DE10138982A1 - Zuleitungsrahmen, unter Verwendung desselben hergestelltes Halbleiter-Bauelement und Verfahren zum Herstellen des Halbleiter-Bauelements - Google Patents
Zuleitungsrahmen, unter Verwendung desselben hergestelltes Halbleiter-Bauelement und Verfahren zum Herstellen des Halbleiter-BauelementsInfo
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Abstract
Ein Zuleitungsrahmen der vorliegenden Erfindung enthält mehrere Verbindungsstäbe, darunter Verbindungsstäbe, die jeweils verformbare Abschnitte aufweisen, die die äußeren Rahmen vor Verformung schützen. Die äußeren Rahmen weisen jeweils Positionierungslöcher auf. Elementbestückungsabschnitte zum Bestücken mit Halbleiter-Bauelementen sind mit dem äußeren Rahmen über solche Verbindungsstäbe verbunden. Der Zuleitungsrahmen ist daher frei von Verformung während des Zuleitungsumformens, wobei die Miniaturisierung der Halbleiter-Bauelemente gefördert wird.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Leiter- bzw. Zu
leitungsrahmen und insbesondere einen mit Lichtkopplungs-
bzw. Optokopplungselementen bestückten Zuleitungsrahmen,
ein unter Verwendung des Zuleitungsrahmens hergestelltes
Halbleiter-Bauelement und ein Verfahren zum Herstellen des
Halbleiter-Bauelements.
Ein doppelt vergossener Lichtkoppler gehört zu einer Fami
lie von Halbleiter-Bauelementen. Der doppelt vergossene
Lichtkoppler wird durch ein Verfahren hergestellt, welches
ein primäres Vergießen mit lichtdurchlässigem Harz und ein
sekundäres Vergießen mit lichtabfangendem Harz beinhaltet.
Die japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 9-83013 of
fenbart zum Beispiel einen doppelt vergossenen Lichtkopp
ler, bei welchem ein Zuleitungsrahmen zum Umformen von Zu
leitungsumformabschnitten in einer sekundären Verkapselung
untergebracht ist, um damit die Größe des Lichtkopplers zu
reduzieren.
Wenn bei einem Zuleitungsrahmen die Zuleitungen zum Biegen
der Zuleitungsumformabschnitte umgeformt werden, führt dies
zu den folgenden Problemen: Abschnitte, in denen Verbin
dungsstäbe und gegenüberliegende äußere Rahmen miteinander
verbunden sind, verformen sich unregelmäßig. Als Folge wer
den die in den äußeren Rahmen angeordneten Positionierungs
löcher verschoben und verhindern somit, daß der Zuleitungs
rahmen in einem auf den Zuleitungsumformschritt folgenden
Schritt genau positioniert werden kann. Außerdem bleibt ei
ne dem Zuleitungsumformen zuzuschreibende Spannung in dem
einzelnen Lichtkoppler oder Produkt erhalten und führt spä
ter zu Rißbildung in der Baugruppe oder ähnlichen Proble
men.
Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Zu
leitungsrahmen bereitzustellen, der während dem Zuleitungs
umformen frei von Verformungen ist, und dabei die Größe des
Halbleiter-Bauelements zu reduzieren, mit dem der Zulei
tungsrahmen bestückt werden soll, und außerdem ein unter
Verwendung des Zuleitungsrahmens hergestelltes Halbleiter-
Bauelement und ein Verfahren zum Herstellen des Halbleiter-
Bauelements bereitzustellen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung enthält ein Zuleitungsrah
men einen Verbindungsstab, mit dem ein mit einem Halb
leiterelement zu bestückender Elementbestückungsabschnitt
über einen Zuleitungsumformabschnitt verbunden ist. Ein äu
ßerer Rahmen weist Positionierungslöcher auf. Der Verbin
dungsstab ist mit dem äußeren Rahmen verbunden. Der Verbin
dungsstab enthält einen verformbaren Abschnitt zum Verhin
dern, daß der äußere Rahmen sich verformt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist außerdem bei einem
Halbleiter-Bauelement mit einem Paar von Elementbestüc
kungsabschnitten, die mit übereinander angeordneten Halb
leiterelementen bestückt und mit Vergußharz vergossen sind,
wobei die mit einem bestimmten Halbleiterelement verbunde
nen Zuleitungen auf dem Vergußharz freiliegen, nur eines
der beiden Elementbestückungsabschnitte mit Bezug zu den
Zuleitungen nach oben gebogen.
Außerdem umfaßt gemäß der vorliegenden Erfindung ein Ver
fahren zum Herstellen eines Halbleiter-Bauelements unter
Verwendung eines Rahmens einen Zuleitungsumformschritt, bei
dem die Zuleitungsumformabschnitte nach dem primären Ver
gießen mit lichtdurchlässigem Harz gebogen werden, und ei
nen Vergußschritt, in dem die in einem Zuleitungsrahmen
enthaltenen verformbaren Abschnitte nach dem Zuleitungsum
formschritt vergossen werden.
Die oben genannten und andere Ziele, Merkmale und Vorteile
der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden de
taillierten Beschreibung in Zusammenschau mit den beilie
genden Zeichnungen noch deutlicher werden. In der Zeichnung
zeigen:
Fig. 1A bis 1E Querschnitte, die ein herkömmliches
Verfahren zum Herstellen eines dop
pelt vergossenen Lichtkopplers ver
anschaulichen;
Fig. 2 einen Querschnitt, welcher den Auf
bau eines weiteren herkömmlichen
Lichtkopplers zeigt;
Fig. 3A bis 3C isometrische Darstellungen zum Be
schreiben des in einem herkömmlichen
Verfahren zum Herstellen eines
Lichtkopplers enthaltenen Zulei
tungsumformens;
Fig. 4A bis 4C isometrische Darstellungen, die ei
nen Zuleitungsrahmen gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Er
findung zeigen;
Fig. 5A bis 5E, 6A bis 6B und 7A bis 7C Ansichten, welche ein Verfahren zum
Herstellen eines Halbleiter-
Bauelements unter Verwendung des Zu
leitungsrahmens der beispielhaften
Ausführungsform zeigen;
Fig. 8 ein Querschnitt zum Beschreiben des
für die beispielhafte Ausführungs
form charakteristischen Zuleitungs
umformens;
Fig. 9 eine Draufsicht, welche die eben
falls für die beispielhafte Ausfüh
rungsform charakteristischen Ver
stärkungsabschnitte zeigt;
Fig. 10 eine isometrische Darstellung zum
Beschreiben des Einflusses des Ent
gratens;
Fig. 11 eine Ansicht, welche eine weitere
besondere Gestaltung eines in der
beispielhaften Ausführungsform ent
haltenen verformbaren Abschnitts
zeigt;
Fig. 12A bis 12B und 13 Querschnitte zum Beschreiben eines
für die beispielhafte Ausführungs
form charakteristischen Aufbaus, bei
dem nur einer der beiden Zuleitungs
rahmen vertieft ist; und
Fig. 14 einen Querschnitt, der einen Licht
koppler vom W-Typ zeigt, auf den die
vorliegende Erfindung gleichermaßen
anwendbar ist.
