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DE10147112B4 - Steuerklappe für eine Vorrichtung zum Temperieren und Belüften von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Steuerklappe für eine Vorrichtung zum Temperieren und Belüften von Kraftfahrzeugen Download PDF

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DE10147112B4
DE10147112B4 DE2001147112 DE10147112A DE10147112B4 DE 10147112 B4 DE10147112 B4 DE 10147112B4 DE 2001147112 DE2001147112 DE 2001147112 DE 10147112 A DE10147112 A DE 10147112A DE 10147112 B4 DE10147112 B4 DE 10147112B4
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DE
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flap
flow
axis
flat side
control flap
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Gerald Richter
Ralph Wiesmann
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Visteon Global Technologies Inc
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Visteon Global Technologies Inc
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    • B60H1/00642Control systems or circuits; Control members or indication devices for heating, cooling or ventilating devices
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    • B60H1/00642Control systems or circuits; Control members or indication devices for heating, cooling or ventilating devices
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Abstract

Steuerklappe für eine Vorrichtung zum Temperieren und Belüften von Kraftfahrzeugen, aufweisend einen zum einströmenden Kaltluftstrom gerichteten Klappenflügel und einen zum einströmenden Heißluftstrom gerichteten Klappenflügel, welche um eine Achse in einem Verteilergehäuse schwenkbar gelagert sind und Flachseiten haben, wobei einer Flachseite ein Strömungsschacht zugeordnet ist, der von den freien Enden der Klappenflügel ausgeht und kurz vor der Achse endet, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine Flachseite (11, 10) und mehrere auf den Flachseiten (11, 10) angebrachte Rippenstege (12) sowie ein mit einem Teil der Rippenstege (12) verbundenes, gekrümmt geformtes Leitelement (15) Strömungsschächte (16) ausbilden, die sich in Richtung zur Achse (4) verengen und eine Düseneinrichtung zur Beschleunigung des durch die Strömungsschächte (16) hindurchtretenden Mediums bilden, und der der Kaltlufteinströmung zugewandte Klappenflügel (3) an der freien Längskante (6) seiner Flachseite (11) eine zur Gehäusewandung (30) gerichtete Dichtlippe (31) aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Steuerklappe für eine Vorrichtung zum Temperieren und Belüften von Kraftfahrzeugen, die einen zum einströmenden Kaltluftstrom gerichteten Klappenflügel und einen zum einströmenden Heißluftstrom gerichteten Klappenflügel aufweist, welche um eine Achse in einem Verteilergehäuse schwenkbar gelagert sind und Flachseiten haben, wobei einer Flachseite ein Strömungsschacht zugeordnet ist, der von den freien Enden der Klappenflügel ausgeht und kurz vor der Achse endet.
  • Es ist bekannt, Kraftfahrzeuge mit einer entsprechenden Vorrichtung zu temperieren, insbesondere zu heizen und zu kühlen sowie zu belüften, wobei die Luftströme in unterschiedliche Bereiche des Fahrzeuges gelenkt werden. Dies wird üblicherweise dadurch erreicht, daß Außenluft im Bereich vor der Windschutzscheibe dieser Vorrichtung zugeführt wird und in dieser Vorrichtung anschließend mit Hilfe eines Gebläses an die verschiedenen Stellen im Fahrzeug verteilt wird. Die angesaugte und/oder eingedrückte Luft kann über unterschiedliche Wärmetauscher geführt werden, so daß die Luft gekühlt und/oder aufgeheizt wird, bevor sie im Fahrzeuginnenraum verteilt wird. Beispielsweise wird die Luft in den Fußraum eingeblasen sowie über Öffnungen im Armaturenbrett in den mittleren Bereich des Fahrzeuginnenraums eingeblasen und ferner über Ausgänge unmittelbar an der unteren Innenseite der Windschutzscheibe dazu verwendet, diese Windschutzscheibe beschlagfrei zu halten oder Eis auf dieser Scheibe abzutauen.
  • Es ist ferner bekannt, die Temperaturregelung mittels eines sogenannten Multizonen-Heiz-Klimagerätes für die Fahrer- und Beifahrerseite getrennt durchzuführen. Um eine angenehme Raumtemperatur innerhalb des Fahrzeuginnenraums zu erzielen, sind Heiz-, Ventilations- und Klimaanlagen bekannt, bei denen, neben einem Wärmetauscher, mit dem die Luft durch Abwärme vom Motor aufgeheizt wird, die Luft auch über Verdampfer geführt wird und dort gekühlt wird, so daß die Innenraumluft nicht nur aufgeheizt, sondern auch abgekühlt werden kann. Ferner ist es bekannt, diese Ventilation bzw. Belüftung nicht nur mittels Außenluft durchzuführen, sondern auch durch Zirkulation der Innenraumluft, wenn der Innenraum von der Zufuhr von Außenluft abgeschnitten werden soll.
