DE10143924A1 - Gargerätetür - Google Patents
GargerätetürInfo
- Publication number
- DE10143924A1 DE10143924A1 DE2001143924 DE10143924A DE10143924A1 DE 10143924 A1 DE10143924 A1 DE 10143924A1 DE 2001143924 DE2001143924 DE 2001143924 DE 10143924 A DE10143924 A DE 10143924A DE 10143924 A1 DE10143924 A1 DE 10143924A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pane
- cooking appliance
- appliance door
- washer
- door
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000010411 cooking Methods 0.000 claims description 31
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 3
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 2
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 2
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 238000004049 embossing Methods 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 239000002241 glass-ceramic Substances 0.000 description 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 1
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 239000011265 semifinished product Substances 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C15/00—Details
- F24C15/02—Doors specially adapted for stoves or ranges
- F24C15/04—Doors specially adapted for stoves or ranges with transparent panels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Electric Ovens (AREA)
Abstract
Es sind Gargerätetüren mit einer Außenscheibe (15), einer einfach, vorzugsweise ohne Werkzeug, lösbaren Innenscheibe (35) sowie einer zwischen der Außenscheibe (15) und der Innenscheibe (35) angeordneten Zwischenscheibe (25) bekannt, die mit zumindest einem Trägerelement (27) einseitig verbunden ist, das über wenigstens ein Befestigungsmittel (33; 37, 39) in der Gargerätetür gehaltert ist. Um die Montage bzw. Demontage der Zwischenscheibe zu vereinfachen, ist das Befestigungsmittel (33; 37, 39) in einem Raum zwischen der Innenscheibe (35) und der Zwischenscheibe (25) vorgesehen und bei abgenommener Innenscheibe (35) leicht zugänglich.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gargerätetür mit einer Außenscheibe, einer einfach, vorzugsweise ohne Werkzeug lösbaren Innenscheibe sowie einer zwischen der Außenscheibe und der Innenscheibe angeordneten Zwischenscheibe, die mit zumindest einem Trägerelement einseitig verbunden ist, das über wenigstens ein Befestigungsmittel in der Gargerätetür gehaltert ist.
- Aus der DE 198 53 758 ist eine gattungsgemäße Gargerätetür bekannt. Die Gargerätetür weist zwei seitliche und ein oberes Profilelement bzw. Trägerleisten auf, die zueinander formschlüssig zu einem Rahmen gefügt sind, der seitlich und oben auf einer vorderen Türscheibe von hinten geklebt ist. Das obere Profilelement ist mit Stegen ausgebildet, die als obere Anlage für eine hintere Türscheibe bzw. Innenscheibe und eine mittlere Türscheibe bzw. Zwischenscheibe dienen. Die untere Lagerung und Positionierung der mittleren und hinteren Türscheibe erfolgt über Trägerelemente bzw. Schnappelemente, die jeweils auf der Innenseite der mittleren Türscheibe, d. h. einseitig mit dieser verklebt sind. Die Befestigungsmittel der Schnappelemente sind als federnde Bügel ausgebildet, die über die untere Kante der jeweiligen Türscheibe hinwegragen und Aufnahme in entsprechenden Öffnungen in den Auflageleisten der Profilelemente finden. Die Montage der mittleren Türscheibe erfolgt dadurch, dass diese zunächst unter das obere Profilelement eingesetzt wird und gegen seine Auflagerungen gedrückt wird, bis die Schnappelemente in die Öffnungen der Auflageleisten einschnappen.
- Aus der DE 197 38 506 ist eine weitere Gargerätetür bekannt. Die Gargerätetür weist eine der Offenmuffel zugewandte Innenscheibe und eine von der Offenmuffel abgewandte Außenscheibe sowie eine dazwischen ausgebildete Zwischenscheibe auf. Die Zwischenscheibe weist vorzugsweise gesteckte oder aufgespritzte Rahmenelemente bzw. Trägerelemente vorzugsweise aus Kunststoff auf. An den Rahmenelementen sind Abstandhalter zum Halten eines Abstandes zwischen der Zwischenscheibe und der Innenscheibe einerseits sowie auf der gegenüberliegenden Seite jeweils Abstandshalter zum Halten eines Abstands zwischen der Zwischenscheibe und der Außenscheibe vorgesehen.
- Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Gargerätetür bereitzustellen, bei der die Montage bzw. Demontage der Zwischenscheibe vereinfacht ist.
- Die Aufgabe wird durch die Gargerätetür mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst. Gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 ist das Befestigungsmittel, mit dem das Trägerelement der Zwischenscheibe lösbar an einem Türdeckel oder einer Trägerleiste der Gargerätetür befestigt ist, in dem Raum zwischen der Innenscheibe und der Zwischenscheibe angeordnet sowie bei abgenommener Innenscheibe leicht zugänglich. Vorteilhafterweise ist das Befestigungsmittel der Zwischenscheibe bei abgenommener Innenscheibe auch leicht einsehbar. Eine lagerichtige Anordnung der Zwischenscheibe in der Gargerätetür ist deshalb von einer Bedienperson leicht zu überprüfen. Dies ist insoweit von Bedeutung, als die Montage/Demontage der Zwischenscheibe schnell, ohne großen Aufwand und trotzdem zuverlässig während einer regelmäßigen Reinigung der Gargerätetür erfolgen soll.
- In einer fertigungstechnisch besonders einfachen Ausgestaltung der Erfindung ist das Trägerelement als ein Winkelprofil ausgebildet. Die Zwischenscheibe ist dabei einseitig, d. h. an nur einer ihrer Seiten, mit einem ersten Winkelschenkel des Winkelprofils in unverlierbarer Weise verbunden, insbesondere verklebt. Der zweite Winkelschenkel des Winkelprofils ragt zur Innenscheibe vor und ist lösbar mit beispielsweise der Trägerleiste der Gargerätetür verbunden. Vorteilhafterweise kommt mit dem Winkelprofil ein einfaches und billig herstellbares, vorgeformtes Halbzeug zum Einsatz. Eine besondere Anpassung des Winkelprofils, etwa an Zwischenscheiben mit unterschiedlicher Dicke ist nicht erforderlich. Im Gegensatz dazu sind im Stand der Technik die Trägerelemente meist in aufwendiger Weise, beispielsweise durch Spritzgießen in speziell dafür gefertigte Spritzformen hergestellt.
- Um die Zugänglichkeit zu dem Befestigungselement der Zwischenscheibe weiter zu erhöhen, ist es erstrebenswert, das Befestigungsmittel in einen möglichst großen Abstand vor der Zwischenscheibe anzuordnen. Deshalb ist in einer vorteilhaften Ausgestaltung der zweite Winkelschenkel des Winkelprofils verlängert ausgebildet. Ein Endabschnitt des verlängerten Winkelschenkels, an dem das Befestigungsmittel angeordnet ist, ist somit in einem möglichst großen Abstand von der Zwischenscheibe sowie nahe an der Innenscheibe angeordnet. Der andere, an der Zwischenscheibe verklebte erste Winkelschenkel ist dagegen aus optischen Gründen derart verkürzt ausgebildet, dass er zwar noch stabil an der Zwischenscheibe verklebt ist, aber ansonsten von außerhalb der Gargerätetür vom Benutzer nicht einsehbar ist.
- Durch die oben erwähnte verlängerte Ausbildung des zur Innenscheibe ragenden zweiten Winkelschenkels ist dessen Elastizität erhöht. Diese erhöhte Elastizität wird in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung genutzt, indem der verlängerte zweite Winkelschenkel zur lösbaren Befestigung in der Backofentür elastisch eingespannt ist. Mittels des elastischen zweiten Winkelschenkels können zusätzlich fertigungstechnisch bedingte Schwankungen in den Abmaßen der Zwischenscheibe problemlos ausgeglichen werden.
