[go: up one dir, main page]

DE101337A - - Google Patents

Info

Publication number
DE101337A
DE101337A DE101337A DE 101337 A DE101337 A DE 101337A DE 101337 A DE101337 A DE 101337A
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punch
ring
attached
grippers
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der neuen Maschine zur Herstellung von Flaschenkapseln durch stufenweises Ziehen soll die Leistungsfähigkeit derartiger Maschinen insbesondere dadurch erhöht werden, dafs die Kapseln mittelst einer selbstthätigen Vorrichtung von einer Matrize zur anderen befördert werden.
Die beim Ziehen der Reihe nach von der Kapsel zu durchlaufenden Matrizen sind auf einem an das Maschinengestell angegossenen runden Tisch h in gleichen Abständen im Kreise angeordnet. Die Ziehstempel hingegen sitzen an dem Flantsch b1 einer Muffe b, welche auf das am Maschinengestell c sitzende Führungsstück C1 gepafst und in axialer Richtung gegen dasselbe verschiebbar ist. Die Bewegung der Muffe erfolgt durch eine in dem Hals C1 geführte Stange d, welche durch die Pleuelstange f mit der im Fufse des Gestelles gelagerten Kurbelwelle e verbunden ist.
Diese Art des Antriebes und die Führung der Stange g bedingen infolge des Wegfalles einer besonderen Geradführung eine kurze und stabile Bauart der Maschine, aufserdem eine vollkommene Führung der die Stempel tragenden Muffe b. Die Stempel α und zugehörigen Matrizen sind von üblicher Beschaffenheit und letztere mit der zum Ausstofsen der Kapseln dienenden, unter der Wirkung einer Feder stehenden Einrichtung versehen.
Der eine der Stempel, O1, welcher zum erstmaligen Ziehen verwendet wird, ist zugleich mit einer Einrichtung zum Ausstanzen der zur Herstellung der Kapseln verwendeten Blechscheiben versehen, welche folgende Beschaffenheit aufweist. Das Zinnband i wird von einer Trommel k durch ein Schaltwerk / abgezogen und unter den Stempel geführt. Das Schaltwerk wird von einem auf der Kurbelwelle e sitzenden Excenter m aus angetrieben und in der Weise bethätigt, dafs beim Ernporgehen des Stempels αλ das Zinnband jeweils um das entsprechende Mais vorgeschoben wird.
Der Stempel ax trägt lose auf seinem Umfang das zum Ausstanzen der Plättchen dienende ringförmige Messer n, welches durch eine Feder 0 stets gegen den ringförmigen Vorsprung ρ des Stempels (J1 gedrückt wird. Beim Abwärtsgehen, des letzteren trifft das Messer gleichzeitig mit dem Stempel auf das Zinnband und bleibt nun beim weiteren Niedergange von ax etwas gegen den Stempel zurück, so dafs es durch die Feder ο kräftig gegen das Band gedrückt wird und daher das Plättchen ausschneidet. Das letztere fällt hierbei in die Vertiefung q und wird darauf von dem Stempel U1 in die Matrize g1 gedrückt, worauf die so entstandene Hülse auf der Erhöhung hx des Tisches h liegen bleibt.
Diese erste Hülse t wird nun. unter den zweiten Stempel und gleichzeitig auch die unter jedem ferneren Stempel geprefste Hülse t unter den nächstfolgenden selbsttätig durch die Greifer r gebracht (Fig. 3), welche den acht ersten Stempeln entsprechend im Kreise an dem Ringe s angebracht sind. Letzterer sitzt lose auf dem unteren Theile des Halses C1 und wird bei jedem Auf- und Niedergange der Stempel α selbsttätig einmal um ein entsprechendes Bogenstück vor- und zurückgedreht. Hierbei wird die Vorwärtsdrehung

Claims (2)

