DE10139119A1 - Drehmomentenfühler - Google Patents
DrehmomentenfühlerInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Drehmomentfühler zur Erzeugung einer drehmomentabhängigen Anpreßkraft mit wenigstens einem Eingangsteil und wenigstens einem Ausgangsteil sowie einem zwischen diesem Eingagsteil und diesem Ausgangsteil angeordneten Übertragungskörper sowie ein stufenloses Übersetzungsgetriebe mit einem derartigen Drehmomentenfühler und ein Verfahren zur Steuerung eines derartigen Drehmomentenfühlers.
Description
Die Erfindung betrifft einen Drehmomentenfühler, ein stufenloses Übersetzungs
getriebe sowie Verfahren zur Steuerung eines Drehmomentenfühlers und/oder
zur Steuerung eines stufenlosen Übersetzungsgetriebes.
Drehmomentenfühler, stufenlose Übersetzungsgetriebe sowie Verfahren zur
Steuerung von Drehmomentenfühlern und stufenlosen Übersetzungsgetrieben
sind bereits bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen anders gestalteten Drehmo
mentenfühler, ein anders gestaltetes, stufenloses Übersetzungsgetriebe sowie
ein anders gestaltetes Verfahren zur Steuerung eines Drehmomentenfühlers
und/oder zur Steuerung eines stufenlosen Übersetzungsgetriebes zu schaffen.
Gemäß einem besonderen Aspekt liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein
steiferes, stufenloses Übersetzungsgetriebe mit Drehmomentenfühler zu schaf
fen.
Gemäß einem besonderen Aspekt liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
einen Drehmomentenfühler sowie ein stufenloses Übersetzungsgetriebe zu
schaffen, welcher bzw. welches baulich einfacher gestaltet ist und eine höhere
Betriebssicherheit gewährleistet.
Gemäß einem besonderen Aspekt liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein
Verfahren zum Betreiben eines Drehmomentenfühlers und/oder eines stufenlo
sen Übersetzungsgetriebes zu schaffen, welches mit geringem Aufwand und
hoher Betriebssicherheit durchgeführt werden kann.
Die Aufgabe wird gelöst durch einen Drehmomentenfühler, welcher wenigstens
ein Merkmal der Merkmale aufweist, die in der folgenden Beschreibung und den
Ansprüchen beschrieben sind oder in den Figuren gezeigt sind.
Die Aufgabe wird ferner gelöst durch ein stufenloses Übersetzungsgetriebe,
welches wenigstens ein Merkmal der Merkmale aufweist, die in der folgenden
Beschreibung oder den Ansprüchen beschrieben sind oder in den Figuren ge
zeigt sind.
Die Aufgabe wird ferner gelöst durch ein Verfahren zur Steuerung eines Dreh
momentenfühlers oder zur Steuerung eines stufenlosen Übersetzungsgetriebes
mit Drehmomentenfühler, welches wenigstens ein Merkmal der Merkmale auf
weist, die in der folgenden Beschreibung oder den Ansprüchen beschrieben sind
oder in den Figuren gezeigt sind.
Die Aufgabe wird insbesondere gelöst durch einen Drehmomentenfühler gemäß
Anspruch 1 oder gemäß Anspruch 2 oder gemäß Anspruch 3 oder gemäß An
spruch 4.
Die Aufgabe wird ferner gelöst durch ein stufenloses Übersetzungsgetriebe
gemäß Anspruch 34 oder gemäß Anspruch 37.
Die Aufgabe wird ferner gelöst durch ein Verfahren gemäß Anspruch 39 oder
gemäß Anspruch 40.
Bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird insbesondere gelöst durch einen Drehmomentenfühler, wel
cher wenigstens ein Eingangsteil sowie wenigstens ein Ausgangsteil aufweist
sowie einen zwischen diesem Eingangsteil und diesem Ausgangsteil angeord
neten Übertragungskörper, welcher zumindest auch in radialer Richtung beweg
lich angeordnet ist. Der Übertragungskörper ist insbesondere in axialer Richtung
zwischen dem Eingangsteil und dem Ausgangsteil des Drehmomentenfühlers
angeordnet. Der Übertragungskörper kann zwischen dem Eingangsteil und dem
Ausgangsteil eine Kraft und gegebenenfalls ein Drehmoment übertragen. Das
Ausgangsteil kann von außen mit einem Drehmoment belastet werden, wobei
mittels des Übertragungskörpers bewirkt wird, daß das Ausgangsteil eine
Anpreßkraft erzeugt.
Im Sinne der vorliegenden Erfindung ist das Eingangsteil insbesondere ein dreh
beweglich angeordnetes Bauteil und das Ausgangsteil insbesondere ein gegen
über einer Welle fest angeordnetes Bauteil. Hierdurch soll die Erfindung aller
dings nicht beschränkt werden. Das Eingangsteil ist im Sinne der vorliegenden
Erfindung vorzugsweise ein scheibenartiges Bauteil, ebenso wie das Aus
gangsteil. Das Ausgangsteil ist im Sinne der vorliegenden Erfindung gegebe
nenfalls mit einer Scheibe bzw. Kegelscheibe eines stufenlosen Übersetzungs
getriebes gekoppelt oder einstückig mit diesem gestaltet.
Der Übertragungskörper ist im Sinne der vorliegenden Erfindung insbesondere
ein Bauteil, welches relativ zum Ausgangsteil und/oder relativ zum Eingangsteil
beweglich angeordnet ist. Der Übertragungskörper kann als Kugel oder als
Wälzkörper oder als Spreizkörper oder auf sonstige Weise gestaltet sein.
Unter der vom Ausgangsteil erzeugten Antriebskraft im Sinne der vorliegenden
Erfindung ist insbesondere eine Kraft zu verstehen, welche beim Ausgangsteil
wirkt und an umliegende Bauteile weitergeleitet werden kann und vorzugsweise
linear gerichtet ist.
Die Beweglichkeit des Übertragungskörpers in radialer Richtung ist im Sinne der
vorliegenden Erfindung insbesondere derart gestaltet, daß der Übertragungskör
per auch in radialer Richtung beweglich ist. Insbesondere ist im Sinne der vorlie
genden Erfindung vorgesehen, daß der Übertragungskörper gegenüber dem
Eingangs- und/oder Ausgangsteil zusätzlich in wenigstens einer weiteren Rich
tung beweglich angeordnet ist, und zwar insbesondere in Umfangsrichtung
und/oder in axialer Richtung.
Die Aufgabe wird ferner gelöst durch einen Drehmomentenfühler gemäß An
spruch 2.
Erfindungsgemäß ist insbesondere ein Drehmomentenfühler für ein stufenloses
Übersetzungsgetriebe vorgesehen, welche reibschlüssig ein Drehmoment über
tragen kann. Die zwischen dem Eingangsteil und dem Ausgangsteil über we
nigstens einen Übertragungskörper übertragene Kraft weist eine in Umfangs
richtung wirkende Kraftkomponente und eine in axialer Richtung wirkende Kraft
komponente auf. Das stufenlose Übersetzungsgetriebe weist Scheibensätze auf,
zwischen welchen mittels eines Umschlingungsmittels ein Drehmoment reib
schlüssig übertragen werden kann. Die hierbei zwischen dem Umschlingungs
mittel und dem jeweiligen Scheibensatz bzw. den jeweiligen Scheiben übertra
gene Kraft weist ebenfalls eine Kraftkomponente auf, welche im wesentlichen in
Umfangsrichtung wirkt. Der Drehmomentenfühler ist wenigstens einem dieser
Scheibensätze zugeordnet. Die in Umfangsrichtung wirkende Kraftkomponente
der Kraft, die zwischen dem Eingangsteil und dem Ausgangsteil des Drehmo
mentenfühlers übertragen wird, ist erfindungsgemäß proportional zu der in Um
fangsrichtung wirkenden Kraftkomponente, die an dem diesen Drehmomenten
fühler zugeordneten Scheibensatz zwischen dem Umschlingungsmittel und
diesem Scheibensatz übertragen wird. Bevorzugt ist der Proportionalitätsfaktor
zwischen diesen in Umfangsrichtung wirkenden Kraftkomponenten gleich 1, so
daß die zwischen dem Eingangsteil und dem Ausgangsteil in Umfangsrichtung
übertragene Kraftkomponente mit der zwischen dem diesem Drehmomenten
fühler zugeordneten Scheibensatz und dem Umschlingungsmittel in Umfangs
richtung übertragenen Kraftkomponente übereinstimmt.
Die Aufgabe wird ferner gelöst durch einen Drehmomentenfühler gemäß An
spruch 3.
Erfindungsgemäß ist insbesondere ein Drehmomentenfühler vorgesehen, wel
cher ein Eingangsteil sowie ein Ausgangsteil aufweist und ein zwischen diesem
Eingangsteil und diesem Ausgangsteil angeordneten Übertragungskörper. Der
Übertragungskörper stützt sich jeweils gegen eine Rampe des Eingangsteils und
des Ausgangsteils bei einer Drehmoment- bzw. Kraftübertragung zwischen die
sen Teilen ab. Ein am Eingangsteil anliegendes Drehmoment bewirkt eine
Anpreßkraft des Ausgangsteils.
Zur Drehmomentübertragung im stufenlosen Übersetzungsgetriebe werden die
jeweiligen Scheibensätze dieses Getriebes von einer, insbesondere axial wir
kenden Anpreßkraft belastet. In Abhängigkeit des zu übertragenden Moments
und gegebenenfalls in Abhängigkeit der in der Drehmomentenübertragung ein
gestellten Übersetzung existiert für jeden der Scheibensätze eine erforderliche
Anpreßkraft, welche gegeben sein muß, um das jeweilige, zu übertragende Mo
ment zwischen den Scheibensätzen übertragen zu können. Erfindungsgemäß ist
insbesondere vorgesehen, daß sowohl im Schubbetrieb als auch im Zugbetrieb
die gleichen am Eingangsteil bzw. Ausgangsteil angeordneten Bahnen bzw.
