DE10140497C1 - Vorrichtung zum Vereinzeln flacher Sendungen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vereinzeln flacher Sendungen mit einem gesteuert angetriebenen Abzugsmittel (1), das die jeweils vorderste Sendung (7) eines auf einem annähernd horizontal ausgerichteten Zuführmittel (8) zum Abzugsmittel (1) transportierten Stapels von auf ihren Schmalseiten stehenden Sendungen (15) annähernd horizontal und senkrecht zur Zuführrichtung zwecks Vereinzelung der Sendungen (15) des Stapels abzieht und einem nachfolgenden Prozess zuführt und mit einem Rückhaltemittel (5) an der Sendungslaufebene zum Verhindern von Mehrfachabzügen. Das Abzugsmittel (1) ist reversierbar angetrieben und das Rückhaltemittel (5) senkrecht zur Abzugsrichtung horizontal verfahrbar. Zum Aussondern von nicht vereinzelbaren Sendungen (15) sind das Abzugsmittel (1) entgegengesetzt zur Vereinzelungsrichtung angetrieben und das Rückhaltemittel (5) im Falle von Nichtabzügen beim Vereinzeln von der Sendungslaufebene der abgezogenen Sendungen (7) weg verfahren. DOLLAR A Vorteilhaft sind ein weiteres gesteuert angetriebenes Abzugsmittel (9) zum Abtransport der auszusondernden Sendungen entgegen der Vereinzelungsrichtung und ein gesteuert angetriebener Ablenkmechanismus (13) zum Verhindern einer Berührung zwischen dem weiteren Abzugsmittel (9) und den Sendungen (7, 15) während der ungestörten Vereinzelung vorgesehen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vereinzeln fla
cher Sendungen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
In den Eingangsbereichen von Sendungssortieranlagen, den so
genannten Stoffeingaben, befinden sich entsprechende Verein
zelungsvorrichtungen (s. EP 0 933 318 A1), um jede Sendung
eines Stapels einzeln zu bearbeiten. Nach dem Vereinzeln wird
die Empfängeradresse gelesen und gemäß der gelesenen Adresse
wird die jeweilige Sendung in ein entsprechendes Sortierfach
verteilt. Damit dieser Vorgang relativ ungestört ausführbar
ist, sind die Sortieranlagen an bestimmte Sendungskategorien
angepasst. So gibt es z. B. Sortieranlagen für Normalbriefe
oder Karten in festgelegten Abmessungsbereichen oder für
Großbriefe mit entsprechend größeren Abmessungen.
Das Trennen des ankommenden Sendungsspektrums in entsprechen
de Sendungskategorien erfolgt bisher vorgelagert manuell und
fehlerbehaftet oder mittels teurer Einrichtungen, z. B. Segre
gatortrommeln. Fehler beim Trennen führen dann häufig zu Stö
rungen in den Sortieranlagen (Verstopfungen) bzw. zu Beschä
digungen der Sendungen.
Sollen die Sortieranlagen ein erweitertes Sendungsspektrum
verarbeiten können, so ist das Aussortieren nicht verarbeit
barer Sendungen im Vorfeld besonders schwierig.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrich
tung zum Vereinzeln flacher Sendungen zu schaffen, die eine
größere Toleranz gegenüber Fehlern bei dem der Vereinzelung
vorausgehenden Trennen in Sendungskategorien aufweist.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
Das Abzugsmittel ist im Gegensatz zu denen bekannter Verein
zelungseinrichtungen reversierbar angetrieben. Weiterhin ist
das Rückhaltemittel, z. B. ein oder mehrere federnd gelagerte
Abstreifer, zum Verhindern von Mehrfachabzügen senkrecht zur
Abzugsrichtung horizontal verfahrbar.
Soll nun eine nicht vereinzelbare Sendung ausgeschleust wer
den, so wird das Abzugsmittel entgegengesetzt zur Vereinze
lungsrichtung angetrieben und das Rückhaltemittel wird von
der Sendungslaufebene der abgezogenen Sendungen weg verfah
ren, so dass Verklemmungen gelöst werden und keine ungewoll
ten Rückhaltekräfte auf die auszusondernde Sendung ausgeübt
werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen dargestellt.
