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DE10143710B4 - Führungsvorrichtung für einen Armfensterheber - Google Patents

Führungsvorrichtung für einen Armfensterheber Download PDF

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DE10143710B4
DE10143710B4 DE2001143710 DE10143710A DE10143710B4 DE 10143710 B4 DE10143710 B4 DE 10143710B4 DE 2001143710 DE2001143710 DE 2001143710 DE 10143710 A DE10143710 A DE 10143710A DE 10143710 B4 DE10143710 B4 DE 10143710B4
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rail
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Olaf Kriese
Florian Fischer
Stephan Völker
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Brose Fahrzeugteile SE and Co KG
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Abstract

Führungsvorrichtung für einen Armfensterheber für Kraftfahrzeugscheiben mit
– einer entlang der Unterkante der zu verstellenden Fensterscheibe erstreckten Hebeschiene, an der die zu verstellende Fensterscheibe befestigbar ist und die einen längserstreckten Führungsbereich zur Aufnahme eines Endes eines Hebelarmes des Fensterhebers aufweist,
– einer in Versellrichtung der zu verstellenden Fensterscheibe erstreckten Führungsschiene, entlang der die Hebeschiene verschiebbar ist, und
– einem Gleiter, über den die Hebeschiene verschieblich an der Führungsschiene gelagert ist,
wobei,
die Hebeschiene (1) bezüglich des Gleiters (3) in Verstellrichtung (V) der Fensterscheibe (F) verschiebbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Hebeschiene (1) eine in Verstellrichtung (V) der Fensterscheibe (F) erstreckte Führungsbahn (15) angeordnet ist, in der der Gleiter (3) geführt ist, und dass der Gleiter (3) mit einem Ende (31) in der Führungsschiene (2) gelagert ist und mit dem anderen Ende (32) in die Führungsbahn (15) eingreift.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Führungsvorrichtung für einen Armfensterheber nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und einen Armfensterheber.
  • Eine derartige Führungsvorrichtung umfaßt eine entlang der Unterkante der zu verstellenden Fensterscheibe erstreckte Hebeschiene, an der die zu verstellende Fensterscheibe befestigbar ist und die einen Führungsbereich zur längsverschieblichen Aufnahme eines Endes eines Hebelarmes des Fensterheberantriebs aufweist; eine in Verschieberichtung der zu verstellenden Fensterscheibe erstreckte Führungsschiene, entlang der die Hebeschiene verschiebbar ist; sowie einen Gleiter, über den die Hebeschiene verschieblich in der Führungsschiene geführt ist.
  • Bei einer aus der DE 195 21 121 A1 und DE 196 50 265 C1 bekannten Führungsvorrichtung dieser Art besteht das Problem, daß der Einbau der Führungsvorrichtung in eine Fahrzeugtür erschwert sein kann, wenn die Führungsvorrichtung als Bestandteil eines Türmodules vor dem Einbau in die Fahrzeugtür auf einer Trägerplatte vormontiert wird. Aufgrund des erforderlichen Verstellweges der Fensterscheibe (Scheibenhub) ragen die Enden der den maximalen Verstellweg der Fensterscheibe festlegenden Führungsschiene häufig über den Randbereich der entsprechenden Trägerplatte hinaus. Zum Einbau des entsprechenden Türmoduls in eine Fahrzeugtür sind dann aufgrund der beengten Platzverhältnisse komplizierte Schwenkbewegungen des vormontierten Türmoduls erforderlich.
  • Aus der US 3,897,653 ist eine Führungseinrichtung für einen Fensterheber bekannt, wobei an einer eine Fensterscheibe aufnehmenden Hebeschiene eine Lasche vorgesehen ist. Die Lasche weist einen Flansch mit einer Öffnung auf. Mittels der Lasche ist die Hebeschiene entlang einer an einem Gleiter angeordneten Führungsstange verschiebbar.
  • Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Führungsvorrichtung für einen Armfensterheber und einen Armfensterheber zu schaffen die die vorstehend genannten Nachteile beseitigen.
  • Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch die Schaffung einer Führungsvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 sowie mit einem Armfensterheber mit den Merkmalen des Patentanspruchs 7 gelösf.
