DE10146289A1 - Verfahren zur Steuerung eines Hochdruckreinigungsgeräts - Google Patents
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Abstract
Verfahren zur Steuerung eines Hochdruckreinigungsgeräts, mit einer Hochdruck-Pumpe, die über eine Saugleitung aus einem Flüssigkeits-Versorgungsnetz oder -Vorrat gespeist wird, und mit einem Drucksensor, der einen Betriebsdruck innerhalb des Hochdruckreinigungsgeräts erfaßt und ausgangsseitig Meßwerte einer Steuerung zuführt, welche abhängig vom gemessenen Betriebsdruck die Pumpe ein- und ausschaltet, wobei durch die Steuerung der Betriebsdruck mit einem voreingestellten unteren und einem voreingestellten oberen Druck-Schwellwert verglichen wird, und bei Überschreiten des unteren Schwellwerts die Pumpe eingeschaltet und bei Überschreiten des oberen Schwellwerts die Pumpe ausgeschaltet wird, wobei mittels des Drucksensors der Betriebsdruck ständig direkt im Bereich eines Druckausgangs der Pumpe oder direkt über einen von diesem Druckausgang ausgehenden Druckkanal erfaßt wird.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung eines
Hochdruckreinigungsgeräts, das eine Hochdruck-Pumpe aufweist, die über eine
Saugleitung aus einem Flüssigkeits-Versorgungsnetz gespeist wird. Ferner ist ein
Drucksensor vorgesehen, der einen Betriebsdruck innerhalb des
Hochdruckreinigungsgeräts erfaßt und ausgangsseitig Meßwerte einer Steuerung
zuführt, welche abhängig vom gemessenen Betriebsdruck die Pumpe ein- und
ausschaltet. Durch die Steuerung wird der gemessene Betriebsdruck mit einem
voreingestellten unteren und einem voreingestellten oberen Druck-Schwellwert
verglichen, und bei Unterschreiten des unteren Schwellwerts wird die Pumpe
eingeschaltet und bei Überschreiten des oberen Schwellwerts wird die Pumpe
ausgeschaltet. Zudem betrifft die Erfindung ein Computerprogramm mit
Programmcode-Elementen für einen Steuerrechner zur Ausführung des
vorgenannten Steuerungsverfahrens. Ferner betrifft die Erfindung eine
Steuerungsanordnung für den Betriebsdruck in einem Hochdruckreinigungsgerät
mit einer motorisch angetriebenen Hochdruck-Pumpe und mit wenigstens einer,
mit dem Druckausgang der Pumpe unmittelbar verbundenen Spritzpistole und mit
wenigstens einem Drucksensor, dessen Ausgang mit einer elektronischen
Steuereinheit verbunden ist, die ausgangsseitig ein Stellglied für den
Antriebsmotor der Pumpe ansteuert. Schließlich betrifft die Erfindung einen
Bausatz zur Aufrüstung eines Hochdruckreinigungsgeräts, um die genannte
Anordnung zu bilden, wobei Anschlußmittel beispielsweise in der Form eines
Einschub- oder Steckplatzes für eine elektronische Steuerungseinheit und einen
Drucksensor vorgesehen sind.
In EP 0 892 174 A2 ist ein Hochdruckreinigungsgerät beschrieben, welches zur
Steuerung und Regelung des Pump-Prozesses einen Mikrorechner auf einer
Steuerungs-Platine aufweisen kann.
In DE 39 02 252 C1 wird ein Hochdruckreinigungsgerät mit einer von einem
Verbrennungsmotor angetriebenen Hochdruckpumpe beschrieben, in deren
Druckleitung ein Drucksensor angeordnet ist. Zwischen dem Drucksensor und
dem Druckausgang der Pumpe ist ein Schließventil für eine Bypass-Anordnung in
Verbindung mit einer Saugleitung und einem Vorratsgefäß eingefügt. Der
Drucksensor ist über einen Bowdenzug direkt mit dem Gashebel des
Verbrennungsmotors verbunden.
Aus JP 07 167 102 A ist ein Drucksteuerungsverfahren für eine Hochdruckpumpe
etwa der eingangs genannten Art bekannt. Aus einem Flüssigkeitsvorrat bzw.