So ist es aufgrund der unterschiedlich langen Sendungen vor
teilhaft, das Abzugsmittel zum Vereinzeln nicht zu lang aus
zuführen, um bei einer kurzen abzuziehenden Sendung nicht
gleichzeitig eine dahinter befindliche längere Sendung zu er
fassen, und deshalb zusätzlich ein weiteres gesteuert ange
triebenes Abzugsmittel zum Abtransport der auszusondernden
Sendungen entgegen der Vereinzelungsrichtung neben dem rever
sierbar angetriebenen Abzugsmittel in seiner Abzugsebene so
wie einen gesteuert angetriebenen Ablenkmechanismus zum Ver
hindern einer Berührung zwischen dem weiteren Abzugsmittel
und den Sendungen während der ungestörten Vereinzelung vorzu
sehen. Das Aussondern der nicht vereinzelbaren Sendung er
folgt dann in den Schritten:
- - Zurückfahren des Ablenkmechanismus hinter das weitere Ab zugsmittel und des Rückhaltemittels von der Sendungslauf ebene weg;
- - Antreiben beider Abzugsmittel entgegen der Vereinzelungs richtung, wobei das reversierbare Abzugsmittel nur solange angetrieben ist, bis die auszuschleusende Sendung in Bewe gung geraten und vom weiteren Abzugsmittel erfasst wird. Das weitere Abzugsmittel ist bei dem Aussonderungsvorgang solange angetrieben, bis die Sendung von einer Förderein richtung abtransportiert wird oder das weitere Abzugsmittel verlassen hat.
Vorteilhaft ist es für einen sicheren Abziehvorgang bei mög
lichst geringem Stapeldruck, wenn die Abzugsmittel gelochte,
umlaufende Abzugsriemen und hinter dem abziehenden Riemenab
schnitt eine die Sendungen während des Abziehens an die Ab
zugsriemen ziehende Unterdruckwanne aufweist.
Um beim Aussondern ein ungewolltes Aussondern der folgenden
Sendung durch z. B. Verhaken zu verhindern, weist die Unter
druckwanne des reversierbaren Abzugsmittels in vorteilhafter
Ausgestaltung beim Aussondern einer Sendung, nachdem die Sen
dung das Abzugsmittel verlassen hat, bei still stehenden Ab
zugsriemen noch solange Unterdruck auf, bis die Sendung das
weitere Abzugsmittel verlassen hat oder vom nachfolgenden
Transportmittel sicher erfasst wurde.
Zur einfachen Ermittlung der auszusondernden Sendungen ist es
vorteilhaft, eine Sensoreinrichtung vorzusehen, die bei Über
schreiten einer festgelegten Zeitdauer, innerhalb der die zu
vereinzelnde Sendung nach Start des Abziehvorganges die re
versierbare Abzugsvorrichtung verlassen haben muss, den Aus
sonderungsvorgang startet.
Vorteilhaft ist es auch, die Sendungsabmessungen mit einer
Sensoreinrichtung zu messen und bei Überschreiten festgeleg
ter Grenzwerte den Aussonderungsvorgang direkt zu starten,
ohne dass vorher eine Vereinzelung erfolgt.
Zur Erleichterung des Aussonderns ist es zweckmäßig, den Sta
peldruck zu reduzieren, indem das Zuführmittel kurzzeitig et
was zurückgefahren wird.
Anschließend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen in ei
nem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Dabei zeigen
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine Verein
zelungsvorrichtung beim Vereinzeln;
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf die Verein
zelungsvorrichtung beim Aussondern.
Flache Sendungen 15 eines Stapels stehen mit ihren Schmalsei
ten auf einem Unterflurband 8 als Zuführmittel zur Abzugs
stelle. Dabei werden sie zur Abzugsrichtung hin mit ihren
Kanten an einer Ausrichtwand 6 ausgerichtet. Von hinten wer
den die Sendungen 15 mit einem mit dem Unterflurband 8 gekop
pelten, nicht dargestellten Stützmittel in der stehenden Po
sition gehalten und zur Abzugsstelle transportiert, wobei das
Zuführmittel entsprechend der Anzahl und Dicke der abgezoge
nen Sendungen gesteuert verfahren wird.
