DE10139164A1 - Monolithische LC-Komponenten - Google Patents
Monolithische LC-KomponentenInfo
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Abstract
Eine monolithische LC-Komponente umfaßt einen geschichteten Stapel aus Isolatorlagen und Induktor-Durchgangslöchern, die in der Reichtung, in der die Isolatorlagen geschichtet sind, miteinander verbunden sind, wodurch säulenförmige Induktoren gebildet sind. Kopplungs-Einstellungs-Durchgangslöcher sind ebenfalls in der Richtung, in der die Isolatorlagen geschichtet sind, miteinander verbunden, wodurch ein säulenförmiger Kopplungs-Einstellungs-Leiter gebildet wird. Der säulenförmige Kopplungs-Einstellungs-Leiter ist zwischen den säulenförmigen Induktoren angeordnet und verläuft im wesentlichen parallel zu denselben.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf mono
lithische LC-Komponenten, und spezieller auf eine monolit
hische LC-Komponente, wie z. B. ein Bandpaßfilter, die eine
Mehrzahl von LC-Resonatoren aufweist.
Eine bekannte monolithische LC-Komponente umfaßt ein mono
lithisches LC-Bandpaßfilter, das, wie es in Fig. 7 und 8
gezeigt ist, aufgebaut ist. Ein monolithisches LC-
Bandpaßfilter 1 umfaßt, wie es in Fig. 7 gezeigt, kerami
sche Lagen 2 bis 8, die mit Induktor-Durchgangslöchern 10a
bis 10d und 11a bis 11d, Resonanzkondensator-Strukturen 13
und 14, Eingangs/Ausgangs-Kondensator-Strukturen 17 und 18
und Abschirmstrukturen 20 und 21 versehen sind.
Die keramischen Lagen 2 bis 8 sind geschichtet, und auf der
oberen Oberfläche der keramischen Lage 2 und der unteren
Oberfläche der keramischen Lage 8 sind keramische Schutzla
gen vorgesehen. Danach werden die keramischen Lagen 2 bis 8
mit den Schutzlagen gebrannt, wodurch ein monolithisches
Element 24, das in Fig. 8 gezeigt ist, hergestellt wird.
Ein Eingangsanschluß P1, ein Ausgangsanschluß P2 und Masse
anschlüsse G1 und G2 sind an dem monolithischen Element 24
vorgesehen. Die Eingangs/Ausgangs-Kondensator-Struktur 17
ist mit dem Eingangsanschluß P1 verbunden, während die Ein
gangs/Ausgangs-Kondensator-Struktur 18 mit dem Ausgangsan
schluß P2 verbunden ist. Die Abschirmstrukturen 20 und 21
sind mit den Masseanschlüssen G1 und G2 verbunden.
Bei dem Bandpaßfilter 1 sind die Induktor-Durchgangslöcher
10a bis 10d und 11a bis 11d in der Richtung, in der die ke
ramischen Lagen 2 bis 8 geschichtet sind (in der Richtung
der Z-Achse), miteinander verbunden, wodurch säulenförmige
Induktoren L1 bzw. L2 gebildet sind. Die Resonanz-
Kondensator-Strukturen 13 und 14 sind an der X-Y-Ebene der
keramischen Lage 4 angeordnet und sind der Abschirmstruktur
20 zugewandt, wobei die keramischen Lagen 2 und 3 zwischen
ihnen gehalten werden, wodurch die Resonanzkondensatoren C1
bzw. C2 definiert sind. Der säulenförmige Induktor L1 und
der Resonanzkondensator C1 definieren einen LC-Resonätor
Q1, während der säulenförmige Induktor L2 und der Resonanz
kandensator C2 einen LC-Resonator Q2 definieren. Die LC-
Resonatoren Q1 und Q2 sind in einer Weise angeordnet, daß
sie durch einen vorbestimmten Abstand zwischen ihnen von
einander getrennt sind und mit einem geeigneten Kopplungs
koeffizienten elektromagnetisch miteinander gekoppelt sind.
Die Eingangs/Ausgangs-Kondensator-Strukturen 17 und 18 sind
den Resonanz-Kondensator-Strukturen 13 bzw. 14 jeweils zu
gewandt, wobei die keramischen Lagen 4 und 5 dazwischen
gehalten werden, wodurch ein Eingangskondensator C3 bzw.
ein Ausgangskondensator C4 definiert ist.
Wenn bei einem wie oben beschrieben aufgebauten Bandpaßfil
ter 1 Schmalband-Filterungseigenschaften erforderlich sind,
sollte der Abstand zwischen den LC-Resonatoren Q1 und Q2
vergrößert werden, damit die elektromagnetische Kopplung
zwischen ihnen gehemmt wird. Doch zur Vergrößerung des Rau
mes zwischen den LC-Resonatoren Q1 und Q2 müssen die LC-
Resonatoren Q1 und Q2 an den Kanten des Bandpaßfilters 1
angeordnet sein. Dadurch wird der Abschirmeffekt der Ab
schirmstrukturen 20 und 21 an den LC-Resonatoren Q1 und Q2
geschwächt, und folglich werden die Q-Charakteristika der
LC-Resonatoren Q1 und Q2 verringert. Normalerweise muß da
her das Bandpaßfilter 1 vergrößert werden, um die Charakte
ristika der LC-Resonatoren Q1 und Q2 auf hohem Niveau bei
zubehalten.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine mono
lithische LC-Komponente, wie ein Bandpaßfilter, das eine
Mehrzahl von LC-Resonatoren aufweist, mit günstigen Eigen
schaften zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch eine monolithische LC-Komponente
gemäß Anspruch 1 oder 15 gelöst.
