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DE10142141A1 - Beregnungsvorrichtung mit einem bidirektional schwenkbaren Regnerkopf - Google Patents

Beregnungsvorrichtung mit einem bidirektional schwenkbaren Regnerkopf

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Publication number
DE10142141A1
DE10142141A1 DE10142141A DE10142141A DE10142141A1 DE 10142141 A1 DE10142141 A1 DE 10142141A1 DE 10142141 A DE10142141 A DE 10142141A DE 10142141 A DE10142141 A DE 10142141A DE 10142141 A1 DE10142141 A1 DE 10142141A1
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DE
Germany
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sprinkler head
turbine
actuator
drive device
drive
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10142141A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gardena Manufacturing GmbH
Original Assignee
Gardena Kress and Kastner GmbH
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Publication date
Application filed by Gardena Kress and Kastner GmbH filed Critical Gardena Kress and Kastner GmbH
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Priority to DE10142141A priority patent/DE10142141A1/de
Priority to DE10142143A priority patent/DE10142143A1/de
Publication of DE10142141A1 publication Critical patent/DE10142141A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B3/00Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
    • B05B3/02Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements
    • B05B3/04Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements driven by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet
    • B05B3/0417Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements driven by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet comprising a liquid driven rotor, e.g. a turbine
    • B05B3/0432Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements driven by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet comprising a liquid driven rotor, e.g. a turbine the rotation of the outlet elements being reversible
    • B05B3/0435Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements driven by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet comprising a liquid driven rotor, e.g. a turbine the rotation of the outlet elements being reversible by reversing the direction of rotation for the rotor

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Abstract

Für eine Beregungsvorrichtung mit einem bidirektional schwenkbaren Regnerkopf wird eine Antriebsvorrichtung mit einer auf Wassereintrittseite liegenden umschaltbaren Turbinenanordnung mit einer nach dem Wasseraustritt der Antriebsvorrichtung befindlichen Einstelleinrichtung zur Einstellung eines Schwenkwinkelbereichs über ein Umschalt-Betätigungselement verbunden. Das Betätigungselement ist vorzugsweise ein kippbar gelagerter, in sich biegsamer Federstahldraht, dessen Enden zur Umschaltung eine im wesentlichen tangentiale Bewegung um die Schwenkachse des Regnerkopfes bzw. die Drehachse der Turbine ausführen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Beregnungsvorrichtung mit einem relativ zu einem feststehenden Sockel um eine Schwenkachse bidirektional schwenkbaren Regnerkopf.
  • Solche Vorrichtungen sind beispielsweise als Sektorenregner mit vertikaler Schwenkachse oder als Viereckregner mit horizontaler Schwenkachse gebräuchlich. Die Sockel können als Standfuß, als Erdspieß, als versenktes Gehäuse etc. ausgeführt sein. Der Schwenkwinkelbereich ist typischerweise über eine Einstelleinrichtung veränderlich wählbar.
  • Für die Schwenkbewegung ist eine wasserbetriebene Antriebsvorrichtung gebräuchlich, welche mit einer Ausgangswelle an den Regnerkopf gekoppelt ist. Eine Einstelleinrichtung betätigt bei Erreichen einer Endposition des gewählten Schwenkwinkelbereichs ein umschaltbares Element der Antriebsvorrichtung.
  • Aus der EP 0362559 B2 ist beispielsweise eine Antriebsvorrichtung bekannt, bei welcher auf Wassereintrittseite eine Einstellvorrichtung vorgesehen ist, welche über einen Kipphebel auf eine Umschaltwippe im Gehäuseinneren der Antriebsvorrichtung einwirkt. Die bistabile Umschaltwippe gibt alternativ einen von zwei Anströmkanälen frei, über welchen eine am Wasseraustritt des Gehäuses der Antriebsvorrichtung angeordnete Turbine tangential alternativ in zwei gegensinnigen Richtungen angeströmt werden kann. Die Turbine treibt ein Eingangszahnrad eines mehrstufigen Getriebes mit hoher Drehzahluntersetzung, dessen Abtriebswelle zum Wassereintritt hin gerichtet ist. Die Antriebsvorrichtung ist zusammen mit dem Regnerkopf relativ zum Sockel geschwenkt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen vorteilhaften Aufbau einer Beregnungsvorrichtung mit einer umschaltbaren Antriebsvorrichtung, einer Einstelleinrichtung und einem von dieser beaufschlagten Betätigungselement zur Umschaltung der Antriebsvorrichtung anzugeben.
  • Die Erfindung ist im Patentanspruch 1 beschrieben. Die abhängigen Ansprüche enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung.
  • Die erfindungsgemäße Beregnungsvorrichtung sieht die mit umschaltbarer Anströmrichtung wasserbeaufschlagte Turbinenanordnung beim Wassereintritt und somit mit vorteilhaft kurzer und einfacher Anströmkanalführung vor, die Einstelleinrichtung hingegen auf der dem Regnerkopf zugewandten Seite der Antriebsvorrichtung, wodurch bei bezüglich des Sockels feststehendem Gehäuse der Antriebsvorrichtung eine besonders einfache Kopplung zwischen Regnerkopf, Einstelleinrichtung und Betätigungselement gegeben ist. Insbesondere können Regnerkopf, Einstelleinrichtung und Antriebsvorrichtung als separate Module gefertigt und bereitgehalten und in axialer Richtung zusammengefügt werden. Das Betätigungselement erstreckt sich in axialer Richtung von der wasseraustrittseitigen Einstelleinrichtung zu der wassereintrittseitigen umschaltbaren Turbinenanordnung und überträgt die in einer Endposition der Schwenkbewegung auftretende Verdrehung der Einstelleinrichtung auf die umschaltbare Düsenanordnung.
  • Der modulare Aufbau ermöglichst insbesondere auch mit nur wenigen Varianten einzelner Module die kostengünstige Realisierung einer Produktreihe mit in der Kombination von Antriebsvorrichtung, Einstelleinrichtung und Regnerkopf individuell verschiedenen Beregnungsvorrichtungen, insbesondere einer Produktreihe mit einer einzigen Variante der Antriebsvorrichtung, einer geringen ersten Zahl von Varianten der Einstelleinrichtung und einer gegenüber der ersten Zahl großen zweiten Zahl von Regnerköpfen, wobei alle Varianten der Einstelleinrichtung und des Regnerkopfes mit der Antriebsvorrichtung kompatibel sind und zu wenigstens einer der Varianten der Einstelleinrichtung mehrere verschiedene Regnerköpfe passen.
