DE1013331B - Schaltungsanordnung zur Stoerunterdrueckung, insbesondere bei Fernsehempfaengern - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Stoerunterdrueckung, insbesondere bei FernsehempfaengernInfo
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- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/14—Picture signal circuitry for video frequency region
- H04N5/21—Circuitry for suppressing or minimising disturbance, e.g. moiré or halo
- H04N5/213—Circuitry for suppressing or minimising impulsive noise
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung
zur Störunterdrückung, bei der Störimpulse, die eine
bestimmte Schwelle überschreiten, von einem Signal abgetrennt, in ihrer Polarität umgekehrt und mit
dem ursprünglichen Signal so kombiniert werden,, daß die Störimpulse im ursprünglichen; Signal umgekehrt
werden,.
Schaltungsanordnungen dieser Art können, zwar in den verschiedensten Einrichtungen verwendet werden,
doch sind sie besonders bei Fernsehempfängern gebräuchlich, um Störungen bei der Abtrennung der
Synchronimpulse von Videosignalen durch die Störimpulse zu vermeiden. Bekanntlich liegen die Störimpulse
bei der Negativmodiulation in, derselben Richtung wie die Synchronimpulse, die von größerer
Amplitude als die anderen übertragenen Signale sind, und sind besonders bei schwachen Eingangssignalen
größer als die Synchronimpulse. Wenn, ein solches Signal daher der Abtrennstufe zugeführt wird, werden
die Kapazitäten des Spitzengleichrichterkreiseis, die normalerweise durch die Synchronimpulse aufgeladen,
werden., durch die Störimpulse derart über den Normalwert aufgeladen, daß die nachfolgenden
Synchronimpulse außerhalb des Auseteuerbereich.es·
der Abtrennstufe liegen. Bis diese große Ladung abgeleitet ist, gelangen daher keine Synchronimpulse an
den Ausgang der Abtrennstufe.
Die Schwelle der Störumkehrungsstufa (noise inverter) wird im allgemeinen gerade auf die Spitze
der Synchronimpulse eingestellt, damit keine Impulse, die größer sind als die Synchronimpulse, der
Abtrennstufe zugeführt werden. In, manchen. Fällen kann es aber auch erwünscht sein, die Schwelle etwas
unterhalb der Spitze der Synchronimpulse einzustellen·. Wenn nun die Eingangssignale schwach
sind, muß zu diesem Zweck die Schwelle einen niedrigen Wert haben, während er bei stärkeren
Eingangssignalen einen höheren Wert haben muß. In bekannten Störunterdrückungsschaltungen wird die
Schwelle häufig durch Schalter verändert. Ein solcher Schalter kann jedoch die Schwelle lediglich auf eine
begrenzte Anzahl von Werten einstellen, so daß eine, optimale Betriebsweise für alle empfangenen Signalamplituden
nicht möglich ist.
Ein Nachteil der bekannten Schaltungen zur Störunterdrückung
mit einer festen oder einer von Hand veränderbaren Schwelle besteht ferner darin, daß sie
dazu neigen, die Amplitude der Synchronimpulse bei starken Eingangssignalen zu verändern.
Gemäß der Erfindung wird daher eine Störunterdrückungsschaltung vorgeschlagen, bei der die
Schwelle entsprechend der Amplitude der empfangenen Signale ohne diese Nachteile verändert wird.