durch das an der auf- und abwärtsgehenden Muffe b befestigte Curvenstück u bewirkt (Fig. 2), welches beim Niedergang die am Ring s befestigte Rolle U1 zur Seife drückt, während der Rückgang des Ringes durch eine Feder ν bewerkstelligt werden kann (Fig. 3), deren eines Ende am Ring 5 und deren anderes Ende am festen Halse C1 des Maschinengestelles befestigt ist. Befindet sich beispielsweise das Gleitstück b und daher auch die an demselben befestigte Klinke u im Niedergang (Fig. 1 und 2), so wird die Rolle M1 zur Seite gedrückt, so dafs sich der Ring s und sä'mmtliche Greifer r vorwärts bewegen. Das Curvenstück u ist nun so geformt, dafs in dem Augenblick, in welchem jeder Greifer unter dem entsprechenden Stempel angelangt ist, die Rolle Zi1 und daher auch sämmtliche Greifer stillstehen. Wenn darauf bei weiterem Niedergang des Curvenstückes die Stempel in die zugehörigen Matrizen eindringen, so kann die Rolle U1, indem sie unter Einwirkung der Feder ν über den oberen Rand M2 des Curvenstückes hinweggleitet, zurückkehren, welcher Bewegung auch der Ring s und sämmtliche Greifer folgen. Um diesen Rückgang der Rolle M1 zu ermöglichen, mufs der Arm M3, mittelst dessen die Klinke am Gleitstück b befestigt ist, abgekröpft und gelenkig sein, so dafs die Klinke beim Aufwärtsgange mit ihrer Rückseite an der Rolle M1 vorbeischlagen kann (Fig. 2 a). An jedem Greifer r ist nun vorn ein bogenförmiges Stück T1 angebracht, welches gelenkig mit dem ersteren verbunden ist, jedoch durch die am Greifer befindliche Feder rä stets in gestreckter Lage gegen r gehalten wird. Während der Ring s durch das Curvenstück u vorgedreht wird, erfafst jeder Greifer mit der an dem vorderen Theile r1 angebrachten kreisbogenförmigen Feder r3, welche jedesmal etwas mehr als einen Halbkreis umspannt, die zugehörige Hülse t und führt sie unter den nächsten Stempel. Beim darauffolgenden Rückgänge des Ringes s und der Greifer r schlagen letztere mit den Rückseiten ihrer vorderen Theile T1 gegen die jetzt bereits in den Gesenken befindlichen Stempel, wobei sich beim weiteren Rückgange des Ringes die Theile rx so weit zur Seite drehen, bis sie an den Stempeln vorbeischlagen können, worauf sie durch die Federn r2 wieder in die gestreckte Lage gebracht werden. In Fig. 3 sind auf der linken Seite die Greifer r in der Stellung gezeichnet, in welcher sie die unter den Stempeln liegenden Hülsen t mit den Federn r3 eben umfassen, während die rechte Seite die Greifer r in der Vorwärtsbewegung zeigt. Der erste Greifer ist dann noch in der Stellung gezeichnet, in welcher er bei seiner Rückwärtsbewegung am ersten ■ Stempel vorbeischlägt. Für die Bewegung der Greifer ist es Bedingung, dafs sämmtliche Hülsen vor und nach ihrem Pressen in dieselbe Horizontalebene zu liegen kommen, d. h. in derselben Höhe' liegen, wie die unter dem ersten.Stempel geprefste Hülse tx. Zu diesem Zwecke sind sämmtliche übrigen Matrizen g (Fig. 1 und 2) in Vertiefungen des. Tisches h angebracht. Die in denselben geprefsten Hülsen t werden durch die an jedem Stempel befindliche Abstreifvorrichtung n> (Fig. ι links) von dem Stempel abgestreift und bleiben auf den in den Ausbohrungen /?., des Tisches h beweglichen Platten y liegen, welche durch die Federn ■{ nach oben geprefst werden. Sobald also der Stempel α die Matrize verlassen hat, wird jede Hülse t von der Platte y wieder in die Höhe gedrückt, so dafs alle Hülsen in dieselbe Horizontalebene zu liegen kommen. Pa tent-ΑνSprüche:
1. Maschine zum stufenweise!! Ziehen von Flaschenkapseln u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dafs die im Kreise angeordneten Ziehstempel behufs Erzielung eines genau senkrechten Eingriffes an dem Flantsch (bx) eines in senkrechter Richtung auf- und abbewegten Gleitstückes (b) befestigt sind,
. welches auf einem cylindrischen Ansatz (C1) des Maschinengestelles geradlinig geführt ist.
2. Maschine nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dafs die zu ziehenden Hülsen von einem Stempel zum anderen selbslthätig durch an einem Ring befestigte Greifer (r) weitergeführt werden, welche zwischen je zwei benachbarten Matrizen hin- und herbewegt werden und während des Emporgehens der Stempel die mit einer federnden Klammer (rs) erfafsten Hülsen unter den folgenden Stempel führen, um dann während des Eindringens der Stempel in die Matrizen unter Federwirkung in ihre Anfangsstellung zurückzukehren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Family

ID=

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078523B (de) 1954-05-14 1960-03-31 Gasaccumulator Svenska Ab Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines auf einem Bolzen anzubringenden Loetmetallsatzes
DE974200C (de) * 1949-11-03 1960-10-13 Karlsruhe Augsburg Iweka Untertischantrieb fuer den Pressenstoessel von Doppelstaender-Stufenpressen
DE1153626B (de) 1956-08-07 1963-08-29 Charles Frederick Hautau Stufenpresse

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974200C (de) * 1949-11-03 1960-10-13 Karlsruhe Augsburg Iweka Untertischantrieb fuer den Pressenstoessel von Doppelstaender-Stufenpressen
DE1078523B (de) 1954-05-14 1960-03-31 Gasaccumulator Svenska Ab Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines auf einem Bolzen anzubringenden Loetmetallsatzes
DE1153626B (de) 1956-08-07 1963-08-29 Charles Frederick Hautau Stufenpresse

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2630867A1 (de) Vorrichtung zum stanzbildgerechten stapeln von stanzteilen
DE2014494B2 (de) Verfahren und Maschine zum Andrücken U-förmiger Zwingen an Leiterenden
DE1213379B (de) Papierstapelausrichtvorrichtung fuer Papier-schneidemaschinen der Guillotinebauart
DE2226979B2 (de) Maschine zum anbringen von kontaktstuecken aus draht an plattenartigen kontakttraegern
DE101337A (de)
DE177684C (de)
DE128541C (de)
DE189305C (de)
DE128540C (de)
DE448531C (de) Vorrichtung zur Zufuehrung von Bandmaterial, wie Blech, Karton, Linoleum u. dgl., zu Zick-Zack-Pressen
DE289686C (de)
DE204282C (de)
DE534902C (de) Werkzeug zum Beschneiden von napffoermig gezogenen Gefaessen
DE274117C (de)
DE279382C (de)
DE81059C (de)
DE186395C (de)
DE82053C (de)
DE200092C (de)
DE45700C (de) Maschine zum Formen von Nagelköpfen
DE2555205C3 (de) Vorrichtung zum Zuführen von Rohlingen an einer Presse
DE45040C (de) Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen
DE160135C (de)
DE92452C (de)
DE103126C (de)