- Von Vorteil ist es, wenn der mit der Zwischenscheibe verbundene erste Winkelschenkel an der zur Außenscheibe gewandten Seite der Zwischenscheibe angeordnet ist. Dadurch ist erreicht, dass sich der zur Innenscheibe ragende zweite Winkelschenkel vorbei an einer Stirnseite der Zwischenscheibe in Richtung auf die Innenscheibe erstreckt. Aufgrund dieser Anordnung kann der zur Innenscheibe ragende zweite Winkelschenkel um einen zusätzlichen Betrag - nämlich der Wandstärke der Zwischenscheibe - verlängert werden; die Elastizität des zweiten Winkelschenkels ist deshalb weiter erhöht.
- Damit der oben erwähnte elastische zweite Winkelschenkel über einen bestimmten Drehwinkel frei verschwenkbar ist, beträgt der Abstand vorteilhaft zwischen dem zweiten Winkelschenkel und einer Stirnseite der Zwischenscheibe zumindest 1 mm.
- Bevorzugt ist es, den oben erwähnten, verlängerten Winkelschenkel mit einem Rastelement, beispielsweise einen Rastvorsprung, auszubilden. Der Rastvorsprung wird aufgrund der Elastizität des verlängerten Winkelschenkels bei der Montage der Zwischenscheibe in der Backofentür problemlos rückgebogen bzw. lagerichtig in eine Rastöffnung in der Backofentür eingesetzt.
- Sofern es vorrangig ist, in einfacher Weise eine möglichst klapperfreie Befestigung des Trägerelements in der Gargerätetür zu erhalten, ist das Befestigungsmittel bevorzugt über als eine Schraubverbindung ausgebildet. Steht dagegen eine schnelle Montage bzw. Demontage der Zwischenscheibe im Vordergrund, ist als Befestigungsmittel eine Rastverbindung bevorzugt.
- In einer weiteren Ausgestaltung ist das Trägerelement mit einem Tiefenanschlag versehen, der einerseits die Position der Zwischenscheibe zwischen der Außenscheibe und der Innenscheibe festlegt; andererseits ist der Tiefenanschlag - wie das Befestigungsmittel - zwischen der Zwischenscheibe und der Innenscheibe angeordnet. Bei der Montage der Zwischenscheibe ist somit der Tiefenanschlag des Trägerelements - für die Bedienperson sichtbar - auf einem entsprechenden Gegenstück in der Gargerätetür abstützbar. Anschließend kann in einfacher Weise das Trägerelement in der Gargerätetür lösbar befestigt werden.
- Besonders bevorzugt ist es, wenn der am Trägerelement vorgesehene Tiefenanschlag als ein zum ersten Winkelschenkel parallel verlaufender Schenkel ausgebildet ist. Bei der Montage ist somit zunächst der Tiefenanschlag-Schenkel in der Gargerätetür abstützbar. Vorteilhaft ist es in diesem Fall, wenn das Befestigungsmittel als eine Befestigungsschraube ausgebildet ist. Mittels der Befestigungsschraube ist der Tiefenanschlag-Schenkel vorteilhaft in senkrechter Richtung zur Zwischenscheibe in der Gargerätetür befestigbar.
- Nachfolgend sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Figuren erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1 einen Abschnitt eines Backofens in schematischer Seitenansicht und in teilweiser Schnittdarstellung;
- Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht eines oberen und unteren Bereiches einer Backofentür in Schnittdarstellung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 3 eine vergrößerte Seitenansicht eines oberen und unteren Bereiches einer Backofentür in Schnittdarstellung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer von der Backofentür getrennt dargestellten Zwischenscheibe sowie der Backofentür;
- Fig. 5 eine vergrößerte Seitenansicht eines oberen und unteren Bereiches einer Backofentür in Schnittdarstellung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel; und
- Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer von der Backofentür getrennt dargestellten Zwischenscheibe sowie der Backofentür.