Das wird auf folgende Weise erreicht: Das Signal Schaltungsanordnung
zur Störunterdrückung,
insbesondere bei Fernsehempfängern
Anmelder:
General Electric Company,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. B. Johannesson, Patentanwalt,
Hannover, Göttinger Chaussee 76
Hannover, Göttinger Chaussee 76
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 31. März 1955
V. St. v. Amerika vom 31. März 1955
Raymond Faunce Foster, Syracuse, N. Y. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
wird mit den darin enthaltenen Störimpulsen, in an sich bekannter Weise den Steuerelektrodien zweier
Elektronenröhren mit gemeinsamem Ausgangskreis derart zugeführt, daß die Ausgangseignale beider
Röhren entgegengesetzte Polarität haben. Eine dieser Röhren gibt das Bildsignal an seinem Ausgang mit
umgekehrter Polarität wieder. Die andere Röhre ist derart vorgespannt, daß sie bei fehlendem Eingangssignal
gesperrt ist. Zwischen dem gemeinsamen- Ausgangskrais und dem Eingangskreis der so' vorgespannten
Röhre ist ein Tiefpaßfilter eingeschaltet, welches die Niederfrequenzkomponente einschließlich
der Gleichstromkomponente zur Änderung der Vorspannung dieser Röhre 32 im Sinne einer Änderung
der Schwelle entsprechend der Amplitude der empfangenen Signale durchläßt.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im folgenden ein Ausführungsbeispiel an Hand der Abbildung
beschrieben. In dieser ist 2 eine Signalquelle (beispielsweise ein Videodetektor) zur Erzeugung
von den gegenwärtigen Fernsehnormen entsprechenden Signalen. Die Synchronisierimpulse 6 dieses Signals
sind negativ bezüglich des Grundpotentials 7 und liegen in einem, Bereich, den die Videosignale 8
nicht einnehmen. Es wird weiterhin, angenommen,, daß ein StörinipulS' 10 an irgendeinem Punkt des
empfangenen Signals auftritt. Ein Spannungsteiler in der Form von Serienscheinwiderständen, die hier
als Widerstände 14 und 16 dargestellt sind, ist zwischen die Ausgangsklemme der Quelle 2 und Erde
eingeschaltet. Der Verbindungspunkt 18 dieser Schein-
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widerstände ist mit einer Eingangselektrode, beispielsweise dem Gitter 20 "einer als Synchronverstärker
dienenden Triode 22, verbunden. Die Katode 24, eine andere Eingangselektrode der Triode 22, ist mit Erde
verbunden, während ihre: Ausgangselektrode, in
diesem-Fall die Anode 26, über einen Beilastungsscheinwiderstand
28 mit der Betriebsspannung B verbunden ist. - Das "Videosignal 4 tritt mithin, am Belasturigswiderstand
28 mit den Synchronimpulsen in positiver, also in umgekehrter Richtung· auf. Von
irgendeiner Amplitude, z. B. von- dem durch 11 gekennzeichneten
Punkt des Störimpulses 10 an, ist die Röhre" z. B. infolge des Kennlinienknicks gesperrt, so
4aß der Störimpuls an der Anode 26 bezüglich des übrigen Bildsignals verkleinert ist. Die Anode 26 der
Triode 22 ist ferner mit einer Anode bzw. einer Ausgangselektrode 30 einer .Störunterdrückungstriode 32
direkt und mit der Katode 36 der genannten Triode 32 über einen Widerstand 34 verbunden, deren
Katode 36 über einen Katodenwiderstand 38 an. Erde Hegt. Die Signale von der Quelle 2 werden; über eine
Kapazität 40 der Katode oder Eingangselektrode 36 der Störunterdrückungstriode 32 zugeführt. Eine
andere Eingangselektrode, z. B. das Gitter 42 der S törttnterdrückungs triode, liegt durch ihre Verbindung
mit dem Abgriff 44 der Widerstände 46 und 48, die .zwischen die Betriebsspannung und Erde in
Serie geschaltet sind, bezüglich Erde auf positivem Potential. Die Anoden 26 und 30 sind mit einer
Synchronimpulsabtrennunigsstufe 50 verbunden.
Die Wirkungsweise dieser beschriebenen Schaltung soll im folgenden näher erläutert werden. Die
Quelle 2 ist galvanisch gekoppelt mit dem Gitter 20 der Synchroinverstärkertriode 22, so daß tiefe und
hohe Frequenzen durch sie gleichmäßig verstärkt werden. Dabei sind die tiefen Frequenzen so tief, daß
sie als Gleichspannungsgehalt des Signals betrachtet werden können. Von der Anode 26, nach Erde gesehen,
ist der Scheinwiderstand für tiefe Frequenzen hauptsächlich bestimmt durch' die Widerstände 34 und 38,
da die Kapazität 40 einen, solchen Wert hat, daß sich
für diese Frequenzen ein hoher Scheinwiderstand ergibt. Der Scheinwiderstand der Quelle 2 soll als
relativ klein angenommen werden. Die Maximalamplitude der tiefen Frequenzen ist durch die
Amplitude der Synchronimpulse 6 der Schwingung 4 bestimmt und damit der Amplitude der empfangenen
Signale proportional. Daher wird die Spannung an der Katode36 positiver,.wenn die Amplitude der von
der Quelle 2 gelieferten. Signale ansteigt. Die Größe der durch die tiefen Frequenzen gegebenen, der Katode
36 zugeführten Spannung ist proportional dem Widerstand 38 geteilt durch die Summe der Widerstände
34 und 38. Bei entsprechender Wahl der Schaltungswerte kann die Störunterdrückungsröhre
32 so· weit über die Sperrgrenze, hinaus vorgespannt
werden, wie es der Spannung der Synchronimpulsspitze entspricht, die an "der Katode 36 auftritt. Dann
können, lediglich Störimpulse, die die gestrichelte Linie 51 überschreiten, die Störunterdrückungsröhre
32 öffnen.