Akkumulator werden in Verbindung mit einer Hochdruckpumpe drei
Ausstrahldüsen gleichzeitig gespeist. Der Akkumulator dient bei
Druckschwankungen als Puffer und ist an seinem den Düsen und der
Hochdruckpumpe entfernten bzw. abgewandten Ende mit einem Drucksensor
versehen, dessen Meßsignale von einer Steuerung erfaßt und ausgewertet
werden. Die Steuerung betätigt die Pumpe dann, wenn die Änderungshäufigkeit
des Druckes einen bestimmten Schwellwert nicht unterschreitet, und wenn der
gemessene, interne Druck unter einen Schwellwert zwischen einer Ober- und
Untergrenze reicht. Es wird also abhängig vom Innendruck des Akkumulators bzw.
Flüssigkeitsvorratsbehälters und von der Druckschwankungshäufigkeit die
Hochdruckpumpe betätigt, um Druckeinbrüche beim ausgegebenen
Flüssigkeitsstrahl zu unterdrücken.
Dem gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein
Steuerungsverfahren für ein Hochdruckreinigungsgerät zu entwickeln, welches mit
einer minimalen Anzahl an Bau- und Funktionskomponenten ausgehend vom
Betriebsdruck des zur Verfügung stehenden Flüssigkeits-Versorgungsnetzes eine
einfache Bedienung und Betätigung des Hochdruckreinigungsgeräts mit hoher
Betriebszuverlässigkeit erlaubt. Insbesondere sollen die Anzahl notwendiger,
mechanischer Baukomponenten und damit bei einer Massenfertigung die
Gestehungskosten minimiert werden. Gleichzeitig soll das Steuerungsverfahren
vielseitig einsetzbar und vor allem für eine große Anzahl unterschiedlich
ausgeführter Hochdruckreinigungsgeräte anwendbar sein.
Zur Lösung wird bei einem Steuerungsverfahren mit den eingangs genannten
Merkmalen erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass mittels des Drucksensors der
Betriebsdruck ständig direkt im Bereich eines Druckausgangs der Pumpe oder
direkt über einen von diesen Druckausgang ausgehenden Druckkanal erfaßt wird.
Ein damit erzielter Vorteil besteht darin, dass das Steuerungsverfahren seine
Stellbefehle für die Pumpe unmittelbar auf der Basis der Druck-Istwerte direkt
am Pumpen-Ausgang bestimmt, wodurch sich das Hochdruckreinigungsgerät von der
Bedienperson unmittelbar über das Öffnen und Schließen des Druckausgangs der
Hochdruckpumpe steuern bzw. in die gewünschten Zustände versetzen läßt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den abhängigen
Patentansprüchen.
Eine besondere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin,
dass der untere Schwellwert in den Niederdruck-Bereich des Versorgungsnetzes
und der obere Schwellwert in den Hochdruckbereich des Druckausgangs der
Pumpe gelegt ist. Indem der Betriebsdruck ständig ausgewertet und zum einen
mit dem Versorgungsnetz ausgehenden Versorgungsdruck verglichen wird, läßt
sich in einfacher und zuverlässiger Weise ein Kriterium zur Einschaltung der
Hochdruckpumpe gewinnen. Entsprechendes gilt bei laufendem Pumpbetrieb und
Überschreiten des oberen Schwellwerts für das Ausschalten. Besondere
mechanische Komponenten sind zum Ein- und Ausschalten der Hochdruckpumpe
sowie zur Drucksteuerung nicht mehr notwendig. In der Praxis haben sich als
zweckmäßige Werte zur Voreinstellung des unteren Schwellwerts ein
Druckbereich von 0,1 bar bis 25 bar und für den oberen Schwellwert ein
Druckbereich von 200 bar bis 2500 bar bewährt.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist die vorteilhafte Möglichkeit eröffnet,
den Betriebsdruck durch einfaches Drücken oder Loslassen des
Betätigungshebels einer Hochdruckpistole zu steuern, welche eine manuell
betätigbare Düse am Ende einer Druckleitung der Hochdruckpumpe bildet.
Zweckmäßig wird dies dadurch bewerkstelligt, dass der Betriebsdruck durch
Betätigen einer oder mehrerer Spritzpistolen, die mit dem Druckausgang der
Pumpe verbunden sind, bis zum Unterschreiten des unteren Schwellwerts
erniedrigt wird.
Der beim Einsatz mechanischer Komponenten gemäß Stand der Technik
einhergehende Verschleiß beispielsweise an Regelventilen durch verschmutztes
Wasser, Verkalkungen usw. ist mittels der Erfindung vermieden. Aufgrund der
minimierten Anzahl an notwendigen Baukomponenten läßt sich das
Steuerungsverfahren leicht an Hochdruckreiniger unterschiedlicher Typen
adaptieren. Bei einer Massenfertigung ist mit sehr geringen Gestehungskosten zu
rechnen.
