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DE10151912C1 - Verbinder für Profilstäbe, die eine hinterschnittene Nut aufweisen, sowie Verfahren zum Verbinden von Profilstäben - Google Patents

Verbinder für Profilstäbe, die eine hinterschnittene Nut aufweisen, sowie Verfahren zum Verbinden von Profilstäben

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Publication number
DE10151912C1
DE10151912C1 DE10151912A DE10151912A DE10151912C1 DE 10151912 C1 DE10151912 C1 DE 10151912C1 DE 10151912 A DE10151912 A DE 10151912A DE 10151912 A DE10151912 A DE 10151912A DE 10151912 C1 DE10151912 C1 DE 10151912C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base body
wedge
screw
groove
connector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE10151912A
Other languages
English (en)
Inventor
Mirko Jan Fath
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FATH GmbH
Original Assignee
FATH GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FATH GmbH filed Critical FATH GmbH
Priority to DE10151912A priority Critical patent/DE10151912C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10151912C1 publication Critical patent/DE10151912C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/22Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections using hooks or like elements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/18Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections using screw-thread elements
    • F16B7/187Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections using screw-thread elements with sliding nuts or other additional connecting members for joining profiles provided with grooves or channels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Abstract

Ein Verbinder (10) für Profilstäbe, die eine hinterschnittene Nut aufweisen, umfasst einen Grundkörper (13), der eine schräge Keilfläche (14) aufweist, einen auf der schrägen Keilfläche (14) verschiebbaren Keil (15), um den Grundkörper (13) in einer Nut eines ersten Profilstabs zu befestigen, und ein Verbindungselement (11, 12), das an den Grundkörper (13) gekoppelt ist, um den Grundkörper (13) mit einem zweiten Profilstab zu verbinden. Eine Spannschraube (16) ist am Grundkörper (13) gelagert und gelangt mit dem Keil (15) in Eingriff, um den Keil (15) relativ zum Grundkörper (13) zu verschieben. Eine getrennt von der Spannschraube (16) betätigbare Verbindungsschraube (11) ist am Grundkörper (13) gelagert, um den Grundkörper (13) mit dem zweiten Profilstab (30) zu verschrauben.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden von Profilstäben, die mindestens eine hinterschnittene Nut aufweisen, gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1, sowie ein Verfahren zum Verbinden von Profilstäben gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 14.
Vorrichtungen zum Verbinden von Profilstäben, wie beispielsweise Querverbinder, ermöglichen einen bequemen Aufbau von Maschinengestellen, Arbeitstischen, Schrankrahmen oder ähnlichen Strukturen aus Profilstäben bzw. Strebenprofilen. Diese werden beispielsweise durch Schraubenverbindungen zusammengehalten, so dass die Verbindungen lösbar sind und flexibel gestaltet werden können. Verbindungen mittels Schrauben haben den Vorteil, dass aufwendige Bearbeitungsvorgänge, wie beispielsweise Verschweißen, entfallen und die Profilstäbe wieder verwendet werden können.
Die Druckschrift DE 34 38 773 A1 zeigt beispielsweise eine Querverbindung von zwei senkrecht zueinander stehenden, mit hinterschnittenen Längsnuten versehenen Profilstäben mit einer Verbindungsschraube. Die Verbindungs­ schraube greift mit ihrem Gewinde in eine Mutter, die in der Längsnut des ersten Profilstabs gehalten wird. Die Verbindungsschraube erstreckt sich in der Längsnut des seitlich an dem ersten Profilstab angeschlossenen zweiten Profilstabs, wobei der Kopf der Verbindungsschraube in einem Wiederlagerzylinder gehalten wird. Der Wiederlagerzylinder ist in einer Querbohrung gelagert, die zu diesem Zweck in dem zweiten Profilstab vorgesehen ist. Dadurch kann beim Verbinden der beiden Profilstäbe die Verbindungsschraube in der Mutter festgezogen werden, wobei der Kopf der Verbindungsschraube durch den Wiederlagerzylinder fixiert ist.
Diese Querverbindung hat jedoch den Nachteil, dass eine spanende Bearbeitung notwendig ist. Dadurch entsteht ein großer Aufwand bei der Bearbeitung und darüber hinaus wird durch die Bohrung die Festigkeit des Strebenprofils bzw. des Profilstabs beeinträchtigt. Hinzu kommt, dass bei einer Wiederverwendung des Profilstabs die Bohrungen oftmals an anderer Stelle vorgesehen werden müssen, so dass verbleibende Bohrungen aus vorhergehenden Aufbauten beim Anblick oder bei der Verwendung störend wirken.
Die Druckschrift DE 40 16 320 zeigt ebenfalls eine Verbindung von zwei senkrecht aufeinander stehenden Strebenprofilen, die an ihren vier Seitenflächen jeweils eine hinterschnittene Längsnut aufweisen. In eine Längsnut des ersten Strebenprofils wird ein Nutenstein mit einer Gewindebohrung zur Befestigung einer Verbindungsschraube eingesetzt. In die Längsnut des rechtwinklig dazu angeordneten zweiten Strebenprofils wird ein Wiederlagerstück für die Verbindungsschraube mittels eines selbstschneidenden Gewindes befestigt.
