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DE10150837A1 - Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung bzw. Umrechnung von Farbprofilen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung bzw. Umrechnung von Farbprofilen

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DE10150837A1
DE10150837A1 DE10150837A DE10150837A DE10150837A1 DE 10150837 A1 DE10150837 A1 DE 10150837A1 DE 10150837 A DE10150837 A DE 10150837A DE 10150837 A DE10150837 A DE 10150837A DE 10150837 A1 DE10150837 A1 DE 10150837A1
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DE10150837A
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Martin Mayer
Nikolaus Pfeiffer
Manfred Schneider
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Heidelberger Druckmaschinen AG
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Abstract

Es wird ein Verfahren zur Generierung eines Farbprofils vermittels der Bestimmung einer Abbildung A' eines geräteunabhängigen Prozessraumes Q·(m)· der Dimension m, wobei m eine natürliche Zahl ist, auf einen geräteabhängigen Prozessraum K'·(n)· der Dimension n, wobei n eine natürliche Zahl, für einen ersten Satz bestimmter Parameter vorgeschlagen, welches sich dadurch auszeichnet, dass die Abbildung durch eine Verkettung von Abbildungen, welche eine bekannte Abbildung A von Q·(m)· auf einen geräteabhängigen Prozessraum K·(n)· der Dimension n, wobei n eine natürliche Zahl ist, für einen anderen Satz bestimmter Prozessparameter, welche sich in wenigstens einem Element vom ersten Satz bestimmter Prozessparameter unterscheidet, und entweder einer Abbildung T¶K¶ von K·(n)· nach K'·(n)· oder einer Abbildung T¶Q¶ von Q·(m)· auf sich selbst umfasst, dargestellt wird.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Generierung eines Farbprofils vermittels der Bestimmung der Abbildung A' eines geräteunabhängigen Prozessraumes Q(m) der Dimension m, wobei m eine natürliche Zahl ist, auf einen geräteabhängigen Prozessraum K'(n) der Dimension n, wobei n eine natürliche Zahl ist.
Wesentliche Bestandteile von Farbprofilen sind Tabellen, welche für verschiedene Farbreproduktionsstrategien die Umwandlung von geräteunabhängigen Farbwerten, beispielsweise [Lab] oder [XYZ]-Werten, in geräteabhängige Farbwerte, beispielsweise CMYK, und umgekehrt ermöglichen. Die Tabellen enthalten Abtastwerte von mehrdimensionalen Abbildungen, wie beispielsweise [CMYK] als Funktion von [Lab] oder umgekehrt, jeweils für ein regelmäßiges Gitter von Punkten im jeweiligen Eingangsraum. Funktionswerte von Punkten, welche nicht auf dem Stützpunktgitter liegen, werden typischerweise durch diverse geeignete Interpolationsverfahren zwischen den benachbarten Stützpunkten ermittelt. Im Allgemeinen erfolgt eine Berechnung der Farbprofite mit Hilfe von angedruckten Testformen, die viele verschiedene Farbfelder enthalten, gewöhnlicherweise zwischen 200 und 1000 einzelnen Farben. Diese Testfarben werden farbmetrisch vermessen und stellen eine Abtastung des Druckprozesses dar. Die in den Tabellen der Profile beschriebenen Abbildungen sind meist sehr kompliziert und lassen sich im Allgemeinen nicht global in geschlossener Form durch mathematische Formeln beschreiben. Typischerweise ist der geräteunabhängige Prozessraum Q(m) nicht linear aber metrisch, kann aber mit hinreichender Genauigkeit lokal linear dargestellt werden. Der geräteabhängige Raum K(n) ist metrisch und für wichtige Anwendungen linear.
Häufig sind Druckprozesse, für welche Profile erstellt wurden, nicht konstant, sondern ändern ihre Eigenschaften mit der Zeit, sei es kontinuierlich oder diskontinuierlich. Damit ist ein vorher erzeugtes Profil nur noch mit eingeschränkter Genauigkeit oder gar nicht mehr gültig für den Prozess. Die Einflussgrößen, welche zu solchen Änderungen führen, sind oft weder in ihrer Anzahl noch in ihren Werten genau bekannt. Mögliche Einflussgrößen sind unter anderem: geändertes Papier, geänderte Druckfarben, geänderte Rasterweite, Einsatz von Druckhilfsmitteln (Verdünner, Druckgelee oder dergleichen), andere Oberflächenbearbeitung (Lackieren, Pudern oder dergleichen), geänderte Umgebungsbedingungen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, geänderte Druckreihenfolge oder Bunt- und Unbuntaufbau.