Im Rahmen der allgemeinen erfinderischen Idee liegt auch ein
Computerprogramm mit Programmcodeelementen für einen Steuer-,
insbesondere Mikrorechner, welcher der Ausführung des Steuerungsverfahrens
dienen kann, sobald das Programm in die Mikrorechner-Steuerung geladen und
darauf gestartet wird. Zweckmäßig befindet sich das Computerprogramm in einer
elektrisch programmierbaren Speichereinrichtung, die als Programm-Datenträger
für den Mikrorechner oder einer sonstigen programmierbaren Steuerung
einsetzbar ist.
Insbesondere damit der Betriebsdruck im für die Bedienung relevanten Bereich
bzw. in Richtung zur Hochdruck-Spritzpistole erfaßbar ist, wird auf der Basis
der allgemeinen erfinderischen Idee bei einer Steuerungsanordnung für den
Betriebsdruck in einem Hochdruckreinigungsgerät mit den eingangs genannten
Merkmalen erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass der Drucksensor in einem
Abschnitt des Hochdruckreinigungsgeräts angeordnet ist, wo sich ein Pumpen-
Betriebsdruck direkt vom Druckausgang zur Spritzpistole erstreckt. Damit ist der
vorgenannten Ausbildung der Verfahrenserfindung, über die Betätigung der
Spritzpistole das Hochdruckreinigungsgerät zu steuern, besonders Rechnung
getragen. Der im Umfeld der Spritzpistole vorherrschende Betriebsdruck wird
nämlich mit der gesamten Anordnung präzise und zuverlässig erfaßt. Davon
ausgehend lassen sich in funktionsgerechter Weise durch die Steuereinrichtung
Zeitpunkte ableiten bzw. ausrechnen, in welchen der Pumpenantrieb ein- oder
auszuschalten ist.
Eine besonders platzsparende und mechanisch feste Anbringung des
Drucksensors besteht bei einer Erfindungsausbildung darin, den Drucksensor in
oder an einer Drucksammelleitung anzubringen, insbesondere wenn sich diese
Drucksammelleitung in einem Gehäuseblock eines sogenannten Pumpenkopfes
(vgl. EP 0 892 174 A2) erstreckt. Alternativ läßt sich der Drucksensor auch an
oder innerhalb der Spritzpistole oder dessen Zuführ-Druckschlauch anbringen.
Mit besonderem Vorteil ist der Pumpen-Antriebsmotor mit einem Elektromotor
realisiert, da sich dieser unmittelbar durch Zu- und Abschalten eines
Stromversorgungsnetzes in Betrieb setzen oder anhalten läßt. Dementsprechend
wird das Stellglied mit Ein- oder Ausschaltgliedern insbesondere in Form von
elektrisch ansteuerbaren Schaltschützen realisiert.
Um gängige Hochdruckreiniger unterschiedlicher Typen möglichst problemlos zur
Bildung der genannten, erfindungsgemäßen Anordnung adaptieren zu können,
wird der Bausatz mit den eingangs genannten Merkmalen vorgeschlagen, der
zudem folgende Komponenten aufweist:
- - einen Drucksensor, der sowohl für den Niederdruckbereich des Versorgungsnetzes als auch für den Hochdruckbereich des Druckausgangs an der Hochdruck-Pumpe ausgelegt ist (geeignete Drucksensorprinzipien finden bereits in der Kfz-Technik Einsatz),
- - eine die Steuerungseinheit tragende Elektronikbaugruppe, die zur Kopplung an die Anschlußmittel des Hochdruckreinigungsgeräts ausgebildet und mit einer Schnittstelle zum Drucksensor versehen ist.
Nach einer besonderen Erfindungsausbildung kann der Bausatz noch ein
Stellglied zum Betätigen eines Antriebsmotors der Hochdruckpumpe umfassen,
wobei auf der Elektronikbaugruppe eine entsprechende Schnittstelle zum
Ansteuern des Stellglieds vorgesehen ist. Insbesondere wenn der Antriebsmotor
der Hochdruckpumpe mit einem Elektromotor realisiert ist, ist gemäß einer
weiteren Erfindungsausbildung der Einsatz eines elektromagnetisch betätigbaren
Schalters, insbesondere Schützes, zum Ein- und Ausschalten des Antriebsmotors
zweckmäßig. Mit besonderem Vorteil, vor allem zur Erzielung einer kompakten
bzw. platzsparenden Bauform, ist das Stellglied oder das für den Elektromotor
vorgesehene Schütz auf der Elektronikbaugruppe untergebracht.