  • Derartige bekannte Vorrichtungen zum Temperieren und Belüften von Fahrzeuginnenräumen (7, 8, 9, 10, 11) sind zu einer Einheit zusammengefaßt, von der entsprechende Belüftungskanäle ausgehen, vor denen sich eine eben ausgebildete, schwenkbar gelagerte Temperatursteuerklappe befindet. Die Temperatursteuerklappe ist in der Draufsicht in etwa rechteckig langgestreckt ausgebildet und erstreckt sich über die gesamte Innenlänge des Gehäuses der Vorrichtung. Längsaxial weist die Klappe eine Achse auf, mit der die Klappe im Gehäuse schwenkbar, insbesondere von außen antreibbar schwenkbar gelagert ist. Die Achse ist dabei derart zu einer Längsseite der Klappe versetzt angeordnet, daß die Klappe einen breiten Klappenflügel und einen schmalen Klappenflügel ausbildet.
  • Bedingt durch die Klappengeometrie führt eine derartig aufgebaute ebene Klappe zu deutlichen Strömungsverlusten hinter der Klappe und zu Strömungsgeräuschen. Ferner können Vibrationen durch ein Schwingen der Klappe erzeugt werden.
  • Eine Steuerklappe in einer Heiz- und Belüftungseinrichtung für den Fahrgastraum von Fahrzeugen ist in der Druckschrift DE 38 26 182 C1 beschrieben. Die Steuerklappe weist zwei Hebelarme auf, die jeweils mit einem Rohrteil versehen sind, die von den freien Enden der Steuerklappe ausgehen und kurz vor der Drehachse gerichtet enden. Die Rohrteile weisen Durchströmungsschächte mit einem durchgängig gleichen Querschnitt auf und dienen dazu, zumindest einen Teil der Kaltluft und/oder Heißluft in die im Bereich der Drehachse sich ausbildende Mischzone zu bringen.
  • Ein Problem besteht darin, dass in den Durchströmungsschächten mit durchgängig gleichem Strömungsquerschnitt ein Transport der Luft stattfindet, wobei die Strömungsgeschwindigkeiten innerhalb der Schächte und außerhalb der Schächte sich nicht wesentlich unterscheiden. Die Rohrteile haben nur die Funktion einer gleichmäßigen Luftführung zum Ort der Mischzone im Bereich der Drehachse.
  • Durch die gleichmäßige Luftführung in beiden Strömungsschächten durch die Rohrteile hindurch wird eine übliche Vermischung in der Mischzone des Drehachsenbereiches durchgeführt. Dabei liegt eine Umleitung und eine Führung der Luftströme aus dem Kaltluftbereich und dem Heißluftbereich in die Mischzone des Drehachsenbereiches vor.
  • Auch können im Bereich der Steuerklappe Vibrationen entstehen, die störende Geräusche verursachen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Steuerklappe für eine Vorrichtung zum Temperieren und Belüften von Kraftfahrzeugen zu schaffen, welche eine bessere Durchmischung von kalter und warmer Luft und damit eine homogenere Temperaturverteilung ermöglicht sowie eine deutlich verminderte Geräuschentwicklung gewährleistet und eigene Vibrationen verhindert.
  • Die Aufgabe wird mit einer Steuerklappe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die Steuerklappe für eine Vorrichtung zum Temperieren und Belüften von Kraftfahrzeugen weist gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 einen zum einströmenden Kaltluftstrom gerichteten Klappenflügel und einen zum einströ menden Heißluftstrom gerichteten Klappenflügel auf, welche um eine Achse in einem Verteilergehäuse schwenkbar gelagert sind und Flachseiten haben, wobei einer Flachseite ein Strömungsschacht zugeordnet ist, der von den freien Enden der Klappenflügel ausgeht und kurz vor der Achse endet.