Auch bei dieser Verbindungsvorrichtung besteht das Problem, dass eine spanende Bearbeitung mindestens eines der Profilstäbe erfolgen muss, um ein Wiederlager für die Verbindungsschraube auszubilden. Dadurch kann die Festigkeit der Verbindung beeinträchtigt werden und es ist ein hoher Aufwand bei der Montage und Demontage notwendig.
Die Patentschrift DE 41 42 273 C2 zeigt einen Querverbinder, bei dem zwei Keile in eine Längsnut des einen anzuschließenden Strebenprofils eingesetzt werden, die als Halteglied bzw. Wiederlager für die Verbindungsschraube dienen. Die Keile werden beim Verbinden der Strebenprofile nacheinander in die Längsnut des ersten Strebenprofils eingeführt und mit ihren spitzen Winkeln ineinander geschoben. Zusätzlich wird ein elastisch verformbares Zwischenstück in die Nut eingebracht, das bei einem aufeinander Schieben der Keile eine Anfangskraft gegen ein Verrutschen beider Keile innerhalb der Längsnut erzeugt. Die Keile bilden ein Wiederlager für den Kopf der Verbindungsschraube innerhalb der Nut, während ihr Schraubengewinde in eine Hammermutter eingeschraubt wird, die in der hinterschnittenen Längsnut des anzuschießenden zweiten Strebenprofils gehalten wird.
Diese Verbindungsvorrichtung hat jedoch den Nachteil, dass die Montage umständlich ist und einen hohen Zeitaufwand sowie ein erhöhtes Maß an handwerklichem Geschick erfordert. Dabei ist insbesondere eine sehr genaue Positionierung der beiden zu verbindenden Profile notwendig, während die Verbindungsschraube angezogen wird, da ansonsten ein Spalt bzw. Abstand zwischen den Profilen entsteht. Hinzu kommt noch, dass sich die Keile gegenseitig stark verklemmen, sodass sich die Profile nach dem Verbinden nicht oder nur mit großem zeitlichen Aufwand trennen lassen.
Weiterhin ist in der Druckschrift DE 299 07 628 U1 ein Verbinder zum Verbinden zweier mit hinterschnittenen Längsnuten versehener Profilstäbe gezeigt, mit einer Grundplatte, die in einer Längsnut des ersten Profilstabs platziert wird und dort mit einem Spannstück und einer Spannschraube festgeklemmt wird. Zur Verbindung mit dem zweiten Profilstab ist die Grundplatte mit einem Klemmteil und einer parallel zur Grundplatte geführten Klemmschraube versehen, die mit einem Nutstein zur Befestigung in der Längsnut des zweiten Profilstabs verschraubt ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Verbinden von mit hinterschnittenen Längsnuten versehenen Profilstäben bzw. Strebenprofilen zu schaffen, womit eine feste Verbindung ohne spanende Verarbeitung der Profilstäbe gewährleistet und dennoch eine leichte, schnelle und flexible Montage und Demontage ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird gelöst durch den Verbinder gemäß Patentanspruch 1 und durch das Verfahren zum Verbinden von Profilstäben gemäß Patentanspruch 14. Weitere vorteilhafte Merkmale, Aspekte und Details der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Vorteile und Merkmale, die im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben werden, gelten auch für das Verfahren, ebenso wie Merkmale und Vorteile des Verfahrens sich auch auf die Vorrichtung erstrecken.
Der erfindungsgemäße Verbinder dient zum Verbinden von Profilstäben, die mindestens eine hinterschnittene Nut aufweisen, und umfasst einen Grundkörper zur Befestigung in einer Nut eines ersten Profilstabs, ein Verbindungselement, das an den Grundkörper gekoppelt ist, um den Grundkörper mit einem zweiten Profilstab zu verbinden, eine Spannschraube, die am Grundkörper gelagert ist, und eine getrennt von der Spannschraube betätigbare Verbindungsschraube, die am Grundkörper gelagert ist, um den Grundkörper mit dem zweiten Profilstab zu verschrauben. Dabei umfasst der Grundkörper eine schräge Keilfläche, auf der ein Keil verschiebbar gelagert ist, wobei die Spannschraube mit dem Keil in Eingriff gelangt, um den Keil relativ zum Grundkörper zu verschieben, und wobei am Grundkörper ein Anschlag für das kopfseitige Ende der Spannschraube ausgebildet ist, um beim Lösen der Spannschraube eine axiale Bewegung der Spannschraube relativ zum Grundkörper zu begrenzen.
Durch die Vorrichtung wird erreicht, dass ohne spanende Bearbeitung der Profilstäbe eine besonders einfache, schnelle und flexible Montage und Demontage von Profilstäben bzw. Strebenprofilen erfolgen kann. Dadurch, dass am Grundkörper eine Anschlagfläche für das kopfseitige Ende der Spannschraube ausgebildet ist, um eine axiale Bewegung der Spannschraube relativ zum Grundkörper zu begrenzen, wird beim Lösen der Spannschraube diese an einem Herausdrehen aus dem Grundkörper gehindert, so dass statt dessen der Keil von der Keilfläche weggedrückt wird und dadurch auf einfache Weise gelöst wird. Ein zusätzliches Einwirken auf den Keil, beispielsweise ein Herausklopfen des Keils, entfällt.