Um die oben beschriebenen Probleme zu bewältigen, schaffen
bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
eine kompakte monolithische LC-Komponente, bei der hohe Q-
Charakteristika von Resonatoren erreicht werden können,
während die Anforderungen an Schmalband-Filterungscharakte
ristika erfüllt werden.
Gemäß einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vor
liegenden Erfindung umfaßt eine monolithische LC-Komponente
ein monolithisches Element, das durch laminierte bzw. ge
schichtete Isolatorschichten definiert ist, eine Mehrzahl
von elektromagnetisch gekoppelten LC-Resonatoren, von denen
jeder durch einen Induktor und einen Kondensator, die in
dem monolithischen Element angeordnet sind, definiert ist,
wobei der Induktor durch Verbindungs-Durchgangslöcher in
einer Richtung, in der die Isolatorschichten geschichtet
sind, definiert ist, und einen Kopplungs-Einstellungs-
Leiter, der durch Verbindungs-Durchgangslöcher in der Rich
tung, in der die Isolatorschichten geschichtet sind, defi
niert ist, wobei der Kopplungs-Einstellungs-Leiter zwischen
mindestens zwei der benachbarten LC-Resonatoren angeordnet
ist, um einen Kopplungskoeffizienten zwischen den benach
barten LC-Resonatoren einzustellen und wobei der Kopplungs-
Einstellungs-Leiter geerdet ist.
Wie oben erörtert, ist der Kopplungs-Einstellungs-Leiter,
der durch Verbindungs-Durchgangslöcher in der Richtung, in
der die Isolatorschichten geschichtet sind (in der Richtung
der X-Achse), definiert ist, zwischen zwei benachbarten LC-
Resonatoren angeordnet. Folglich kann die Gegeninduktivität
zwischen den Induktoren der benachbarten LC-Resonatoren mit
Hilfe des Kopplungs-Einstellungs-Leiters eingestellt wer
den, wodurch der Kopplungskoeffizient zwischen den benach
barten LC-Resonatoren verändert wird. Daher ist es möglich,
den Kopplungskoeffizienten der benachbarten LC-Resonatoren
zu hemmen, ohne den dazwischenliegenden Abstand erhöhen zu
müssen. Dementsprechend müssen die LC-Resonatoren nicht an
den Kanten der LC-Komponente positioniert sein. Infolgedes
sen können die Q-Charakteristika der LC-Resonatoren beibe
halten werden.
Die Induktoren der benachbarten LC-Resonatoren, zwischen
denen der Kopplungs-Einstellungs-Leiter positioniert ist,
können durch eine Kopplungs-Einstellungs-Leiterstruktur,
die an der Oberfläche (X-Y-Ebene) der Isolatorschicht ange
ordnet ist, elektrisch miteinander verbunden sein. Bei die
ser Anordnung kann der Einstellbereich des Kopplungskoeffi
zienten erweitert werden.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht,
die eine monolithische LC-Komponente gemäß einem
ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vor
liegenden Erfindung darstellt;
Fig. 2 eine externe perspektivische Ansicht, die die mo
nolithische LC-Komponente, die in Fig. 1 gezeigt
ist, darstellt;
Fig. 3 ein elektrisches Ersatzschaltbild, das die mono
lithische LC-Komponente, die in Fig. 1 gezeigt
ist, darstellt;
Fig. 4 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht,
die eine monolithische LC-Komponente gemäß einem
zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vor
liegenden Erfindung darstellt;
Fig. 5 eine auseinandergezogenen perspektivische An
sicht, die eine an der monolithischen LC-
Komponente, die in Fig. 4 gezeigt ist, vorgenom
mene Veränderung darstellt;
Fig. 6 eine teilweise auseinandergezogene perspektivi
sche Ansicht, die eine monolithische LC-
Komponente gemäß einem dritten bevorzugten Aus
führungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dar
stellt;
Fig. 7 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht,
die eine herkömmliche monolithische LC-Komponente
darstellt; und
Fig. 8 eine externe perspektivische Ansicht, die die mo
nolithische LC-Komponente, die in Fig. 7 gezeigt
ist, darstellt.
Monolithische LC-Komponenten der vorliegenden Erfindung
sind nachstehend bezugnehmend auf die beigefügten Zeichnun
gen mittels Darstellung von bevorzugten Ausführungsbeispie
le ausführlich beschrieben.
Ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf Fig. 1 bis 3
beschrieben. Fig. 1 stellt die Konfiguration von einem mo
nolithischen LC-Bandpaßfilter 41 dar, und die Fig. 2 und 3
sind eine externe perspektivische Ansicht bzw. ein elektri
sches Ersatzschaltbild des Bandpaßfilters 41.