  • Der Kennzeichenteil des Patentanspruchs 1 besteht darin, dass jeweils eine Flachseite und mehrere auf den Flachseiten angebrachte Rippenstege sowie ein mit einem Teil der Rippenstege verbundenes, gekrümmt geformtes Leitelement Strömungsschächte ausbilden, die sich in Richtung zur Achse verengen und eine Düseneinrichtung zur Beschleunigung des durch die Strömungsschächte hindurchtretenden Mediums bilden, und der der Kaltlufteinströmung zugewandte Klappenflügel an der freien Längskante seiner Flachseite eine zur Gehäusewandung gerichtete Dichtlippe aufweist.
  • Die auf den beiden Flachseiten beabstandet verteilt vorhandenen Rippenstege können beiden Klappenflügeln zugeordnet sein, wobei die Rippenstege sich in Querrichtung zur Achse erstrecken und von den beiden Flachseiten rechtwinklig gerichtet abgehen.
  • Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen im folgenden näher erläutert. Es zeigen
  • 1 eine perspektivische Ansicht auf eine Steuerklappe;
  • 2 schematisch einen Detailquerschnitt durch die Steuerklappe im eingebauten Zustand in einem Verteilergehäuse einer Vorrichtung zum Temperieren und Belüften von Kraftfahrzeugen;
  • 3 eine Vorrichtung zum Temperieren und Belüften von Kraftfahrzeugen, aufweisend eine Steuerklappe;
  • 4 eine Darstellung der Temperaturverteilung in einem Verteilergehäuse einer Vorrichtung zum Temperieren und Belüften von Kraftfahrzeugen, aufweisend eine Steuerklappe;
  • 5 eine Darstellung der Geschwindigkeitsverteilung in einem Verteilergehäuse einer Vorrichtung zum Temperieren und Belüften von Kraftfahrzeugen, aufweisend eine Steuerklappe;
  • 6 einen Vergleich der Luftaustrittstemperaturen am Defrosterauslaß und am Fußraumauslaß zwischen dem Stand der Technik und der Erfindung (84%-Heizen-Position):
  • 7 die Funktionsweise und Temperaturverteilung im Stand der Technik;
  • 8 eine Vorrichtung nach dem Stand der Technik in einer schematischen perspektivischen Ansicht von oben;
  • 9 eine Vorrichtung nach 8 in einer geschnittenen Ansicht;
  • 10 die Temperaturverteilung in einem Verteilergehäuse einer Vorrichtung zum Temperieren und Belüften von Kraftfahrzeugen gemäß dem Stand der Technik;
  • 11 eine Strömungsgeschwindigkeitsverteilung der Luft in einem Verteilergehäuse einer Vorrichtung zum Temperieren und Belüften von Kraftfahrzeugen nach dem Stand der Technik.
  • Im folgenden werden die 1 und 2 gemeinsam betrachtet. Die in 1 perspektivisch dargestellte Steuerklappe 1 für eine Vorrichtung zum Temperieren und Belüften von Kraftfahrzeugen weist einen zum einströmenden Kaltluftstrom 120 gerichteten Klappenflügel 3 und einen zum einströmenden Heißluftstrom 121 gerichteten Klappenflügel 2. welche um eine Achse 4 in einem Verteilergehäuse 103 schwenkbar gelagert sind und Flachseiten 10, 11 haben, wobei einer Flachseite 10 ein Strömungsschacht 16 zugeordnet ist, der von den freien Enden der Klappenflügel 3, 2 ausgeht und kurz vor der Achse 9 endet, auf.
  • Erfindungsgemäß bilden jeweils eine Flachseite 11, 10 und mehrere auf den Flachseiten 11, 10 angebrachte Rippenstege 12 sowie ein mit einem Teil der Rippenstege 12 verbundenes, gekrümmt geformtes Leitelement 15 Strömungsschächte 16 aus, die sich in Richtung zur Achse 4 verengen und eine Düseneinrichtung zur Beschleunigung des durch die Strömungsschächte 16 hindurchtretenden Mediums bilden, und weist der der Kaltlufteinströmung zugewandte Klappenflügel 3 an der freien Längskante 6 seiner Flachseite 11 eine zur Gehäusewandung 30 gerichtete Dichtlippe 31 auf.
  • Die auf den beiden Flachseiten 10, 11 beabstandet verteilt vorhandenen Rippenstege 12 sind beiden Klappenflügeln 2,3 zugeordnet, wobei die Rippenstege 12 sich in Querrichtung zur Achse 4 erstrecken und von den beiden Flachseiten 10, 11 rechtwinklig gerichtet abgehen.