Um die vorliegende Erfindung besser verstehen zu können,
wird auf ein in Fig. 1A bis 1E dargestelltes herkömmliches
Verfahren zum Herstellen eines doppelt vergossenen Licht
kopplers Bezug genommen. Obgleich die Herstellung eines
Lichtkopplers auf einem Zuleitungsrahmen durchgeführt wird,
zeigen Figs. 1A bis 1E nicht den gesamten Zuleitungsrahmen.
Wie dargestellt, ist ein Zuleitungsrahmen 1A vertieft und
mit einem lichtemittierenden Element 1 bestückt, während
ein Zuleitungsrahmen 2A ebenfalls vertieft und mit einem
lichtempfindlichen Element 2 bestückt ist. Die Zuleitungs
rahmen 1A und 2A sind in der in Fig. 1A gezeigten Position
gepaart. Die Zuleitungsrahmen 1A und 2A werden dann über
einander positioniert, so daß das lichtemittierende Element
1 und das lichtempfindliche Element 2 einander gegenüber
liegen, wie in Fig. 1B gezeigt.
Wie in Fig. 1C gezeigt, werden daraufhin das lichtemittie
rende Element 1 und das lichtsensitive Element 2 mit einem
lichtdurchlässigen, primären Vergußharz vergossen, um da
durch einen Lichtweg zu sichern. Genauer gesagt ist das
primäre Vergußharz 3a als ein rhombischer Kubus gestaltet.
Die Zuleitungsrahmen 1a und 2a ragen jeder von einer be
stimmten Spitze des rhombische Kubus hervor. Wie in Fig. 1D
gezeigt, wird das primäre Vergußharz 3a mit einem lichtab
fangenden sekundären Vergußharz 3b vergossen. Schließlich
werden, wie in Fig. 1E gezeigt, die Zuleitungsrahmen 1a und
2a für die Montage geformt und damit ein Lichtkoppler 4
fertiggestellt.
Fig. 2 zeigt einen anderen herkömmlichen Lichtkoppler. Wie
gezeigt, enthält der mit 5 gekennzeichnete Lichtkoppler ei
ne primäre Verkapselung 3a, die mit lichtdurchlässigem,
primärem Vergußharz vergossen wird. Daraufhin werden die
mit dem lichtemittierenden Element 1 bzw. dem lichtempfind
lichen Element 2 bestückten Zuleitungsrahmen 1a bzw. 2a ge
formt. Danach werden die primäre Verkapselung 3a und die
Zuleitungsrahmen 1a und 2a in Form einer sekundären Verkap
selung 3b mit sekundärem Vergußharz vergossen.
Das Zuleitungsumformen wird bei dem Lichtkoppler 4 nach dem
sekundären Verguß oder bei dem Lichtkoppler 5 nach dem pri
mären Verguß bewirkt, wie oben erwähnt. Ein besondereres
nach dem primären Vergießen durchgeführtes Zuleitungsum
formverfahren wird nachstehend beschrieben.
Fig. 3A bis 3C zeigen ein herkömmliches bei einem Licht
koppler anwendbares Zuleitungsumformverfahren. Wie gezeigt,
weisen mehrere (in dem speziellen Verfahren 4) Lichtkoppler
6 jeweils 2 Zuleitungs-(Anschluß-)Umformabschnitte 7a, die
von jedem der gegenüberliegenden Enden herausragen. Jeder
Lichtkoppler 6 ist mit einem Zuleitungsrahmen 7 über die
jeweiligen Zuleitungsumformabschnitte 7a verbunden. Wie in
Fig. 3A gezeigt, ist jeder Zuleitungsumformabschnitt 7a mit
einem ersten und einen zweiten Verbindungsstab 7b bzw. 7c
und einem inneren Verbindungsstab 7d verbunden. Die Verbin
dungsstäbe 7b bis 7c erstrecken sich zwischen zwei paralle
len äußeren Rahmen 7e.
Genauer sind, wie in Fig. 3A gezeigt, drei Verbindungsstäbe
7b bis 7d parallel an jedem der gegenüberliegenden Seiten
der Reihe von Lichtkopplern 6 angeordnet und erstrecken
sich im wesentlichen senkrecht zu den Zuleitungsumformab
schnitten 7a. In den äußeren Rahmen 7e sind jeweils Löcher
8 zum Positionieren der Zuleitungsrahmen 7 angeordnet.
Das Zuleitungsumformverfahren beginnt nach dem in Fig. 3A
gezeigten primären Vergießen. Zunächst werden, wie in Fig.
3B gezeigt, die inneren Verbindungsstäbe 7d abgeschnitten,
wobei die ersten und zweiten Verbindungsstäbe 7b und 7c üb
rigbleiben. Danach werden, wie in Fig. 3C gezeigt, die Zu
leitungsumformabschnitte 7a zwischen dem einzelnen Licht
koppler 6 und den ersten Verbindungsstäben 7b gebogen
(Zuleitungsumformen). Insbesondere muß bei der in Fig. 2
gezeigten Struktur das Zuleitungsumformen nach dem primären
Vergießen durchgeführt werden, um die primäre Verkapselung
3a anzuheben, welche das lichtemittierende Element 1 und
das lichtempfindliche Element 2 beinhaltet.
