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DE10140342A1 - Vorrichtung zum Verteilen von Samenkörnern - Google Patents

Vorrichtung zum Verteilen von Samenkörnern

Info

Publication number
DE10140342A1
DE10140342A1 DE10140342A DE10140342A DE10140342A1 DE 10140342 A1 DE10140342 A1 DE 10140342A1 DE 10140342 A DE10140342 A DE 10140342A DE 10140342 A DE10140342 A DE 10140342A DE 10140342 A1 DE10140342 A1 DE 10140342A1
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DE
Germany
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drum
wall
side walls
perforated wall
flush
Prior art date
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Application number
DE10140342A
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English (en)
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DE10140342B4 (de
Inventor
Dominique Touchard
Francois Martin
Stephane Fonteneau
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CONST AGRICOLES ET METALLURG L
Original Assignee
CONST AGRICOLES ET METALLURG L
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Publication date
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Publication of DE10140342A1 publication Critical patent/DE10140342A1/de
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Publication of DE10140342B4 publication Critical patent/DE10140342B4/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/04Single-grain seeders with or without suction devices
    • A01C7/042Single-grain seeders with or without suction devices using pneumatic means
    • A01C7/044Pneumatic seed wheels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels
    • A01C7/123Housings for feed rollers or wheels

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verteilen von Samenkörnern für eine Einzelkornsämaschine mit einer beweglichen perforierten Wand (2), die mit zwei Seitenwänden (5) zusammenwirkt, die einen Rand haben, der mit der perforierten Wand (2) bündig abschließt, und sich gemäß der Bewegungsrichtung der perforierten Wand (2) erstrecken, um mit ihr einen mit Druck beaufschlagbaren Behälter zu bilden. Erfindungsgemäß sind die Seitenwände (5) mit inneren Zwischenwänden (8, 11) verdoppelt, die mit der perforierten Wand (2) bündig abschließen und mit den Seitenwänden (5) zwei seitliche Kästen bilden, die mit einem Druck beaufschlagbar sind, der zwischen dem Innendruck und dem Außendruck des Behälters reguliert wird.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verteilen von Samen­ körnern für eine Präzisions- oder Einzelkornsämaschine.
Insbesondere betrifft die Erfindung Sämaschinen der Art, die eine bewegliche, perforierte Wand haben, entweder gerollt zu einer Trommel, die um ihre Achse drehbar gelagert ist, oder in Form eines Endlosbandes, das auf zwei parallelen Rollen drehbar gelagert ist. Die Wand hat mehrere parallele Reihen von Durch­ gangsöffnungen, wobei die Ausrichtung jeder Reihe parallel zur Bewegungs­ richtung der Wand ist.
Vorrichtungen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sind bekannt, beispiels­ weise aus dem Dokument EP 0 598 636, das eine Sämaschine beschreibt, die mit einer rotierenden Siebtrommel versehen ist, welche Samenkörner aus einem Saatkasten zu einer Vorrichtung zum Setzen der Samenkörner auf den Boden befördert. Diese Trommel dreht sich zwischen zwei lotrecht zu ihrer Achse ange­ ordneten Seitenwänden, die eine Barriere für die Samenkörner bilden und die äußere Nutzfläche der Trommel begrenzen. Eine Druckdifferenz wird zwischen dem Äußeren und dem Inneren der Trommel aufgebaut, um die Luft dazu zu zwingen, durch die Perforationen in der Trommel zu entweichen und dabei die Samenkörner, die sich in die genannten Perforationen drücken, mitzunehmen.
Diese Differenz erzeugt man entweder dadurch, daß Luft ins Innere der Trommel gesaugt wird, oder dadurch, daß man einen Überdruck auf das Äußere der Trommel ausübt, während das Innere der Trommel auf atmosphärischem Druck gehalten wird. Dieser Überdruck wird im allgemeinen durch ein Gebläse aufrecht­ erhalten und auf den Saatkasten der Sämaschine ausgedehnt, um zu verhindern, daß die Samenkörner dorthin zurückkehren.
Diese zweite Möglichkeit ist vorteilhaft, denn der Überdruck wird zum Antreiben der Samenkörner in der Vorrichtung zum Setzen der Samenkörner auf den Boden verwendet, nachdem sie die Trommel verlassen haben.
Ein Nachteil ist, daß die Druckluft auch durch das Arbeitsspiel zwischen der Trommel und den Seitenwänden entweicht und eine gewisse Anzahl von Samen­ körner mitnimmt, die sich an der Verbindungsstelle zwischen den Wänden und der Außenfläche der Trommel ansammeln und eine Zunahme der Reibung zwi­ schen Wand und Trommel verursachen, die wiederum Erwärmung und Kornstaub erzeugt.
Um diesen Nachteil zu umgehen, wird eine Vorrichtung zum Verteilen von Sa­ menkörnern für eine Einzelkornsämaschine mit einer beweglichen, perforierten Wand vorgeschlagen, die mit zwei Seitenwänden zusammenwirkt, die einen Rand haben, der mit der perforierten Wand bündig abschließt, wobei sich die Seiten­ wände entlang der Bewegungsrichtung der perforierten Wand erstrecken, um mit dieser einen mit Druck beaufschlagbaren Behälter zu bilden. Erfindungsgemäß sind die Seitenwände mit inneren, mit der perforierten Wand bündig abschließen­ den Zwischenwänden verdoppelt und bilden mit den Seitenwänden zwei seitliche Kästen aus, die mit einem Druck beaufschlagbar sind, der so reguliert wird, daß er zwischen dem Innendruck und dem Außendruck des Behälters oder Gehäuses liegt.