  • Die umschaltbare Düsenanordnung umfasst vorteilhafterweise eine um die Drehachse der Turbine drehbare Drallplatte mit mehreren, vorzugsweise drei Kanalpaaren. Die Drallplatte ist bistabil zwischen zwei verschiedenen Winkelpositionen umschaltbar.
  • Das Betätigungselement ist vorzugsweise im wesentlichen stabförmig ausgeführt und kann insbesondere ein Federstahldraht sein. Die Bewegung des Betätigungselemente ist vorzugsweise sowohl an ihrem ersten, der Turbinenanordnung zugewandten Ende als auch an ihrem zweiten, der Einstelleinrichtung zugewandten Ende tangential, wobei das Betätigungselement vorteilhafterweise in einem mittleren Bereich seiner Längserstreckung kippbar gelagert ist, wobei das Kipplager bevorzugt durch eine Gehäusedurchführung zwischen einem innerhalb und einem außerhalb des Gehäuses der Antriebsvorrichtung verlaufendem Abschnitt des Betätigungselements gebildet ist.
  • Die große Längserstreckung des Betätigungselements ermöglicht auf besonders einfache und vorteilhafte Weise den Aufbau einer Vorspannung im Betätigungselement durch seitliche Durchbiegung desselben in der Anfangsphase eines Umschaltvorgangs bis zur Überwindung einer Umschaltkraftschwelle. Die bei Erreichen der Umschaltschwelle gegebene Verschiebung des durchgebogenen Betätigungselements gegenüber seiner entspannten Form beträgt vorzugsweise wenigstens 30% des Verschiebeweges zwischen den Endpositionen der Umschaltung, so dass die Rückstellung nach Überwindung der Schaltschwelle die umschaltbare Drallplatte schnell in die neue Endposition bringt.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Abbildungen noch eingehend veranschaulicht.
  • Dabei zeigt
  • Fig. 1 eine Schrägansicht einer Antriebsvorrichtung
  • Fig. 2 einen Längsschnitt durch Fig. 1
  • Fig. 3 eine axiale Ansicht in die Aufnahme für den Regnerkopf
  • Fig. 4 eine Ansicht einer eingangsseitigen Düsenplatte entgegen der Einströmrichtung
  • Fig. 5 einen Schnitt durch Fig. 4
  • Fig. 6 eine Ansicht einer umschaltbaren Drallplatte in Strömungsrichtung
  • Fig. 7 eine Ansicht der umschaltbaren Drallplatte nach Fig. 6 entgegen der Strömungsrichtung
  • Fig. 8 eine Regneranordnung mit Antriebsvorrichtung, Einstelleinrichtung und Regnerkopf (ohne eingezeichnete Getriebeelemente und Turbine)
  • Fig. 9 eine Federscheibe zur axialen Festlegung des Regnerkopfes
  • Fig. 10 eine Abtriebswelle der Antriebsvorrichtung im Längsschnitt
  • Fig. 11 eine Ansicht der Abtriebswelle nach Fig. 10 in axialer Richtung
  • Fig. 12 eine axiale Draufsicht auf eine Stellscheibe einer Einstellrichtung
  • Fig. 13 einen Schnitt durch Fig. 12
  • Fig. 14 ein Stellelement für die Stellscheibe nach Fig. 13 und 14
  • Fig. 15 eine andere Ausführung einer Stellscheibe einer Einstelleinrichtung
  • Fig. 16 eine Komplementärscheibe zu der Stellscheibe nach Fig. 15
  • Die in Fig. 1 in Schrägansicht mit teilweise aufgeschnittenem Gehäuse HO und in Fig. 2 in einer die Hauptachse enthaltenden Schnittebene skizzierte Antriebsvorrichtung enthält in an sich bekannter Weise ein als Turbine bezeichnetes eingangsseitiges Flügelrad TU, ein drehzahluntersetzendes und drehmomentübersetzendes Getriebe GE und eine Abtriebswelle AW, deren Drehung mit der Schwenkung eines Regnerkopfes um eine Schwenkachse gekoppelt ist. Die Schwenkachse SA des Regnerkopfs, welche auch die Drehachse der Abtriebswelle ist, fällt vorteilhafterweise mit der Drehachse DA der Turbine TU zusammen, welche dann gemeinsam eine Hauptachse der Antriebsvorrichtung bilden und einen besonders kompakten Aufbau der Antriebsvorrichtung ermöglichen.
  • Die Antriebsvorrichtung ist von dem Wasser, welches über den Regnerkopf abgegeben, wird durchströmt und von wenigstens einem Teil des Wassers angetrieben. Die Hauptströmungsrichtung verläuft in Hauptachsenrichtung von der Seite der Turbine zur Ausgangsöffnung bei der Abtriebswelle. Das Gehäuse HO der Antriebsvorrichtung zeigt eine im wesentlichen kreiszylindrische Außenkontur und ist eingangsseitig durch eine Eingangsplatte EP und ausgangsseitig durch einen Deckel GD abgeschlossen. Der Deckel ist im skizzierten Beispiel einstückig mit der seitlichen Außenwand ausgeführt. Das Gehäuse HO der Antriebsvorrichtung ist typischerweise in das Regnergehäuse einer Bewegungsvorrichtung eingesetzt.
  • Die Eingangsplatte EP ist ganzflächig mit Wasser aus einer Druckwasserquelle, insbesondere einer Motorpumpe oder einer öffentlichen leitungsgebundenen Wasserversorgung beaufschlagt. Die Eingangsplatte weist im skizzierten Beispiel drei gleichmäßig um die Drehachse DA der Turbine TU gruppierte Eingangsöffnungen EA auf, auf welche in achsparalleler Richtung folgend Düsenkanäle DKO einer Düsenplatte KP folgen. Eingangsplatte EP und Düsenplatte KP sind zueinander und bezüglich des Gehäuses HO feststehend.