Bei der Montage sind wenige Arbeitsschritte notwendig, da die Vorrichtung als ganzes in die Nut des einen Profilstabs eingebracht und durch Festschrauben befestigt werden kann. In einem nächsten Schritt kann auf einfache Weise das Anschrauben an den weiteren Profilstab erfolgen.
Der verschiebbare Keil ist vorteilhafterweise mit einem Innengewinde versehen ist, in das die Spannschraube eingreift. Dadurch kann der Keil durch bloßes Betätigen der Spannschraube relativ zum Grundkörper verschoben werden, wodurch das Einspannen bzw. Verklemmen in der Nut erfolgt. Insbesondere wird der verschiebbare Keil am Grundkörper bewegbar gehalten.
Vorzugsweise bildet der Grundkörper ein Wiederlager für die Verbindungsschraube und/oder die Spannschraube. Dadurch kann der Keil auf besonders einfache Weise durch Betätigen der Spannschraube bewegt bzw. verschoben werden und eine Keilwirkung erzielen, ohne dass ein zusätzliches Abstützelement erforderlich ist. Weiterhin lässt sich z. B. durch eine Gewindebohrung innerhalb des Keils der Keil durch Betätigung der Spannschraube in beiden Richtungen verschieben. Dadurch wird, insbesondere auch eine sehr einfache Demontage möglich. Das Widerlager kann z. B. in der Nut durch Verklemmen des Keils befestigt bzw. fixiert werden.
Vorzugsweise ist der Grundkörper als Rahmen ausgebildet, in dem der verschiebbare Keil in axialer Richtung der Nut gehalten wird. Damit ergibt sich eine stabile Lagerung des Keils in dem Grundkörper, was bei der Montage und Demontage vorteilhaft ist, da das Einführen des Verbinders in die Nut bzw. das Herausnehmen aus der Nut erleichtert wird. Es ergibt sich beim Spannen und Lösen des Keils eine exakte Führung auf der Keilfläche, die eine genaue Positionierung und damit eine sichere Montage der Profilstäbe zur Folge hat. Weiterhin sind die Schraubenköpfe der Verbindungs- und Spannschraube gut zugänglich, sodass diese z. B. mit handelsüblichem Werkzeug betätigt werden können.
Bevorzugt ist an einem Ende des rahmenartigen Grundkörpers ein Steg ausgebildet, der ein durchgehendes Loch zur Aufnahme des Schaftes der Verbindungsschraube aufweist, die zur Befestigung an dem zweiten Profilstab dient. Dadurch wird die Verbindungsschraube sicher an dem Grundkörper gehalten, ohne dass beim Montieren die Gefahr eines Herausrutschens oder Herausfallens der Verbindungsschraube besteht.
Beispielsweise kann eine Hammermutter oder eine Nutenstein vorgesehen sein, der zur Befestigung der Verbindungsschraube in einer hinterschnittenen Nut des zweiten Profilstabes dient. Dadurch ergibt sich eine besonders kostengünstige und sehr einfach zu montierende Verbindung.
Besonders vorteilhaft wird die Anschlagfläche durch einen bogenförmigen Steg gebildet, die an dem zweiten Ende des Grundkörpers, das dem Ende an dem die Verbindungsschraube befestigt ist gegenüber liegt, vorgesehen ist. Durch die Bogenform kann trotz eines Anschlags des Schraubenkopfes an die Anschlagfläche ein Werkzeug zum Drehen der Schraube mit dem Schraubenkopf in Eingriff gebracht werden, beispielsweise ein Inbusschlüssel oder Kugelinbus-Schraubendreher, der in den Inbus des Schraubenkopfes gesteckt wird.
Insbesondere hat der Grundkörper beispielsweise im Bereich der schrägen Keilfläche ein durchgehendes Loch zur Aufnahme der Schaftes der Spannschraube, dessen Durchmesser geringer ist als der Durchmesser des Kopfes der Spannschraube. Dadurch wird ein besonders stabiles Wiederlager für den Kopf der Spannschraube am Grundkörper geschaffen.
Vorteilhaft hat das durchgehende Loch eine Innengeometrie, die ein Verschieben des Schaftes der Spannschraube senkrecht zur Schraubenachse bzw. zur axialen Richtung der Schraube ermöglicht. Dadurch kann sich die Spannschraube beim Spannen des Keils zum Verklemmen innerhalb der Nut zusammen mit Keil in Richtung der Klemmbewegung bewegen.
Besonders vorteilhaft hat der Grundkörper zwei in Längsrichtung verlaufende, parallele Stege, zwischen denen der verschiebbare Keil gehalten wird. Dadurch wird der Keil schienenartig im Grundkörper geführt, so dass beim Spannen des Keils eine exakte Platzierung auf der Keilfläche erfolgt und beim Lösen des Keils eine laterale Bewegung des verschiebbaren Keils und ein dadurch verursachtes, unbeabsichtigtes Verklemmen des Keils vermieden wird.
Vorteilhafterweise ist zwischen den beiden parallelen Stegen ein Verbindungsstück ausgebildet, dessen Oberseite die schräge Keilfläche bildet. Beispielsweise können die parallelen Stege und das Verbindungsstück einstückig ausgebildet sein. Diese Maßnahmen tragen zu einer besonders stabilen Konstruktion des Verbinders bei.