  • Die Hebeschiene ist derart mit dem Gleiter verbunden, daß sie bezüglich des Gleiters in Verstellrichtung der Fensterscheibe (entsprechend der Erstreckungsrichtung der Führungsschiene) verschiebbar ist. Dabei ist an der Hebeschiene eine in Verstellrichtung der Fensterscheibe erstreckte Führungsbahn angeordnet, insbesondere angeformt, in die der Gleiter formschlüssig eingreift. Der Gleiter selbst ist derart ausgebildet, daß er mit einem Ende längsverschieblich in der Führungsschiene gelagert ist und mit dem anderen Ende die Hebeschiene verschieblich aufnimmt, insbesondere formschlüssig in die Führungsbahn der Hebeschiene eingreift.
  • Bei einer erfindungsgemäßen Führungsvorrichtung für einen Armfensterheber wird der maximale Scheibenhub nicht allein durch die Ausdehnung der Führungsschiene in Verstellrichtung der zu verstellenden Fensterscheibe bestimmt, sondern darüberhinaus durch die mögliche Verschiebung der Hebeschiene bezüglich des Gleiters in Verstellrichtung der Fensterscheibe. Der maximal mögliche Scheibenhub ergibt sich in diesem Fall aus der Addition des Betrages, der durch die Führungsschiene selbst zu Verfügung gestellt wird (und durch die Länge der Führungsschiene in Verstellrichtung der Fensterscheibe bestimmt ist) und des Betrages, der durch den maximal möglichen Verschiebeweg der Hebeschiene bezüglich des Gleiters gegeben ist.
  • Im Ergebnis kann somit der erforderliche Scheibenhub mit einer deutlich kürzeren Führungsschiene erreicht werden, so daß der Einbau der gesamten Anordnung in eine Fahrzeugtür erleichtert wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung lagert die Hebeschiene längsverschieblich auf dem Gleiter.
  • Zur Begrenzung der maximal möglichen Verschiebung der Hebeschiene bezüglich des Gleiters sind (vorzugsweise an der Führungsbahn der Hebeschiene) zwei Anschläge vorgesehen, zwischen denen die Hebeschiene bezüglich des Gleiters verschiebbar ist.
  • Die Führungsschiene ist mit Vorteil derart seitlich angeordnet, daß die Hebeschiene über den Gleiter mit einem seitlichen Ende in der Führungsschiene geführt ist.
  • Ein Armfensterheber für ein Kraftfahrzeug mit einer erfindungsgemäßen Führungsvorrichtung ist durch die Merkmale des Patentanspruchs 7 charakterisiert.
  • Weitere Vorteile der Erfindung werden bei der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Figuren deutlich werden.
  • Es zeigen:
  • 1 – eine Ansicht einer Trägerplatte für ein Türmodul, auf der eine Führungsvorrichtung für einen Armfensterheber angeordnet ist, die eine sich in Verstellrichtung der zu verstellenden Fensterscheibe erstreckende Führungsschiene aufweist;
  • 2 – einen Schnitt durch die Anordnung gemäß 1 entlang der Führungsschiene.
  • In den 1 und 2 ist eine Trägerplatte eines Türmoduls dargestellt, auf der unterschiedliche Komponenten einer Fahrzeugtür vor dem Einbau in die Tür als komplette Baugruppe (Türmodul) vormontierbar sind. Von diesen Komponenten ist in den 1 und 2 der Übersichtlichkeit halber lediglich eine Führungsvorrichtung für einen Armfensterheber dargestellt.
  • Die Führungsvorrichtung weist eine sich entlang der Unterkante U der zu verstellenden Fensterscheibe F erstreckende Hebeschiene 1 auf, die mit zwei Aufnahmeeinrichtungen 11, 12 zur Befestigung der Fensterscheibe F versehen ist. Die Fensterscheibe F kann in den Aufnahmeeinrichtungen 11, 12 z.B. durch Klemmen, Kleben oder mittels Schrauben, die in ein zugeordnetes Scheibenloch eingreifen, befestigt werden.