Das Bandpaßfilter 41 umfaßt vorzugsweise, wie es in Fig. 1
gezeigt ist, Isolatorlagen 42 bis 48, die mit Induktor-
Durchgangslöchern 50a bis 50d und 51a bis 51d versehen
sind, Resonanzkondensatorstrukturen 53 und 54, eine Ein
gangskondensatorstruktur 55, eine Ausgangskondensatorstruk
tur 56, Abschirmstrukturen 57 und 58 und Kopplungs-
Einstellungs-Durchgangslöcher 59a bis 59f. Die Isolatorla
gen 42 bis 48 sind vorzugsweise durch Verkneten eines die
lektrischen Keramikpulvers oder eines Magnetpulvers mit ei
nem Haftmittel gebildet. Die Strukturen 53 bis 58 bestehen
vorzugsweise aus mindestens einem aus der Gruppe ausgewähl
ten Material, die Ag, Pd, Cu, Ni, Au oder Ag-Pd umfasst,
oder aus einem anderen geeigneten Material und sind vor
zugsweise mittels eines Verfahrens wie Drucken, Zerstäuben
oder Aufbringen oder eines anderen geeigneten Verfahren ge
bildet. Die Induktor-Durchgangslöcher 50a bis 51d und die
Kopplungs-Einstellungs-Durchgangslöcher 59a bis 59f sind in
den erwünschten Konfigurationen durch Lochen der Isolator
lagen 42 bis 47 mit Hilfe einer Form oder eines Laser und
durch Füllen der Löcher mit einem leitfähigen Material wie
z. B. Ag, Pd, Cu, Ni, Au oder Ag-Pd oder einem anderen ge
eigneten Material gebildet.
Die Induktor-Durchgangslöcher 50a bis 50d und 51a bis 51d
sind in der Richtung, in der die Isolatorlagen 44 bis 48
geschichtet sind (in der Richtung der Z-Achse), miteinander
verbunden, wodurch die säulenförmigen Induktoren L1 bzw. L2
gebildet sind. Das heißt, die axiale Richtung der Indukto
ren L1 und L2 ist im wesentlichen senkrecht zur Oberfläche
(X-Y-Ebene) der Isolatorlagen 44 bis 48. Durch Einstellen
der Dicke der Isolatorlage 47 können die Induktivitätswerte
der Induktoren L1 und L2 verändert werden. Bei dem ersten
bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Isolatorlage 47
aufgrund der Kapazitätswerte eines Eingangskondensators C3
und eines Ausgangskondensators C4 (nachstehend erläutert)
dicker als die Isolatorlagen 44 und 45. Wenn jedoch der
Eingangskondensator C3 und der Ausgangskondensator C4 ge
ringere Kapazitätswerte aufweisen oder wenn die Isolatorla
gen 44 und 45 größere Dielektrizitätskonstanten aufweisen,
sollten die Abstände zwischen den Resonanzkondensatorstruk
turen 53 und 54 und der Eingangskondensatorstruktur 55 bzw.
der Ausgangskondensatorstruktur 56 größer sein. In diesem
Fall sind die Isolatorlagen 44 und 45 dicker als die Isola
torlage 47. Die Isolatorlage 47 kann als einzelne dicke La
ge gebildet sein oder durch Schichten bzw. Laminieren einer
Mehrzahl von dünnen Lagen, wie z. B. der Isolatorlagen 44
und 45, gebildet sein.
Ein Ende (Durchgangsloch 50d oder 51d) von jedem der Induk
toren L1 und L2 ist mit der Abschirmstruktur 58 verbunden
und durch diese kurzgeschlossen. Die anderen Enden (Durch
gangslöcher 50a und 51a) der Induktoren L1 und L2 sind mit
den Resonanzkondensatorstrukturen 53 bzw. 54 verbunden.
Wenn ein Strom in den Induktor L1 oder L2 fließt, wird ein
Magnetfeld um den Induktor L1 oder L2 erzeugt, um in der
Ebene, die im wesentlichen senkrecht zur axialen Richtung
des Induktors L1 oder L2 ist, zu zirkulieren.
Die Resonanzkondensatorstrukturen 53 und 54 sind auf der X-
Y-Ebene der Isolator 44 angeordnet und sind der Abschirm
struktur 57 zugewandt, wobei die Isolatorlagen 42 und 43
dazwischen angeordnet sind, wodurch die Resonanzkondensato
ren C1 bzw. C2 definiert sind. Die Resonanzkondensator
struktur 53 ist mit einem Ende (Durchgangsloch 50a) des In
duktors L1 verbunden. Der Induktor L1 und der Kondensator
C1 definieren einen LC-Resonator Q1. Die Resonanzkondensa
torstruktur 54 ist direkt mit einem Ende (Durchgangsloch
51a) des Induktors L2 verbunden. Der Induktor L2 und der
Kondensator C2 definieren einen LC-Resonator Q2. Zwischen
den Induktor-Durchgangslöchern 50a bis 50d bzw. 51a bis 51d
ist eine Gegeninduktivität definiert, wodurch die Resonato
ren Q1 und Q2 magnetisch gekoppelt sind.
Die Eingangskondensatorstruktur 55 erstreckt sich zur lin
ken Seite der Lage 46, während die Ausgangskondensator
struktur 56 sich zur rechten Seite der Lage 46 erstreckt.
Die Eingangskondensatorstruktur 55 und die Ausgangskonden
satorstruktur 56 sind den Resonanzkondensatorstrukturen 53
bzw. 54 zugewandt, wobei die Isolatorlagen 44 und 45 dazwi
schen angebracht sind, wodurch der Eingangskondensator C3
bzw. der Ausgangskondensator C4 definiert sind.