Die Profilierung einer Druckmaschine vermittels Drucktests verursacht einen erheblichen Aufwand, benötigt Zeit und hat gewisse Kosten zur Folge. Eine Profilierung muss spezifisch für einen Parametersatz unterschiedlicher Bedingungen durchgeführt werden. Falls ein Parameter im Parametersatz geändert wird, ist in der Regel ein gesamter neuer Test erforderlich. Dieses gilt insbesondere, wenn mehrere Farben oder Papiere in einer Druckerei für ein Produktionslos verwendet werden. Mit anderen Worten, um entsprechende Abweichungen für eine profilierte Druckausgabe bei Wechsel von einem alten auf einen spezifischen neuen Parametersatz zu vermeiden, muss eine Profilierung der Druckmaschine für den spezifischen Parametersatz der späteren Druckbedingungen vorgenommen werden.
Ein Verfahren und eine Einrichtung zur Generierung eines Farbprofils ist beispielsweise aus der DE 43 35 143 A1 bekannt. Dieses Dokument offenbart ein Verfahren und eine Einrichtung zur Umsetzung von Farbwerten eines ersten Farbraums, typischerweise [Lab], in Farbwerte eines beim Druckprozess charakteristischen Druckfarbraumes von Geräten und Systemen für die Farbbildbearbeitung, typischerweise [CMYK]. Zwecks einer Anpassung der Farbauszugswerte an den jeweiligen Druckprozess werden an den Farbwerten [Lab] die funktionsmäßig zugeordneten Farbauszugswerte [CMYK] als Drucktabelle unter Berücksichtigung der Druckfarben, der farbmetrischen Eigenschaften des Bedruckstoffes und der Druckprozessparameter näherungsweise analytisch berechnet und anschließend durch eine Farbwertkalibrierung [Lab] → [L'a'b'] korrigiert, indem durch Vergleich der in Farben einer Testtafel charakteristischen Farbwerte mit farbmetrisch ausgemessenen Farbwerten einer der als Andruck oder Proof hergestellten Testtafel Korrekturwerte ermittelt werden.
Weiteren Stand der Technik bildet die DE 43 05 693 C2. In dieser Schrift wird ein Verfahren zur Farbkalibrierung bei der Umsetzung von Farbwerten eines von einem Eingabegerät abhängigen ersten Farbraums in die Farbwerte eines zweiten Farbraums offenbart, bei dem unter anderem zur Gewinnung von Farbwerten des ersten Farbraums eine Testvorlage, welche eine Anzahl definierter Testfarben enthält, ausgemessen wird. Die Umsetzung der Farbauszugswerte des ersten Farbraums in die funktionsmäßig zugeordneten Farbwerte des zweiten Farbraums erfolgt anhand einer Tabelle. Um Farbdifferenzwerte, aus denen entsprechende Korrekturfarbwerte berechnet werden, zu gewinnen, werden die durch Rechnung gewonnenen Farbwerte des zweiten Farbraums mit durch Ausmessen der entsprechenden Testfarben gewonnenen Farbwerte des zweiten Farbraums verglichen.
Ein Verfahren zum Profilieren und Kalibrieren einer digital ansteuerbaren Druckmaschine mit permanenter Druckform, bei dem eine automatische Auswahl eines Farbprofils aus einem lokalen oder nicht-lokalen, beispielsweise über Internet zugänglichen Pool von Farbprofilen mit gegebenenfalls eindimensionaler Korrektur erfolgt, wird in der DE 198 44 495 A1 offenbart. Eine Datenverarbeitungsvorrichtung verwendet zur endgültigen Datenaufbereitung automatisch ein genau dem aktuellen Maschinenzustand entsprechendes Profil, mit anderen Worten, ein der richtigen Farbraumumrechnung oder Kalibration entsprechendes Farbprofil. Zum Zeitpunkt der Datenaufbereitung wird dazu ein zum Zeitpunkt des Drucks prognostizierter Maschinenzustand und mit Kenntnis der Betriebsstoffe ein dem Druckauftrag am nächsten kommendes Maschinenprofil bestimmt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Generierung eines Farbprofils mit reduziertem Aufwand zur Verfügung zu stellen.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 und durch eine Einrichtung mit den Merkmalen gemäß Anspruch 17 gelöst.