Das oben beschriebene Zuleitungsumformverfahren weist die
folgenden Probleme auf: Werden Teile der Zuleitungsum
formabschnitte 7a der Lichtkoppler 6 auf dem Zuleitungsrah
men 7 gebogen werden, verformen sich die Abschnitte des Zu
leitungsrahmens 7, wo die Verbindungsstäbe 7b und 7c und
die äußeren Rahmen 7e verbunden sind, unregelmäßig, wie in
Fig. 3C gezeigt. Dies liegt daran, daß die durch das Zulei
tungsumformen gebogenen Zuleitungsumformabschnitte 7a die
Verbindungsstäbe 7b und 7c nach innen ziehen. Als Folge
daraus verschieben sich die in den Rahmen 7e angeordneten
Positionierungslöcher 8 und verhindern, daß der Zuleitungs
rahmen 7 in einem auf den Zuleitungsumformschritt folgenden
Schritt genau positioniert werden kann. Außerdem verbleibt
in dem einzelnen Lichtkoppler 6 eine auf das Zuleitungsum
formen zurückzuführende Spannung und führt später zu Riß
bildung in der Baugruppe oder ähnlichen Problemen.
Insbesondere ist es bei der in Fig. 2 gezeigten Struktur
notwendig, die Zuleitungen vor dem sekundären Vergießen zu
biegen. Auf das Biegen der Zuleitungen zurückzuführende
Spannung bewirkt sogar, daß der mit Lichtkopplern bestückte
Zuleitungsrahmen 7 sich um 0,2 mm oder so verformt. Eine
derartige Verformung stört die Beziehung zwischen den Posi
tionen der Lichtkopplern und den Positionierungslöchern 8.
Dies behindert auch eine genaue Positionierung nach dem se
kundären Vergießen und damit die Herstellung der Lichtkopp
ler.
Genauer gesagt wird das Zuleitungsumformen durchgeführt,
nachdem die Positionierungslöcher 8 in dem Zuleitungsrahmen
7 gebildet worden sind. Daher wirkt, wenn die Zuleitungen
gebogen werden, eine Spannung auf die Löcher 8 und führt zu
deren Verformung. Als Folge hieraus verschieben sich die
Löcher 8. Die Löcher 8 werden dazu verwendet, den Zulei
tungsrahmen 7 vor und nach dem Zuleitungsumformen zu posi
tionieren, und jedes weist eine relative Beziehung der Po
sition zu dem einzelnen Lichtkoppler 6 auf. Die Löcher 8
sind im wesentlichen in gleichen Intervallen angeordnet. Es
ist daher wichtig, die genauen Beziehung der Positionen
oder die Distanz zwischen den Löchern 8 und dem einzelnen
Lichtkoppler 6 beizubehalten. Alle Schritte in einer Ferti
gungsstraße sind auf die Positionierung auf der Basis der
Löcher 8 angewiesen.
Mit Bezug auf Fig. 4A bis 4C wird nun ein Zuleitungsrahmen
gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
beschrieben. Figs. 4A und 4B zeigen einen Zuleitungsrahmen
10a für die Lichtemissionsseite bzw. einen Zuleitungsrahmen
10b für die Lichtempfangsseite. Fig. 4C zeigt einen Rahmen
zum Bilden von Lichtkopplern, die eine spezielle Form von
Halbleiter-Bauelementen sind. Die Zuleitungsrahmen 10a und
10b sind jeweils mit lichtemittierenden Elementen bzw.
lichtempfindlichen Elementen bestückt, was nachstehend ge
nauer beschrieben wird. Die lichtemittierenden Elemente und
die lichtempfindlichen Elemente können als LEDs (Light
Emitting Elements) bzw. als Phototransistoren ausgeführt
sein. Der Zuleitungsrahmen 10a wird in seiner Ausrichtung
umgedreht und über den Zuleitungsrahmen 10b gelegt, so daß
die lichtemittierenden Elemente und die lichtempfindlichen
Elemente einander gegenüber liegen.
Wie in Fig. 4A gezeigt, enthält der Zuleitungsrahmen 10a
ein Paar von parallelen äußeren Rahmen 11a und 11b, einen
ersten und einen zweiten Verbindungsstab 12a und 12b, einen
inneren Verbindungsstab 12c zur Verstärkung, und mehrere
(vier in der beispielhaften Ausführungsform) Elementbestüc
kungsabschnitte 13a. Die Verbindungsstäbe 12a bis 12c er
strecken sich zwischen den gegenüberliegenden Rahmen 11a
und 11b. Jeder Elementbestückungsabschnitt 13a ist mit dem
inneren Verbindungsstab 12c und einem zweiten Verbindungs
stab 12b über zwei vertiefte Zuleitungs-(Anschluß-)um
formabschnitte 14 verbunden. Ein nicht gezeigtes licht
empfindliches Element wird mit der Oberseite nach unten auf
die hintere Oberfläche jedes Elementbestückungsabschnittes
13a aufgesetzt und mit vorbestimmten Positionen durch Me
talldrähte verbunden, was jedoch nicht genau gezeigt ist.
Wie in Fig. 4B gezeigt enthält der Zuleitungsrahmen 10b
Elementbestückungsabschnitte hab, die mit einem inneren
Verbindungsstab 12c und einem zweiten Verbindungsstab 12b
durch zwei Zuleitungsumformabschnitte 14 verbunden sind.
Ein lichtemittierendes Element 17 wird auf jeden Elementbe
stückungsabschnitt 13b aufgesetzt und mit vorbestimmten Po
sitionen durch Metalldrähte verbunden, was jedoch nicht ge
nau gezeigt ist. Das lichtemittierende Element 17 ist mit
Schutzharz überzogen.
In den Fig. 4A und 4B haben die ersten und zweiten Ver
bindungsstäbe 12a und 12b im wesentlichen die gleiche Brei
te, die größer ist als die Breite des stangenförmigen inne
ren Verbindungsstabs 12c. Die zweiten Verbindungsstäbe 12b
sind jeweils mit den Rahmen 11a und 11b an ihren gegenüber
liegenden Enden durch verformbare Abschnitte 15 verbunden.
Die verformbaren Abschnitte 15 sind als Stäbe ausgeführt,
die im wesentlichen den gleichen Durchmesser wie die inne
ren Verbindungsstäbe 12c aufweisen und sich jeweils wenig
stens in der Richtung parallel zu den Rahmen 11a und 11b
leicht verformen. Zum Beispiel hat jeder verformbare Ab
schnitt 15 eine Länge, die einmal so groß oder größer als
seine Breite ist, oder eine Breite von etwa 0,3 mm, in wel
chem Fall der Zuleitungsrahmen etwa 0,2 mm oder weniger
dick ist.