Weitere Einzelheiten, Merkmale, Vorteile und Wirkungen auf der Basis der
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsformen der Erfindung sowie aus den Zeichnungen. Diese zeigen in:
Fig. 1 ein Hochdruckreinigungsgerät in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 eine teilweise axial geschnittene Längsansicht auf den Pumpenkopf
mit Antriebseinrichtung,
Fig. 3 ein Blockschema des erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgeräts,
Fig. 4 ein Strukturbild der erfindungsgemäßen Steuerungsanordnung für
das Hochdruckreinigungsgerät, und
Fig. 5 ein Flußdiagramm des erfindungsgemäßen Verfahrensablaufs.
Zur Veranschaulichung ist in Fig. 1 ein mit Wasser hohen Drucks arbeitendes
Reinigungsgerät dargestellt. Von einem Steuerungsschaltkasten 1 aus, in dem zur
Übernahme der kompletten Steuerung und Regelung des Pumpenprozesses ein
Mikrorechner auf einer Platine untergebracht sein kann, lassen sich diverse
Parameter einstellen, abrufen oder auf einem Display 2 ablesen. Das
Reinigungswasser wird aus der Spritzpistole 3 herausgesprüht, die über einen
flexiblen Druckschlauch 4 mit dem Pumpenkopf 5 einer Hochdruckpumpe 6 mit
Antriebsmotor 7 verbunden ist. Erfindungsgemäß ist ein Drucksensor DS am
Pumpenkopf 5, am Druckschlauch 4 (beispielsweise über ein T-Glied 51)
und/oder im Bereich der Spritzpistole 3 angeordnet. Ferner ist der
Steuerungsschaltkasten mit einer Anschlußstelle oder einem Steckplatz für eine
Elektronikbaugruppe versehen (nicht gezeichnet), die weiter unten insbesondere
anhand Fig. 4 erläutert wird.
Der in Fig. 2 dargestellte Aufbau eines Pumpenkopfes ist mittels der
nachstehenden Bezugszeichenliste erläutert und dem Fachmann ohnehin beispiels
weise aus der oben angesprochenen Patentveröffentlichung EP 0 892 174 A2
bekannt. Der (gestrichelt gezeichnete) Saugsammelkanal 32 steht mit
einer (nicht gezeichneten) Flüssigkeitsquelle, insbesondere Wasserleitungs-
Versorgungsnetz, in Verbindung. Je nach Anliegen der Druckdifferenz, ausgelöst
durch Wasserleitungsdruck aus dem Saugsammelkanal 32 und der Saugleitung
31 innerhalb des Aufnahmekörpers 8 einerseits und der Saugventilfeder 28
andererseits, wird die Saugleitung 31 geöffnet oder geschlossen. Ein Steck
rohr 39 im Aufnahmekörper 8 bildet den Abschluß bzw. Druckausgang 40 des
Pumpenkopfes, der in den Drucksammelkanal zur Weiterleitung an die
Spritzpistole 3 mündet. Vorher angesaugtes Wasser wird durch die mittige
Druckleitung 33 auf die Druckventilkugel 34 gedrückt, bis diese sich von den
gegenüberliegenden, metallischen Dichtflächen 37 am Ende der Druckleitung 33
gegen die Kraft der Druckventilfeder 35 löst. Dabei kann unter außerordentlich
hohem Druck stehendes Wasser durch den Druckausgang 40 zum
Drucksammelkanal 41 gelangen. Der dort vorherrschende Betriebsdruck wird
erfindungsgemäß mit einem Drucksensor DS erfaßt, der gemäß gezeichnetem
Beispiel im Drucksammelkanal 41 angeordnet ist, der mit dem Druckausgang 40
direkt in Verbindung steht.