Vorteilhafterweise hat das Verbindungsstück eine Breite, die der Breite des Außenschlitzes der Nut entspricht. Dadurch kann der Verbinder mit seinem Grundkörper innerhalb der Nut verschoben und befestigt werden, während das Verbindungsstück im Außenschlitz der Nut geführt wird. Weiterhin wird es durch diese Maßnahme möglich, dass der Nutenschlitz durch den eingesetzten Verbinder geschlossen wird und sich im Bereich des Verbinders eine glatte Seitenfläche des Profilstabs ergibt.
Vorteilhafterweise haben die parallelen Stege Außenflächen, die an die Innengeometrie der Nut angepasst sind. Dadurch ergibt sich eine besonders exakte Führung innerhalb der Nut und eine gleichmäßige Verteilung der Kräfte beim Verklemmen des Verbinders innerhalb der Nut mittels des verschiebbaren Keils.
Auf der Klemmfläche des verschiebbaren Keils, die sich beim Verklemmen am Nutengrund abstützt, können beispielsweise Zähne oder Zahnreihen vorgesehen sein, um an dem Nutengrund bzw. der Innenfläche der Nut anzugreifen. Dadurch ergibt sich eine besonders feste Klemmwirkung, die sehr hohen Kräften standhält, ohne dass ein besonders hoher Gesamtdruck auf die hinterschnittenen Flächen der Nut notwendig wird, der zu einer Verformung führen würde.
Bevorzugt ist am Grundkörper mindestens eine Ausnehmung vorgesehen, um ein Werkzeug zum Betätigen der Verbindungsschraube und/oder der Spannschraube hindurchzuführen. Damit kann die Verbindungsschraube und/oder Spannschraube beispielsweise durch einen Kugelinbusschlüssel bzw. - Schraubendreher durch den Außenschlitz der Nut hindurch innerhalb in der Nut befindlichen Grundkörpers getrennt werden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren angegeben, das zum lösbaren Verbinden zweier Profilstäbe dient, die mit hinterschnittenen Längsnuten versehen sind, mit den Schritten:
Einbringen eines Verbinders, der einen Grundkörper umfasst, in eine hinterschnittene Nut eines Profilstabs; Verklemmen des Grundkörpers innerhalb der Nut mittels einer Spannschraube; und Befestigen des Verbinders mittels einer Verbindungsschraube an einem weiteren Profilstab; wobei zum Verklemmen des Grundkörpers ein Keil auf einer schrägen Keilfläche des Grundkörpers verschoben und zum Grundkörper gezogen wird; und zum anschließenden Lösen der Verbindung der Keil durch Betätigen der Spannschraube vom Grundkörper weg gedrückt wird, wobei die Spannschraube in ihrer axialen Bewegung begrenzt wird.
Beim Lösen der Spannschraube wird der Keil in eine gelöste Position gedrückt, bzw. durch die Wirkung der Spannschraube von der schrägen Keilfläche weg gedrückt. Dadurch wird in einem einzigen Arbeitsschritt das Lösen des Keils erreicht, d. h. es entfallen Maßnahmen wie beispielsweise das Herausklopfen des Keils aus seiner verklemmten Position innerhalb der Nut.
Das Verfahren bietet insbesondere den Vorteil, dass es eine sehr schnelle Montage und Demontage ohne spanende Bearbeitung ermöglicht. Weiterhin kann der Verbinder als Ganzes in die Nut eingebracht und dort unabhängig von der Befestigung an dem weiteren Profilstab fixiert werden. Beim anschließenden Verbinden mit dem weiteren Profilstab mittels der Verbindungsschraube wird eine Zugkraft auf den weiteren Profilstab ausgeübt, sodass auch bei ungenauer Positionierung kein Spalt zwischen den Profilstäben verbleibt.
Zusätzliche Halte- oder Anschlagstücke sind nicht mehr erforderlich und entsprechende Arbeitsschritte, die damit verbunden sind, entfallen.
Vorteilhafterweise wird bei dem Verfahren ein erfindungsgemäßer Verbinder verwendet. Bevorzugt erfolgt das Lösen des Keils aus seiner Verklemmung durch Drehen einer Spannschraube.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zum Verbinden zweier senkrecht aufeinander stehender Profilstäbe, die eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist;
Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung mit gelöstem Keil;
Fig. 3 die Seitenansicht von Fig. 2, jedoch mit gespanntem Keil;
Fig. 4 eine Darstellung der Vorderseite des in Fig. 1 gezeigten Verbinders, jedoch ohne eingesetzte Verbindungsschraube und Hammermutter;
Fig. 5 eine Darstellung der Rückseite des in Fig. 1 gezeigten Verbinders;
Fig. 6 eine Draufsicht auf den in Fig. 1 gezeigten Verbinder;
Fig. 7 eine Darstellung zweier senkrecht zueinander positionierter Profilstäbe, die mit der Vorrichtung gemäß Fig. 1 verbunden sind; und
Fig. 8 eine schematische Darstellung eines Schnitts durch den in Fig. 7 gezeigten Profilstab entlang der Linie A-A'.