Um nach einer Änderung der Eigenschaften eines Druckprozesses, also seiner Parameter, jeweils ein neues Farbprofil zu erzeugen, ist es nicht erforderlich, wieder alle Farbfelder zu vermessen, wenn man davon ausgehen kann, dass sich bei typischen Veränderungen nicht die gesamte Charakteristik des Druckprozesses verändert, sondern nur gewisse Parameter im Wesentlichen geringe Veränderungen aufweisen. Anstatt ein neues Farbprofil in gleicher Weise wie das alte zu erzeugen, werden nur für einige wenige Testfarben neue Messwerte bestimmt, und aus dem Vergleich mit einer gegebenen Rechenvorschrift zu den alten Werten, welche beispielsweise direkt oder über eine einfache Berechnung dem alten Farbprofil entnommen werden können, die charakteristischen Parameter der Veränderung bestimmt. Mit einem durch diese charakteristischen Parameter bestimmten Modell der Veränderung lässt sich dann aus dem alten Farbprofil ein neues Farbprofil berechnen, welches dem aktuellen Zustand des Prozesses besser entspricht, sodass die Qualität des Druckes verbessert wird. Mit der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren und eine Einrichtung zur Verfügung gestellt, mit denen eine schnelle und hinreichend genaue Generierung eines Farbprofils ermöglicht wird. Dazu wird auf rechnerischem Wege eine näherungsweise analytische Umrechnung eines alten Farbprofils mit bestimmten ersten Prozessparametern auf eine neues Farbprofil für bestimmte andere Prozessparameter, wie Farbe, Papier, Rasterweite oder dergleichen, durchgeführt. Damit wird eine Reduzierung des Profilieraufwands als Vorteil erreicht. Vorteilhafterweise kann also unter Verwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. der erfindungsgemäßen Einrichtung ein Verzicht auf einen vollständigen Drucktest für die Profilierung bei Wechsel der Farbskala, des Bedruckstoffes, der Rasterweite oder entsprechenden Prozessparametern erreicht werden, da nur eine geringe Anzahl von neuen Messwerten in einem Test erforderlich sind. Das erfindungsgemäße Verfahren bzw. die erfindungsgemäße Einrichtung führt zu einer Vereinfachung und zu einer Verkürzung des zeitlichen und einer Verringerung des technischen Aufwandes, sodass ein erhöhter Bedienkomfort der Druckmaschine oder des Gerätes der Druckvorstufe und geringere Kosten bei ihrem Einsatz erreicht werden.
Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren kann aus einem bekannten alten Farbprofil ein neues Farbprofil anhand der Messung der Farbspektren bzw. der [Lab]-Werte des Bedruckstoffes sowie der Skalenfarben für Vollflächen, in einer vorteilhaften Weiterbildung auch Rasterflächen, für die Primär- und/oder Sekundär- und/oder Tertiärfarben bestimmt werden. Dazu wird eine Umrechnung der vorhandenen Zuordnungsvorschrift zwischen Werten im geräteunabhängigen Prozessraum Q und geräteabhängigem Prozessraum K, den sogenannten Look-up-Tables, mit Kenntnis der Spektren für die neuen Farben bzw. dem neuen Bedruckstoff und den Spektren der zugehörigen alten Farben bzw. dem Bedruckstoff durchgeführt. Bei den neuen Farben kann es sich beispielsweise um einen neuen Farbsatz, eine geänderte Rasterweite oder aber auch um einen geänderten Farbsatzaufbau, die Reihenfolge des Druckes der einzelnen Farben handeln.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Figuren und deren Beschreibung dargestellt.
Es zeigen im Einzelnen:
Fig. 1 schematisches Diagramm zur Darstellung der Prozessräume mit den Abbildungen zwischen diesen,
Fig. 2 Abbildungen zwischen den Prozessräumen mit zusätzlicher Korrekturabbildung R vom geräteabhängigen Prozessraum K(n) auf sich selbst,
Fig. 3 mögliche Wirkung der Abbildung TQ vom geräteunabhängigen Prozessraum Q(m) auf sich selbst für einen beispielhaft gewählten zweidimensionalen Raum,
Fig. 4 Abbildungen zwischen den Prozessräumen mit zusätzlicher Zerlegung Zi mit i aus den natürlichen Zahlen in i disjunkte Untermengen des Prozessraums K'(n),
Fig. 5 schematische Darstellung der Topologie der erfindungsgemäßen Einrichtung zur Generierung eines Farbprofils mit einer Recheneinheit zur Erzeugung der notwendigen Umrechnung eines alten Farbprofils in ein neues.
