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DE10140000A1 - Tastatur zum Auslösen von elektrischen Schaltfunktionen - Google Patents

Tastatur zum Auslösen von elektrischen Schaltfunktionen

Info

Publication number
DE10140000A1
DE10140000A1 DE10140000A DE10140000A DE10140000A1 DE 10140000 A1 DE10140000 A1 DE 10140000A1 DE 10140000 A DE10140000 A DE 10140000A DE 10140000 A DE10140000 A DE 10140000A DE 10140000 A1 DE10140000 A1 DE 10140000A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paper
keyboard
plastic foil
plastic film
unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE10140000A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Jakob
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHURTER GmbH
Original Assignee
SCHURTER GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHURTER GmbH filed Critical SCHURTER GmbH
Priority to DE10140000A priority Critical patent/DE10140000A1/de
Publication of DE10140000A1 publication Critical patent/DE10140000A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/70Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a plurality of operating members associated with different sets of contacts, e.g. keyboard
    • H01H13/702Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a plurality of operating members associated with different sets of contacts, e.g. keyboard with contacts carried by or formed from layers in a multilayer structure, e.g. membrane switches
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H2209/00Layers
    • H01H2209/016Protection layer, e.g. for legend, anti-scratch
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H2219/00Legends
    • H01H2219/028Printed information

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)
  • Manufacture Of Switches (AREA)