Fig. 1 zeigt einen Verbinder 10 als bevorzugte Ausführungsform der Erfindung in perspektivischer Darstellung. Der Verbinder 10 umfasst einen länglichen Grundkörper 13, der zum Einbringen und Halten in einer hinterschnittenen Nut 41 eines ersten Profilstabs 40 dient (siehe Fig. 8). Der Verbinder 10 bildet ein Widerlager für eine Verbindungsschraube 11, die an seinem vorderen Ende gelagert ist. Die Verbindungsschraube 11 trägt eine Mutter in Form einer Hammermutter 12, die zum Einbringen und Halten in einer hinterschnittenen Nut 31 eines zweiten Profilstabs 30 dient (siehe Fig. 7).
An dem Grundkörper 13 ist eine schräge Keilfläche 14 ausgebildet. Auf der schrägen Keilfläche 14 ist ein verschiebbarer Keil 15 in axialer Richtung des Verbinders 10 bewegbar gelagert, so dass er sich bei einer Verschiebung in axialer Richtung in der Figur nach oben bzw. nach unten bewegt, d. h. in einer Richtung senkrecht zur Verschiebungsrichtung.
Der verschiebbare Keil 15 wird durch eine Spannschraube 16 bewegt, deren Schaft 16a mit einem Gewinde versehen ist, das mit dem verschiebbaren Keil 15 in Eingriff steht. Zu diesem Zweck ist in dem Keil 15 eine Bohrung 15a mit einem Innengewinde ausgebildet, die in axialer Richtung verläuft und in die sich der Schaft 16a der Spannschraube 16 erstreckt, so dass das Gewinde der Spannschraube 16 in das Innengewinde des Keils 15 eingreift. Bei einer Betätigung der Spannschraube 16 wird der Keil 15 aufgrund der Steigung des Gewindes in axialer Richtung verschoben.
Der verschiebbare Keil 15 hat an seiner Oberseite zwei Reihen von Zähnen bzw. zackenartigen Vorsprüngen ausgebildet. Beim Spannen des Keils durch Anziehen der Spannschraube 16 wird die Oberseite mit den Zähnen gegen eine Innenwand der Nut gedrückt, in der sich der Verbinder 10 bei der Montage befindet. Die Zähne greifen an der Innenwand an und bewirken einen festen . Halt beim Verklemmen des Keils 15 in der Nut.
Der Grundkörper 13 hat eine äußere Form, die an die Innengeometrie der Nut 41 angepasst ist, in die er bei der Montage eingebracht wird. Dadurch kann der Verbinder 10 innerhalb der Nut 41 in axialer Richtung, also in Richtung der Längsachse der Nut, verschoben werden. Dazu hat der Grundkörper 13 schräg ausgebildete Gleitflächen 13a zur Abstützung am Nutengrund.
Am Grundkörper 13 sind zwei parallel zueinander ausgerichtete, in Längsrichtung verlaufende Stege 17, 18 ausgeformt, zwischen denen der verschiebbare Keil 15 gehalten wird. Die innen gelegenen Seiten der Stege 17, 18, die sich gegenüber liegen, bilden laterale Gleitflächen für den verschiebbaren Keil 15, so dass er schienenartig in dem Grundkörper 13 geführt wird. Das heißt, der Grundkörper 13 ist rahmenartig ausgestaltet. Er bildet einen Halterahmen für den verschiebbaren Keil 15.
Am vorderen Ende des Grundkörpers 13 ist ein quer verlaufender Steg 19 ausgebildet, der mit einem durchgehenden Loch versehen ist, durch das sich der Schaft der Verbindungsschraube 11 in axialer Richtung erstreckt um die Verbindungsschraube 11 zu lagern. Der Steg 19 bildet einen Anschlag für den Kopf 11a der Verbindungsschraube 11, so dass er als Widerlager für die Verbindungsschraube 11 dient, wenn diese in der Hammermutter 12 festgezogen wird, die sich bei der Montage in der Nut des anzuschließenden Profilstabs befindet.
Im Kopf 11a der Verbindungsschraube 11 ist eine Innensechskantöffnung als Inbus ausgebildet, die zum Festziehen oder Lösen der Verbindungsschraube 11 mit einem Inbusschlüssel bzw. einem Kugelinbus-Schraubendreher dient. Ebenso ist im Kopf 16b der Spannschraube 16 für den Keil 15 eine Innensechskantöffnung vorgesehen, so dass die Spannschraube 16 mit demselben Inbusschlüssel bzw. Schraubendreher gespannt oder gelöst werden kann.
Zwischen den beiden Längsstegen 17, 18 des Grundkörpers 13 ist eine Öffnung vorgesehen, durch die ein Zugang zum Kopf 11a der Verbindungsschraube 11 für das geeignete Werkzeug geschaffen wird, wobei die Öffnung auch Raum für eine axiale Bewegung des Kopfes 11a der Verbindungsschraube 11 bietet. Dazu befinden sich jeweils in einem Teilbereich der Längsstege 17, 18 an deren oberen Rändern Ausnehmungen bzw. Aussparungen, die im Bereich des Kopfes 11a der Verbindungsschraube 11 den Abstand zwischen den schräg angeformten Längsstegen 17, 18 vergrößern, was in der in Fig. 6 gezeigten Draufsicht auf den Verbinder 10 gut zu erkennen ist.