  • Der Strömungsweg des durch die Eingangsöffnungen EA strömenden Wassers setzt sich nach den achsparallelen Kanälen DKO der Düsenplatte KP fort in Düsenkanälen DKR bzw. DKL einer umschaltbaren Drallplatte DP. Die Strömungsrichtungen der Düsenkanäle DKR bzw. DKL sind gegen die Hauptachse in der Art geneigt, dass die Strömung eine senkrecht zur Drehachse DA der Turbine und tangential bezüglich eines Kreises um diese Drehachse DA gerichtete Strömungskomponente besitzt, wobei diese Strömungskomponente innerhalb einer ersten Gruppe von Düsen DKR gleichsinnig und zur zweiten Gruppe von Düsen DKL gegensinnig gerichtet ist. Die Düsenkanäle DKR, DKL sind vorzugsweise tangential schräg gegen die Hauptachsenrichtung gestellt.
  • Die Drallplatte DP ist zwischen zwei stabilen Endpositionen in der Weise umschaltbar, dass die Drallplatte um die Drehachse DA relativ zur Düsenplatte KP um einen geringen Winkel drehbar ist und in einer ersten Endposition die Eingänge der ersten Gruppe von Düsenkanälen, in der zweiten Endposition die zweite Gruppe von Düsenkanälen DKL in Verlängerung der Düsenkanäle DKO der Düsenplatte KP liegen, so dass je nach von der Drallplatte DP eingenommener Endposition nur eine der beiden Düsengruppen DKR oder DKL von Wasser durchströmt ist und die Tangentialkomponente des aus der Drallplatte austretenden Wassers dadurch umschaltbar ist.
  • Die Düsenplatte weist im skizzierten Beispiel einen auf einen radial nach außen weisenden Vorsprung KV auf, welcher im wesentlichen drehgesichert in einer Gehäuseführung einliegt. Die Drallplatte DP weist einen entsprechenden radialen Vorsprung DV auf, der gleichfalls in der genannten Gehäuseführung einliegt, welcher aber eine geringere Breite aufweist als die Gehäuseführung und dadurch eine begrenzte Drehung der Drallplatte DP um die Drehachse DA zulässt, wobei der Anschlag des Vorsprungs DV an der Gehäuseführung die Drehung der Drallplatte zwischen zwei Endpositionen begrenzt.
  • Eine Umschaltschwelle zwischen den beiden Endpositionen ist im skizzierten Beispiel dadurch gegeben, dass die Düsenplatte KP zwei achsparallel abstehende und die Drallplatte außen umgebende Wandabschnitte WA aufweist, an welchen jeweils eine radial nach innen weisende Nocke RN ausgebildet ist. Die Drallplatte DP zeigt zwei radial elastisch verformbare Federzungen FZ, deren Zungenspitzen ZS bei der begrenzten Drehung der Drallplatte DP unter radialer elastischer Deformation der Federzungen über die Nocken RN der Wandabschnitte WA gleiten und dabei zum einen einen anfänglichen Schaltwiderstand aus einer eingenommenen Endposition bewirken und zum anderen nach Überwindung der Nocken RN die Drallplatte in die andere Endposition drücken. Andere Formen mechanischer Umschaltvorrichtungen mit Schaltschwellen sind an sich bekannt. Zur Umschaltung durch Drehung der Drallplatte DP ist in dem Vorsprung DV eine Aufnahme BA für ein tangential einwirkendes Betätigungselement vorgesehen.
  • Aus Fig. 6 und Fig. 7 ist auch anschaulich ersichtlich, dass die Eingänge DEL und DER der Düsenkanäle DKL und DKR auf der der Düsenplatte KP zugewandten Seite der Drallplatte jeweils paarweise eng beieinander liegen und dann schräg auseinander laufen, um in deutlich winkelversetzten Ausgängen DAL bzw. DAR zu münden. Besonders vorteilhaft ist die Anordnung von drei Düsenkanalpaaren DKL, DKR um jeweils 120° gegeneinander bezüglich der Drehachse versetzt, da hierdurch zum einen eine besonders ausgeglichene Kraftbelastung der angeströmten Turbine TU gegeben ist und andererseits eine große Spreizung der Kanalausgänge eines Paares möglich ist und noch Raum bleibt für mechanische Elemente wie die Federzungen FU und auch die Aufnahme BA für das Betätigungselement.
  • Das Turbinenrad TU ist vorzugsweise ebenso wie ein erstes Getriebezahnrad im Getriebe auf die Turbinenwelle TW aufgepresst.
  • Für den drehrichtungsumschaltbaren Antrieb des Turbinenrads mittels durch die Antriebsanordnung zum Regnerkopf strömenden Wassers wird typischerweise nur ein Teil des Wasserstroms benötigt. Um unterschiedlichen Druckverhältnissen auf der Seite der Wasserführung gerecht zu werden und zum einen auch bei geringem Druck einen zuverlässigen Antrieb zu gewährleisten und zum anderen die Druckabhängigkeit der Drehzahl der Turbine und damit der Schwenkgeschwindigkeit des Regnerkopfes gering zu halten, ist ein druckabhängiger Nebenstrompfad vorgesehen, wofür im skizzierten Beispiel die Eingangsplatte EP eine zentrale Öffnung OE aufweist, gegen welche durch eine Feder FE ein Stempel BT entgegen dem anstehendem Wasserdruck gedrückt ist.
  • Bei geringem Wasserdruck auf der Eingangsseite verschließt der Stempel BT die Öffnung OE vollständig und Wasser strömt nur über die Düsenkanäle DKO und DKL bzw. DKR und die Turbine zum Ausgang AU der Gehäuses HO der Antriebsvorrichtung. Bei ansteigendem Druck der Wasserzuführung wird der Stempel BT von der Öffnung OE abgehoben und ein zunehmender Anteil an Wasser fließt unter Umgehung der Turbine insbesondere in wandnahen Wasserführungen zum Ausgang AU des Gehäuses.
  • Das drehzahluntersetzende Getriebe zwischen der Turbine TU und einer Abtriebswelle ist vorteilhafterweise nicht dem Wasserstrom ausgesetzt und damit gegen Beschädigungen durch Schmutzanteile, welche zwischen Zahnflanken und Zahnrädern geraten und je nach Getriebestufe zu einem Blockieren des Antriebs oder zur Beschädigung von Getriebeelementen führen können, geschützt. Das Getriebe ist in einem Getriebegehäuse GH untergebracht. Das Getriebegehäuse ist in einer Richtung durch einen nach Montage der Getriebeelemente im Getriebegehäuse auf dieses aufgesetzten Deckel GT mit einer Ausgangsöffnung AO abgeschlossen.
