniger ruhig strömt. Wenn zum Beispiel die
Einlassluftänderungsmenge QIDL, die durch eine Regelung
unmittelbar vor dem Aufrechterhalten der Leerlaufdrehzahl
erhalten wird, ein vorbestimmter Referenzwert ist, dann wird der
Korrekturkoeffizient KQIDL der zeitlichen Änderung auf "1"
festgelegt. Wenn sich die Einlassluftänderungsmenge QIDL, die
durch die Regelung erhalten wird, von dem vorbestimmten
Referenzwert aus verringert, dann wird der Korrekturkoeffizient
KQIDL der zeitlichen Änderung auf einen kleineren Wert
festgelegt, und wenn sich die durch die Regelung erhaltene
Einlassluftänderungsmenge von dem vorbestimmten Referenzwert aus
erhöht, dann wird der Korrekturkoeffizient KQIDL der zeitlichen
Änderung auf einen größeren Wert festgelegt. Ein Beispiel der
Abbildung, die diesen Zusammenhang bestimmt, ist in der Fig. 6
schematisch gezeigt.
Durch den bestimmten Korrekturkoeffizienten KQIDL der zeitlichen
Änderung wird die bei dem Schritt S4 oder bei dem Schritt S5
bestimmte Einlassluftmenge QQFIDL multipliziert, und somit wird
die Einlassluftmenge QOFIDL gemäß der Erhöhung des
Strömungswiderstands während des zeitlichen Verlaufs in dem
ganzen Einlassrohr bestimmt (Schritt S52). In Abhängigkeit des
Werts des Korrekturkoeffizienten KQIDL der zeitlichen Änderung
wird der berechnete Wert der Einlassluftmenge QOFIDL sehr groß
oder sehr klein. Daher wird die so genannte obere oder untere
Absicherungsgrenze vorgesehen, indem der obere Grenzwert KQmax
oder der untere Grenzwert KQmin festgelegt wird. Durch
Korrigieren der Einlassluftmenge QOFIDL auf der Grundlage des
Strömungswiderstands in dem Einlassrohr in der vorstehend
beschriebenen Art und Weise wird die erforderliche Abgabe
während des Starts erzeugt. Infolgedessen kann eine Verringerung
der Motordrehzahl und ein daraus resultierendes Abwürgen des
Motors ohne Fehler verhindert werden. Die in der Fig. 5 gezeigte
Routine und die in der Fig. 6 gezeigten Routine können in die in
der Fig. 1 gezeigten Routine integriert werden, sodass sie
nacheinander ausgeführt werden.
Die Steuerungen bei den vorstehend beschriebenen Beispielen
werden in dem Fall ausgeführt, wenn der Beschleunigung-Ein-
Betrieb als ein Betrieb bezüglich eines Starts erfasst wird.
Jedoch kann eine ähnliche Steuerung auch während des so
genannten Kupplungsstarts in einem Leerlaufzustand ausgeführt
werden. Die Fig. 7 zeigt ein Beispiel der Steuerung. Dieses
Beispiel der Steuerung ist zum Teil eine Abwandlung der in der
Flusskarte in der Fig. 1 gezeigten Steuerung. Daher werden die
Steuerschritte in der Fig. 7, die gleich sind wie in der Fig. 1,
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und die Beschreibung
der Schritte wird weggelassen.
Der so genannte Kupplungsstart wird bei einem Fahrzeug mit einem
Schaltgetriebe ausgeführt. Daher wird zunächst bestimmt, ob das
Getriebe 8 in einem neutralen Zustand ist oder nicht (Schritt
S61). Wenn eine Vorwärts- oder Rückwärtsschaltstufe
(Übersetzungsverhältnis) festgelegt ist und demnach bei dem
Schritt S61 eine negative Bestimmung erhalten wird, dann ist
eine erste Bedingung zum Starten erfüllt. In diesem Fall wird
bestimmt, ob die Kupplung 11 allmählich aus dem gelösten Zustand
eingekuppelt wird oder nicht (Schritt S62).
Wenn bei dem Schritt S62 eine positive Bestimmung erhalten wird,
dann beginnt ein Moment zum Starten auf den Motor 1 einzuwirken,
und zwar wird ein Betrieb bezüglich eines Starts ausgeführt.
Demnach schreitet der Prozess zu einen Schritt S2 weiter, um zu
bestimmen, ob der Zählwert des Zählers CTIM gleich wie oder
kleiner als die Referenzzeit KCTIM1 ist oder nicht.
Die in der Fig. 7 gezeigte Routine hat den Schritt S21, der
unter Bezugnahme auf die Fig. 3 beschrieben ist. Nach dem
Inkrementieren des Zählers CTIM wird die mit dem Kupplungsstart
verknüpfte Einlassluftmenge QIDLUP als die Menge festgelegt, die
durch Addieren einer primären Korrekturmenge KQOF11 und einer
sekundären Korrekturmenge KQOF12 zu der Hauptluftmenge QIDL
erhalten wird, um die Leerlaufdrehzahl in dem Fall
aufrechtzuerhalten, wenn die tatsächliche Einlassluftmenge GA
gleich wie oder kleiner als ein vorbestimmter Wert KGA ist
(Schritt S63). Dies ist ein Steuerschritt, der den Schritt S4 in
der Fig. 1 ersetzt. Somit wird die Optimalwertsteuerung der
Motordrehzahl unter Verwendung der Luftmenge ausgeführt.
