DE10136602A1 - Mehrfach verwendbare Verschlussklappe für Versandtaschen, insbesondere Briefumschläge - Google Patents
Mehrfach verwendbare Verschlussklappe für Versandtaschen, insbesondere BriefumschlägeInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine mehrfach verwendbare Verschlussklappe für Versandtaschen, insbesondere Briefumschläge. Die Verschlussklappe schließt an eine Seite des Umschlags an und ist über eine Falz auf diesen klappbar. Die Klappe weist wenigstens zwei im Wesentlichen parallel zum Längsrand der Klappe verlaufende Abschnitte auf, die durch eine Perforationslinie getrennt sind. Beim ersten Versand des Briefumschlages wird der äußere, von der Öffnung des Umschlags wegweisende Abschnitt mit dem Briefumschlag verklebt. Der Brief kann durch Auftrennen der Perforationslinie geöffnet und durch Verkleben des zweiten Abschnitts mit dem Umschlag erneut verschlossen werden.
Description
- Die Erfindung betrifft eine mehrfach verwendbare Verschlussklappe für Versandtaschen, insbesondere Briefumschläge.
- Aus der Deutschen Gebrauchsmusterschrift 200 09 781 ist ein Briefumschlag mit je einer Verschlusslasche an Vorder- und Rückseite bekannt. Zur Herstellung eines ersten Verschlusses wird die nicht verwendete Lasche in das Innere des Umschlags eingeschlagen, während der Umschlag mit der anderen Lasche verklebt und fest verschlossen wird. Mit der eingeschlagenen Lasche kann danach ein zweiter Festverschluss hergestellt werden.
- Aus der Deutschen Auslegeschrift 30 21 989 ist eine innen mit Kunststoff beschichtete Versandtasche bekannt, die eine Verschlussklappe aufweist, die über eine Falz auf den Umschlag klappbar ist. Da die Verschlussklappe auf der Seite, die auf den Umschlag geklappt wird, ebenfalls beschichtet ist, können zu ihrer Verklebung keine herkömmlichen Gummierungen aus Trocken- oder Nassklebewerkstoffen verwendet werden. Um dieses Problem zu lösen, sieht die Erfindung auf der Außenseite der Verschlussklappe zwei parallel zum Längsrand der Klappe verlaufende Abschnitte vor, die über je eine Falz nach innen faltbar sind. Zur Herstellung eines ersten Festverschlusses wird der äußere Abschnitt nach innen gefaltet und mit dem Umschlag verklebt. Da die Außenseite der Verschlussklappe nicht beschichtet ist, kann die Verklebung durch herkömmliche Gummierungen aus Trocken- oder Nassklebewerkstoffen erfolgen. Der Umschlag kann an der gefalteten Falzlinie aufgetrennt und geöffnet werden. Für einen weiteren Festverschluss wird der zweite Abschnitt der Verschlussklappe nach innen gefaltet und seine Außenseite ebenfalls mit dem Umschlag verklebt.
- Der in der Deutschen Auslegeschrift 30 21 989 beschriebene mehrfach verwendbare Verschluss für Briefumschläge eignet sich gut für einseitig beschichtete Versandtaschen, weist aber bei der Verwendung für herkömmliche Briefumschläge einige Nachteile auf. Beispielsweise muss die Falzlinie des verklebten Abschnitts zum Öffnen des Umschlags mit einem scharfen Brieföffner aufgetrennt werden. Ist die Falzlinie dagegen zusätzlich als leicht aufzutrennende Perforation ausgeführt, besteht beim Versand des Umschlags die Gefahr, dass die Ränder der Perforation einreißen und sich der Umschlag öffnet. Außerdem stellt das Umklappen der Abschnitte bei unbeschichteten Briefumschlägen einen nicht erforderlichen Aufwand dar.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Versandtasche, insbesondere einen Briefumschlag, so mit einem Verschlusselement auszugestalten, dass er mehrfach verwendbar ist, wobei die aufeinanderfolgenden Verschlüsse sicher gegen Einreißen und die Handhabung des Umschlags für den Benutzer einfach sein sollen.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass eine Verschlussklappe an eine Seite eines Briefumschlags anschließt, die auf der Innenseite wenigstens zwei im Wesentlichen parallel zum Längsrand der Klappe verlaufende Abschnitte aufweist, die durch wenigstens eine Perforationslinie voneinander getrennt sind. Die Abschnitte sind nacheinander an einer Seite des Umschlags fixierbar.