Die Kopplungs-Einstellungs-Durchgangslöcher 59a bis 59f
sind jeweils im wesentlichen in der Mitte der Isolatorlagen
42 bis 47 angeordnet und in der Richtung, in der die Isola
torlagen 42 bis 47 geschichtet sind (in der Richtung der Z-
Achse) miteinander verbunden, wodurch ein säulenförmiger
Kopplungs-Einstellungs-Leiter 59 definiert ist. Der säulen
förmige Kopplungs-Einstellungs-Leiter 59 ist zwischen und
im wesentlichen parallel zu den säulenförmigen Induktoren
L1 und L2 in der Richtung der Z-Achse angeordnet. Ein Ende
(Durchgangsloch 59f) des säulenförmigen Kopplungs-
Einstellungs-Leiters 59 ist mit der Abschirmstruktur 58
verbunden, während das andere Ende (Durchgangsloch 59a) mit
der Abschirmstruktur 57 verbunden ist. Wie bei den Induk
tor-Durchgangslöchern 50a bis 50d und 51a bis 51d, ist bei
den Kopplungs-Einstellungs-Durchgangslöchern 59a bis 59f
die Länge D1 größer als die Breite D2 im Querschnitt. Zum
Beispiel betragen D1 ca. 1,2 mm und D2 ca. 0,2 mm.
Die Abschirmstrukturen 57 und 58 sind derart angeordnet, um
einen großen Bereich (X-Y-Ebene) der Isolatorlagen 42 bzw.
48 zu belegen. Die LC-Resonatoren Q1 und Q2 sind zwischen
den Abschirmstrukturen 57 und 58 angeordnet.
Die Isolatorlagen 42 bis 48 sind in der Reihenfolge ge
schichtet, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, und Schutzisola
torlagen sind an der oberen Oberfläche der Isolatorlage 42
und der unteren Oberfläche der Isolatorlage 48 vorgesehen.
Dann werden die Isolatorlagen 42 bis 48 mit den Schutzlagen
integral bzw. einstückig gebrannt, wodurch ein monolithi
sches Element 60, das in Fig. 2 gezeigt ist, erzeugt wird
(z. B. L = 5 mm, W = 4 mm und H = 2 mm). Ein Eingangsan
schluß P1 bzw. ein Ausgangsanschluß P2 sind an der linken
Oberfläche und der rechten Oberfläche des monolithischen
Elements 60 angeordnet. Masseanschlüsse G1 bzw. G2 sind an
der nahen Oberfläche und der fernen Oberfläche des monolit
hischen Elementes 60 angeordnet. Die Eingangskondensator
struktur 55 ist mit dem Eingangsanschluß P1 verbunden, wäh
rend die Ausgangskondensatorstruktur 56 mit dem Ausgangsan
schluß P2 verbunden ist. Die Abschirmstrukturen 57 und 58
sind mit den Masseanschlüssen G1 und G2 verbunden.
Bei dem wie oben beschrieben aufgebauten Bandpaßfilter 41
ist der säulenförmige Kopplungs-Einstellungs-Leiter 59, der
durch die Kopplungs-Einstellungs-Durchgangslöcher 59a bis
59f definiert ist, zwischen den LC-Resonatoren Q1 und Q2
angeordnet. Es ist somit möglich, die Gegeninduktivität M
zwischen den säulenförmigen Induktoren L1 und L2 der LC-
Resonatoren Q1 und Q2 mittels des Kopplungs-Einstellungs-
Leiters 59 einzustellen. Infolgedessen kann der Kopplungs
koeffizient zwischen den LC-Resonatoren Q1 und Q2 verändert
werden. Das heißt, daß bei dem Bandpaßfilter 41, das gemäß
dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel aufgebaut ist,
der Kopplungs-Einstellungs-Leiter 59 in einem im Quer
schnitt länglichen Aufbau angeordnet ist, wie es in Fig. 1
gezeigt ist, wodurch der magnetische Kopplungskoeffizient
zwischen den säulenförmigen Induktoren L1 und L2 der LC-
Resonatoren Q1 bzw. Q2 erheblich verringert wird.
Dementsprechend kann der Kopplungskoeffizient zwischen den
LC-Resonatoren Q1 und Q2 gehemmt werden, ohne den Abstand
zwischen ihnen erhöhen zu müssen. Folglich müssen die LC-
Resonatoren Q1 und Q2 nicht an den Kanten des Bandpaßfil
ters 41 angeordnet sein. Infolgedessen können die Q-
Charakteristika der LC-Resonatoren Q1 und Q2 beibehalten
werden.
Ein zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegen
den Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 4 und
5 beschrieben.
Fig. 4 stellt die Konfiguration eines Bandpaßfilters 71 des
zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiels dar. Bei dem zwei
ten bevorzugten Ausführungsbeispiel, wie es in Fig. 4 ge
zeigt ist, ist anstelle des Kopplungs-Einstellungs-Leiters
59 des Bandpaßfilters 41 des ersten bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiels, das in Fig. 1 gezeigt ist, ein Kopplungs-
Einstellungs-Leiter 72 mit einem kleinen, im wesentlichen
kreisförmigen Querschnitt vorgesehen. Der Kopplungs-
Einstellungs-Leiter 72 ist dadurch definiert, daß die Kopp
lungs-Einstellungs-Durchgangslöcher 72a bis 72f im wesent
lichen jeweils in der Mitte der Isolatorlagen 42 bis 47
vorgesehen sind, und daß diese in der Richtung, in der die
Isolatorlagen 42 bis 47 geschichtet sind (in der Richtung
der Z-Achse) miteinander verbunden sind. In Fig. 4 sind die
Elemente, die mit denen, die in Fig. 1 gezeigt sind, iden
tisch sind, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und
eine Erläuterung derselben wird daher ausgelassen. Bei dem
wie oben beschrieben aufgebauten monolithischen Bandpaßfil
ter 71 kann der Kopplungskoeffizient zwischen den LC-
Resonatoren Q1 und Q2 um einen kleinen Betrag unterdrückt
werden, da der Querschnittsaufbau des Kopplungs-
Einstellungs-Leiters 72 ein kleiner Kreis ist. Das heißt,
der Kopplungskoeffizient zwischen den LC-Resonatoren Q1 und
Q2 kann in kleinen Inkrementen eingestellt werden.