Die Hauptluftmenge QIDL ist jene Luftmenge, die durch eine
normale Regelung zum Aufrechterhalten der Drehzahl festgelegt
wird, die als jene Leerlaufdrehzahl vorbestimmt ist, die
hinsichtlich eines Aufwärmvorgangs oder einer
Hilfseinrichtungslast nicht korrigiert ist. Ein Beispiel ist die
Luftmenge, die während des Leerlaufzustands festgelegt wird,
unmittelbar bevor die Kupplung 11 eingekuppelt wird. Die primäre
Korrekturmenge KQOF11 ist ein Luftinkrement, das zum Festlegen
der Leerlaufdrehzahl auf einen höheren Wert als eine
vorbestimmte Leerlaufdrehzahl erforderlich ist, oder ein
Luftinkrement, das zum Erhalten einer höheren Abgabe als die
Abgabe zum Aufrechterhalten der Leerlaufdrehzahl erforderlich
ist. Ein vorbestimmter Wert kann als die primäre Korrekturmenge
KQOF11 verwendet werden. Des Weiteren ist die sekundäre
Korrekturmenge KQOF12 ein vorübergehendes Luftinkrement zum
Korrigieren der Ansprechverzögerung aufgrund eines großen
Volumens eines Einlassrohrs einschließlich eines
Zwischenbehälters oder der Ansprechverzögerung aufgrund einer
Verdichtung von Luft oder eines Strömungswiderstands, wenn die
primäre Korrekturmenge KQOF11 erhöht wird. Ein vorbestimmter
Wert kann als die sekundäre Korrekturmenge KQOF12 innerhalb
eines Bereiches verwendet werden, in dem ein Überschwingen der
Motordrehzahl hervorgerufen wird.
Im Gegensatz dazu wird die Einlassluftmenge QIDLUP auf jene
Menge festgelegt, die durch Addieren der primären Korrekturmenge
KQOF11 zu der Hauptluftmenge QIDL zum Aufrechterhalten der
Leerlaufdrehzahl addiert wird, wenn der Zählwert des Zählers
CTIM die Referenzzeit KCTIM erreicht und demnach bei dem Schritt
S2 eine negative Bestimmung erhalten wird, und wenn die
tatsächliche Einlassluft GA größer ist als ein vorbestimmter
Wert KGA (Schritt S64). Die ist ein Steuerschritt, der den
Schritt S5 in der Fig. 1 ersetzt.
Wenn das Getriebe 8 andererseits in einem neutralen Zustand ist
und demnach bei dem Schritt S61 eine positive Bestimmung
erhalten wird, und wenn die Kupplung 11 in einem gelösten
Zustand ist und demnach bei dem Schritt S62 eine negative
Bestimmung erhalten wird, dann wird bestimmt, ob eine Marke XIDL
AUS ist oder nicht, die den Leerlaufzustand anzeigt, während das
Fahrzeug hält (Schritt S1). Anders gesagt wird bestimmt, ob der
Betrieb bezüglich eines Starts ausgeführt wird oder nicht, der
durch Niederdrücken des Beschleunigungspedals 13 hervorgerufen
wird.
Wenn der Leerlauf-AUS-Zustand erfasst wird und demnach bei dem
Schritt S1 eine positive Bestimmung erhalten wird, dann
schreitet der Prozess zu dem Schritt S2 weiter, um die Steuerung
zum Erhöhen der Leerlaufdrehzahl auszuführen. Im Gegensatz dazu
wird eine normale Regelung zum Aufrechterhalten der
Leerlaufdrehzahl ausgeführt, wenn der Leerlaufzustand andauert
und demnach bei dem Schritt S1 eine negative Bestimmung erhalten
wird. Bei dem in der Fig. 7 gezeigten Beispiel der Steuerung
wird der Schritt S1 durch einen Schritt S65 zum Zurücksetzen der
Einlassluftmenge QIDLUP auf Null ersetzt.
Anders gesagt wird bei dem Beispiel der in der Fig. 7 gezeigten
Steuerung bei einem Betrieb bezüglich eines Starts, wenn sich
der Zustand der Kupplung 11 von dem gelösten Zustand zu dem
Eingriffszustand mit einer bei dem Getriebe 8 festgelegten
vorbestimmten Übersetzungsstufe (Übersetzungsverhältnis)
geändert hat, die Vermehrungskorrektur der Einlassluftmenge
(d. h. die Erhöhungskorrektur der Last oder der Abgabe) so
ausgeführt, dass die Leerlaufdrehzahl um die Drehzahl
entsprechend der primären Korrekturmenge KQOF11 erhöht wird.
Zusätzlich wird in, dem Übergangszustand zum Korrigieren der
Ansprechverzögerung eine sekundäre Korrektur während der
Referenzzeit KCTIM1 ausgeführt, um die Einlassluftmenge weiter
zu vermehren. Daher hat die sekundäre Korrekturmenge KQOF12
einen größeren Wert als die primäre Korrekturmenge KQOF11.
Falls die in der Fig. 7 gezeigte Steuerung während des Starts
ausgeführt wird, dann werden die Befehlswerte der
Einlassluftmenge QIDL, QIDLUP, der tatsächlichen
Einlassluftmenge GA, der Motordrehzahl NE und der
Fahrzeuggeschwindigkeit SPD so geändert, wie dies in der Fig. 8
gezeigt ist. Anders gesagt wird die durch Addieren der primären
Korrekturmenge KQOF11 und der sekundären Korrekturmenge KQOF12
zu der Hauptluftmenge QIDL erhaltene Einlassluftmenge QIDLUP als
der Befehlswert abgegeben, wenn die Kupplung 11 allmählich
eingekuppelt wird und bei dem Schritt S62 zu dem Zeitpunkt t11
in dem Prozess eine positive Bestimmung erhalten wird.