- In der Fig. 1 ist ein Abschnitt eines als Backofen 1 ausgebildeten Gargeräts gezeigt. Der Backofen 1 weist eine Backofentür 2 zum Verschließen einer Beschickungsöffnung einer Ofenmuffel 4 des Backofens 2 auf. Die Backofentür 2 weist eine der Ofenmuffel 4 zugewandte Innenscheibe 35 und eine von der Ofenmuffel 4 abgewandte Außenscheibe 15 auf. In der Seitenansicht der Fig. 1 ist eine Zwischenscheibe 25 der Backofentür 2 von einem Türdeckel 3 der Backofentür 2 verdeckt und deshalb nicht dargestellt. Die Scheiben 15, 25 und 35 sind vorzugsweise als rechtwinklig gefertigte, durchsichtige Glas- bzw. Glaskeramikscheiben an dem Türdeckel 3 gehaltert. Im oberen Bereich der Backofentür 2 ist in bekannter Weise ein Betätigungshandgriff 23 an dem Türdeckel 3 befestigt.
- Dieser obere Bereich ist zusammen mit dem unteren Bereich der Backofentür 2 in der Fig. 2 in einer vergrößerten Seitenansicht dargestellt, um die Halterung der Scheiben 15, 25, 35 sowie des Betätigungshandgriffes 23 an dem Türdeckel 3 zu veranschaulichen. Der Türdeckel 3 der Backofentür 2 ist durch ein einteiliges rahmenartig ausgebildetes Blechformteil gebildet, das ein rechtwinkliges Sichtfenster umgibt, in dem die Zwischenscheibe 25 angeordnet ist. An seinem äußeren umlaufenden Rand weist der Türdeckel 3 einen nach außen gebogenen Flansch 5 auf, der über eine Klebeverbindung mit dem Randbereich der Außenscheibe 15 fest verbunden ist. An seiner von der Außenscheibe 15 abgewandten Seite ist der Türdeckel 3 mit einem Anlageabschnitt 7 ausgebildet, auf den die Innenscheibe 35 liegt. Die Innenscheibe 35 ist mittels Rastverbindungen an dem Anlageabschnitt 7 gehaltert; eine dieser Rastverbindungen ist in der Fig. 2 im unteren Bereich der Backofentür 2 mit einem an der Innenscheibe 35 befestigten Schnappelement 8 beispielhaft dargestellt, das in eine im Anlageabschnitt 7 gebildete Rastöffnung 10 verrastet ist. Der Anlageabschnitt 7 des Türdeckels 3 setzt sich mit einem Seitenflansch 11 fort, der vom Anlageabschnitt 7 rechtwinklig abgebogen ist und die Zwischenscheibe 25 eingrenzt. Der Seitenflansch 11 liegt den Randseiten 26 der Zwischenscheibe 25 gegenüber und bildet an jeder der vier Randseiten 26 eine Trägerleiste, an der die Zwischenscheibe 25 - wie später beschrieben ist - gehaltert ist.
- Der Betätigungshandgriff 23 ist im oberen Bereich der Backofentür 2 mittels einer Befestigungsschraube 21 am Türdeckel 3 verspannt. Hierzu ist die Befestigungsschraube 21 durch eine zwischen der Außenscheibe 15 und dem Anlageabschnitt 7 des Türdeckels 3 angeordnete Distanzhülse 19 sowie durch eine Montageöffnung 17 der Außenscheibe 15 geführt und in Eingriff mit einem Gewindeabschnitt des Betätigungshandgriffes 23. Der Kopf der Befestigungsschraube 21 ist in einer Prägung 9 am Anlageabschnitt 7 des Türdeckels 3 abgestützt.
- Zur Halterung der Zwischenscheibe 25 an dem Türdeckel 3 ist die Zwischenscheibe 25 einseitig, d. h. an nur einer ihrer Seite, mit einem Trägerelement 27 verbunden. Das Trägerelement 27 ist in der Fig. 2 als ein einfaches, aus Blech gefertigtes Winkelprofil ausgebildet. Das Winkelprofil weist ungleich lang ausgebildete Winkelschenkel 29, 31 auf, von denen der am Seitenflansch 11 lösbar befestigte zweite Winkelschenkel 29 länger ausgebildet ist als der an der Zwischenscheibe 25 verklebte erste Winkelschenkel 31. Der an der Zwischenscheibe 25 verklebte Winkelschenkel 31 ist zwischen dem Tiefenanschlag 13 und der Unterseite der Zwischenscheibe 25 angeordnet. Aus optischen Gründen überragt der Winkelschenkel 31 den Tiefenanschlag 13 nicht, sondern verschwindet dieser bei einer Betrachtung durch die Außenscheibe 15 hinter dem Tiefenanschlag 13. Durch den länger ausgebildeten Winkelschenkel 29 ist der Endabschnitt des Winkelschenkels 29, der das Befestigungsmittel 33 aufweist, in einem großen Abstand von der Zwischenscheibe 25 sowie nahe an der Innenscheibe 35 angeordnet. Dadurch ist bei demontierter Innenscheibe 35 das Befestigungsmittel 33 für einen Benutzer leicht zugänglich.