  • Eine Steuerklappe 1 ist in der Draufsicht etwa rechteckig langgestreckt ausgebildet und erstreckt sich über die gesamte Innenlänge des Verteilergehäuses 103. Längsaxial weist die Steuerklappe 1 eine Achse 4 auf, mit der die Steuerklappe 1 in dem Verteilergehäuse 103 schwenkbar, insbesondere von außen antreibbar schwenkbar gelagert ist. Die Achse 4 ist bezüglich der Quererstreckung der Steuerklappe 1 versetzt angeordnet, so daß die Steuerklappe 1 den schmalen Klappenflügel 2 und den breiten Klappenflügel 3 ausbildet. Der schmale Klappenflügel 2 ist durch eine Längskante 5 und Querkanten 5a begrenzt. Der breite Klappenflügel 3 ist durch eine Längskante 6 und durch Querkanten 6a begrenzt.
  • Die in 3 im Schnitt dargestellte Vorrichtung besitzt zum Ansaugen und Verteilen von Luft eine im wesentlichen zylindrisch ausgebildete Gebläseschnecke 101 mit einem in der Gebläseschnecke angeordneten Gebläserad (nicht gezeigt). Die Gebläseschnecke 101 besitzt einen Schneckengehäuseausgang 102, der an das Verteilergehäuse 103 angeschlossen ist. Im Bereich des Schneckengehäuseausganges 102 ist die Gebläseschnecke 101 an das Gehäuse 103 angeflanscht, wobei sich im Anbindungsbereich das Gehäuse 103 erweitert und im Querschnitt quaderförmig ausgebildet ist. In diesem Bereich ist ein Verdampfer 104 angeordnet, welcher wahlweise ein- oder ausgeschaltet werden kann. Hinter dem Verdampfer 104 nimmt das Verteilergehäuse 103 einen im wesentlichen walzenförmigen Querschnitt auf, wobei im axialen Bereich des walzenförmigen Bereichs des Verteilergehäuses 103 ein Hohlkanal 105 angeordnet ist. Das Verteilergehäuse 103 ist innen hohl ausgebildet, wobei der Hohlkanal 105 an den Stirnflächen des Verteilergehäuses 103 mündet, so daß der Hohlkanal 104 in dem walzenförmigen Gehäuseteil des Verteilergehäuses 103 eine Art Nabe, jedoch mit unregelmäßiger Form ausbildet. Zwischen dem Hohlkanal 105 bzw. seiner umlaufenden, ihn begrenzenden Wandung und einer ebenen unteren Wandung ist ein Wärmetauscher 107 angeordnet. Dem Wärmetauscher 107 in etwa gegenüberliegend ist oberhalb des Wärmetauschers 107 an dem Hohlkanal 105 die Steuerklappe 1 angeordnet. Die Steuerklappe 1 erstreckt sich mit ihrem Klappenflügel 3 bis in den Bereich des Verdampfers 104, jedoch ohne diesen zu berühren, wobei oberhalb des Verdampfers 104 das Verteilergehäuse 103 etwas nach innen eingezogen ist, so daß ein Anschlag 111 für die Steuerklappe 1, insbesondere die äußere Längskante 6 des breiten Klappenflügels 3 entsteht. Oberhalb der Steuerklappe 1 ist in einem oberen Bereich des walzenförmigen Verteilergehäuses 103 ein dreigeteilter Auslaß 113 vorhanden, welcher sich über die gesamte Länge des walzenförmigen Verteilergehäuses 103 erstreckt und sich von diesem kaminartig wegerstreckt, wobei der Auslaß 113 einen mittleren Auslaß zum Abtauen einer Scheibe sowie zwei seitliche Auslässe zum Belüften des Fahrzeuginneren über Öffnungen im Armaturenbrett aufweist.
  • In einem unteren Bereich der Vorrichtung befindet sich ein Fußraumauslaß 114 für Luft, die in den Fußraum strömen soll.
  • Durch die Steuerklappe 1 wird der durch die Gebläseschnecke 101 gebildete Luftstrom nach dem Durchtritt durch den Verdampfer 104 in den Kaltluftstrom 120 und den Heißluftstrom 121 aufgeteilt. Der Kaltluftstrom 120 gelangt am Anschlag 111 vorbei in den Auslaß 113 und in einen durch eine Trennwand im Veteilergehäuse 103 gebildeten Fußraumkanal 117, welcher Luft zum Fußraumauslaß 114 leitet.