Infolgedessen wird die tatsächliche Einlassluftmenge GA ohne
irgendeine Ansprechverzögerung oder mit einer geringfügigen
Ansprechverzögerung schnell vermehrt. In dieser Periode erhöht
sich die Kapazität des durch die Kupplung 11 übertragenen
Moments allmählich, und das auf den Motor aufgebrachte Moment
erhöht sich. Da jedoch die Last des Motors 1 ohne irgendeine
besondere Verzögerung erhöht wird, wird die Motordrehzahl NE auf
die vorbestimmte Leerlaufdrehzahl aufrechterhalten, nachdem sie
vorübergehend geringfügig verringert wurde. Daher kann ein
Abwürgen des Motors nicht auftreten.
Nach dem Verstreichen der Referenzzeit KCTIM1 zu dem Zeitpunkt
t12 wird der Befehlswert der Einlassluftmenge QIDLUP auf jene
Menge verringert, die durch Addieren der primären Korrekturmenge
KQOF11 zu der Hauptluftmenge QIDL erhalten wird. An diesem Punkt
kann die Motordrehzahl NE ohne Vermehren der Einlassluftmenge um
die Menge entsprechend der sekundären Korrekturmenge KQOF12
aufrechterhalten werden, da die Verzögerung bei der Vermehrung
der Einlassluftmenge korrigiert ist und die tatsächliche
Einlassluftmenge ausreichend vermehrt ist. Infolgedessen wird
die Motordrehzahl NE auf die vorbestimmte Drehzahl durch Erhöhen
der Abgabe durch Addieren der primären Korrekturmenge KQOF11
aufrechterhalten. Außerdem wird die Fahrzeuggeschwindigkeit SPD
allmählich erhöht, da die Kupplung 11 eingekuppelt ist.
Zu Vergleichszwecken ist ein Beispiel einer herkömmlichen
Steuerung zum Ausführen lediglich einer Lastkorrektur zum
Erhöhen einer Leerlaufdrehzahl durch eine gestrichelte Linie in
der Fig. 8 angegeben. Bei diese herkömmlichen Steuerung ist eine
wesentliche Erhöhung der Last ungenügend, da die Verzögerung der
Erhöhungssteuerung der Einlassluftmenge nicht korrigiert werden
kann. Infolgedessen verringert sich die Last, bevor die
Motordrehzahl NE ausreichend erhöht wird, was zu einem Abwürgen
des Motors führt.
Im Falle des so genannten Kupplungsstarts wird das auf den Motor
1 aufgebrachte Moment in Abhängigkeit der Art und Weise, wie die
Kupplung 11 betrieben wird, erhöht oder verringert. Andererseits
ist die Korrekturmenge der Einlassluft ein vorbestimmter fester
Wert. Daher kann das auf den Motor 1 aufgrund des Betriebs der
Kupplung 11 aufgebrachte Moment nicht zu dem Abgabemoment des
Motors 1 passen, und die Motordrehzahl könnte sich verringern.
In einem derartigen Fall ist es vorzuziehen, dass die
Vermehrungskorrektur der Einlassluftmenge zusätzlich ausgeführt
wird.
Ein Beispiel der Steuerung ist in der Fig. 9 gezeigt. Die
Steuerung ist eine Steuerroutine, die nach der Steuerroutine
gemäß der Fig. 7 oder dem Schritt S63 in der Fig. 7 ausgeführt
wird. Anders gesagt wird bestimmt, ob die Motordrehzahl NE
gleich wie oder kleiner als eine vorbestimmte Referenzdrehzahl
KNE1 ist oder nicht (Schritt S71). Diese Referenzdrehzahl KNE1
ist als eine Drehzahl vorbestimmt, die geringfügig kleiner ist
als die Leerlaufdrehzahl, bei der der Motor 1 nicht abwürgt.
Wenn bei dem Schritt S71 eine positive Bestimmung erhalten wird,
dann wird bestimmt, ob der Zählwert des Zählers CTIM2 zum Zählen
der Dauer einer so genannten dritten Korrektur zum weiteren
Vermehren der Einlassluftmenge gleich wie oder kleiner als eine
vorbestimmte Referenzzeit KCTIM2 ist oder nicht (Schritt S72).
Wenn die verstrichene Zeit CTIM2 die Referenzzeit KCTIM2 nicht
erreicht, nachdem erfasst wurde, dass die Motordrehzahl NE
gleich wie oder kleiner als die Referenzdrehzahl KNE1 ist und
eine positive Bestimmung bei dem Schritt S71 erhalten wurde, und
zwar wenn bei dem Schritt S72 eine positive Bestimmung erhalten
wird, dann wird der Zähler CTIM2 inkrementiert (INC) (Schritt
S73).
Nachfolgend wird die Einlassluftmenge QIDLUP gemäß der Drehzahl
NE weiter vermehrt (Schritt S74). Dies ist eine Steuerung zum
weiteren Vermehren der Einlassluftmenge QIDLUP, welche bei dem
Schritt S63 in der Fig. 7 festgelegt ist. Wie dies in der Fig. 9
gezeigt ist, ist eine Abbildung dergestalt vorbereitet, dass die
Einlassluftmenge QIDLUP auf einen größeren Wert festgelegt wird,
wenn sich die Motordrehzahl NE von der Referenzdrehzahl KNE1
verringert. Somit wird die Einlassluftmenge QIDLUP auf der
Grundlage der erfassten Motordrehzahl NE gemäß der Abbildung
festgelegt. Wenn die Motordrehzahl NE nicht verringert wird und
demnach eine negative Bestimmung bei dem Schritt S71 erhalten
wird, und wenn die Referenzzeit KCTIM2 verstrichen ist und
demnach bei dem Schritt S72 eine negative Bestimmung erhalten
wird, dann wird der Zählwert des Zählers CTIM2 gelöscht (CLR)
(Schritt S75), und dann verlässt der Prozess die in der Fig. 9
gezeigte Routine.