- Durch die oben erwähnte verlängerte Ausbildung des Winkelschenkels 29 ist auch dessen Elastizität erhöht, welcher Umstand in dem zweiten Ausführungsbeispiel aus der Fig. 2 genutzt ist. Der darin gezeigte zweite Winkelschenkel 29 ist an seinem von der Zwischenscheibe 25 beabstandeten Endabschnitt mit einem Rastvorsprung 37 ausgebildet, der in einer entsprechenden Rastöffnung 39 im Seitenflansch 11 des rahmenartigen Türdeckels 3 eingeschnappt ist. Die Länge des Winkelschenkels 29 ist derart gewählt, dass der Rastvorsprung 37 des Winkelschenkels 29 bei der Montage der Zwischenscheibe 25 innerhalb des Seitenflansches 11 problemlos rückgebogen und anschließend bei lagerichtiger Positionierung der Zwischenscheibe 25 in die Rastöffnung 39 rückgeführt wird. Ein Hubweg des Rastvorsprungs 37 von wenigen Millimetern ist dabei ausreichend, um die Rastverbindung 37, 39 zu lösen bzw. in Eingriff zu bringen.
- Die Montage bzw. Demontage der Zwischenscheibe 25 wird anhand der Fig. 4 erläutert, in der die Zwischenscheibe 25 aus dem Türdeckel 3 herausgenommen gezeigt ist. Die Zwischenscheibe 25' weist an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils zwei Trägerelemente 27 auf, die - wie bereits in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist - als Winkelprofile ausgebildet sind. Zur Montage der Zwischenscheibe 25 wird diese in einer zur Ebene des Türdeckels 3 senkrechten Montagerichtung M in das durch den Seitenflansch 11 begrenzte Fenster eingesetzt. Dabei kommt jedes der vier Trägerelemente 27 in Anlage mit dem Tiefenanschlag 13, wie es auch aus der Fig. 3 hervorgeht. Im eingesetzten Zustand der Zwischenscheibe 25 sind die Endabschnitte der Winkelschenkel 29 in der Montagerichtung M der Zwischenscheibe 25 vorgelagert. Dadurch ist auch das am Endabschnitt des Winkelschenkels 29 angeordnete Befestigungsmittel 33 der Zwischenscheibe 35 in der Montagerichtung M vorgelagert und für den Benutzer zur Montage der Zwischenscheibe 35 am Türdeckel 3 leicht zugänglich.
- Bei der Demontage der Zwischenscheibe 35 von dem Türdeckel 3 ist zunächst die Innenscheibe 35 vom Türdeckel 3 abzunehmen. Dadurch ist das Befestigungsmittel 33 freigelegt und ist dieses für den Benutzer problemlos lösbar, woraufhin die Zwischenscheibe 35 aus dem Türdeckel 3 herausnehmbar ist.