Andererseits hat der Kondensator 40 eine Kapazität mit einem geringen Scheinwiderstand für die
höheren; Videofrequenzen, so daß der Serienscheinwidtersf
and des Kondensators 40 und der Quelle 2 für hohe Frequenzen, sehr klein ist. Wenn, nun, der
Widerstand 34 viel größer ist als dieser Serienscheinwiderstand, wird sehr wenig Energie der hohen
Frequenzen von der Anode 26 zur Katode 36 gekoppelt, so daß die Widerstände 34, 38 und der Kon,-densator
40 als, Tiefpaßfilter angesehen werden können. Die Energie der hohen, Frequenzen, die den
größten Teil der Energie der Störimpulse 10 ausmacht, gelangt jedoch von der Quelle 2 zur Katode
36 über den Kondensator 40, dessen Widerstand für diese Frequenzen sehr klein ist. Da die Quelle 2 einen
geringen Scheinwiderstand hat, tritt der größte Teil dieser Energie an der Katode 36 auf.
Um die Anoden 36 und 30 für irgendwelche Frequenzen nicht zu sehr zu belasten,, wird der Widerstand
34 sehr hoch, beispielsweise einige hundert kQ, gemacht.
Die Erfordernis einer positiven Spannung für das Gitter 42 der Störunterdrückungstriode 32 kann wie
folgt erklärt werden. Zur Erzielung optimaler Betriebsweise müssen zwei Bedingungen, erfüllt werden.
1. Wenn keine Signale am Eingang der Schaltung liegen, soll die Störunterdrückungsröhre so vorgespannt
sein, daß sie gesperrt oder beinahe gesperrt ist.
2. Wenn am Eingang der Schaltung die Signalamplitude ansteigt, soll die Vorspannung der Störunterdrückungsröhre
ebenfalls derart ansteigen, daß die Synchronimpulse keinen Strom in der Störunterdrückungsröhre
verursachen können, da sonst die Form der Synchronimpulse beeinflußt wird.
__ Wenn das Gitter 42 geerdet ist, so ist ein zur Erfüllung
der ersten Bedingung groß genug bemessener Wert des Katodenwiderstandes 38 zu groß, um auch
die zweite Bedingung zu erfüllen. Der Betrag der Vorspannungsänderung würde zwar ausreichend sein,
aber die Vorspannung bei Eingangssignal Null würde bei weitem über anstatt gerade auf dem Sperrpunkt
sein. Das bedeutet aber, daß die Störunterdrückungsröhre bei kleinen Empfangsimpulsen nicht so leiten
würde, wie es erwünscht ist. Wenn, andererseits der Wert des Katodenwiderstandes klein genug ist, um
die erste Bedingung zu erfüllen, daß die Röhre 32 bei keinem Eingangssignal gerade gesperrt ist, so würde
der Vorspannungswechsel bei ansteigendem Signalpegel nicht schnell genug erfolgen, so daß die zweite
Bedingung nicht erfüllt ist. Wird er jedoch groß genug gemacht, um die zweite Bedingung zu erfüllen,
so kann eine zu große Vorspannung bei Eingangssignal Null durch positive Vorspannung des Gitters
verhindert werden.