Löcher 16 zum Positionieren der Zuleitungsrahmen 10a sind
in einem äußeren Rahmen 11a angeordnet. Die Rahmen 11a und
11b werden an gegenüberliegenden Seiten der Reihe von Ele
mentbestückungsabschnitten 13a positioniert. Die ersten und
zweiten Verbindungsstäbe 12a und 12b und der innere Verbin
dungsstab 12c sind parallel an jedem der gegenüberliegenden
Seiten der Elementbestückungsabschnitte 13a angeordnet und
erstrecken sich im wesentlichen senkrecht zu den Zulei
tungsumformabschnitten 14. Die Zuleitungsumformabschnitte
14 sind jeweils mit dem betreffenden inneren Verbindungs
stab 12c verbunden.
Der Zuleitungsrahmen 11b liegt gegenüber dem Zuleitungsrah
men 11a um 180° in der Rotationsrichtung gedreht. Die Ele
mentbestückungsabschnitte 13b des Zuleitungsrahmens 11b,
die den Elementbestückungsabschnitten 13a gegenüberliegen,
sind nicht vertieft. Die Löcher 16 des Zuleitungsrahrrfens
10b sind mit den Löchern 16 auf dem Zuleitungsrahmen 10a
ausgerichtet. Der Zuleitungsrahmen 10b ist daher vom Aufbau
her identisch zu dem Zuleitungsrahmen 10a, insoweit als er
ein Paar von äußeren Rahmen 11a und 11b, erste und zweite
Verbindungsstäbe 12a und 12b und einen inneren Verbindungs
stab 12c aufweist. Wie Fig. 4B gezeigt, werden lichtemit
tierende Elemente 17 jeweils mit ihrer Oberseite nach oben
auf die Fläche eines bestimmten Elementbestückungsabschnit
tes 13b aufgesetzt, wobei sie einem der auf die Elementbe
stückungsabschnitte 13a- aufgesetzten lichtempfindlichen
Elementen gegenüberliegen, aber dieses nicht kontaktieren.
Wie in Fig. 4C gezeigt, wird der Rahmen 4C zum Herstellen
von Halbleiter-Bauelementen dadurch erzeugt, daß der Zulei
tungsrahmen 10a über den Zuleitungsrahmen 10b gelegt wird
und mit diesem verschweißt oder auf andere Art verbunden
wird. Zu diesem Zeitpunkt liegen die Elementbestückungsab
schnitte 13a über den Elementbestückungsabschnitten 13b.
Die Löcher 16 der Zuleitungsrahmen 10a und 10b liegen zur
Außenseite frei. Die Rahmen 11a und 11b sind miteinander
verbunden. Auf diese Weise sind im Rahmen 10c nur bei dem
Zuleitungsrahmen 10a die Bestückungsabschnitte 13a relativ
zu den dazugehörigen Zuleitungsumformabschnitten 14 ge
stuft.
Es ist möglich, mit dem Rahmen 10c einen optischen MOS
(Metal Oxide Semiconductor) herzustellen, der eine lichte
mittierende und eine lichtempfindliche Seite optisch kop
pelt. Zum Beschreiben eines Verfahrens zum Herstellen eines
solchen Lichtkopplers wird auf die Fig. 5A bis 5E, 6A,
6B und 7A bis 7C Bezug genommen. Zuerst wird, wie in Fig.
5A gezeigt, der Zuleitungsrahmen 10A mit den mit lichtemp
findlichen Elementen 18 bestückten Elementbestückungsab
schnitten 13a, Fig. 4A, und der Zuleitungsrahmen 10b mit
den mit lichtemittierenden Elementen 17 bestückten Element
bestückungsabschnitten 13b, Fig. 4B, vorbereitet. Wie in
Fig. 5B gezeigt, werden die Zuleitungsrahmen 10a und 10b
derart zusammengesetzt, daß die lichtempfindlichen Elemente
18 einander gegenüberliegen, sich nicht kontaktieren und
sömit den Rahmen 10c bilden, Fig. 4C.
Jedes lichtempfindliche Element 18 wird mit dem entspre
chenden Elementbestückungsabschnitt 13a durch Drähte 19
verbunden. Jedes lichtemittierende Element 17 ist zum Bei
spiel mit transparentem Silikonharz vorüberzogen und wird
dann durch Drähte 19 mit dem entsprechenden Elementbestüc
kungsabschnitt 13B verbunden.
Daraufhin wird, wie in Fig. 5C und gezeigt, jedes lich
temittierende Element 17 und das dazugehörige lichtempfind
liche Element 18 des Rahmens 10c mit lichtdurchlässigem,
primären Vergußharz 20 vergossen, um einen optischen Weg zu
gewährleisten. Das Vergußharz 20 ist als trapezartiger Ku
bus, etwa nach Art eines vierseitigen Pyramidenstumpfes,
ausgebildet. Die Zuleitungsumformabschnitte 14 ragen von
den nahe am Boden gelegenen Bereichen von gegenüberliegen
den Schrägen des trapezartigen Kubus hervor. Nach dem pri
mären Vergießen werden die inneren Verbindungsstäbe 12c ab
geschnitten, wobei die ersten und zweiten Verbindungsstäbe
12a und 12b belassen werden. Folglich ist das Vergußharz 20
mit jedem zweiten Verbindungsstab 12b über zwei Zuleitungs
umformabschnitte 14 verbunden, während jeder Verbindungs
stab 12b über die verformbaren Abschnitte 15 mit dem Rahmen
11a oder 11b verbunden ist. Anders ausgedrückt ist, wie in
Fig. 6B gezeigt, das Vergußharz 20 mit den Rahmen 11a und
11b nur über die verformbaren Abschnitte 15 verbunden, die
in der Richtung parallel zu den Rahmen 11a und 11b leicht
verformbar sind, wie z. B. hängende Pins (hanging pins).