  • Eine wasserdichte Kapselung des Getriebes ist nicht gefordert, eine schmutzabhaltende Abdichtung gegen den Wasserstrom ist ausreichend. Dies ermöglicht eine vorteilhafte Ankopplung der in bevorzugter Ausführungsform in Fig. 10 und Fig. 11 im Detail skizzierten Abtriebswelle der Antriebsvorrichtung an die letzte Getriebestufe, in welcher ein hohes Drehmoment auftreten kann, in der Weise, dass das Getriebegehäuse GH zur Abtriebswelle AW hin im Gehäusedeckel GT eine Ausgangs- oder Abtriebsöffnung AO aufweist, durch welche ein mit der Abtriebswelle fest, vorzugsweise einstückig verbundenes Getriebeelement, insbesondere ein in die letzte Stufe des Getriebes eingreifendes Zahnrad ZW in das Getriebegehäuse ragt, wogegen Kupplungselemente ZK der Abtriebswelle zur Ankopplung an einen Regnerkopf außerhalb des Getriebegehäuses liegen. Die Öffnung AO des Getriebegehäuses weist eine der Abtriebswelle zugewandte Oberkante OK auf, welche in einer Ebene senkrecht zur Schwenkachse SA, um welche bidirektional die Abtriebswelle drehbar ist, verläuft. Die Abtriebswelle enthält eine Trägerplatte TR mit einer in einer senkrecht zur Schwenkachse SA liegenden Ebene verlaufenden Gleitfläche GF. Die Abtriebswelle wird bei der Montage mit der Seite des Zahnrades ZW durch die vorzugsweise kreisförmig um die Schwenkachse SA ausgebildete Öffnung geführt, wobei das Zahnrad ZW in die letzte Getriebestufe eingreift, und liegt mit der Getriebefläche GF auf der Oberkante auf. Der Radius der Gleitfläche ist größer, der des Zahnrads ZW kleiner als der der Öffnung AO. Die Abtriebswelle ist vorteilhafterweise dauerhaft durch eine zur Schwenkachse parallel wirkende Andrückkraft mit der Gleitfläche GF gegen die Oberkante OK des Getriebegehäuses GH gedrückt, ohne dass eine zusätzliche Verbindung von Abtriebswelle und Getriebe erforderlich ist. Die Gleitfläche GF und die umlaufende Oberkante OK dichten das Getriebegehäuse an dieser Position hinreichend gegen im Wasserstrom mitgeführten Schmutz ab. Eine Zentrierstufe OS, welche von der Ebene der Gleitfläche GF zum Zahnrad ZW hinweist, zentriert die Abtriebswelle mit geringem Spiel in der Öffnung AO. Das der Turbine TU abgewandte Ende der Turbinenwelle kann in einer zentralen Wellenführung des Zahnrads ZW seitlich gehalten sein.
  • Auf der Eingangsseite des Getriebes mit der Durchführung der Turbinenwelle ist eine Abdichtung durch enge Umschließung der Turbinenwelle TW durch die Durchführung im Getriebegehäuse und durch Anlage der Turbine im wellennahen Bereich an das Getriebegehäuse auf einfache Weise mit hinreichender Schmutzabdichtung möglich.
  • Die Andrückkraft der Gleitfläche GF der Abtriebswelle gegen die Oberkante OK der Öffnung AO erfolgt vorteilhafterweise dadurch, dass sich die Abtriebswelle gegen den das Gehäuse der Antriebsvorrichtung zum Regnerkopf hin abschließenden Gehäusedeckel unter Zwischenfügung eines parallel zur Richtung der Schwenkachse elastisch deformierbaren Elements abstützt. Vorteilhafterweise ist zusätzlich eine Gleitscheibe zwischen Gehäusedeckel GD und Abtriebswelle eingefügt. Besonders vorteilhaft ist eine Anordnung, bei welcher ein solches elastisches Element eine die Ausgangsöffnung AU des Gehäuses HO umschließende Ringdichtung RD, insbesondere eine Lippendichtung ist, welche zusätzlich als Gleitringdichtung eine zum Regnerkopf führende und mit dessen Schwenkung verbundene Hohlwelle HW umschließt.
  • Die Abtriebswelle AW enthält vorteilhafterweise Kupplungselemente, an welchen polar um die Schwenkachse zu dieser parallele Mitnehmerstrukturen ausgebildet sind. Gegenstrukturen an einer Hohlwelle eines Regnerkopfes können durch einfaches Aufstecken der Hohlwelle in Achsrichtung der Schwenkachse SA in die Mitnehmerstrukturen eingreifen und so eine Drehkopplung zwischen Abtriebswelle und Regnerkopf herstellen.
  • Vorteilhafterweise weist die Drehkopplung zwischen Abtriebswelle und Regnerkopf eine Überlastsicherung, vorzugsweise in Form einer Drehmomentbegrenzung, auf, um insbesondere bei falscher Handhabung der Bewegungsrichtung durch gewaltsames manuelles Verdrehen des Regnerkopfes gegen die Antriebsvorrichtung Beschädigungen zu vermeiden. Besonders günstig hierfür ist eine Ausführung, bei welcher die Mitnehmerstrukturen auf der Abtriebswelle und die in diese eingreifenden Gegenstrukturen einer mit der Schwenkung des Regnerkopfes fest verbundenen Welle an Flächen aneinander anliegen, welche zur Radialrichtung geneigt sind, und wenigstens eine der Strukturen radial elastisch nachgebend ausgeführt ist. Bei großem Drehmoment zwischen Abtriebswelle und Regnerkopf weicht die nachgebend ausgeführte Struktur bei Überschreiten einer durch die Dimensionierung der Strukturen vorgegebenen Schwelle radial elastisch aus und verhindert dadurch eine Beschädigung des Regnerkopfs, der ineinandergreifenden Strukturen oder des Getriebes. Vorteilhafterweise kann bei gleichbleibendem Aufbau der Antriebsvorrichtung eine Anpassung der Drehmomentschwelle an den jeweiligen Regnerkopftyp dadurch vorgenommen werden, dass die Eingrifftiefe der Strukturen durch Gestaltung der Gegenstruktur auf Seiten des Regnerkopfes bzw. der mit diesem drehfest verbundenen Hohlwelle oder die axiale Eingrifflänge variiert wird. Wird die Segmentierung auf der Hohlwelle vorgenommen, so stehen auch noch die elastischen Parameter der Segmente zur Anpassung zur Verfügung.