Der Zweck des Spannungsteilers aus den Widerständen 14, 16 besteht darin, die Amplitude der Störimpulse
zu verringern, die an der Anode 26 des Synchronverstärkers unterdrückt werden, sollen. Dadurch
wird natürlich auch die Amplitude der Synchronimpulse 6 verringert, doch hat das den Vorteil,
die Unterdrückung der Störimpulse zu sichern und den Einfluß der dynamischen Eingangskapazität
des Verstärkers auf die Signalquelle zu verringern. Das ist besonders vorteilhaft, wenn die Verstärkung
der Röhre 22 mehr als ausreichend ist. Andererseits kann der Spannungsteiler fortgelassen werden, wenn
die Verstärkung der Röhre 22 verringert ist. Es ist jedoch billiger, eine Doppeltriode zu verwenden, bei
der die Verstärkung· beider Triodenteile gleich ist.
Bei Störimpulsen großer Amplitude wird ein großer Teil davon, beispielsweise der Teil unterhalb
des Punktes 11, in der Röhre 22 nicht verstärkt, weil diese Röhre dann gesperrt ist. Andererseits erhöht
jedoch der gleiche Amplitudenteil den Strom durch die Unterdrückungsröhre 32.
Die Gesamtwirkung der Störunterdrückungsschaltung ist folgende: Wird kein Signal empfangen, ist
die Störunterdrückungsröhre so vorgespannt, daß sie
ganz oder teilweise gesperrt ist. Unabhängig von der
Stärke dieses Signals ist die Vorspannung an der Röhre 32 durch die Widerstände 34, 38 und die Kapazität
40 so eingestellt, daß der Teil der Impulse, der die Synchronimpulsspitzen übersteigt, in der
Röhre 32 immer einen Strom bewirkt. Da dieser Strom entgegengesetzte Richtung hat wie die Ströme,
die im Synchronverstärker 22 durch die gleichen Störimpulse verursacht werden, erfolgt im Belastungswiderstand
28 ein Ausgleich. Im allgemeinen sind die Ausgleichsströme größer, so daß die ursprünglichen
Störimpulse 10 umgekehrt werden, wie es in der Wellenform am Eingang der Synchronimpulsabtrennstufe
50 durch die Bezeichnung 10' angegeben ist.
Die tiefen. Frequenzen in der Vorspannung, die der Katode 36 zugeführt sind, bilden keine Schwierigkeiten,
doch können sie durch zusätzliches Filtern, z. B. durch einen, Kondensator 54, der zwischen einen
Punkt des Widerstandes. 34 und Erde angeschaltet ist, noch weiter verringert werden.
Es sei noch bemerkt, daß die Type der Verstärkerröhren keinen Einfluß hat. Notwendig ist nur, daß
die Signale mit entgegengesetzter Polarität an einem Ausgangskreis liegen und daß der niederfrequente
Ausgang der einen Verstärkerröhre als Vorspannung für die andere Verstärkerröhre verwendet wird, wobei
die Vorspannung eine solche Größe hat, daß lediglich die Störimpulse, die eine bestimmte Schwelle überschreiten,,
diese andere Röhre öffnen können.
Es ist für den Fachmann, leicht einzusehen, daß, wenn durch die Quelle 2 positive Bildsignale erzeugt
werden, diese der~Katode 24 des Synchronverstärkers 32 zugeführt werden müssen. Es ist jedoch anzunehmen, daß die beschriebene Schaltung bevorzugt
wird.
Bei Bemessung der Schaltungsparameter mit den im folgenden angegebenen Werten wurde bei praktischen
Versuchen eine besonders gute Störbefreiung erzielt. Ein Abweichen von diesen, Werten soll jedoch
kein Abweichen von der Lehre der Erfindung ergeben. Es ist leicht einzusehen,, daß ein Wechsel der
Verstärkertype oder der Signaltypen, die der Schaltung zugeführt werden, auch verschiedene Schaltungsparameter erfordern, Die Werte der Schaltungen
parameter sollen daher lediglich eine Schaltung angeben, die in Übereinstimmung mit dem Erfindungsprinzip eine Störbefreiung der vorausgesetzten
Signaltype ergeben.