Die Fig. 1 und 6 zeigen weiterhin, dass am hinteren Ende des Grundkörpers 13 ein weiterer quer verlaufender Steg bzw. Quersteg 20 angebracht ist. Der Quersteg 20 erstreckt sich zwischen den beiden hinteren Enden der Längsstege 17, 18 und bildet eine Anschlagfläche 20a für den Kopf 16b der Spannschraube 16. Der Quersteg 20 ist bogenförmig ausgebildet, wie es aus der in Fig. 5 dargestellten Draufsicht auf das hintere Ende des Verbinders erkennbar ist, um einen Zugang zum Kopf 16b der Spannschraube 16 mit dem geeigneten Schraubendreher zu ermöglichen.
Beim Lösen der Spannschraube 16 wird diese aus dem Keil 15 herausgedreht, bis sie an die Anschlagfläche 20a stößt, die sie in ihrer axialen Bewegung begrenzt. Beim weiteren Herausdrehen der Spannschraube 16 aus dem Keil 15 wird der Keil 15 durch die Steigung des Schraubengewindes von der schrägen Keilfläche 14 weg gedrückt und dadurch aus seiner Klemmposition gelöst. Dies ist ein besonderer Vorteil der hier gezeigten bevorzugten Ausführungsform, da hierdurch die Demontage noch weiter erleichtert wird.
Im Bereich des Kopfes der Spannschraube 16 sind in den beiden Längsstegen 17, 18 ebenfalls Ausnehmungen ausgebildet, um Raum für den Schraubenkopf bereitzustellen und ein Spiel der Schraube in axialer Richtung zu ermöglichen.
Im Bereich der schrägen Keilfläche 14 befindet sich zwischen den beiden Längsstegen 17, 18 ein Verbindungsstück 21, das die beiden Längsstege 17, 18 verbindet und auf dem die schräge Keilfläche 14 ausgebildet ist. Das Verbindungsstück 21 ist keilförmig und erstreckt sich auf der Unterseite des Grundkörpers 13 aus diesem heraus. Es hat eine Breite, die der Schlitzbreite des Außenschlitzes der Nut 41 entspricht, in der der Grundkörper 13 bei der Montage geführt wird (siehe auch Fig. 8).
Fig. 1 ist weiterhin zu entnehmen, dass auf ähnliche Weise am vorderen Ende des Grundkörpers 13 an dessen Unterseite ein Ansatz 22 ausgebildet ist, dessen Breite an die Schlitzbreite des Nutenschlitzes angepasst ist. Dadurch wird der Grundkörper 13 in der Nut gehalten, während der Ansatz 22 und ein Teil des Verbindungsstücks 21 in den Außenschlitz der Nut 41 ragen.
Die Unterseiten der Längsstege 17, 18 ragen seitlich gegenüber dem Verbindungsstück 21 und dem Ansatz 22 hervor und bilden dadurch Stützflächen, um sich in der Hinterschneidung der Nut abzustützen.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des Verbinders 10. Dabei befindet sich der verschiebbare Keil 15 in einer Position, in der er gelöst ist. Der Schaft der Spannschraube 16 erstreckt sich in der Längsrichtung des Verbinders 10 durch das Verbindungsstück 21. Das Ende des Schaftes befindet sich innerhalb des bewegbaren Keils 15 und steht mit seinem Gewinde in Eingriff. Der Keil 15 ist in dieser entspannten Position von der Keilfläche 14 des Verbindungsstücks 21 beabstandet. Die Oberseite des Keils 15 mit den darauf ausgebildeten Zähnen liegt knapp unterhalb der oberen Ränder der Längsstege 17, 18.
In dieser Position wird der Verbinder 10 in die Nut 41 des Profilstabs 40 von dessen Stirnseite her eingeführt und innerhalb der Nut 41 so weit verschoben, dass nur noch der Schaft der Verbindungsschraube 11 mit der Hammermutter 12 an der Stirnseite des Profilstabs 40 herausragt (siehe Fig. 7). Die Oberseite des Verbinders 10 liegt mit den Gleitflächen 13a am Nutengrund an (siehe Fig. 8).
Der in Fig. 2 nach unten herausragende Teil des Verbindungsstücks 21 und der nach unten herausragende Ansatz 22 befinden sich im Außenschlitz der Nut 41. Durch Drehen des Kopfes 16b der Spannschraube 16 kann nun der Keil 15 gespannt werden.
Fig. 3 zeigt ebenfalls eine Seitenansicht des Verbinders 10, wobei der Keil 15 jedoch in einer Position ist, in der er gespannt ist. Das Gewinde der Spannschraube 16 ist in dieser Position weiter in den Keil 15 hinein gedreht. Die Spannschraube 16 stützt sich dabei mit ihrem Kopf 16b an der Rückseite des Verbindungsstücks 21 ab, das sie mit ihrem Schaft durchdringt. Somit bildet das Verbindungsstück 21 des Grundkörpers 13 das Widerlager für die Spannschraube 16 zum Spannen des Keils 15.