D1.e Anzahl und die Positionen der Kopplungs-Einstellungs-
Leiter kann verändert werden. Zum Beispiel kann das Band
paßfilter 71, wie es in Fig. 5 gezeigt ist, zu einem Band
paßfilter 71A modifiziert werden, der mit zwei säulenförmi
gen Kopplungs-Einstellungs-Leitern 82 und 83 versehen ist,
die jeweils durch Verbinden von Kopplungs-Einstellungs-
Durchgangslöchern 82a bis 82f und 83a bis 83f definiert
sind. Bei dieser Anordnung kann der Kopplungskoeffizient
zwischen den LC-Resonatoren Q1 und Q2 verändert werden.
Fig. 6 stellt den Aufbau eines Bandpaßfilter 90 gemäß einem
dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung dar. In Fig. 6 sind die Elemente, die mit denen,
die in Fig. 1 gezeigt sind, gleich sind, durch gleichartige
Bezugszeichen angegeben, und eine Erläuterung derselben
wird daher ausgelassen. Bei dem dritten bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel werden die Isolatorlagen 91, 92 und 93 an
stelle der Isolatorlage 47 des Bandpaßfilters 1 des ersten
bevorzugten Ausführungsbeispiels, das in Fig. 1 gezeigt
ist, verwendet.
An den Isolatorlagen 91 bis 93 sind jeweils die Induktor-
Durchgangslöcher 50d bis 50f und 51d bis 51f und Kopplungs-
Einstellungs-Durchgangslöcher 59f bis 59h vorgesehen. An
der Oberfläche der Isolatorlage 92 sind auf der X-Y-Ebene
zwei Kopplungs-Einstellungs-Leiterstrukturen 96 und 98 zur
elektrischen Verbindung der Induktor-Durchgangslöcher 50e
und 51e angeordnet, um das Kopplungs-Einstellungs-Durch
gangsloch 59g zu umgeben.
Beim Bandpaßfilter 90 können die Positionen der Kopplungs-
Einstellungs-Leiterstrukturen 96 und 98 verändert werden.
Zum Beispiel können die Kopplungs-Einstellungs-Leiterstruk
turen 96 und 98 entlang der Dicke des Filters 90 positio
niert werden, wodurch der Kopplungskoeffizient zwischen den
LC-Resonatoren Q1 und Q2 variiert wird. Insbesondere können
die Kopplungs-Einstellungs-Leiterstrukturen 96 und 98 in
Richtung zu den Resonanzkondensatorstrukturen 53 und 54, in
der Richtung, in der die Isolatorlagen 44 bis 48 geschich
tet sind, verschoben werden, wodurch der Kopplungskoeffi
zient zwischen den LC-Resonatoren Q1 und Q2 erhöht wird.
Umgekehrt können die Kopplungs-Einstellungs-Leiterstruk
turen 96 und 98 in Richtung zu der Abschirmstruktur 58 ver
schoben werden, wodurch der Kopplungskoeffizient zwischen
den LC-Resonatoren Q1 und Q2 verringert wird. Infolgedessen
kann der Einstellbereich des Kopplungskoeffizienten zwi
schen den LC-Resonatoren Q1 und Q2 erweitert werden.
Die monolithischen LC-Komponenten der vorliegenden Erfin
dung sind nicht auf die vorhergehenden bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiele beschränkt, und es können im Sinne und in
nerhalb des Schutzbereiches der beigefügten Ansprüche ver
schiedene Abänderungen vorgenommen werden.
Die LC-Komponenten umfassen nicht nur Bandpaßfilter, son
dern auch Tiefpaßfilter, Hochpaßfilter, einen Duplexer, der
durch eine Kombination aus Bandpaßfiltern definiert ist,
und einen Duplexer, der durch eine Kombination aus ver
schiedenen Typen von Schaltungen definiert ist, wie z. B.
aus einem Tiefpaßfilter, einem Hochpaßfilter und einem
Sperrkreis. Die LC-Komponenten umfassen auch einen Triple
xer und einen Multiplexer, die eine Mehrzahl von eingebau
ten Filtern in einem einzigen monolithischen Element oder
ein eingebautes Filter und eine andere Art von Schaltung
aufweisen. Ein Koppler mit einem eingebauten Bandpaßfilter,
in dem eine Kopplungsleitung entlang der Schichtung der
Isolatorschichten gemäß den säulenförmigen Induktoren, die
durch Durchgangslöcher definiert sind, vorgesehen ist, kann
ebenfalls verwendet werden.
Obwohl bei dem vorhergehenden bevorzugten Ausführungsbei
spiel die Induktor-Durchgangslöcher 50a bis 50d und 51a bis
51d säulenförmige Induktoren definieren, die im Querschnitt
eine längliche Form aufweisen, können sie aufgebaut sein,
um wie beim Kopplungs-Einstellungs-Leiter 72 des zweiten
bevorzugten Ausführungsbeispiels (Fig. 4) eine im wesentli
chen zylindrische Form aufzuweisen. Alternativ können die
Induktoren, die durch Induktor-Durchgangslöcher definiert
sind, im wesentlichen zylindrisch sein, und die Kopplungs-
Einstellungs-Leiter können im Querschnitt länglich sein.