Die Fig. 1 zeigt ein schematisches Diagramm zur Darstellung der Prozessräume mit den Abbildungen zwischen diesen. Gegeben ist der geräteunabhängige Prozessraum Q(m), wobei m eine natürliche Zahl ist und seine Dimension bezeichnet. Beispielsweise handelt es sich hierbei ohne Beschränkung der Allgemeinheit um einen dreidimensionalen Raum, wie den [Lab] oder [XYZ]-Raum. Es kann sich aber auch um einen Raum typischer, gemessener Spektren mit einer Dimension größer oder gleich 32 handeln. Bekannt ist die Abbildung A, dem Farbprofil entsprechend, nach einem geräteabhängigen Prozessraum K(n), wobei n eine natürliche Zahl ist und seine Dimension bezeichnet. Typischerweise hat der geräteabhängige Prozessraum die Dimension 3, 4, 5 oder höher. Es handelt sich beispielsweise um einen [CMY], [CMYK], [CMYKS]-Raum. Hierbei bezeichnen C Cyan, M Magenta, Y Yellow, K Schwarz und S eine Sonderfarbe. Es sind aber auch noch höherdimensionale Räume mit mehreren Sonderfarben möglich. Zu bestimmen ist eine Abbildung A' vom geräteunabhängigen Prozessraum Q(m) nach einem geräteabhängigen Prozessraum K'(n). Dieser neue geräteabhängige Prozessraum K'(n) beschreibt den Druck mit neuen Prozessparametern. Im erfindungsgemäßen Verfahren wird die Abbildung A' durch eine Verkettung der bekannten Abbildung A vom geräteunabhängigen Prozessraum Q(m) auf den geräteabhängigen Prozessraum K(n) für einen anderen Satz bestimmter Prozessparameter, welche sich in wenigstens einem Element vom ersten Satz bestimmter Prozessparameter unterscheidet und entweder einer Abbildung TK vom geräteabhängigen Prozessraum K(n) nach dem geräteabhängigen Prozessraum K'(n) oder einer Abbildung TQ vom geräteunabhängigen Prozessraum Q(m) auf sich selbst aufweist, dargestellt.
In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung lässt sich die Abbildung A lokal für Teilmengen vom geräteunabhängigen Prozessraum Q(m) nach dem geräteabhängigen Prozessraum K(n) als affine Abbildung darstellen. Sie weist daher von Q(m) nach K(n) eine nxm-Matrix und einen n-dimensionalen Vektor auf, während die Umkehrabbildung A' eine mxn-Matrix und einen m-dimensionalen Vektor aufweist. Zur Umrechnung eines alten Farbprofils auf ein neues wird die Abbildung TK vom geräteabhängigen Prozessraum K(n) nach dem geräteabhängigen Prozessraum K'(n) bestimmt, sodass eine Verkettung der bekannten Abbildung A mit der Umrechnung oder Anpassung durch die Abbildung TK eine näherungsweise Lösung mit hinreichender Genauigkeit für die Abbildung A' vom geräteunabhängigen Prozessraum Q(m) in den geräteabhängigen Prozessraum K'(n) ermöglicht. Die Umkehrabbildung ist mit A'-1 bezeichnet. In vorteilhafter Ausführungsform lässt sich die Abbildung TK als eine nxn-Matrix gegebenenfalls plus Verschiebung darstellen, sodass eine einfache Berechnung der Verketteten Abbildung aus A und TK nach Regeln der linearen Algebra ermöglicht wird. Bei wenigstens einer geänderten Farbe, geänderten Dichte der gedruckten Farbe, oder dem Angleich der Volltöne bei Änderung des Bedruckstoffes, werden für ausgesuchte Werte aus dem geräteabhängigen Prozessraum K'(n) geräteunabhängige Werte aus dem geräteunabhängigen Prozessraum Q(m) gemessen. Mit anderen Worten, die Abbildung A' wird an einzelnen Punkten vermessen. In vorteilhafter Ausführungsform handelt es sich um eine Menge von Punkten, welche die Extrempunkte des Prozesses, also die Volltöne, umfasst. Vermittels der Umkehrrechnung A-1 sind für korrespondierende Punkte im geräteabhängigen Prozessraum K(n) Werte im geräteunabhängigen Prozessraum Q(m) bekannt. Unter der Voraussetzung, dass es sich um kleine Prozessänderungen handelt, wird die Abbildung TQ als eine lineare Transformation dargestellt, sie weist dann typischerweise einen kleinen Drehwinkel von etwa 0 und eine geringe Streckung von etwa 1 auf. Aus einer Messung von m unabhängigen Punkten des geräteunabhängigen Prozessraumes Q(m) mit den neuen Farben und der Kenntnis der m zugehörigen Punkte im geräteunabhängigen Prozessraum Q(m) der alten Farben lassen sich die mxm unbekannten Einträge der mxm- Matrix und gegebenfalls