DE10133158A1 - Zeilendisplay - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Zeilendisplay, welches vorzugsweise für die Zeichendarstellung geeignet ist und aus mehreren nebeneinander angeordneten Displayelementen besteht. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, eine technische Lösung zu schaffen, mittels welcher bei einem einfachen Aufbau und geringen Fertigungskosten ein Zeilendisplay realisierbar ist, bei dem die nicht zur Darstellung nutzbaren Randbereiche der Displayelemente durch den Betrachter nicht wahrgenommen werden. DOLLAR A Gemäß der Lösung ist jedem Displayelement eine Linse vorgesetzt, wobei die Linsen jedoch nicht kreisförmig mit einer allseits gewölbten Oberfläche, sondern strangförmig, in der Art eines in axialer Richtung geschnittenen Zylinders ausgebildet sind. Die Linsen verfügen nur in der Zeilenrichtung über eine optische Brechwirkung, während sie senkrecht dazu vergleichbar einem normalen Scheibenglas wirken.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Zeilendisplay, welches vorzugsweise für die Zeichendarstellung geeignet ist und aus mehreren nebeneinander angeordneten Displayelementen besteht.
- Displays werden zur Ausgabe der Vielzahl der in der modernen Industrie- bzw. Informationsgesellschaft anfallenden Informationen in unterschiedlicher Form für unterschiedlichste Einsatzzwecke im immer stärkeren Maße benötigt. Zur Realisierung der erforderlichen Vielfalt wird unter anderem, soweit möglich, der Weg beschritten, Displays aus in ihrer Anzahl und/oder Anordnung variablen Einzeldisplays (Displayelementen) zusammenzusetzen. Dieses Prinzip ist zumindest grundsätzlich seit längerem bekannt. Dabei besteht jedoch das Problem, dass jedes Displayelement aus mechanisch konstruktiven Gründen jeweils einen gewissen Randbereich besitzt, so dass sich beim Aneinanderfügen der Displayelemente eine als störend empfundene Trennlinie bzw. im Falle einer Displaymatrix ein die einzelnen Displayelemente trennendes Raster ergibt. Diesen Effekt kann man durch die Anordnung einer speziellen Optik, welche den Displayelementen vorgesetzt wird, entgegenwirken.
- In der DE 34 24 877 A1 wird ein Display zur Großdarstellung beschrieben, welches aus mehreren nebeneinander und übereinander angeordneten Bildschirmen besteht. Jeder der Bildschirme weist einen seine Darstellungsfläche vergrößernden optischen Vorsatz auf. Durch den aus einer Linsenoptik bestehenden Vorsatz werden für den Betrachter die Randbereiche der einzelnen Bildschirme quasi ausgeblendet. Das sich für ihn ergebende Gesamtbild entsteht dabei in einer virtuellen Darstellungsebene und ist frei von störenden Übergängen zwischen den einzelnen Displayelementen.
- Eine vergleichbare Lösung ist aus der DE 100 60 743 bekannt geworden. In der Schrift wird ein Display bzw. ein Bildschirm beschrieben, dessen Anzeige aus mehreren kleineren Bildschirmeinheiten zusammengesetzt ist. Die Bildschirmeinheiten sind gelenkig miteinander verbunden, so dass das Display zusammenklappbar ist. Zum Betrieb werden die Segmente auseinander geklappt. Die Displayelemente bilden dann eine gemeinsame Bildschirmebene aus. Auch der in dieser Schrift beschriebene Bildschirm ist so ausgebildet, dass die Übergänge zwischen den Randbereichen seiner einzelnen Einheiten durch eine parallel zur Bildschirmebene angeordnete Linsenebene ausgeblendet werden. Als Linsen werden vorzugsweise Fresnellinsen verwendet.