Die Abschirmstruktur kann durch nur die obere Oberfläche
oder nur die untere Oberfläche des monolithischen Elementes
geformt sein. Die Anzahl der LC-Resonatoren ist nicht auf
zwei beschränkt, und es können mehr LC-Resonatoren vorgese
hen sein. Ein Kopplungs-Einstellungs-Leiter muß nicht unbe
dingt zwischen den gesamten LC-Resonatoren vorgesehen sein.
Der Querschnittsaufbau, die Anzahl, die Länge und die Posi
tion der Kopplungs-Einstellungs-Leiter können verändert
werden, wobei in diesem Fall der Kopplungskoeffizient zwi
schen den LC-Resonatoren eingestellt werden kann.
Die Kopplungs-Einstellungs-Leiterstrukturen 96 und 98, die
bei dem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel verwendet
werden, können eine erwünschte Form, wie z. B. eine gerade
Linie, eine V-Form oder einen Bogen, aufweisen, solange sie
die Induktor-Durchgangslöcher 50e und 51e verbinden.
Jedoch fließt in der Kopplungs-Einstellungs-Leiterstruktur
96 oder 98 ein Kopplungsstrom, und dieser kann in einer Ecke
des winkelförmigen (V-förmigen) Kopplungs-Einstellungs-
Leiters 96 oder 98 reflektiert werden. Dementsprechend wei
sen die Kopplungs-Einstellungs-Leiterstrukturen 96 und 98
vorzugsweise eine glatte Form auf, wie z. B. eine Bogen
form.
Bei den vorhergehenden bevorzugten Ausführungsbeispielen
werden die Isolatorlagen, die mit Leiterstrukturen und
Durchgangslöchern versehen sind, geschichtet und anschlie
ßend integral gebrannt. Es können jedoch auch vorgebrannte
Isolatorlagen verwendet werden.
Alternativ kann eine LC-Komponente nach dem nachstehenden
Verfahren gefertigt werden. Eine Isolatorschicht kann mit
tels Hilfe eines pastenartigen Isoliermaterials durch Druc
ken gebildet werden, und dann kann ein pastenartiges Lei
termaterial auf die Oberfläche der Isolatorschicht aufge
tragen werden, wodurch die Leiterstrukturen und Durchgangs
löcher definiert werden. Anschließend kann ein pastenarti
ges Isoliermaterial auf die Leiterstrukturen und die Durch
gangslöcher aufgetragen werden, wodurch eine weitere Isola
torschicht definiert wird. In ähnlicher Weise können das
pastenartige Isoliermaterial und das pastenartige Leiterma
terial abwechselnd aufgetragen werden, wodurch eine mono
lithische LC-Komponente definiert wird.
Claims (20)
1. Monolithische LC-Komponente (41; 71; 71A; 90) mit folgen
den Merkmalen:
einem monolithischen Element (60), das geschichtete Isolatorschichten (42-48; 91-93)) und Durchgangslöcher (50a-50f, 51a-51f, 59a-59h; 72a-72f; 82a-82f, 83a-83f) umfaßt, die in dem monolithischen Element (60) gebil det sind;
einer Mehrzahl von elektromagnetisch gekoppelten LC- Resonatoren (Q1, Q2), wobei jeder von der Mehrzahl von LC-Resonatoren (Q1, Q2) durch einen Induktor (L1, L2) und einen Kondensator (C1, C2), die in dem monolithi schen Element (41; 71; 71A; 90) angeordnet sind, defi niert ist, wobei der Induktor (L1, L2) durch eine er ste Gruppe der Durchgangslöcher (50a-50f, 51a-51f) de finiert ist, die in einer Richtung, in der die Isola torschichten (42-48; 91-93) geschichtet sind, verbun den sind; und
einem Kopplungs-Einstellungs-Leiter (59; 72; 82, 83), der durch eine zweite Gruppe der Durchgangslöcher (59a-59h; 72a-72f; 82a-82f, 83a-83f) definiert ist, die in der Richtung, in der die Isolatorschichten (42-48; 91-93) geschichtet sind, verbunden sind, wobei der Kopplungs-Einstellungs-Leiter (59; 72; 82, 83), zwi schen mindestens zwei der benachbarten LC-Resonatoren (Q1, Q2) angeordnet ist, um einen Kopplungskoeffizien ten zwischen den benachbarten LC-Resonatoren (Q1, Q2) einzustellen, wobei der Kopplungs-Einstellungs-Leiter (59; 72; 82, 83) geerdet ist.
einem monolithischen Element (60), das geschichtete Isolatorschichten (42-48; 91-93)) und Durchgangslöcher (50a-50f, 51a-51f, 59a-59h; 72a-72f; 82a-82f, 83a-83f) umfaßt, die in dem monolithischen Element (60) gebil det sind;
einer Mehrzahl von elektromagnetisch gekoppelten LC- Resonatoren (Q1, Q2), wobei jeder von der Mehrzahl von LC-Resonatoren (Q1, Q2) durch einen Induktor (L1, L2) und einen Kondensator (C1, C2), die in dem monolithi schen Element (41; 71; 71A; 90) angeordnet sind, defi niert ist, wobei der Induktor (L1, L2) durch eine er ste Gruppe der Durchgangslöcher (50a-50f, 51a-51f) de finiert ist, die in einer Richtung, in der die Isola torschichten (42-48; 91-93) geschichtet sind, verbun den sind; und
einem Kopplungs-Einstellungs-Leiter (59; 72; 82, 83), der durch eine zweite Gruppe der Durchgangslöcher (59a-59h; 72a-72f; 82a-82f, 83a-83f) definiert ist, die in der Richtung, in der die Isolatorschichten (42-48; 91-93) geschichtet sind, verbunden sind, wobei der Kopplungs-Einstellungs-Leiter (59; 72; 82, 83), zwi schen mindestens zwei der benachbarten LC-Resonatoren (Q1, Q2) angeordnet ist, um einen Kopplungskoeffizien ten zwischen den benachbarten LC-Resonatoren (Q1, Q2) einzustellen, wobei der Kopplungs-Einstellungs-Leiter (59; 72; 82, 83) geerdet ist.