Durch die Regulierung des Druckes der Kästen auf einen Druck, der im wesent­ lichen gleich dem innerhalb des Behälters ist, neigt so die Luft nicht mehr dazu, durch das Spiel zwischen der perforierten Wand und den seitlichen Kästen nach außen hin zu entweichen. Die Samenkörner haben folglich keinen Grund mehr, sich an der Verbindungsstelle zwischen der perforierten Zwischenwand und den seitlichen Zwischenwänden anzusammeln.
Vorteilhafterweise sind die inneren Zwischenwände im wesentlichen parallel zu den Seitenwänden.
Sie bilden mit den Seitenwänden zwei Kästen, die leicht mit Druck beaufschlagt werden können.
Im Falle einer zur Trommel gerollten Wand sind die inneren Zwischenwände Ke­ gelstümpfe, deren Achse mit der Drehachse der Trommel zusammenfällt, deren große Öffnung an einer Seitenwand befestigt ist und deren kleine Öffnung mit dem Äußeren der Trommel bündig abschließt.
Die Druckbeaufschlagung im Zwischenraum zwischen der Zwischenwand und der Wand erfolgt vorteilhafterweise durch eine Öffnung in der inneren Zwischenwand, die dazu bestimmt ist, das Gleichgewicht der Drücke auf ihren beiden Seiten her­ zustellen.
Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Studium der folgenden Beschreibung und der Zeichnungen, in denen zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht durch ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfin­ dungsgemäßen Vorrichtung zum Verteilen, angewandt an einer Trommel,
Fig. 2 eine Schnittansicht durch ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfin­ dungsgemäßen Vorrichtung zum Verteilen, angewandt an einer Trommel.
In Fig. 1 erkennt man eine Trommel 2, die auf ihrer Außenseite mit Perforationen 3 versehen ist und sich um eine Achse 1 in einem Behälter 4 dreht, der an Vor­ richtungen zum Zuführen und Verteilen von Samenkörnern angeschlossen ist, die hier nicht gezeigt sind. Dieser Behälter 4 hat von der Trommel durchsetzte Sei­ tenwände 5, die so die äußere Nutzfläche der Trommel 2 begrenzen und das durch den Kompressor 6 mittels der Leitung 7 unter Druck gesetzte Volumen ab­ schließen. Die Druckluft entweicht nicht nur durch die Perforationen 3 in der Trommel 2, sondern auch durch das Arbeitsspiel 9 zwischen den Seitenwänden 5 und der Außenfläche der Trommel 2.
Erfindungsgemäß hat man zwei innere Zwischenwände 8 angeordnet, die im we­ sentlichen parallel zu den Seitenwänden und derart durchbrochen sind, daß sie die Trommel 2 mit einem Arbeitsspiel 10 durchtreten lassen und eine Barriere für die Samenkörner bilden, die nicht zwischen die Zwischenwand 8 und die Wand 5 gelangen können. Dank der Druckbeaufschlagung des Zwischenraums zwischen der Wand 5 und der Zwischenwand 8 ist der Druck, der auf jeder Seite der Zwi­ schenwand herrscht, gleich groß. Folglich neigt die Luft nicht dazu, durch das Ar­ beitsspiel 10 zu entweichen. Demzufolge sammeln sich die Samenkörner nicht an der Verbindungsstelle zwischen der Zwischenwand 8 und der Trommel 2 an.
Man kann sogar in Erwägung ziehen, in dem Zwischenraum zwischen der Zwi­ schenwand 8 und der Wand 5 einen leichten Überdruck gegenüber dem Druck des Behälters 4 zu erzeugen, derart, daß die Samenkörner aus dem Wechsel­ wirkungsraums der Trommel 2 mit den Zwischenwänden 8 zurückgestoßen wer­ den.
Ferner kann man das Gleichgewicht der Drücke auf beiden Seiten der Zwischen­ wände dadurch erzeugen, daß man eine Öffnung vorsieht, welche die Wand in einem für die Samenkörner nicht zugänglichen Bereich durchsetzt, oder auch daß man diese Öffnung mit einem Schutz versieht, damit ein Samenkorn oder Samen­ körner weder durch diese hindurchgehen noch diese verstopfen werden.
Die Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung, das ebenfalls eine Trommel 2 hat, die auf ihrer Außenfläche mit Perforationen 3 versehen ist und sich um eine Achse 1 in einer Hülle oder einem Behälter 4 dreht, der mit hier nicht dargestellten Vorrichtungen zum Zuführen und Verteilen von Samenkörnern verbunden ist. Dieser Behälter 4 hat Seitenwände 5, die von der Trommel 2 durchsetzt werden und so die äußere Nutzfläche der Trommel 2 begrenzen und das durch den Kompressor 6 unter Druck gesetzte Volumen abschließen. Die Druckluft entweicht sowohl durch die Perforationen 3 in der Trommel 2, aber auch durch das Arbeitsspiel 9 zwischen den Seitenwänden 5 und der Außenfläche der Trommel.
Erfindungsgemäß hat man zwei kegelstumpfförmige, innere Zwischenwände 11 angeordnet, deren Achse mit der Achse 1 zusammenfällt, wobei die große Öff­ nung an einer Wand 5 befestigt ist und die kleine Öffnung sich an die Trommel 2 anlegt. Vorteilhafterweise werden für die Samenkörner nicht zugängliche Öff­ nungen vorgesehen, um das Gleichgewicht der Drücke auf beiden Seiten der ke­ gelstumpfförmigen Zwischenwand herzustellen.
Ferner kann man eine getrennte Versorgung des Zwischenraumes zwischen den Seitenwänden und jeder konischen Zwischenwand vorsehen.
Die Erfindung ist nicht auf die soeben beschriebenen Ausführungsbeispiele be­ schränkt, sondern umfaßt jede Ausführungsvariante, die mit äquivalenten Mitteln, die in den durch die Ansprüche festgelegten Schutzumfang fallen, durchgeführt wird.
Auch wenn diese Art von Vorrichtung hier nicht beschrieben wurde, ist es für einen Fachmann insbesondere selbstverständlich, die Erfindung auf eine Vertei­ lungsvorrichtung der Art mit perforierter Scheibe anzuwenden, bei der die Seiten­ wände parallel zu einer kreisförmigen Bahn von Perforationen angeordnet sind.

