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DE101452C - - Google Patents

Info

Publication number
DE101452C
DE101452C DENDAT101452D DE101452DA DE101452C DE 101452 C DE101452 C DE 101452C DE NDAT101452 D DENDAT101452 D DE NDAT101452D DE 101452D A DE101452D A DE 101452DA DE 101452 C DE101452 C DE 101452C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
spring
lock
ball
trigger
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT101452D
Other languages
English (en)
Publication of DE101452C publication Critical patent/DE101452C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/18Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns
    • F41A19/19Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns with single-trigger firing possibility
    • F41A19/21Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns with single-trigger firing possibility having only one trigger

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
MTENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen, Geschosse, Verschanzung.
,,ä;;i.,-..,ii..WiLHEiM..:CQLLATH in FRANKFURT a. O.
für mehrläufige Jagdgewehre.
·'.·'. , Patentirt im Deutschen Reiche vom. 27. April 1897 ab.
i Die vorliegende Erfindung ist für mehrläufige ■Jagdgewehre mit Schrot- und Kugelschufs bestimmt,bei denen mit Hülfe einer besonderen Umstellvorrichtung zwei Schlösser durch einen Abzug entspannt werden, und bezweckt, beim Losschnellen der Schlagfeder des Kugelschlosses, die Umstellung des Abzuges von Kugel- auf Schrotschufs selbsttätig erfolgen zu lassen. Zu diesem Zweck erfolgt gemäfs vorliegender Erfindung die selbsttätige Abzugsumstellung unmittelbar durch die Schlagfeder des Kugelhahns, die beim Aufwärtsschnelleri einen keilförmigen Hebel trifft, welcher dadurch nach rückwärts geworfen wird und dabei mittel- oder unmittelbar auf die mit ihm verbundene Umstellungsvorrichtung wirkt, so dafs Ku'gel- und Schrotschufs durch zweimaliges Zurückziehen desselben Abzuges abgefeuert werden können, wobei die Umstellung selbstthätig erfolgt.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung an einem Jagdgewehr mit zwei Schrotläufen und einem Kugellauf, das mit dem bekannten Teschnerverschlufs und der durch Patent Nr. 44885 geschützten Vorrichtung zum Abfeuern zweier Läufe mit einem Abzüge versehen ist, und zwar zeigt das eine Ausführungsbeispiel die Anwendung der Erfindung an einem Jagdgewehr, welches an dem Kugelschlofs die in der Patentschrift Nr. 96285 behandelte selbst thätige Sicherung der Schlagfeder enthält.
Die Zeichnung stellt dar in:
Fig. ι eine Seitenansicht eines mit der selbst-.
thätigen UmstellvOrrichtung versehenen Gewehrschlosses ohne Sicherung der Schlagfeder des Kugelschlosses, ,.'. ■ , .
Fig. 2 eine Seitenansicht eines mit einer Sicherung der Schlagfeder des Kugelschlosses versehenen G.eweh^hlo.sses mit der seibstthätigen Umstellvorrichtuog, durch letztere nach Abgabe des Kugelschusses auf Schrotschufs eingestellt;
Fig. 2a ist ein Schnitt nach Linie q-q der Fig. 2;
Fig. 3 ist die Seitenansicht des Schlosses nach Fig. 2, gespannt und auf Schrotschufs eingestellt,
Fig. 3a ein Schnitt nach Linie 0-0 der
Fig·.3; Fig. 4 ist eine Seitenansicht des Schlosses nach Fig. 2, gespannt und auf Kugelschufs eingestellt,
Fig. 4a ein Schnitt nach Linie p-p der
Fig. 4· ' . .
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, trägt die die Schlofstheile aufnehmende untere Platte U die Schlagfeder F für das Kugelschlofs und F'2 für das Schrotschlofs. Auf der Deckplatte D ist ein nach vor- und rückwärts beweglicher, durch die Stellfeder ν in zwei Stellungen feststellbarer Schieber t angeordnet, der, durch einen Schlitz der Deckplatte hindurchtretend, mit seinem gabelförmigen Ende t1 den Stift s2 des Hebels g fafst. Letzterer ist durch den Stift s3 an die untere Schlofsplatte U angelenkt und trägt einen festen keilförmigen Arm g\ welcher bei Einstellung auf Kugelschufs, wie
dies Fig. ι zeigt, auf der Schlagfeder F des Kugelschlosses aufliegt. Schwingt dieselbe nun bei Abgabe des Kugelschusses aufwärts, so wird der Hebel g nach rückwärts geschleudert und wirft den Umstellschieber t zurück. Hierdurch wird entweder unmittelbar durch den Hebel g oder mittelbar durch irgend eine geeignete, mit dem Umstellschieber t in Verbindung stehende Vorrichtung in derselben Weise, wie in der Patentschrift Nr. 44885 bezw. Nr. 96285 beschrieben, eine an der Schlofsplatte U drehbar befestigte Umstellfeder E unter die Abzugsstange des Schrotschlosses gebracht und dadurch das Gewehr auf Schrotschufs eingestellt. Die Art dieser Einstellung ist nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung; wesentlich ist jedoch die selbsttätige Umstellung des Hebels g durch die Schlagfeder des Kugelschlosses.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 bis 4, bei welcher das Gewehrschlofs eine Sicherung enthält, wie solche in der Patentschrift Nr. 96285 behandelt .wird, trägt der Hebel g an seinem mittleren Theil den Stift s*, um' den der Keil gl drehbar ist. Der mit der Platte U verbundene, oben geschlossene Rahmen r, durch welchen die Schlagfeder F des Kugelschlosses tritt, sowie Hebel h mit Sperrknaggen k und Feder f bilden die Sicherung und sind in der genannten Patentschrift beschrieben. Der Keil gl tritt über der Feder F durch den Rahmen r. Bei Einstellung auf Kugelschufs (Fig. 4) wird der Umstellschieber ί von Hand nach vorwärts geschoben, und in dieser Lage ist durch Vorschub des Hebels h mittelst des dagegen drückenden Hebels g der Sicherungsknaggen k zur Ermöglichung der Kugelscbufsabgabe ausgerückt und gleichzeitig der Keil gl bis zur Anlage seiner schrägen Oberkante an den Rahmen r vorgeschoben. Bei Abgabe des Schusses schnellt die Schlagfeder F nach aufwärts und wirft dabei mittelst der Schräge des Theiles gl den Hebel g und den Umstellschieber t zurück, wodurch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Umstellfeder in ähnlicher Weise, wie in den Patentschriften Nr. 44885 und Nr. 96285 angegeben, unter die Abzugsstange des Schrotschlbsses geschoben wird, so dafs dasselbe ohne Weiteres zum Abfeuern bereit steht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1.' Eine Einrichtung zum selbsttätigen Umstellen des Abzuges von Kugel- auf Schrotschufs für mehrläufige Jagdgewehre, dadurch gekennzeichnet, dafs ein mit dem Umstellschieber (t) verbundener Hebel (g) mit einem auf' der Schlagfeder (F) des Kugelhahns aufliegenden Arm (g1, Fig. 1) versehen ist, welcher beim Aufwärtsschnellen der Feder (F) den Abzug umstellt.
2. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Hebel (g) mit einem keilförmigen Gelenkarm (g-1, Fig 2 bis 4) versehen ist, welcher beim Aufwärtsschnellen der Feder (F) durch den Rahmen (r) zurückgedrängt wird und dadurch den Abzug umstellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT101452D Active DE101452C (de)

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Publication Number Publication Date
DE101452C true DE101452C (de)

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT101452D Active DE101452C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE101452C (de)

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