- In der Fig. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Backofentür 2 gezeigt. Die Anordnung der Außenscheibe 15, der Innenscheibe 35 sowie des Betätigungshandgriffes 23 am Türdeckel 3 entspricht den der vorangegangenen Ausführungsbeispiele. Der Unterschied zu den vorangegangenen Ausführungsbeispielen liegt in der besonderen Lage des Tiefenanschlags 32. Dieser ist - wie auch das Befestigungsmittel 33 - zwischen der Zwischenscheibe 25 und der Innenscheibe 35 angeordnet und auf ein im Anlageabschnitt 7 geprägtes Auflager 41 des Türdeckels 3 abgestützt. Zugleich ist das Befestigungsmittel 33 zwischen dem Tiefenanschlag 32 und dem Auflager 41 angeordnet. Der Tiefenanschlag 32 ist somit zusammen mit dem Befestigungsmittel 33 der Zwischenscheibe 25 zur Innenscheibe 35 hin vorgelagert und daher für den Benutzer bei abgenommener Innenscheibe 35 leicht einsehbar. An der dem Trägerelement 27 gegenüberliegenden Seite weist die Zwischenscheibe 25 ein weiteres Trägerelement auf, das durch einen federnden Bügel 44 gebildet ist. Der Bügel 44 ist in einer Rastöffnung 45 des Seitenflansches 11 eingeschnappt.
- Die Montage der in der Fig. 5 dargestellten Zwischenscheibe 25 an dem Türdeckel 3 ist in der Fig. 6 erläutert. Die darin perspektivisch dargestellte Zwischenscheibe 25 weist an einer ihrer Seiten ein Paar von Trägerelementen 27 auf, während an der gegenüberliegenden Seite ein Paar von Bügeln 44 an der Zwischenscheibe 25 befestigt sind. Zur Montage der Zwischenscheibe 25 werden zunächst die federnden Bügel 44 in die Rastöffnung 45 des Seitenflansches 11 eingeschnappt. Anschließend werden in der Montagerichtung M die Tiefenanschläge 32 der Trägerelemente 27 auf die entsprechenden Auflager 41 gelegt, so dass eine einfache, lagerichtige Vormontage der Zwischenscheibe 25 in dem Türdeckel 3 erreicht ist.
- Die Befestigungsmittel 33 sind in der Fig. 6 als Befestigungsschrauben dargestellt, die in der Montagerichtung M in den Tiefenanschlag 32 einsetzbar sind. Deshalb erfolgt die Befestigung der Befestigungsschrauben 33 in den Tiefenanschlägen 32 in der Montagerichtung M und ist für den Benutzer noch einfacher durchführbar als es in den vorangegangenen Figuren der Fall ist.
Claims (8)
1. Gargerätetür mit einer Außenscheibe (15), einer einfach, vorzugsweise ohne Werkzeug
lösbaren Innenscheibe (35) sowie einer zwischen der Außenscheibe (15) und der
Innenscheibe (35) angeordneten Zwischenscheibe (25), die auf einer Scheibenseite mit
zumindest einem Trägerelement (27) verbunden ist, das über wenigstens ein
Befestigungsmittel (33; 37, 39) in der Gargerätetür gehaltert ist, dadurch
gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (33; 37, 39) in einem Raum zwischen der
Innenscheibe (35) und der Zwischenscheibe (25) vorgesehen und bei abgenommener
Innenscheibe (35) leicht zugänglich ist.
2. Gargerätetür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (27)
als ein Winkelprofil ausgebildet ist, das einen mit der Zwischenscheibe (25) verbundenen
ersten Winkelschenkel (31) und einen in Richtung der Innenscheibe (35) ragenden
zweiten Winkelschenkel (29) aufweist, der durch das Befestigungsmittel (33; 37, 39)
lösbar in der Gargerätetür befestigt ist.
3. Gargerätetür nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der
Zwischenscheibe (25) verbundene erste Winkelschenkel (31) an der zur Außenscheibe
(15) gewandten Seite der Zwischenscheibe (25) angeordnet ist.
4. Gargerätetür nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand (a)
zwischen dem in Richtung der Innenscheibe (35) ragenden zweiten Winkelschenkel (29)
und einer Stirnseite (26) der Zwischenscheibe (25) zumindest 1 mm beträgt.
5. Gargerätetür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Befestigungsmittel als Rastverbindung (37, 39) ausgebildet ist.
6. Gargerätetür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Trägerelement (27) zur Positionierung der Zwischenscheibe (25) zwischen der
Außenscheibe (15) und der Innenscheibe (35) einen Tiefenanschlag (32) aufweist, der in
der Gargerätetür abgestützt und zwischen der Zwischenscheibe (25) und der
Innenscheibe (35) angeordnet ist.