Rampen sowie die gleichen am Drehmomentenfühler vorgesehenen Übertra
gungskörper wirken, wobei die Abweichung der hierbei durch den Drehmomen
tenfühler erzeugten Anpreßkraft von der an dem jeweiligen Scheibensatz zur
Drehmomentübertragung erforderlichen Anpreßkraft im Schubbetrieb und im
Zugbetrieb im wesentlichen identisch ist. Erfindungsgemäß ist somit vorzugswei
se vorgesehen, daß im Schubbetrieb sowie im Zugbetrieb bei gegebenem, zu
übertragenem Moment bzw. gegebener Übersetzung die gleichen Bahnen bzw.
Rampen des Drehmomentenfühlers zur Erzeugung der Anpreßkraft verwendet
werden, ohne daß die Abweichung der erzeugten Anpreßkraft von der an dem
jeweiligen Scheibensatz erforderlichen Anpreßkraft unterschiedlich ist.
Die Aufgabe wird ferner gelöst durch einen Drehmomentenfühler gemäß An
spruch 4.
Erfindungsgemäß ist insbesondere ein Drehmomentenfühler vorgesehen, bei
welchem ein oder mehrere Übertragungskörper zwischen einem Eingangsteil
und einem Ausgangsteil des Drehmomentenfühlers eine Kraft übertragen, wobei
die Drehmomentbelastung des Eingangsteil bewirkt, daß am Ausgangsteil eine
Anpreßkraft erzeugt wird, und wobei die Stellung des Drehmomentenfühlers von
der Lastrichtung unabhängig ist, welche am Drehmomentenfühler bzw. an dem
diesem Drehmomentenfühler zugeordneten, stufenlosen Übersetzungsgetriebe
wirkt.
Ein bevorzugter, erfindungsgemäßer Drehmomentenfühler ist derart gestaltet und
wirkt derart mit einem stufenlosen Übersetzungsgetriebe zusammen, daß die
radiale Stellung wenigstens eines oder der Übertragungskörper in Abhängigkeit
der Stellung des Umschlingungsmittels gesteuert wird. Insbesondere ist der
Drehmomentenfühler einem Scheibensatz des stufenlosen Übersetzungsgetrie
bes zugeordnet, wobei die radiale Stellung des oder der Übertragungskörper in
Abhängigkeit des Laufradius eines Umschlingungsmittels an diesem Scheiben
satz gesteuert wird.
Bevorzugt ist der oder sind die Übertragungskörper des Drehmomentenfühlers
jeweils in der Radialstellung, die dem Laufradius des Umschlingungsmittels an
einem der Scheibensätze entspricht. Vorzugsweise ist je Scheibensatz ein
Drehmomentenfühler vorgesehen, wobei der oder die Übertragungskörper, die
jeweils diesen Drehmomentenfühlern zugeordnet sind, im wesentlichen in einer
Radialstellung angeordnet sind, die im wesentlichen dem Laufradius an den
diesen jeweiligen Drehmomentenfühlern zugeordneten Scheibensätzen ent
spricht.
Vorzugsweise ist wenigstens ein Übertragungskörper zwangsgeführt. Besonders
bevorzugt wird eine Zwangsführung des Übertragungskörper mittels Rampen
oder Bahnen bewirkt, welche am Eingangsteil oder am Ausgangsteil des Dreh
momentenfühlers angeordnet sind.
Vorzugsweise sind vorbestimmte Bewegungen wenigstens eines Scheibensat
zes eines stufenlosen Übersetzungsgetriebes oder eines Umschlingungsmittels
dieses stufenlosen Übersetzungsgetriebes mit vorbestimmten Bewegungen
eines Übertragungskörpers des Drehmomentenfühlers gekoppelt. Besonders
bevorzugt ist vorgesehen, daß eine vorbestimmte Relativverstellung der Schei
ben eines Scheibensatzes des stufenlosen Übersetzungsgetriebes, insbesonde
re in axialer Richtung, bewirkt, daß ein Übertragungskörper eines Drehmomen
tenfühlers zumindest auch in radialer Richtung bewegt wird, und zwar insbeson
dere derart, daß eine Vergrößerung des axialen Abstandes der Scheiben dieses
Scheibensatzes bewirkt, daß der Übertragungskörper nach radial innen bewegt
wird und daß eine Verkleinerung des axialen Abstandes der Scheiben des
Scheibensatzes bewirkt, daß der Übertragungskörper nach radial außen bewegt
wird.
Besonders bevorzugt hängt die Radialstellung eines Übertragungskörpers eines
Drehmomentenfühlers von der Übersetzung ab, welche in einem diesem Dreh
momentenfühler zugeordneten, stufenlosen Übersetzungsgetriebe gegeben ist,
und zwar insbesondere bei definiertem Achsabstand der Wellen des stufenlosen
Übersetzungsgetriebes, zwischen denen stufenlos übersetzt werden kann.
Vorzugsweise wird wenigstens ein Übertragungskörper des Drehmomentenfüh
lers entlang einer Rampe bewegt, welche am Eingangsteil und/oder am Aus
gangsteil des Drehmomentenfühlers angeordnet ist, und zwar derart, daß jeder
Radialstellung des Übertragungskörpers genau eine definierte Position der
Rampe bzw. Bahn zugeordnet ist.
Vorzugsweise sind die Bewegungsbahnen zweier oder mehrerer Übertragungs
körper eines Drehmomentenfühlers zumindest teilweise miteinander gekoppelt,
und zwar insbesondere über einen Käfig, welcher gegebenenfalls Nuten auf
weist. Besonders bevorzugt sind in einem derartigen Käfig Nuten vorgesehen,
welche sich im wesentlichen in radialer Richtung erstrecken.
Ein bevorzugter, erfindungsgemäßer Drehmomentenfühler weist einen Käfig auf,
der wenigstens einen Übertragungskörper aufnimmt, sowie wenigstens eine
Rampe, welche am Eingangsteil und/oder am Ausgangsteil des Drehmomen
tenfühlers angeordnet ist. Besonders bevorzugt wirken diese Rampen mit dem
Käfig und den Übertragungskörpern derart zusammenwirken, daß durch die
Freiheitsgrade, welche die Übertragungskörper jeweils an den Rampen aufwei
sen, einerseits, und den Freiheitsgraden, welche die Übertragungskörper im
Käfig aufweisen, andererseits, in Kombination sichergestellt ist, daß die ver
schiedenen Übertragungskörper jeweils die gleiche, radiale Stellung aufweisen.
Besonders bevorzugt ist eine Rampe und insbesondere eine Rampe, welche
einem Ausgangsteil des Drehmomentenfühlers zugeordnet ist, und entlang wel
cher ein Übertragungskörper bewegt werden kann, mit einer Kegelscheibe ver
bunden oder an einer Kegelscheibe angeordnet, wobei diese Rampe gegebe
nenfalls als Vertiefung in der Kegelscheibe gestaltet ist.
Vorzugsweise ist das Ausgangsteil des Drehmomentenfühlers einstückig mit
einer Scheibe des Scheibensatzes gestaltet, welchem dieser Drehmomenten
fühler zugeordnet ist.
Vorzugsweise weist der Drehmomentenfühler ein Rampensystem auf, dessen
Rampen gegebenenfalls eine konstante Steigung aufweisen.
Besonders bevorzugt weist das Rampensystem und gegebenenfalls die einzel
nen Rampen oder zumindest ein Teil der einzelnen Rampen des Rampensys
tems, eine konstante Steigung auf, wobei vorzugsweise zusätzlich sichergestellt
ist, daß die Übertragungskörper, welche sich zwischen oder zumindest entlang
einer Rampe dieses Rampensystems des Drehmomentenfühlers, insbesondere
unter Kontakt, bewegen können, in radialer Richtung dieses Rampensystems
jeweils in der Stellung sind, in welcher ein Umschlingungsmittel in radialer Rich
tung an einem diesem Drehmomentenfühler zugeordneten Kegelscheibensatz
angeordnet ist.
Bevorzugt sind das Eingangsteil und das Ausgangsteil des Drehmomentenfüh
lers bzw. des Rampensystems relativbeweglich zueinander angeordnet, und
zwar insbesondere in Umfangsrichtung, und gegebenenfalls in axialer Richtung.
Besonders bevorzugt wird wenigstens ein zwischen diesem Eingangsteil und
diesem Ausgangsteil angeordneter Übertragungskörper während einer Relativ
bewegung dieser Teile entlang wenigstens einer Rampe geführt. Diese Rampe
ist am Eingangsteil und/oder am Ausgangsteil angeordnet.
Vorzugsweise kontaktiert der Übertragungskörper während einer Relativbewe
gung zwischen dem Eingangsteil und dem Ausgangsteil wenigstens eine Rampe,
besonders bevorzugt alle benachbarten Rampen.
Bevorzugt ist jeweils wenigstens eine Rampe am Eingangsteil und/oder am
Ausgangsteil des Drehmomentenfühlers bzw. des Rampensystems angeordnet,
wobei das Zusammenwirken dieser Bahnen mit wenigstens einem Übertra
gungskörper, und gegebenenfalls mit einem Käfig, bei einer Relativbewegung
dieser Rampen die Bewegungsbahn des bzw. der Übertragungskörper be
stimmt.