  • Ferner weist die Hebeschiene 1 einen sich entlang der Hebeschiene 1 erstreckenden Führungsbereich 10 auf, in dem ein Hebelarm 5 eines Kraftfahrzeugfensterhebers mit einem Ende 51 längsverschieblich geführt ist. Dieser in 1 nur gestrichelt angedeutete Hebelarm 5 ist mit einem Antriebsmechanismus des Fensterhebers gekoppelt und in bekannter Weise um eine Achse verschwenkbar gelagert. Durch Verschwenken des Hebelarmes 5 um seine Schwenkachse mittels des zugeordneten Antriebsmechanismus kann die Hebeschiene 1 entlang einer Verstellrichtung V angehoben bzw. abgesenkt werden. Die Verstellrichtung V erstreckt sich dabei leicht geneigt zur vertikalen Fahrzeugachse z. Derartige Armfensterheber sind im Stand der Technik allgemein bekannt, es wird diesbezüglich beispielhaft auf die DE 195 21 121 A1 und die DE 196 50 265 C1 verwiesen.
  • Um eine definierte Führung der Hebeschiene 1 und damit der von der Hebeschiene 1 aufgenommenen zu verstellenden Fensterscheibe F zu erreichen, ist die Hebeschiene 1 mit einem seitlichen Ende in einer Führungsschiene 2 geführt, die über Lagerböcke L an dem Türmodulträger T befestigt ist und sich entlang der Verstellrichtung V der zu verstellenden Fensterscheibe erstreckt. Zur Führung der Hebeschiene 1 in der Führungsschiene 2 ist ein Gleiter 3 vorgesehen, der mit einem Ende 31 formschlüssig und längsverschieblich in die Führungsschiene 2 eingreift. Eine solche seitliche Führungsschiene 2 ist insbesondere von Bedeutung zur Führung von Fensterscheiben in rahmenlosen Türen bei Cabriolet-Fahrzeugen und dergleichen.
  • Das andere Ende 32 des Gleiters 3 ist erfindungsgemäß in einer Führungsbahn 15 gelagert, die an dem der Führungsschiene 2 zugeordneten seitlichen Ende der Hebeschiene 1 angeordnet ist. Die Führungsbahn 15 kann dort wahlweise einstückig angeformt oder über zusätzliche Verbindungsmittel befestigt sein. Die Führungsbahn 15 erstreckt sich in Verstellrichtung V der Fensterscheibe F (und damit in Erstreckungsrichtung der Führungsschiene 2). Sie weist zwei seitliche Führungskanten 16, 17 auf, die das andere Ende 32 des Gleiters 3 formschlüssig übergreifen, so daß dieser verschieblich in der Führungsbahn 15 geführt ist. An ihren Enden bilden die Führungskanten 16, 17 jeweils Anschläge 16a, 16b bzw. 17a, 17b aus, die die mögliche Relativbewegung von Gleiter 3 und Führungsbahn 15 begrenzen und verhindern, daß diese beiden Bauelemente bei einer Verschiebung in Verstellrichtung V außer Eingriff geraten können.
  • In den 1 und 2 sind die Hebeschiene 1 und die Fensterscheibe F zum einen jeweils in ihrer untersten Verstellposition dargestellt, d.h. in der Position, in der die Hebeschiene 1 und die Fensterscheibe F mittels des zugeordneten Hebemechanismus des Armfensterhebers maximal abgesenkt sind. In dieser untersten Verstellposition ist die Führungsbahn 15 bezüglich des Gleiters 3 maximal nach unten abgesenkt, d.h. der Gleiter 3 stößt mit seinem in der Führungsbahn 15 geführten Ende 32 an die oberen Anschläge 16b, 17b der Führungsbahn an. Da die Führungsbahn 15 einen Bestandteil der Hebeschiene 1 bildet, bedeutet dies, daß auch die Hebeschiene 1 bezüglich des Gleiters 3 in Verstellrichtung V maximal nach unten abgesenkt ist.