7. Gargerätetür nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Tiefenanschlag (32)
als ein zum ersten Winkelschenkel (31) parallel verlaufender Schenkel ausgebildet ist.
8. Gargerätetür nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel
(33; 37, 39) eine Befestigungsschraube (33) umfasst, die in senkrechter Richtung zur
Zwischenscheibe (25) den Tiefenanschlag (32) in der Gargerätetür lösbar befestigt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001143924 DE10143924A1 (de) | 2001-09-07 | 2001-09-07 | Gargerätetür |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001143924 DE10143924A1 (de) | 2001-09-07 | 2001-09-07 | Gargerätetür |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10143924A1 true DE10143924A1 (de) | 2003-05-28 |
Family
ID=7698073
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001143924 Withdrawn DE10143924A1 (de) | 2001-09-07 | 2001-09-07 | Gargerätetür |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10143924A1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19738601C1 (de) * | 1997-09-04 | 1999-03-18 | Aeg Hausgeraete Gmbh | Verfahren zum Kühlen der Außenumgebung einer Ofenmuffel |
| DE19933251A1 (de) * | 1999-07-15 | 2001-01-25 | Aeg Hausgeraete Gmbh | Tür für ein Gerät, insbesondere einen Garofen |
-
2001
- 2001-09-07 DE DE2001143924 patent/DE10143924A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19738601C1 (de) * | 1997-09-04 | 1999-03-18 | Aeg Hausgeraete Gmbh | Verfahren zum Kühlen der Außenumgebung einer Ofenmuffel |
| DE19933251A1 (de) * | 1999-07-15 | 2001-01-25 | Aeg Hausgeraete Gmbh | Tür für ein Gerät, insbesondere einen Garofen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0135845B1 (de) | Vorrichtung zur Befestigung eines zwei im Abstandhintereinander angeordnete Tragflansche aufweisenden Gerätes | |
| DE4329956C2 (de) | Anordnung zur Halterung eines Einbaukochfeldes | |
| DE102012101220A1 (de) | Schubkasten | |
| DE10143926B4 (de) | Gargerätetür | |
| DE102008054778A1 (de) | Bedieneinheit für ein Haushaltsgerät und Haushaltsgerät | |
| EP1160513A2 (de) | Haushaltsgerät mit Schalterfront | |
| DE10143923C2 (de) | Gargerätetür | |
| DE102010003901A1 (de) | Aufhängsicherung für Essen und Hauben | |
| EP2607824A2 (de) | Mechanische Verbindungsvorrichtung für zwei schrankförmige Haushaltsgeräte | |
| DE102006013521A1 (de) | Haushaltsgerätetür | |
| DE10143924A1 (de) | Gargerätetür | |
| EP1929840B1 (de) | Halteanordnung für eine kochfeldplatte eines gargerätes | |
| DE102004051928B4 (de) | Befestigungselement für ein Gehäuse und Befestigungssystem bestehend aus einem Gehäuse, einer Montageplatte und einem Befestigungselement | |
| DE602004005534T2 (de) | Elastisches Befestigungselement mit einer Verdrehsicherung | |
| EP2486824A1 (de) | Frontblende für Möbel | |
| DE10143928A1 (de) | Gargerätetür | |
| EP1462049B1 (de) | Befestigungsvorrichtung für eine Arbeitsplatte | |
| DE10144064A1 (de) | Gargerätetür | |
| DE10350586B4 (de) | Haushaltsgerät mit einer Bedienleiste | |
| DE10350588A1 (de) | Haushaltsgerät mit einer Bedienleiste | |
| EP2743589B1 (de) | Kochgerät mit Brenner | |
| DE7628953U1 (de) | Kuehlmoebel, insbesondere haushalts-kuehlschrank | |
| DE10013026C1 (de) | Wandgehäuse mit Gehäusekorpus und Rückwand | |
| DE19503849C2 (de) | Schraubverbindung | |
| DE3020992A1 (de) | Schild mit pfostenhalterung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20110401 |