Vorzugsweise erstreckt sich die Längsrichtung wenigstens einer am Eingangsteil
und/oder am Ausgangsteil des Drehmomentenfühlers vorgesehenen Rampe in
jeder Position dieser Rampe zumindest auch in radialer Richtung. Bevorzugt
erstreckt sich die Längsrichtung der Rampe derart, daß im wesentlichen keine
Bereiche gegeben sind, die nur in Umfangsrichtung verlaufen.
Besonders bevorzugt ist wenigstens eine Rampe des Drehmomentenfühlers
gekrümmt gestaltet ist. Vorzugsweise ist sowohl am Eingangsteil als auch am
Ausgangsteil wenigstens eine Rampe oder genau eine gekrümmte Rampe,
vorgesehen. Bevorzugt ist eine am Eingangsteil und/oder am Ausgangsteil an
geordnete Rampe spiralförmig gestaltet. Vorzugsweise erstreckt sich eine am
Eingangsteil und/oder am Ausgangsteil angeordnete Rampe von einem im we
sentlichen radial in der Mitte angeordneten Bereich dieses Eingangsteils bzw.
dieses Ausgangsteils gekrümmt bzw. spiralförmig radial nach außen, und zwar
im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn. Vorzugsweise weist die ge
krümmte Rampe eine gleichbleibende Krümmungsrichtung auf, ist also durchge
hend linksgekrümmt oder durchgehend rechtsgekrümmt. Bevorzugt sind auch
Bahnen, welche abschnittsweise linksgekrümmt und abschnittsweise rechtsge
krümmt sind.
Bevorzugt ist das am Eingangsteil vorgesehene (Teil)Rampensystem in Drauf
sicht identisch gestaltet wie das am Ausgangsteil vorgesehene
(Teil)Rampensystem. Besonders bevorzugt ist ein am Eingangsteil vorgesehe
nes (Teil)Rampensystem in Draufsicht im Vergleich zum am Ausgangsteil vorge
sehenen (Teil)Rampensystem unterschiedlich gestaltet.
Vorzugsweise ist am Eingangsteil sowie am Ausgangsteil jeweils eine Rampe
bzw. ein Rampensystem vorgesehen, wobei diese Rampen einander zugewandt
sind.
Bevorzugt ist die Stellung des Drehmomentenfühlers bzw. die Stellung des oder
der Übertragungskörper in bezug auf das Rampensystem bei gegebener Stel
lung der Scheibensätze eines stufenlosen Übersetzungsgetriebes im wesentli
chen eindeutig bestimmt. Besonders bevorzugt ist bei gleicher bzw. reprodu
zierter Übersetzung des stufenlosen Übersetzungsgetriebes, insbesondere un
abhängig von dessen Drehrichtung, stets die gleiche Stellung des oder der
Übertragungskörpers in radialer Richtung und/oder in bezug auf die jeweiligen
Bahnen gegeben.
Vorzugsweise ist das Eingangsteil und/oder das Ausgangsteil des Drehmomen
tenfühlers einstückig gestaltet.
In den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung, bezüglich welcher er
wähnt wurde, daß eine Proportionalität gegeben ist, ist der Proportionalitätsfaktor
kleiner als 1 oder gleich 1 oder größer als 1.
Besonders bevorzugt wird ein Sicherheitsfaktor verwendet, welcher eine zusätz
liche Sicherheit dafür gewährleistet, daß stets eine ausreichende Anpreßkraft
gegeben ist. Dieser Sicherheitsfaktor kann als absoluter Aufschlag, gegebenen
falls zusätzlich zum Proportionalitätsfaktor, gegeben sein, oder im Proportionali
tätsfaktor berücksichtigt sein, beispielsweise als prozentualer Aufschlag.
Besonders bevorzugt sind diese Rampen des Drehmomentenfühlers derart
gestaltet, daß sie sich einerseits zumindest auch in radialer Richtung des Dreh
momentenfühlers erstrecken und andererseits zumindest eine dieser Bahnen
eine Steigung aufweist, so daß das Ausgangsteil relativ zum Eingangsteil axial
verschoben wird, wenn der Übertragungskörper seine Stellung an der Bahn bzw.
Rampe verändert.
Es sei angemerkt, daß unter einer Bahn bzw. unter einer Rampe im Sinne der
vorliegenden Erfindung insbesondere ein Bereich des Eingangsteils und/oder ein
Bereich des Ausgangsteils eines Drehmomentenfühlers oder eine Rampensys
tem zu verstehen ist, an welchem sich ein oder mehrere Übertragungskörper
abstützen können, und über welchen bzw. welches diese Übertragungskörper
gegebenenfalls belastet werden können, wobei diese Bahn und/oder Rampe
profiliert oder unprofiliert gestaltet ist und mit oder ohne Steigung versehen ist.
Gegebenenfalls ist die Bahn bzw. Rampe als Profilierungsvertiefung gestaltet,
wobei bevorzugt vorgesehen ist, daß ein Übertragungskörper sich entlang dieser
Rampe bzw. Bahn bewegen kann. Der Begriff der Bahn bzw. der Rampe ist im
Sinne der Erfindung allerdings weit gefaßt zu verstehen, so daß eine Bahn eine
Längsausdehnung aufweist oder keine Längsausdehnung aufweist. Unter einer
Bahn ist insbesondere ein kanalartiger Bereich zu verstehen, welcher eine drei
eckige oder abgerundete oder rechteckige oder auf sonstige Weise gestaltete
Querschnittsfläche aufweist oder eine Halteeinrichtung zum Halten eines Über
tragungskörpers. Bevorzugt ist ferner, daß ein als Kugel gestalteter Übertra
gungskörper in einer Art Haltekäfig, welcher ebenfalls als Bahn bzw. Rampe
bezeichnet wird, am Eingangsteil oder am Ausgangsteil gehalten wird und daß
das andere dieser Teile eine sich längs erstreckende Bahn, wie beispielsweise
eine als Profilierungsvertiefung gestaltete Bahn, aufweist, entlang welcher sich
dieser Übertragungskörper bewegen kann. Im Sinne der Erfindung wird der
Begriff der "Bahn" auch im Sinne einer Bewegungsbahn bzw. Bewegungslinie
verwendet, und zwar insbesondere in bezug auf den Übertragungskörper.
Im Sinne der vorliegenden Erfindung ist insbesondere eine Bahn eine Rampe
und/oder eine Rampe eine Bahn, wobei sich der Begriff Bahn bzw. Rampe ins
besondere auf eine am Eingangsteil oder am Ausgangsteil angeordnete Bahn
bzw. Rampe bezieht.
Unter einer Rampe ist im Sinne der vorliegenden Erfindung insbesondere auch
eine Rampe im klassischen Sinne zu verstehen, welche entlang ihrer Längs
richtung eine Neigung oder Steigung aufweist, die konstant sein kann oder ent
lang der Längsrichtung variieren kann. Besonders bevorzugt ist ein erfindungs
gemäßer Drehmomentenfühler mit einer Rampe versehen, welche in Längs
richtung eine im wesentlichen konstante Steigung aufweist.
Die am Eingangsteil angeordneten Bahnen bzw. Rampen können im Vergleich
zu den am Ausgangsteil angeordneten gleich oder unterschiedlich gestaltet sein.
Die Aufgabe wird ferner gelöst durch ein stufenloses Übersetzungsgetriebe
gemäß Anspruch 34.
Im Sinne der vorliegenden Erfindung ist unter einem stufenlosen Übersetzungs
getriebe insbesondere ein Umschlingungsgetriebe zu verstehen, bei welchem
ein Drehmoment mittels eines Umschlingungsmittels, wie Kette oder Riemen
oder dergleichen, übertragen wird. Bevorzugt weist dieses stufenlose Überset
zungsgetriebe zumindest einen Teil der im folgenden, dargestellten Merkmale
auf: Ein bevorzugtes, stufenloses Übersetzungsgetriebe weist einen Eingangs
scheibensatz sowie einen Ausgangsscheibensatz auf. Diese Scheibensätze
weisen jeweils zwei Scheiben auf, die, insbesondere in axialer Richtung, relativ
beweglich zueinander angeordnet sind, so daß ihr Abstand verändert werden
kann. Insbesondere sind die jeweiligen Scheiben eines Scheibensatzes als
Kegelscheiben gestaltet, die mit ihren sich verjüngenden Enden einander zuge
wandt sind. Vorzugsweise ist vorgesehen, daß zwischen diesen Scheibensätzen
ein Drehmoment über einen Reibschluß zwischen dem jeweiligen Scheibensatz
und dem Umschlingungsmittel übertragen wird. Besonders bevorzugt wird das
Drehmoment mittels einer Laschenkette übertragen, die Laschenkette mehrere,
über Gelenkeinrichtungen miteinander verbundene Kettenglieder aufweist. Die
Gelenkeinrichtungen sind vorzugsweise derart gestaltet, daß zwei einander
sowie derselben Gelenkeinrichtung jeweils zugewiesene Wiegestücke bei einer
Schwenkbewegung der benachbarten Kettenglieder um diese Gelenkeinrichtung
aufeinander abwälzen bzw. abrollen. Wenigstens eines dieser Wiegestücke
erstreckt sich vorzugsweise seitlich über die Laschenpakete hinaus und kann
sich an den Scheiben bzw. Kegelscheiben der jeweiligen Scheibensätze unter
Reibschluß abstützen, so daß eine Drehmomentübertragung zwischen den
jeweiligen Kegelscheibensätzen und der Laschenkette über die Wiegestücke
erfolgt, die insbesondere formschlüssig in die Laschen der Laschenkette ein
greifen. Gegebenenfalls sind die Wiegestücke hierzu in ihren Endbereichen
abgerundet oder angeschrägt oder auf sonstige Weise gestaltet. Innerhalb eines
jeweiligen Kettengliedes sind mehrere Laschen angeordnet, die parallel zuein
ander oder unter einem Winkel zueinander oder auf sonstige Weise ausgerichtet
sind. Die Laschen innerhalb eines Kettengliedes können identisch oder ver
schieden gestaltet sein. Die Laschen verschiedener Kettenglieder können iden
tisch oder verschieden gestaltet sein. Unterschiedliche Kettenglieder weisen eine
identische oder eine verschiedene Teilung auf.