Die Fig. 10 zeigt eine Zeitkarte in dem Fall, wenn die Steuerung
gemäß der Fig. 9 ausgeführt wird. Wenn erfasst wird, dass die
Motordrehzahl NE zu einer Verringerung tendiert, nachdem die
Einlassluftmenge aufgrund der Erfassung des so genannten
Kupplungsstarts stark vermehrt wurde, dann wird die
Einlassluftmenge weiter vermehrt. Infolgedessen beginnt die
Erhöhung der Motordrehzahl NE, und ein Abwürgen des Motors wird
vermieden. Gleichzeitig beginnt eine Erhöhung der
Fahrzeuggeschwindigkeit SPD.
Wie dies vorstehend beschrieben ist, kann im Falle des so
genannten Kupplungsstarts die Kupplung 11 unmittelbar nach dem
Bewegungsstart des Fahrzeugs gesperrt (gelöst) werden, falls die
Kupplung 11 nur zum geringfügigen Bewegen des Fahrzeugs betätigt
wird, oder falls eine durch den Motor 1 erzeugte Leistung
aufgrund eines Gefälles nach dem Start nicht erforderlich ist.
In einem derartigen Fall wird das auf den Motor 1 aufgebrachte
Moment stark verringert, während die Erhöhungskorrektur der
Abgabe durch Vermehren der Einlassluftmenge ausgeführt wird.
Daher ist es notwendig, den ursprünglichen Steuerzustand durch
Anhalten der Vermehrungskorrektur der Einlassluftmenge oder der
Erhöhungskorrektur der Abgabe wiederherzustellen. In diesem Fall
wird die in die Zylinder des Motors 1 eingezogene Luftmenge
aufgrund der Ausdehnung von Luft oder dergleichen nicht
unmittelbar verringert, auch wenn die Einlassluftmenge
verringert wird. Anders gesagt besteht eine Zeitverzögerung
zwischen der sich verringernden Zeitgebung des auf den Motor 1
aufgebrachten Moments und der sich verringernden Zeitgebung der
Einlassluftmenge oder der Abgabe. Somit kann die Motordrehzahl
vorübergehend erhöht werden.
Um dieses Problem zu vermeiden, ist es vorzuziehen, dass die
Motorabgabe vorübergehend verringert wird, indem die
Zündzeitgebung und/oder die Kraftstoffzuführungsmenge geändert
werden. Ein Beispiel der Steuerung ist in der Fig. 11 gezeigt.
Die Steuerung soll das Motormoment durch eine
Verzögerungssteuerung der Zündzeitgebung verringern, und sie
wird nach den Schritten S4, S5 und S11 in der Fig. 1 oder nach
den Schritten S63, S64 und S11 in der Fig. 7 ausgeführt. Genauer
gesagt wird nach dem Festlegen der Einlassluftmenge QOFIDL,
QIDLUP durch die Korrektur zur Erhöhung der Abgabe der Zähler
CTIM3 gelöscht (CLR) (Schritt S81), und der Verzögerungsbetrag
AIDLD der Zündzeitgebung wird auf Null zurückgesetzt (Schritt
S82). Anders gesagt wird die Zündzeitgebung nicht verzögert,
während die Vermehrungskorrektur der Einlassluftmenge ausgeführt
wird.
Im Gegensatz dazu wird bestimmt, ob der Zählwert des Zählers
CTIM3 gleich wie oder kleiner als die Referenzzeit KCTIM3 ist
oder nicht, wenn die Steuervorrichtung in einem Zustand zum
Ausführen der normalen Regelung ist und der Zähler CTIM bei dem
Schritt S11 auf Null gesetzt wird (Schritt S83). Der Zähler
CTIM3 soll die Dauer der Verzögerungssteuerung der
Zündzeitgebung messen, und die Referenzzeit KCTIM3 ist die
Grenzzeit für die Verzögerungssteuerung der Zündzeitgebung, und
sie ist eine vorbestimmte Zeit.
Unmittelbar nach dem Start der Verzögerungssteuerung wird bei
dem Schritt S83 eine negative Bestimmung erhalten. In diesem
Fall wird bestimmt, ob der Zählwert des Zählers CTIM3 "0"
beträgt oder nicht (Schritt S84). Wenn zum Beispiel die Kupplung
11 gesperrt ist, ein Abbruch des Startbetriebs erfasst wird und
eine Regelung der Leerlaufdrehzahl gestartet wird, dann hat der
Zähler CTIM3 die Zeit noch nicht abgezählt, und bei dem Schritt
S84 wird daher eine positive Bestimmung erhalten. Anders gesagt
ist der Schritt S84 ein Schritt zum Bestimmen, ob die
Verzögerungssteuerung der Zündzeitgebung gestartet werden soll
oder nicht.
Wenn bei dem Schritt S84 eine positive Bestimmung erhalten wird,
dann wird ein vorbestimmter Wert KAIDLD als ein vorläufiger
Verzögerungsbetrag tAIDLD der Zündzeitgebung eingelesen (Schritt
S85). Dieser vorbestimmte Wert KAIDLD ist ein Verzögerungsbetrag
(oder ein ausreichender Verzögerungsbetrag) zum Verringern des
Moments um das Moment entsprechend dem Motormoment, das durch
die primären Korrekturmengen KQOF1, KQOF11 der Einlassluftmenge
erhöht ist, wie dies vorstehend beschrieben ist.
Nachfolgend wird der Zählwert des Zählers CTIM3 inkrementiert
(INC) (Schritt S86), und es wird bestimmt, ob die Motordrehzahl
NE gleich wie oder größer als eine Soll-Leerlaufdrehzahl KNEIDL
ist oder nicht (Schritt S87). Falls bei dem Schritt S87 eine
positive Bestimmung erhalten wird, dann ist die
Steuervorrichtung in jenem Zustand, in dem die Motordrehzahl NE
verringert werden soll. Daher wird der bei dem Schritt S85
festgelegte vorläufige Verzögerungsbetrag tAIDLD als ein
Verzögerungsbetrag AIDLD der Zündzeitgebung eingelesen (Schritt
S88).