- Derartige Displays oder Bildschirme sind auf Grund der Linsenoptik, welche den Einzelelementen vorgesetzt wird, vergleichsweise aufwendig und teuer in der Fertigung. Jedes einzelne Displayelement muss mit der entsprechenden Optik versehen werden. Hierzu wird eine Vielzahl hochwertiger, ebenfalls teurer Linsen benötigt.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine technische Lösung zu schaffen, mittels welcher bei einem einfachen Aufbau und geringen Fertigungskosten ein aus mehreren Displayelementen bestehendes Zeilendisplay realisierbar ist, bei dem die nicht zur Darstellung nutzbaren Randbereiche der Displayelemente durch den Betrachter nicht wahrgenommen werden.
- Die Aufgabe wird durch ein Zeilendisplay mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen bzw. Weiterbildungen sind durch die Unteransprüche gegeben.
- Das erfindungsgemäße Zeilendisplay besteht in an sich bekannter Weise aus mehreren nebeneinander angeordneten Displayelementen. Jedes Displayelement weist einen zur Wiedergabe von Informationen dienenden Nutzbereich und nicht zur Darstellung nutzbare Randbereiche auf. Um diese Randbereiche für den Betrachter auszublenden, ist jedem Displayelement eine Linse vorgesetzt. Durch die Linsen wird eine zur Ebene der Displayelemente im Abstand g parallel verlaufende Linsenebene ausgebildet. Hierdurch bildet sich für den Betrachter eine virtuelle Darstellungsebene, in welcher ein Abbild der Nutzbereiche entsteht, welches frei von der Wahrnehmung störender Ränder ist. In erfindungswesentlicher Weise sind die Linsen jedoch nicht kreisförmig mit einer allseits gewölbten Oberfläche ausgebildet. Sie sind vielmehr strangförmig in der Art eines in axialer Richtung geschnittenen Zylinders ausgebildet, wobei ihre Oberfläche lediglich in der Zeilenrichtung des Zeilendisplays, nicht jedoch in der, bezogen auf die Linsenebene, senkrecht dazu verlaufenden Richtung gewölbt sind. Die Linsen haben folglich nur in der Zeilenrichtung eine optische Brechwirkung, während sie senkrecht dazu vergleichbar einem normalen Scheibenglas wirken und die Wahrnehmung der dargestellten Information, bezogen auf diese Richtung, optisch nicht beeinflussen.
- Die Erfindung geht von der Überlegung aus, dass zur Schaffung eines Zeilendisplays, bei welchem die Randbereiche zwischen den Displayelementen bei der Wahrnehmung unterdrückt werden, lediglich in der Zeilenrichtung eine optische Veränderung der Darstellung erfolgen muss. Durch die Umsetzung dieser Überlegung verringert sich der Fertigungsaufwand für ein solches Display entscheidend, da die Linsen in langen Strängen in Form eines in Längsrichtung bzw. axialer Richtung geschnittenen Zylinders hergestellt werden können, welche dann zum Erhalt einer Mehrzahl von Linsen nur noch entsprechend der Höhe der mit den Linsen zu versehenen Displayeinheiten abgelängt werden müssen. Als besonderes günstig hat es sich erwiesen, die Linsen aus einem Kunststoff herzustellen. Die Stränge zur Herstellung der translationssymmetrischen Linsen können so in einem Strangpressverfahren hergestellt werden. Um die Dicke des Anzeigeelementes gering zu halten, werden vorzugsweise Fresnellinsen verwendet. Auch hierbei erweist sich die Fertigung aus Kunststoff insoweit als günstig, als die Formgebung zum Erhalt der Struktur einer Fresnellinse nach dem Strangpressen leicht durch spanabnehmende Verfahren erfolgen kann. Der Kunststoff hat dabei den Vorteil, dass bei der spanabnehmenden Verarbeitung sehr feine Strukturen erzielt werden, welche nicht der Langzeitrelaxation unterliegen.