Wie in Fig. 5D und 7A gezeigt, werden die Zuleitungsum
formabschnitte 14 zwischen dem primären Vergußharz 20 und
den sekundären Verbindungsstäben 12b gebogen (inneres Zu
leitungsumformen), um das Vergußharz 20 anzuheben. Genauer
werden die Zuleitungsumformabschnitte 14 gebogen, wobei sie
gequetscht und dabei lokal dünner gemacht und gestreckt
werden.
Wie in Fig. 5E und 7B gezeigt, weist ein mit dem Rahmen 10c
herzustellendes optisches Kopplungsbauelement zwei Zulei
tungsumformabschnitte 14 auf, die in dem sekundärem Verguß
harz 21 untergebracht sind, wie später beschrieben wird. Es
ist daher notwendig, das Zuleitungsumformen nach dem primä
ren Vergießen durchzuführen, um das primäre Vergußharz 20
anzuheben. Durch das Zuleitungsumformen wird eine im we
sentlichen der Dicke des Bodens des sekundären Vergußharzes
21 entsprechende Stufe gebildet.
Der Zuleitungsumformschritt, bei dem die Zuleitungsum
formabschnitte 14 durch Quetschen gebogen werden, wird ge
nauer mit Bezug auf Fig. 8 beschrieben. Vorausgesetzt sei
der Schritt, in dem nach dem Durchschneiden der inneren
Verbindungsstäbe 12c nach dem primären Vergießen jedes pri
märe Vergußharz 20 und die Rahmen 11a und 11b nur von den
verformbaren Abschnitten 15 gestützt werden. In diesem Zu
stand nehmen eine obere und eine untere Kapsel 22 jeden Zu
leitungsumformabschnitt (innere Zuleitung) 14 zwischen
sich, um ihn nach unten zu drücken und ihn dabei zu quet
schen. Folglich wird der gequetschte und gebogene Teil des
Zuleitungsumformabschnitts 14 auf eine Dicke gestreckt, die
im wesentlichen drei Fünfteln der ursprünglichen Dicke des
Zuleitungsumformabschnittes 14 entspricht. Der dünne, ge
streckte Teil nimmt die Distanz auf, über die der Zulei
tungsumformabschnitt 14 während der Verformung gezogen wird
und reduziert dadurch die Verformung. Dies verhindert er
folgreicht, daß das Zuleitungsumformen den Rahmen 10c be
einflußt. Experimente haben gezeigt, daß für einen ange
strebten Verformungsbetrag von etwa 0,223 mm der tatsächli
che Verformungsbetrag etwa 0,07 mm war, d. h. etwa ein Drit
tel des angestrebten Betrags.
Die Verformung von jedem der Zuleitungsumformabschnitte 14
zieht den zweiten Verbindungsstab 12b während des o. g. Zu
leitungsumformens nach innen in Richtung des primären Ver
gußharzes 20. Der verformbare Abschnitt 15 verformt sich
jedoch und nimmt sicher ausreichend die Kraft auf, die den
Verbindungsstab 12b in Verbindung mit der Quetsch- und Bie
geoperation wie in Fig. 7A gezeigt, zieht. Genauer gesagt
ist der verformbare Abschnitt 15 dazu ausgelegt, die auf
den gequetschten und gebogenen Verbindungsstab 12b ausgeüb
te Spannung auf zunehmen, indem er sich selbst in der Rich
tung parallel zu den Rahmen 11a und 11b verformt. Der Ver
bindungsstab 12b und die Rahmen 11a und 11b sind daher frei
von der mit Bezug auf 3C beschriebenen Verformung und ver
hindern, daß die Löcher 16 der Rahmen 11a und 11b aufgrund
von unregelmäßiger Verformung verschoben werden.
Wie in Fig. 5A und 7B gezeigt, wird das primäre Vergußharz
20 nach dem oben beschriebenen Zuleitungsumformen mit
lichtabfangendem, sekundärem Vergußharz 21 vergossen, um
Licht von außen abzuschirmen. Gleichzeitig werden die ver
formbaren Abschnitte 15 (4 in Fig. 7B) mit sekundärem Ver
gußharz 21 vergossen, um hierdurch verstärkende Abschnitte
23 zum Verstärken der Abschnitte 15 zu bilden. Die verstär
kenden Abschnitte 23 stellen Scheinbaugruppen dar, die kein
Produkt enthalten.
Fig. 9 zeigt genauer, wie die verstärkenden Abschnitte 23
gebildet werden. Wie gezeigt, erstreckt sich jeder verstär
kende Abschnitt 23 über die dazugehörigen ersten und zwei
ten Verbindungsstäbe 12a und 12b, wobei er diese von gegen
überliegenden Seiten zwischen sich nimmt. Der verstärkende
Abschnitt 23 bedeckt nicht nur den verformbaren Abschnitt
15, der die Rahmen 11a oder 11b verbindet, und den zweiten
Verbindungsstab 12b, sondern auch den Abschnitt des ersten
Verbindungsstabs 12a, der mit dem Rahmen 11a oder 11b ver
bunden ist.
Daraufhin wird mit den doppelvergossenen Produktanschnitten
oder Baugruppenteilen z. B. mit einem Wasserstrahl ein Ent
graten durchgeführt. Nach dem Entgraten werden die Zulei
tungen plattiert und dann werden die Zuleitungsumformab
schnitte 14 der einzelnen Baugruppe auf eine notwendige
Länge geschnitten. Schließlich wird, wie in Fig. 7C ge
zeigt, die Baugruppe von dem Rahmen 10c entfernt, um da
durch einen Lichtkoppler 25 zum Oberflächenmontieren fer
tigzustellen. Die Zuleitungen 24 des Lichtkopplers 25 sind
am mit dem sekundären Vergußharz 21 vergossenen unteren
Teil der Baugruppe oder an dessen Verlängerung angeordnet.
Nach dem Entgraten wirkt eine Kraft nach unten auf die Pro
duktabschnitte, die mit dem sekundären Vergußharz 21 ver
gossen sind. Die mit den zweiten Verbindungsstäben 12b und
den Rahmen 11a und 11b verbundenen verformbaren Teile sind
jedoch durch die verstärkenden Teile 23 verstärkt und hin
dern daher die Produktteile daran, sich nach unten zu ver
formen.