der Verschiebungsvektor, welche die lineare Transformation TQ darstellt, berechnen. Dazu ist ein lineares Gleichungssystem mit mxm Unbekannten beziehungsweise mit (m + 1) × (m + 1) Unbekannten bei zusätzlicher Verschiebung zu lösen. Zur Bestimmung der Abbildung A' als Verkettung der Abbildungen A und TK muss eine nxn-Matrix, welche die Abbildung TK darstellt, berechnet werden. Im Falle kleiner Änderungen, in denen das erfindungsgemäße Verfahren zur Anwendung gelangt, unterscheiden sich die Basen der geräteabhängigen Prozessräume K(n) und K'(n) nur geringfügig. Es ist daher möglich, den mxm Block der nxn-Matrix, welcher auf den Teilvektor der Anteile der alten Farben wirkt, nach folgender Vorschrift zu bestimmen: Die mxm-Matrix für die Transformation TQ in der Basis der [Lab]-Werte der gemessenen alten Farben gibt im Wesentlichen diejenigen Anteile an, mit welchen sich die neuen aus den alten Farben darstellen lassen. Die Einträge sind daher näherungsweise gleich den Einträgen in den Block der Transformationsmatrix TK zur Bestimmung der weiteren 2n-1 Einträge für jede zusätzliche Farbe werden die [Lab]-Werte der neuen zusätzlichen Farbe in einem linearen Ansatz mit den [Lab]-Werte der alten zusätzlichen Farbe und zweier aus [CMY] ausgewählten Farben in Verbindung gesetzt. Mit anderen Worten, es ist ein lineares Gleichungssystem aus m Gleichungen für m Variablen zu lösen. Die zusätzlichen Farben werden derart ausgewählt, dass die Summe der Beträge der Komponenten des m- dimensionalen Vektors der m Variablen minimal wird. Es sind jedoch auch andere Optimierungsverfahren denkbar. Im Falle kleiner Änderungen können im erfindungsgemäßen Verfahren die 2n-1 weiteren Einträge der nxn-Matrix, welche die Transformation TK darstellt, aus den Komponenten des m-dimensionalen Vektors in der Basis der [Lab]-Werte der alten Farben bestimmt werden.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist es auch möglich, das erfindungsgemäße Verfahren einzusetzen, wenn die Farben nicht gedruckt vorliegen. Vorteilhafterweise können fehlende Farborte im geräteunabhängigen Prozessraum Q(m) näherungsweise aus Spektren berechnet werden.
Vorteilhafterweise kann im erfindungsgemäßen Verfahren ebenfalls die Änderung eines Bedruckstoffes berücksichtigt werden. Hierzu wird ausgenutzt, dass sich die Abbildung A und die Umkehrabbildung A-1 lokal als affine Abbildung schreiben lässt. Der dieser affinen Abbildung zugeordnete m-dimensionale Vektor beschreibt die [Lab]-Werte des Weißanteils, mit anderen Worten des Bedruckstoffes, also beispielsweise Papier. Es ist daher nur erforderlich, die [Lab]-Werte des neuen Bedruckstoffes zu messen und lokal, im Gültigkeitsbereich der affinen Abbildung, einen m-dimensionalen Korrekturvektor aus der Differenz der [Lab]-Werte zu addieren. Mit anderen Worten, es wird bestimmt, welche Farbe mit welchem Anteil notwendig ist, um als dem neuen Bedruckstoff zu drucken. Durch Inversion der affinen Abbildungsvorschrift erhält man den n-dimensionalen Vektor zur Korrektur der notwendigen Farbanteile in der Abbildung A.
Die Fig. 2 zeigt die verschiedenen Abbildungen A, A' sowie A', A'-1, TK und TQ zwischen den Prozessräumen K(n), K'(n) und Q(m) mit einer zusätzlichen Korrekturabbildung R vom geräteabhängigen Prozessraum K(n) auf sich selbst. In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird die neue Abbildung A' vom geräteunabhängigen Prozessraum Q(m) in den geräteabhängigen Prozessraum K'(n) als Verkettung der Abbildung A, der Korrekturabbildung R und der Transformation TK dargestellt. Aus den vorliegenden Funktionswerten der Abbildung A des alten Farbprofils können beispielsweise vermittels der Neugebauer Gleichung oder anderen Rechenvorschriften iterativ modifizierte Flächenanteile der Grundfarben berechnet werden. Diese modifizierten Flächenanteile werden dann zur Bestimmung der neuen Abbildung A', also des neuen Farbprofils herangezogen. Die Berechnung des neuen Farbprofils erfolgt nach dem dargelegten Verfahren als Verkettung der Abbildungen A, R und TK, welche aus der Abbildung TQ generiert worden ist.