Im Gegensatz dazu hat der Zähler CTIM3 bereits das Zählen
begonnen, nachdem die Verzögerungssteuerung der Zündzeitgebung
gestartet wurde. Daher wird bei dem Schritt S84 eine negative
Bestimmung erhalten. Während der Periode der
Verzögerungssteuerung der Zündzeitgebung, die dann ausgeführt
wird, wenn die Einlassluftmenge, die mittels der Korrektur
vermehrt ist, zu jener Menge zurückgekehrt ist, die nicht
korrigiert ist, wird bei dem Schritt S84 eine negative
Bestimmung erhalten. In diesem Fall wird bestimmt, ob der
vorläufige Verzögerungsbetrag tAIDLD einen negativen Wert hat
oder nicht (Schritt S89). Anders gesagt kann als ein Ergebnis
der arithmetischen Berechnung ein Wert des vorläufigen
Verzögerungsbetrags tAIDLD ein negativer Wert sein.
Wenn bei dem Schritt S89 eine negative Bestimmung erhalten wird,
dann wird ein vorbestimmter Wert KAIDLD1 von dem
Verzögerungsbetrag AIDLD zu diesem Zeitpunkt subtrahiert, und
das Ergebnis wird als der vorläufige Verzögerungsbetrag tAIDLD
festgelegt (Schritt S8A). Dann schreitet der Prozess zu einen
Schritt S86 und zu einen Schritt S88 weiter, bei denen der bei
dem Schritt S8A festgelegte vorläufige Verzögerungsbetrag tAIDLD
als der Verzögerungsbetrag AIDLD eingelesen wird. Anders gesagt
wird die Steuerung zum allmählichen Verringern des
Verzögerungsbetrags von dem anfänglich festgelegten
Verzögerungswinkel KADILD ausgeführt, und der vorbestimmte Wert
KAIDLD1 bestimmt die Verringerungssteigung des
Verzögerungsbetrags.
Somit wird die Motordrehzahl NE allmählich verringert. Daher
kann die Motordrehzahl NE mit der Soll-Leerlaufdrehzahl KNEIDL
übereinstimmen, oder sie kann niedriger als diese sein. In
diesem Fall wird bei dem Schritt S87 eine negative Bestimmung
erhalten, und der Verzögerungsbetrag AIDLD der Zündzeitgebung
wird auf "0" festgelegt (Schritt S8C). Anders gesagt wird die
Verzögerungssteuerung der Zündzeitgebung aktiv beendet.
Wenn andererseits die Dauer der Verzögerungssteuerung der
Zündzeitgebung, und zwar die Zählzeit des Zählers CTIM3, die
vorbestimmte Referenzzeit KCTIM3 erreicht, dann wird bei dem
Schritt S83 eine positive Bestimmung erhalten. In diesem Fall
wird der vorläufige Verzögerungsbetrag tAIDLD auf Null
zurückgesetzt (Schritt S8B), und diese Routine wird beendet.
Wenn der durch die arithmetische Berechnung bestimmte vorläufige
Verzögerungsbetrag tAIDLD einen negativen Wert hat und demnach
bei dem Schritt S89 eine positive Bestimmung erhalten wird, dann
wird der vorläufige Verzögerungsbetrag tAIDLD auf Null
zurückgesetzt (Schritt S8B), und diese Routine wird beendet.
Die Berechnung der Zündzeitgebung AOP unter Verwendung des somit
erhaltenen Verzögerungsbetrags AIDLD wird zum Beispiel so
ausgeführt, wie dies in der Fig. 12 gezeigt ist. Zunächst wird
auf der Grundlage des Betriebszustands des Motors 1 eine
Hauptzündzeitgebung ABAS berechnet (Schritt S8D), und
verschiedene Korrekturgrößen (Vorrückungsgrößen) werden auf der
Grundlage des Betriebszustands der Hilfseinrichtung oder der
Motorwassertemperatur berechnet (Schritt S8E). Nachfolgend
werden Korrekturgrößen zu der Hauptzündzeitgebung ABAS addiert
und der Verzögerungsbetrag AIDLD wird subtrahiert, und somit
wird die endgültige Zündzeitgebung AOP berechnet (Schritt S8F).
Die Fig. 13 zeigt eine Zeitkarte der Verzögerungssteuerung der
Zündzeitgebung unter Verwendung des somit bestimmten
Verzögerungsbetrags, und die Steuerung wird dann ausgeführt,
wenn die durch die so genannte Vermehrungskorrektur vermehrte
Einlassluftmenge zu jener Menge ohne irgendeine Korrektur
zurückkehrt. In der Fig. 13 werden die Befehlswerte QOFIDLL,
QIDLUP der Einlassluftmenge zu der Hauptluftmenge QIDL ohne
irgendeine Korrektur verringert, wenn die Kupplung 11 aus dem
Eingriffszustand allmählich gelöst wird und zum Beispiel bei dem
in der Fig. 7 gezeigten Schritt S62 eine negative Bestimmung zu
einem Zeitpunkt t21 bei diesem Prozess erhalten wird.
Gleichzeitig wird die Verzögerungssteuerung der Zündzeitgebung
gestartet, und der Verzögerungsbetrag AIDLD wird auf den
anfänglich größten Wert KAIDLD festgelegt, sodass die
tatsächliche Zündzeitgebung AOP stark verzögert wird. In diesem
Fall verringert sich die Kapazität des durch die Kupplung 11
übertragenen Momentes, und das auf den Motor 1 aufgebrachte
Moment verringert sich. Daher tendiert die Motordrehzahl NE
momentan zu einer Erhöhung, und demnach erhöht sich die
tatsächliche Einlassluftmenge GA. Jedoch wird die Erhöhung der
Motordrehzahl NE durch die Verzögerungssteuerung der
Zündzeitgebung unmittelbar unterdrückt.