- Die Verschlussklappe schließt an eine Seite des Umschlags an und ist über eine Falz auf diesen klappbar. Die Klappe weist wenigstens zwei im Wesentlichen parallel zum Längsrand der Klappe verlaufende Abschnitte auf, die durch wenigstens eine Perforationslinie getrennt sind. Beim ersten Versand des Briefumschlags wird der äußere, von der Öffnung des Umschlags wegweisende, Abschnitt mit dem Briefumschlag verklebt. Der Brief kann durch Auftrennen der Perforationslinie geöffnet und durch Verkleben des zweiten Abschnitts mit dem Umschlag erneut verschlossen werden.
- Vorzugsweise werden die Abschnitte mit dem Umschlag verklebt, es sind aber auch jegliche andere Fixierungsarten möglich. Zur Fixierung können verschiedene Klebezonen angebracht sein, die sich auf den Abschnitten und/oder dem Umschlag befinden können. Handelt es sich bei dem verwendeten Klebstoff um einen selbstklebenden Werkstoff, können die Klebezonen vor Verwendung des Umschlags mit Streifen aus einem ablösbaren Material abgedeckt sein. So werden unerwünschte Klebekontakte verhindert.
- Für einen ersten Verschluss des Briefumschlags wird die Verschlussklappe über die Falz auf eine Seite des Umschlags geklappt und der äußere, von der Öffnung des Umschlags wegweisende Abschnitt mit dem Umschlag verklebt. Danach kann der Umschlag beispielsweise nach einem Postversand vom Empfänger an der Perforationslinie aufgetrennt und geöffnet werden. Der Inhalt des Umschlags kann problemlos entnommen und durch einen weiteren ersetzt werden. Für einen zweiten erforderlichen Festverschluss wird nun der innere Abschnitt mit dem Umschlag verklebt und dieser somit erneut sicher verschlossen. Da die Verschlussklappe bei beiden Verschlussvorgängen eng an der Außenfläche des Umschlags anliegt, besteht beim Transport des Umschlags keine Gefahr, dass die Perforation an den Rändern einreißt und sich der Umschlag unerwünscht öffnet.
- Durch die erfindungsgemäße mehrfach verwendbare Verschlussklappe kann eine Versandtasche, insbesondere ein Briefumschlag, mehrfach per Post versandt und/oder auf einem anderen Weg transportiert werden. Die Haftqualität der Verschlüsse wird durch das mehrfache Verschließen nicht beeinträchtigt, wie es beispielsweise bei Umschlägen mit lösbaren Klebverbindungen der Fall ist. Dabei ist der Umschlag mit der erfindungsgemäßen Verschlussklappe leicht herzustellen und erfordert keine zusätzlichen Materialien, die bei der Entsorgung Nachteile mit sich bringen. Durch den mehrfachen Einsatz eines Briefumschlags können so erhebliche Kosten eingespart und das Müllaufkommen reduziert werden.
- Hat der Versender eines Briefumschlags hohes Interesse daran, dass der Empfänger den Briefinhalt oder weitere Informationen an ihn zurückschickt, ist die Verwendung des erfindungsgemäßen Verschlusses ebenfalls von Vorteil, da der Empfänger keinen neuen Umschlag aufwenden muss und sich so seine Bereitschaft zum Zurückschicken des Briefes erhöht.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Fig. 1, die eine besonders bevorzugte Ausführungsform eines Briefumschlags mit der erfindungsgemäßen Verschlussklappe darstellt, näher erläutert. Die Verschlussklappe 20 schließt an die Vorder- oder Rückseite des Briefumschlags 10 an und ist über eine Falz 60 auf diesen klappbar. Die Verschlussklappe 20 weist wenigstens zwei im Wesentlichen parallel zum Längsrand der Klappe verlaufende Abschnitte 30 und 40 auf, die durch eine Perforationslinie 50 voneinander getrennt sind. Wird die Klappe 20 auf den Umschlag 10 geklappt, ist die Verschlussklappe über diese Abschnitte an der Außenfäche des Umschlags fixierbar.
- Die Fixierung der Klappe erfolgt in einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung über Klebezonen. Die Klebezonen können sich auf den Abschnitten 30 und 40 und/oder auf Abschnitten 60 und 70 auf der Außenseite des Umschlags befinden. Die Abschnitte 60 und 70 sind dabei so positioniert, dass sie bei umgeklappter Verschlussklappe unter den Abschnitten 30 und 40 liegen. Handelt es sich bei dem verwendeten Klebstoff um einen selbstklebenden Werkstoff, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, dass die Klebezonen vor Verwendung des Umschlags durch Streifen 90 aus ablösbarem Material abgedeckt sind. So lassen sich unerwünschte Klebekontakte mit anderen Gegenständen und Flächen verhindern.