Das erfindungsgemäße Grundprinzip wird weiter anhand Fig. 3 verdeutlicht. Aus
einem Vorratsgefäß 50 für Reinigungsflüssigkeit, insbesondere Wasser, gelangt
über die Saugleitung 31 die Flüssigkeit in die Pumpe 6. Von dort wird sie über
einen Druckkanal, beispielsweise ausgeführt als der in Fig. 1 gezeichnete
Druckschlauch 4, zur Spritzpistole 3 befördert. Der über das T-Glied 51 an den
Druckkanal angekoppelte Drucksensor DS erfaßt den zwischen der Pumpe 6 und
der Spritzpistole 3 vorherrschenden Betriebsdruck und gibt entsprechende
Meßsignale an eine Steuerungseinheit C aus. Diese verarbeitet die
entsprechenden Meßwerte, insbesondere nach vorheriger Digitalisierung, woraus
Stellsignale 52 für ein Schütz 53 erzeugt werden. Durch dessen Betätigung wird
der elektrisch realisierte Antriebsmotor 7 mit einem beispielsweise dreiphasigen
Stromversorgungsnetz verbunden und dabei eingeschaltet. Mit Einschalten wird
die Pumpe 6 zur Erzeugung des vom Drucksensor DS erfaßten Betriebsdrucks in
Betrieb gesetzt.
Damit möglichst viele, gängige Hochdruckreinigungsgeräte vorzugsweise mit
Elektroantrieb mittels der elektronischen Druckabschaltung (über Drucksensor DS,
Steuerung C, Schütz 53, Motor 7 und Pumpe 6) aufgerüstet werden können, ist
erfindungsgemäß ein Aufrüst-Bausatz gemäß Fig. 4 vorgesehen, der aus der
Elektronikbaugruppe 54 und dem Drucksensor DS besteht. Neben einem Netzteil
55 mit Ein-/Ausschalter 56 zur Ankopplung an das Stromversorgungsnetz umfaßt
die Elektronikbaugruppe 54 als zentralen Kern einen Mikrorechner µR mit
wenigstens einem Speicherbaustein S in bekannter Weise, der insbesondere
Programmcode-Elemente zur Ausführung des erfindungsgemäßen
Steuerungsverfahrens gemäß Fig. 5 beinhaltet. Weiter umfaßt die
Elektronikbaugruppe 54 ein Sensor-Interface SI als Schnittstelle zum Drucksensor
DS, der so beschaffen ist, dass er sowohl im niederen, dem
Wasserversorgungsnetz entsprechenden Druckbereich als auch im hohen
Druckbereich entsprechend der Pumpen-Ausgangsleistung mit ausreichender
Genauigkeit Meßwerte an das Sensor-Interface SI übermittelt. Dort werden diese
so digitalisiert, dass sie vom Mikrorechner µR gemäß dem Steuerungsalgorithmus
nach Fig. 5 weiterverarbeitet werden können. Über ein Aktorinterface AI auf der
Elektronikbaugruppe 54 werden entsprechend dem Ergebnis des
Steuerungsalgorithmus Schaltsignale 57 dem Schütz 53 zugeführt. Dieses ist
gemäß Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ebenfalls auf der Elektronikbaugruppe
54 angeordnet.
Gemäß Fig. 5 durchläuft nach Betätigen des Einschalters 56 für das Netzteil 55
die Steuerung bzw. der Mikrorechner µR zunächst einen Selbsttest 57. Bei
Bestehen führt der Mikrorechner eine Abfrage-Routine 58 aus, um Meßwerte des
Drucksensors DS über das Sensor-Interface SI einzulesen und zu digitalisieren.
Dabei wird das Display 2, das ebenfalls auf der Elektronikbaugruppe 54 (gemäß
Fig. 4) untergebracht sein kann, zur Anzeige des gemessenen Betriebsdrucks
vom Mikrorechner µR angesteuert. In einer nachfolgenden Vergleichsroutine 59
wird ermittelt, ob der gemessene Betriebsdruck dem Druckbereich eines
anzuschließenden Wassernetzes entspricht. Sind das Wassernetz oder das
entsprechende Vorratsgefäß 50 (siehe Fig. 3) nicht angeschlossen, wird über
das Display 2 eine Fehlermeldung 60 ausgegeben.
Bei funktionsgerechtem Anschluß des Wasserversorgungsnetzes baut sich in dem
Hochdruckreinigungsgerät, wenn die Spritzpistole 3 geschlossen ist, ein
entsprechender Betriebsdruck in dem niederen Druckbereich des
Wasserversorgungsnetzes auf. Dieser kann beispielsweise bei 3 bar liegen.
Gemäß dem in Fig. 5 dargestellten Algorithmus der Steuerungseinheit wird
dieser Druck als ausreichend bewertet (vgl. Vergleichsroutine 59 mit
Programmverzweigung 61). Dementsprechend kann vor dem nächsten Aufruf der
Sensor-Abfrageroutine 58 dem Display 2 die Meldung "Betriebsbereit" vom
Mikrorechner µR eingegeben werden.