Der Einfluß des Entgratens wird mit Bezug auf Fig. 10 be
schrieben. Wie dargestellt, verformt sich, wenn auf den
einzelnen Produktabschnitt, der mit dem sekundären Verguf%-
harz 21 vergossen ist, eine Kraft nach unten wirkt, der
Produktteil zusammen mit den zweiten Verbindungsstäben 12b
nach unten, weil er durch die Rahmen 11a und 11b über die
verformbaren Abschnitte 15 gehalten ist. Genauer sind die
Produktabschnitte mit den Rahmen 11a und 11b über die ver
formbaren Abschnitte 15 verbunden und können daher leicht
verschoben werden. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn
die Produktabschnitte vor dem Plattieren mit einem Wasser
strahl gereinigt werden. Die verstärkenden Abschnitte 23,
die die verformbaren Abschnitte 15 verstärken, hindern je
doch die Abschnitte 15 am Verformen, d. h. sie verhindern
eine Verformung der Produktabschnitte über die zweiten Ver
bindungsstäbe 12b, die die Abschnitte 15 enthalten.
Fig. 11 zeigt besondere Gestaltungen jedes verformbaren Ab
schnitts 15. In der beispielhaften Ausführungsform ist der
verformbare Abschnitt 15 wie oben erwähnt als hängender Pin
ausgeführt. Wie in Fig. 11 gezeigt, kann der verformbare
Abschnitt 15 durch einen verformbaren Abschnitt 15a ersetzt
werden, der an gegenüberliegenden Endabschnitten einen grö
ßeren Durchmesser aufweist als im mittleren Abschnitt, oder
einen verformbaren Abschnitt 15b, der in Form von schmalen
Stufen gebogen ist. Weiterhin kann von einem verformbaren
Abschnitt 15c Gebrauch gemacht werden, der aus mehreren
(z. B. zwei) Stücken besteht. Der springende Punkt liegt
darin, daß der verformbare Abschnitt in der Richtung paral
lel zu den Rahmen 11a und 11b leicht verformbar ist und ei
ne Kraft aufnimmt, die den zweiten Verbindungsstab 12b nach
innen gegen die Elementbestückungsabschnitte zieht.
Fig. 12A und 12B zeigen die Struktur des Rahmens 10c, bei
welchem der Zuleitungsrahmen 10a vertieft ist, während der
Zuleitungsrahmen 10b nicht vertieft ist. Wie in Fig. 12A
gezeigt, ist einer der Rahmen oder Zuleitungsumformab
schnitte 14 vertieft, während der andere flach bleibt. Im
Gegensatz hierzu sind, wie in Fig. 12D gezeigt, bei einer
herkömmlichen Struktur beide Rahmen 1a und 1b, die jeweils
der Lichtemissionsseite bzw. der Lichtempfangsseite zuge
ordnet sind, um den im wesentlichen gleichen Betrag ver
tieft.
Wie Fig. 12A zeigt, ist in der beispielhaften Ausführungs
form nur einer der Rahmen 10a oder 10b stark genug ver
tieft, um zu erlauben, daß der andere Rahmen flach bleibt.
Außerdem ist in Fig. 12A der Produktabschnitt um einen Be
trag a erhöht oder verschoben, um die Dicke des zweiten
Vergußharzes zu garantieren. Der Betrag der Verschiebung a
ist kleiner als der Betrag der Verschiebung b, welches von
dem herkömmlichen in Fig. 2B gezeigten Produktabschnitt ge
fordert ist. Dies verringert nicht nur die auf das Zulei
tungsumformen zurückführbare Verformung der Rahmen 10c,
sondern fördert auch ein leichtes Verarbeiten des Rahmens
10c.
Wie in Fig. 13 gezeigt, erzeugt bei dem Lichtkoppler mit
der oben beschriebenen, Struktur nur das lichtemittierende
Element im Betrieb Wärme. Es ist daher wichtig, die Wärme
freizusetzen, um die Zuverlässigkeit des Halbleiter-
Bauelements zu steigern. Im allgemeinen breitet sich der
größte Teil der von dem lichtemittierenden Element erzeug
ten Wärme durch den Zuleitungsrahmen (13b) aus, wie durch
eine Schraffur in Fig. 13 angezeigt. Wenn daher die Distanz
zwischen dem lichtemittierenden Element und der Montageflä
che c einer Leiterplatte verringert wird, kann die Wärme
effizienter an die Leiterplatte freigesetzt werden.
Genauer sind in dem Lichtkoppler 25 der beispielhaften Aus
führungsform, Fig. 7C, die Zuleitungen oder Zuleitungsum
formabschnitte 14 in dem sekundären Vergußharz 21 unterge
bracht, während die Anschlüsse am unteren Teil des Verguß
harzes 21 freiliegen. Bei diesem Aufbau ist eine Distanz d
zwischen dem lichtemittierenden Element und der Montageflä
che c (nachstehend Wärmeweglänge d genannt) kürzer als die
herkömmliche Distanz. Außerdem ist die Wärmeweglänge des
Lichtkopplers 25 kürzer als die Wärmeweglänge eines anderen
in Fig. 2 gezeigten Aufbaus. Die beispielhafte Ausführungs
form reduziert daher den thermischen Widerstand, d. h. die
Temperaturerhöhung des Chips selbst im Verhältnis zur Lei
stungsaufnahme und steigert daher die Zuverlässigkeit eines
Produkts im Vergleich zum herkömmlichen Aufbau.
Wie oben angemerkt, enthält der Zuleitungsrahmen der bei
spielhaften Ausführungsform die plastisch verformbaren Ab
schnitte 15. Ein Lichtkoppler, der einen derartigen Zulei
tungsrahmen verwendet, wird durch ein Verfahren herge
stellt, welches einen Zuleitungsumformschritt oder Quetsch-
und Biegeschritt und einen Schritt enthält, in dem die ver
stärkenden Abschnitte 23 um die verformbaren Abschnitte 15
gebildet werden. Genauer werden in dem auf den primären
Vergußschritt folgenden Schritt, in dem die inneren Zulei
tungen umgeformt werden, Abschnitte aus einem leicht ver
formbaren Material und mit einer leicht verformbaren Konfi
guration zwischen dem Zuleitungsrahmen und den Produktab
schnitten vorher umgeformt, so daß die Beziehung zwischen
den Positionen des ersteren und der letzteren sich nicht
verändert. Die o. g. Abschnitte verformen sich, um zu ver
hindern, daß die Verformung auf den Rahmen übertragen wird.