Durch Anziehen der Spannschraube 16 wird der Keil 15 zum Verbindungsstück 21 bzw. zur daran ausgebildeten schrägen Keilfläche 14 hin gezogen. Sobald der Keil 15 beim Festziehen der Spannschraube 16 mit seiner schrägen Gleitfläche mit der schrägen Fläche 14 des Verbindungsstücks 21 in Kontakt gerät, wird er in eine Bewegung senkrecht zur Längsachse gezwungen, d. h., in der Fig. 3 nach oben. Dadurch ragt die Oberseite des Keils 15 mit den daran ausgebildeten Zähnen über den oberen Rand des Grundkörpers 13 hinaus, so dass die Zähne sich in den Nutengrund einkrallen bzw. eingreifen (siehe Fig. 8). In dieser Position des Keils 15 ist der Verbinder 10 in der Nut 41 fest verankert. An der Stirnseite des Profilstabs 40 ragt die Verbindungsschraube 11 gegebenenfalls mit der Hammermutter 12 heraus und kann in der Nut 31 des Profilstabs 30 verankert werden (siehe Fig. 7).
Die Bohrung innerhalb des Verbindungsstücks 21, durch die sich der Schaft 16a der Spannschraube 16 erstreckt, ist elliptisch geformt oder hat einen so großen Durchmesser, dass sich die Spannschraube 16 zusammen mit dem Keil senkrecht zur Längsachse des Verbinders verschieben kann.
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf das vordere Ende des Grundkörpers 13, d. h. auf den Quersteg 19, in dem die Verbindungsschraube 11 gelagert ist. In der Mitte des Querstegs 19 befindet sich ein durchgehendes Loch zur Lagerung des Schaftes der Verbindungsschraube 11. Der untere Ansatz 22 dient zur Führung in dem Außenschlitz der Nut 41. Die Oberseiten bzw. Gleitflächen 13a sind schräg gestaltet und an schräge Flächen im Nutengrund angepasst (siehe Fig. 8). Auf beiden Seiten neben dem Ansatz 22 sind Stützflächen 19b ausgebildet, um den Grundkörper 13 hinter den Nutenrändern, d. h. in der Hinterschneidung, abzustützen (siehe Fig. 8).
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf das hintere bzw. rückseitige Ende des Grundkörpers 13. Der Kopf 16b der Spannschraube 16 ist aus dieser Sicht hinter dem bogenförmigen Quersteg 20 angeordnet, so dass er beim Herausdrehen der Spannschraube 16 in seiner axialen Verschiebung durch den bogenförmigen Quersteg 20 begrenzt wird. Oberhalb des Grundkörpers 13 ragen die Zähne des Keils 15 heraus.
Fig. 6 zeigt eine Draufsicht auf den Verbinder 10 mit gelöstem Keil 15. Die hier sichtbare Seite des Verbinders 10 liegt in montiertem Zustand am Nutengrund an. Zwischen den beiden Längsstegen 17, 18 befindet sich der verschiebbare Keil 15 mit den beiden an seiner Oberseite ausgebildeten Zahnreihen. Der Schaft 16a der Spannschraube 16 ragt aus der schrägen Keilfläche 14 heraus und greift mit seinem Gewinde in das Innere des Keils 15. Der Kopf 16b der Spannschraube ist durch die breite Öffnung zwischen den Längsstegen 17, 18, in der er sich befindet, zur Betätigung von oben zugänglich. Beim Festdrehen der Spannschraube 16 in dem Keil 15 bewegt sich der Keil 15 in der hier gezeigten Ansicht nach rechts.
Der Kopf 11a der Verbindungsschraube 11 ist ebenfalls durch eine relativ breite Öffnung zwischen den Längsstegen 17, 18 zugänglich, um die Verbindungsschraube zu betätigen. Dadurch wird die Hammermutter 12 angezogen.
Fig. 7 zeigt die beiden miteinander verbundenen, senkrecht zueinander ausgerichteten Profilstäbe 30 und 40. Die Profilstäbe 30, 40 bzw. Strebenprofile sind an ihren 4 Seitenflächen mit den Längsnuten 31, 41 versehen. Der Profilstab 40 stößt mit seiner Stirnseite an eine Seitenfläche des Profilstabs 30. In der hinterschnittenen Nut 41 des Profilstabs 40 ist der Verbinder 10 angeordnet und durch den gespannten Keil in der Nut 41 verklemmt. Der Kopf 16b der Spannschraube 16 ist durch den Außenschlitz der Nut 41 zugänglich, um ihn mit einem Kugelinbusschlüssel bzw. -schraubendreher zu betätigen. Der Schaft 16a der Spannschraube durchdringt das Verbindungsstück 21 und den darunter liegenden verschiebbaren Keil 15, und ragt an dessen Ende hervor.
Der Kopf 11a der Verbindungsschraube 11 ist ebenfalls über den Außenschlitz der Nut 41 des Profilstabs 40 zugänglich, um ihn zu betätigen. Beim Festziehen der Verbindungsschraube 11 wird der Profilstab 30 mit seiner Seitenfläche zur Stirnseite des angeschlossenen Profilstabs 40 gezogen, da die Hammermutter 12, die zuvor in die Nut 31 eingebracht wurde, sich in der Hinterschneidung der Nut 31 abstützt, während der Grundkörper 13 in der Nut 41 des anderen Profilstabs 40 fixiert ist.
Fig. 8 zeigt einen Schnitt durch den zweiten Profilstab 40 entlang der Linie A-A' von Fig. 7. Der im Querschnitt trapezförmige Grundkörper 13 stützt sich mit seinen Gleitflächen 13a am Nutengrund ab, der schräg angeordnete Innenflächen aufweist. In einem zentralen Bereich des Nutengrundes stoßen die Zähne des Keils 15 an den Nutengrund. Der Kopf 16b der Spannschraube 16 ist von oben zugänglich, um den Keil festzuziehen oder zu lösen. Das Verbindungsstück 21 befindet sich zwischen den Konten des Außenschlitzes der Nut 41.