Nachfolgend kehrt die durch die Vermehrungskorrektur vermehrte
Einlassluftmenge zu jener Menge ohne irgendeine Korrektur
zurück, und demnach verringert sich die tatsächliche
Einlassluftmenge GA allmählich, und der Verzögerungsbetrag AIDLD
der Zündzeitgebung verringert sich allmählich. Daher wird die
Motordrehzahl NE nicht besonders erhöht oder verringert, und sie
wird nahezu konstant auf die Soll-Leerlaufdrehzahl
aufrechterhalten. Zu Vergleichszwecken sind Änderungen der
Motordrehzahl NE und der tatsächlichen Einlassluftmenge GA in
dem Fall, wenn die Verzögerungssteuerung der Zündzeitgebung
nicht ausgeführt wird, durch gestrichelten Linien in der Fig. 13
angegeben. Auch wenn die Kupplung 11 gelöst ist, verringert sich
das auf den Motor 1 aufgebrachte Moment, und demnach wird die
Steuerung zum Verringern der Einlassluftmenge auf die Menge vor
der Korrektur ausgeführt, das Moment des Motors 1 wird aufgrund
der Verzögerung in der Steuerung relativ groß, und die
Motordrehzahl NE erhöht sich vorübergehend. Dann verringert sich
die Drehzahl geringfügig von der Leerlaufdrehzahl. Nach einer
derartigen Abweichung der Drehzahl wird sie nahezu konstant auf
die Soll-Leerlaufdrehzahl aufrechterhalten. Anders gesagt wird
das Konvergieren an die Soll-Leerlaufdrehzahl nach der
Verringerung der Last durch Unterdrücken des Motormoments durch
die Verzögerungssteuerung der Zündzeitgebung verbessert. Wenn
jedoch das Motormoment nicht durch die Verzögerungssteuerung der
Zündzeitgebung unterdrückt wird, dann verschlechtert sich das
Konvergieren an die Soll-Leerlaufdrehzahl, und die Motordrehzahl
wird vorübergehend instabil.
Der Verzögerungsbetrag AIDLD der vorstehend erwähnten
Übergangszündzeitgebung kann auch ein Wert sein, der gemäß der
tatsächlichen Einlassluftmenge bestimmt wird. Ein Beispiel der
Steuerung ist in der Fig. 14 gezeigt. Bei diesem Beispiel der
Steuerung wird der vorläufige Verzögerungswinkel tAIDLD gemäß
dem überschüssigen Anteil der tatsächlichen Einlassluftmenge
hinsichtlich der Luftmenge festgelegt, die bei der Soll-
Leerlaufdrehzahl erforderlich ist. Dieses Beispiel der Steuerung
ist zum Teil eine Abwandlung der in der Fig. 11 gezeigten
Steuerung.
Anders gesagt wird eine Referenzluftmenge KGAIDL oder eine
Einlassluftmenge GAIDL, die während des Betriebs bei der Soll-
Leerlaufdrehzahl gespeichert werden, von der tatsächlichen
Einlassluftmenge GA an diesem Punkt subtrahiert (GA-KGAIDL oder
GA-GAIDL), wenn bei dem Schritt S83 eine negative Bestimmung
erhalten wird, und zwar innerhalb der Dauer der
Verzögerungssteuerung. Wenn der Wert größer ist, dann wird der
vorläufige Verzögerungsbetrag tAIDLD auf einen größeren Wert
festgelegt (Schritt S91). Ein Beispiel der Abbildung zu dessen
Berechnung ist in der Fig. 14 schematisch gezeigt. Der
vorläufige Verzögerungsbetrag tAIDLD wird bei einem Schritt S88
als der Verzögerungsbetrag AIDLD eingelesen, und die
tatsächliche Zündzeitgebung wird auf der Grundlage des Werts
festgelegt.
Der somit bestimmte Verzögerungsbetrag entspricht dem
überschüssigen Anteil der Einlassluftmenge GA. Daher wird der
überschüssige Anteil des Motormoments aufgrund einer großen
Einlassluftmenge durch Verzögern der Zündzeitgebung verringert.
Infolgedessen kann die Abgabe gemäß der Verringerung des Moments
aufgrund einer Entkopplung der Kupplung 11 verringert werden.
Somit kann das so genannte Überschwingen der Motordrehzahl
verhindert werden, und das Konvergieren an die Leerlaufdrehzahl
kann verbessert werden.
Bei dem in der Fig. 14 gezeigten Beispiel der Steuerung wird die
tatsächliche Einlassluftmenge GA an diesem Punkt als der
Leerlaufzeitwert GAIDL gespeichert (Schritt S92), und dann wird
der Verzögerungsbetrag AIDLD auf Null zurückgesetzt (Schritt
S8C), wenn der Zählwert des Zählers CTIM3 gleich wie oder größer
als die Referenzzeit KCTIM3 ist und demnach eine positive
Bestimmung bei dem Schritt S83 erhalten wird. Andere
Steuerschritte sind nahezu gleich wie in dem Beispiel der in der
Fig. 1 gezeigten Steuerung, und für diesen Steuerschritt in der
Fig. 14 werden die gleichen Bezugszeichen wie in der Fig. 11
vorgegeben.