Erfindungsgemäß ist insbesondere ein Drehmomentenfühler für ein stufenloses
Übersetzungsgetriebe vorgesehen, welches reibschlüssig ein Drehmoment
übertragen kann. Zur reibschlüssigen Drehmomentübertragung über das stufen
lose Übersetzungsgetriebe ist eine Anpreßkraft erforderlich, die von der einge
stellten Übersetzung sowie dem belastenden Drehmoment abhängt und somit
einen übersetzungsabhängigen und einen drehmomentenabhängigen Anteil
aufweist. Der Drehmomentenfühler bewirkt eine Anpreßkraft, die jeweils einen
Kraftanteil aufweist, welcher proportional zu dem übersetzungsabhängigen
und/oder zum drehmomentenabhängigen Anteil der erforderlichen Anpreßkraft
ist.
Durch eine Belastung der jeweils einem Scheibensatz zugeordneten Scheiben
bzw. Kegelscheiben wird bewirkt, daß die Reibkraft zwischen der Laschenkette
und den jeweiligen Scheiben zur jeweils angestrebten Drehmomentübertragung
ausreicht. Die hierbei, insbesondere axial, auf die jeweiligen Scheiben eines
Scheibensatzes wirkenden Kräfte werden vorzugsweise in Abhängigkeit des zu
übertragenen Drehmoments und/oder der eingestellten Übersetzung gesteuert,
und zwar insbesondere in bezug auf jeden einzelnen der Scheibensätze. Insbe
sondere ist vorgesehen, daß somit an unterschiedlichen Scheibensätzen unter
schiedliche Kräfte in axialer Richtung auf die Scheiben der Scheibensätze wir
ken.
Bevorzugt sind den unterschiedlichen Scheibensätzen separate Drehmomen
tenfühler zugeordnet. Gegebenenfalls ist ein Drehmomentenfühler mehreren
Scheibensätzen zugeordnet, wobei vorzugsweise in der Übertragungsstrecke
zwischen dem Drehmomentenfühler und den jeweiligen Scheibensätzen Über
setzungseinrichtungen vorgesehen sind, welche gegebenenfalls verschieden
gestaltet sind und gegebenenfalls angesteuert werden können.
Bevorzugt ist einem Scheibensatz des stufenlosen Übersetzungsgetriebes ein
Drehmomentenfühler zugeordnet, welcher die Anpreßkraft an diesem Scheiben
satz steuert, während an dem anderen Scheibensatz die Anpreßkraft auf sonsti
ge Weise, wie beispielsweise mittels einer Spindel oder dergleichen, gesteuert
wird.
Das stufenlose Übersetzungsgetriebe kann auch auf andere Weise gestaltet
sein.
Besonders bevorzugt ist der Drehmomentenfühler als mechanischer Drehmo
mentenfühler gestaltet. Besonders bevorzugt erfolgt die Belastung des Schei
bensatzes mittels des Drehmomentenfühler mittels mechanischer Bauteile,
welche aufeinander einwirken, ohne daß eine Druckfluid in der Übertragungs
strecke vorgesehen ist.
Die Aufgabe wird ferner gelöst durch ein stufenloses Übersetzungsgetriebe
gemäß Anspruch 37.
Erfindungsgemäß ist insbesondere ein stufenloses Übersetzungsgetriebe mit
wenigstens einem Drehmomentenfühler vorgesehen sowie mit einer Einrich
tung, welche sicherstellt, daß die Kraftübertragung zwischen einem Eingangsteil
und einem Ausgangsteil des Drehmomentenfühlers im wesentlichen in der Radi
alstellung erfolgt, die dem Laufradius eines Umschlingungsmittels entspricht, die
an dem diesem Drehmomentenfühler zugeordneten Scheibensatz gegeben ist.
Insbesondere wird diese Kraftübertragung mittels eines Übertragungskörpers,
wie eine Kugel oder dergleichen, bewirkt.
Die Aufgabe wird ferner gelöst durch ein Verfahren gemäß Anspruch 39.
Erfindungsgemäß ist insbesondere vorgesehen, daß zur Steuerung eines Dreh
momentenfühlers oder zur Steuerung eines stufenlosen Übersetzungsgetriebes
mit Drehmomentenfühler unter vorbestimmten Gegebenheiten ein Signal erzeugt
wird, welches anzeigt, daß die Übersetzung des stufenlosen Übersetzungsge
triebes verändert werden soll. In Abhängigkeit dieses Signals wird die Überset
zung dieses stufenlosen Übersetzungsgetriebes verändert, und zwar insbeson
dere dadurch, daß die jeweiligen axialen Abstände der Scheiben, die den jewei
ligen Scheibensätzen dieses Übersetzungsgetriebes zugeordnet sind, verändert
werden. Hierbei wird insbesondere bewirkt, daß die Radialstellung eines Um
schlingungsmittels, welches sich um die Scheibensätze erstreckt, in Abhängig
keit der Neigung der jeweiligen Scheiben, verändert wird. Erfindungsgemäß ist
vorgesehen, daß sichergestellt wird, daß ein Übertragungskörper, welcher zwi
schen einem Eingangsteil und einem Ausgangsteil eines Drehmomentenfühlers
eine Kraft bzw. ein Moment übertragen kann, jeweils in der Radialstellung ange
ordnet wird, in welcher das Umschlingungsmittel an einem dieser Scheibensätze
angeordnet ist. Dieser Scheibensatz ist insbesondere ein dem betreffenden
Drehmomentenfühler zugeordneter Scheibensatz.
Vorzugsweise ist jedem der Scheibensätze des stufenlosen Übersetzungsgetrie
bes ein Drehmomentenfühler zugeordnet, wobei bei einer jeweiligen Verstellung
dieser Scheibensätze sichergestellt wird, daß ein Übertragungskörper des jewei
ligen Drehmomentenfühlers in der Radialstellung gehalten wird, in der sich das
Umschlingungsmittel um den zugeordneten Scheibensatz erstreckt.
Die Aufgabe wird ferner gelöst durch ein Verfahren zur Steuerung eines Dreh
momentenfühlers gemäß Anspruch 40.
Unter dem Begriff "Steuern" ist im Sinne der vorliegenden Erfindung insbesonde
re "Regeln" und/oder "Steuern" im Sinne der DIN zu verstehen. Entsprechendes
gilt für von dem Begriff "Steuern" abgeleitete Begriffe.
Die mit der Anmeldung eingereichten Patentansprüche sind Formulierungsvor
schläge ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Patentschutzes. Die
Anmelderin behält sich vor, noch weitere, bisher nur in der Beschreibung
und/oder Zeichnungen offenbarte Merkmalskombination zu beanspruchen.
In Unteransprüchen verwendete Rückbeziehungen weisen auf die weitere Aus
bildung des Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des je
weiligen Unteranspruches hin; sie sind nicht als ein Verzicht auf die Erzielung
eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmalskombinationen
der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
Da die Gegenstände der Unteransprüche im Hinblick auf den Stand der Technik
am Prioritätstag eigene und unabhängige Erfindungen bilden können, behält die
Anmelderin sich vor, sie zum Gegenstand unabhängiger Ansprüche oder Tei
lungserklärungen zu machen. Sie können weiterhin auch selbständige Erfindun
gen enthalten, die eine von den Gegenständen der vorhergehenden Unteran
sprüche unabhängige Gestaltung aufweisen.
Die Ausführungsbeispiele sind nicht als Einschränkung der Erfindung zu verste
hen. Vielmehr sind im Rahmen der vorliegenden Offenbarung zahlreiche Ab
änderungen und Modifikationen möglich, insbesondere solche Varianten, Ele
mente und Kombinationen und/oder Materialien, die zum Beispiel durch Kom
bination oder Abwandlung von einzelnen in Verbindung mit den in der allgemei
nen Beschreibung und Ausführungsformen sowie den Ansprüchen beschriebe
nen und in den Zeichnungen enthaltenen Merkmalen bzw. Elementen oder Ver
fahrensschritten für den Fachmann im Hinblick auf die Lösung der Aufgabe
entnehmbar sind und durch kombinierbare Merkmale zu einem neuen Gegens
tand oder zu neuen Verfahrensschritten bzw. Verfahrensschrittfolgen führen,
auch soweit sie Herstell-, Prüf- und Arbeitsverfahren betreffen.
Im folgenden wird die Erfindung bzw. werden Aspekte der Erfindung anhand der
Figur näher erläutert, wobei die Erfindung hierdurch nicht beschränkt werden soll.
Dabei zeigt:
Fig. 1 eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung in teilweiser, sche
matischer Ansicht;
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 aus Fig. 1;
Fig. 3 eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung in teilweiser, sche
matischer Ansicht;
Fig. 4 eine Schnittansicht entlang der Linie 4-4 aus Fig. 3;
Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Linie 5-5 aus Fig. 3;
Fig. 6 eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung in teilweiser, sche
matischer Ansicht;
Fig. 7 eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung in teilweiser, sche
matischer Ansicht;
Fig. 8 eine Schnittansicht entlang der Linie 8-8 aus Fig. 7;
Fig. 9 eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung in teilweiser, sche
matischer Ansicht;
Fig. 10 eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung in teilweiser, sche
matischer Ansicht, und
Fig. 11 eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung in teilweiser, sche
matischer Darstellung.
Fig. 1 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung in teilweiser Dar
stellung.