- Soll nun ein erster Verschluss des Umschlags hergestellt werden, wird die Verschlussklappe 20 auf den Umschlag 10 geklappt und der äußere, von der Öffnung wegweisende, Abschnitt 30 mit der Außenfläche des Umschlags verklebt. Der Briefumschlag kann nun beispielsweise per Post versandt oder auf einem anderen Wege transportiert werden. Der Umschlag ist dabei sicher verschlossen und kann sich beim Transport nicht öffnen. Der Empfänger des Umschlags trennt die Perforationslinie 50 auf und kann den Inhalt des Umschlags entnehmen und/oder durch ein weiteres Schriftstück ersetzen.
- Für einen zweiten Verschluss wird der innere Abschnitt 40 auf den Umschlag geklappt und mit diesem verklebt. So ist ein weiterer sicherer Verschluss hergestellt, und der Umschlag kann erneut verschickt werden.
Claims (7)
1. Mehrfach verwendbare Verschlussklappe für Versandtaschen,
insbesondere Briefumschläge, wobei die Verschlussklappe
(20) an eine Seite des Briefumschlags anschließt, über
eine Falz (60) auf diesen klappbar ist und wenigstens
zwei im Wesentlichen parallel zum Längsrand der Klappe
verlaufende Abschnitte (30) und (40) aufweist, die durch
wenigstens eine Perforationslinie (50) voneinander
getrennt und nacheinander an einer Seite des Umschlags
(10) fixierbar sind, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abschnitte (30) und (40) auf der Innenseite der
Verschlussklappe (20) liegen.
2. Mehrfach verwendbare Verschlussklappe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Abschnitte
(30) und (40) mit einer Seite des Umschlags (10) verklebt
werden.
3. Mehrfach verwendbare Verschlussklappe nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass sich auf
wenigstens einem der Abschnitte (30) und (40) Klebezonen
befinden.
4. Mehrfach verwendbare Verschlussklappe nach einem oder
beiden der Ansprüche 2 und 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die Seite des Umschlags (10),
auf den die Verschlussklappe (20) geklappt wird,
wenigstens einen Abschnitt (70) und (80) mit Klebezonen
aufweist, der bei umgeklappter Verschlussklappe (20)
unter den Abschnitten (30) und (40) liegt.
5. Mehrfach verwendbare Verschlussklappe nach einem oder
mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass die Klebezonen mit Streifen
(90) aus ablösbarem Material abgedeckt sind.
6. Mehrfach verwendbare Verschlussklappe nach einem oder
mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass für einen ersten
Festverschluss der äußere, von der Öffnung des Umschlags
wegweisende, Abschnitt (30) an einer Seite des Umschlags
(10) fixiert wird, während für einen zweiten
Festverschluss der innere Abschnitt (40) an dem Umschlag
(10) fixiert wird, nachdem der Umschlag durch Auftrennen
der Perforationslinie (50) geöffnet wurde.
7. Versandtasche, dadurch gekennzeichnet, dass
sie eine Verschlussklappe nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 6 enthält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001136602 DE10136602A1 (de) | 2001-07-30 | 2001-07-30 | Mehrfach verwendbare Verschlussklappe für Versandtaschen, insbesondere Briefumschläge |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE2001136602 DE10136602A1 (de) | 2001-07-30 | 2001-07-30 | Mehrfach verwendbare Verschlussklappe für Versandtaschen, insbesondere Briefumschläge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10136602A1 true DE10136602A1 (de) | 2003-02-20 |
Family
ID=7693283
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001136602 Ceased DE10136602A1 (de) | 2001-07-30 | 2001-07-30 | Mehrfach verwendbare Verschlussklappe für Versandtaschen, insbesondere Briefumschläge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10136602A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL2010388C2 (nl) * | 2013-03-04 | 2014-09-08 | Rpfi Verpakkingen B V | Verzendtas. |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5826787A (en) * | 1994-11-04 | 1998-10-27 | Fraser Envelopes Ltd. | Two-way mailer envelope |
| CH690169A5 (de) * | 1996-01-29 | 2000-05-31 | Seetal Schaller Ag | Briefumschlag mit zwei separaten Klebegummierungen. |
-
2001
- 2001-07-30 DE DE2001136602 patent/DE10136602A1/de not_active Ceased
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5826787A (en) * | 1994-11-04 | 1998-10-27 | Fraser Envelopes Ltd. | Two-way mailer envelope |
| CH690169A5 (de) * | 1996-01-29 | 2000-05-31 | Seetal Schaller Ag | Briefumschlag mit zwei separaten Klebegummierungen. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL2010388C2 (nl) * | 2013-03-04 | 2014-09-08 | Rpfi Verpakkingen B V | Verzendtas. |
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