  • Beispielsweise kann durch eine gleichbleibende Verzahnung auf Seiten der Antriebswelle eine maximale Eingreiftiefe vorgegeben sein und durch eine Abflachung der Zahnspitzen bei gleichbleibender Tiefe des Zahngrundes der Gegenverzahnung einer axial aufgesteckten Hohlwelle die für ein Auslösen der Überlastsicherung notwendige radiale Verschiebung der nachgiebigen Elemente der Strukturen und damit das übertragbare Drehmoment variierbar sein.
  • Die in Fig. 10 und Fig. 11 skizzierte Abtriebswelle weist als Mitnehmerstruktur eine zur Schwenkachse parallele, radial nach innen weisende Zahnstruktur ZK an mehreren, im Beispielsfall an drei um gleiche Winkel um die Schwenkachse gegeneinander versetzten Zylinderwandsegmenten ZA auf. Der Eingriff einer Gegenstruktur in Form einer Außenverzahnung HZ einer Hohlwelle HW eines Sektorenregnerkopfes SR (Fig. 8) erfolgt nicht über die gesamte axiale Länge der Segmente ZA, so dass die Segmente durch elastische radiale Umbiegung um ihren Segmentgrund an der Trägerscheibe TR der Abtriebswelle bei Überschreiten einer Drehmomentschwelle zwischen Abtriebswelle und Regnerkopf als Überlastsicherung durch Drehmomentbegrenzung wirken. Die Segmente sind deutlich voneinander beabstandet und lassen zur Durchströmung des Wassers in die zum Regnerkopf führende Hohlwelle einen großen Strömungsquerschnitt frei. Die Hohlwelle ist hierfür im aufgesteckten Zustand ausreichend vom Segmentgrund entfernt. Die Segmente können auch an der Hohlwelle ausgebildet sein.
  • Eine in die Aufnahmeöffnung AU der Antriebsvorrichtung eingesteckte Hohlwelle HW besitzt zumindest im Bereich der Ringdichtung RD eine glatte Außenfläche, vorzugsweise in Form eines Kreiszylindermantels, welche mit der Ringdichtung eine Gleitdichtfläche bildet, wobei die Ringdichtung wie beschrieben vorteilhafterweise zugleich als in Richtung der Schwenkachse elastisch verformbares Element zur Erzeugung einer axialen Andrückkraft der Abtriebswellen-Trägerplatte auf die Ausgangsöffnung des Getriebegehäuses dienen kann. Eine Abdichtung zwischen Hohlwelle HW und Gehäuse HO der Antriebsvorrichtung kann aber auch durch andere Gleitdichtungsanordnungen, insbesondere auch durch eine mit der Hohlwelle fest verbundene Ringdichtung, welche an einer glatte Fläche des Gehäuses HO im Bereich der Austrittsöffnung AU gleitet, gegeben sein.
  • Die in Fig. 10 und Fig. 11 skizzierte Ausführungsform einer Abtriebswelle weist zusätzlich von der Trägerplatte TR zur Ausgangsöffnung AU, vorzugsweise parallel zur Schwenkachse, als Zylindermantelsegmente verlaufende Stützwandabschnitte EZ auf, mittels derer sich die Abtriebswelle, vorzugsweise unter Zwischenfügung weiterer Elemente, gegen den Gehäusedeckel GD axial abstützt. Die weiteren Elemente können insbesondere eine Gleitscheibe GS umfassen, welche einerseits an der Ringdichtung anliegt und andererseits zur Abtriebswelle hin weisend eine Gleitfläche mit sehr niedrigem Gleitreibungswiderstand aufweist. Die Stützwandabschnitte der Abtriebswelle können direkt auf dieser Gleitfläche gleiten. Bevorzugt ist aber eine Ausführung wie skizziert, bei welcher zwischen Gleitscheibe und Stützwandabschnitten EZ eine vorzugsweise metallische Sicherungsscheibe SS mit einer radial außenliegenden Gleitringfläche SG und von dieser radial nach innen weisend und axial zur Abtriebswelle hin geneigt Federzungen SZ eingefügt ist. Der von den Federzungen umschlossene lichte Raum ist kleiner als der Außenquerschnitt der Hohlwelle. Beim Einstecken der Hohlwelle in axialer Richtung werden die Federzungen elastisch aufgespreizt und stützen sich mit Kanten an der Hohlwelle ab, so dass diese dadurch gegen Ausziehkräfte gesichert ist. Die Sicherungsscheibe wird mit der Hohlwelle mitgedreht und gleitet auf der Gleitscheibe GS. Zugleich ist die Sicherungsscheibe auch gegen die Stützwandabschnitte EZ, welche an der Gleitringfläche anliegen, verdrehbar, wenn die bereits beschriebene Überlastsicherung auslöst.
  • Zur bidirektionalen Schwenkung des Regnerkopfes um die Schwenkachse über einen begrenzten, vorzugsweise einstellbaren Schwenkwinkelbereich ist die Drehrichtung der Hohlwelle bei Erreichen der jeweiligen Schwenkwinkelgrenze umzuschalten, was, wie beschrieben, vorzugsweise durch Umschalten der Anströmrichtung aus den Düsenkanälen DKL bzw. DKR auf die Turbine TU erfolgt.
  • Vorteilhafterweise ist eine Einstelleinrichtung, welche Begrenzungselemente für den Schwenkwinkelbereich enthält, auf der Seite der Austrittsöffnung AU und damit von der umzuschaltenden Drallplatte DP durch das Getriebe getrennt außerhalb des Gehäuses AO der Antriebsvorrichtung vorgesehen und die Umschaltung erfolgt durch ein die axiale Distanz zwischen Einstelleinrichtung und Drallplatte überbrückendes Betätigungselement BE.