An der Abzugsstelle befinden sich nebeneinander zwei Abzugs
mittel 1, 9 - die die jeweils vorderste Sendung 7, senkrecht
zur Transportrichtung des Zuführmittels an ihren Längsseiten
vom Stapel abziehen. Die Abzugsmittel bestehen als sogenannte
Reib-Saug-Vereinzelungen aus gelochten, über Umlenkrollen 3,
von denen eine gesteuert angetrieben ist, umlaufenden Abzugs
riemen 2 mit hohem Reibungskoeffizienten und Unterdruckwan
nen 4, 12, die sich direkt hinter dem abziehenden Riemenab
schnitten befinden.
Diese Unterdruckwannen 4, 12 sind an Unterdruckquellen, z. B.
Vakuumpumpen angeschlossen und saugen über die Löcher in den
Abzugsriemen 2, 10 die jeweils vordere Sendung an die Abzugs
riemen 2, 10 und erzeugen eine für die Reibmitnahme erforder
liche Andruckkraft. Dadurch kann der Stapeldruck gering
gehalten werden, wodurch die Mehrfachabzugsrate reduziert
wird. Da aber Verhakungen zwischen den Sendungen 15 nicht
auszuschließen sind, drückt hinter der Ausrichtwand 6, die
den die Maximaldicke der abzuziehenden Sendung 7 definieren
den Abzugsspalt bildet, ein federnder Abstreifer als Rückhal
temittel 5 gegen die Sendungen. Die Andruckkraft und der Rei
bungskoeffizient sind so dimensioniert, dass die Rückhalte
kraft kleiner als die Mitnahmekraft an den Abzugsriemen ist,
d. h. der Abzug einer einzelnen Sendung 7 wird nicht behin
dert, aber größer als die Mitnahmekräfte zwischen zwei Sen
dungen in den häufigsten Fällen ist, d. h. bei einem Doppelab
zug wird die doppelt abgezogene Sendung zurückgehalten. Im
normalen Betriebszustand des ungestörten Vereinzelns werden
die Sendungen durch das Abzugsmittel 1 vereinzelt und von den
Abzugsriemen 2 in Pfeilrichtung (Fig. 1) einem Deckbandsystem
als Fördermittel 16 zugeführt. Dieses Deckbandsystem trans
portiert die vereinzelten Sendungen '7 zu den nachfolgenden
Baugruppen, z. B. einem OCR-Leser.
Das weitere Abzugsmittel 9 ist in dieser Zeit nicht angetrie
ben. Dieses weitere Abzugsmittel 9 ist notwendig, da ein
breites Spektrum von Sendungen 15 hinsichtlich der Abmessun
gen zu verarbeiten ist. Da sichergestellt sein muss, dass bei
der kleinsten abzuziehenden Sendung die nächste größere Sen
dung beim Vereinzeln von den Abzugsriemen 2 nicht miterfasst
wird, darf der abziehende Bereich nicht über die Länge der
kleinsten Sendung hinausgehen, so dass für einen Abtransport
in die entgegengesetzte Richtung ein weiteres Abzugsmittel 9
notwendig ist.
Beim Vereinzeln befindet sich ein gesteuert bewegbarer Ab
lenkmechanismus 13, der an seinen Enden drehbare Rollen 14
besitzt, vor den Abzugsriemen 10, so dass die Sendungen die
Abzugsriemen 10 nicht berühren können. Damit können sie beim
Vereinzeln an den stillstehenden Abzugsriemen 10 auch nicht
abgebremst werden.
Soll nun eine Sendung 7 vereinzelt werden, die dicker als die
Breite des Vereinzelungsspaltes ist oder werden zwei Sendun
gen in den Einzugsspalt gezogen und verklemmen sich, so wird
in einer festgelegten Zeit keine Sendung 7 an die Fördermit
tel 16 übergeben und aufgrund einer fehlenden Signalmeldung
z. B. einer nicht dargestellten Lichtschranke vor dem Förder
mittel 16 wird in den Ausschleusemodus in der Steuerung umge
schaltet.
In den Ausschleusemodus kann bei einer bestimmten Sendung
auch sofort ohne Vereinzelungsmodus geschaltet werden, wenn
die Abmessungen schon ermittelt wurden und die betreffende
Sendung als nicht vereinzelbar eingestuft wurde. In diesem
Fall ist ein Zurückfahren des Rückhaltemittels nicht erfor
derlich.