Außerdem schützen die verstärkenden Abschnitte 23 die Pro
duktabschnitte vor einer Verformung in nachfolgenden
Schritten (insbesondere in dem Entgratungsschritt), die auf
die verformbaren Abschnitte 15 zurückzuführen ist, die
sonst die Festigkeit der Produktabschnitte verringern wür
den. Dies verringert erfolgreich die Montagefläche, die
z. B. einem doppelt vergossenen Lichtkoppler zugewiesen wer
den muß. Außerdem wird eine auf das Zuleitungsumformen zu
rückzuführende Verformung nicht auf den Zuleitungsrahmen
übertragen, so daß die Positionierungslöcher 16 und die
Produktabschnitte in der vorbestimmten Positionsbeziehung
bleiben. Die Verringerung der Verformung von etwa 0,223 bis
0,07 mm, d. h. um etwa ein Drittel, ist besonders signifi
kant. Wenn man davon ausgeht, daß ein Zuleitungsrahmen nach
dem neuesten Stand der Technik nur 0,2 mm dick ist, führt
eine Verschiebung von etwa 0,2 mm zum Verlust des sekundä
ren Vergußharzes zum Abfangen von Licht.
Außerdem kompensieren die verformbaren Abschnitte 15 eine
teilweise eine Biegung in den Abschnitten, wo die produkt
bildenden Abschnitte und der Zuleitungsrahmen miteinander
verbunden sind. Zusätzlich wird der Zuleitungsrahmen kaum
während des Zuleitungsumformens gezogen, weil nur einer der
Elementbestückungsabschnitte nach oben über die dazugehöri
gen Zuleitungen gebogen wird. Dies führt auch erfolgreich
dazu, die vorbestimmte Beziehung zwischen den Positionen
der produktbildenden Abschnitte und dem Zuleitungsrahmen zu
halten; sonst würden die Löcher 16 verschoben und die nach
folgenden Schritte hierdurch in der Praxis unmöglich ge
macht werden.
In der beispielhaften Ausführungsform sind bei dem Rahmen
10c die Zuleitungsrahmen 10a und 10b miteinander kombi
niert, wobei der erstere über dem letzteren liegt. Alterna
tiv können die Zuleitungsrahmen 10a und 10b in der Horizon
talrichtung verschoben und integral miteinander hergestellt
sein, wobei die Rahmen 11a und 11b einander nicht überlap
pen.
Fig. 14 zeigt einen bestimmten Lichtkoppler vom W-Typ, auf
den die vorliegende Erfindung ebenfalls anwendbar ist. Wie
gezeigt, umfaßt der mit 26 bezeichnete Lichtkoppler vom
W-Typ flüssiges Vergußharz 27 anstatt der primären Verkapse
lung, um einen optischen Weg zu bilden.
Zusammenfassend enthält gemäß der vorliegenden Erfindung
ein Zuleitungsrahmen mehrere Verbindungsstäbe einschließ
lich Verbindungsstäben, die jeweils verformbare Abschnitte
aufweisen, die die äußeren Rahmen vor Verformung schützen.
Die äußeren Rahmen sind mit Positionierungslöchern ausge
bildet. Elementbestückungsabschnitte zum Bestücken mit
Halbleiterbauelementen sind mit den äußeren Rahmen durch
derartige Verbindungsstäbe verbunden. Der Zuleitungsrahmen
ist daher frei von Verformung während des Zuleitungsumfor
mens und fördert dabei die Miniaturisierung der Halbleiter-
Bauelemente.
Verschiedene Abwandlungen sind nach dem Studium der Lehre
der vorliegenden Offenbarung für den Fachmann möglich, ohne
den Schutzumfang derselben zu verlassen.
Claims (19)
1. Zuleitungsrahmen, umfassend:
einen Verbindungsstab, der über einen Zulei tungsumformabschnitt mit einem Elementbestückungsab schnitt zum Bestücken mit einem Halbleiter-Bauelement verbunden ist;
einen äußeren Rahmen, der Positionierungslö cher aufweist, wobei der Verbindungsstab mit dem äu ßeren Rahmen verbunden ist; und
einen in dem Verbindungsstab enthaltenen ver formbaren Abschnitt zum Verhindern, daß der äußere Rahmen sich verformt.
einen Verbindungsstab, der über einen Zulei tungsumformabschnitt mit einem Elementbestückungsab schnitt zum Bestücken mit einem Halbleiter-Bauelement verbunden ist;
einen äußeren Rahmen, der Positionierungslö cher aufweist, wobei der Verbindungsstab mit dem äu ßeren Rahmen verbunden ist; und
einen in dem Verbindungsstab enthaltenen ver formbaren Abschnitt zum Verhindern, daß der äußere Rahmen sich verformt.
2. Zuleitungsrahmen nach Anspruch 1, wobei der verform
bare Abschnitt dazu ausgelegt ist, sich während des
Zuleitungsumformens, bei dem der Zuleitungsumformab
schnitt gebogen wird, zu verformen und dabei die auf
den Verbindungsstab wirkende Spannung aufzunehmen.
3. Zuleitungsrahmen nach Anspruch 2, wobei der verform
bare Abschnitt dazu ausgelegt ist, eine Kraft aufzu
nehmen, die den Verbindungsstab gegen den Elementbe
stückungsabschnitt zieht.
4. Zuleitungsrahmen nach Anspruch 3, wobei das Halblei
ter-Bauelement einen Lichtkoppler umfaßt.
5. Rahmen umfassend eine Kombination von Zuleitungsrah
men, die derart angeordnet sind, daß mit Halbleiter-
Bauelementen zu bestückende Elementbestückungsab
schnitte der Kombination übereinander angeordnet
sind, und wobei die Zuleitungsrahmen jeweils umfas
sen:
einen Verbindungsstab, mit dem die Elementbe stückungsabschnitte über Zuleitungsumformabschnitte verbunden sind;
einen äußeren Rahmen, der Positionierungslö cher aufweist, wobei der Verbindungsstab mit dem äu ßeren Rahmen verbunden ist; und
einen in dem Verbindungsstab enthaltenen ver formbaren Abschnitt zum Verhindern, daß der äußere Rahmen sich verformt.
einen Verbindungsstab, mit dem die Elementbe stückungsabschnitte über Zuleitungsumformabschnitte verbunden sind;
einen äußeren Rahmen, der Positionierungslö cher aufweist, wobei der Verbindungsstab mit dem äu ßeren Rahmen verbunden ist; und
einen in dem Verbindungsstab enthaltenen ver formbaren Abschnitt zum Verhindern, daß der äußere Rahmen sich verformt.