Die Fig. 3 dient der Erläuterung der möglichen Wirkung einer Abbildung TQ von einem geräteunabhängigen Prozessraum Q(m) auf sich selbst anhand eines Beispiels für einen Raum der Dimension m gleich 2. Die Beschränkung auf einen zweidimensionalen Raum ist ausschließlich zur Erläuterung gewählt. Die Wirkung der Abbildung TQ kann unter Umständen über eine Drehstreckung hinausgehen, eine Verzerrung sein. Entsprechende Abbildungen TQ kommen auch in höher dimensionalen Räumen mit m < 2 vor. Verzerrungen sind dann Verzerrungen von Hyperwürfeln. Die Fig. 3 dient der Darstellung, dass es möglich ist, durch eine geeignete Zerlegung in Dreiecke die derartige Transformationen bereichsweise als affine Abbildung darzustellen. Ein analoges Vorgehen ist auch für höher dimensionale Räume möglich. Im dreidimensionalen Fall ist beispielsweise eine Tetraederzerlegung eines Hyperwürfels in der DE 298 13 519 A1 offenbart.
In Fig. 3 ist für einen beispielhaften zweidimensionalen Raum mit den aufspannenden Vektoren x und y in der rechten Bildhälfte ein Quadrat mit den Eckpunkten 1, 2, 3, 4 dargestellt. Unter einer Abbildung TQ des Raumes auf sich wird das Viereck 1', 2', 3', 4' erhalten. Jeweils zwei der Vektoren 1,2 1,4 und 1,3 spannen den Raum auf, bilden eine Basis. Um die Abbildung TQ durch affine Transformationen zu beschreiben, ist es erforderlich, das Viereck entlang einer Diagonalen, hier beispielsweise der Diagonalen 1',4' mit D bezeichnet zu zerlegen. Die Transformation der Punkte 1, 4, 3 via Abbildung TQ in die Punkte 1', 3', 4' kann dann durch eine affine Abbildung beschrieben werden, ist also insbesondere linear. Desgleichen kann die Abbildung der Punkte 1, 2, 4 vermittels TQ nach 1', 2', 4' mit einer weiteren affinen Abbildung beschrieben werden. Entlang der Diagonalen ist die Abbildung TQ stetig, aber nicht notwendigerweise differenzierbar.
Der in der Fig. 3 gezeigte Fall ist, wie der Fachmann schnell erkennt, ohne größere Umstände auf ein p-Eck, wobei p eine natürliche Zahl ist, zu verallgemeinern, das entsprechend trianguliert wird. Für jeden dreieckigen Bereich kann dann eine affine Abbildung als Darstellung von TQ bestimmt werden. Ebenso ist für den Fachmann leicht erkennbar, dass auch eine Verallgemeinerung auf höher dimensionale Räume möglich ist. Beispielsweise im dreidimensionalen Fall wird ein Hypervieleck in Tetraeder zerlegt. Entsprechendes gilt für höherdimensionale Räume.
Das in der Fig. 3 näher erläuterte Verfahren der Triangulation eines p-Ecks kann dazu eingesetzt werden, Bereiche festzulegen, in denen die Abbildung TQ für die Transformation des geräteunabhängigen Prozessraums Q(m) auf sich selbst als affiner Abbildung, also lineare Abbildung, vorteilhafterweise ohne Verschiebung bestimmt werden kann. Damit ist es möglich, mehr als mxm Messwerte für die Abbildung A' zu nehmen. Vorteilhafterweise können neben Volltönen der neuen Farben, auch Halbtonwerte oder andere Zwischenwerte vermessen werden.
In der Fig. 4 ist eine schematische Darstellung der Abbildungen zwischen Prozessräumen, wie sie schon in Fig. 1 gezeigt wurde, mit einer zusätzlichen Abbildung Zi, wobei i eine natürliche Zahl ist, gezeigt. Die zusätzlich Abbildung Zi zerlegt den geräteabhängigen Prozessraum K'(n) in i disjunkte Untermengen. In jeder dieser disjunkten Untermengen liegen m Punkte, für die die unter der Abbildung A'-1 erreichten Punkte im geräteunabhängigen Prozessraum Q(m) gemessen werden. Für jede dieser Gruppen von m Punkten in jeder disjunkten Untermenge wird dann im erfindungsgemäßen Verfahren die Transformationsmatrix und Verschiebung, welche die Abbildung TQ von den zugehörigen m Punkten des alten Farbprofils errechnet, wie es in der Beschreibung der Fig. 1 näher erläutert ist. Entsprechend kann für die Teilbereiche der Zerlegung jeweils eine Matrix, welche die Abbildung TK von K(n) nach K'(n) darstellt, berechnet werden. Damit wird erfindungsgemäß die Abbildung A' vom geräteunabhängigen Prozessraum Q(m) in den geräteabhängigen Prozessraum K'(n) als Verkettung der Abbildung A nach dem geräteabhängigen Prozessraum K(n) und der Abbildung TK bestimmt. Durch diese vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist es möglich, eine verbesserte Näherung für das errechnete neue Farbprofil aus dem bekannten alten zu erhalten, während gleichzeitig nur eine geringe Anzahl von Messpunkten erforderlich ist.