R11 = 10 kQ
R16 = 10 kQ
R28 = 39 kQ
R28 = 39 kQ
RSi = 300 kQ
R38 = 120 kQ
Ri6 = 180 kQ
Rls = 22 kQ
R38 = 120 kQ
Ri6 = 180 kQ
Rls = 22 kQ
^-40
0,15
£+=250 V
£+=250 V
Die Verstärker 22 und 32 sind
Doppeltriode des Typs 12AT 7.
Doppeltriode des Typs 12AT 7.
55
Hälften einer
Claims (7)
1. Schaltungsanordnung zur Störunterdrückung", insbesondere bei Fernsehempfängern, bei der
Störimpulse, die eine bestimmte Schwelle überschreiten, vom Signal abgetrennt, in ihrer Polarität
umgekehrt und mit dem ursprünglichen, gegebenenfalls verstärkten, Signal wieder kombiniert
werden und bei der sich die Schwelle entsprechend der Amplitude der empfangenen Signale
ändert, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangenen, Signale mit den™*cTarin enthaltenen
Stöcimpulsen in an sich bekannter Weise zwei Elektronenröhren (22, 32) mit gemeinsamem
Ausgangskreis (28) derart zugeführt werden., daß die Ausgangssignale beider Röhren, entgegengesetzte
Polarität haben und daß die eine der beiden Röhren (32) zur Erzielung der Schwelle
derart vorgespannt ist, daß sie bei fehlendem Eingangssignal gesperrt ist, und daß zwischen
dem gemeinsamen Ausgangskreis und dem Eingangskreis dieser Röhre (32) ein Tiefpaßfilter
(34, 38, 54) eingeschaltet ist, welches die Niederfrequenzkomponente einschließlich der Gleichstromkomponente
zur Änderung der Vorspannung dieser Röhre (32) im Sinne einer Änderung der Schwelle entsprechend der Amplitude der empfangenen
Signale durchläßt.
2. Schaltungsanordnung' nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangenen, Signale
der einen Verstärkerröhre (32) über einen Kondensator (40) und der anderen Verstärkerröhre
(22) galvanisch zugeführt sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangenen Signale
der Katode der einen, Verstärkerröhre (32) und dem Steuergitter der anderen Verstärkerröhre
(22) zugeführt sind.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangenen; Signale
dem Steuergitter der einen Verstärkerröhre (32) und der Katode der anderen Verstärkerröhre
(22) zugeführt sind.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tiefpaßfilter aus
der Serienschaltung zweier Widerstände (34, 38) besteht, an. deren Verbindungspunkt die Katode
der einen Verstärkerröhre angeschlossen ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden
Widerstände (34, 38) mit einem Abgriff versehen ist, der über einen Kondensator (54) mit Masse
verbunden ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Abtrennung
der Störimpulse dienende Verstärkerröhre (32) an ihrem Steuergitter positiv vorgespannt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften : Britische Patentschrift Nr. 521 882;
Funk-Technik, 1954, S. 396 bis 398.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 655/254 7.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US498365A US2838618A (en) | 1955-03-31 | 1955-03-31 | Noise cancelling circuit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1013331B true DE1013331B (de) | 1957-08-08 |
Family
ID=23980782
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG19328A Pending DE1013331B (de) | 1955-03-31 | 1956-03-31 | Schaltungsanordnung zur Stoerunterdrueckung, insbesondere bei Fernsehempfaengern |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2838618A (de) |
| DE (1) | DE1013331B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2933397A1 (de) * | 1978-08-18 | 1980-03-13 | Rca Corp | Stoerunterdrueckungsschaltung |
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| GB1043562A (en) * | 1963-01-22 | 1966-09-21 | Nihon Genshiryoku Kenkyu Sho | System for supressing the appearance of transient responses or spikes in transistorized choppers |
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| GB521882A (en) * | 1937-11-30 | 1940-06-03 | Marconi Wireless Telegraph Co | Improvements in or relating to radio receiving circuits |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE416178A (de) * | 1935-06-21 | |||
| US2379699A (en) * | 1943-10-13 | 1945-07-03 | Rca Corp | Amplifier circuit |
-
1955
- 1955-03-31 US US498365A patent/US2838618A/en not_active Expired - Lifetime
-
1956
- 1956-03-31 DE DEG19328A patent/DE1013331B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2838618A (en) | 1958-06-10 |
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