DE10150446C2 - Handlaufführung an Personenförderanlagen - Google Patents
Handlaufführung an PersonenförderanlagenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B23/00—Component parts of escalators or moving walkways
- B66B23/14—Guiding means for carrying surfaces
Landscapes
- Escalators And Moving Walkways (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Führen eines Handlaufes im Bereich
von Balustradenköpfen von Rolltreppen und Rollsteigen, wobei der Handlauf etwa
in seinem mittleren Bereich ein in Richtung des jeweiligen Balustradenkopfes
weisendes keilförmiges Profil beinhaltet und in abgestützter Form im Bereich des
jeweiligen Balustradenkopfes umlenkbar ist.
In der Vergangenheit wurden Handläufe, die mit einem sogenannten Führungskeil
versehen wurden, vielfach im Bereich von entsprechend profilierten
Handlaufrädern balustradenkopfseitig umgelenkt. Hier stellten sich, bezüglich der
erforderlichen schlupffreien Mitnahme sowie der mangelhaften Gleitfähigkeit der
keilförmigen Führungselemente, im Bereich der Handlaufräder diverse Probleme
ein, die relativ schnell einen Verschleiß des Handlaufinnenbereiches mit sich
brachten.
Dem DE 299 15 363 U1 ist eine Fahrtreppe oder ein Fahrsteig mit Handlauf zu
entnehmen, der auf einer Balustrade geführt und abgestützt ist, wobei der
Handlauf im Wesentlichen die Form eines liegenden C aufweist und ein
insbesondere keilförmiger Führungskörper sich vom Handlauf zur Balustrade hin
erstreckt und in einer Auflagefläche endet. Der Führungskörper läuft im
Balustradenkopf über Stützrollen und ist insbesondere lediglich mit seiner
Auflagefläche abgestützt. Durch Modifizierung der Gleitbewegung in ein Gleit-
Rollbewegung wird hier bereits eine Verbesserung der dargestellten Probleme
erreicht, wobei jedoch bezüglich der Vielzahl der zum Einsatz gelangenden Rollen
je Balustradenkopf, ein nicht unerheblicher Bauaufwand betrieben werden muß.
Dies auch im Hinblick auf eine exakte Ausrichtung der nicht immer einen
halbrunden Querschnitt aufweisenden Form der Balustradenköpfe.
Durch die US-A 5,033,607 ist eine Handlaufführung bekannt geworden, bei
welcher ein nach Art eines liegenden C ausgebildeter Handlauf balustradenseitig
auf einem Profil bewegbar ist, wobei zwischen dem Profil und der Innenfläche des
C-Querschnittes in Ausnehmungen des Profils angeordnete frei drehbare Kugeln
vorgesehen sind.
In der DE-577 801 C wird ein Handlauf mit daran befestigten, der Übertragung der
Antriebsleistung dienenden Haftgliedern beschrieben. Die Haftglieder sind im
Innern der mit liegendem C-Querschnitt versehenen Bereiche angeordnet. Sie
weisen beiderseits Spielräume gegenüber den seitlich die Haftglieder einfassenden
oder umgekehrt von ihnen eingefaßten Schienen auf, auf denen der Handlauf zur
Führung in der Längsrichtung ruht.
Ziel des Erfindungsgegenstandes ist es, die im Stand der Technik aufgezeigte
Lösung weiterhin zu optimieren und eine Lösung bereit zu stellen, die einen
verringerten Bau- und Montageaufwand mit sich bringt.
Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß im Bereich des jeweiligen
Balustradenkopfes, zumindest einseitig neben dem Profil, nach Art einer
Kugelumlauflenkung ausgebildete, Führungselemente zur Aufnahme von Kugeln
vorgesehen sind, wobei das jeweilige Führungselement der Kontur des jeweiligen
Balustradenkopfes angepaßt ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes sind den
Unteransprüchen zu entnehmen.
Die bisher zum Einsatz gelangenden Handlaufräder werden durch das neuartige
Umlenksystem ersetzt, wodurch in Analogie zum deutschen Gebrauchsmuster 299 15 363
ebenfalls auf eine kombinierte Gleit-Rollreibung zurückgegriffen wird.
Durch Verwendung, vorzugsweise bogenartig ausgebildeter Segmente, kann jeder
beliebigen Balustradenkopfkontur entsprochen werden. Die Segmente werden in
entsprechender Weise aneinander gesetzt und bilden somit, über die
entsprechende Bogenlänge gesehen, durchgehende Führungselemente.
In seiner einfachsten Form kann das jeweilige Führungselement als bandförmiger
Streifen ausgebildet sein, der entsprechende Vertiefungen zur Aufnahme einzelner
beabstandeter Kugeln aufweist.
Die Führungselemente sind erfindungsgemäß nach Art von Kugelumlauflenkungen
ausgebildet, so daß nach erfolgter Montage der einzelnen Segmente die Kugeln in
den Endbereichen der Führungselemente umgelenkt werden.