  • Dieses Betätigungselement ist vorzugsweise in einem mittleren Bereich, insbesondere zwischen 30% und 70% seiner axialen Länge von der umschaltbaren Drallplatte entfernt quer zu seiner Längsrichtung kippbar gelagert. Die Bewegung des Betätigungselements erfolgt vorzugsweise sowohl bei der Einstelleinrichtung als auch bei der Drallplatte DP im wesentlichen tangential bezüglich der Schwenkachse SA bzw. der Turbinen-Drehachse DA. Das Betätigungselement ist in einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ein zu den Achsen SA und DA im wesentlichen paralleles stabförmiges Element, welches in besonders einfacher Weise abgedichtet durch eine Gehäuseöffnung SO durchführbar ist und mit einem der Einstellrichtung zuweisenden Abschnitt außerhalb und einem der Drallplatte DP zugewandten Abschnitt innerhalb des Gehäuses HO verläuft. Die Kippbewegung erfolgt um die Durchführung in der Gehäuseöffnung SO. Das Betätigungselement ist vorzugsweise zwischen Drallplatte DP und Einstelleinrichtung gerade und mit einem Halteabschnitt in der Aufnahme BA der Drallplatte gehalten.
  • Um eine schnelle und zuverlässige Umschaltung der Drallplatte zu erreichen und insbesondere ein Verharren in einer Mittelstellung mit gleichzeitiger Durchströmung beider Düsenkanalgruppen DKL und DKR zu verhindern, umfasst der Kraftübertragungsweg vom Anschlag des Regnerkopfes an ein Begrenzerelement der Stelleinrichtung bis zur Verdrehung der Drallplatte DP vorteilhafterweise für jede Umschaltrichtung ein elastisches Kraftspeicherelement, welches bis zur Überwindung der Umschaltschwelle eine elastische Verformung über einen Verformungsweg aufnimmt, welcher bei Erreichen der Umschaltschwelle ein schnelles Umschalten in die andere Endposition bewerkstelligt. Vorzugsweise erfolgt diese Kraftspeicherung dadurch, dass das Betätigungselement in sich so weit verformbar ist, dass es bei Anschlag des Regnerkopfes an ein Begrenzerelement der Einstelleinrichtung auf eine Vorspannung bis zur Erreichung der Umschaltschwellkraft verformt wird und nach überwinden der Umschaltschwelle die elastische Rückstellkraft und der Rückstellweg die Drallplatte schnell in die andere Endposition verschieben.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Betätigungselement BE ein Federstahldraht, welcher entsprechend den vorstehenden Anforderungen so dimensioniert ist, dass er bis vor Erreichen der Umschaltschwelle elastisch durchgebogen wird und nach Überwinden der Umschaltschwelle durch Rückstellung in die gerade Ausgangsform eine schnelle Umschaltung bewirkt. Die Einstellung der erforderlichen Durchbiegung und Federkraft kann durch Wahl des Materials und der Drahtstärke erfolgen. Bei dem skizzierten Beispiel weist der als Betätigungselement eingesetzte Federstahldraht am Ende eines langen achsparallelen Abschnitts bei der Drallplatte DP einen kurzen umgebogenen Abschnitt auf, welcher in die Aufnahme BA der Drallplatte eingreift. Der der Einstelleinrichtung EE zuweisende Drahtabschnitt verläuft außerhalb des Gehäuses HO in einem gegen eine kreiszylindrische Einhüllende radial zurückgesetzten Gehäuseeinzug GZ.
  • In anderer Ausführung mit einem langgestreckten Betätigungselement kann dieses auch um seine zur Hauptachse der Antriebsvorrichtung parallele Achse schwenkbar sein. Bei Verwendung eines Federstahldrahts mit an beiden Enden eines achsparallelen langen Abschnitts quer zur Längsachse abgewinkelten Abschnitten kann eine elastische Verformung durch Torsion des langen Abschnitts erfolgen.
  • Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei welcher das Betätigungselement in einer Aufnahme MA eines Mitnehmerelements der Einstelleinrichtung einliegt und zum einen im Rahmen der zur Umschaltung auf das Betätigungselement wirkenden Kraft auch in der Aufnahme MA verbleibt, zum anderen aber bei von dem Mitnehmerelement ausgeübter größerer Kraft unter weiterer elastischer Verformung aus der Aufnahme MA zerstörungsfrei ausrücken kann. Hierdurch ist gewährleistet, dass z. B. bei einer Fehlhandhabung des Regners mit gewaltsamer manueller Verdrehung des Regnerkopfes bezüglich der Antriebsvorrichtung um die Schwenkachse über den begrenzten Schwenkwinkel hinaus eine Beschädigung der Einstelleinrichtung und/oder des Betätigungselements vermieden wird und durch Verdrehen des Regnerkopfes in den zulässigen Winkelbereich das Betätigungselement wieder in die Aufnahme MA einrücken und der reguläre Betrieb der Bewegungseinrichtung wieder aufgenommen werden kann. Die Verwendung eines Federstahldrahts als Betätigungselement, insbesondere mit tangentialer Kippbewegung erfüllt auf vorteilhafte Weise solche Sicherheitsanforderungen, indem der nach allen Seiten elastische Draht bei größerer Kraft und damit größerer Vorformung sich auch elastisch in radialer Richtung verformen und dabei aus der Aufnahme MA ausrücken kann.
  • Eine erste vorteilhafte Ausführungsform einer Einstelleinrichtung ist in Fig. 12 und Fig. 13 skizziert. Das Mitnehmerelement ist als eine mit einer zentralen Aussparung MO die Hohlwelle HW des Regnerkopfes wie aus Fig. 8 ersichtlich umgebende Einstellscheibe ausgeführt, welche entlang eines strukturierten Umfangs MU Begrenzerelemente LE, wie z. B. verschiebbare Reiter der in Fig. 14 skizzierten Art aufnehmen kann. Zwei solcher Begrenzungselemente schließen zwischen sich einen Winkelbereich ein, innerhalb dessen ein mit dem Regnerkopf verbundenes Anschlagelement beweglich ist. Beim Anschlag des Anschlagelements an eines der Begrenzerelemente wird die Einstellscheibe MS um die Achse SA mitgedreht.