Nachfolgend wird die Beziehung zwischen den vorstehend
beschriebenen Beispielen und der Erfindung kurz beschrieben. Die
funktionale Einrichtung bei dem Schritt S1 und die funktionale
Einrichtung bei dem Schritt S61 und dem Schritt S62 entsprechen
der Startbetriebserfassungseinrichtung gemäß der Erfindung, und
die funktionale Einrichtung bei dem Schritt S4 und bei dem
Schritt S5, die funktionale Einrichtung bei dem Schritt S36, die
funktionale Einrichtung bei dem Schritt S43, die funktionale
Einrichtung bei dem Schritt S52, die funktionale Einrichtung bei
dem Schritt S63 und dem Schritt S64 und die funktionale
Einrichtung bei dem Schritt SD74 entspricht der
Startabgabekorrektureinrichtung gemäß der Erfindung. Des
Weiteren entspricht die funktionale Einrichtung bei dem Schritt
S85, dem Schritt S8A, dem Schritt S88, dem Schritt SBF und dem
Schritt S91 der Einrichtung "zum Ändern entweder einer
Zündzeitgebung oder einer Kraftstoffzuführungsmenge derart, dass
die Abgabe verringert wird".
Bei den vorstehend beschriebenen Beispielen wird die
Einlassluftmenge durch das elektronische Drosselventil zum
Steuern der Leerlaufdrehzahl gesteuert. Jedoch ist die Erfindung
nicht auf diese Beispiele beschränkt, und sie kann auf jenen
Verbrennungsmotor angewendet werden, der so aufgebaut ist, dass
er die Einlassluftmenge unter Verwendung des
Leerlaufdrehzahlsteuerventils (ISC-Ventil) steuert, das parallel
zu dem Drosselventil vorgesehen ist. Zusätzlich wird bei den
vorstehend beschriebenen Beispielen das Motormoment durch die
Verzögerungssteuerung der Zündzeitgebung vorübergehend
verringert. Jedoch kann anstelle oder zusammen mit der Steuerung
das Abgabemoment des Verbrennungsmotors durch Ändern der
Kraftstoffzuführungsmenge vorübergehend verringert werden.
Eine Startsteuereinrichtung für einen Verbrennungsmotor hat eine
Startbetriebserfassungseinrichtung (Schritt S1) zum Erfassen
eines Betriebs bezüglich des Starts eines Fahrzeugs, während der
Verbrennungsmotor in einem Leerlaufzustand ist, und eine
Startabgabekorrektureinrichtung (Schritt S4, S5) zum Erhöhen der
Abgabe von dem Verbrennungsmotor auf einen größeren Wert als die
Abgabe bei der Leerlaufdrehzahl, wenn der Betrieb bezüglich des
Starts des Fahrzeugs durch die
Startbetriebserfassungseinrichtung erfasst wird. Die Abgabe des
an dem Fahrzeug angebrachten Verbrennungsmotors wird während des
Starts gesteuert. Daher kann die Leerlaufdrehzahl verringert
werden, ohne dass eine Verringerung der Motordrehzahl oder ein
Abwürgen des Motors während des Starts hervorgerufen wird.
Claims (29)
1. Startsteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor zum
Steuern einer Abgabe des an einem Fahrzeug angebrachten
Verbrennungsmotors während des Starts,
gekennzeichnet durch
eine Startbetriebserfassungseinrichtung (S1) zum
Erfassen eines Betriebs bezüglich eines Starts des
Fahrzeugs, während der Verbrennungsmotor in einem
Leerlaufzustand ist, und
eine Startabgabekorrektureinrichtung (S4, S5) zum
Erhöhen der Abgabe des Verbrennungsmotors auf einen
größeren Wert als die Abgabe bei der Leerlaufdrehzahl, wenn
der Betrieb bezüglich des Starts des Fahrzeugs durch die
Startbetriebserfassungseinrichtung (S1) erfasst ist.
2. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abgabekorrektureinrichtung (S4, S5) während einer
vorbestimmten Periode als eine Regelgröße zum Erhöhen der
Drehzahl des Verbrennungsmotors eine zweite Regelgröße
abgibt, die größer ist als eine erste Regelgröße, die dazu
in der Lage ist, eine Drehzahl auf eine vorbestimmte
Drehzahl festzulegen, die größer ist als die Drehzahl in
dem Leerlaufzustand.
3. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abgabekorrektureinrichtung (S4, S5) die erste
Regelgröße nach einem Verstreichen der vorbestimmten
Periode abgibt.
4. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abgabekorrektureinrichtung (S4, S5, S21) während einer
vorbestimmten Periode als eine Regelgröße zum Erhöhen der
Drehzahl des Verbrennungsmotors die zweite Regelgröße
abgibt, die größer ist als die erste Regelgröße, die dazu
in der Lage ist, die Drehzahl auf eine vorbestimmte
Drehzahl festzulegen, die größer ist als die Drehzahl in
dem Leerlaufzustand, wenn entweder ein
Beschleunigungsvorrichtungsöffnungsgrad oder eine
Einlassluftmenge gleich wie oder kleiner als ein
vorbestimmter Wert ist, und dass sie die erste Regelgröße
abgibt, die dazu in der Lage ist, die Drehzahl auf die
vorbestimmte Drehzahl festzulegen, wenn entweder der
Beschleunigungsvorrichtungsöffnungsgrad oder die
Einlassluftmenge gleich wie oder größer als der
vorbestimmte Wert ist.
5. Startsteuervorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis
4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Startbetriebserfassungseinrichtung (S1) einen Sensor
zum Erfassen des Leerlaufzustands des Verbrennungsmotors
hat, und die Startbetriebserfassungseinrichtung (S1) den
Betrieb bezüglich des Starts des Fahrzeugs auf der
Grundlage einer Änderung eines Abgabesignals von dem Sensor
erfasst.
6. Startsteuervorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis
5,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fahrzeug ein Getriebe hat, das durch eine Kupplung mit
dem Verbrennungsmotor verbunden ist, und die
Startbetriebserfassungseinrichtung (S62) erfasst, dass sich
ein Zustand der Kupplung von einem entkoppelten Zustand zu
einem gekoppelten Zustand geändert hat, wobei das Getriebe
in jenem Zustand ist, in dem das Übersetzungsverhältnis auf
ein vorbestimmtes Übersetzungsverhältnis festgelegt ist.
7. Startsteuervorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis
6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung eine Einlassluftmenge des
Verbrennungsmotors als die Regelgröße zum Erhöhen der
Drehzahl des Verbrennungsmotors steuert.
8. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung die zweite Regelgröße auf der
Grundlage eines Faktors korrigiert, der durch die Drehzahl
des Verbrennungsmotors verringert ist.
9. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung (S31, S36) die zweite Regelgröße
auf der Grundlage einer Kühlmitteltemperatur des
Verbrennungsmotors korrigiert.
10. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung die zweite Regelgröße auf einen
größeren Wert festlegt, wenn die Kühlmitteltemperatur
niedriger ist.
11. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung (S32, S36) die zweite Regelgröße
auf der Grundlage der Abgabedrehzahl des Verbrennungsmotors
korrigiert.
12. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung die zweite Regelgröße auf einen
größeren Wert in jenem Fall festlegt, wenn die
Abgabedrehzahl niedriger ist als die Leerlaufdrehzahl,
verglichen mit einem Wert in jenem Fall, wenn die
Abgabedrehzahl größer ist als die Leerlaufdrehzahl.
13. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung (S73) die zweite Regelgröße auf
einen größeren Wert festlegt, wenn die Abgabedrehzahl
niedriger ist, falls die Abgabedrehzahl niedriger ist als
eine Referenzdrehzahl, die niedriger ist als die
Leerlaufdrehzahl.
14. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung die zweite Regelgröße auf der
Grundlage einer tatsächlichen Einlassluftmenge des
Verbrennungsmotors korrigiert.
15. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung die zweite Regelgröße auf einen
größeren Wert als die Referenzluftmenge festlegt, wenn die
tatsächliche Einlassluftmenge kleiner ist als die
Referenzluftmenge zum Aufrechterhalten der
Leerlaufdrehzahl.
16. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung (S33, S36) die zweite Regelgröße
auf der Grundlage eines Lastfaktors des Verbrennungsmotors
korrigiert.
17. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung die zweite Regelgröße auf der
Grundlage eines Beschleunigungsvorrichtungsöffnungsgrads
korrigiert.
18. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung (S34, S36) die zweite Regelgröße
auf der Grundlage einer Änderungsrate des
Beschleunigungsvorrichtungsöffnungsgrads korrigiert.
19. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung die zweite Regelgröße auf einen
größeren Wert in jenem Fall festlegt, wenn eine
Änderungsrate des Beschleunigungsvorrichtungsöffnungsgrads
kleiner ist als eine Referenzänderungsrate verglichen mit
einem Wert bei der Referenzänderungsrate.
20. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung (S35, S36) die zweite Regelgröße
auf der Grundlage einer Last korrigiert, die durch eine mit
dem Verbrennungsmotor verbundene Hilfseinrichtung
aufgebracht wird.
21. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung die zweite Regelgröße auf einen
größeren Wert festlegt, wenn die durch die Hilfseinrichtung
aufgebrachte Last größer ist.
22. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung (S41, S43) die zweite Regelgröße
auf der Grundlage eines Atmosphärendrucks korrigiert.
23. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung die zweite Regelgröße auf einen
kleineren Wert festlegt, wenn der Atmosphärendruck größer
ist.
24. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung (S42, S43) die zweite Regelgröße
auf der Grundlage einer Einlasslufttemperatur des
Verbrennungsmotors korrigiert.
25. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung die zweite Regelgröße auf einen
größeren Wert festlegt, wenn die Einlasslufttemperatur
höher ist.
26. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung (S51, S52) die zweite Regelgröße
auf der Grundlage einer zeitlichen Änderung in einem
Einlassluftsystem des Verbrennungsmotors korrigiert.
27. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Korrektureinrichtung die zweite Regelgröße auf einen
größeren Wert festlegt, wenn der
Einlassluftströmungswiderstand in dem Einlassluftsystem
größer ist.
28. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 7,
des Weiteren
gekennzeichnet durch
eine Änderungseinrichtung (S85, S8A, S88, S8F, S91) zum
Ändern entweder einer Zündzeitgebung oder einer
Kraftstoffzuführungsmenge derart, dass die Abgabe
verringert wird, wenn sich die Einlassluftmenge auf eine
Soll-Festlegungsmenge zum Festlegen der Drehzahl auf die
Leerlaufdrehzahl ändert, bevor die Abgabe erhöht wird.
29. Startsteuervorrichtung gemäß Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Änderungseinrichtung einen Änderungsbetrag der
Zündzeitgebung und einer Kraftstoffzuführungsmenge gemäß
dem überschüssigen Anteil einer tatsächlichen
Einlassluftmenge hinsichtlich der Soll-Festlegungsmenge
festlegt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| JP2000319840A JP2002130017A (ja) | 2000-10-19 | 2000-10-19 | 内燃機関の発進制御装置 |
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|---|---|
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Family
ID=18798231
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2001151305 Withdrawn DE10151305A1 (de) | 2000-10-19 | 2001-10-18 | Startsteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor |
Country Status (2)
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|---|---|
| JP (1) | JP2002130017A (de) |
| DE (1) | DE10151305A1 (de) |
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|---|---|---|---|---|
| WO2004072457A1 (de) * | 2003-02-15 | 2004-08-26 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Direkteinspritzende brennkraftmaschine und verfahren zu deren betrieb |
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