Der Erfindungsgegenstand ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der
Zeichnung dargestellt und wird wie folgt beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 und 2 verschiedene Ausführungsbeispiele des
Erfindungsgegenstandes
Fig. 3 prinzipielle Darstellung eines segmentartig ausgebildeten
Führungselementes nach Art einer Kugelumlauflenkung
Fig. 4 Teilansicht der Kugelumlauflenkung gem. Fig. 3
Die Fig. 1 und 2 zeigen angedeutete Balustraden köpfe 1 einer Rolltreppe
oder eines Rollsteiges. Erkennbar ist ein Balustradenprofil 2, das zur Aufnahme
eines mit einem Keil 3 versehenen, im Querschnitt etwa einem liegenden C
entsprechenden Handlaufes 4 dient. Der Keil 3 erstreckt sich mit vorgebbarem
Abstand zur zugeordneten Oberfläche 5 des Balustradenprofiles 2, so daß
Gleitreibung im Zusammenwirken mit der genannten Oberfläche 5 nicht
gegeben ist. Das Balustradenprofil 2 weist Schenkel 6, 7 auf, die zumindest bis
zu den abgebogenen Endbereichen 8, 9 des Handlaufes 4 geführt sind.
Beiderseits des Keiles 3 sind balustradenprofilseitig Führungselemente 10, 11
vorgesehen, die mit entsprechenden Ausnehmungen bzw. Rillen 12, 13 zur
Aufnahme von Kugeln 14, 15 versehen sind. Die Kugeln 14, 15, die nach Art
einer Kugelumlauflenkung im Bereich des jeweiligen Führungselementes 10, 11
vorgesehen sind, liegen somit an der Innenfläche 16 des Handlaufes 4 an, so
daß eine kombinierte Gleit-Rollreibung gegeben ist und der Keil 3 selber keiner
Gleitreibung mehr unterliegt.
Fig. 3 zeigt eine Prinzipskizze eines der Führungselemente 10 gem. Fig. 1
oder 2. Das Führungselement 10 wird gebildet durch mehrere bogenförmig
ausgebildete Segmente 17 zur Aufnahme der Kugeln 14. In den Endbereichen
18, 19, der einzelnen Segmente 17, sind Umlenkelemente 20,21 für die Kugeln
14 vorgesehen, so daß eine Kugelumlauflenkung gebildet wird. Infolge der
segmentartigen Ausbildung des Führungselementes 10 kann problemlos einer
jeden Balustradenkopfform entsprochen werden, wobei die Segmente 17,
respektive deren Umlenkbereiche 20,21, in einfacher Form miteinander
verbindbar sind.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch einen der Umlenkberieche 21 des
Führungselementes 10 gem. Fig. 3 in vergrößerter Darstellung. Erkennbar ist
eines der Segmente 17, sowie eine Vielzahl von Kugeln 14, die beim Abrollen,
des hier nicht weiter dargestellten Handlaufes, in entsprechender Weise in
ihren Profilen 12 bewegbar sind.
Hier nicht dargestellt, jedoch ebenfalls einsetzbar, sind sogenannte
Blechstreifen die mit entsprechenden Vertiefungen zur Aufnahme
beabstandeter Kugeln 14 versehen sind, die dann jedoch nicht umlenkbar sind,
sondern lediglich über einen vorgebbaren Bogenbereich des Balustradenkopfes
mit dem Handlauf 4 zusammenwirken.
Claims (5)
1. Einrichtung zum Führen eines Handlaufes (4) im Bereich von
Balustradenköpfen (1) von Rolltreppen und Rollsteigen, wobei der Handlauf
(4) etwa in seinem mittleren Bereich ein in Richtung des jeweiligen
Balustradenkopfes (1) weisendes keilförmiges Profil (3) beinhaltet und in
abgestützter Form im Bereich des jeweiligen Balustradenkopfes (1)
umlenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des jeweiligen
Balustradenkopfes (1), zumindest einseitig neben dem Profil (3), nach Art
einer Kugelumlauflenkung ausgebildete, Führungselemente (10, 11) zur
Aufnahme von Kugeln (14, 15) vorgesehen sind, wobei das jeweilige
Führungselement (10, 11) der Kontur des jeweiligen Balustradenkopfes (1)
angepaßt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch beiderseits des Profiles
(3) vorgesehene Führungselemente (10, 11).
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch mehrere im
Querschnitt bogenartig ausgebildete Segmente (17) zur Bildung des
jeweiligen Führungselementes (10, 11).
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß sich das jeweilige Führungselement (10, 11) über einen vorgebbaren
Bogenbereich des jeweiligen Balustradenkopfes (1) erstreckt.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungselemente (10, 11) Teile des Balustradenprofiles (2) zur
Führung des Handlaufes (4) sind.
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE10150446A1 DE10150446A1 (de) | 2003-05-15 |
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