Wird die in Fig. 1 oder Fig. 3 dargestellte Spritzpistole 3 betätigt, spritzt
die Reinigungsflüssigkeit über deren Hochdruckdüse ins Freie. Dabei fällt der
Druck im Hochdruckreinigungsgerät, nämlich im Bereich zwischen Druckausgang 40
und Spritzpistole 3 mit Druckschlauch 4 und angeschlossenem Drucksensor DS
dazwischen unter einem voreingestellten unteren Schwellwert, der dem normalen,
dem Wasserversorgungsnetz entsprechenden Betriebsdruck bei geschlossener
Spritzpistole 3 entspricht. Der entsprechende Druckabfall wird von der
Steuerungseinheit über die weitere Vergleichsroutine 62 betreffend unteren
Schwellwert nach vorheriger Drucksensor-Abfrage 58 festgestellt. Wird der untere
Schwellwert mangels Betätigung der Spritzpistole 3 nicht unterschritten, wird
über die Programmverzweigung 63 und dem zugehörigen "Nein"-Pfad die Drucksensor-
Abfrageroutine 58 wiederholt. Bei Unterschreiten des unteren Schwellwerts wird
über eine nachfolgende Programmverzweigung 63 ein Motor-Einschalt-Treiber 64
aufgerufen. Dadurch wird der Antriebsmotor 7 über das angesteuerte Schütz 53
eingeschaltet, und die Pumpe 6 läuft an. Dabei baut sich ein über den
Durchmesser der Pistolendüse spezifizierter Druck von beispielsweise 500 bar
auf.
Der über die laufende Pumpe 6 auf beispielsweise 500 bar angehobene
Betriebsdruck zwischen Druckausgang 40 und Spritzpistole 3 wird über eine
weitere Drucksensor-Abfrageroutine 58 festgestellt und auf das Display 2 vom
Mikrorechner µR ausgegeben. Wird später der Betätigungshebel der Spritz
pistole 3 losgelassen, also das Schließventil in der Spritzpistole 3 in einen
geschlossenen Zustand gebracht, steigt der Betriebsdruck zwischen Pumpen-
Druckausgang 40 und Spritzpistole 3 über den als maximal zulässigen
Betriebsdruck abgespeicherten Wert von 500 bar an. Dies wird im Steuerungs
algorithmus gemäß Fig. 5 über eine weitere Vergleichsroutine 65 betreffend
oberer Schwellwert nach vorheriger Abfrage 58 des Drucksensors DS fest
gestellt. Über die unmittelbar nachfolgende Programmverzweigung 66 wird im
Mikrorechner µR dann ein entsprechender Motor-Ausschalttreiber 67 aufgerufen.
Aus diesem wird das Aktorinterface AI dazu angesteuert, das Schütz 53 zum
Ausschalten des Antriebsmotors 7 und der Pumpe 6 zu betätigen. Wird der
obere Schwellwert von beispielsweise 500 bar nicht überschritten, weil der
Betätigungshebel der Spritzpistole 3 gedrückt ist, wird die Programmschleife 58,
65, 66 wiederholt durchlaufen. Am Ende der Treiberroutine 67 zum Ausschalten
des Motors wird die Programmschleife 58, 62, 63 eingeleitet, um den Betriebs
druck wieder mit dem unteren Druck-Schwellwert entsprechend dem Wasser
versorgungsnetz einzuleiten. Beim erneuten Betätigen der Spritzpistole 3
öffnet sich das (nicht gezeichnete) Pistolen-Auslaßventil, und der Betriebs
druck fällt erneut unter den unteren Schwellwert entsprechend dem Wasser
versorgungsdruck ab. Dies wird über die Programmschleife 58, 62, 63 zu
einem Befehl verarbeitet, die Treiberroutine 64 zum Einschalten des Motors
im Mikrorechner µR aufzurufen. Dabei wird die Hochdruckpumpe 6 durch
Einschalten ihres Antriebsmotors 7 erneut in Betrieb gesetzt.