2. Eine monolithische LC-Komponente (90) gemäß Anspruch
1, die ferner eine Kopplungs-Einstellungs-
Leiterstruktur (96, 98) aufweist, die an einer Ober
fläche der Isolatorschicht (92) angeordnet ist, wobei
die Induktoren (L1, L2) der zwei benachbarten LC-
Resonatoren (Q1, Q2), zwischen denen der Kopplungs-
Einstellungs-Leiter (59) angeordnet ist, durch die
Kopplungs-Einstellungs-Leiterstruktur (96, 98) elek
trisch miteinander verbunden sind.
3. Eine monolithische LC-Komponente (41; 71; 71A; 90) ge
mäß Anspruch 1 oder 2, die ferner Resonanzkondensator
strukturen (53, 54), eine Eingangskondensatorstruktur
(55), eine Ausgangskondensatorstruktur (56) und eine
Abschirmstruktur (57, 58) aufweist.
4. . Eine monolithische LC-Komponente (41; 71; 71A; 90) ge
mäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die Durch
gangslöcher (50a-50f, 51a-51f, 59a-59h; 71a-72f; 82a-82f,
83-83f) Induktor-Durchgangslöcher (50a-50f, 51a-51f)
und Kopplungs-Einstellungs-Durchgangslöcher (59a-59h;
72a-72f; 82a-82f, 83a-83f) umfassen.
5. Eine monolithische LC-Komponente (41; 71; 71A; 90) ge
mäß Anspruch 4, bei der die Induktor-Durchgangslöcher
(50a-50f, 51a-51f) miteinander verbunden sind, um säu
lenförmige Induktoren (L1, L2) zu definieren.
6. Eine monolithische LC-Komponente (41; 71; 71A; 90) ge
mäß Anspruch 4 oder 5, bei der die Kondensator-
Durchgangslöcher miteinander verbunden sind, um säu
lenförmige Kondensatoren zu definieren.
7. Eine monolithische LC-Komponente (41; 71; 71A; 90) ge
mäß einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der eine der ge
schichteten Isolatorlagen (42-48; 91-93) dicker ist
als die anderen der geschichteten Isolatorlagen (42-48;
91-93).
8. Eine monolithische LC-Komponente (41; 71; 71A; 90) ge
mäß Anspruch 3, bei der ein erstes Ende von jedem der
Induktoren (L1, L2) mit mindestens einer der Abschirm
strukturen (57, 58) verbunden und durch diese kurzge
schlossen ist, und ein zweites Ende von jedem der In
duktoren (L1, L2) mit der Resonanzkondensatorstruktur
(53, 54) verbunden ist.
9. Eine monolithische LC-Komponente (41; 71; 71A; 90) ge
mäß einem der Ansprüche 1 bis 8, die ferner erste und
zweite LC-Resonatoren (Q1, Q2) aufweist, die magne
tisch miteinander gekoppelt sind.
10. Eine monolithische LC-Komponente (41; 71; 71A; 90) ge
mäß Anspruch 3, bei der die Eingangskondensatorstruk
tur (55) sich zur linken Seite des monolithischen Ele
mentes (60) erstreckt und die Ausgangskondensator
struktur (56) sich zur rechten Seite des monolithi
schen Elements (60) erstreckt.
11. Eine monolithische LC-Komponente (71; 71A) gemäß einem
der Ansprüche 1 bis 10, bei der der Kopplungs-
Einstellungs-Leiter (72; 82, 83) einen im wesentlichen
kreisförmigen Querschnitt aufweist.
12. Eine monolithische LC-Komponente (41; 71; 71A; 90) ge
mäß einem der Ansprüche 1 bis 11, bei der der Kopp
lungs-Einstellungs-Leiter (59; 72; 82, 83) durch Kopp
lungs-Einstellungs-Durchgangslöcher (59a-59h; 72a-72f;
82a-82f, 83a-83f) definiert ist, die miteinander ver
bunden sind und im wesentlichen in der Mitte der ge
schichteten Isolatorschichten (42-48; 91-93) angeord
net sind.
13. Eine monolithische LC-Komponente (90) gemäß Anspruch
4, die ferner zwei Kopplungs-Einstellungs-
Leiterstrukturen (96, 98) aufweist, die angeordnet
sind, um die Induktor-Durchgangslöcher (50a-50f, 51a-51f)
elektrisch miteinander zu verbinden, um die Kopp
lungs-Einstellungs-Durchgangslöcher (59a-59h) zu umge
ben.
14. Eine monolithische LC-Komponente (41; 71; 71A; 90) ge
mäß Anspruch 1, bei der die monolithische LC-
Komponente (41; 71; 71A; 90) ein Bandpaßfilter, ein
Tiefpaßfilter, ein Hochpaßfilter, ein Duplexer, ein
Triplexer oder ein Multiplexer ist.