  • Der Heißluftstrom 121 wird aus dem Wärmetauscher 107 gedrückt und an der Trennwand entlang bis oberhalb des Hohlkanals 105 und der Steuerklappe 1 geleitet und gelangt in den Auslaß 113 und über den Fußraumkanal 117 zum Fußraumauslaß 114.
  • Weiterhin kann dem Wärmetauscher 107 gegebenenfalls, z.B. in Fahrzeugen mit direkt einspritzenden Dieselmotoren, ein elektrischer Zuheizer 123 nachgeordnet sein, welcher insbesondere in der Warmlaufphase des Antriebsmotors des Kraftfahrzeuges für eine ausreichende Anwärmung der Luft des Heißluftstroms 121 sorgt.
  • Die Steuerklappe 1 weist, wie in 1 gezeigt ist, die erste Flachseite 10 und die zweite Flachseite 11 auf. Auf einer der Flachseiten 10 oder 11, zweckmäßigerweise der Flachseite 10, welche dem Kaltluftstrom zugewandt ist, sind bezüglich der Längserstreckung der Steuerklappe 1 über diese verteilt mehrere Rippenstege 12 angeordnet, welche sich in Querrichtung der Steuerklappe 1 von der Längskante 5 bis nahezu zur Längskante 6 erstrecken und von der Flachseite 10 rechtwinklig abgehen. Die Rippenstege 12 weisen jeweils eine freie Begrenzungskante 13 auf. An den freien Begrenzungskanten 13, zumindest teilbereichsweise, vorzugsweise im Bereich des breiten Klappenflügels 3 überdeckend, ist das Leitelement 15 angeordnet, welches sich vorzugsweise über die gesamte Längserstreckung der Steuerklappe 1 erstreckt und beabstandet zur Flachseite 10 angeordnet ist, so daß durch jeweils zwei Rippenstege 12, einen Teilbereich des breiten Klappenflügels 6 und einen Teilbereich des Leitelements 15 ein Strömungsschacht 16 gebildet ist. Das Leitelement 15 ist durch Querkanten 17 und eine erste Längskante 18 sowie eine zweite Längskante 19 begrenzt. Vorzugsweise ist das Leitelement 15 derart gekrümmt geformt, daß die Strömungsschächte 16 sich in Strömungsrichtung des durchströmenden Fluids, wie in 3,4 gezeigt ist, verengen, so daß das Fluid beim Durchtritt durch die Strömungsschächte 16 beschleunigt wird. Somit ist eine Düseneinrichtung geschaffen, welche im Kaltluftstrom 120 der Vorrichtung zum Temperieren und Belüften eines Kraftfahrzeuges angeordnet ist, welche gewährleistet, daß ein Teilstrom des Kaltluftstromes 120 durch die Strömungsschächte 16 beschleunigt wird. In der Vorrichtung wird der Teilstrom des Kaltluftstroms 120 beschleunigt in den Heißluftstrom 121 verbracht, so daß sich somit bereits unterhalb des Mischbereiches 118 eine verbesserte Vermischung des Heißluftstroms mit dem Kaltluftstrom ergibt.
  • Das in 2 gezeigte Verteilergehäuse 103 ist im Bereich des Anschlages 111 derart modifiziert, daß eine Gehäusewandung 30 dichtend oder nahezu dichtend mit der ersten Längskante 18 des Leitelements 15 zusammenwirkt, wenn die Steuerklappe 1 in ihrer oberen Anschlagstellung im Bereich des Anschlages 111 liegt. Dies hat den Vorteil, daß im Falle einer nur geringen Auslenkung der Steuerklappe 1 aus der oberen Anschlagstellung bis zu einem gewissen Maß der gesamte Kaltluftstrom 120 durch die Strömungsschächte 16 geleitet wird, so daß für eine Klappenstellung in der Nähe der Stellung "1001 Heizen" der gesamte Kaltluftstrom 120 durch die düsenartigen Strömungsschächte 16 geleitet wird und somit eine verbesserte Vermischung mit der Heißluft erfolgt.
  • Die Gehäusewandung 30 bildet an deren unteren Ende einen Anschlag 111 aus, gegen den in einer "100% Heizen"-Stellung die Steuerklappe 1 mit der entlang der Längskante 6 angebrachten Dichtlippe 31 anliegt und so abdichtet.
  • Die Gehäusewandung 30 kann mit einem anderen Krümmungsradius als Wandung 30' ausgebildet sein, wobei die Lage des Anschlages 111' derart gewählt ist, daß die Dichtlippe 31 mit diesem noch abdichten kann.