In der Fig. 5 ist schematisch die Topologie einer Einrichtung, wie sie vorteilhafterweise in einer Druckmaschine oder einem Gerät der Druckvorstufe zur Verfügung gestellt wird, gezeigt, welche eine Recheneinheit 55 aufweist, welche aus einem bekannten Farbprofil, also einer Abbildung A aus einem geräteunabhängigen Prozessraum Q(m) in einen geräteabhängigen Prozessraum K(n), ein neues Farbprofil, also eine Abbildung A' aus dem geräteunabhängigen Prozessraum Q(m) in den geräteabhängigen Prozessraum K'(n), vermittels einer Rechenvorschrift, welche eine Abbildung von K(n) nach K'(n) oder/und von Q(m) auf sich umfasst, erzeugt. Als bevorzugte Ausführungsform ist eine Einrichtung für den Vierfarbendruck, also einen geräteabhängigen Prozessraum der Dimension 4 mit der Basis C' Cyan, M' Magenta, Y' Yellow und K' Schwarz, gezeigt. Für den Fachmann ist ersichtlich, dass diese Topologie auch bei der Hinzunahme von weiteren Farben erhalten bleibt, indem nur gleichwertige Ausgabegeräte den hier gezeigten vier Ausgabegeräten C', M', Y' und K' nebengeordnet werden. Vermittels einer Messeinrichtung 51 werden die [Lab]-Werte der alten Farben bestimmt, sodass in einer Speichereinheit 53 ein Farbprofil, also eine Darstellung der Abbildung A vom geräteunabhängigen Prozessraum Q(m), hier dem [Lab]-Raum in den geräteabhängigen Prozessraum K(n), hier also den [CMYK]-Raum, abgelegt ist. Auf diese Speichereinheit 53 kann die Recheneinheit 55 zugreifen. Durch die Messeinrichtung 57 werden Messwerte der Abbildung A' der Recheneinheit 55 zur Verfügung gestellt, sodass diese nach dem erfindungsgemäßen Verfahren die Abbildung A' vom geräteunabhängigen Prozessraum Q(m), also dem [Lab]-Raum in den geräteabhängigen Prozessraum K(n), also den [CMYK]-Raum. Von der Recheneinheit 55 können die entsprechenden Anteile an Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz an die Ausgabeeinheiten C', M', Y' und K' weitergegeben werden.
Bezugszeichenliste
K(n)
n-dimensionaler geräteabhängiger Prozessraum
K'(n)
n-dimensionaler geräteabhängiger Prozessraum
TK
Abbildung von K(n)
nach K'(n)
Q(m)
m-dimensionaler geräteunabhängiger Prozessraum
A Abbildung von Q(m)
nach K(n)
A-1
Umkehrabbildung von A
TQ
Abbildung von Q(m)
auf sich
A' Abbildung von Q(m)
nach K'(n)
A'-1
Umkehrabbildung von A'
R Abbildung von K(n)
auf sich
x erster Basisvektor eines zweidimensionalen Raumes
y zweiter Basisvektor eines zweidimensionalen Raumes
1
,
2
,
3
,
4
Punkte im zweidimensionalen Raum
1
',
2
',
3
',
4
' Punkte im zweidimensionalen Raum
D Diagonale
Zi
Abbildung von K'(n)
auf sich
51
Messeinrichtung
53
Speichereinheit
55
Recheneinheit
57
Messeinrichtung
C' Ausgabegerät Cyan
M' Ausgabegerät Magenta
Y' Ausgabegerät Yellow
K' Ausgabegerät Black

Claims (19)

1. Verfahren zur Generierung eines Farbprofils vermittels der Bestimmung einer Abbildung A' eines geräteunabhängigen Prozessraumes Q(m) der Dimension m, wobei m eine natürliche Zahl ist, auf einen geräteabhängigen Prozessraum K'(n) der Dimension n, wobei n eine natürliche Zahl ist, für einen ersten Satz bestimmter Prozessparameter, dadurch gekennzeichnet, dass die Abbildung A' durch eine Verkettung einer bekannten Abbildung A von Q(m) auf einen geräteabhängigen Prozessraum K(n) der Dimension n, wobei n eine natürliche Zahl ist, für einen anderen Satz bestimmter Prozessparameter, welche sich in wenigstens einem Element vom ersten Satz bestimmter Prozessparameter unterscheidet und entweder einer Abbildung TK von K(n) nach K'(n) oder einer Abbildung TQ von Q(m) auf sich selbst dargestellt wird.