  • In dem in den Figuren mit den Bezugszeichen 1' bzw. F' bezeichneten Zustand der Hebeschiene und der Fensterscheibe, in denen diese in ihre oberste Verstellposition (entsprechend einem vollständig geschlossenen Fenster) angehoben sind, befindet sich die Führungsbahn 15' demgegenüber in der obersten möglichen Position bezüglich des Gleiters 3', d.h. der Gleiter befindet sich mit seinem in der Führungsbahn geführten Ende in Anschlag mit den unteren Anschlägen (16a, 17a) der Führungsbahn.
  • Es wird deutlich, daß der maximale Scheibenhub der Fensterscheibe F von der in den 1 und 2 dargestellten untersten Verstellposition bis zu der in den 1 und 2 ebenfalls angedeuteten obersten Verstellposition (in der die entsprechenden Bezugszeichen jeweils mit einem Strich versehen sind) nicht nur durch die Länge der Führungsschiene 2 in Verstellrichtung V bestimmt wird, sondern zusätzlich durch die maximal mögliche Verschiebung der Hebeschiene 1 bezüglich des Gleiters 3 zwischen den Anschlägen 16a, 17a und 16b, 17b der Führungsbahn 15. Bei einem vorgegebenen Scheibenhub kann daher die Länge der Führungsschiene 2 in Verstellrichtung V (im Vergleich zum Stand der Technik) um den Betrag verkürzt werden, der durch den möglichen Verstellweg der Hebeschiene 1 bezüglich des Gleiters 3 in Verstellrichtung V gegeben ist.
  • Die Führungsschiene 2 steht daher über die Trägerplatte T gar nicht (oberes Ende der Führungsschiene 2) bzw. nur leicht (unteres Ende der Führungsschiene 2) über, so daß das Vorhandensein der Führungsschiene 2 den Einbau der Trägerplatte T zusammen mit den daran befestigten Fahrzeugkomponenten in eine Kraftfahrzeugtür nicht erschwert.

Claims (8)

  1. Führungsvorrichtung für einen Armfensterheber für Kraftfahrzeugscheiben mit – einer entlang der Unterkante der zu verstellenden Fensterscheibe erstreckten Hebeschiene, an der die zu verstellende Fensterscheibe befestigbar ist und die einen längserstreckten Führungsbereich zur Aufnahme eines Endes eines Hebelarmes des Fensterhebers aufweist, – einer in Versellrichtung der zu verstellenden Fensterscheibe erstreckten Führungsschiene, entlang der die Hebeschiene verschiebbar ist, und – einem Gleiter, über den die Hebeschiene verschieblich an der Führungsschiene gelagert ist, wobei, die Hebeschiene (1) bezüglich des Gleiters (3) in Verstellrichtung (V) der Fensterscheibe (F) verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Hebeschiene (1) eine in Verstellrichtung (V) der Fensterscheibe (F) erstreckte Führungsbahn (15) angeordnet ist, in der der Gleiter (3) geführt ist, und dass der Gleiter (3) mit einem Ende (31) in der Führungsschiene (2) gelagert ist und mit dem anderen Ende (32) in die Führungsbahn (15) eingreift.
  2. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeschiene (1) längsverschieblich auf dem Gleiter (3) lagert.
  3. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (15) einstückig an der Hebeschiene (1) angeformt ist.
  4. Führungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeschiene (1) bezüglich des Gleiters (3) zwischen zwei Anschlägen (16a, 16b; 17a, 17b) verschiebbar ist.
  5. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (16a, 16b; 17a, 17b) an der Führung (15) vorgesehen sind.
  6. Führungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeschiene (1) über den Gleiter (3) mit einem seitlichen Ende in der Führungsschiene (2) geführt ist.
  7. Armfensterheber für Kraftfahrzeuge mit einer Führungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche und mit mindestens einem Hebelarm (5), der verschieblich in der Hebeschiene (1) gelagert ist.
  8. Armfensterheber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelarm (5) mit seinem der Hebeschiene (1) abgewandten Ende mit einem Antriebsmechanismus gekoppelt ist.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3897653A (en) * 1974-09-13 1975-08-05 Ford Motor Co Stabilizer system for a window panel
DE19521121A1 (de) * 1995-06-09 1996-12-12 Brose Fahrzeugteile Vorrichtung zum Verbinden eines Armfensterhebers mit der verschiebbaren Fensterscheibe eines Kraftfahrzeugs

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