Beim Ausschleusemodus aufgrund eines Nichtabzuges beim Ver
einzeln wird das Rückhaltemittel 5 zurückgefahren und die Ab
zugsriemen 2, 10 beider Abzugsmittel 1, 9 werden gemäß
Pfeilrichtung (Fig. 2) so angetrieben, das die vorderste
Sendung 7 entgegen der Vereinzelungsrichtung zu einer
Fördereinrichtung 17 zum Ausschleusen transportiert wird. Die
Abzugsriemen 10 des weiteren Abzugsmittels 9 werden erst
gestartet, wenn die Sendung 7 das Abzugsmittel 9 erreicht
hat, um zu vermeiden, dass eine bei kurzer Sendung 7 dahinter
liegende lange Sendung 15 mit ausgesondert wird. Das
Erreichen des Abzugsmittels 9 kann durch geeignete Sensoren,
z. B. auch durch einen Druckgeber im Rückhaltemittel 13
gemeldet werden. Damit der oder die Abzugsriemen 10 des
weiteren Abzugsmittels 9 dabei die Sendung 7 mitnehmen
können, wird der Ablenkmechanismus 13 hinter die Abzugsebene
zurückgefahren. Ist die auszuschleusende Sendung 7 in
Bewegung geraten und wurde sie von den/dem Abzugsriemen 10
des weiteren Abzugsmittels 9 erfasst, so wird der
reversierbare Antrieb des Abzugsmittels 1 gestoppt. Nachdem
die Sendung 7 das reversierbare Abzugsmittel 1 verlassen hat,
wird der Unterdruck in der Unterdruckwanne 4 (bei stehendem
Abzugsriemen 2) solange zugeschaltet, bis die Sendung 7 das
weitere Abzugsmittel 9 verlassen hat oder vom nachfolgenden
Transportmittel 17 sicher erfasst wurde.
Dadurch wirkt das reversierbare Abzugsmittel 1 in dieser Zeit
wie ein Rückhaltemittel zur Verhinderung von Mehrfachabzügen.
Unterstützend wird das Zuführmittel 8 kurzzeitig zur Verrin
gerung des Stapeldruckes zurückgefahren. Nach Beendigung der
Ausschleusung werden das Rückhaltemittel 5 und der Ablenkme
chanismus 13 wieder in ihre Ausgangsstellung und das Unter
flurband 8 vorgefahren und die Vereinzelung wird weiterge
führt.
Haben die zu vereinzelnden Sendungen 15 in Abzugsrichtung an
nähernd gleiche Längen, so ist es natürlich möglich, das re
versierbare Abzugsmittel 1 entsprechend lang auszuführen, so
dass auf das weitere Abzugsmittel 9 und auf den Ablenkmecha
nismus 13 verzichtet werden kann.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Vereinzeln flacher Sendungen mit einem
gesteuert angetriebenen Abzugsmittel (1), das die jeweils
vorderste Sendung (7) eines auf einem annähernd horizon
tal ausgerichteten Zuführmittel (8) zum Abzugsmittel (1)
transportierten Stapels von auf ihren Schmalseiten ste
henden Sendungen (15) annähernd horizontal und senkrecht
zur Zuführrichtung zwecks Vereinzelung der Sendungen (15)
des Stapels abzieht und einem nachfolgenden Prozess zu
führt, und mit einem senkrecht zur Abzugsrichtung hori
zontal verfahrbaren Rückhaltemittel (5) an der Sendungs
laufebene zum Verhindern von Mehrfachabzügen,
dadurch gekennzeichnet, dass das Ab
zugsmittel (1) reversierbar angetrieben und zum Ausson
dern von nicht vereinzelbaren Sendungen (15) entgegenge
setzt zur Vereinzelungsrichtung angetrieben und das Rück
haltemittel (5) im Falle von Nichtabzügen beim Vereinzeln
von der Sendungslaufebene der abgezogenen Sendungen (7)
weg verfahren sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass ein weiteres gesteuert angetriebe
nes Abzugsmittel (9) zum Abtransport der auszusondernden
Sendungen entgegen der Vereinzelungsrichtung neben dem
reversierbar angetriebenen Abzugsmittel (1) in seiner
Sendungslaufebene und ein gesteuert angetriebener Ablenk
mechanismus (13) zum Verhindern einer Berührung zwischen
dem weiteren Abzugsmittel (9) und den Sendungen (7, 15)
während der ungestörten Vereinzelung der Sendungen (15)
des Stapels vorgesehen ist sowie eine Steuereinheit und
Sensoren vorhanden sind, die folgenden Ablauf bei der
Aussonderung gewährleisten:
Zurückfahren des Ablenkmechanismus (13) hinter die Sen dungslaufebene des weiteren Abzugsmittels (9) im Falle von Nichtabzügen beim Vereinzeln und Zurückfahren des Rückhaltemittels (5) von der Sendungslaufebene weg;
Antreiben beider Abzugsmittel (1, 9) entgegen der Ver einzelungsrichtung, wobei das reversierbar angetriebene Abzugsmittel (1) nur solange angetrieben ist, bis die auszuschleusende Sendung in Bewegung geraten und vom weiteren Abzugsmittel (9) erfasst wird und das weitere Abzugsmittel (9) erst gestartet wird, wenn die auszu sondernde Sendung 7 das weitere Abzugsmittel (9) er reicht hat und solange angetrieben ist, bis die Sendung von einer Fördereinrichtung (17) abtransportiert wird oder das weitere Abzugsmittel (9) verlassen hat.