1
Steuerungsschaltkasten
2
Display
3
Spritzpistole
4
Schlauch
5
Pumpenkopf
6
Pumpenaggregat
7
Antriebseinrichtung
8
Aufnahmekörper
9
Hohlraum bzw. Arbeitsraum
10
Plunger-Grundkörper
11
Plungerschaft
12
Taumelscheibe
13
Motorwelle
14
Rampe
15
stirnseitiges Ende
16
Hubbewegungen
17
unterer Totpunkt
18
oberer Totpunkt
19
Hochdruckdichtung
20
Führungsbuchse
21
22
,
22
a O-Dichtungsring
23
Büchse
24
Stirnende
25
Ringschulter
26
Erweiterung
27
Saugventil
28
Saugventilfeder
29
Ringwulst
30
Saughubfänger
31
Saugleitungen
32
Saugsammelkanal
33
Druckleitung
34
Druckventilkugel
35
Druckventilfeder
36
Druckhubfänger
37
,
37
a Dichtflächen
38
Hubfänger-Führungshülse
39
Steckrohr
40
Druckausgang
41
Drucksammelkanal
42
Grundring
43
Feder
50
Vorratsgefäß
51
T-Glied
DS Drucksensor
C Steuerungseinheit
DS Drucksensor
C Steuerungseinheit
52
Stellsignale
53
Schütz
54
Elektronikbaugruppe
55
Netzteil
56
Ein-/Ausschalter
µR Mikrorechner
S Speicherbaustein
SI Sensor-Interface
AI Aktorinterface
µR Mikrorechner
S Speicherbaustein
SI Sensor-Interface
AI Aktorinterface
57
Selbsttest
58
Abfrage-Routine
59
Vergleichsroutine "Sollbereich"
60
Fehlermeldung
61
Programmverzweigung
62
Vergleichsroutine "unterer Schwellwert"
63
Programmverzweigung
64
Einschalt-Treiber
65
Vergleichsroutine "oberer Schwellwert"
66
Programmverzweigung
67
Ausschalt-Treiber
Claims (18)
1. Verfahren zur Steuerung eines Hochdruckreinigungsgeräts, mit einer
Hochdruck-Pumpe (6), die über eine Saugleitung (31) aus einem
Flüssigkeits-Versorgungsnetz oder -Vorrat (50) gespeist wird, und mit
einem Drucksensor (DS), der einen Betriebsdruck innerhalb des
Hochdruckreinigungsgeräts erfaßt und ausgangsseitig Meßwerte einer
Steuerung (1) zuführt, welche abhängig vom gemessenen Betriebsdruck
die Pumpe (6) ein- und ausschaltet, wobei durch die Steuerung (1) der
Betriebsdruck mit einem voreingestellten unteren und einem
voreingestellten oberen Druck-Schwellwert verglichen wird, und bei
Unterschreiten des unteren Schwellwerts die Pumpe (6) eingeschaltet und
bei Überschreiten des oberen Schwellwerts die Pumpe (6) ausgeschaltet
wird, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Drucksensors (DS) der
Betriebsdruck ständig direkt im Bereich eines Druckausgangs (40) der
Pumpe (6) oder direkt über einen von diesem Druckausgang (40)
ausgehenden Druckkanal (4) erfaßt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere
Schwellwert in den Nieder-Druckbereich des Versorgungsnetzes oder
Vorrats (50), und der obere Schwellwert in den Hochdruckbereich des
Druckausgangs (40) der Pumpe (6) gelegt ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der untere
Schwellwert auf einen Druckbereich von 0,1 bar bis 25 bar, insbesondere 1
bis 10 bar, vorzugsweise auf 3 bar, und der obere Schwellwert auf einen
Druckbereich von 200 bar bis 2500 bar, insbesondere bis 2000 bar,
vorzugsweise auf 500 bar, eingestellt ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Steuerung (1) nach Anlegen ihrer Stromversorgung (55, 56) zunächst einem
Selbsttest (57) unterworfen wird.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der erstmals von der Steuerung (1) erfaßte
Betriebsdruck daraufhin überprüft wird, ob er dem des Versorgungsnetzes
oder Vorrats (50) entspricht, und gegebenenfalls die Steuerung (1) eine
entsprechende Meldung über eine Ein-/Ausgabeschnittstelle (2) an eine
Bedienperson ausgibt.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der gemessene Betriebsdruck über eine Ein-/Aus
gabeschnittstelle (2) einer Bedienperson angezeigt wird.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Betriebsdruck durch Betätigen einer oder
mehrerer Spritzpistolen (3), die mit dem Druckausgang (40) der Pumpe (6)
verbunden sind, bis zum Unterschreiten des unteren Schwellwerts
erniedrigt wird.
8. Computerprogramm mit Programmcode-Elementen für einen
Steuerrechner zur Ausführung des Steuerungsverfahrens nach einem der
vorangehenden Ansprüche, wenn das Programm in die programmierbar,
vorzugsweise mittels eines Mikrorechners (µR) realisierte Steuerung (1)
geladen und darauf gestartet wird.