Claims (4)

1. Vorrichtung zum Verteilen von Samenkörnern für eine Einzelkornsämaschine mit einer beweglichen perforierten Wand (2), die mit zwei Seitenwänden (5) zusammenwirkt, die einen Rand haben, der mit der perforierten Wand (2) bündig abschließt, und sich in der Bewegungsrichtung der perforierten Wand (2) erstrecken, um mit dieser einen mit Druck beaufschlagbaren Behälter zu bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (5) durch innere Zwischenwände (8, 11) verdoppelt sind, die mit der perforierten Wand (2) bündig abschließen und mit den Seitenwänden (5) zwei seitliche Kästen bil­ den, die mit einem Druck beaufschlagbar sind, der zwischen dem Innendruck und dem Außendruck des Behälters reguliert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Zwischenwände (8) im wesentlichen parallel zu den Seitenwänden (5) sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die perforierte Wand (2) zu einer Trommel gekrümmt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Zwi­ schenwände (11) Kegelstümpfe sind, deren Achse mit der Drehachse (1) der Trommel (2) zusammenfällt, deren große Öffnung an einer Seitenwand (5) befestigt ist und deren kleine Öffnung mit dem Äußeren der Trommel (2) bündig abschließt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mindestens eine Öffnung in der inneren Zwischenwand (8, 11) vorgesehen ist, die dazu bestimmt ist, das Gleichgewicht der Drücke auf ihren beiden Seiten zu erzeugen.
DE10140342A 2000-08-31 2001-08-17 Vorrichtung zum Verteilen von Samenkörnern Expired - Lifetime DE10140342B4 (de)

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Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10140342A1 true DE10140342A1 (de) 2002-03-28
DE10140342B4 DE10140342B4 (de) 2004-08-26

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