  • Ebenso ist die freie erste Längskante 18 dann auf den geänderten Verlauf der Wandung 30' angepaßt, so daß ein dichtender Abschluß des Leitelements 15 mit der Wandung 30' erfolgt.
  • Ein Vergleich der 4 und 10 zeigt die unterschiedliche Temperaturverteilung in dem Verteilergehäuse 103, wobei deutlich erkennbar ist, daß der Kaltluftstrom 120, welcher in 10 direkt in den Auslaß 113 gelangt, durch die Steuerklappe 1, wie in 4 gezeigt ist, gerichtet in den Heißluftstrom 121 geleitet wird und bereits vor dem Mischbereich 118 eine Durchmischung der Luftmengen stattfindet.
  • Ein Vergleich der 5 und der 11 als Stand der Technik ergibt, daß die Kaltluft in den Strömungsschächten 16 stark beschleunigt wird und daß oberhalb der Steuerklappe 1 ein Wirbel 40 ausgebildet ist, der für eine zusätzliche Verwirbelung im Mischbereich 118 sorgt.
  • Aus dem Diagramm gemäß 6 geht hervor, daß bei einer 84%-Stellung der Steuerklappe 1, z.B. "84% Heizen", der Temperaturunterschied zwischen den Defrosterdüsen und den Fußaustrittsdüsen von 25 K gemäß dem Stand der Technik auf 14 K reduziert werden konnte.
  • Weiterhin ist vorteilhaft, daß die Steuerklappe 1 durch die Rippenstege 12 und das Leitelement 15 eine Versteifung erfährt, die zusätzlich dafür sorgt, daß die Steuerklappe 1 im Vertei lergehäuse 103 weniger zum Klappern neigt und somit Geräusche vermindert sind.
  • 1
    Steuerklappe
    2
    Schmaler Klappenflügel
    3
    Breiter Klappenflügel
    4
    Achse
    5
    Längskante
    5a
    Querkanten
    6
    Längskante
    6a
    Querkanten
    10
    erste Flachseite
    11
    zweite Flachseite
    12
    Rippenstege
    13
    Freie Begrenzungskante
    15
    Leitelement
    16
    Strömungsschächte
    17
    Querkanten
    18
    Erste Längskante
    19
    Zweite Längskante
    30
    Gehäusewandung
    30'
    Wandung
    31
    Dichtlippe
    40
    Wirbel
    101
    Gebläseschnecke
    102
    Schneckengehäuseausgang
    103
    Verteilergehäuse
    104
    Verdampfer
    105
    Hohlkanal
    107
    Wärmetauscher
    111
    Anschlag
    111'
    Anschlag
    113
    Auslaß
    114
    Fußraumauslaß
    117
    Fußraumkanal
    118
    Mischbereich
    120
    Kaltluftstrom
    121
    Heißluftstrom
    123
    Zuheizer

Claims (2)

  1. Steuerklappe für eine Vorrichtung zum Temperieren und Belüften von Kraftfahrzeugen, aufweisend einen zum einströmenden Kaltluftstrom gerichteten Klappenflügel und einen zum einströmenden Heißluftstrom gerichteten Klappenflügel, welche um eine Achse in einem Verteilergehäuse schwenkbar gelagert sind und Flachseiten haben, wobei einer Flachseite ein Strömungsschacht zugeordnet ist, der von den freien Enden der Klappenflügel ausgeht und kurz vor der Achse endet, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine Flachseite (11, 10) und mehrere auf den Flachseiten (11, 10) angebrachte Rippenstege (12) sowie ein mit einem Teil der Rippenstege (12) verbundenes, gekrümmt geformtes Leitelement (15) Strömungsschächte (16) ausbilden, die sich in Richtung zur Achse (4) verengen und eine Düseneinrichtung zur Beschleunigung des durch die Strömungsschächte (16) hindurchtretenden Mediums bilden, und der der Kaltlufteinströmung zugewandte Klappenflügel (3) an der freien Längskante (6) seiner Flachseite (11) eine zur Gehäusewandung (30) gerichtete Dichtlippe (31) aufweist.
  2. Steuerklappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den beiden Flachseiten (10, 11) beabstandet verteilt vorhandenen Rippenstege (12) beiden Klappenflügeln (2, 3) zugeordnet sind, wobei die Rippenstege (12) sich in Querrichtung zur Achse (4) erstrecken und von den beiden Flachseiten (10, 11) rechtwinklig gerichtet abgehen.
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