Zurückfahren des Ablenkmechanismus (13) hinter die Sen dungslaufebene des weiteren Abzugsmittels (9) im Falle von Nichtabzügen beim Vereinzeln und Zurückfahren des Rückhaltemittels (5) von der Sendungslaufebene weg;
Antreiben beider Abzugsmittel (1, 9) entgegen der Ver einzelungsrichtung, wobei das reversierbar angetriebene Abzugsmittel (1) nur solange angetrieben ist, bis die auszuschleusende Sendung in Bewegung geraten und vom weiteren Abzugsmittel (9) erfasst wird und das weitere Abzugsmittel (9) erst gestartet wird, wenn die auszu sondernde Sendung 7 das weitere Abzugsmittel (9) er reicht hat und solange angetrieben ist, bis die Sendung von einer Fördereinrichtung (17) abtransportiert wird oder das weitere Abzugsmittel (9) verlassen hat.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Abzugsmittel (1, 9) gelochte,
umlaufende Abzugsriemen (2.10) und hinter dem abziehenden
Riemenabschnitt jeweils eine die vordersten Sendungen (7)
während des Abziehvorganges an die Abzugsriemen (2, 10)
ziehende Unterdruckwanne (4, 12) aufweisen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, dass beim Aussondern einer Sendung die
Unterdruckwanne (4) des reversierbaren Abzugsmittels (1),
nachdem die Sendung (7) das Abzugsmittel (1) verlassen
hat, noch solange bei still stehenden Abzugsriemen (2)
Unterdruck aufweist, bis die Sendung (7) das weitere Ab
zugsmittel (9) verlassen hat oder von der nachfolgenden
Fördereinrichtung (17) sicher erfasst wurde.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass zur Ermittlung der auszusondernden
Sendungen eine Sensoreinrichtung vorgesehen ist, die bei
Überschreiten einer festgelegten Zeitdauer, innerhalb der
die zu vereinzelnde Sendung nach Start des Abziehvorgan
ges die reversierbare Abzugsvorrichtung (1) verlassen ha
ben muss, den Aussonderungsvorgang startet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass zur Ermittlung der auszusondernden
Sendungen eine Sensoreinrichtung vorgesehen ist, mit der
Sendungsabmessungen gemessen werden, wobei bei Über
schreiten festgelegter Grenzwerte die Aussonderung der
betreffenden Sendung ohne Start des Vereinzelungsvorgan
ges durchgeführt wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass beim Aussondern das
Zuführmittel (8) kurzzeitig den Stapeldruck im vorgegebe
nen Maße verringernd zurückgefahren wird.
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Publications (1)
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Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE10342568A1 (de) * | 2003-09-15 | 2005-04-14 | Giesecke & Devrient Gmbh | Vorrichtung und Verfahren zum Vereinzeln von Blattgut |
| EP2165775A3 (de) * | 2008-09-18 | 2010-07-07 | ELSAG DATAMAT S.p.A. | Vereinzelungsvorrichtung für Postsortierungssysteme |
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2001
- 2001-08-17 DE DE2001140497 patent/DE10140497C1/de not_active Expired - Fee Related
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