In Fig. 1 ist insbesondere ein stufenloses Übersetzungsgetriebe 1 mit einem
Drehmomentenfühler 10 gezeigt.
Das stufenlose Übersetzungsgetriebe 1 weist Scheibensätze 12 auf, von wel
chen einer in teilweiser Ansicht in Fig. 1 dargestellt ist. Der Scheibensatz 12
weist eine erste Kegelscheibe 14 sowie eine zweite Kegelscheibe 16 auf. Diese
Kegelscheiben 14, 16 weisen sich radial nach außen verjüngende Bereiche auf,
die einander zugewandt sind.
Die erste Kegelscheibe 14 sowie die zweite Kegelscheibe 16 erstrecken sich
konzentrisch um die Achse einer Welle 18. Die Welle 18 ist axial fest sowie
drehfest mit der zweiten Kegelscheibe 16 verbunden. Die erste Kegelscheibe 14
ist auf der Welle 18 drehfest und axial verschieblich gelagert. Um die Scheiben
sätze 12, deren Kegelscheiben 14, 16 in axialer Richtung relativbeweglich bzw.
verschieblich zueinander angeordnet sind, erstreckt sich eine Laschenkette 20.
Die Laschenkette 20 weist eine Vielzahl von Laschen 22 auf, die, was in Fig. 1
nicht dargestellt ist, sich jeweils zwischen Gelenkeinrichtungen erstrecken.
Um einerseits die axiale Verschieblichkeit der ersten Kegelscheibe 14 gegen
über der Welle 18 bzw. der zweiten Kegelscheibe 16 zu bewirken und anderer
seits die Drehfestigkeit zu bewirken, sind geeignete Lagermittel 24 zwischen der
ersten Kegelscheibe 14 und der Welle 18 vorgesehen, wie beispielsweise eine
Keilverzahnung oder dergleichen.
Der Drehmomentenfühler 10 weist ein Eingangsteil 26 sowie ein Ausgangsteil 28
auf, welches jeweils konzentrisch zur Welle 18 angeordnet sind. Das Ein
gangsteil 26 und das Ausgangsteil 28 sind jeweils gegebenenfalls scheibenför
mig gestaltet.
Das Ausgangsteil 28 ist drehfest und gegebenenfalls in axialer Richtung fest
bezüglich der ersten Kegelscheibe 14 angeordnet und gegebenenfalls mit dieser
fest verbunden. Insbesondere ist das Ausgangsteil 28 einstückig mit der ersten
Kegelscheibe 14 gestaltet.
Das Eingangsteil 26 ist relativ zum Ausgangsteil 28 drehbar angeordnet, und
zwar bezüglich der Achse 29 der Welle 18. Hierzu sind gegebenenfalls geeig
nete Lagermittel 30 zwischen dem Eingangsteil 26 und der Welle 18 vorgese
hen.
Am Eingangsteil 26 ist eine erste Bahn bzw. Rampe 32 vorgesehen, und am
Ausgangsteil 28 ist eine zweite Bahn bzw. Rampe 34 vorgesehen. Diese Ram
pen 32, 34 sind, in axialer Richtung gesehen, einander zugewandt. Gegebe
nenfalls ist die erste Rampe 32 eine Anordnung aus mehreren Rampen und die
zweite Rampe 34 ebenfalls eine Anordnung aus mehreren Rampen. Diese
Rampen 32, 34 erstrecken sich insbesondere in radialer Richtung sowie in Um
fangsrichtung bezüglich des Eingangsteils 26 bzw. des Ausgangsteils 28.
Es sei angemerkt, daß unter der ersten Rampe 32 bzw. der zweiten Rampe 34,
auch wenn dies nicht gesondert erwähnt wird, im Sinne der vorliegenden Erfin
dung insbesondere eine Anordnung von Bahnen und Rampen im vorher ge
nannten Sinne oder eine einzelne Rampe zu verstehen ist.
Zwischen der ersten Bahn 32 und der zweiten Bahn 34 ist ein als Kugel 36 ges
talteter Spreiz- bzw. Übertragungskörper angeordnet. Auch bezüglich dieses
Übertragungskörpers sei angemerkt, daß im Sinne der vorliegenden Erfindung,
auch wenn nicht jeweils gesondert darauf hingewiesen wird, hierunter insbeson
dere auch zu verstehen ist, daß eine Mehrzahl von Übertragungskörpern vorge
sehen ist, wobei besonders bevorzugt ist, daß diese jeweiligen Übertragungs
körper jeweils einer einzelnen, ersten Rampe 32 sowie einer einzelnen, zweiten
Rampe 34 zugeordnet sind.
Über die Kugeln 36 kann zwischen der ersten Rampe 32 und der zweiten Ram
pe 34 eine Kraft bzw. ein Drehmoment übertragen werden. Insbesondere bewirkt
eine Relativverdrehung des Eingangsteils 26 gegenüber dem Ausgangsteil 28
bzw. der ersten Rampe 32 gegenüber der zweiten Rampe 34, daß der axiale
Abstand der ersten Rampe 32 von der zweiten Rampe 34 bzw. zwischen dem
Eingangsteil 26 und dem Ausgangsteil 28 verändert wird.
Insbesondere ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß das Eingangsteil 26 bzw.
die ersten Rampe 32 axialfest angeordnet ist, so daß eine Veränderung des
axialen Abstandes zwischen dem Eingangsteil 26 und dem Ausgangsteil 28
bewirkt, daß gleichzeitig der axiale Abstand zwischen dem Ausgangsteil 28 und
der zweiten Kegelscheibe 16 verändert wird.
Die Kugel 36 ist in radialer Richtung beweglich angeordnet, wie durch den
Pfeil 38 schematisch angedeutet wird. Die Beweglichkeit dieser Kugel 36 wird
insbesondere durch die Gestaltung der ersten Bahn 32 sowie der zweiten
Bahn 34 bestimmt.
Die Bewegungsbahn bzw. die Freiheitsgrade der Kugel 36 sind derart gestaltet,
daß diese Kugel 36 bezüglich der Welle 18 nur in radialer Richtung beweglich ist
oder daß diese Kugel 36 bezüglich der Welle 18 sowohl in radialer als auch in
Umfangsrichtung beweglich angeordnet ist.
Die radiale Stellung der Kugel 36 bezüglich der Welle 18, die durch den Pfeil 40
schematisch angedeutet wird, entspricht stets der radialen Stellung bzw. dem
Laufradius der Laschenkette 20, die bzw. der durch den Pfeil 42 schematisch
angedeutet wird. Erfindungsgemäß wird insbesondere gesteuert, daß diese
Radien 40, 42 stets identisch sind. Diese Steuerung wird besonders bevorzugt
durch die Gestaltung der ersten Bahn 32 sowie der zweiten Bahn 34 bzw. das
Zusammenwirken dieser Rampen 32, 34 mit der Kugel 36 bewirkt.
Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 aus Fig. 1.
In Fig. 2 ist insbesondere dargestellt, daß die erste Bahn 32 eine Vertiefung 50
aufweist bzw. als Vertiefung 50 im Eingangsteil 26 gestaltet ist und die zweite
Bahn 34 eine Vertiefung 52 aufweist bzw. als Vertiefung 52 im Ausgangsteil 28
gestaltet ist.
In Fig. 2 ist die Vertiefung 50 sowie die Vertiefung 52 jeweils schnabelförmig
gestaltet, so daß die Vertiefung 50 eine erste Fläche 54 aufweist, die einer ers
ten Fläche 56 der Vertiefung 52 diagonal gegenüberliegend angeordnet ist, und
die erste Vertiefung 50 eine zweite Fläche 58 aufweist, die einer zweiten Flä
che 60 der zweiten Vertiefung 52 diagonal gegenüberliegend angeordnet ist. Die
erste Fläche 54 schließt mit der zweiten Fläche 58 einen Winkel ein, und die
erste Fläche 56 schließt mit der zweiten Fläche 60 einen Winkel ein.
Diese Winkel können grundsätzlich beliebig gestaltet sein und sind besonders
bevorzugt im Bereich zwischen 30° und 60°.
Wenn auf das Eingangsteil 26 eine Umfangskraft wirkt, was durch den Pfeil 62
schematisch angedeutet ist, wird bewirkt, daß auf das Ausgangsteil 28 zumin
dest auch eine Kraft in axialer Richtung wirkt, was durch den Pfeil 64 schema
tisch angedeutet ist.
Fig. 3 zeigt eine Darstellung einer erfindungsgemäßen Ausführungsform, welche
im wesentlichen der in Fig. 1 gezeigten Darstellung entspricht.
Die Darstellung gemäß Fig. 3 unterscheidet sich von der Darstellung gemäß
Fig. 1 insbesondere dadurch, daß - wie durch die gestrichelten Linien 70, 72
schematisch angedeutet - die Steigung der Rampen entlang ihrer Längsrichtung
bzw. in radialer Richtung gezeigt ist, wobei diese Steigung insbesondere entlang
der jeweiligen Rampen konstant gestaltet ist.
Am Eingangsteil 26 ist eine erste Rampe 32 vorgesehen, deren Steigung derart
gestaltet ist, daß sie - radial nach außen gerichtet - zunimmt, und zwar insbe
sondere konstant. Der radial außenliegende Bereich dieser ersten Rampe 32 ist
somit - in axialer Richtung - näher dem Ausgangsteil 28 angeordnet als radial
innenliegende Bereich dieser ersten Rampe 32.
In entsprechender Weise nimmt die Steigung der zweiten Rampe 34 mit zuneh
mendem Radius der Rampenposition zu.
Die Schnittansicht entlang der Linie 2-2 aus Fig. 3 entspricht im wesentlichen der
Schnittansicht entlang der Linie 2-2 aus Fig. 1, die in Fig. 2 gezeigt ist.