Bezugszeichenliste
10
Verbinder
11
Verbindungsschraube
11
a Kopf der Verbindungsschraube
12
Hammermutter
13
Grundkörper
13
a Gleitflächen
14
schräge Keilfläche
15
verschiebbarer Keil
15
a Bohrung
16
Spannschraube
16
a Schaft der Spannschraube
16
b Kopf der Spannschraube
17
,
18
Längsstege
19
,
20
Querstege
19
b Stützflächen
20
a Anschlagfläche für Spannschraube
21
Verbindungsstück
22
Ansatz
30
Profilstab
31
Nut
40
Profilstab
41
Nut

Claims (15)

1. Verbinder für Profilstäbe, die eine hinterschnittene Nut aufweisen, mit einem Grundkörper (13) zur Befestigung in einer Nut eines ersten Profilstabs (40),
einem Verbindungselement (11, 12), das an den Grundkörper (13) gekoppelt ist, um den Grundkörper (13) mit einem zweiten Profilstab (30) zu verbinden,
einer Spannschraube (16), die am Grundkörper (13) gelagert ist, und einer getrennt von der Spannschraube (16) betätigbaren Verbindungsschraube (11), die am Grundkörper (13) gelagert ist, um den Grundkörper (13) mit dem zweiten Profilstab (30) zu verschrauben
dadurch gekennzeichnet, dass
der Grundkörper (13) eine schräge Keilfläche (14) umfasst, auf der ein Keil (15) verschiebbar gelagert ist, wobei die Spannschraube (16) mit dem Keil (15) in Eingriff gelangt, um den Keil (15) relativ zum Grundkörper (13) zu verschieben und dabei den Grundkörper (13) in der Nut (41) des ersten Profilstabs (40) zu verklemmen, und
am Grundkörper (13) ein Anschlag (20a) für das kopfseitige Ende der Spannschraube (16) ausgebildet ist, um beim Lösen der Spannschraube (16) eine axiale Bewegung der Spannschraube (16) relativ zum Grundkörper (13) zu begrenzen.
2. Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der verschiebbare Keil (15) mit einem Innengewinde versehen ist, in das die Spannschraube (16) eingreift.
3. Verbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper ein Widerlager für die Verbindungsschraube (11) und die Spannschraube (16) bildet.
4. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (13) als Rahmen ausgebildet ist, in dem der verschiebbare Keil (15) in axialer Richtung geführt wird.
5. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (20a) durch einen bogenförmigen Steg an dem zweiten Ende des Grundkörpers (13) gebildet wird.
6. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (13 im Bereich der schrägen Keilfläche (14) ein durchgehendes Loch aufweist, durch das sich der Schaft (16a) der Spannschraube (16) erstreckt, wobei der Lochdurchmesser geringer ist als der Durchmesser des Kopfes (16b) der Spannschraube (16).
7. Verbinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das durchgehende Loch eine Innengeometrie aufweist, die ein Verschieben des Schaftes (16b) der Spannschraube (16) senkrecht zu ihrer Längsachse ermöglicht.
8. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (13) zwei in Längsrichtung verlaufende, parallele Stege (17, 18) aufweist, zwischen denen der verschiebbare Keil (15) gehalten wird.
9. Verbinder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden parallelen Stegen (17, 18) ein Verbindungsstück (21) ausgebildet ist, dessen Oberseite die schräge Keilfläche (14) bildet.
10. Verbinder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die parallelen Stege (17, 18) und das Verbindungsstück (21) einstückig ausgebildet sind.
11. Verbinder nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (21) eine Breite aufweist, die der Breite des Außenschlitzes der Nut (41) entspricht.
12. Verbinder nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die parallelen Stege (17, 18) Außenflächen aufweisen, die an die Innengeometrie der Nut (41) angepasst sind.
13. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der verschiebbare Keil (15) auf seiner Klemmfläche Zähne aufweist, die beim Verklemmen an einer Innenfläche der Nut (41) angreifen.
14. Verfahren zum lösbaren Verbinden zweier Profilstäbe, die mit hinterschnittenen Längsnuten versehen sind, mit den Schritten:
Einbringen eines Verbinders (10), der einen Grundkörper (13) umfasst, in eine hinterschnittene Nut (41) eines Profilstabs (40);
Verklemmen des Grundkörpers (13) innerhalb der Nut (41) mittels einer Spannschraube; und
Befestigen des Verbinders (10) mittels einer Verbindungsschraube (11) an einem weiteren Profilstab (30);
dadurch gekennzeichnet, dass
zum Verklemmen des Grundkörpers (13) ein Keil (15) auf einer schrägen Keilfläche des Grundkörpers (13) verschoben und zum Grundkörper (13) gezogen wird; und
zum anschließenden Lösen der Verbindung der Keil (15) durch Betätigen der Spannschraube (16) vom Grundkörper (13) weg gedrückt wird, wobei die Spannschraube in ihrer axialen Bewegung begrenzt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verbinder (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13 verwendet wird.
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