15. Eine monolithische LC-Komponente (90) mit folgenden
Merkmalen:
einem monolithischen Element (60), das geschichtete Isolatorlagen (44-46, 91-93, 48) umfaßt;
einem ersten und einem zweiten elektromagnetisch ge koppelte LC-Resonator (Q1, Q2), wobei der erste und zweite LC-Resonator (Q1, Q2) jeweils durch einen In duktor (L1, L2) und einen Kondensator (C1, C2) defi niert sind, die in dem monolithischen Element (60) an geordnet sind, wobei der Induktor (L1, L2) durch In duktor-Durchgangslöcher (50a-50f, 51a-51f), die in dem monolithischen Element (60) gebildet sind und in einer Richtung, in der die Isolatorschichten (44-46, 91-93, 48) geschichtet sind, verbunden sind, definiert ist;
einem Kopplungs-Einstellungs-Leiter (59), der durch Leiter-Durchgangslöcher (59a-59f), die in der Rich tung, in der die Isolatorschichten (44-46, 91-93, 48) geschichtet sind, gebildet und verbunden sind, defi niert ist, wobei der Kopplungs-Einstellungs-Leiter (59), zwischen mindestens zwei der benachbarten LC- Resonatoren (Q1, Q2) angeordnet ist, um einen Kopp lungskoeffizienten zwischen den benachbarten LC- Resonatoren (Q1, Q2) einzustellen, wobei der Kopp lungs-Einstellungs-Leiter (59) geerdet ist; und
einer Kopplungs-Einstellungs-Leiterstruktur (96, 98), die an einer Oberfläche der Isolatorschicht (92) ange ordnet ist, wobei die Induktoren (L1, L2) der zwei be nachbarten LC-Resonatoren (Q1, Q2), zwischen denen der Kopplungs-Einstellungs-Leiter (59) angeordnet ist, durch die Kopplungs-Einstellungs-Leiterstruktur (96, 98) elektrisch miteinander verbunden sind.
einem monolithischen Element (60), das geschichtete Isolatorlagen (44-46, 91-93, 48) umfaßt;
einem ersten und einem zweiten elektromagnetisch ge koppelte LC-Resonator (Q1, Q2), wobei der erste und zweite LC-Resonator (Q1, Q2) jeweils durch einen In duktor (L1, L2) und einen Kondensator (C1, C2) defi niert sind, die in dem monolithischen Element (60) an geordnet sind, wobei der Induktor (L1, L2) durch In duktor-Durchgangslöcher (50a-50f, 51a-51f), die in dem monolithischen Element (60) gebildet sind und in einer Richtung, in der die Isolatorschichten (44-46, 91-93, 48) geschichtet sind, verbunden sind, definiert ist;
einem Kopplungs-Einstellungs-Leiter (59), der durch Leiter-Durchgangslöcher (59a-59f), die in der Rich tung, in der die Isolatorschichten (44-46, 91-93, 48) geschichtet sind, gebildet und verbunden sind, defi niert ist, wobei der Kopplungs-Einstellungs-Leiter (59), zwischen mindestens zwei der benachbarten LC- Resonatoren (Q1, Q2) angeordnet ist, um einen Kopp lungskoeffizienten zwischen den benachbarten LC- Resonatoren (Q1, Q2) einzustellen, wobei der Kopp lungs-Einstellungs-Leiter (59) geerdet ist; und
einer Kopplungs-Einstellungs-Leiterstruktur (96, 98), die an einer Oberfläche der Isolatorschicht (92) ange ordnet ist, wobei die Induktoren (L1, L2) der zwei be nachbarten LC-Resonatoren (Q1, Q2), zwischen denen der Kopplungs-Einstellungs-Leiter (59) angeordnet ist, durch die Kopplungs-Einstellungs-Leiterstruktur (96, 98) elektrisch miteinander verbunden sind.
16. Eine monolithische LC-Komponente (90) nach Anspruch
15, bei der eine der geschichteten Isolatorlagen (44-46,
91-93, 48) dicker ist als die anderen geschichte
ten Isolatorlagen (42-46, 91-93, 48).
17. Eine monolithische LC-Komponente (90) gemäß Anspruch
15 oder 16, bei der der Kopplungs-Einstellungs-Leiter
(59) einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt
aufweist.
18. Eine monolithische LC-Komponente (90) gemäß einem der
Ansprüche 15 bis 17, bei der der Kopplungs-
Einstellungs-Leiter (59) durch Kopplungs-Einstellungs-
Durchgangslöcher (59c-59h), die miteinander verbunden
sind und im wesentlichen in der Mitte der geschichte
ten Isolatorlagen (44-46, 91-93, 48) angeordnet sind,
definiert ist.
19. Eine monolithische LC-Komponente (90) gemäß einem der
Ansprüche 15 bis 18, die ferner zwei Kopplungs-
Einstellungs-Leiterstrukturen (96, 98) aufweist, die
angeordnet sind, um die Induktor-Durchgangslöcher
(50a-50f, 51a-51f) elektrisch zu verbinden, um die
Kopplungs-Einstellungs-Durchgangslöcher (59c-59h) zu
umgeben.
20. Eine monolithische LC-Komponente (90) gemäß einem der
Ansprüche 15 bis 19, bei der die monolithische LC-
Komponente ein Bandpaßfilter, ein Tiefpaßfilter, ein
Hochpaßfilter, ein Duplexer, ein Triplexer oder ein
Multiplexer ist.
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