Fig. 3 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie 4-4 aus Fig. 3.
In Fig. 4 ist insbesondere, in teilweiser Darstellung, eine Ansicht des Eingangs
teils 26 aus Sicht der Kugel 36 gezeigt.
In Fig. 4 ist insbesondere die erste Rampe 32 gezeigt, welche sich aus dem
radial mittleren Bereich 80 des Eingangsteils 26, bei Draufsicht, im Gegenuhr
zeigersinn spiralförmig radial nach außen erstreckt. Die erste Bahn 32 ist dabei,
wenn ihr von dem radial inneren Bereich 80 in Richtung radial außen gefolgt
wird, linksgekrümmt gestaltet. Die Krümmungsradien, die partiell durch die Pfei
le 82, 84 schematisch angedeutet sind, sind dabei nicht-konstant gestaltet. Es
sei jedoch angemerkt, daß erfindungsgemäß auch bevorzugt ist, daß diese
Krümmungsradien konstant gestaltet sind.
Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie 5-5 aus Fig. 3.
Fig. 5 zeigt insbesondere eine Draufsicht des Ausgangsteils 28 des Drehmo
mentenfühlers 10 aus Sicht der Kugel 36.
In Fig. 5 ist gezeigt, daß die Rampe 34 des Ausgangsteils 28 sich vom radial
inneren Bereich 90 gekrümmt bzw. spiralförmig radial nach außen erstreckt, und
zwar, bei Draufsicht, im Uhrzeigersinn. Die Krümmungsradien, die durch die
Pfeile 92, 94 angedeutet sind, sind dabei entlang der Rampe 34 unterschiedlich
gestaltet. Es sei angemerkt, daß erfindungsgemäß auch bevorzugt ist, daß diese
Krümmungsradien gleich gestaltet sind. Die Bahn erstreckt sich, bei Draufsicht
vom mittleren Bereich nach außen, linksgekrümmt.
Es sei angemerkt, daß die in Fig. 4 und Fig. 5 jeweils gezeigten Rampen 32, 34
auch rechtsgekrümmt gestaltet sein können oder sowohl rechts- als auch links
gekrümmt. Die in Fig. 4 und Fig. 5 dargestellten Rampen können gleich oder
unterschiedlich gestaltet sein.
Fig. 6 zeigt einen teilweise dargestellten Drehmomentenfühler.
Insbesondere zeigt Fig. 6 ein Eingangsteil 26 mit einer ersten Rampe 32 sowie
ein Ausgangsteil 28 mit einer zweiten Rampe 34, wobei zwischen diesen Ram
pen 32, 34 eine als Übertragungskörper wirkende Kugel 36 angeordnet ist.
Die Gestaltung der Teile 26, 28 bzw. der Rampen 32, 34 entspricht im wesentli
chen der Gestaltung, die anhand der Fig. 4 und 5 erläutert wurde.
Fig. 6 verdeutlicht, daß eine, durch den Pfeil 100 schematisch angedeutete
Momentenbelastung des Eingangsteils 26 bewirkt, daß die Kugel 36 radial nach
außen bewegt wird. Durch die Linienpaare 102-104 sowie 106-108 wird sche
matisch angedeutet, in welcher Stellung die Kugel 36 bei einer entsprechenden,
diesen Stellungen zugeordneten Verdrehung des Eingangsteils 26 gegenüber
dem Ausgangsteil 28 an den jeweiligen Bahnen 32, 34 angeordnet ist. Hierdurch
wird verdeutlicht, daß die Kugel bei Relativverdrehung der Teile 26, 28 in radialer
Richtung bewegt wird. Der Radius, bei welchem die Kugel jeweils angeordnet ist,
entspricht im wesentlichen der Länge der Linien 102, 104, 106, 108, die in Fig. 6
beispielhaft eingezeichnet sind. Es sei angemerkt, daß die radiale Bewegung
dicht nur durch die in Fig. 6 dargestellten Linien bestimmt wird, sondern insbe
sondere stufenlos gegeben sein kann.
Fig. 6 verdeutlicht, daß sich die Rampen 32 und 34, die, wie anhand der Fig. 4
und 5 gezeigt, in Draufsicht gleich gestaltet sind, in unterschiedliche Richtungen
von der Kugel 36 erstrecken, wenn sie einander zugewandt sind.
Fig. 7 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung in teilweiser Dar
stellung.
Insbesondere zeigt Fig. 7 mehrere erste Rampen 32, die am Eingangsteil 26
angeordnet sind und jeweils eine identische Kontur bzw. einen identischen Ver
lauf aufweisen. Diese ersten Rampen 32 sind in Umfangsrichtung des Ein
gangsteils 26 zueinander versetzt angeordnet. Insbesondere ist der von jeweils
zwei benachbarten, ersten Rampen 32 in Umfangsrichtung eingeschlossene
Winkel jeweils identisch. In Fig. 7 sind 4 erste Rampen 32 dargestellt, so daß
der Winkel zwischen den jeweils benachbarten, ersten Rampen 32 jeweils 90°
ist.
Eine hiervon abweichende Anzahl erster Rampen 32 sowie hiervon abweichen
de Winkelverhältnisse sind erfindungsgemäß ebenfalls bevorzugt.
Jeder Rampe 32 ist, was in Fig. 7 nicht gezeigt ist, eine zweite Rampe 34 zuge
ordnet, die am nicht dargestellten Ausgangsteil 28 angeordnet ist.
Jeder dieser Rampen 32 ist eine Kugel 36 zugeordnet, die sich entlang dieser
jeweiligen Rampen 32 bewegen kann.
Die unterschiedlichen Kugeln 36 sind über einen Käfig 120 miteinander verbun
den. Dieser Käfig 120 weist einen Außenring 122 auf, welcher über Streben 124,
126 mit einem Innenring 128 dieses Käfigs 120 verbunden ist. Der Außen
ring 122 des Käfigs 120 ist im wesentlichen konzentrisch zum Innenring 128 des
Käfigs 120 angeordnet.
Die Streben 124, 126 sind jeweils paarweise im wesentlichen parallel zueinander
und in radialer Richtung verlaufend angeordnet und weisen eine Profilierung
auf, die in Fig. 7 nicht gezeigt ist.
Die einander zugewandten Bereiche der paarweisen Streben 124, 126 dienen
als Führungsfläche für die Kugeln 36, so daß diese Kugeln 36 sowohl durch die
Rampen 32, als auch, in radialer Richtung, durch die Strebenpaare 124, 126
geführt werden. Hierdurch wird sichergestellt, daß die unterschiedlichen Ku
geln 36, in radialer Richtung, stets in derselben Position angeordnet sind.
Die Anzahl der Strebenpaare 124, 126 bzw. die Anzahl der zwischen diesen
Streben 124, 126 vorgesehenen Zwischenräume 130, welche insbesondere
nutartig gestaltet sind, entspricht vorzugsweise der Anzahl der ersten Ram
pen 32, so daß jeder ersten Rampe 32 ein Zwischenraum 130 zugeordnet ist.
Fig. 8 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie 8-8 aus Fig. 7.
Fig. 8 verdeutlicht, daß die Streben 124, 126 über plattenartige Bereiche 140,
142 miteinander verbunden sind.
Diese plattenartigen Bereiche können gegebenenfalls weggelassen werden, und
die käfigartige Führung kann andersartig gestaltet sein.
Fig. 9 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung in schematischer,
teilweiser Ansicht.
In Fig. 10 ist insbesondere ein Eingangsteil 26 eines Drehmomentenfühlers mit
ersten Rampen 32 bzw. ein Ausgangsteil 28 mit zweiten Rampen 34 gezeigt.
In Fig. 10 sind 6 Rampen 32 dargestellt, die mit den jeweils benachbarten
Rampen 32 einen jeweils identischen (60°-)Winkel einschließen. Die Anzahl der
Rampen 32 sowie die zwischen benachbarten Rampen 32 gegebenen Winkel
können auch anders gestaltet sein.
Jeder Rampe 32 ist eine Kugel 36 zugeordnet, welche zu einem jeweils ande
ren Teil, also dem Ausgangsteil 28 bzw. Eingangsteil 26, eine Kraft bzw. ein
Drehmoment übertragen kann. Die Rampen 32 weisen eine Steigung auf, die
von radial außen nach radial innen zunimmt. Die Rampen 32 sind jeweils mul
denartig gestaltet und weisen Schrägen auf.
Fig. 10 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung in schematischer,
teilweiser Ansicht.
Insbesondere ist in Fig. 10 das Eingangsteil 26 gemäß Fig. 10 mit ersten Ram
pen 32 gezeigt sowie ein diesem Eingangsteil 26 zugeordnetes Aus
gangsteil 28. Das Ausgangsteil 28 weist zweite Rampen 34 auf, wobei jeder
einzelnen, ersten Rampe 32 eine zweite Rampe 34 zugeordnet ist.
Fig. 11 zeigt den Ablauf eines beispielhaften, erfindungsgemäßen Verfahrens.
Im Schritt 150 wird ein Signal erzeugt, welches anzeigt, daß die Übersetzung
eines stufenlosen Übersetzungsgetriebes verändert werden soll.
Im Schritt 152 wird die Übersetzung dieses stufenlosen Übersetzungsgetriebes
durch Verändern der jeweiligen Axialabstände der Scheiben der jeweiligen
Scheibensätze dieses stufenlosen Übersetzungsgetriebes verändert. Hierbei
wird das Umschlingungsmittel dieses stufenlosen Übersetzungsgetriebes auf
andere Laufradien an den jeweiligen Scheibensätzen bewegt.