  • Die Einstellscheibe weist eine Aufnahme MA für ein Betätigungselement, insbesondere einen Federstahldraht mit tangentialer Kippbewegung für die Umschaltung auf, welcher, ggf. unter leichter radialer Vorspannung, in der Aufnahme MA einliegt. Die Aufnahme MA ist als radiale Einbuchtung ausgeführt und weist radial nach außen verlaufende Seitenflanken auf, welche so beabstandet und/oder geformt sind, dass ein Verklemmen des Betätigungselements ausgeschlossen ist. In Ruhestellung des Betätigungselements verläuft dieses annähernd parallel zur Schwenkachse SA. Bei zu einer die Schwenkachse SA enthaltenden Mittenebene symmetrischer Verkippung des Betätigungselements besitzt das Betätigungselement zwei den Endpositionen der Drallplatte entsprechende Ruhepositionen, in welchen die Längsachse des Betätigungselements jeweils leicht gegen die Mittenebene geneigt ist. Bei Anschlag des Anschlagelements an ein Begrenzungselement wird das Betätigungselement durch die Aufnahme MA zur Mittenebene hin und evtl. auch über diese hinaus gedrückt und dabei elastisch verformt, bis am anderen Ende des Betätigungselements die Kraft zur Überwindung der Umschaltschwelle ausreicht. Die Schwenkrichtung des Regnerkopfes kehrt um und das Anschlagelement entfernt sich von dem Begrenzerelement, so dass die Einstellscheibe von dem Betätigungselement in die neue Ruheposition gestellt wird.
  • Wird die Einstellscheibe manuell weiter verdreht, rückt das Betätigungselement radial aus der Aufnahme MA aus.
  • Während bei der in Fig. 12 und Fig. 13 skizzierten Ausführung einer Einstellscheibe die Schwenkwinkelbegrenzung durch zwei auf dem Scheibenrand veränderlich setzbare Reiter als Begrenzungselemente LE erfolgt und damit die Grenze des Schwenkwinkelbereichs in beide Schwenkrichtungen frei einstellbar ist, sieht eine Ausführung nach Fig. 15 und Fig. 16 eine Zweischeiben- Anordnung der Einstelleinrichtung vor, wobei eine erste Scheibe MS1 wiederum die Aufnahme MA aufweist und nunmehr an fester Umfangsposition, beispielsweise wie skizziert bei der Aufnahme MA aus der Scheibenebene abstehend ein erstes, fest positioniertes Begrenzerelement LEF trägt. Eine zweite Scheibe MS2 ist koaxial zu der erste Scheibe angeordnet und weist in der Ebene des ersten Begrenzerelements und auf gleichem Radius wie dieses ein zweites Begrenzerelement LEV auf. Die zweite Scheibe ist relativ zur ersten Scheibe um die Schwenkachse SA winkelverstellbar und beispielsweise reibschlüssig mit dieser verbunden oder, wie in Fig. 16 skizziert, mit einem Zahnkranz MK versehen, in welchen eine dem Benutzer zugängliche gezahnte Stellwelle eingreift, über deren Drehung die Winkelposition der zweiten Scheibe verstellbar ist, um einen variablen Schwenkwinkelbereich zwischen den beiden Begrenzerelementen LEF und LEV zu erhalten, wobei aber die eine Bereichsgrenze bezüglich des Gehäuses HO festliegt.
  • Sowohl bei der Einstellscheibe MS nach Fig. 12 und Fig. 13 als auch bei der ersten Scheibe MS1 nach Fig. 15 ist genau eine Aufnahme MA für das Betätigungselement BE vorgesehen. Bei gewaltsamer Verdrehung des Regnerkopfes oder der Einstelleinrichtung und nach Ausrücken des Betätigungselements aus der Aufnahme MA liegt das Betätigungselement an einer Umfangfläche UF an und gleitet an dieser mit geringer Gleitreibungskraft entlang, bis bei weiterer Verdrehung der Scheibe MS bzw. MS1 die Aufnahme MA zum Betätigungselement kommt und dieses dort einrückt, wonach wieder ein regulärer Betrieb der Bewegungseinrichtung möglich ist. Die weitere Verdrehung kann entweder unter der Einwirkung der Antriebsvorrichtung oder manuell erfolgen.
  • Die Umfangfläche verläuft in den skizzierten Beispielen wie insbesondere aus Fig. 15 ersichtlich nicht konzentrisch zur Schwenkachse DA und weist, vorzugsweise der Aufnahme MA radial entgegengesetzt, einen radialen Abstand R1 zur Schwenkachse SA auf, der kleiner ist als der radiale Abstand R2 der Aufnahme MA. Insbesondere gilt bezüglich eines Achsabstands R0 der Position BE0 des Betätigungselements vor dem Aufsetzen der Einstelleinrichtung EE R1 < R0 < R2, so dass einerseits das Betätigungselement BE in der Ruheposition mit leichter radialer Vorspannung in der Aufnahme einliegen kann und andererseits die Scheibe MS bzw. MS2 mit dem dem Betätigungselement zugewandten kurzen Abstand R1 koaxial zur Schwenkachse, insbesondere auch gemeinsam mit dem Regnerkopf, auf die Antriebsvorrichtung aufgesetzt werden kann, ohne das Betätigungselement gleichzeitig radial zu verformen. Nach dem Aufsetzen wird die Einstelleinrichtung und/oder der Regnerkopf um die Schwenkachse gedreht, bis das Betätigungselement in die Aufnahme MA einrückt und damit die reguläre Betriebsposition einnimmt.
  • Die Mitnehmerscheibe der Einstelleinrichtung kann auch mehrere derartige, gegeneinander winkelversetzt angeordnete Aufnahmen für das Betätigungselement enthalten, welche dann nicht nur als Sicherung gegen zu große Kraftanwendung dienen, sondern auch eine schnelle manuelle Verstellung der Ausrichtung des Regnerkopfes ermöglichen.
  • Die Umfangfläche UF ist, um einen automatischen Weiterlauf bei aus der Aufnahme MA ausgerücktem Betätigungselement unter der Einwirkung der Antriebsvorrichtung zu ermöglichen, ohne Stufen oder steile Flanken im Verlauf um die Schwenkachse ausgeführt, so dass beim Gleiten des durch falsche Handhabung aus der Aufnahme ausgerückten Betätigungselements auf der Umfangfläche UF keine die Schaltschwelle überwindende tangentiale Mitnehmerkraft auf das Betätigungselement wirkt, bis dieses wieder in die Aufnahme einrückt und bei fortgesetzter Schwenkung des Regnerkopfes durch Anlage an einer steilen Seitenflanke der Aufnahme wieder eine Umschaltung an der regulären Winkelbereichsgrenze bewirkt. Die Umfangfläche kann beispielsweise kreisförmig, in Richtung der Aufnahme exzentrisch (EX) gegen die Schwenkachse SA versetzt verlaufen.