- Bei einer vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Zeilendisplays wird die Information für jedes Displayelement vermittels einer Steuereinheit so ausgegeben, dass die Darstellung quer zur Zeilenrichtung anamorphotisch verzerrt erfolgt. Da die Linsen quer zur Zeilenrichtung keine Brechwirkung aufweisen, wird mittels der durch die Ansteuerelektronik bewirkten anamorphotischen Verzerrung eine Anpassung der Darstellung im Hinblick auf die optische Verfremdung der Abbildung durch die Linsen in Zeilenrichtung (Vergrößerung) erreicht. Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, welche insbesondere auch vorteilhaft mit der vorgenannten kombinierbar ist, erfolgt die Darstellung so, dass in einer definierten Randzone der für die Darstellung zur Verfügung stehenden Displayfläche (Nutzbereich) die von der angrenzenden Randzone des benachbarten Displayelementes wiedergegebene Information teilweise wiederholt dargestellt wird. Durch diese Redundanz von Teilen der wiedergegebenen Information wird erreicht, dass das Display einen vergrößerten Betrachtungswinkel aufweist. Dies soll später bei der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels noch näher erläutert werden. Sowohl die anamorphotische Verzerrung als auch die Wiederholung einzelner Teile der wiedergegebenen Information erfolgen gemäß einer besonders vorteilhaften Ausbildung der Erfindung durch eine unmittelbar in das Zeilendisplay integrierte Steuereinheit.
- Entsprechend einer praxisgerechten Ausbildung ist das Display zur Aufnahme durch ein Telekommunikationsendgerät ausgebildet. Auch eine Ausbildung zur Integration in ein Schreibgerät (beispielsweise Kugelschreiber), in einen Gürtel, einen Riemen oder als Schriftband an einer Tischkante ist möglich. Weitere denkbare Ausführungsformen sehen die Anpassung zur Aufnahme durch einen Zeigestock oder einen Gehstock vor, wobei sich die Ausbildungsvielfalt des Displays nicht in den zuvor genannten Möglichkeiten erschöpft.
- Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1 die isometrische Darstellung eines Zeilendisplays in einer Ausbildung mit Fresnellinsen;
- Fig. 2 die sich an den einzelnen Displayelementen durch die vorgesetzten Linsen einstellenden Abbildungsverhältnisse;
- Fig. 3 die Verhältnisse nach Fig. 2 unter Einbeziehung von Maßnahmen zur Erhöhung des Betrachtungswinkels.
- Die Fig. 1 zeigt eine Ausführung des erfindungsgemäßen Zeilendisplays in einer isometrischen Darstellung. Das Zeilendisplay besteht, wie zu erkennen, aus einer Mehrzahl nebeneinander angeordneter Displayelemente 1, 1', 1". Jedem Displayelement 1, 1', 1" ist eine Linse 4, 4', 4" vorgesetzt. In dem dargestellten Beispiel handelt es sich hierbei um Fresnellinsen. Dem erfinderischen Grundgedanken folgend, sind die Linsen 4, 4', 4" auf ihrer Oberfläche nicht allseitig gewölbt, sondern weisen - bei Vernachlässigung der durch ihre Ausbildung als Fresnellinsen bedingten "gezackten" Feinstruktur ihrer Oberflächen - die Form eines in seiner axialen Richtung geschnittenen Zylinders auf. Hierdurch verfügen sie nur in Zeilenrichtung (in der Darstellung in der x-Richtung) über eine optische Brechwirkung. Im Hinblick auf die quer zur Zeilenrichtung verlaufende Darstellungsrichtung (y-Richtung) wirken die Linsen 4, 4', 4" wie eine einfache Glasscheibe.