9. Computerprogramm mit Programmcode-Elementen nach Anspruch 8, die in
einem Rechnerspeicher (S) geladen, auf einem computerlesbaren
Datenträger gespeichert oder in einem elektrischen Trägersignal enthalten
sind.
10. Anordnung zur Steuerung des Betriebsdruckes in einem
Hochdruckreinigungsgerät, insbesondere geeignet zur Durchführung des
Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit einer motorisch
angetriebenen Hochdruck-Pumpe (6), mit wenigstens einer Spritzpistole
(3), die mit dem Druckausgang (40) der Pumpe (6) unmittelbar verbunden
ist, und mit wenigstens einem Drucksensor (DS), dessen Ausgang mit einer
vorzugsweise elektronischen Steuerungseinheit (1, 54, µR) verbunden ist,
die ausgangsseitig ein Stellglied (53) für den Antriebsmotor (7) der Pumpe
(6) ansteuert, dadurch gekennzeichnet, dass der Drucksensor (DS) in
einem Bereich oder Abschnitt angeordnet ist, wo sich ein Pumpen-
Betriebsdruck direkt vom Druckausgang (40) zur Spritzpistole (3) erstreckt.
11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der
Drucksensor (DS) in oder an einem Drucksammelkanal (41) oder sonstigen
Druckleitung angebracht ist, die sich vom Druckausgang (40) zur
Spritzpistole (3) erstreckt.
12. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der
Drucksensor (DS) an oder innerhalb der Spritzpistole (3) angebracht ist.
13. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (7) als Elektromotor (M), und das
Stellglied (53) als Schaltschütz realisiert sind.
14. Bausatz zur Aufrüstung eines Hochdruckreinigungsgeräts zwecks Bildung
der Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das
Hochdruckreinigungsgerät eine Direktverbindung zwischen dem
Druckausgang (40) der Hochdruck-Pumpe (6) und der Spritzpistole (3)
sowie Anschlußmittel für eine elektronische Steuerungseinheit (1) und
einen Drucksensor (DS) aufweist, gekennzeichnet durch folgende
Komponenten:
Drucksensor (DS), ausgelegt sowohl für den Niederdruckbereich des Versorgungsnetzes oder Vorrats (50) als auch den Hochdruckbereich des Druckausgangs (40) der Pumpe (6),
Elektronikbaugruppe (54) als Steuerungseinheit zur Kopplung mit den Anschlußmitteln, und mit einer Schnittstelle (SI) zum Drucksensor (DS).
Drucksensor (DS), ausgelegt sowohl für den Niederdruckbereich des Versorgungsnetzes oder Vorrats (50) als auch den Hochdruckbereich des Druckausgangs (40) der Pumpe (6),
Elektronikbaugruppe (54) als Steuerungseinheit zur Kopplung mit den Anschlußmitteln, und mit einer Schnittstelle (SI) zum Drucksensor (DS).
15. Bausatz nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch ein Stellglied (53) zum
Betätigen eines Antriebsmotors (7) der Hochdruckpumpe (6), wobei die
Elektronikbaugruppe (54) eine Schnittstelle (AI) zum Ansteuern des
Stellglieds (53) aufweist.
16. Bausatz nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellglied
(53) als Schütz für einen elektrisch ausgebildeten Antriebsmotor (M) der
Pumpe (6) realisiert ist.
17. Bausatz nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Schütz (53)
auf der Elektronikbaugruppe (54) angeordnet ist.
18. Bausatz nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Elektronikbaugruppe (54) einen Mikrorechner
(µR) umfaßt, der versehen ist mit Programmcode-Elementen in einem
Speicherbaustein (S) für den Mikrorechner (µR) zur Ausführung eines
Steuerungsverfahrens für das Hochdruckreinigungsgerät insbesondere
nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wenn das Programm im Mikrorechner
(µR) gestartet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10146289A DE10146289A1 (de) | 2001-05-17 | 2001-09-19 | Verfahren zur Steuerung eines Hochdruckreinigungsgeräts |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10124317 | 2001-05-17 | ||
| DE10146289A DE10146289A1 (de) | 2001-05-17 | 2001-09-19 | Verfahren zur Steuerung eines Hochdruckreinigungsgeräts |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10146289A1 true DE10146289A1 (de) | 2002-11-21 |
Family
ID=7685321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10146289A Withdrawn DE10146289A1 (de) | 2001-05-17 | 2001-09-19 | Verfahren zur Steuerung eines Hochdruckreinigungsgeräts |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10146289A1 (de) |
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