2. Verfahren zur Generierung eines Farbprofils gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der geräteabhängige Prozessraum ein Farbraum ist, welcher einen geräteabhängigen Druck oder eine geräteabhängige Wiedergabe in einer Druckvorstufe beschreibt.
3. Verfahren zur Generierung eines Farbprofils gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der geräteunabhängige Prozessraum Q(m) die Dimension 3 hat.
4. Verfahren zur Generierung eines Farbprofils gemäß einem der oberen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der geräteunabhängige Prozessraum Q(m) der [Lab]- oder [XYZ]-Raum ist.
5. Verfahren zur Generierung eines Farbprofils gemäß einem der oberen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die geräteabhängigen Prozessräume K(n) und K'(n) die Dimension 3, 4 oder eine Dimension größer als 4 haben.
6. Verfahren zur Generierung eines Farbprofils gemäß einem der oberen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die geräteunabhängigen Prozessräume K(n) und K'(n) [C, M, Y], [C, M, Y, K] oder [C, M, Y, K, S] Räume mit C Cyan, M Magenta, Y Yellow, K Black und S Sonderfarbe sind.
7. Verfahren zur Generierung eines Farbprofils gemäß einem der oberen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abbildung TK oder die Abbildung TQ linear ist.
8. Verfahren zur Generierung eines Farbprofils gemäß einem der oberen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abbildung TK oder die Abbildung TQ durch eine lineare Transformation mit kleinem Drehwinkel von etwa 0 und geringer Streckung von etwa 1 dargestellt sind.
9. Verfahren zur Generierung eines Farbprofils gemäß einem der oberen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Basen der geräteabhängigen Prozessräume K(n) und K'(n) nur geringfügig unterscheiden.
10. Verfahren zur Generierung eines Farbprofils, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Basen der geräteabhängigen Prozessräume K und K' im Wesentlichen nur durch ein Element voneinander unterscheiden.
11. Verfahren zur Generierung eines Farbprofils gemäß einem der oberen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abbildung A aus wenigstens einer Teilmenge von Q(m) in wenigstens eine Teilmenge von K(n), also lokal, als affine Abbildung darstellbar ist.
12. Verfahren zur Generierung eines Farbprofils gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschiebungsvektor der affinen Abbildung A die Wirkung des Bedruckstoffes beschreibt.
13. Verfahren zur Generierung eines Farbprofils gemäß einem der oberen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine zusätzliche Transformation R des geräteabhängigen Prozessraumes K(n) auf sich selbst durchgeführt wird.
14. Verfahren zur Generierung eines Farbprofils gemäß einem der oberen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abbildung A' in durch eine Zerlegung Zi mit i aus den natürlichen Zahlen gewonnenen Teilbereiche des geräteabhängigen Prozessraumes K'(n) vorgenommen wird.
15. Verfahren zur Generierung eines Farbprofils, dadurch gekennzeichnet, dass m Messungen für m in einem durch die Zerlegung Zi mit i aus den natürlichen Zahlen erhaltenen Teilbereich des geräteabhängigen Prozessraumes K'(n) zur Bestimmung von m Funktionswerten der Abbildung A' durchgeführt werden.
16. Verfahren zur Generierung eines Farbprofils gemäß Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Abbildung TQ in jedem durch die Zerlegung Zi mit i aus den natürlichen Zahlen erhaltenen Bereich eine affine Abbildung ist.
17. Einrichtung zur Generierung eines Farbprofils unter Verwendung einer Abbildung A' aus einem m-dimensionalen geräteunabhängigen Prozessraum Q(m) in einen n- dimensionalen geräteabhängigen Prozessraum K'(n), wobei n, m aus den natürlichen Zahlen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung eine Recheneinheit (55) aufweist, welche aus einem bekannten Farbprofil, also einer Abbildung A von einem geräteunabhängigen Prozessraum Q(m) in einen geräteabhängigen Prozessraum K ein neues Farbprofil, also die Abbildung A' vermittels einer Rechenvorschrift, welche eine Verkettung von Abbildungen beschreibt, die eine Abbildung von K(n) nach K'(n) und/oder von Q(m) nach Q'(m) umfasst, erzeugt.
18. Gerät der Druckvorstufe, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät eine Einrichtung gemäß Anspruch 17 aufweist.
19. Druckmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckmaschine wenigstens eine Einrichtung gemäß Anspruch 17 aufweist.
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