Im Schritt 154 wird sichergestellt, daß die Übertragungskörper bzw. die Kugeln,
welche zwischen einem Eingangsteil und einem Ausgangsteil eines Drehmo
mentenfühlers angeordnet sind, auf den Radius bewegt werden, der dem Lauf
radius des Umschlingungsmittels an dem diesen Drehmomentenfühler zugeord
neten Scheibensatz entspricht.
Der Schritt 154 wird gegebenenfalls parallel zum Schritt 152 ausgeführt.
Die mit der Anmeldung eingereichten Patentansprüche sind Formulierungsvor
schläge ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Patentschutzes. Die
Anmelderin behält sich vor, noch weitere, bisher nur in der Beschreibung
und/oder Zeichnungen offenbarte Merkmalskombinationen zu beanspruchen.
In Unteransprüchen verwendete Rückbeziehungen weisen auf die weitere Aus
bildung des Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des je
weiligen Unteranspruches hin; sie ist nicht als ein Verzicht auf die Erzielung
eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmalskombinationen
der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
Da die Gegenstände der Unteransprüche im Hinblick auf den Stand der Technik
am Prioritätstag eigene und unabhängige Erfindungen bilden können, behält die
Anmelderin sich vor, sie zum Gegenstand unabhängiger Ansprüche oder Tei
lungserklärungen zu machen. Sie können weiterhin auch selbständige Erfindun
gen enthalten, die eine von den Gegenständen der vorhergehenden Unteran
sprüche unabhängige Gestaltung aufweisen.
Die Ausführungsbeispiele sind nicht als Einschränkung der Erfindung zu verste
hen. Vielmehr sind im Rahmen der vorliegenden Offenbarung zahlreiche Ab
änderungen und Modifikationen möglich, insbesondere solche Varianten, Ele
mente und Kombinationen und/oder Materialien, die zum Beispiel durch Kom
bination oder Abwandlung von einzelnen in Verbindung mit den in der allgemei
nen Beschreibung und Ausführungsformen sowie den Ansprüchen beschriebe
nen und in den Zeichnungen enthaltenen Merkmalen beziehungsweise Elemen
ten oder Verfahrensschritten für den Fachmann im Hinblick auf die Lösung der
Aufgabe entnehmbar sind und durch kombinierbare Merkmale zu einem neuen
Gegenstand oder zu neuen Verfahrensschritten beziehungsweise Verfahrens
schrittfolgen führen, auch soweit sie Herstell-, Prüf- und Arbeitsverfahren betref
fen.
Claims (40)
1. Drehmomentenfühler zur Erzeugung einer drehmomentabhängigen
Anpreßkraft mit wenigstens einem Eingangsteil und wenigstens einem
Ausgangsteil sowie wenigstens einem zwischen diesem Eingangsteil und
diesem Ausgangsteil angeordneten Übertragungskörper,
wobei dieser Übertragungskörper eine Kraft zwischen dem Eingangsteil und dem Ausgangsteil des Drehmomentenfühlers übertragen kann und
wobei eine Belastung des Eingangsteils mit einem Drehmoment bewirkt, daß das Ausgangsteil eine Anpreßkraft erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Übertragungskörper in radia ler Richtung beweglich angeordnet ist.
wobei dieser Übertragungskörper eine Kraft zwischen dem Eingangsteil und dem Ausgangsteil des Drehmomentenfühlers übertragen kann und
wobei eine Belastung des Eingangsteils mit einem Drehmoment bewirkt, daß das Ausgangsteil eine Anpreßkraft erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Übertragungskörper in radia ler Richtung beweglich angeordnet ist.
2. Drehmomentenfühler zur Erzeugung einer drehmomentabhängigen
Anpreßkraft für ein stufenloses Übersetzungsgetriebe, welches reibschlüs
sig ein Drehmoment übertragen kann,
wobei der Drehmomentenfühler wenigstens ein Eingangsteil und we nigstens ein Ausgangsteil aufweist sowie wenigstens einen zwischen diesem Eingangsteil und diesem Ausgangsteil angeordneten Übertra gungskörper;
wobei dieser Übertragungskörper eine Kraft zwischen dem Ein gangsteil und dem Ausgangsteil des Drehmomentenfühlers übertragen kann;
wobei eine Belastung des Eingangsteils mit einem Drehmoment bewirkt, daß das Ausgangsteil eine Anpreßkraft erzeugt, und
wobei die zwischen dem Eingangsteil und dem Aus gangsteil übertragene Kraft eine in Umfangsrichtung wirkende Kraft komponente und eine in axialer Richtung wirkende Kraftkomponente aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß diese in Umfangsrichtung wirkende Kraft komponente im wesentlichen proportional zu einer ebenfalls in Umfangs richtung wirkenden Kraftkomponente einer Kraft ist, welche zwischen einem Umschlingungsmittel und einem Scheibensatz übertragen wird, wobei der Drehmomentenfühler diesem Scheibensatz zugeordnet ist.
wobei der Drehmomentenfühler wenigstens ein Eingangsteil und we nigstens ein Ausgangsteil aufweist sowie wenigstens einen zwischen diesem Eingangsteil und diesem Ausgangsteil angeordneten Übertra gungskörper;
wobei dieser Übertragungskörper eine Kraft zwischen dem Ein gangsteil und dem Ausgangsteil des Drehmomentenfühlers übertragen kann;
wobei eine Belastung des Eingangsteils mit einem Drehmoment bewirkt, daß das Ausgangsteil eine Anpreßkraft erzeugt, und
wobei die zwischen dem Eingangsteil und dem Aus gangsteil übertragene Kraft eine in Umfangsrichtung wirkende Kraft komponente und eine in axialer Richtung wirkende Kraftkomponente aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß diese in Umfangsrichtung wirkende Kraft komponente im wesentlichen proportional zu einer ebenfalls in Umfangs richtung wirkenden Kraftkomponente einer Kraft ist, welche zwischen einem Umschlingungsmittel und einem Scheibensatz übertragen wird, wobei der Drehmomentenfühler diesem Scheibensatz zugeordnet ist.
3. Drehmomentenfühler zur Erzeugung einer drehmomentabhängigen
Anpreßkraft für stufenlose Übersetzungsgetriebe,
wobei der Drehmomen tenfühler wenigstens ein Eingangsteil und wenigstens ein Ausgangsteil aufweist sowie wenigstens einen zwischen diesem Eingangsteil und diesem Ausgangsteil angeordneten Übertragungskörper,
wobei dieser Übertragungskörper eine Kraft zwischen dem Eingangsteil und dem Ausgangsteil des Drehmomentenfühlers übertragen kann;
wobei am Eingangsteil sowie am Ausgangsteil jeweils wenigstens eine Rampe vorgesehen ist, an welcher sich der Übertragungskörper bei ei ner Kraftübertragung zwischen diesen Teilen abstützt;
wobei eine Belastung des Eingangsteils mit einem Drehmoment bewirkt, daß das Ausgangsteil eine Anpreßkraft erzeugt;
wobei das stufenlose Übertragungsgetriebe zwei Scheibensätze auf weist, zwischen welchen über ein Umschlingungsmittel ein Drehmoment übertragen werden kann,
dadurch gekennzeichnet, daß sowohl im Schubbetrieb als auch im Zugbe trieb die Kraft über diese Rampen und diesen Übertragungskörper übertra gen wird, wobei die Abweichung der von diesem Drehmomentenfüh ler erzeugten Anpreßkraft von der zur Drehmomentübertragung zwischen den Scheibensätzen erforderlichen Anpreßkraft im Schubbetrieb und im Zugbetrieb im wesentlichen identisch ist.
wobei der Drehmomen tenfühler wenigstens ein Eingangsteil und wenigstens ein Ausgangsteil aufweist sowie wenigstens einen zwischen diesem Eingangsteil und diesem Ausgangsteil angeordneten Übertragungskörper,
wobei dieser Übertragungskörper eine Kraft zwischen dem Eingangsteil und dem Ausgangsteil des Drehmomentenfühlers übertragen kann;
wobei am Eingangsteil sowie am Ausgangsteil jeweils wenigstens eine Rampe vorgesehen ist, an welcher sich der Übertragungskörper bei ei ner Kraftübertragung zwischen diesen Teilen abstützt;
wobei eine Belastung des Eingangsteils mit einem Drehmoment bewirkt, daß das Ausgangsteil eine Anpreßkraft erzeugt;
wobei das stufenlose Übertragungsgetriebe zwei Scheibensätze auf weist, zwischen welchen über ein Umschlingungsmittel ein Drehmoment übertragen werden kann,
dadurch gekennzeichnet, daß sowohl im Schubbetrieb als auch im Zugbe trieb die Kraft über diese Rampen und diesen Übertragungskörper übertra gen wird, wobei die Abweichung der von diesem Drehmomentenfüh ler erzeugten Anpreßkraft von der zur Drehmomentübertragung zwischen den Scheibensätzen erforderlichen Anpreßkraft im Schubbetrieb und im Zugbetrieb im wesentlichen identisch ist.
4. Drehmomentenfühler zur Erzeugung einer drehmomentabhängigen
Anpreßkraft mit wenigstens einem Eingangsteil und wenigstens einem
Ausgangsteil sowie wenigstens einem zwischen diesem Eingangsteil und
diesem Ausgangsteil angeordneten Übertragungskörper, welcher eine Kraft
zwischen dem Eingangsteil und dem Ausgangsteil des Drehmomentenfüh-
lers übertragen kann, wobei eine Belastung des Eingangsteils mit einem
Drehmoment bewirkt, daß das Ausgangsteil eine Anpreßkraft erzeugt, da
durch gekennzeichnet, daß die Stellung des Drehmomentenfühlers unab
hängig von der Lastrichtung ist.
5. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Stellung der Übertra
gungskörper in Abhängigkeit der Stellung eines Umschlingungsmittels ge
steuert wird.
6. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung der Übertragungskör
per in radialer Richtung im wesentlichen der Radialstellung entspricht, die
ein sich um wenigstens zwei Scheibensätze erstreckendes Umschlin
gungsmittel in Bezug auf einen dieser Scheibensätze aufweist.
7. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehmomentenfühler einem
vorbestimmten Scheibensatz zugeordnet ist, um welchem sich ein Um
schlingungsmittel erstreckt, und daß wenigstens ein Übertragungskör
per dieses Drehmomentenfühlers jeweils im wesentlichen in der gleichen,
radialen Stellung angeordnet ist, bei welcher sich das Umschlingungsmit
tel um diesen Scheibensatz erstreckt.
8. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Übertragungskör
per zwangsgeführt wird.
9. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vorbestimmte Bewegungen we
nigstens eines vorbestimmten Scheibensatzes und/oder eines Umschlin
gungsmittels eines stufenlosen Übersetzungsgetriebes mit vorbestimmten
Bewegungen wenigstens eines Übertragungskörpers des Drehmomenten
fühlers gekoppelt sind.
10. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine vorbestimmte Relativverstel
lung der demselben Scheibensatz eines stufenlosen Übersetzungsgetrie
bes zugeordneten Scheiben eine vorbestimmte Verstellung wenigstens ei
nes Übertragungskörpers bewirkt.
11. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Radialstellung, welche wenigs
tens ein Übertragungskörper eines Drehmomentenfühlers aufweist, von
der Übersetzung eines stufenlosen Übersetzungsgetriebes abhängt.
12. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine vorbestimmte Relativbewe
gung der Scheiben eines Scheibensatzes des stufenlosen Übersetzungs
getriebes und/oder eine vorbestimmte, radiale Bewegung des Umschlin
gungsmittels des stufenlosen Übersetzungsgetriebes mit einer vorbe
stimmten, radialen Bewegung wenigstens eines Übertragungskör
pers gekoppelt ist.
13. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Übertragungskör
per entlang einer Rampe bewegt werden kann und jeder Radialstellung
dieses Übertragungskörpers genau eine Position dieser Rampe zugeordnet
ist.
14. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Drehmomentenfühler mit we
nigstens einem Übertragungskörper einem vorbestimmten Scheiben
satz zugeordnet ist, um welchen sich ein Umschlingungsmittel erstreckt,
wobei eine Verstellung des Umschlingungsmittels auf einen anderen Lauf
radius am Scheibensatz bewirkt, daß wenigstens ein Übertragungskör
per auf denselben Radius bewegt wird.
15. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsbahnen wenigstens
zweier Übertragungskörper eines Drehmomentenfühlers wenigstens teil
weise miteinander gekoppelt sind.
16. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Übertragungskör
per in einem gemeinsamen Käfig angeordnet sind.
17. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Käfig Nuten aufweist.
18. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich wenigstens eine Nut des Kä
figs im wesentlichen in radialer Richtung erstreckt.
19. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Rampe, entlang
welcher wenigstens ein Übertragungskörper bewegt werden kann, mit einer
Kegelscheibe verbunden oder an einer Kegelscheibe angeordnet ist.
20. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangsteil des Drehmo
mentenfühlers einstückig mit einer Scheibe des Scheibensatzes gestaltet
ist, welchem dieser Drehmomentenfühler zugeordnet ist.
21. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich wenigstens eine Rampe, ent
lang welcher wenigstens ein Übertragungskörper bewegt werden kann, als
Vertiefung in einer Kegelscheibe erstreckt.
22. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehmomentenfühler ein Ram
pensystem aufweist.
23. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rampensystem wenigstens ei
ne Rampe mit im wesentlichen konstanter Steigung aufweist.
24. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich wenigstens ein Übertragungs
körper zumindest bei einer Momentenübertragung über diesen Drehmo
mentenfühler auf wenigstens einer Rampe des Eingangs- und/oder Aus
gangsteils abstützt.
25. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Übertragungskör
per bei einer Relativbewegung zwischen dem Eingangsteil und dem Aus
gangsteil des Drehmomentenfühlers entlang wenigstens einer Rampe ge
führt wird.
26. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Eingangsteil und am Aus
gangsteil des Drehmomentenfühlers jeweils wenigstens eine Rampe ange
ordnet ist und das Zusammenwirken dieser Rampen mit wenigstens einem
Übertragungskörper bei einer Relativbewegung dieser Rampen die Bewe
gungsbahn des Übertragungskörpers bestimmt.
27. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich wenigstens eine am Ein
gangsteil und/oder wenigstens eine am Ausgangsteil des Drehmomenten
fühlers angeordnete Rampe zumindest auch in radialer Richtung erstreckt,
und zwar insbesondere an jeder Position dieser jeweiligen Rampe.
28. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine am Eingangsteil
und/oder wenigstens eine am Ausgangsteil des Drehmomentenfühlers an
geordnete Rampe gekrümmt gestaltet ist.
29. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine am Ein
gangsteil und/oder wenigstens eine am Ausgangsteil des Drehmomenten
fühlers angeordnete Rampe spiralförmig gestaltet ist.
30. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung des Drehmomenten
fühlers bei gegebener Stellung der Scheibensätze des stufenlosen Über
setzungsgetriebes stets im wesentlichen eindeutig bestimmt ist.
31. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingangsteil und/oder das Aus
gangsteil des Drehmomentenfühlers jeweils einstückig gestaltet ist.
32. Drehmomentenfühler, insbesondere nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Proportionalitätsfaktor bezüglich
des Kraftanteils und/oder der Kraftkomponente im wesentlichen gleich 1
ist.
33. Drehmomentenfühler nach wenigstens zwei Ansprüchen der vorangehen
den Ansprüche.
34. Stufenloses Übersetzungsgetriebe mit einem Drehmomentenfühler gemäß
einem der vorangehenden Ansprüche.
35. Stufenloses Übersetzungsgetriebe, insbesondere nach Anspruch 34, da
durch gekennzeichnet, daß das stufenlose Übersetzungsgetrie
be wenigstens zwei Scheibensätze aufweist, zwischen welchen mittels ei
nes Umschlingungsmittels ein Drehmoment übertragen werden kann, wobei
ein Drehmomentenfühler gemäß einem der Ansprüche 1 bis 33 wenigstens
einem dieser Scheibensätze zugeordnet ist.
36. Stufenloses Übersetzungsgetriebe, insbesondere nach einem der Ansprü
che 34 und 35, dadurch gekennzeichnet, daß das stufenlose Überset
zungsgetriebe wenigstens zwei Scheibensätze aufweist, zwischen welchen
mittels eines Umschlingungsmittels ein Drehmoment übertragen werden
kann, wobei diesen Scheibensätzen jweils ein separater Drehmomenten
fühler gemäß einem der Ansprüche 1 bis 33 zugeordnet ist.
37. Stufenloses Übersetzungsgetriebe mit einem Drehmomentenfühler und
einer Einrichtung, welche steuert, daß die Kraftübertragung zwischen einem
Eingangsteil und einem Ausgangsteil des Drehmomentenfühlers bei der
Radialstellung erfolgt, bei welcher das Umschlingungsmittel an wenigstens
einem der Scheibensätze angeordnet ist.
38. Stufenloses Übersetzungsgetriebe nach zwei Ansprüchen der Ansprü
che 34 bis 37.
39. Verfahren zur Steuerung eines Drehmomentenfühlers, welcher einem stu
fenlosen Übersetzungsgetriebe zugeordnet ist, und/oder zur Steuerung ei
nes stufenlosen Übersetzungsgetriebes mit Drehmomentenfühler, mit den
Schritten:
Erzeugen eines Signals, welches anzeigt, daß die Übersetzung des stufenlosen Übersetzungsgetriebes verändert werden soll;
Verändern der Übersetzung des stufenlosen Übersetzungsgetriebes, durch Verändern der jeweiligen, axialen Abstände der jeweiligen Schei ben der Scheibensätze dieses stufenlosen Übersetzungsgetriebes, so daß die Radialstellungen, bei welcher sich ein Umschlingungsmittel an diesem jeweiligen Scheibensatz abstützt, verändert wird; und
Sicherstellen, daß wenigstens ein Übertragungskörper, welcher zur Kraftübertragung zwischen einem Eingangsteil des Drehmomentenfüh lers und einem Ausgangsteil des Drehmomentenfühlers angeordnet ist, im wesentlichen in der Radialstellung angeordnet ist, in welcher das Umschlingungsmittel an einem Scheibensatz der Scheibensätze ange ordnet ist.
Erzeugen eines Signals, welches anzeigt, daß die Übersetzung des stufenlosen Übersetzungsgetriebes verändert werden soll;
Verändern der Übersetzung des stufenlosen Übersetzungsgetriebes, durch Verändern der jeweiligen, axialen Abstände der jeweiligen Schei ben der Scheibensätze dieses stufenlosen Übersetzungsgetriebes, so daß die Radialstellungen, bei welcher sich ein Umschlingungsmittel an diesem jeweiligen Scheibensatz abstützt, verändert wird; und
Sicherstellen, daß wenigstens ein Übertragungskörper, welcher zur Kraftübertragung zwischen einem Eingangsteil des Drehmomentenfüh lers und einem Ausgangsteil des Drehmomentenfühlers angeordnet ist, im wesentlichen in der Radialstellung angeordnet ist, in welcher das Umschlingungsmittel an einem Scheibensatz der Scheibensätze ange ordnet ist.
40. Verfahren zur Steuerung eines Drehmomentenfühlers gemäß einem der
Ansprüche 1 bis 33 und/oder zur Steuerung eines stufenlosen Überset
zungsgetriebes gemäß einem der Ansprüche 34 bis 38.
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