- Sofern das Zeilendisplay beispielsweise nur für die Darstellung von Zahlen oder Buchstaben vorgesehen ist, wird es durch den Betrachter nicht als störend empfunden, dass die i von den einzelnen Displayelementen 1, 1', 1" wiedergegebene Information infolge der in x-Richtung gegebenen Brechwirkung der Linsen 4, 4', 4" lediglich in der Zeilenrichtung vergrößert, jedoch in der quer dazu verlaufenden y-Richtung ohne weitere optische Beeinflussung wiedergegeben wird. Für bestimmte Anwendungsfälle - die Anwendung des Grundprinzips soll, wie betont, nicht auf die Wiedergabe von Zeichen beschränkt sein - kann dies jedoch dennoch als störend empfunden werden. Für diesen Fall kann zum Ausgleich der in y-Richtung nicht bestehenden Vergrößerungswirkung der Linsen 4, 4', 4" in dieser Richtung eine anamorphotische Verzerrung der wiederzugebenden Information durch eine geeignete (in der Figur nicht dargestellte) Steuerelektronik erfolgen. In der Abbildung ist die Oberflächenstruktur der Fresnellinsen gut zu erkennen. Sie werden im Hinblick auf eine besonders kostengünstige Fertigung und zur Vermeidung einer Langzeitrelaxation vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt. Jede einzelne Linse 4, 4', 4" entsteht dabei aus einem gepressten, anschließend mittels eines spanabnehmenden Verfahrens bearbeiteten und schließlich entsprechend abgelängten Kunststoffstrang.
- Anhand der Fig. 2 soll die grundsätzliche Wirkung der Linsen 4, 4', 4" im Hinblick auf die visuelle Ausblendung der Randbereiche 3, 3', 3" für einen Betrachter erläutert werden. In dem Beispiel sind drei Displayelemente 1, 1', 1" eines möglicherweise noch weitere solcher Displayelemente 1, 1', 1" umfassenden Zeilendisplays in einer Schnittdarstellung mit einem längs der x-Achse verlaufenden Schnitt dargestellt. Die Displayelemente 1, 1', 1" sind in einer gemeinsamen Ebene ED nebeneinander angeordnet. Jedes Displayelement 1, 1', 1" besteht aus einem zur eigentlichen Wiedergabe der Information dienenden Nutzbereich 2, 2', 2" und Randbereichen 3, 3', 3", welche für die Darstellung nicht nutzbar sind. In den Randbereichen 3, 3', 3" sind beispielsweise die Zuleitungen zur Ansteuerung des jeweiligen Displayelementes 2, 2', 2" untergebracht. Durch die spezielle Ausbildung des Zeilendisplays wird trotz des Vorhandenseins der für die bildliche Darstellung nicht nutzbaren Randbereiche 3, 3', 3" für den Betrachter ein aus den Teilbildern der Displayelemente 1, 1', 1" scheinbar nahtlos zusammengesetztes Gesamtbild erzeugt.
- Dies geschieht durch die den Displayelementen 1, 1', 1" vorgesetzten Linsen 4, 4', 4". Die Linsen 4, 4', 4" bilden eine zur Ebene ED der Displayelemente 1, 1', 1" im 5 Abstand g parallel verlaufende Linsenebene EL aus. Die Ausdehnung der Linsen 4, 4', 4" in x-Richtung entspricht jeweils der sich aus der Breite D des Nutzbereichs 2, 2', 2" und Breite der Randbereiche 3, 3', 3" ergebenden Gesamtbreite L der Displayelemente 1, 1', 1". Dies wird aus der Zeichnung sofort deutlich. Der Abstand g zwischen den Linsen 4, 4', 4" und den Displayelementen 1, 1', 1" wird nämlich so gewählt, dass der Nutzbereich 2, 2', 2" eines Displayelementes 1, 1', 1" vollständig innerhalb des sich zum Brennpunkt F, F', F" der zugehörigen Linse 4, 4', 4" aufspannenden Fokalkonus 6, 6', 6" liegt. Allerdings handelt es sich bei 6, 6', 6" durch die zylinderförmige Beschaffenheit der Linsen 4, 4', 4", welche wie betont in der y-Richtung nicht gewölbt sind, streng genommen nicht um einen Fokalkonus, da sich die Brennpunkte F, F', F" nur in der wiedergegebenen Schnittdarstellung