Abstract

Eine Tastatur zum Auslösen von elektrischen Schaltfunktionen weist mittels Fingerdruck betätigbare, in einem Schaltfeld 1 angeordnete Schalter sowie eine eine Kunststoffolie 5 aufweisende, bedruckte Abdeckung 2 auf. Um die Bedruckung zu vereinfachen, schlägt die Erfindung vor, daß die Abdeckung 2 ein bedrucktes Papier 3 oder einen vergleichbaren, papierähnlichen Druckträger aufweist und daß die transparente Kunststoffolie 5 mit dem Papier 3 oder dgl. zu einer Einheit verbunden ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Tastatur zum Auslösen von elektrischen Schaltfunktionen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die sogenannten Folientastaturen vereinen in sich eine elektrische Schaltfunktion sowie große Möglichkeiten hinsichtlich des Designs. Diese Folientastaturen weisen ein Schaltfeld mit Schaltern auf, welche mittels Fingerdruck betätigbar sind. Abgedeckt ist das Schaltfeld mittels einer relativ dicken Kunststoffolie. Das Design bzw. der Dekordruck wird dabei in der Regel auf der Unterseite der sogenannten Frontfolie aufgebracht. Dies erfolgt bislang mit aufwendigen, klassischen Druckverfahren wie Siebdruck oder Offsetdruck, da nur diese Druckverfahren die hohen Qualitätsanforderungen an das Design bislang erfüllen können. Der Nachteil dieser klassischen Druckverfahren wie Siebdruck oder Offsetdruck besteht darin, daß sie sehr aufwendig und damit teuer sind.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Tastatur zum Auslösen von elektrischen Schaltfunktionen der eingangs angegebenen Art mit einer ver­ einfachten Bedruckung zu schaffen.
Die technische Lösung ist gekennzeichnet durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1.
Die Grundidee der erfindungsgemäßen Folientastatur besteht darin, den teueren Sieb- oder Offsetdruck der Folie durch einen einfachen und damit preiswerten Papierdruck mittels digi­ talen Druckverfahren zu ersetzen. Statt Papier kann auch ein vergleichbarer, papierähnlicher Druckträger verwendet werden, welcher beispielsweise und insbesondere Kunststoff, bei­ spielsweise eine Kunststoffbeschichtung enthalten kann, um auf diese Weise mittels "Spezialpapier" eine hohe Druckqualität mit digitalen Druckverfahren zu erzielen. Die Konsi­ stenz, insbesondere die Dicke des papierähnlichen Druckträgers sollte vergleichbar der Konsistenz des Papiers sein, so daß die gleichen Drucktechniken verwendet werden kön­ nen. Die Idee besteht somit darin, ein Papier oder einen ähnlichen Standardträger zu be­ drucken, so daß dann der daraus gebildete Verbund aus Frontfolie und Papier die her­ kömmliche Frontfolie ersetzt, welche bisher rückseitig mit dem Dekordruck versehen ist. Dieser Verbund kann wie eine herkömmliche Frontfolie weiterverarbeitet werden, beispiels­ weise kann er geprägt, auf die Schaltpakete laminiert etc. werden.
Wie zuvor bereits erwähnt, wird gemäß der Weiterbildung in Anspruch 2 das Papier oder dgl. mittels eines digitalen Druckverfahrens bedruckt. Die Nutzung digitaler Druckverfahren wie Tintenstrahldruck, Thermotransferdruck, Farblaserdruck etc. hat den Vorteil, daß da­ durch ein qualitatives Druckniveau erreicht wird, welches nahe an die klassischen Druck­ verfahren wie Siebdruck oder Offsetdruck heranreicht. Dadurch ist eine preiswerte und gleichzeitig qualitativ hochstehende Möglichkeit geschaffen, um die Frontfolien von Folienta­ staturen mit einem entsprechenden Design zu versehen. Darüber hinaus haben diese digi­ talen Druckverfahren den Vorteil einer hohen Geschwindigkeit. Dadurch ist insgesamt die schnelle Realisierung von Prototypen möglich, indem das Papier oder dgl. mit einem schnellen Druckverfahren, beispielsweise - wie vorbeschrieben - mittels Farblaserdrucker, Tintenstrahldrucker etc. bedruckt wird. Zur Realisierung komplexer Drucke, wie beispiels­ weise Rasterverläufe, kann das Papier oder dgl. mit einem qualitativ hochwertigen Druck­ verfahren, wie beispielsweise dem Offsetdruck etc. bedruckt werden.
Die Weiterbildung gemäß Anspruch 3 schlägt vor, daß die Kunststoffolie über die gesamte Fläche mit dem Papier oder dgl. verbunden ist.
Eine technische Realisierung schlägt gemäß Anspruch 4 schließlich vor, daß das Papier oder dgl. mit seiner bedruckten Seite mittels eines Klebers auf die Kunststoffolie laminiert ist. Dadurch ist ein technisch einfach zu beherrschendes Verfahren geschaffen, um den Ver­ bund aus Papier und Kunststoffolie zu schaffen. Das bedruckte Papier ist dabei dauerhaft mit der Kunststoffolie verbunden.
Wenn die Papierschicht bis zum Rand der Folientastatur reicht, besteht die Gefahr, daß seit­ lich Feuchtigkeit eindringt. Es muß sich dabei nicht unbedingt um Wasser handeln. Auch andere Flüssigkeiten sind gemeint. Die Tastatur ist dann nicht mehr dicht, und es besteht die Gefahr, daß die elektrische Funktion der Tastatur oder das Aussehen beeinträchtigt werden. Dies alles wird mit dem Einsatz eines wasserabweisenden Papiers oder ähnlichem Material gemäß der Weiterbildung in Anspruch 5 verhindert. Bei dem wasserabweisenden Material kann es sich beispielsweise um ein anorganisches Papier handeln.
Bei Einsatz von "echtem" Papier, welches nicht wasserabweisend ist, kann der gleiche Ef­ fekt dann erreicht werden, wenn gemäß der Weiterbildung in Anspruch 6 ein umlaufender Kleberahmen realisiert wird. Damit ist dann das Papier an den Kanten versiegelt.
Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Tastatur zum Auslösen von elektrischen Schaltfunktionen wird anhand der Zeichnung beschrieben. Die Zeichnung zeigt dabei einen rein schematischen Ausschnitt einer Tastatur, bei der die einzelnen Schichten in einer Art Explosionsdarstellung voneinander abgehoben sind.
Die Tastatur zeigt zunächst - rein schematisch angedeutet - ein Schaltfeld 1, auf dem die mittels Fingerdruck betätigbaren Schalter angeordnet sind.
Dieses Schaltfeld 1 mit den elektrischen Schaltern weist eine Abdeckung 2 auf. Diese be­ steht zunächst als unterste Schicht aus einem Papier 3, welches mittels eines digitalen Druckverfahrens wie Tintenstrahldruck, Thermotransferdruck, Farblaserdruck etc. bedruckt ist. Auf die bedruckte Seite dieses Papiers 3 ist mittels eines Klebers 4 eine Kunststoffolie 5 laminiert, so daß zwischen dem Papier 3 und der Kunststoffolie 5 ein fester Verbund ge­ schaffen ist, welcher wie eine herkömmliche Frontfolie beispielsweise durch Prägen oder Laminieren auf die Schaltpakete weiterverarbeitet werden kann.
Bezugszeichenliste
1
Schaltfeld
2
Abdeckung
3
Papier
4
Kleber
5
Kunststoffolie

Claims (6)

1. Tastatur zum Auslösen von elektrischen Schaltfunktionen
mit mittels Fingerdruck betätigbaren, in einem Schaltfeld (1) angeordneten Schaltern sowie
mit einer eine Kunststoffolie (5) aufweisende, bedruckten Abdeckung (2), dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckung (2) ein bedrucktes Papier (3) oder einen vergleichbaren, papierähn­ lichen Druckträger aufweist und
daß die transparente Kunststoffolie (5) mit dem Papier (3) oder dgl. zu einer Einheit ver­ bunden ist.
2. Tastatur nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Papier (3) oder dgl. mittels eines digitalen Druckverfahrens bedruckt ist.
3. Tastatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffolie (5) über die gesamte Fläche mit dem Papier (3) oder dgl. verbun­ den ist.
4. Tastatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Papier (3) oder dgl. mit seiner bedruckten Seite mittels eines Klebers (4) auf die Kunststoffolie (5) laminiert ist.
5. Tastatur nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Papier (3) oder dgl. wasserabweisend ist.
6. Tastatur nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Versiegeln der Kanten des Papiers (3) oder dgl. ein umlaufender Kleberahmen vorgesehen ist.
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DE20014172U1 (de) 2000-12-07

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