6. Rahmen nach Anspruch 5, wobei die Elementbestückungs
abschnitte von nur einem der Zuleitungsrahmen relativ
zu den dazugehörigen Zuleitungsumformabschnitten ge
bogen sind.
7. Rahmen nach Anspruch 6, wobei der verformbare Ab
schnitt mit Harz vergossen ist, um hierdurch einen
verstärkenden Abschnitt zu bilden, der den verformba
ren Abschnitt daran hindert, sich nach dem Zulei
tungsumformen zu verformen.
8. Rahmen nach Anspruch 6, wobei die Zuleitungsumformab
schnitte gebogen werden, während sie gequetscht wer
den, um lokal dünner gemacht und gestreckt zu werden.
9. Rahmen nach Anspruch 8, wobei der verstärkende Ab
schnitt den verformbaren Abschnitt und einen Ab
schnitt des äußerem Rahmens umfaßt, mit dem der ver
formbare Abschnitt verbunden ist.
10. Rahmen nach Anspruch 9, wobei der verformbare Ab
schnitt die Positionierungslöcher und die Elementbe
stückungsabschnitte daran hindert, sich zu verschie
ben, um dadurch eine vorbestimmte Beziehung der Posi
tionen zwischen den Positionierungslöchern und den
Elementbestückungsabschnitten beizubehalten.
11. Halbleiter-Bauelement, umfassend ein Paar Elementbe
stückungsabschnitte, die mit Halbleiterelementen be
stückt und übereinander angeordnet sind, wobei das
Paar Elementbestückungsabschnitte mit Vergußharz ver
gossen ist; mit einem Halbleiterelement verbundene
Zuleitungen, die auf dem Vergußharz freiliegen, wobei
nur eines der beiden Elementbestückungsabschnitte mit
Bezug zu den Zuleitungen nach oben gebogen ist.
12. Halbleiter-Bauelement nach Anspruch 11, wobei die Zu
leitungen auf einer Verlängerung eines unteren Teils
des Vergußharzes positioniert sind.
13. Halbleiter-Bauelement nach Anspruch 12, wobei das
Halbleiter-Bauelement einen Lichtkoppler umfaßt, der
ein lichtemittierendes Element und ein lichtempfind
liches Element umfaßt, die einander gegenüberliegen.
14. Halbleiter-Bauelement nach Anspruch 13, wobei die Zu
leitungen als Zuleitungsumformabschnitte umgesetzt
sind, die in einem Rahmen enthalten sind, der zum
Bilden von Halbleiter-Bauelementen verwendet wird,
wobei der Rahmen eine Kombination von Zuleitungsrah
men umfaßt, die jeweils umfassen:
einen Verbindungsstab, der über Zuleitungsum formabschnitte mit den Elementbestückungsabschnitten verbunden ist;
einen äußeren Rahmen, der Positionierungslö cher aufweist, wobei der Verbindungsstab mit dem äu ßeren Rahmen verbunden ist; und
einen in dem Verbindungsstab enthaltenen ver formbaren Abschnitt zum Schützen des äußeren Rahmens vor Verformung.
einen Verbindungsstab, der über Zuleitungsum formabschnitte mit den Elementbestückungsabschnitten verbunden ist;
einen äußeren Rahmen, der Positionierungslö cher aufweist, wobei der Verbindungsstab mit dem äu ßeren Rahmen verbunden ist; und
einen in dem Verbindungsstab enthaltenen ver formbaren Abschnitt zum Schützen des äußeren Rahmens vor Verformung.
15. Verfahren zum Herstellen eines Halbleiter-Bauelements
unter Verwendung eines Rahmens, wobei das Verfahren
umfaßt:
einen Zuleitungsumformschritt, in dem die Zu leitungsumformabschnitte nach dem primären Vergießen mit lichtdurchlässigem Harz gebogen werden; und
einem Vergußschritt, in dem nach dem Zulei tungsumformschritt die in einem Zuleitungsrahmen ent haltenen verformbaren Abschnitte vergossen werden.
einen Zuleitungsumformschritt, in dem die Zu leitungsumformabschnitte nach dem primären Vergießen mit lichtdurchlässigem Harz gebogen werden; und
einem Vergußschritt, in dem nach dem Zulei tungsumformschritt die in einem Zuleitungsrahmen ent haltenen verformbaren Abschnitte vergossen werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei der Vergußschritt
gleichzeitig wie das sekundäre Vergießen mit lichtab
fangendem Harz und- nach dem Zuleitungsumformschritt
durchgeführt wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, wobei der Zuleitungsum
formschritt das Biegen der Zuleitungsumformabschnitte
umfaßt, wobei die Zuleitungsumformabschnitte ge
quetscht werden, um hierbei die Zuleitungsumformab
schnitte lokal dünner zu machen und zu strecken.
18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei der Zuleitungsum
formschritt eine Stufe entsprechend einer Dicke eines
unteren Teils des für das sekundäre Vergießen verwen
deten Harzes bildet.
19. Verfahren nach Anspruch 15, wobei der Rahmen eine
Kombination von Zuleitungsrahmen umfaßt, die jeweils
umfassen:
einen Verbindungsstab, mit dem Elementbestüc kungsabschnitte über Zuleitungsumformabschnitte ver bunden sind;
einen äußeren Rahmen, der Positionierungslö cher aufweist, wobei der Verbindungsstab mit dem äu ßeren Rahmen verbunden ist; und
einen in dem Verbindungsstab enthaltenen ver formbaren Abschnitt zum Schützen des äußeren Rahmens vor Verformung.
einen Verbindungsstab, mit dem Elementbestüc kungsabschnitte über Zuleitungsumformabschnitte ver bunden sind;
einen äußeren Rahmen, der Positionierungslö cher aufweist, wobei der Verbindungsstab mit dem äu ßeren Rahmen verbunden ist; und
einen in dem Verbindungsstab enthaltenen ver formbaren Abschnitt zum Schützen des äußeren Rahmens vor Verformung.
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