als Punkte darstellen, während es sich, bezogen auf die räumliche Ausbildung der Anordnung, eigentlich bei jedem Brennpunkt F, F', F" um eine Vielzahlzahl auf einer sich in y-Richtung erstreckenden Linie gelegener Brennpunkte handelt. Entscheidend für den angestrebten optischen Effekt ist es aber in jedem Falle, dass sich der Nutzbereich mit seiner Breite D jeweils innerhalb der zu einem Brennpunkt F, F', F" aufgespannten Fläche bzw. innerhalb des zu der jeweiligen Gruppe von Brennpunkten F, F', F" gedachten aufgespannten Körpers liegt, während die Randbereiche 3, 3', 3" der x-Richtung davon nicht eingeschlossen werden. Hierdurch entsteht für den Betrachter in der virtuellen Bildebene EV ein Abbild 5, 5', 5" des jeweiligen Nutzbereichs 2, 2', 2", welches in x-Richtung die Breite L aufweist. Die Abbilder 5, 5', 5" benachbarter Nutzbereiche 2, 2', 2" gehen dabei außerdem scheinbar nahtlos ineinander über, die für die bildliche Darstellung nicht nutzbaren Randbereiche 3, 3', 3" der Displayelemente 1, 1', 1" werden also, wie auch in der Zeichnung ersichtlich, aus dem in der Bildebene EV entstehenden Abbild 5, 5', 5" vollständig ausgeblendet. Der hierzu erforderliche Abstand der Linsen 4, 4', 4" lässt sich bei Kenntnis der Breite L des Nutzbereiches 2, 2', 2" und einer angenommenen Breite R eines jeden Randbereichs 3, 3', 3" (also ein Mal Breite R links des jeweiligen Nutzbereichs und ein Mal Breite R rechts des Nutzbereichs eines Displayelementes) bestimmen. Die Gesamtbreite L eines Displayelementes 1, 1', 1" mit den Rändern R beträgt demnach D + 2R = L und entspricht der Breite einer Linse 4, 4', 4" in x-Richtung. Wegen L/D = f/(f-g) und mit der Definition der Öffnungszahl k einer Linse f/L = k ergibt sich dann g = k2R. Um das Display dünn, also g klein, zu halten, sind demnach schmale Ränder R und eine kleine Öffnungszahl k (oder ein großes Öffnungsverhältnis 1/k) der Linsen 4, 4', 4" erforderlich. Es ist zu erkennen, dass das sich in der Bildebene EV ergebende Gesamtabbild aller Nutzbereiche 2, 2', 2" größer ist als die Summe ihrer jeweiligen Breiten D, also der real wiedergegebenen Teilbilder. Bei den Linsen 4, 4', 4" handelt es sich, wie bereits betont, vorzugsweise um Fresnellinsen aus Kunststoff, welche durch die in der Fig. 1 erkennbare Feinstruktur ihrer Oberflächen die Herstellung besonders flacher Displays gestatten.
- Eine bei einer Ausbildung des Zeilendisplays gemäß Fig. 2 noch bestehende Unzulänglichkeit ist in der Zeichnung zumindest andeutungsweise veranschaulicht. Es entsteht nämlich das Problem, dass sich bei einem geneigt zur Senkrechten verlaufenden Betrachtungswinkel Φ ein unsymmetrischer Fokalkonus 8, 8', 8" ausbildet bzw. der Fokus FΦ, F'Φ, F"Φ (siehe hierzu auch Fig. 3) einer jeweiligen Linse 4, 4', 4" nicht mehr zentrisch in Bezug auf den zugehörigen Nutzbereich 2, 2', 2" des Displayelementes 1, 1', 1" angeordnet ist. Hierdurch geht in der Darstellung rechts gelegenen Randzone des Nutzbereichs 2, 2', 2" eines jeden Displayelementes 1, 1', 1" für den Betrachter Bildinformation verloren, da diese von ihm nicht mehr wahrgenommen wird. Auf der anderen Seite wird der Betrachter links des Nutzbereichs 2, 2', 2" Teile des an den Nutzbereich 2, 2', 2" angrenzenden Randbereichs 3, 3', 3" wahrnehmen. Da jedoch ein stets senkrechter Betrachtungswinkel im allgemeinen nicht den praktischen Gegebenheiten entspricht, gilt es, Maßnahmen zu ergreifen, durch die, auch bei einem geneigten Betrachtungswinkel Φ, ein nahtloses Gesamtbild ohne Randbereiche 3, 3', 3" für den Betrachter sichergestellt wird.