  • Eine andere Ausführungsform einer Einstelleinrichtung, insbesondere für Viereckregner, bei welcher der Winkel gewaltsamer Verdrehbarkeit durch den Gehäuseaufbau begrenzt ist, kann eine Einstelleinrichtung vorteilhaft sein, bei welcher zwei über einen begrenzten Winkelbereich um die Schwenkachse bezüglich des Betätigungselements als Referenzposition verstellbare Einstell- Segmentscheiben mit je einem Begrenzungselement vorgesehen sind, die reibschlüssig miteinander verbunden und vom Benutzer unter Überwindung der Reibungskraft relativ zueinander winkelverstellbar sind. Eine der Segmentscheiben weist entlang eines Kreisbogens um die Schwenkachse eine Folge von Aufnahmen der beschriebenen Art auf, welche der stufenweisen Verstellbarkeit des zugehörigen Begrenzerelements bezüglich des Betätigungselements dienen können. Die zweite Segmentscheibe kann eine gleiche Reihe von Aufnahmen aufweisen, ist aber vorzugsweise gänzlich ohne Aufnahme für das Betätigungselement ausgeführt und überträgt die beim Anschlag des regulär geschwenkten Regnerkopfs an das zugehörige Begrenzerelement auftretende Kraft über den Reibschluss auf die erste Segmentscheibe und über diese auf das Betätigungselement zur Umschaltung der Schwenkrichtung. Ein gewaltsames Verdrehen des Regnerkopfes führt dann beim Ausrücken des Betätigungselements aus einer Aufnahme zum Einrücken in die nächste Aufnahme und damit lediglich zur Verstellung der gewählten Schwenkwinkelgrenze der ersten Segmentscheibe, was durch Betätigung dieser Segmentscheibe wieder korrigiert werden kann.
  • Besonders vorteilhaft sowohl bei Regnerköpfen für Viereckregner als auch für geschwenkte Sektorenregner ist die Möglichkeit, die Einstelleinrichtung zur Festlegung eines Winkelbereichs frei wählen zu können und beim Zusammenbau einer Beregnungseinrichtung ohne gesonderte Befestigungsmittel zwischen Regnerkopf und Antriebsvorrichtung einzufügen, wo die Einstelleinrichtung axial durch die Arretierung der Hohlwelle des Regnerkopfes festgelegt und ihre reguläre polare Lage um die Schwenkachse durch die Aufnahme MA und die Position des Betätigungselements vorgegeben ist.
  • Hierdurch ergibt sich eine große Variationsbreite von Beregnungseinrichtungen mit einer geringen Anzahl verschiedener Module. Insbesondere kann ein- und dieselbe Antriebsvorrichtung für verschiedene Regnerkopftypen vorgesehen sein, welche lediglich im Außenquerschnitt der Hohlwelle übereinstimmen und in den darauf ausgebildeten Gegenstrukturen zur Kupplungsstruktur der Abtriebswelle kompatibel sein müssen. Der Zusammenbau einer Bewegungsvorrichtung gestaltet sich besonders einfach und kostengünstig, indem ein gewählter Regnerkopf unter Zwischenfügung einer Einstelleinrichtung auf der Hohlwelle mit der Hohlwelle in die Ausgangsöffnung des Gehäuses der Antriebsvorrichtung eingesteckt wird.
  • Die vorstehend und die in den Ansprüchen angegebenen sowie die den Abbildungen entnehmbaren Merkmale sind sowohl einzeln als auch in verschiedener Kombination vorteilhaft realisierbar. Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern im Rahmen fachmännischen Könnens in mancherlei Weise abwandelbar.

Claims (9)

1. Beregnungsvorrichtung mit einem relativ zu einem feststehenden Sockel um eine Schwenkachse bidirektional schwenkbaren Regnerkopf, dessen Schwenkbewegung mittels einer Antriebsvorrichtung erfolgt, die einen Wassereingang und einen mit dem Regnerkopf verbundenen Wasserausgang aufweist und von zumindest einem Antriebs-Anteil des vom Wassereingang zum Regnerkopf fließenden Wassers als Antriebsmedium durchflossen ist, wobei die Antriebsvorrichtung beim Wassereingang eine Turbinenanordnung mit umschaltbarer Drehrichtung enthält, deren Drehung über eine Getriebeanordnung auf eine beim Wasserausgang angeordnete und mit der Schwenkung des Regnerkopfs gekoppelte Ausgangswelle übertragen wird, und mit einer Begrenzungseinrichtung zur Begrenzung des Schwenkwinkels des Regnerkopfs, die auf der dem Regnerkopf zugewandten Seite der Antriebsvorrichtung angeordnet ist und über ein zur Seite des Wassereingangs führendes Betätigungsglied drehrichtungsumschaltend auf die Turbinenanordnung wirkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Turbinenanordnung ein bidirektional antreibares Turbinenrad und eine Düsenanordnung, welche zwischen zwei Positionen mit unterschiedlicher Anströmrichtung auf das Turbinenrad umschaltbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenanordnung zwischen den beiden Positionen unter Überwindung einer Umschaltschwelle umschaltbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsglied beim Anschlag des Regnerkopfs an die Begrenzungseinrichtung bis zur Überwindung der Betätigungskraft entgegen einer Rückstellkraft elastisch so weit verformbar ist, dass nach Überwindung der Umschaltschwelle Rückstellkraft und Rückverformungsweg die Düsenanordnung vollständig in die jeweils andere Position verschieben.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse des Flügelrads parallel zu, vorzugsweise koaxial mit der Schwenkachse verläuft.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsglied zwischen Begrenzungseinrichtung und Turbinenanordnung kippbar gelagert ist und zur Umschaltung eine bezüglich der Drehachse der Turbinenanordnung und/oder der Schwenkachse tangentiale Kippbewegung ausführt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsglied als biegeelastischer Stab, insbesondere als Federstahldraht ausgeführt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Antriebseinrichtung umschließendes Gehäuse bezüglich des Sockels feststehend ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Regnerkopf in Richtung der Schwenkachse bezüglich der Antriebsvorrichtung festgelegt ist und die Begrenzungseinrichtung zwischen Regnerkopf und Antriebsvorrichtung eingeschlossen ist.
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