- Die Lösung hierfür wird durch die Fig. 3 verdeutlicht. Das Problem wird gelöst, indem innerhalb in ihrer Breite vorgegebene Randzonen 7, 7', 7" des jeweiligen Nutzbereichs 2, 2', 2" jeweils der Bildinhalt der in ihrer Breite gleichgroßen Randzone 7, 7', 7" des benachbarten Displayelementes 2, 2', 2" nochmals wiedergegeben wird. Durch die Fig. 3 sind die sich dabei einstellenden optischen Bildverhältnisse veranschaulicht. Bei einem wie im Beispiel geneigten Betrachtungswinkel Φ wird der Bildinhalt der Randzone 7, 7', 7" rechts neben dem jeweiligen symmetrischen Fokalkonus 6, 6', 6" aufgrund seiner sich ergebenden Unsymmetrie nicht in der Darstellungsebene EV abgebildet. Da jedoch der Bildinhalt der Randzone 7, 7', 7" nochmals durch die Randzone 7', 7', 7" des angrenzenden Nutzbereichs 2', 2" des benachbarten Displayelementes 1, 1', 1" dargestellt wird, und sich, bezogen auf die diesem Displayelement 1, 1', 1" zugeordnete Linse 4, 4', 4", gleiche optische Verhältnisse einstellen, geht die Information des Bildinhalts für den Betrachter nicht verloren. Ein Displayelement 1, 1', 1" besteht also aus dem Nutzbereich 2, 2', 2" mit Randzonen 7, 7', 7" der Breite R1, in welchen Teile der durch das benachbarte Displayelement 1, 1', 1" dargestellten Information wiederholt angezeigt werden und Randbereichen 3, 3', 3" der Breite R2, die keine Information tragen. Die oben genannten Abschätzungsformeln können in diesem Fall benutzt werden, wenn R = R1+R2 gesetzt wird. Durch die Redundanzdarstellung wird also der Rand R verbreitert, indem der Nutzbereich 2, 2', 2" hinsichtlich seiner Breite D über den Brennweitekonus hinausreicht. Auf diese Weise ist eine durch das Zeilendisplay wiedergegebene Information in einem Betrachtungswinkel von 2Φ ohne Beeinträchtigung wahrzunehmen. Liste der verwendeten Bezugszeichen 1, 1', 1" Displayelement
2, 2', 2" Nutzbereich
3, 3', 3" Randbereich
4, 4', 4" Linse
5, 5', 5" Abbild
6, 6', 6" (symmetrischer) Fokalkonus
7, 7', 7" Randzone
8, 8', 8" (unsymmetrischer) Fokalkonus
Claims (11)
1. Zeilendisplay, vorzugsweise für die Zeichendarstellung, bestehend aus mehreren
nebeneinander angeordneten Displayelementen (1, 1', 1") der Breite L mit jeweils
einem zur Wiedergabe von Informationen dienenden Nutzbereich (2, 2', 2") der
Breite D und nicht zur Informationsdarstellung nutzbaren Randbereichen (3, 3', 3"),
bei welchem jedem Displayelement (1, 1', 1") eine Linse (4, 4', 4") vorgesetzt ist, so
dass die Linsen (4, 4', 4") eine zur Ebene (ED) der Displayelemente (1, 1', 1") im
Abstand g parallel verlaufende Ebene (EL) ausbilden und in einer ebenfalls parallel
verlaufenden virtuellen Darstellungsebene (EV) ein Abbild (5, 5', 5") des
Nutzbereichs (2, 2', 2") eines jeden Displayelementes (1, 1', 1") entsteht, wobei sich für
einen Betrachter die Abbilder (5, 5', 5") bei gleichzeitiger Ausblendung der
Randbereiche (3, 3', 3") nahtlos aneinander fügen, dadurch gekennzeichnet, dass die
Linsen (4, 4', 4") strangförmig in der Art eines in axialer Richtung geschnittenen
Zylinders ausgebildet und ihre Oberflächen lediglich in der Zeilenrichtung (x) des
Zeilendisplays, nicht jedoch in der, bezogen auf die Linsenebene (EL), senkrecht dazu
verlaufenden Richtung (y) gewölbt sind, so dass nur in der Zeilenrichtung (x) eine
optische Brechwirkung der Linsen (4, 4', 4") gegeben ist.
2. Zeilendisplay nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Darstellung von
Informationen im Nutzbereich (2, 2', 2") in der senkrecht zur Zeilenrichtung (x)
verlaufenden Richtung (y) anamorphotisch verzerrt erfolgt.
3. Zeilendisplay nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Teile der von
einem Displayelement (1, 1', 1") dargestellten Informationen redundant ausgegeben
werden, so dass in einer Randzone (7', 7', 7") vorgegebener Breite eines jeden
Displaybereichs (2, 2', 2") die innerhalb der entsprechenden angrenzenden
Randzone (7, 7', 7") des jeweils benachbarten Displaybereichs (2, 2', 2") dargestellten
Informationsteile wiederholt dargestellt werden.
4. Zeilendisplay nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur
anamorphotischen Verzerrung der Informationswiedergabe in y-Richtung und/oder zur
redundanten Darstellung von Teilen der Information eine Steuereinheit in das
Zeilendisplay integriert ist.
5. Zeilendisplay nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeilendisplay zur
Anzeige drahtlos übertragener Informationen ausgebildet ist, wobei die visuelle
Umsetzung der Informationen mit der Steuereinheit erfolgt.
6. Zeilendisplay nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es
sich bei den Linsen (4, 4', 4") um Fresnellinsen handelt.
7. Zeilendisplay nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
Linsen (4, 4', 4") aus Kunststoff bestehen.
8. Zeilendisplay nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das
Zeilendisplay für die Aufnahme durch ein Telekommunikationsendgerät ausgebildet ist.
9. Zeilendisplay nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das
Zeilendisplay zur Aufnahme durch im Wesentlichen zylinderförmige Körper mit einem
gegenüber ihrer axialen Länge vergleichsweise geringen Querschnitt, wie
Schreibgeräte, Zeigestöcke oder Gehstöcke ausgebildet ist.
10. Zeilendisplay nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das
Zeilendisplay als Anzeigeeinheit zur Montage an oder im Bereich einer Tischkante
ausgebildet ist.
11. Zeilendisplay nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das
Zeilendisplay flexibel zur Aufnahme durch einen Gürtel oder Riemen ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001133158 DE10133158A1 (de) | 2001-07-07 | 2001-07-07 | Zeilendisplay |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001133158 DE10133158A1 (de) | 2001-07-07 | 2001-07-07 | Zeilendisplay |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10133158A1 true DE10133158A1 (de) | 2003-01-16 |
Family
ID=7691079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001133158 Withdrawn DE10133158A1 (de) | 2001-07-07 | 2001-07-07 | Zeilendisplay |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10133158A1 (de) |
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- 2001-07-07 DE DE2001133158 patent/DE10133158A1/de not_active Withdrawn
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| WERNER * |
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